Dienstag, 6. Dezember 2022

Für die Sammlerfreunde deutscher Klassiker stellen die Matchbox Collectors Modelle eine gute Mischung parat... : Mercedes-Benz G 550 & Mercedes-Benz G 500 Cabriolet & Porsche 550 Spyder & Volkswagen Beetle 1962, Modelljahrgang 2021

Hersteller : Matchbox
Modell 1+2 : Mercedes-Benz G 550 & Mercedes-Benz G 500 Cabriolet
Modell 3+4 : Porsche 550 Spyder & Volkswagen Beetle 1962
Update : Ja, bei allen Modelle außer beim Mercedes G500 Cabrio in 2021
Rubrik : Matchbox Collectors
Produktionsort : Thailand
Farbe : Gold & Schwarz matt & Silbermetallic & Violetmetallic + Beige
Maßstab : ca. 1/64 & ca. 1/64 ca. 1/57 & 1/58
zu öffnen : Motorhauben bei dem Mercedes G 500 Cabrio und dem Porsche 550 Spyder
Maße Modell 1+2 : ca. 6,6 cm x 2,9 cm x 3,0 cm & 7,4 cm x 2,8 cm x 2,9 cm (l/b/h)
Maße Modell 3+4 : ca. 6,5 cm x 2,9 cm x 1,7 cm & 7,3 cm x 2,9 cm x 2,7 cm (l/b/h)
Preis : ca. 14,00 € bei den beiden Mercedes und ca. 11,00 € beim Rest ( Kaufpreis neu in 2021)  

Sieht man sich diese Kombination zweier Lieferungsabschnitte der Matchbox Collectorsmodelle an, so könnten sie auch mit dem Themenfeld Deutschland glatt aus einer Serie stammen. Beide Modellabschnitte wurden aber zeitlich getrennt und unabhängig voneinander im vergangenen Jahr so ausgeliefert. Neu ist nur das Mercedes G500 Cabrio und der Rest ist bereits mehrfach bei Matchbox erschienen.

Mercedes-Benz G 550 => Seit knapp vier Jahren ist dieses Modell bei Matchbox im Programm und erschien zunächst ausschließlich nur als Sammelmodell "Modell, Hobby, Spiel" in vier Varianten, für die über die Maßen hinaus zu viel Geld in der Sammlerschaft bezahlt wird. Deutlich bezahlbarer wurde das Modellauto dann in einem 5-Pack sowie einer mehrfachen Erscheinung in der Mainline bei Matchbox, hier bis hin sogar einer gesonderten Verpackung eines "Mercedes-Benz" Spezial. Vergleicht man das Modell mit Majorette, ist es zu zierlich und zu schlecht geraten, wobei man nicht vergessen darf, dass sich dieses Modell an die deutlich filigraneren ursprünglichen Modellen ab den späten 70er Jahre orientiert und Majorette eher die aktuelle Fassung nachgebaut hat. Dieses ist anhand der optisch unterschiedlichen Erscheinungen das achte produzierte Modell seit 2018. Und mit den gummierten Reifen ist das Modell tatsächlich auch noch viel schöner...
 
Mercedes-Benz G 500 Cabriolet => Dieses Modell ist bisher nur in 2021 erschienen. Als Starterfarbe halte ich das matte Schwarz für verkehrt und vielleicht hätte man dann daraus ein Brabusmodell erstellen können, so dass die Farbe wieder passt. Ansonsten hätte Matchbox hier durchaus mutiger oder farbenfroher den Einstand geben können. Majorette hat als passendes Pendant einen offenen Maybach hergestellt, wozu sich dieses Modell eher passend anlehnt, als dem Maybach als Konkurrenz in die Quere zu kommen. Die Bereifung und die Motordarstellung ist bei diesem Modell einfach super...

Porsche 550 Spyder => In dieser Optik wird klar, woran dieses Modell neben dem Mythos Porsche noch erinnern soll : der Mythos James Dean und dessen tragischer und tödlicher Unfall in diesem Fahrzeug im Jahre 1955. Doch aus der etwas düsteren Stimmung daraus, sollte man sich doch an diesem Modell in dieser Optik eher erheiternd erfreuen. Die Stückzahlen und die Erscheinung dieses Modells darf ruhig als etwas "zaghaft" bezeichnet werden, denn es ist zunächst in 2020 erstmalig erschienen und in 2021 dann in dieser Fassung unten nachgebaut worden. Dabei könnte man den Eindruck gewinnen, dass die Chromfelge aus dem Hot Wheels Sortiment stammt. Das Modell ist bis hin zur Motoroptik perfekt geraten und macht dementsprechend auch sehr viel Spaß. Inklusive Versand liegt er bereits bei 25 bis 30 Euro bei dieser Farbe...   
 
