Donnerstag, 12. Februar 2026

Mortal bringt weitere drei Originalfarben des einzigartigen BMW E30 Touring Modells heraus... : BMW E30 Touring, hier M3 Touring, Faceliftmodell ab 1988, Mortal, Modelljahrgang 2024 / 2025

Hersteller : Mortal
Modell : BMW E30 Touring, hier M3 Touring, Faceliftmodell ab 1988
Update : Ja, neue Modellfarben mit parallel gebauten Derivaten in 2024 / 2025
Rubrik : BMW, limitierte Auflage
Limitierung in Folge : Graumetallic, hier Nr. 809 von 999 Stück; Weiß, hier Nr. 446 von 499 Stück;  
sowie Schwarz, hier Nr. 343 von 799 Stück 
Produktionsort : China
Farbe : Graumetallic ( Sterlinggraumetallic ) , Weiß ( Alpinweiß ) und Schwarz ( Schwarz )
Maßstab: 1/64
zu öffnen  : Motorhaube
Maße: ca. 6,8 cm x 2,7 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 43,00 € & 42,00€ & 35,50€ ( Mein Kaufpreis neu in 2025)

Bei Mortal ist erneut die Touring Laune ausgebrochen oder man hat zumindest dort erkannt, dass bisher alle anderen Hersteller die Touringmodelle von BMW aussen vor gelassen haben. Mit dem BMW E30 Touring schließt Mortal die Lücke nach unten, denn den E36 Touring, den E46 Touring sowie den E91 Touring als Folgekombimodelle gibt es ja bereits zum Teil von anderen Herstellern. In diesem Eintrag folgen bereits drei weitere Originalfarbtöne und somit unterschiedliche Optiken des E30 Modells. Schaut man es etwas länger an, erkennt man, dass das Modell sehr üppig ausgestattet wurde und vermutlich die Grundlage des Modells ein später 325i gewesen sein muss. Aufgrund der Finesse dieses Modell ist der hohe Kaufpreis durchaus noch gerechtfertigt. Der Haken an der Sache ist, dass dieses Modell limitiert ist. 
 
Die Details zum Faceliftmodell stimmen, die Farben sind jeweils Originalfarbtöne, die Felgen sind original, selbst Kleinigkeiten wie die Heckleuchten des Faceliftmodells oder die Shadowline Ausstattung verzaubern sofort. Dass alle Spiegel auch innen verspiegelt sind, ist herausragend. Die Motordarstellung des M Motors ist äußerst genau, ebenso die Darstellung von Flüssigkeitsbehältern oder dem Sicherungskasten, und selbst die schwarze Innenverkleidung der Motorhaube ist originalgetreu nachgebildet worden. Selbst das Öffnen der Motorhaube in die richtige Richtung als auch die Zuklappfunktion mit Zwischenposition der Motorhaube, wo man mit dem Handballen auf dem BMW Emblem drückend die Motorhaube zum Einrasten bekam, ist perfekt dargestellt worden. Und je länger man darauf guckt, entdeckt man noch mehr Details. Aber es gibt einen geschichtlichen Fehler, den die Chinesen vielleicht nicht auf dem Schirm hatten. Einen BMW M3 E30 Touring hat es nie gegeben. Es gab weltweit einige sehr stimmige Umbauten durch private Eigentümer, doch in die Serie hatte es selbst der M3 30 Touring seinerzeit noch nicht einmal als Blaupause geschafft.

