Samstag, 7. März 2026

Mortal bleibt im eigenen Maßstab und lässt sich auf den Längenvergleich von Limousine und Touring ein... : BMW M3 Limousine und der BMW M3 Touring (alternativ ein 325i), Mortal, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Mortal
Modell : BMW E30 M3 Limousine & BMW E30 Touring, hier M3 Touring, Faceliftmodell ab 1988
Update : Ja, neue Modellfarben mit parallel gebauten Derivaten in 2025
Rubrik : BMW, limitierte Auflage
Limitierung in Folge : Blaumetallic: Nr. 584 von 899 Stück; Hellblaumetallic: Nr. 159 von 799 Stück 
Produktionsort : China
Farbe : Blaumetallic ( voraussichtlich Avusblau ) & Blaumetallic ( kein bekannter Farbton )
Maßstab: 1/64
zu öffnen : jeweils die Motorhaube
Maße : ca. 6,8 cm x 2,7 cm x 2,2 cm (l/b/h), hier beide Modelle
Preis : ca. 36,50€ & ca. 40,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2025) 

Mortal ist ganz eindeutig im BMW E30 Fieber und holt aus dem Modell heraus, was herauszuholen ist und geht in den direkten Angriff zu dem Almost Real Modell über. Während man dort noch etwas zaghaft mit der Reproduktion ist, geht man bei Mortal in die Vollen und stellt neben den ganzen E30 Touring Modellen nun auch den originalen M3 als Limousine her. Ob Mortal sich eventuell auf dieser Basis nicht auch noch zum Vollcabriolet oder noch selteneren Baur Cabriolet hinreißen lassen könnte? Die Sammler würden es begrüßen. Der Längenvergleich bei diesen Modellen zeigt genau die gemeinsame Basis auf, so dass auch hier das Modell in Summe und dem Längenvergleich stimmt. Wie schon beschrieben, ist das Blaumetallic beim Touring keine Originalfarbe und könnte mit viel Interpretation entweder ein Gletscherblaumetallic oder ein Cirrusblaumetallic oder eine Mischung aus beiden Farben darstellen. Mit dem BMW M3 auf E30 Basis als Limousine hat man vermutlich eine Individualfarbe beim blauen Modell gewählt, was aber auch bestens zu den goldenen Felgen passt. Schaut man beide Modelle etwas länger an, erkennt man, dass beide Modelle sehr üppig ausgestattet wurden. Bei den Limousinen macht Mortal das, was Tomy auch macht. Man legt Zusatzbauteile wie einen gesonderten Spoiler noch als Extrabauteil oben auf und animiert hier die Leute, welche das auch gerne aufkleben, um das Modell zu vervollständigen. Wenn der Spoiler nicht montiert wird, sollte er auf jeden Fall beim Modell in der Verpackung bleiben. Aufgrund der Finesse dieser  Modelle ist der hohe Kaufpreis durchaus noch gerechtfertigt. Der Haken an der Sache ist, dass beide Modelle limitiert sind. Und man muss erst mal einen oder beide Modelle bekommen... .
 
Die Details zum originalen M3 als Limousine sowie zum Faceliftmodell stimmen, die Felgen sind original, selbst Kleinigkeiten wie die Heckleuchten oder die Shadowline Ausstattung verzaubern sofort. Dass alle Spiegel auch innen verspiegelt sind, ist herausragend. Die Motordarstellung des M Motors ist äußerst genau, ebenso die Darstellung von Flüssigkeitsbehältern oder dem Sicherungskasten, und selbst die schwarze Innenverkleidung der Motorhaube ist originalgetreu nachgebildet worden. Selbst das Öffnen der Motorhaube in die richtige Richtung als auch die Zuklappfunktion mit Zwischenposition der Motorhaube, wo man mit dem Handballen auf dem BMW Emblem drückend die Motorhaube zum Einrasten bekam, ist perfekt dargestellt worden. Und je länger man darauf guckt, entdeckt man noch mehr Details. Aber es gibt einen geschichtlichen Fehler, den die Chinesen vielleicht nicht auf dem Schirm hatten. Einen BMW M3 E30 Touring hat es nie gegeben, und voraussichtlich hat es sogar diese unten gezeigte Farbenwelt nie auf dem Modell gegeben. Es gab weltweit einige sehr stimmige Umbauten durch private Eigentümer, doch in die Serie hatte es selbst der M3 30 Touring seinerzeit noch nicht einmal als Blaupause geschafft. Und das man in China den Italo-M3 geschichtlich auf dem Schirm hatte, glaube ich auch nicht.

