Hersteller : Norev
Modell : Alpine A290, 2024
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebauten Derivaten in 2025
Modell : Alpine A290, 2024
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebauten Derivaten in 2025
Rubrik : Standardserie
Produktionsort : China
Produktionsort : China
Farbe : Blaumetallic & Weißmetallic + Schwarz & Graumetallic + Carbonoptik
Maßstab : ca. 1/64 (3inch)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,3 cm x 2,9 cm x 2,4 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € ( Kaufpreis neu in 2025 )
Heute geht es in diesem Eintrag, sowie bereits im Eintrag mit den normalen R5 Modellen angekündigt, um die aktuellen Renault Alpine Modelle. Kurzum ist das der aktuelle sportliche Ableger des Renault 5 und Alpine als 100%ige Tochter des Renaultkonzerns darf ihn bauen, oder die Grundmodelle entsprechend mit anderen Bauteilen veredeln. Im Hinblick des 80er Jahre Modells darf man den ursprünglichen Renault Alpine fast schon als optisch "zu brav" bezeichnen, da sein Nachfahre heute doch deutlich krawalliger aussieht, sofern man diese Optik entspechend auslegen mag. Das Konzept könnte bei Renault durchaus besser aufgehen als in den 80er Jahren, denn der aktuelle A290 GT wirkt dabei frischer, stimmiger und optisch durchaus noch frecher als das frühere Vorbild.
Wie viele Modelle Norev noch davon baut oder bauen wird, weiß ich nicht, aber diese drei Versionen gibt es auf jeden Fall. Und unterschiedlicher könnten sie kaum sein. Das blaue Modell wirkt sehr brav. Das weiße Modell ist insbesondere mit der Dachlackierung "der junge Wilde" in dem Trio, der vermutlich auch diese Klientel ansprechen möchte. Der Silberne wirkt stattdessen wie ein Vollblutsportler, der sowohl privat als auch auf dem Nürburgring sowie bei sportlichen Anlässen in einem seriösen Renntrimm als Verfolger seine Runden drehen könnte. Die Verarbeitung ist wie immer TOP! Überhaupt fallen Mängel in der Regel bei Norev nur im Bereich der Scheiben und der Bodenplatte auf, sollten diese einmal nicht ganz knisterfrei eingebaut worden sein. Aber die Problematik tritt heutzutage eher selten auf. Auch beim "Spielen" auf Tischplatte macht der 290 GT durchaus Erwachsenen Spaß, denn nicht Alpine sondern auch Norev hat den Kleinen eher sportlich ausgelegt. Obwohl Norevmodelle auch zum Spielen in Kinderhände gelangen, werden meine Fotoexemplare aber eher den sicheren Aufbewahrungsplatz zum Anschauen erhalten. Was allerdings auch den meisten Modellen so wiederfahren wird... .
Zu den
Details (der silbernen Ausführung) : Flächenscheinwerfer mit optischen Standfüßen nach unten in Schwarz und Weiß, Alpine Schriftzug mittig auf der Frontmaske in Schwarz (je nach Farbe auch in Weiß oder Blau), Zusatzscheinwerfer oder Tagfahrlicht in neuer Position in Schwarz mit weißer "X-Optik" (gemäß der Position der alten Rallyleuchten, welche früher einst von Hella kamen und über der Frontstoßstange zum Teil mit sichtbarer Verkabelung verbaut und verlegt wurden), Kennzeichen bedruckt in Schwarz mit weißer Schrift "A290 GT" an der Front und dem Heck, in den jeweiligen
seitlichen Frontecken befindet sich entweder ein Tagfahrlicht oder eine Positionsleuchte, großer schwarzer
Lüftungseinlass in Gitteroptik unten mit Kameratechnik für die Fahrassistenten bei geschlossenem Plastik und die Lüftung bei offenen Teilschlitzen, kleine Spoilerlippe in Wagenfarbe (hier Teil der Bodenplatte, es gibt farbliche Unterschiede bei den anderen Modellen), eine in Realität