Zu den Details : Doppelrundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, schwarze Ziergitter vorne, BMW Niere in außen Silber und innen Schwarz, waagerechte Blinker aus durchsichtigem orangefarbenen Plastikglas, Kennzeichenplatte in Schwarz, Rammschutzleiste der Stoßstange in Schwarz sowie Aufsicht in Wagenfarbe lackiert, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, zusätzlicher Lüftungseinlass unterhalb der Stoßstange, BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel in Wagenfarbe mit Spiegeldarstellung innen, Scheibenwischer in Schwarz, schwarze Fensterleisten seitlich (Shadowline Ausführung), Seitenblinker im vorderen Kotflügel in Orange, seitliche Rammschutzleiste in Schwarz, Kreuzspeichenfelge in Silber auf gummierten und profilierter Bereifung (hatte auch Felgenhersteller BBS im Programm), Linkslenker, Innenspiegel mit Spiegeldarstellung, Motordarstellung mehrfarbig sowie ablesbarem "BMW M Power" Schriftzug auf der Motorverkleidung, Schiebedach, aus mehrfarbigen durchsichtigen Plastik dargestellte Heckleuchten, schwarze Kennzeichenplatte hinten, BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, doppelflutige Abgasanlage in Silber sowie ein detailgetreues Interieur in Schwarz.

Der E30 Touring ist in der Kurzfassung der Modellgeschichte ein Zufallsprodukt gewesen. Ein BMW Angestellter liebte seinen eigenen E30, benötigte aber durch private Umstände ein geräumigeres Fahrzeug. Er kaufte sich ein Unfallfahrzeug und entwickelte in Heimarbeit den ersten BMW Touring der Firmengeschichte und stellte dieses Fahrzeug dann eines Tages dem Vorstand vor. Dieser war sofort begeistert und orderte an, dass das selbstgebaute Fahrzeug des Mitarbeiters nicht mehr das Firmengelände verlassen durfte, so dass dann in einer relativ kurzen Entwicklungszeit eigentlich am Ende des E30 Zyklusses der E30 Touring entstand. Ohne es bis dato zu wissen, entwickelte hier der BMW Mitarbeiter den ersten aller sogenannten Lifestylekombis für die obere Mittelklasse, so dass der BMW vollkommen konkurrenzlos den Touring für die kommenden sechs Jahre bis 1994 verkaufen konnte. Das machte sich in den Stückzahlen bemerkbar, denn BMW verkaufte sehr respektable 193tsd Stück vom ersten Touring. Die Topversion war der 325i mit rund 170 PS Leistung. Die E30 Baureihe setzte auch Mercedes mit dessem W201 ordentlich zu, denn insgesamt wurden von dieser BMW Baureihe 2,34 Millionen Stück gebaut.  
  





















Mittwoch, 11. Februar 2026

Mortal nutzt die Form des E36 fleißig aus und bringt drei weitere normale Touring Modelle in unterschiedlichen M-Farben... : BMW E36 Touring (M3 Touring) , 1995-1998, Mortal, limitierte Auflage, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Mortal
Modell : BMW E36 Touring, (gebaut als M3 Touring, den es nie gab) 1995-1998
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebauten Derivaten in 2025
Rubrik : BMW, limitierte Auflage 
Limitierung in Folge : Gelb 163 von 499 Stück; Rot 239 von 499 Stück, Schwarz 173 von 499 Stück 
Produktionsort : China
Farbe : Gelb ( Dakargelb ) , Rot ( Hellrot ) und Schwarz ( Schwarz II ), hier alles M-Farben
Maßstab: 1/64
zu öffnen  : nichts
Maße: ca. 7,1 cm x 2,8 cm x 2,3 cm (l/b/h) 
Preis : ca. je 35,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2025 ) 

Dieses BMW E36 Touring Modell ist bereits einmal in der Farbe Weiß vorgestellt worden, so dass heute die übrigen Farben vorgestellt werden. In einem anderen Eintrag gibt es dieses Modell sogar als Sportwagen zu sehen, denn Alpina baute den Touring als B8 nach. Die Stückzahlen dieser drei weiteren Modelle entspricht der des weißen Modells und ist mit 499 Stück erschreckend niedrig, so dass es schwer wird, solche Modelle noch zu bekommen. Denn die unten gezeigten Bilder und dessen erfahrene Qualität ist so außergewöhnlich, dass sie sich von alleine verkaufen lassen. Allerdings ist auch erkennbar, dass die normalen E36 Modelle nicht so begehrt sind, wie das bereits hier vorgestellte Alpinamodell oder die E30 Modelle. Der Großteil der Modelle ist voraussichtlich in China und dem Umland verkauft worden. 
 