Zu den Details : Doppelrundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, schwarze Ziergitter vorne (beim M3 ist hier noch das eMblem in dem schwarzen Ziergitter erkennbar), BMW Niere in außen Silber und innen Schwarz, waagerechte Blinker aus durchsichtigem orangefarbenen Plastikglas, Kennzeichenplatte in Schwarz (mit "BMW M3" bei der Limousine in Silber an Front und Heck beschriftet), Rammschutzleiste der Stoßstange in Schwarz sowie Aufsicht in Wagenfarbe lackiert (außer bei der Limousine, wo alles in Wagenfarbe lackiert wurde), Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, zusätzlicher Lüftungseinlass unterhalb der Stoßstange, BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel in Wagenfarbe mit Spiegeldarstellung innen, Scheibenwischer in Schwarz, schwarze Fensterleisten seitlich (Shadowline Ausführung), Seitenblinker im vorderen Kotflügel in Orange (nur beim Touring), seitliche Rammschutzleiste in Schwarz (nur beim Touring), Kreuzspeichenfelge in Silber auf gummierten und profilierter Bereifung (hatte auch Felgenhersteller BBS im Programm, Goldinnenfarbe der Felge bei der Limousine), Linkslenker, Innenspiegel mit Spiegeldarstellung, Motordarstellung mehrfarbig sowie ablesbarem "BMW M Power" Schriftzug auf der Motorverkleidung, Schiebedach, aus mehrfarbigen durchsichtigen Plastik dargestellte Heckleuchten (Vorfaceliftheckleuchten bei der Limousine), schwarze Kennzeichenplatte hinten (Beschriftung siehe oben!), BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, doppelflutige Abgasanlage in Silber sowie ein detailgetreues Interieur in Schwarz bei dem hellblauen Modell (die Limousine erhält als Sitzbezug das originale schwarz-weiße Pepitamuster, so wie es beim Originalfahrzeug auch zu finden ist).
 
Der BMW M3 E30 war für die sonst eher kleinen Stückzahlen der bisherigen "M-Fahrzeuge" wie der erste BMW M5 E28 oder der M635 CSi E24 ein absoluter Verkaufserfolg. Über 18.300 Stück wurden vom ersten BMW M3 in knapp 5 Jahren gebaut. Aufgrund der Seltenheit ist die Sonderedition "Sport Evolution" besonders begehrt, da hier nur etwa 600 Stück davon gebaut wurden. Das besondere Merkmal ist dr farbig gestaltete Motorraum. Aufgrund des sowieso schon sehr sportlichen und agilen E30 löste der M3 eine weltweite Begeisterung für sportliche Limousinen und Coupés aus, die bis heute mit dauerhaft ansteigenden Verkaufszahlen anhält. Der ursprüngliche M3 hatte im Jahre 1986 ohne Katalysator eine Leistung von 200 PS. Das letzte offizielle BMW Produkt des BMW M3 E30 hatte als Sport Evolution 238 PS. Alpina setzte auf Basis des E30 nochmals einen drauf und verschaffte dem kompakten Sportler eine Leistung von rund 254 PS in einem Fahrzeug, welches je nach Austtattung nur zwischen 1200 und 1360 Kilogramm gewogen hat. Während das kleine Automodell mit etwa 30 Euro "noch" bezahlbar ist, werden originale "Sport Evolution Modelle" schon bis zu 75.000 Euro gehandelt. Da sollte man doch zum günstigeren Modell greifen und weiter vom großen Modell träumen... 
 
