Donnerstag, 11. Juni 2026

Hot Wheels präsentiert die nächste Variante eines echten Bestsellers und geht mit ihm vom Goodwood Festival of Speed auf die Bergpiste... : Jaguar MK1 Competition Car, 1958, Goodwood Jaguar Racing Series, Hot Wheels, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Hot Wheels
Modelle : Jaguar MK1 Competition Car, Goodwood Jaguar Racing Series  
Update : Ja, neue Modellfassung in 2026
Rubriken : HW Summit Surge
Produktionsort : Indonesia
Farbe : Schwarz
Maßstab : ca. 1/62 
zu öffnen : nichts 
Maße : ca. 7,4 cm x 2,9 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 4,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )  
 
Das dieses Jaguar Modell ein absoluter Bestseller wird, war jetzt auch von mir keine große Kunst, das voraus zusagen, denn es gibt in unserem Maßstab kein vergleichbares Modell. Wenn man einmal die beiden Anfangsmodelle von Matchbox aus den Regulars 1-75 Series im deutlich kleineren Maßstab und in der Erscheinung des normalen Serientrimm heraus nimmt, wäre mir so erst einmal kein weiteres Modell dieser Jaguarserie in unserem Maßstab bekannt. Der Grund für die Begehrlichkeit und der hohen Nachfrage dieses MK1 Modells ist der schmale Übergang innerhalb der Historie der Firma von sehr traditionellen Jaguar Modellen neben dem MK1 sowie den XK Roadstern und der kommenden Jaguar MK 10 Limousine. Es ist sozusagen der Scheideweg vom in begrenzten herstellbaren Stückzahlen mit teilhandfertigungen oder  teilmaschinellen Fertigungen zu absoluten Massenprodukten. Vom Design steckt ebenso noch ein Hauch "Ponton" aus der Nachkriegszeit im MK1 drin gepaart mit klassischen Jaguar Designelementen aus den 40er und 50er Jahren. Und gerade diese Zeit war für Automobilhersteller spannend und gerade im Modellautobereich fehlt aus dieser Zeit noch so vieles an tollen Fahrzeugen. 
 
Das schöne neue Sondermodell vom Jaguar MK1, welches in allen Belangen hervorragend gelungen ist und schon hoch detailiert wurde, ist Bestandteil der neuen Serie "Summit Surge" (Gipfelstürmer), wo eine fünfteilige Autoserie in Form von Klassikern, Supersportwagen mit Saugmotoren, Hybriden als auch Vollektro sich auf einer Bergrallye befinden und vom Tal aus an die Spitze fahren. Ungewöhnliche Idee, reizvoller Titel, noch reizvollere Fahrzeuge. Und gerade wir in Europa haben durchaus die eine oder andere Gebirkskette, wo man dann so schöne Strecken wie das Stilfser Joch oder die Tour zum Großglockner durchaus mal gefahren haben soll. Aber auch in Amerika kann ich mich an eine Strecke besonders gut zurück erinnern, welche wir seinerzeit von Lake Tahoe bis zum Yosemite Nationalpark gefahren sind. Typisch Hot Wheels, dass man so eine Serie auch unbedingt darstellen will, denn bereits mit der Blisterkarte und dem Titel erzählt man eine Geschichte, die ein jedes Spielkind für sich neu entscheiden und entdecken kann, welches von den Fahrzeugen im Rennen oben ankommen wird. Und somit reiht sich diese kleine Rennserie parallel zu dem Vintage Club 1968 gerade in eine spannende Sammelreihe ein. Für die 4-Euro-Klasse sind die Modelle überaus mehr detailiert worden, als es früher der Fall war, so das man durchaus damit auch einen kleinen Angriff auf andere Hersteller wagt, in dem zeigt, dass ein Zwischenprodukt (zwischen Mainline und Premiumbereich) fast schon ein Premiumprodukt sein kann... . "Gutes" muss also nicht viel Geld kosten, sofern man es überhaupt erhält... .