Es lassen sich zwar keine Bauteile öffnen, aber dafür ist es perfekt detailliert worden. Die Lackqualität ist so erstaunlich hoch und weich wie bei Tomica geworden. Die Federung der Reifen ist nicht existent, was aber bei der Abrollqualität auch absolut nicht stört, wenn diese fehlt. Das Touringmodell rollt messerscharf und sehr präzise über die Tischplatte und weist keinerlei Starachsenproblematik auf. Felgen, Farben und Darstellung der Ausstattung innerhalb der originalen Bauzeit passen perfekt zum Modell und sind historisch authentisch. Die M-Farben konnte man gegen Aufpreis seinerzeint in der Individualabteilung ordern. Das "M"-Emblem steht bei diesem Modell für das M-Paket, denn einen E36 M3-Touring hat es nie gegeben. Die feine Dachreeling als auch der reflektierende Innenspiegel sind sensationelle Details. Kurzum : die Perfektion dieses Modells ist perfekt. Wer so ein Modell sein Eigen nennen darf, hat eine echte Rarität und einen echten bajuwarischen Hingucker in der Sammlung stehen, auch wenn man den Touring noch von Schuco oder Hongwell in diesem Maßstab erhalten kann. Aber die zuletzte genannten Modelle können dem Modell von Mortal nicht einmal ansatzweise das Wasser reichen... .
 
Zu den Details :  Doppelscheinwerfer hinter durchsichtigem rechteckigem Plastikglas, BMW Niere in außen Silber und innen Schwarz, orangefarbene Blinker vorne, Kennzeichenplatte in Wagenfarbe (Schwarz also nur bei dem schwarzen Modell), Rammschutzleiste der Stoßstange in Schwarz sowie Aufsicht in Wagenfarbe lackiert, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, daneben schwarze Lüftungseinlässe, Frontschürze im sportlichen Look (vielleicht ein M-Paket), BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel in Wagenfarbe mit Spiegeldarstellung innen, Scheibenwischer in Schwarz, schwarze Fensterleisten seitlich (Shadowline Ausführung), Seitenblinker im vorderen Kotflügel in Schwarz, seitliche Rammschutzleiste in Schwarz, Türgriffe in Schwarz, seitliche Schwellerleiste in Wagenfarbe, eine leicht nach außen gewölbte Doppelspeichenfelge in Silber, gummierte und profilierte Bereifung, Bremsbacken in Rot sichtbar, Linkslenker, Innenspiegel mit Spiegeldarstellung, Dachreeling in Schwarz, aus mehrfarbigen durchsichtigen Plastik dargestellte Heckleuchten (Faceliftheckleuchten), BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, "M3"  Emblem rechts auf der Heckklappe in Silber und Rot, Heckscheibenwischer, doppelflutige Abgasanlage in Silber sowie ein detailgetreues Interieur in Schwarz.