Der E30 Touring ist in der Kurzfassung der Modellgeschichte ein Zufallsprodukt gewesen. Ein BMW Angestellter liebte seinen eigenen E30, benötigte aber durch private Umstände ein geräumigeres Fahrzeug. Er kaufte sich ein Unfallfahrzeug und entwickelte in Heimarbeit den ersten BMW Touring der Firmengeschichte und stellte dieses Fahrzeug dann eines Tages dem Vorstand vor. Dieser war sofort begeistert und orderte an, dass das selbstgebaute Fahrzeug des Mitarbeiters nicht mehr das Firmengelände verlassen durfte, so dass dann in einer relativ kurzen Entwicklungszeit eigentlich am Ende des E30 Zyklusses der E30 Touring entstand. Ohne es bis dato zu wissen, entwickelte hier der BMW Mitarbeiter den ersten aller sogenannten Lifestylekombis für die obere Mittelklasse, so dass der BMW vollkommen konkurrenzlos den Touring für die kommenden sechs Jahre bis 1994 verkaufen konnte. Das machte sich in den Stückzahlen bemerkbar, denn BMW verkaufte sehr respektable 193tsd Stück vom ersten Touring. Die Topversion war der 325i mit rund 170 PS Leistung. Die E30 Baureihe setzte auch Mercedes mit dessem W201 ordentlich zu, denn insgesamt wurden von dieser BMW Baureihe 2,34 Millionen Stück gebaut.  
 
 









 

Donnerstag, 5. März 2026

Keiner guckte aus Detroit in der Automodellgeschichte so böse und grimmig wie er.... : Dodge Custom Royal Lancer D500, 1957, M2, Modelljahrgang 2025

Hersteller : M2
Modell : Dodge Custom Royal Lancer D500, 1957
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2025
Rubrik : Dodge
Produktionsort : China
Farbe : Schwarz + Braun 
Maßstab: 1/64
zu öffnen : die Motorhaube
Maße : ca. 8,9 cm x 3,1 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 15,50€ ( Mein Kaufpreis neu 2026 )
 
Zugegeben, ich hatte neulich bei einer kleinen Einkaufrunde mal echt wieder Lust auf Heckflossenfahrzeuge und machte mich auf die Suche nach solchen Modellautos, welche ich noch nicht besitze. Da kam mir beispielsweise der Dodge Coronet von Matchbox wieder in den Sinn, den es seinerzeit ja leider nur als viertürige Limousine und dann auch nur als Polizeiwagen gegeben hatte. Da aber auch gewisse kleinere Hersteller von Modellautos im Bereich der Heckflossenära unterwegs sind, machte ich mich auf die Suche nach weiteren Modellversionen von dem Modell. So konnte ich mir vor wenigen Wochen dann endlich ein sehr schönes, zweitüriges Hardtop Coupé in der begehrten Version des D500 Modells in einer durchaus sehr attraktiven Farbgebung der 50er Jahre erwerben. Der Hersteller ist M2, wovon ich tatsächlich einige wenige Modelle besitze und auch hier im Blog schon einmal in den letzten Jahren vorgestellt habe. M2 baut in dem Segment der 50er und 60er Jahre sehr gute Modelle, hat aber irgendwie nicht so den Sprung in die Big Seller wie Greenlight geschafft, obwohl das Modell sehr gut und preislich auch ebenso attraktiv ist.    
 