Volkswagen Beetle 1962 => Dieses Modell hat mittlerweile eine sehr bewegte Historie bei Matchbox hinter sich, denn es ist erstmalig in 1999 erschienen, wobei es ab diesem Zeitpunkt dann 14 Jahre lang über das goldene Jahrzehnt hinweg in 31 Varianten gebaut wurde. Nach fünfjähriger Pause entschied man sich, den VW erneut zum Leben zu erwecken, so dass bereits seit dem Neustart mit dieser Variante weitere neun Modelle entstanden sind. Da geht noch was, denn zum Einstellen ist dieses Modell einfach viel zu schade, da es auch gerade in dieser Optik des Sondermodells ein echter Hingucker geworden ist. Motorentechnisch gehörte der VW Käfer aus dem Jahrgang noch zu der entspannten Art. Der luftgekühlte Vierzylinder hatte 30 PS und die Tachoeinheit zeigte im Armaturenträger immerhin mögliche 120 Kilometer pro Stunde an Höchstgeschwindigkeit.












Montag, 5. Dezember 2022

Hier kommt in der Boulevard Serie zusammen, was auch zusammen dargestellt da hinein gehört... : Lancia Stratos Group 5 & Porsche 964 Carrera 2 & Buick Regal GNX 1987, Hot Wheels, Modelljahrgang 2021

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Lancia Stratos Group 5 & Porsche 964 Carrera 2 & Buick Regal GNX 1987
Update : Nein beim Lancia und Ja, beim Porsche und beim Buick in 2021
Rubrik : Hot Wheels Boulevard, Premium
Produktionsort : Thailand
Farbe : Weiß + Grün + Rot & Hellgrünmetallic + Hellgrün & Graumetallic + Grau
Maßstab : ca. 1/64
zu öffnen  : nichts  
Maße: ca. 7,1 cm x 3,4 cm x 1,9 cm & 7,4 cm x 3,1 cm x 2,3 cm & 7,8 cm x 3,0 cm x 2,5 cm (l/b/h)
Preis : ca. je 10,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2021 )
 
Das sind zwar nicht "die drei von der Tankstelle" sondern einfach nur drei scharfe Hot Wheels aus der Boulevardreihe des letzten Jahres. So manches Mal gewinne ich immer öfter den Eindruck, dass die Serie Boulevard eine herrliche Mischung aus den Oldtimer Veranstaltungen "Goodwood, Festival of Speed" aus England und den "Classic Days" aus Deutschland ist. Die drei Modelle unten passen da zu 100% absolut in das Bild hinein. Weiterhin muss man auch einfach erwähnen, dass die Sonderserie sich zu den zeitlich längsten und auch zu den beliebtesten Sonderserien bis heute zählen darf.  
 
Lancia Stratos Group 5 => Solche Fahrzeugmodelle wie dieses, überraschen mich immer wieder bei Hot Wheels. Es zeigt eindeutig, dass Hot Wheels nicht nur den Puls der Zeit wahrnimmt, sondern diesen eigentlich für die gesamte Branche maßgeblich - bis auf Tomy im Bereich japanischer Fahrzeuge- auch vorgibt. Dabei werden klassische Automobile wie dieses nicht vergessen. 1972 wurde der ursprüngliche Lancia Stratos bei Rallys eingesetzt. Rund vier Jahre später überarbeitete Lancia den Stratos und setzte ihn in der Gruppe 5 bei den Rundstreckenrennen ein. Das Fahrzeug hatte einen Turbolader und erreichte zu diesem Zeitpunkt bereits 560 PS. Er fuhr bei den 24h von Le Mans mit und 1976 holte ein Damenteam den 20.Rang in Le Mans
 
