Hersteller : Matchbox
Modell : Chevrolet Impala, 1958
Modell : Chevrolet Impala, 1958
Lenkung : Linkslenker
Update : Nein, neues Modell in 2026 (Ersterfassung in meiner Datenbank).
Rubrik : Local Cruisers Series, 2026
Produktionsort : Thailand
Update : Nein, neues Modell in 2026 (Ersterfassung in meiner Datenbank).
Rubrik : Local Cruisers Series, 2026
Produktionsort : Thailand
Farbe : Hellblaumetallic + Weiß
Maßstab : ca. 1/69
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,7 cm x 2,9 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 15,50 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026)
Als ich dieses Modell das erste Mal gesehen hatte, war für mich absolut klar, dass ich dieses Modell auch unbedingt haben wollte. "Fast" schon zu jedem Preis, denn mit fünfzehneinhalb Euro ist das schon echt eine Ansage für ein neues Matchboxmodell gewesen, aber es gab ihn nun einmal ausschließlich nur aus den USA zu kaufen. Ein Stück blieb originalverpackt bei mir liegen und das zweite Modell habe ich mit viel Freude ausgepackt, um damit ein wenig auf der Tischplatte zu spielen. Dieses Modell darf als zeitlos schön und auch zeitlos perfekt verarbeitet gelten. Es zeigt zudem eine unaufgeregte aber für die damalige Zeit übliche Kombination von Außenfarben, insbesondere die Zweifarbigkeit mit einem weißen Dach war damals so gegen Aufpreis oftmals üblich. Die Felgen aus der Heritage Classic Abteilung sind zudem zeitgenössisch gut gewählt worden. Wer so ein Modell haben will, sollte sich etwas sputen. Noch gibt es ein Angebot aus den USA, wobei auch zu erwähnen ist, dass der Chevy im Einkauf nicht günstiger wird.
Bei Matchbox ist das Modell absolut neu und im Gesamtkonzern tatsächlich schon etwas älter, denn das Erstlingswerk kam nach meinen Aufzeichnungen tatsächlich von Hot Wheels. Das Grundmodell von Hot Wheels ist in meiner Datenbank in der ersten Erfassung im Jahre 2006 erfolgt, hier bei einem Sondermodell der "Hot Wheels Classics" Baureihe (bei Hot Wheels war das der Jahrgang 2007, so dass schon vorher ausgeliefert wurde). Vor etwa 20 Jahren war das Modell für mich einer der schönsten Hot Wheels aller Zeiten, doch das deutlich schönere Modell vom Impala ist tatsächlich das von Matchbox von heute. Das Hot Wheels Modell ist ebenfalls schon in diesem Blog zu finden, und es zeigen sich ein paar Unterschiede in der Ausführung. Hot Wheels baute das Coupé seinerzeit einen guten halben Zentimeter länger und ebenfalls schon beachtliche drei Millimeter tiefer. Zudem hatt Hot Wheels noch einen Reserverad Zusatz am Kofferraum verbaut, der beide Modelle auch nach Themen her ordentlich abtrennt, denn das Matchboxmodell erscheint in dieser ersten Fassung fast schon puristisch original. Somit kommt er der Begrifflichkeit des "Local Cruisers" schon sehr Nahe, wobei auch die Tuning Szene auf solchen Cruiers Treffen verterten ist.
Zu den Details : fotorealistisch bedruckte Doppelrundscheinwerfer, ebenso fotorealistisch bedrucktes Chevrolet Emblem auf der Motorhaube, Stoßstangen vorne und hinten sowie Kennzeichenhalter und doppelrunde Blinker samt Kühlergrill in hochglänzender Chromoptik (auch Bestandteil der Bodenplatte), Bodenplatte aus plastik im hochglänzenden Chromlook, Außenspiegel in Wagenfarbe, Scheibenwischer, Peilstäbe in Wagenfabe (sind auf den vorderen Kotflügeln aufgedruckt, Panormascheiben (frühe Scheiben dieser Art gingen um die Ecke herum und waren in der GM Produktion schon sehr kostspielig), aufwendige Zweifarbenbedruckung, Seitenzierrat in Form von Leisten und Gitterandeutungen in Wagenfarbe, klassische Felge von Matchbox bestehend aus einem dicken Chromring um die Radnarbe und einem schmalen Chromring außen, Chevrolet Zeichen samt Schriftzug in Schreibschrift am Heck auf der Heckklappe in Silber, Kofferraumschloss in Silber, runde Heckleuchten zweifarbig, leichte Darstellung von Heckflossen sowie ein weißes Interieur.
Irgendwie war das seinerzeit schon eine recht merkwürdige Verkaufstaktik von General Motors oder von Chevrolet selber, denn dieses Modell wurde in Realität nur ein Jahr lang gebaut. Unverständlich ist das deswegen, da man in dieser Jahresproduktion bereits eine hervorragende Leistung mit etwa 125tsd Limousinen sowie etwas mehr 55tsd Cabriolet vorweisen konnte. Doch der Hersteller begründete die Einstellung dieses Modells damit, dass die Entwicklung zu lange gedauert habe und man mit der Beantragung auf Doppelscheinwerfer künftig alle Modellreihen so ausstatten will und die einzelnene Rundscheinwerfer damit abschaffen wollte. So ganz viel Sinn macht das aber nicht und die komplette Fahrzeugumstellung kostet zudem auch viel Geld. Leistungstechnisch verführte Chevrolet bereits seine Kundschaft mit einem Sechszylinder und sechs weiteren V8 Motoren. Die Leistung im Einstiegsmodell lag bei 145 PS, die Leistung des kleinsten V8 Motors lag bei rund 185 PS und das Topmodell hatte dann bereits 315 PS Leistung. Während der Sechszylinder noch mit 3,9 liter Hubraum auskam, wurden die Achtzylinder schon mit 4,6 und 5,7 Liter Motoren ausgestattet. Auch wenn heute Fahrzeuge mit rund 1,5 bis 1,6 Tonnen Gesamtgewicht als "leicht" gelten, war der Amerikaner schon sehr schwer. Europas Fahrzeuge lagen überwiegend zu der Zeit bei der Hälfte des Gewichts dieses Chevrolets. Chevrolets Werbeabteilung war in diesen Jahren auch schon früh unterwegs und prägte die Motoren mit klnagvollen Zusätzen wie " Blue-Flame / Turbo Fire / Super Turbo Fire / Turbo Thrust / Super Turbo Thrust / Special Super Turbo Thrust sowie der modernen Formulierung der RAM Jet Turbo-Fuel Injection (also Einspritzung statt Vergaser!).