Zu den Details : Rundscheinwerfer in fotorealistischer Optik mit schwarzem Fadenkreuz (typisch für den Rennsport, um das Zerspringen der Streuscheibe bei Steinschlag zu verhindern), Blinker in Silber, Zusatzscheinwerfer in Dunkelgrau mit Silberrand und mittiger Teilung, schwarzer Kühlergrill mit vertikalen Stäben und Umrandung in Silber, Jaguar Emblem auf der Spitze des Kühlergrills in Rot und Silber, Lüftungsgitter auf der Motorhaube in Wagenfarbe, schwarze Kennzeichenplatte ohne Aufschrift, Chromstoßstangen (Teil der Bodenplatte) mit vertikalen Bumpern, Rennwagennummer "55", Sponsor "Castrol" sowie Hot Wheels Flagge in Rot als Aufdruck, klares Scheibenglas, neue Klassikfelge "Steelie" mit geschwärzter Radnarbenabdeckung sowie einem äußeren Chromrand in Silber, Heckleuchten in Rot, silberner Heckklappengriff, Jaguar Schriftzug in Schreibschrift und Silber auf dem Heckdeckel, Chromstoßstangen mit vertikalen Bumpern sowie ein braunes Interieur. Das Fahrzeug ist ein Rechtslenker.  
 
Die Leistungsdaten dieses wundervollen Jaguars sind tatsächlich bekannt, doch wir starten erst einmal mit dem Standard aus den späten 50er Jahren. Der normale Jaguar MK1 hatte in der 2,4 Liter Version einen Reihensechszylinder, der rund 112 PS Leistung aufweisen konnte. Die 3,4 Liter Maschine wies da schon mit 210 PS eine deutlich höhere Leistung auf. Der Jaguar galt für die späten 50er Jahre bereits schon als sehr schnelles Automobil und konnte bereits eine Höchstgeschwindigkeit von rund 190 Stundenkilometer aufweisen. Doch kommen wir nun zu der übearbeiteten Fassung, welche deutlich mehr Leistung aufweist, denn in diesem Renntrimm und dieser neuen Abstimmung kommt der alte Jaguar auf rund 277 PS Leistung. Dieses unten gezeigte Modell ist nach heutigen Erkenntnissen ein Einzelstück, wenn man es mit dem Modell von Les Ely / Mike Hawthorne in Verbindung bringt. Bis 1959 entstanden von der gesamten Baureihe etwa rund 38.500 Fahrzeuge, ehe man mit dem MK2 in das nächste Jahrzehnt rutschte. Das Fahrzeug wurde natürlich vom Jaguar Eigentümer Sir William Lyons entworfen.
 









  

Dienstag, 9. Juni 2026

Brittaniens Ford Cortina kreuzte sich Anfang der 60er Jahre mit Lotus, so dass eine der schärfsten und schönsten Sportlimousinen dazu entstand...(2) : (Ford) Lotus Cortina Mk1, Hot Wheels, HW Euro, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Hot Wheels
Modell : (Ford) Lotus Cortina, Typ Mk1
Update : Ja, neue Modellfassung in 2026
Rubrik : HW Euro 
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Rot matt & Gold matt
Maßstab: ca. 1/63
zu öffnen  : nichts  
Maße: ca. 6,8 cm x 2,7 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,60 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026)
 
Hot Wheels geht mit einem meiner absoluten Lieblingen unter den Neufahrzeugen in die zweite Runde, welche schon sehr farbenfroh in den Handel gekommen ist. Man schließt mit dem Ford Cortina der ersten Generation tatsächlich eine wichtige Lücke nach unten in der britischen Ford Produktion und kommt dem ehemaligen Superfastmodell Ford Cortina MkII von Matchbox geschichtlich entgegen und nicht in die Quere. Doch warum sind solche Nachbildungen in unserem Maßstab so wichtig? Ford England war wie Ford Köln seit Ende der 30er Jahre ein eigenständiger Ableger der US Marke Ford, welche für den heimischen Markt der Briten Autos bauten. So kam es, dass zwischen den späten 30er Jahren bis hin zu den 60er Jahren vollkommen unterschiedliche Fahrzeuge zwischen Ford England und Ford Deutschland gebaut wurden. Und das tat man sowohl auf der einen als auf der anderen Seite durchaus anfänglich sehr erfolgreich. Aufgrund unterschiedlicher Erfolge und Absatzzahlen wurden die Ford UK Modelle mit den Ford Deutschlandmodellen ab den 60er Jahren zusammengelegt. Der Ford Escort 1 (genannt Hundeknochen Escort) war ein Ford UK Produkt. Die Taunus- und Cortinamodelle liefen zunächst noch parallel und bekamen parallel das Kürzel TC dazu (TC=Taunus/Cortina). Erst ab dem Ford Taunusmodell des Jahrgangs 1976 wechselte man final auf das deutsche Produkt um, Bei dem Granada war der Wechsel deutlich einfacher, denn der britische Entwurf der Zephyr und Zodiac Modelle kam aufgrund der unverhältnismäßigen Modellproportionen beim Publikum nicht so wirklich an, so dass der Granada diese dann ablöste und dann die neue Oberklasse (oder obere Mittelklasse) weiterhin maßgebend bildete.  
 