Porsche 964 Carrera 2 => Dieses wunderschöne Sondermodell ist in dieser Serie erst zum dritten Mal erschienen und so manches Mal könnte man sich fragen, warum das eigentlich so ist? Hot Wheels kann Porsche Modelle nachbauen und dieses Modell ist der beste Beweis dafür. Mit der Sonderserie "Track Day" fing es in 2016 an, wo dieses heute rare Modell zum ersten Mal begeisterte. Im Folgejahr 2017 wurde das Modell deutlich harmonischer in Schwarz dargestellt und erschien bei den "Modern Classics", wo er auch zeitlich absolut hingehört. Die hier gezeigte Runde dürfte aber auch eine sehr passende Rubrik für den Porsche sein, denn das unten gezeigte Modell präsentiert sich in einer sehr ungewöhnlichen Farbe für ein Porschemodell und erinnert eher an einen Magnus Walker als ein Serienmodell von Porsche. Ob das braune Interieur zur grünen Außenfarbe passt, überlege ich seitdem das Modell in meinem Besitz ist. Besonders schön ist die Fünfspeichenfelge geworden, welche es bei Hot Wheels seit 2009 gibt und irgendwie ein wenig auch an die Fuchsfelge erinnert.  
 
Buick Regal GNX 1987 => Tatsächlich avanciert dieses Modell zu meinen derzeitigen Lieblingen bei Hot Wheels, denn bereits in Kindheitstagen habe ich mit einem Stock Car von Hot Wheels mit Basis Buick Regal immer gerne gespielt, so dass mein altes Modell auch leider danach aussieht (über die Suchfunktion ist dieses Modell mit dem Zusatz "Darell Waltrip" zu finden). Diese GNX Fassung ist die derzeit dritte und auch schärfste Fassung des Buick bei Hot Wheels. Auch wenn die Zehnspeichenfelge bereits auf dem BMW E46 oder dem Mitsubishi 3000 beispielsweise montiert wurde, entwickelt sich dessen Zauber auch bei so einem alten amerikanischen Schlachtschiff, denn die Speichenfelge lässt den Buick plötzlich sehr leicht dadurch wirken. Mir persönlich gefällt die Optik und die Detaillierung dieses Modells so sehr, so dass ich mir am liebsten davon eine ganze Flotte kaufen würde. Weiterhin beweist dieses Modell, dass Hot Wheels auch perfekte, wenig getunte sowie ganz normale Modelle in Perfektion bauen kann...
 











 

Sonntag, 4. Dezember 2022

Als Tomy in Japan vor über 40 Jahren einen Dreier BMW nachbaute, ahnte noch keiner, wie selten dieser mal werden würde... : BMW 320i & BMW 320i Alpina, Typ E21, Tomy, Modelljahrgang 1980 und 1988

Hersteller : Tomy
Modell : BMW 320i & BMW 320i Alpina, Typ E21
Update : Ja, beim grünen Modell und Nein beim roten Modell
Rubrik : Tomica Mainline, No. F43 & No. 103 (spätere Varianten)
Produktionsort : Japan
Farbe : Grün & Rot mit Alpinadekor in Gold
Maßstab : ca. 1/62
zu öffnen : Türen
Maße : ca. 7,0 cm x 2,6 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 70,00 € je Modell ( Kaufpreis gebraucht in 2022)
 