Zu den Details : Doppelscheinwerfer in unterschiedlichen Größen aus durchsichtigem Plastik, eleganter Chromüberzug über der Scheinwerfereinheit, durchgehendes Verbindungselement in Chrom zwischen den Scheinwerfern, schwarze Lüftungseinlässe zwischen den Chrombauteilen, Dodge Emblem auf der Motorhaube in seitlicher Einfassung mit Chromzierrat, massive Doppelchromstoßstangen mit dazwischenliegenden Lüftungseinlässen, Einzelbuchstaben von Dodge in Gold auf der Motorhaube aufgedruckt, markanter Motorhaubenschmuck in Form zweier Chrombauteile im "Fast Forward Look" (Designelemente aus der Flugzeug- sowie auch Schiffsbauära), aufwendiger Zweifarbenlook mit einer Trennung in Silber, Motorraum in Schwarz mit Motordarstellung in Silber und Rot, Scheibenzierrat in Silber, an den Seitenrändern verchomtes Seitenausstellfenster, Schriftzug in Silber "Custom Royal" in Schreibschrift vorne auf dem Kotflügel, Ausstattungsbedingtes Emblem "D" mit Zierrat an den seitlichen Heckflossen, Türgriffe in Silber, gummierte und profilierte Weißwandbereifung, verchromte Felge, doppelrunde Heckleuchten in Rot, silbernes Kennzeichen am Heck mit schwarzer Aufschrift "1957", Einzelbuchstaben von Dodge in Gold auf der Kofferraumklappe aufgedruckt, Heckflossendarstellung, Modellbezeichnung am Heck in Silber und Rot, verchromte Heckstoßstange, je Seite einer einflutigen Auspuffanlage in Schwarz sowie ein schwarzes Interieur.
  
Der Dodge Coronet schaut einen immer so ein wenig an, als wäre er sogar mit Darth Vader verwandt. 1957 schaffte man ein unglaublich schönes und markantes Design und verpasste dem Modell einen beindruckenden grimmigen Look, der nahezu unvergleichbar mit anderen Modelle ist. Insbesondere der Designtrick mit innenliegenden kleineren Scheinwerfern und äußeren größeren Scheinwerfern war zu dieser Zeit noch recht selten. Der sehr elegante Chromschwung über die Doppelscheinwerfer hinweg lässt sich dann fast mit einem Augenlied vergleichen. Um der Grimmigkeit noch weiter Ausdruck zu verleihen, setzte Dodge eine Reihe von Lüftungslöchern je Fahrzeugseite mit vertikal trennenden Chromstäben darunter, so dass dies wie eine fletschende Zahnreihe ausschaut, sprich der Dodge zeigte dem Vordermann buchstäblich die Zähne, um zu zeigen, wer da kommt. Und mit der Leistung des D-Modells konnte er das sogar sehr gut. Um den Vergleich mit einem menschlichen Gesicht abzurunden, setzte man dazu noch ein in Chrom eingefasstes Markenemblem eingerückt in die Stoßstange als kleine "Nase" dazu ein. Und fertig ist eines der markantesten Autogesichter der Welt gewesen. 
 
Die vierte Generation des Dodge Coronet ist zugleich die Einstiegsversion der Dodge Modellreihe in 1957 gewesen. Wer damals mehr Ausstattung und Luxus wollte, griff seinerzeit zu den Dodge Coronet Royal und Dodge Coronet Royal Custom Modellen. Die technischen Details lesen sich recht eindrucksvoll für ein fast 70 Jahre altes Fahrzeug. Neben einem Sechszylinder als Einstiegsmotor gab es diese Limousine auch als starke V8 Version mit rund 339 PS Leistung in der Topversion. Das unten gezeigte Modell ist in zweierlei Hinsicht technisch interessant. Zum einen ist es ein aus heutiger Sicht rares D500 Modell, welches sich technisch aus dem Bereich Bremsen und Fahrwerk aus den oberen Baureihen New Yorker und Imperial bedienen konnte. Weiterhin erhielt er einen 5,2 Liter großen V8 Hochleistungsmotor, der allerdings in Gänze der Leistung mit rund 260 PS unterhalb der des Topmodells liegt. Mit einem D-1 Upgrade konnte man sich noch einmal 25 PS mehr einbauen lassen. Parallel zum Hardtop Coupé gab es auch das zweitürige Cabrio als D-500. Wer das Sondermodell nicht erwerben konnte, bediente sich in der normalen Produktlini zusätzlich bei der Limousine sowie einem Station Wagon. Wer sich ein wenig in der Geschichte der Straßenkreuzer der 50er und 60er Jahre in den USA auskennt, erkennt optische Parallelen zu den DeSoto Fireflite Modellen, denn Dodge nutzte für dieses Modell die Karosse. Inklusive dem Kombimodell verkaufte sich eines der markantesten Gesichter der US Automobilgeschichte alleine im Modelljahr 1959 rund 150.000 Mal.
 
