Hersteller : Majorette
Modelle : Nissan Z, Typ RZ34, seit 2022 im Original gebaut
Lenkung : Linkslenker
Update : Nein, bei dem blauen Modell und Ja, bei bei dem schwarzen Modell
Modellnummern : REF 214I (beide Modelle)
Rubrik : Premium Cars & Racing Cars
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : der 27.11.23 & der 09.12.24
Farben : Blaumetallic + Schwarz & Schwarz mit rotem + weißem Streifendekor
Maßstab : ca. 1/58
zu öffnen : die Türen
Maße : ca. 7,4 cm x 3,2 cm x 2,3 cm & 7,4 cm x 3,2 cm x 2,4 cm (l/b/h)
Preis : ca. je 8,00 € (Mein Kaufpreis neu in 2024 & 2025)Da sieht man wieder einmal, wie groß der Haufen von Neuerscheinungen noch ist und wie lange manchmal Modelle in der Präsentation liegen bleiben können. Bei der Neuvorstellung des Nissan Z in 2023 von Majorette ist tatsächlich die allererste Farbfassung immer wieder im Lagerkarton hängen geblieben, so dass ich hier und heute beim Aufarbeiten noch die Modelle aus 2024 und 2025 zeige. Das Interessante dabei ist, dass man im Premiumbereich eine schöne und simple Farbkombination sieht, so wie das Modell auch tatsächlich schon so bei Nissan vom Band gelaufen sein wird. Bei der zweiten schwarzen Fassung zeigt Majorette wieder einmal den ganzen kreativen Spielraum aus dem eigene Haus, wenn man sich beispielsweise aus der Racing Sparte das schwarze Modell so ansieht. Ein glänzendes Unischwarz mit dem farblich markanten Gegenpart Weiß und Rot ist hier lackiert worden, bestehend aus dynamischen und aus dem Motorsport üblichen Aufdrucken als Eycatcher. Damit man dieses Modell erst Recht auf seine "will-ich-haben" Liste setzt, bekommt das Modell noch eine aus der Klassiksparte stammende geschwärzte Speichenfelge mit einem dreispeichigen Zentrierringaufsatz montiert. Der Außenrand der Felge ist zudem noch in Rot verchromt und zieht schon von weitem die Blicke auf sich. So ein Modell könnte man bei den Privatiers im Motorsport sehen können oder sich am Wochenende auf dem Nürburgring durchaus in ähnlicher Form bei den Besucherfahrzeugen so vorstellen.
Qualitativ gibt es bei Majorette in der Regel nichts zu meckern, weil man relativ früh seine Fehler nach dem Neustart erkannt und auch nahezu alle Fehler beseitigt hat. Das musste auch so sein, wenn man in den Kampf mit dem Stückzahlprimus Mattel mit den Marken Hot Wheels und Matchbox zieht, um dem großen Hersteller zu zeigen, dass auch noch ein dritter Hersteller in der Masse an Modellen in den wichtigsten Märkten der Welt mitspielen will. Wobei, und das muss man hier mal in aller Form deutlich so aussagen, nutzt Majorette hier mehr als geschickt überall dort die Nische, welche man anderweitig auf der anderen Seite nicht so schnell besetzen kann. Das mag auch an der zwar stetig wachsenden aber immer noch deutlich kleineren Mainline von Majorette liegen, dass man hier viel flexibler handeln kann. In den ersten zwei jahren ist ein durchschnittliches neues Modell als Premium Modell, als Racing Modell sowie innerhalb eines Giftpacks und oder noch einer weiteren Sonderserie zu sehen.
Um noch einmal auf eine kleine Schwäche im Majoretteprogramm zurück zu kommen, muss man sich die montierte Felge der Ersterscheinung ansehen. Zwar handelt es sich hierbei um eine schöne und zeitgenössische Doppelspeichenfelge, welche sehr gut aussieht, aber beim sportlichen Lastwechsel auf der Tischplatte schnell und lautstark unschön an der Karosse kratzt. Im Gegensatz dazu ist das bei dem Modell mit der Speichenfelge mit dem Zentrieraufsatz nicht so der fall. Es mag dabei nicht unbedingt an der Felge liegen, sondern eher am gesamten Fahrwerk, denn das schwarze Modell liegt etwa einen Millimeter höher, wodurch die Reifen auch nicht so lange beim Lastwechsel an der Karosse kratzen und blockieren. Die Federung an sich ist auch beim schwarzen Modell deutlich stärker ausgeprägt.
Zu den Details : Scheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, schwarzer Kühlergrill samt Spoilerlippe in Wagenfarbe vorne, Nissan Emblem auf der Frontmaske in Silber, Ausbildung einer geschlossen Hutze bei der Motorhaune, Außenspiegel in Wagenfarbe, Dachantenne, Scheibenwischer, Dachfläche in Schwarz (Zweifarbenlackierung bei dem Premium Modell), geschwärzte Doppelspeichenfelge beim Premium Modell und geschwärzte Speichenfelge mit Zentrierringaufsatz sowie Chromrand in Rot bei dem Racing Cars Modell, "23" und "RACING" in Weiß als Aufdruck auf dem Racing Cars Modell, Zweifarbigkeit beim Streifendekor in Rot und in Weiß bei dem Racing Cars Modell, Leuchtenband in Schwarz am Heck, silbernes Nissan Emblem mittig auf dem schwarzen teil des Leuchtenband sowie ein silbernes aufgedrucktes "Z" rechts am Heck, Heckleuchten in Rot und Schwarz unterteilt, eine hochgezogene Heckschürze mit zwei Endrohren sowie ein schwarzes Interieur.
Selten hat eine Fortführung eines automobilen Klassikers so
funktioniert, so wie das bei dem aktuellen Nissan Z und dessen
Vorgängern der Fall war. Es lässt so manche designerische Fehlleistung
weg und ist in der aktuellen Optik tatsächlich innen wie ein außen ein
echter Hingucker geworden. Mit dieser äußerst sportlichen und knackigen Form konzentrierte man
sich bei Nissan auf das Wesentliche, so dass wir vor uns einen echten
Eyecatcher im Sportwagenbereich haben, bei dem die Proportion einfach an jeder Stelle
stimmt. Während die deutsche Autoindustrie sich diesem Autosegment
entweder nicht mehr oder nur partiell öffnet, zeichnet Nissan nicht nur
eine wunderschöne Hülle für den letzten Verbrennermotor, sondern baut
selber vermutlich einen der letzten und besten Sechszylinder vor dem
endgültigen "Aus" des Verbrennermotors. Als stilistisches Erkennungsmerkmal dieses Modells darf der kleine Knick nach vorne innerhalb der Motorhaube gelten, der dem kleinen heißen Coupé noch den letzten formellen Kick zum zeitlosen Klassiker von "Morgen" gibt. Das Original wird seit 2022 angeboten und fasziniert aber noch mehr als das Modell, denn es wurde ein
Dreiliter Twin Turbo V6 mit 406 PS Leistung verbaut. Das Sondermodell Z
Nismo erhält 426 PS Leistung, ist nicht bei 250 Stundenkilometer im Topspeed abgeriegelt und läuft noch bis 265 Stundenkilometer weiter. Im Sprint von Null auf einhundert Stundenkilometer braucht das Einstiegsmodell rund 4,7 Sekunden und das Nismo Modell nur ganze 3,9 Sekunden. Hinterradantrieb und ein mindestgewicht von rund 1570 Kilogramm begünstigen hier die sportlichen Werte des Modells.