Vor knapp zwei Wochen habe ich mich erneut mal wieder nach einem langjährigen Fehlmodell in meiner Sammlung auf die Suche im elektronischen Kaufhaus begeben und musste feststellen, dass die vorherigen schlechteren Varianten des gewünschten grünen Modells mittlerweile alle am Markt aufgekauft wurden und gerade drei unbespielte Modelle des Typs BMW 320i in drei unterschiedlichen Farben angeboten wurden, darunter die begehrte grüne Variante. Allerdings sind alle drei Modelle im Bestzustand und mit originaler Verpackung angeboten worden, was auch den hohen Startpreis von etwa 50 Euro pro Stück erklärte. Die rote Alpinavariante besitze ich bereits in Blau (gab es ab 1986) mit den dargestellten Rädern und in der gleichen Farbe mit den dickeren, sportlicheren Felgen, welche voraussichtlich ab Februar 1988 in den Handel gekommen ist. Das kuriose an dem roten Modell mit den schmalen Standardreifen ist, dass es sich um die Ersteinscheinung aus dem Dezember 1980 handelt und somit 42 Jahre alt ist. Die dritte angebotene Variante war die begehrte "Advan" Variante mit der Grundfarbe Weiß, welche ausschließlich in Japan vertrieben wurde. Diese Variante hätte ich auch gerne eingekauft, aber sie wurde dann doch weit über meinem Gebot von 100 Euro verkauft. Man kann halt nicht alles haben. Dafür gelang mir der Erwerb von zwei Fehlmodellen, welche ich meinen bisherigen Modellen mal im Verlauf der Bilder beiseite gestellt habe. Das blaue Modell habe ich tatsächlich auf einer Messe als Kind noch damals als ersten Tomica überhaupt für rund 8 Deutsche Mark eingekauft ( umgerechnet 4 Euro, was damals vom Taschengeld für das Hobby schon viel Geld war), welches damit auch schon mehr als 30 Jahre bei mir in der Sammlung ist, wobei der Erwerb zwischen 1988 und 1990 gewesen sein muss. Die grüne Variante und die Variante in Rotmetallic stammen entweder auch aus dem Jahr 1988 und können aber auch nicht später als 1993 hergestellt worden sein, denn ab 1994 wurde die Produktion nach China verlegt und damit auch auf der Bodenplatte so gekennzeichnet. Das genaue Datum konnte ich hierzu nicht ermitteln, freue mich aber, wenn ein Leser mir die Jahrgänge der Modelle mit den dickeren Reifen aufschlüsseln könnte.    
 
Das Modellauto zeigt die erste bei BMW gebaute Mittelklasse mit der Bezeichnung "Dreier", denn nach der neuen Klasse startete BMW in den 70er Jahren voll durch, nachdem man die Modelle nach Zahlen in Baureihen und Klassen aufgliederte. 1972 fing das mit dem E12 als erste 5er Reihe an, 1975 kam der 3er BMW des Typs E21 dazu, 1976 die Baureihe E24 mit dem 6er BMW und 1977 die erste 7er Baureihe mit dem Entwicklungscode E23. Der damals gelegte Nummerncode wird bis heute bei BMW beibehalten und immer wieder um neue Zahlen oder auch Buchstaben ergänzt. Selbst die Elektromodelle nehmen die Zahlenreihen mit auf. Der E21 war seinerzeit für BMW höchst erfolgreich, denn es wurden erstmalig in einer Baureihe 1,364 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. BMW formte die sportliche Mittelklasse neu, welche sich dann auch von anderen Herstellern abhob und somit auch deutlich teurer vermarktet werden konnte. Den E21 gab es ausschließlich als zweitürige Limousine und er wurde bis 1983 mit einem parallelen Produktionsjahr zum Nachfolger E30 gebaut. Der Karosseriehersteller "BAUR" fertigte 7.000 Cabrios mit einem festen Vorderbau als eigenständiges Derivat, welches kein Vollcabriolet war. Vom einfachen Vierzylinder als 315 mit 75 PS Leistung bishin zum 323i als Sechszylinder, fächerte BMW die Baureihe mit neun Motorvarianten sehr weit auf. Das unten gezeigte Modell hat als 320i einen Vierzylinder mit Zweiliter Hubraum und 125 PS Leistung. Das besondere war die frühe Art der Einspritzung von Kugelfischer, welche unter anderem auch den Verbrauch gegenüber den Vergasern minimierte. Einen Alpina gab es auch aber niemals als 320i. 
 









Samstag, 3. Dezember 2022

Summer Feeling mit Surfing sowie Surfbretter und ein Einmannboot... : VW Beetle & VW T1 Bus & VW T1 Pritsche, Majorette, Volkswagen The Originals, Modelljahrgang 2022

Hersteller : Majorette
Modell : VW Beetle & VW T1 Bus & VW T1 Pritsche
Update: Ja, neues Modellfarbe beim Beetle und beim Bus in 2022, Nein bei dem Pritschenmodell
Modellnummer : REF 241A beim Beetle & REF 243A beim VW Bus & REF 243F beim T1 Pritsche
Rubrik : Volkswagen The Originals, Einzelblister mit Langschild
Produktionsort : Thailand
Farbe : Pink & Dunkelgrün & Hellgrün
Maßstab : ca. 1/64 & 1/59 & 1/63
zu öffnen : Frontklappe beim Beetle & Heckklappe beim Bus & Pritschenklappe beim Pritschenwagen
Maße : ca. 7,1 cm x 2,8 cm x 3,4 cm & 7,5 cm x 3,1 cm x 4,0 cm & 7,5 cm x 3,1 cm x 3,8 cm (l/b/h),
Preis : ca. je 10,00 € (Kaufpreis neu in 2022)  
 
Majorette schickt in der aktuellen Sparte "Volkswagen - The Originals" eine Fassung nach der anderen ins Rennen, um die Gunst der Käufer zu erringen. Und das sollte noch nicht einmal schwer fallen, denn sowohl Beetle als auch Transportermodelle sind absolut gefragt! Somit gibt es bei den unten gezeigten  Einzelblistermodellen zwei reguläre Modelle und ein neues Modell zu sehen. 
 