Die erste Fassung des Ford Cortina Mk1 war sehr erfolgreich, denn es erfüllte die Nachfrage nach mehr Platz, mehr Zuladung und mehr Komfort, da man anfing, mit dem Auto speziell in den Nachkriegsjahren der späten 50er und ab Anfang der 60er zu verreisen. Aber nicht nur solche Argumente feuerten den Verkauf an, denn der Motorsport gab in jenen Tagen noch eine weitere große Portion des Erfolges eines Serienmodells mit dazu, wenn zum Beispiel der Fahrer nach einem Unfall überlebte oder das Fahrzeug pannenfrei ins Ziel kam. Klingt bitter, war aber so. Auch die Sportlichkeit oder die sportliche Note ließen sich in der Serie bestens verkaufen, so dass die Auswahl des Ford Cortina vom Lotuseigentümer Colin Chapman eine sehr gelungene Kombination war. Es stellten sich schnell Erfolge ein, denn 1964 gewann man die British Salon Car Championship. Im Folgejahr holte man sich mit dem Cortina den Sieg in der European Touring Car Championhip. Weiterhin stellten sich auch Erfolge bei den Langstreckenrennen in Brands Hatch als auch auf der anderen Seite der Welt im australischen Bathhurst ein.  
 
Zu den Details : Rundscheinwerfer ohne Bedruckung, gelber Kühlergrill mit Gitterstreben, rote Stoßstangen, schwarzes Modellschild in der Hutze auf der Motorhaube mit silbernem Schriftzug "Consul", Rennwagennummer "63" in Gold mit schwarzem Kreis auf der Motorhaube und den Seitenflächen, goldfarbenes Streifendekor, Lotus Aufdruck (plus gleicher Aufdruck auf der Gegenseite), auf beiden Modellautoseiten mit "Hot Wheels Flagge / Castrol Werbeschriftzug / Team HWS" gleicher Aufdruck, Aero Disc Felge, dritte Bremsleuchte auf Kofferraumdeckel montiert, Sternförmige Unterteilung bei den Rundleuchten am Heck, Heckleuchten samt Kennzeichenschild in Gold abgesetzt, Abgasanlage unter der Fahrertür in Gold sowie ein Interieur in Gold. Das Modell ist ein Rechtslenker.  
 
Die Grundlage des unten gezeigten Modells ist der Ford Cortina Mk1, welcher ab 1962 bis 1967 in den Ford Werken in Dagenham in Großbrittanien gefertigt wurde. Während das Basisstraßenmodell die berühmten und langlebigen Kent Motoren mit 48 PS Leistung verbaut bekommen haben, hatte der Lotus Cortina deutlich mehr Leistung zu bieten. Und hier kam dann auch in den 60er Jahren zusammen, was tatsächlich für einen schönen kleinen Sportwagen auch erfolgreich zusammen gehörte : Lotus und Ford. Als Gruppe 5 Fahrzeug wog der Lotus Cortina etwa nur 850 Kilogramm in der Serie sowie später sogar noch etwas weniger und hatte gemäß dem sportlichen Vornamen Lotus Technik unter der Haube. Hier hat es unterschiedliche Leistungsangaben gegeben, denn frühe Exemplare ab 1962 hatten wohl die 141 PS Leistung und spätere Modelle wurden bereits mit rund 176 PS Leistung aus einem 1,6 Liter Vierzylinder Motor bestückt. In der Gruppe 2 der britischen Tourenwagen hatte der Lotus Cortina rund 106 PS Leistung. Nach Internetangaben sind nur etwa 3.306 Stück von dem exklusiven Sportwagen gebaut worden. Die Gesamtstückzahlen der ersten Ford Cortina Baureihe beläuft sich auf rund 930tsd Stück. 
 