Mit dieser BMW E36 Baureihe schaffte BMW mit seinen fünf Modellversionen rund 20% größeren Absatz zum Vorgänger, was sich dann umgerechnet tatsächlich auf den Absatz des neuen Compact Modells beruht, da BMW hiervon ca. 400tsd Stück gebaut hat. Vom Design her war der E36 deutlich moderner als sein Vorgänger. Die Kunden bemängelten am Häufigsten beim Design, dass das Modell seine Doppelrundscheinwerfer hinter einer Glasscheibe versteckte, welche mit den Jahren stumpf und matt wurde. Auch das Heckdesign sah den Kunden nach eher nach einer konstruktiven Lösung als ein Designhighlight aus. Es mussten aber bei diesem Modell auch mehr als 20 Jahre vergehen, so dass die meisten davon ihre Meinung revidieren könnten, denn dieser BMW sieht heute auch immer noch wie ein klassischer BMW aus. Es brauchte nur eine gewisse Zeit. Motorentechnisch hatte man hier noch echte Auswahl, denn BMW baute etwa dreizehn Benzinmotoren, einen Gasmotor und drei Dieselmotoren. Während das Erdgasmodell überwiegend von örtlichen Stadtwerken geordert wurde, haben die Benziner ein Leistungsspektrum vom 316i mit 99PS bis hin zum BMW M3 mit 321 PS Leistung. Die Turbodieselmodelle reduzierten den Verbrauch deutlich und man konnte von 90 PS bis 143 PS Leistung einen Diesel erwerben. Das unten gezeigte Fotomodell mit voraussichtlich einem montiertem M-Paket ist entweder ein 323i, ein 325i oder auch ein 328i. Einen M3 Touring hat es beim E36 nie gegegben. Qualitativ war die E36 Baureihe nicht so gut wie sein Vorgänger, denn BMW sparte nach der Rover Übernahme ab 1992 bei allen Modellen, so dass der Rost durchaus ein Problem wurde. 
 














  

Sonntag, 8. Februar 2026

Ein französisches Sportcoupé der Oberklasse mit einem italienischen Herzen...(3) : Citroen SM, 1970-1975, Norev, Modelljahrgänge bis 2025

Hersteller : Norev
Modell : Citroen SM, 1970-1975
Update : Ja, neue Modellfarben bis zum Jahr 2025
Rubrik : Standardserie
Produktionsort : China
Farben 1 + 2 : Braunmetallic ( Sable Métallisé ) & Rot ( Rouge de Rio )
Farben 3 + 4 : Silbermetallic ( Gris Nacré ) & Dunkelgrün Metallic, nicht erratbar, 
enormes Farbspektrum, hier ( Vert Argenté Métallisé ) oder ( Vert des Tropiques Métallisé )  
Maßstab: 1/58 (größerer Maßstab als sonst)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 8,5 cm x 3,3 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € ( Kaufpreis neu in 2025 )

Norev lässt das Modell des unsterblichen Citroen SM erneut wieder auferstehen, und spendiert dem flinken Franzosen weitere neue Originalfarben. Norev ändert übrigens neben der Farbe nur noch die Felgen, welche je nach Wagenfarbe in den Zwischenräumen in Wagenfarbe teillackiert wurden und mit der sichtbaren Radnarbe und der Verschraubung der Felge ein schönes Detail geschaffen haben. Die unten gezeigten Farben entsprechen dem Zeitgeist der 70er Jahre, wobei mir tatsächlich das Braunmetallic und das Rot am Besten gefallen, und der langgestreckten Karosse die größte Eleganz geben. 
 
Der revolutionäre und dynamische Entwurf der Marke Citroen setzte seinerzeit einen Maßstab im Luftwiderstandswert und verzauberte den Betrachter mit einen schier unendlich langen Motorhaube. Der SM wirkte damals schon wie eine Art Keil, denn während die Front sehr flach sowie rund aufgefächert war, wirkte das Heck wie ein kantiger Klotz, welches an so manchen Sonderumbau von Citroenmodellen im Heckbereich entweder von Chapron als auch Opron erinnern mag. Von der DS übernahm man auch in den 70er Jahren noch die leicht überdeckten Reifen im Heckbereich, wobei diese Blenden auch herausnehmbar waren. Hätte man das technische Desaster vorhergesehen, hätte man auch von dort die großen Vierzylinder übernehmen sollen. Dieses Modell ist beim Anblick einfach Frankreich, denn Frankreich gehört zu den Taktgebern der Mode. Dieses Modell stellte 1971 den Aufbruch in die Moderne dar, ohne die bisherigen modischen Schnitte zu vergessen. Das Kleid des Citroen wirkt darüber hinaus wie ein Maßanzug, ohne dabei auch nur ansatzeise zu geordnet zu wirken. Alles passt, ist faltenfrei und mit wenigen akzentuierten Details aufgewertet worden. Das hatte auch zur Folge, dass mit diesem Auto eher die oberen Zehntausend als Kundschaft angesprochen waren, anstatt des normalen Mannes von der Straße, der sich die Diva mit einem italienischen Motor sowieso nicht hätte leisten können. Dementsprechend verwundern einen auch die tatsächlichen Stückzahlen nicht, wobei man mit anderer Technik durchaus die einen oder anderen zehntausend Fahrzeuge hätte mehr verkaufen können. 
 