Der VW Beetle ist auch in dieser Fassung sehr gut gelungen, denn er trägt die Vintage Felge mit dem verchromten Stern als Radnarbenabschluss, welche für den Toyota 2000 GT und den Toyota Celica primär gemacht worden sind. Dem Beetle stehen diese Felgen allerdings auch sehr gut. Die Farbe ist nicht zu schrill, so dass das Pink durchaus noch ansehbar ist. Der graue Dachgepäckträger mit dem gelben Surfbrett egalisieren das Pink etwas, was der Gesamtoptik gut tut. Der Aufdruck "Surf Rider" zeigt ein Modell aus dem Sorglosbereich der Surfer Welt und nimmt zudem optisch das gelbe Surfbrett als Aufdruck unter dem eben beschriebenen Text mit auf.
 
Der VW T1 Bus ist bereits ein alter Bekannter und war auch im ersten VW Giftpack dabei. Während man bei diesem Modell noch keine wirklich stimmige Felge montiert hat, ist zumindest die Vielspeichenfelge keine schlechte Wahl gewesen. Das Modell ist ein Camping und Surfing Zwitter, denn der Aufdruck "Drive your Adventure" spricht da irgendwie ein Mittelmaß aus beiden Bereichen aus. Zwar wird bei diesem Thema nicht gesurft, wobei das Thema Wasser durchaus auch noch präsent ist. Ein weißes Kanu (Ein Einmann Paddelboot) ist oben auf dem Dach auf dem weißen Gepäcktrager montiert worden. Ansonsten überraschen hier die Details ausser einer in Gelb gefärbten Scheibe nicht wirklich. Die gelben Scheinwerfer erinnern aber an frühere Leuchten aus Frankreich. Dennoch ist das Modell recht schön geworden und es lohnt sich auch, es in dieser Fassung zu sammeln....
 
Der VW T1 als Pritsche ist hier das Maß der Dinge, denn diese Version gab es zuvor noch nie zu erwerben. Aus den Zweier Sets ist zumindest eine Variante veröffentlicht worden, welche eine recht tiefe und glatte Ladefläche aufweist. Dieses Modell hingegeben zeigt eine recht hohe Pritsche, so wie das früher auch der Fall war, denn der Motor des VW T1 sitzt unter der Pritsche am Heck. Optisch ist demnach die gesamt Pritsche höher gelegt worden. An einer Seite ist die Pritsche zu öffnen oder herunterzuklappen, was recht schade ist, denn beide Seiten hätte ich hier beser gefunden. Auch bei diesem Modell ist die Porsche Fuchsfelge montiert worden, welche dem Modell bestens steht. Die Exportbügel vorne an der Stoßstange stehen dem Modell bestens und verweisen auf die frühen 60er Jahre. Das Motto dieses Modells mit dem blauen Surfbrett ist übrigens "Ride into the Sunset", was man allerdings nicht nur mit dem Surfbrett sondern auch mit oder sogar auf der "coolen" Pritsche machen könnte. Jetzt müsste nur noch der nächste Sommer kommen...   
 










 

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Die Matchbox Collectors Modelle entwickeln sich zu gesuchten und gefragten Modellen... : Nissan GT-R Nismo & Pagani Huayra Roadster & Jaguar F-Type Coupé 2015 & Subaru SVX 1995, Matchbox Collectors , Modelljahrgang 2022