 










  

Dienstag, 3. März 2026

Die Neuauflage des Jaguar E-Type Cabriolets von Majorette darf nun nach der vielen Kritik als sehr positiv gewertet werden… : Jaguar E-Type Cabriolet, Majorette, Rubrik City (sowie auch Vintage), Modelljahrgang 2025

Hersteller : Majorette
Modell : Jaguar E-Type Cabriolet  
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2025 
Modellnummern : REF 291B
Rubrik : City (sowie auch Vintage)
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : 12.02.25
Farben : Weiß
Maßstab : ca. 1/57
zu öffnen : nichts
Maße : ca.  8,0 cm x 3,1 cm x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 8,00 € das Set (Kaufpreis neu in 2025) 
 
Wenn ich ein Modellautohersteller wäre, wäre tatsächlich der Jaguar E-Type das so ziemlich allerletzte Modell auf der Welt, was ich jetzt "neu" produzieren würde. Warum? Es liegt ja nicht am faszinierenden E-Type selber, dessen unterschiedlichen Produktionsstände oder an den faszinierenden Motoren des Fahrzeuges. Auch die Modellgeschichte ist interessant und der E-Type wurde einst sogar zum schönsten und sexiesten Automodell der Welt gekürt. Aber es läge wohl eher daran, dass es bis heute so unglaublich viele Modelle davon in unserem Maßstab gibt, dass es sich aus meiner Sicht einfach nicht lohnt, noch ein weiteres davon herzustellen. Außer man heißt Tomy und würde tatsächlich ein Sondermodell in der 70 Euro Liga herstellen, welches so perfekt wäre, dass man regelrecht danach lechzen würde. Zudem gibt es bereits sehr gute Modelle vom E-Type, so dass ich davon ausgehen würde, dass das X-te Modell davon wenig Interesse erreichen wird. Und wer sich der Ikone annimmt, muss sich Kritik gefallen lassen, denn der E-Type ist wie jede andere Ikone ein absolutes Design Meisterwerk. Majorette hat selber in den 70er Jahren einen der wenigen E-Type Meilensteine in unserem Maßstab mit einer schier aufklappbaren langen Motorhaube hergestellt. Ein Modell ist davon auch im Blog zu finden und sollte auch in jeder guten Sammlung einmal vorkommen. Nachdem das "neue" Erstlingswerk von Majorette in der Moderne im schönen Grünmetallic tatsächlich von mir mit berechtigter Kritik zerissen wurde, zeigt sich hier und heute die zweite Version, welche noch im alten Jahr im Handel aufgetaucht ist. 
 