 

Sonntag, 7. Juni 2026

Hot Wheels verfeinert einen seiner ultimativen deutschen Klassiker auf eine bezaubernde Art und schickt ihn auf eine klassische Oldtimerrallye eines Oldtimerclubs... : BMW 507, Hot Wheels, Vintage Club 1968, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Hot Wheels
Modell : BMW 507
Update : Ja, neue Modellversion in 2026
Rubrik : Vintage Club 1968, Mix 2 
Produktionsort : Indonesia
Farbe : Schwarz (Originalfarbton)
Maßstab : ca. 1/64
zu öffnen : nichts  
Maße : ca. 7,0 cm x 2,8 cm x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 4,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2025) 
 
Der wunderbare BMW 507 kehrt bei Hot Wheels in einer sechsten Fassung aktuell wieder in den Handel zurück und zeigt sich dort von seiner originalsten Seite überhaupt, so dass Sammler durchaus ins Schwanken geraten können, warum man für hoch detaillierte und limitierte Modelle dann 40 bis 50 Euro zahlen muss, wenn man sich diesen wunderschönen Roadster im simplen aber sehr kräftigem Schwarz für ein kleines Entgeld ins Regal stellen kann. Das schöne Sondermodell der neuen und aktuellen Vintage Club 1968 Serie zeigt sich hoch detailliert, so dass dort für den Kaufpreis kaum Wünsche offen bleiben. Das Konzept der neuen Serie ist hoch interessant, denn sie bedient sich vom Thema her tatsächlich auch ein wenig an der ebenfalls aktuellen Serie "Summit Surge" und zeigt auf, wie Klassiker an einer schnellen Ausfahrt, einem Rennen oder an einer Oldtimerrallye teilnehmen. Und damit zeigt man sich recht aktuell im Weltgeschehen, denn Oldtimerveranstaltungen haben mittlerweile nicht nur in Deutschland einen festen Platz in den Wochenendveranstaltungen eingenommen. Tatsächlich geht es bei dieser Rennveranstaltung und dem Starterfeld der fünf Fahrzeuge schon eher sehr sportlich zu, denn Hot Wheels stellt dem BMW auch beispielsweise einen Porsche 356, einen Alfa Romeo GTV6, einen Ford Galaxie 500 und einen Honda N600 dafür beiseite. Das passt bestens und die Mischung ist mehr als gelungen, so dass ich mir gerne noch weitere Konstellationen wünschen würde, die Hot Wheels problemlos selbst Länder orientiert nachsetzen kann... (ein Deutschland Set, ein Japan Set, ein England Set, usw.).  
 
Dieses Modell hat eine besondere Felge verbaut bekommen, welche zunächst von weitem betrachtet an die Standard Classic Felge von Matchbox erinnert, wobei diese hier bei näherer Betrachtung ganz anders aufgebaut ist. Hot Wheels zeigt damit, dass man wieder einmal in der Darstellung des Originals ganz oben mitschwimmen kann, wenn man auf auffällige oder überdrehte Tuning Accessoires bei solchen klassischen Fahrzeugen verzichtet. Man könnte auch meinen, dass man im Gegenzug zu Majorette, so langsam mit den Jahrzehnten auch "erwachsen" geworden ist, was jetzt keinesfalls schlecht ist. Die Grundlage des Komplettrades bildet eine simple Lochfelge, welche ganz stark an die ursprüngliche Stahlfelge oder Grundfelge des VW Käfers erinnert. Die Radverschraubungen werden mit einem zusätzlichen Chromaufsatz abgedeckt und geschützt, so dass man hier nur das dezente Achsende des 507 erkennen kann. Hot Wheels nennt die Felge witziger Weise auch noch "Steelie" und wird sich vermutlich auch auf das von mir benannte Exemplar im Original beziehen.       
 
Zu den Details : Rundscheinwerfer in fotorealistischer Optik mit schwarzem Klebekreuz (das macht man bei Rennveranstaltungen zum Schutz der Streuscheibe gegen Steinschlag), Blinker in Weiß (gab es so tatsächlich früher im Original auch bei Auslandsausführungen), verchromter Kühlergrill, verchromte Stoßstangen (samt verchromter Bodenplatte als einem Bauteil), BMW Emblem auf der Frontmaske, Zierelement in Silber auf der Motorhaube, Rennwagennummer "56", Lüftungsgitter im Bereich der Frontscheibe (Zuluft für die Insassen), Lüftungsgitter seitlich in Schwarz und Silber mit BMW Emble (genannt BMW Kieme), Türgriffe in Silber, Antennenspiegel, Klarglas Frontscheibe mit oben monteirten Sonnenblenden, die neue und aktuelle Klassikfelge von Hot Wheels mit Chromring aussen und verchromten Felgendeckel innen (genannt Steelie), Heckleuchten in Rot und Orange, verchromte Heckstoßstange, braunes Interieur sowie die Nachbildung der Schaltkulisse samt Schalttunnel. Das Modell ist ein Linkslenker.  
 