Hersteller : Matchbox
Modell 1+2 : Nissan GT-R Nismo & Pagani Huayra Roadster
Modell 3+4 : Jaguar F-Type Coupé 2015 & Subaru SVX 1995
Update : Ja, neue Sondermodelle in 2022
Rubrik : Matchbox Collectors
Produktionsort : Thailand
Farbe : Weiß matt & Weiß + Schwarz & Rot & Grünmetallic + Schwarz
Maßstab : ca. 1/62
zu öffnen : Türen beim Nissan GT-R & Motorhaube im Heck das Pagani
Maße Modell 1+2 : ca. 7,3 cm x 3,0 cm x 2,0 cm & 7,2 cm x 3,2 cm x 1,8 cm (l/b/h)
Maße Modell 3+4 : ca. 7,2 cm x 3,0 cm x 2,1 cm & 7,4 cm x 3,0 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 12,50 € bei den ersten drei Modellen & 13,00 € ( Kaufpreis neu in 2022)
 
Da soll noch mal einer behaupten, dass Sondermodelle von Matchbox keinen Spaß bereiten. Seitdem Matchbox wieder zur alten Fassung zurückgefunden hat, geht es auch mit den Collectorsmodellen richtig rund. Der positive Nebeneffekt dieser Modelle ist, das man fast die Optik der alten Schachteln übernommen hat. Die Collectorsmodelle sind grundsätzlich ein Mischmasch aus den Superfastmodellen und den Moving Parts Modellen geworden, so dass nicht nur Modelle mit zu öffnenden Teilen hier angeboten werden. Der Jaguar F-Type ist beispielsweise ein Modell, wo sich nichts öffnen lässt. Das gleiche gilt auch für den Subaru, denn ansonsten hätte Matchbox immer wieder parallel verlaufende Modelle in den Handel bringen müssen. Beim Ford Crown Victoria ist das beispielsweise so ein Fall, wo selbst Matchbox witziger Weise die Modelle auch nicht mehr auf die Reihe bekommt, so dass Polizeimodelle auch mit einem Taxischild auf dem Dach herumfahren. 
 
Nissan GT-R Nismo => Ok, das Modell ist zwar nicht schlecht geworden, aber wer einen Nissan GT-R oder eine Nismo Version davon haben will, sollte 30 Euro in die Hand nehmen und ein Modell von Tomy kaufen. Warum Matchbox ein derart abgefrühstücktes Modell in den Handel gebracht hat, ist echt fraglich. Hot Wheels selber schlachtet das Modell ja auch noch parallel aus....

Pagani Huayra Roadster => Gerade im aktuellen Jahrgang und Modellangebot gibt es den Pagani tatsächlich in fast identischer Optik auch von Hot Wheels. Nur bei Matchbox lässt sich das Heck oder die Heckklappe öffnen, so dass man Einblick auf die Motordarstellung bekommt. Dieses Modell ist aber schon einmal bei den Moving Parts gestartet, so dass die unten gezeigte Fassung tatsächlich dann auch die zweite Fassung darstellt. Witzig oder überflüssig, wenn sich beide Hersteller das Modell teilen? Ich persönlich finde die Matchboxfassung tatsächlich besser...
 
Jaguar F-Type Coupé 2015 => In 2016 brachte Matchbox als erster Hersteller den F-Type heraus und musste sich gleich wenige Wochen danach vom Majorettemodell in punkto Optik und Qualität geschlagen geben. Aber totgesagte leben ja länger und während das Majorettemodell eingestellt ist oder auch nicht mehr in den Modelljahren erscheint, wird das alte F-Type Modell neben dem neuen Modell bei Hot Wheels einfach weiter gebaut. Sieben Fassungen gibt es derzeit am Markt, wobei in meinen Augen das unten gezeigte Modell tatsächlich die beste Variante darstellt. In dieser Qualität mit Sammelbox lässt sich das Modell auch noch problemlos weiter vermarkten, weil es einfach schön ist...
 
Subaru SVX 1995 => Dieses Modell konnte nur erfolgreich werden, denn Ryu Asada war der Designer und Entwickler des Modells. Ich weiß noch genau, wie schwierig es gewesen ist, das erste Modell überhaupt zu bekommen. Auch die zweite Fassung hatte beim Erwerb ihre Tücken gezeigt, denn die Pandemie und ein damals blockierter Suez Kanal brachte reichlich Verzögerung in den Handel, so dass Folgesets nicht mehr geliefert wurden und zum Teil im Ausland nachgekauft werden mussten. Das aktuelle Modell ist ebenfalls richtig gut geworden und ist praktisch mit den gummierten Reifen geadelt worden. In dieser Qualität und in dieser Optik hätte das Hot Wheels auch nicht besser hinbekommen...