Die harte Kritik scheint angekommen zu sein, denn es hat sich nicht nur die Farbe geändert, sondern gleich der wichtigste Kritikpunkt bei dem Modell überhaupt => Die Rad-Felgen-Kombination. JETZT sieht das Modell tatsächlich authentisch aus, denn die überwiegend schwarzen Reifen mit einer kleinen Radnarbenabdeckung in Silber von den Vintage Jubiläumsfahrzeugen zum 60. Geburtstag der Marke Majorette passen nun wie die Faust aufs Auge auf das Modell, wie der Volksmund so schön sagt. Auch zur Farbe möchte ich ein sehr positives Wort verlieren, denn es fällt mir durchaus gerade kein weiteres Modell in dieser Farbe Weiß von anderen Modellautoherstellern in unserem Maßstab ein. Und Ja, auch der E-Type ließ sich seinerzeit in Weiß bestellen, was grundsätzlich mit einem schwarzem Interieur wunderbar kombiniert wurde. Passt also. Die hinteren Seitenblinker sind entfallen, so dass auch hier das Modell dadurch optisch besser wird. Auch der nächste Kritikpunkt mit dem Fahrwerk wurde, soweit es eben im schmalen Radhaus möglich war, tatsächlich etwas nachjustiert. Zwar müssen die Pylonen nicht mehr fürchten, gleich beim ersten Mal abrasiert zu werden, doch in der Länge der Reihe kratz das Edelkätzchen die eine oder andere durchaus mal an oder schiebt sie minimal beiseite. Das "über die Seite hinweg schieben" hat sich deutlich reduziert, so dass man auch hier weiter sagen kann : Majorette, warum nicht gleich so? Was bleibt von der Kritik noch über? Das billige Plastik der Stoßstangen und die geschichtlichen Schwächen in der Karosse bezüglich der Blinkerposition, welche man im letzten Punkt natürlich nicht ändern kann. Somit kann man ab jetzt durchaus gnädig mit der Überarbeitung sein und dieses Modell unten nun als gelungen und sammelwürdig ansehen. Weitere Versionen bitte dann im gleichen Stil fortführen... !     
 
Zum MAN TGS Modell wurde schon viel geschrieben, so dass ich diese Sätze hiermit wiederhole. Zu den bisherigen Verwandlungswundern passt auch noch dieses Modell perfekt dazu. Der MAN TGS kommt ebenso bei Majorette derzeit mehrfach in den Handel und ist ebenso wandlungsfähig wie ein Chamäleon. Hier kommt er in der REF 299H als Autotransporter mit beweglicher Pritsche in den Handel. Weiterhin kennt man das Modell mit einem Abfallcontainer, einem Kastencontainer oder auch als Zugmaschine für einen Sattelzug. Auch hier gibt es keine Grenzen und alle Modelle inklusive deren Versionen machen in diesem Maßstab schon viel Spaß. Und auch bei den Abschleppwagen gibt es bereits einige Varianten mit unterschiedlich geladenen Fahrzeugen zu erwerben.   

Zu den Details des Jaguars : Flächenscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik, waagerecht liegende orangeweiße Blinker, graue Stoßstangen mit mittig platziertem rotem Jaguar Emblem, vordere Bumper in Grau, schwarze Lüftungsgitter auf der Motorhaube, linker Außenspiegel, rahmenlose Klarglasscheibe mit oben ausgeklappten Sonnenspiegeln sowie den originalen drei Scheibenwischern der Serie 1 (ein echtes Kuriosium!), silberne Türgriffe, linker Außenspiegel (an der Fahrerseite für Linkslenker), Schriftzug in Silber auf der Kofferraumklappe "E-Type Jaguar", graue Plastikstoßstangen, schwarze Kennzeichenplatte, graue Bumper am Heck, zwei Auspuffrohre (stehen für den Sechszylinder), rote Heckleuchten sowie ein schwarzes detailliertes Interieur.
 