Was sind schon 4 Euro für ein Modellauto, wenn das Originalfahrzeug mit seinen derzeit aktuellem Wert von rund 2 Millionen Euro im Maßstab 1:1 absolut unbezahlbar ist, sofern man denn überhaupt ein Exemplar kaufen kann. Doch auch hier gehen wir erst einmal zurück an den Anfang zu einem maßgeblichen Entscheider dieses Modells, dessen Leben und Wirken im letzten Jahr in einer großen deutschen Oldtimerzeitschrift gewürdigt wurde, Max Hoffmann. Ohne diesen US amerikanischen Autohändler hätte es den BMW 507 vermutlich nicht gegeben, der dem Fahrzeug eine große Marktchance in den USA voraussagte. Mit der gefallenen Entscheidung zur Entwicklung eines Oberklasse Cabriolets wurde der Designer Albrecht Graf von Görtz 1953 von BMW beauftragt, den BMW 503 und den BMW 507 zu entwerfen. Herausgekommen ist ein bis heute unvergleichbares Automobildesign beim BMW 507, welches es sogar als Retrodesign bei dem BMW Z8 im Jahr 2000 geschafft hat, in das kommende Jahrtausend einzuziehen. Die Stückzahlen dieses Roadsters sind nicht gerade groß geworden. 252 Stück wurden insgesamt gebaut, wovon etwa noch 220 Stück existieren sollen. Der BMW weist rund 150 PS Motorleistung auf, welche allerdings damals aus einem 3,2 Liter V8 Aggragt geschöpft wurden, der aus dem Barockengel BMW 3200 genommen wurde. Als Sonderausstattung haben einige 507 Modelle auch eine 165 PS Motorleistung erhalten, welche das Fahrzeug schon auf damals recht unübliche 220 Stundenkilometer beschleunigte. Den Erfolg verhinderte damals der Preis, denn man konnte sich auch etwa acht VW Käfer Modelle alternativ leisten...  
 










  

Freitag, 5. Juni 2026

Matchbox erneuert seine beiden Speerspitzen und Bestseller im Bereich der Polizeifahrzeuge sowie der eigenen Rubrik MBX Rescue... : Dodge Charger Pursuit, 2023 & Ford Police Interceptor Utility, "AFB SKY Busters", 2023, Matchbox, MBX Rescue, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Matchbox
Modell : Dodge Charger Pursuit, 2023 & Ford Police Interceptor Utility, "SKY Busters", 2023
Update : Nein, bei dem Dodge und Ja, bei der silbernen Modellversion des Ford in 2026 
Rubrik : Mainline, MBX Rescue (beide Varianten)
Produktionsort : Thailand & Thailand
Farbe : Schwarz & Silbermetallic
Maßstab : ca. 1/67 & ca. 1/68
zu öffnen : nichts
Maße Modell : ca. 7,8 cm x 2,9 cm x 2,4 cm & ca.7,4 cm x 3,0 cm x 2,6 cm (l/b/h)
(Hinweis : es wurde bei der Ermittlung des etwaigen Maßstabs der Rammbügel nicht mitgemessen) 
Preis : ca. je 1,50 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )   
 