beleuchteter Buchstabe "A" im kleinen schwarzen Kasten auf der
Motorhaube, Außenspiegel in Schwarz, schwarz lackiertes Dach mit weißen Dreiecksformen und unterschiedlich breiten Streifen (gemäß dem damaligen Streifendekor), schwarze Scheibenumrandungen inklusiver schwarzer A-Säule, Scheibenwischer, Klarglas in Kristalloptik, kleines "A" an den vorderen Kotflügeln in Weiß aufgedruckt (Farben variieren je nach Modellfarbe), originale Räder des Renault Alpine (Abweichend von den normalen R5 Modellen), Seitenschweller gemäß Bedruckung Dachoptik, schwarze Kotflügelumrandungen (im Gegensatz zu
Matchbox kein Bestandteil des Interieurs sondern der Karosse!), in
Tropfenform am Dacholm der C-Säule hochgezogene Heckleuchten fotorealistisch in Schwarz
und Rot bedruckt, Heckscheibenwischer, blaue Dekorleiste um das Dach herum bis in die A-Säule hinein, schwarze Dekorleiste am Heck im Bereich der hochgezogenen Heckschürze in Wagenfarbe, "ALPINE" Schriftzug in Schwarz sowie
die aufgedruckte Modellbezeichnung "A290 GT" darunter (Farbe variiert je nach Modellfarbe), eine hochgezogene schwarze Heckschürze sowie ein schwarzes
Interieur. Das Modell ist ein Linkslenker.
Das
Design ist schon erfrischend anders und bezieht sich tatsächlich auf
das Original des Renault 5 der 70er Jahre. Hier trotzt Renault zumindest mit diesem
ersten Modell der typischen aktuellen Schlitzaugenscheinwerfern bei fast
allen Neufahrzeugen. Die Ähnlichkeiten vom neuen Renault 5 zu seinem
bereits mehr als 50 Jahre alten Vorgänger sind da, und wenn man sich die
damaligen Renault 5 Modelle so ansieht, sieht der etwas pummelige
Neuling auch eher dem letzten gebauten R5 am ähnlichsten. Diese
Fahrzeuggruppe setzt ja elektrisch genau an dem Punkt an, wo sich tatsächlich viele
(oder sogar die meisten) Emissionen einsparen lassen, hier auf den
Kurzwegen, der Fahrt mit den Kindern zur Schule, zum Einkaufen oder den
Kurzstrecken zur Arbeit. Mit Reichweiten von 312 bis 405 Kilometern über das komplette Motorenangebot deckt dieses Modell den Kernbereich bestens ab und lässt sich dann am
Tagesende oder Wochenmitte aufladen. Die Leistungswerte des Alpine Modells als sportlicher Ableger der Renault 5 Modelle unterscheidet sich deutlich vom Rest der Renaultmodelle. Das Einstiegsmodell der Baureihe A290 hat bereits 175
PS Leistung und das Topmodell der reinen Alpine Modelle hat 218 PS
Leistung, was für den Alltag mehr als ausreichend ist. Die
Sprintwerte liegen mit jeweils 7,4 und 6,4 Sekunden deutlich unter den Renaultmodellen. In der Endspitze können die Alpinemodelle entweder 10 oder sogar bis 20 Stundenkilometer schneller fahren als die normalen R5. Die Krux
der modernen Technik ist eindeutig das Gewicht bei den
Elektrofahrzeugen, welches sich je nach Mehrleistung auch erhöht. Um das einmal anhand der 50jährigen Geschichte des R5
aufzuzeigen, wog der erste R5 1972 im Mittel 750 Kilogramm. Der Alpine legt noch einmal rund 30 Kilogramm zum schwersten aktuellen R5 zu, was dann die Reichweite je nach Gasfuß um etwa 40 Kilometer in Summe verringert. Könnte also schlimmer sein. Über 5 Millionen Käufern war die
Einfachheit des R5 in den 70er und 80er Jahren absolut egal, denn
bestimmte Bevölkerungsgruppen brauchen einfach ein kleines, sparsames
Fahrzeug, um von A nach B zu gelangen. Mit einem Alpinemodell geht das auch, aber vermutlich deutlich schneller und sportlicher. Somit ist der A290 eine echte Alternative Ausstattungsvariante und erinnert sogar an das sportliche Renault Alpinemodell in den 80er Jahren.