Der Jaguar E-Type wurde in verschiedenen Serien mit verschiedenen Updates von 1961 bis 1974 gebaut. Das unten gezeigte Fotomodell ist ein Serie 1 Modell, welches als OTS Modell (Open Two Seater, genannt Cabriolet) erschaffen wurde. Die Serie 1 startete mit dem legendären XK150 Motor, hier einem 3,8 Liter Reihensechszylinder mit rund 269 PS Leistung, was in dieser Zeit scho eine überaus bemerkenswerte Leistung war. Im heutigen Verständnis war es damals ein Supersportwagen, denn auch die Höchstgeschwindigkeit ließ mit einem Zahlenwert von 240 Stundenkilometer kaum eine große Anzahl von Konkurrenzfahrzeugen zu. Den Sprint auf einhundert Stundenkilometer legte das Edelkätzchen in nur sieben Sekunden zurück, wobei auch dieser Wert tatsächlich nur in den seltensten Fällen von der Konkurrenz erreicht wurde. Etwa 15.508 Modelle wurden mit Sechszylinder gebaut und insgesamt verließen etwa 72.500 Stück die englischen Hallen in Coventry, was seinerzeit ein großer Erfolg war.
 















  

Sonntag, 1. März 2026

Mortal bringt in unserem Maßstab derzeit die allerersten Sport Evolution Modelle bei der BMW M3 E30 Limousine heraus... : BMW E30 M3 Limousine, Vorfaceliftmodell von 1986-1990, Mortal, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Mortal
Modell : BMW E30 M3 Limousine, hier das limitierte Sport Evolution Modell, Vorfaceliftmodell
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebauten Derivaten in 2025
Rubrik : BMW, limitierte Auflage
Limitierung in Folge : Rot: Nr. 185 von 699 Stück; Blaumetallic: Nr. 564 von 699 Stück 
Produktionsort : China
Farbe : Rot ( voraussichtlich Brilliantrot ) & Blaumetallic ( voraussichtlich Avusblau )
Maßstab: 1/64
zu öffnen : jeweils die Motorhaube
Maße : ca. 6,8 cm x 2,7 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 36,50€ je Modell ( Mein Kaufpreis neu in 2025)  

Mortal ist ganz eindeutig im BMW E30 Fieber und holt aus dem Modell heraus, was herauszuholen ist und geht in den direkten Angriff zu dem Almost Real Modell über. Während man dort noch etwas zaghaft mit der Reproduktion ist, geht man bei Mortal in die Vollen und stellt nun ein schönes Nischenprodukt vom M3 E30 her, auf das sich die Sammlerschaft stürzen können. Ich hoffe stark, dass man dann die Optik noch weiter ausbauen wird und den EVO II, das Sondermodell Cecotto als auch das Sondermodell Europameister (im Sinne der seinerzeit gewonnenen Tourenwagen Meisterschaften) nachbauen wird. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass man wie Mini GT ebenso das Alpinamodell oder das Schnitzermodell ebenfalls nachbauen könnte. Schaut man beide Modelle etwas länger an, erkennt man, dass beide Modelle sehr üppig ausgestattet wurden. Bei den Limousinen macht Mortal das, was Tomy auch macht. Man legt Zusatzbauteile wie einen gesonderten Spoiler noch als Extrabauteil oben auf und animiert hier die Leute, welche das auch gerne aufkleben, um das Modell zu vervollständigen. Wenn der Spoiler nicht montiert wird, sollte er auf jeden Fall beim Modell in der Verpackung bleiben. Aufgrund der Finesse dieser Modelle ist der hohe Kaufpreis durchaus noch gerechtfertigt und in den größeren bis größten Sammlungen der Welt wird das Modell auch problemlos ankommen.
 