Kommen wir heute nun wieder einmal zu einem der gar nicht mal so kleinen Rubrik der Einsatzfahrzeuge. Insbesondere Matchbox lebt davon recht gut, denn Einsatzfahrzeuge sind begehrt und Einsatzfahrzeuge bleiben selten im Laden liegen. Egal ob Polizei, Feuerwehr, Notärzte oder Krankenwagen nachgebaut werden, finden sie je nach Fahrzeugrubrik, Darstellung und Ausführung reißenden Absatz. Und das muss man auch einmal bemerken, dass es dann egal ist, ob das Modell für 1,50 Euro gemeint ist oder sogar aus dem Premiumbereich der Collectors entstammt. Weiterhin kann man diese Fahrzeuggruppen unendlich lang mit den ganzen fiktiven Polizeibezirken, Städten oder Matchboxrubriken bedrucken, ohne dass es jemanden großartig auffällt, denn Hauptsache ist, man kann seine Fahrzeugflotten damit sogar sinnvoll ergänzen. Sollten sie zudem einmal längere Zeit in der Mainline aussetzen, kann man diese Fahrzeuge in den Lücken der Jahreszeiten auch immer wieder als Themenfahrzeuge bei den ganzen 5-packs wieder entdecken. Aufgrund der doch etwas sparsamen Details packe ich einmal zwei aktuelle Fahrzeuge zusammen, so dass die übliche und standartisierte Detaillierung aus den Bildern ablesbar ist und dieses Mal nicht pro Fahrzeug gesondert in dem Abschnitt "Zu den Details:..." dargestellt wird.
 
Dodge Charger Pursuit, 2023 => Das Ende des Ford Crown Victoria war auch gleichzeitig der Neubeginn und eine echte große Chance für andere US Autohersteller, sich um den begehrten Absatzmart der Einsatz- und Flottenfahrzeuge zu bemühen. Und hier konnte sich schon frühzeitig im letzten Jahrzehnt in großen Teilen der USA der Dodger Charger einen festen Platz ergattern. Zwar verdienen die Autowerke nicht ganz so viel Geld wie an Sonderserien oder voll ausgestatteten Fahrzeugen im Privatmarkt, aber solche Fahrzeuggruppen sind halt für den Flottenmarkt allgemein interessant und lasten zudem die Werke über das laufende Jahr mit einer bestimmten Anzahl von Fahrzeugen in einer gesondert kalkulierten und abgestimmten Weise besser aus. Denn nichts ist teurer und fataler als Kurzarbeit in den Werken. Das unten gezeigte Modell der Baureihe LD von Dodge ist tatsächlich eine Erneuerung der ganzen Polizeiflotte der Mainline und zeigt einen letzten Jahrgangsstand der Dodge Charger Baureihe der zweiten Generation. Das bedeutet aber nicht, dass Matchbox hier den Vorgänger der LX Baureihe eingestellt hat, denn dieser wird noch weiterhin mit Sicherheit als Lückenfüller in den Geschenksets und 5-Packs weiterleben. Und der Nachfolger des 2023er Modells wird ja bereits bei den Moving Parts Modellen nachgebaut, so dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch dieser ohne zu öffnende Türen in der Mainline auftauchen wird. 

Das unten gezeigte Polizeimodell ist in der Tat ein fast nacktes Basismodell. Die Leuchtenaufdrucke sind komplett entfallen, und es reichte noch nicht einmal im Aufdruck für ein fiktives Polizeirevier, einen Polzeidistrikt oder eine sonstige Art von übergreifenden Behörden wie den State Trooper Fahrzeugen aus den USA. Die einzige Fahrzeugbeleuchtung im Aufdruck sind die Positionsleuchten an den Radläufen. Darüber hinaus sieht man noch die seitlich aufgedruckte Fahrzeugnummer "25" der jeweiligen Behörde an den vorderen Kotflügeln und eine Art fiktive telefonische Einsatznummer für den Notfall, welche ich aber in meiner Nachkontrolle spontan nicht finden konnte (also handelt es sich hier um keine bekannte landesweite Notfallnummer). Das rote Scheibenglas irritiert etwas und die schöne Standardfelge für die Einsatzfahrzeuge in der absoluten Basisversion versönt den Betrachter dafür wieder. In Summe ist es dennoch ein gutes Modell geworden, aber es geht von der Darstellung in der Mainline deutlich besser!   
 
Ford Police Interceptor Utility, "AFB SKY Busters", 2023 => Wie schon zuvor beschrieben, ist der Wegfall des Ford Crown Victoria für die ganzen Behördenfahrzeuge für Ford als Autohersteller garantiert nicht einfach gewesen. Allerdings konnte man diesen durch die Taurusmodelle als auch durch die aktuellen Interceptor Police Modelle recht gut auffangen. Gemäß den aktuellen Zahlen entwickelt sich Ford USA in den letzten fünf Jahren gegenläufig positiv im eigenen Land im Hinblick zum gesamten weltweiten Absatzmarkt, wo insbesondere die gravierenden Fehlentscheidungen im Europäischen Absatzmarkt (Einstellung von Mondeo, Focus und Fiesta) Ford mindestens ein oder zwei Ränge in der weltweiten Rangliste abwärts befördert hat. Das gleiche Problem hat aber auch der GM Konzern, der mittlerweile von Hyundai (inklusive KIA) vom dritten Rang abgelöst wurde. 
 