Zu den Details : durchsichtige Scheinwerfereinheit mit drei Scheinwerfern in Silber, schwarze Kühlergrilloptik hinter Glas (wobei die Farbe nur als Hintergrundfarbe für das darauf zu setzende Kennzeichen war), Citroen Emblem in Silber auf schwarzem Untergrund auf der Motorhaube (Beifahrerseite), silberne Stoßstangen mit Einbuchtungen für die waagerechten Blinker, rundum Scheibenumrandungen in Chrom, Armaturenbrett in Schwarz, Scheibenwischer in Silber, linker Außenspiegel in Silber, rechtes Spiegeldreieck in Silber, silberne Radabdeckungen sowie eine im Teilbereich abgedunkelte Felgenfläche mittig, gummierte und profilierte Bereifung, silberne Türgriffe, Zierrat an der C-Säule in Silber, Stoßstange am Heck in Silber, Scheibenumrandung am Heck in Schwarz, Interieur in Schwarz, Hutablage in Schwarz, Heckleuchten in Rot und Gelb sowie mit silberner Einfassung, Chromzierrat am Heck, sowie ein Interieur in Schwarz.

Es gibt ja Fahrzeuge auf dieser Welt, die aufgrund eines zweifelhaften Rufes der verbauten Technik dennoch zu der damaligen Zeit über alles erhaben waren und deren Glanz und Glamour über Jahrzehnte hinweg niemals untergegangen ist. Hierzu gehört der wunderbare Citroen SM. Technisch galt der Citroen SM als ein absolutes Desaster, denn der zugekaufte Motor von Maserati trieben Kunden wie Werkstatt als auch den Hersteller dieses Autos buchstäblich in den Wahnsinn, so dass die Zusatzbezeichnung SM auch fast schon verbal bei Käufern mit einer Neigung zu einer sexuellen Spielart seinerzeit verglichen wurde, wenn sie einen SM kaufen oder besitzen würden, was die Verkäufe ebenfalls in den Keller trieben. Die eingebaute Lage des Motors sowie die Steuerkette führten zu der technischen Misere. Warum ein Maseratimotor aus Italien in einem Franzosen verbaut wurde, ist sogar schnell erklärt, denn die Marke Maserati gehörte zu dem Zeitpunkt mehrheitlich Citroen. Bis zu 180 PS konnte der schnelle Franzose mit italienischem Herzen an Leistung verbaut haben, so dass ihn diese Leistung sogar lange zum schnellsten Fronttriebler der Welt gemacht hatte. Ein persönliches Erlebnis mit dem SM hatte ich einmal auf einer Autobahn vor einigen Jahren, wo ich zunächst bei geöffnetem Fenster an einem Sonnentag ein leichtes, aber immer näher kommendes Donnergrollen hörte, ehe der Citroen SM dann mehr als Eindrucksvoll auf der linken Seite gewaltig mit hoher Geschwindigkeit nahezu an mir verbeigeschossen war. Wenn er denn fuhr, musste er wohl ein Highlight gewesen sein. Der Zusammenschluss von Citroen mit der Marke Peugeot läutete im Jahr 1975 im Übrigen das Ende des Modells ein, da nach dem Zusammenschluss dieser Verlustbringer mit nur knapp 13.000 Exemplaren eingestellt wurde. Das Design stammte übrigens von Robert Opron, der immerhin ein optisches Highlight für den französischen Automobilbau entworfen hatte.