Die Details zum originalen M3 als Limousine sowie zum Faceliftmodell stimmen, die Felgen sind original, selbst Kleinigkeiten wie die Heckleuchten oder die Shadowline Ausstattung verzaubern sofort. Dass alle Spiegel auch innen verspiegelt sind, ist herausragend. Die Motordarstellung des M Motors ist äußerst genau, ebenso die Darstellung von Flüssigkeitsbehältern oder dem Sicherungskasten, und selbst die schwarze Innenverkleidung der Motorhaube ist originalgetreu nachgebildet worden. Selbst das Öffnen der Motorhaube in die richtige Richtung als auch die Zuklappfunktion mit Zwischenposition der Motorhaube, wo man mit dem Handballen auf dem BMW Emblem drückend die Motorhaube zum Einrasten bekam, ist perfekt dargestellt worden. Und je länger man darauf guckt, entdeckt man noch mehr Details. Wem 699 Stück je Modell als Limitierung zu hoch erscheinen, sollte sich erst einmal über den Status von Abverkauf und Lagerstand informieren, denn meiner Auffassung nach geht das recht schnell, da dies die einzigen Modelle weltweit sind, welche das Thema "Sport Evolution" überhaupt verfolgen.

Zu den Details : Doppelrundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, schwarze Ziergitter mit BMW M3 Emblem in dem schwarzen Ziergitter rechts erkennbar), BMW Niere in außen Silber und innen Schwarz, waagerechte Blinker aus durchsichtigem orangefarbenen Plastikglas, Kennzeichenplatte in Schwarz mit "BMW M3" in Silber an Front und Heck, Rammschutzleiste an Front und Heck in Wagenfarbe lackiert, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, zusätzlicher Lüftungseinlass unterhalb der Stoßstange, BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel in Wagenfarbe mit Spiegeldarstellung innen, Scheibenwischer in Schwarz, schwarze Fensterleisten seitlich (Shadowline Ausführung), seitliche Rammschutzleisten in Wagenfarbe, Kreuzspeichenfelge in Silber auf gummierten und profilierter Bereifung (hatte auch Felgenhersteller BBS im Programm, Goldinnenfarbe der Felge bei dem blauen Modell), Linkslenker, Innenspiegel mit Spiegeldarstellung, Motordarstellung mehrfarbig sowie ablesbarem "BMW M Power" Schriftzug auf der Motorverkleidung, Schiebedach, aus mehrfarbigen durchsichtigen Plastik dargestellte Vorfaceliftheckleuchten, schwarze Kennzeichenplatte hinten (Beschriftung siehe oben!), BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, doppelflutige Abgasanlage in Silber sowie ein detailgetreues Interieur bei beiden Modellen (der blaue M3 erhält als Sitzbezug das originale schwarz-weiße Pepitamuster & das rote Modell erhält die originale und mehrfarbige Designausstattung, so wie es bei den Originalfahrzeugen auch zu finden ist).
 
Der BMW M3 E30 war für die sonst eher kleinen Stückzahlen der bisherigen "M-Fahrzeuge" wie der erste BMW M5 E28 oder der M635 CSi E24 ein absoluter Verkaufserfolg. Über 18.300 Stück wurden vom ersten BMW M3 in knapp 5 Jahren gebaut. Aufgrund der Seltenheit ist die Sonderedition "Sport Evolution" besonders begehrt, da hier nur etwa 600 Stück davon gebaut wurden. Das besondere Merkmal ist dr farbig gestaltete Motorraum. Aufgrund des sowieso schon sehr sportlichen und agilen E30 löste der M3 eine weltweite Begeisterung für sportliche Limousinen und Coupés aus, die bis heute mit dauerhaft ansteigenden Verkaufszahlen anhält. Der ursprüngliche M3 hatte im Jahre 1986 ohne Katalysator eine Leistung von 200 PS. Das letzte offizielle BMW Produkt des BMW M3 E30 hatte als Sport Evolution 238 PS. Alpina setzte auf Basis des E30 nochmals einen drauf und verschaffte dem kompakten Sportler eine Leistung von rund 254 PS in einem Fahrzeug, welches je nach Austtattung nur zwischen 1200 und 1360 Kilogramm gewogen hat. Während das kleine Automodell mit etwa 30 Euro "noch" bezahlbar ist, werden originale "Sport Evolution Modelle" schon bis zu 75.000 Euro gehandelt. Da sollte man doch zum günstigeren Modell greifen und weiter vom großen Modell träumen...