Die "Air Force Base Sky Busters Police" Fahrzeuge sind zwar nicht neu, aber eine höchst willkommende spannende Rubrik von Fahrzeuggruppierungen  in der Mainline. Überhaupt hat hier Matchbox über die Jahre einige höchst interessante Behörden oder fiktive Firmen erschaffen, um die Sammler damit zu sensibilisieren, diese zu vervollständigen. Mit dem aktuellen Ford Interceptor Utility Police Modell reiht sich dieses Modell in die bisherigen Modelle neben dem Chevrolet Caprice als auch dem Ford Taurus Interceptor Police sehr gut ein. Selbst der gute alte Ford Crown Victoria von Ford ist unter den Moving Parts Modellen in dieser Rubrik zu finden, um nur einmal die wichtigsten Fahrzeugmodelle zu nennen.
 
Zugegeben, wenn man das unten gezeigte Geländewagenmodell neben der 2016er Fassung stellt, sieht man auf den ersten Blick in den nackten Modellversionen kaum Unterschiede. Die Beleuchtung an der Front, die Außenspiegelgröße sowie der Entfall der Anhängerkupplung sind die gravierendsten Unterschiede des Modells. Matchbox bedient sich allerdings des Updates nach einem Jahrzehnt, um auch die eigenen Flotten etwas aktueller zun halten, denn auch das sichert den dauerhaften Absatz von Modellen. In Summe ist das Update dieses Modells, welches vor rund zwei Jahren veröffentlicht wurde, deutlich besser in der Bedruckung ausgefallen als das Erstlingswerk des Dodge Chargers in diesem Blogeintrag. Zumindest sind die Heckleuchten teilbedruckt worden, was die Gesamtoptik positiv beeinflusst. 
 
Insgesamt betrachtet ist das Thema mit der Militärpolizei einer Air Force Base ein spannendes Thema geworden, so dass ein Dioramabauer sich auch diesem Thema widmen könnte. Geht man in der Vergangenheit von Matchbox zurück, gab es ja auch einmal diverse Kampfflugzeuge einzeln zu kaufen, so dass man hier eine kleine Air Force Base nachstellen könnte. Weiterhin gab es in den 80er Jahren Spielzeugsets mit dem Titel "Skybusters", worin die Flug- und Verkehrsfahrzeuge aber nicht wie heute mit einem gleichnamigen Aufdruck versehen wurden. Schaut man sich in der Sammelwelt um, ist es mittlerweile aufgrund der Summe an Fahrzeugen auch spannend, dass man mit Begrifflichkeiten wie den "Sky Busters (früher Skybusters)" oder beispielsweise den "Agave Acres" erst einmal nur Matchbox damit in Verbindung bringt. Und das ist eine lang aufgebaute spannende ganzheitliche Leistung von Matchbox.   
 












  

Mittwoch, 3. Juni 2026

Matchbox schließt mit dieser Toyota Celica Generation eine bisher noch empfindliche Lücke in der gesamten Modellhistorie aller Celica´s... : Toyota Celica, 1993, fünfte Generation, Matchbox, MBX Showroom, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Matchbox
Modell : Toyota Celica, 1993, fünfte Generation
Update : Nein, neues Modell in 2026 
Rubrik : Mainline, MBX Showroom
Produktionsort : Thailand
Farbe : Rot (Super Red, Originalfarbton)
Maßstab : ca. 1/62
zu öffnen : nichts
Maße Modell : ca. 7,2 cm x 3,0 cm x 2,1 cm (l/b/h) 
Preis : ca. 6,50 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )   

Matchbox macht genau das, was ich mir schon seit Jahren von einem Modellautohersteller so wünsche. Man findet die Lücken in einer bisher beliebten Baureihe und baut dann genau diese Fehlstellen nach. So ist das bei Matchbox auch bei dieser Toyota Celica Generation gekommen, das Matchbox hier den letzten Baustein der sieben Generationen von Celicas herausgefunden hat und mit der unten gezeigten Variante aktuell nachbaut und anbietet. Und die bisher fehlende Variante gehört sogar zu den attraktiven Modellen der gesamten Baureihe, welche durchaus bei einem global Player etwas eher hätten nachgebaut werden können. 
 
Matchbox hat mit diesem Modell wieder einmal bewiesen, dass man die sensible Thematik der richtigen Proportion sehr gut im Griff hat. Die Farbe passt, die Details passen und selbst die standartisierte Felge in Weiß steht dem japanischen Sportwagen sehr gut. Wenn Matchbox das Serienmodell nachbauen darf, geht die sportive Rallyversion, welche durch Carlos Sainz bekannt wurde, voraussichtlich an Hot Wheels und wird somit mit großer Spannung und großer Hoffnung in einer der sportlichen Sonderserien wie den Thrill Climbers (oder ähnlichen Serien) als Premiummodell erwartet. Interessanter Weise ist Matchbox mit diesem Modell dieses Mal zeitlich etwas eher auf den Markt gekommen als Tomica. Vielleicht mag es daran liegen, dass Tomica´s Erstfassung als gesondertes und teureres Premiummodel startet und voraussichtlich erst deutlich später in deren Mainline zu finden sein wird.
 
Zu den Details : Teilscheinwerfer in den Frontecken außen, schwarzes Ziergitter über die gesamte Fahrzeugbreite (beinhaltet auch den Teilverschluss der Klappscheinwerfer innen), waagerechte Blinker in Orange unter den geschlossenen Scheinwerfern, waagerecht positionierte Lüftungsgitter in Schwarz, Lüftungsgitter in Schwarz in den jeweiligen Außenecken, Toyota Emblem mittig auf der Motorhaube am vorderen Rand, Lufthutze auf der Motorhaube, Außenspiegel, Scheibenwischer, leicht getöntes Scheibenglas, Heckscheibenwischer, Standard Sechspeichenfelge in Weiß (eine Einstiegsfelge der Mainline), einflutige Abgasanlage auf der Beifahrerseite in Schwarz, mehrfarbige Heckleuchten in schwarzer Umrandung fotorealistisch aufgedruckt, Kennzeichenblende schwarz umrandet, aufgedrucktes Kennzeichen am Heck mit Silberrand außen und geschwärzter Fläche innen, Kennzeichenschriftzug "CELICA" in Silber, Toyota Emblem mittig auf der Heckklappe, kleiner Heckklappenspoiler in Wagenfarbe, Schriftzug "Toyota Celica" in Silber links am Heck, Schriftzug "turbo 4WD (4WD= Four Wheel Drive, also Allradantrieb) in Silber rechts, Linkslenker sowie ein graues Interieur.
 
Die fünfte Modellgeneration des japanischen Sportwagens mit einer bewegten Historie gehört auch gleich mit zu den besten Modellen aus allen bisherigen Baureihen der Celica´s. Für die weltweite Vermarktung stehen ausschließlich Vierzylindermotoren zur Verfügen, welche in der Regel ab dem Einstieg 1,6 Liter Hubraum und im weiteren Leistungsverlauf rund 2,0 Liter Hubraum aufweisen. Nur der Nordamerikanische Markt hatte noch gesondert einen 2,2 Liter Motor spendiert bekommen. Die Motoren leisten ab dem Einstieg rund 105 PS und enden in der nromalen Serie bei 204 PS. Die Ausnahme macht hier das rund 4 PS stärkere Sondermodell "Carlos Sainz", welches in Anlehnung an die ganzen Rallyerfolge des gleichnamigen Rennfahrers erinnert. Die Celica der fünften Generation hatte ein besonderes Merkmal, welches die Vorgänger noch nicht hatten. Toyota investierte seinerzeit bei der Gesamtkonstruktion des Fahrwerks viel Geld in die Entwicklung eines elektronisch gesteuerten Fahrwerkes, welches mit Sensoren im Bereich der hydraulischen Dämpfer ausgestattet war und sich somit auch damit von der Konkurrenz absetzte. Auch die 16 Ventiltechnik bei dem Motor war Anfang der 90er Jahre noch lange keine Selbstverständlichkeit, so dass Toyota hier mit den großen Deutschen Herstellern gleichzog. Das Topmodell kostete bereits 57.500 DM und nur das auf 5.000 Stück limitierte Sondermodell war noch einmal rund 8.000 DM teurer.