Sonntag, 1. November 2026

Siku platziert nach Jahren mal wieder ein kreatives und optisch wertvolles Modellset im Handel... : VW ID. Buzz Cargo & Porsche 911 GT3 RS "Porsche Racing samt Anhänger", Siku, Siku Super, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Siku
Modell : VW ID. Buzz Cargo & Porsche 911 GT3 RS "Porsche Racing"
Lenkung : Linkslenker & Linkslenker
Update : Ja, jeweils neue Modellfarben für das Set in 2026 
Modellnummern : Nr. 2569
Rubrik : Siku Super 
Produktionsort : China
Farben : Weiß + Rot + Gelb + Dunkelblau + Schwarz + Dunkelrot (im Rothmans Look)
Maßstab : ca. 1/55
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 18,9 cm x 5,2 cm x 1,9 cm (l/b/h)
Preis : ca. 20,00€ (Mein Kaufpreis neu in 2026)
 
In diesem Jahr zeigte mir einer meiner Modellautoverkäufer das unten gezeigte Siku Set, von dem ich zugegebener Weise, zunächst erst einmal sehr überrascht gewesen bin, und um es dann sogar aufgrund der Optik zu kaufen. Unter dem Namensdeckel "Porsche Racing" hat man hier, wenn auch als nahezu letzter Hersteller in der Reihe, ein attraktives Fahrzeuggespann unter einem gutem Namen und in einer bekannten und in der Porsche Historie geschichtlich wertvollen Optik des damaligen Werbeträgers "Rothmans" hergestellt. Team Transport á la Siku??? Ok, soweit kann man es noch nicht vergleichen und solche Fahrzeuggespanne gab es früher auch schon. Aber losgelöst, von dem was man in den letzten zehn oder fünfzehn Jahren so produziert hat, handelt es sich hierbei tatsächlich um eine Art Leckerbissen. Ich bin immerhin alt genug, so dass mir der Satz "Das ich das noch erleben darf..." glatt beim Verkäufer herausgerutscht ist. Denn es ist verdammt lange her, dass über ein Siku Produkt Begrifflichkeiten wie "attraktiv, schön, sinnvolles Modellgespann, gute Idee oder tolles Vitrinenmodell" hätte sagen können. Dieses Set gehört tatsächlich dazu, und wie man tatsächlich hören kann, scheint es in den familiären Reihen bei Siku einen Wechsel gegeben zu haben, so dass man vielleicht sehr spät doch noch einmal versuchen will, das Ruder des "stark angeschlagenen" und "sinkenden Schiffs" Siku noch einmal herumreißen und neuen Ideen Spielraum geben will. Und es wird voraussichtlich in den kommenden Wochen noch ein weiteres Modell von mir gezeigt werden, da es sogar eine neue Felge bei Siku gibt. Nach mindestens 15 Jahren des häßlichsten Reifengespanns am Markt wurde es auch dafür mal wieder Zeit, denn beim Felgenkönig Hot Wheels kommen gefühlt drei neue und geniale Felgen pro Monat heraus.

Wo Licht ist, ist allerdings bekanntlicher Weise auch der Schatten nicht weit davon entfernt, denn das Gespann krankt auch an den üblichen Punkten, worauf viele Sammler bereits Siku den Rücken zugewendet haben. Siku war einst unverwüstlich, qualitativ hochwertig und hatte mit der 1000er Serie einst mit die besten Modelle am Markt. Während optisch der VW ID Buzz Cargo und der Porsche wie eine schöne Einheit wirken, tatsäch gute Modelle eines sonst furchtbaren Sortiments sind, ist der Anhänger das optische Hauptproblem des Gespanns. Das Teil ist über 5cm breit! Er ist so breit, dass er eine im Maßstab anlehnende Fahrbahnbreite entweder ausfüllt oder sogar in der Breite diese überschneidet. Man hätte ja auch mal beim Marktführer Hot Wheels oder den Konkurrenten Majorette, Tomy, Greenlight und auch vielen anderen mal einen Blick riskieren können, wie genial oder auch filigran man Automodelle transportieren könnte. Die furchtbaren Chromfelgen gehen gar nicht, der Anhänger ist im Maßstab nicht passend und viel zu breit hergestellt worden. Es fehlt eine Auffahrhilfe oder anderweitig eine bewegliche und variable Stützkonstruktion, um den Anhänger auffahrtechnisch leicht kippen zu können. Und das verstehe ich immer wieder nicht, dass nicht einmal irgendjemand in dem Laden auf zuvor genannte Ideen kommt. Es mangelt grundsätzlich am Thema und am Verständnis von einem Spielzeug. Das einzig positive am Anhänger ist, dass der Transporter einen sehr engen Radius fahren kann, ohne mit dem Heck am Anhänger anzustoßen.

Und somit wechsel ich auch gleich zum Qualitätsthema der Modelle. Die Bodenplatte muss definitiv neu entwickelt werden, denn "schon wieder" oder vielleicht "immer noch" knirscht diese leicht. Die Bodenplatte ist weiterhin so schlecht verarbeitet worden, dass man diese mit dem Fingernagel vom unteren Karosserierand sogar bei beiden Modellen aufhebeln kann. Das geht beim ID Buzz noch schneller als beim Porsche. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass diese auch ohne dem Wegdrücken im harten Spielalltag aufgrund der fehlenden Dicke oder Dichte nach einer Beschädigung dauerhaft zerbrechen wird. Siku vermittelt damit schnell das Gefühl, dass man Wegwerfartikel ohne Wert produziert, so dass hier nur noch die Argumentation eines Vitrinenmodells zieht. Der Heckspoiler beim Porsche müsste meiner Meinung nach aus Metall sein, so wie es viele Konkurrenten bereits machen oder darauf umgeschwenkt sind. Ein Modellauto wird beim Spielen oder bei einer schlechten Laune von Kindern auch mal durch das Zimmer geworfen. Zu meiner Zeit hat das die 1000er Serie von Siku beeindruckender Weise immer überlebt. Diese Produkte werden das nicht überleben.   
 
Während Hot Wheels, Matchbox, Majorette, Mini GT und auch Tomy mittlerweile das Thema Fahrwerk, dessen Handling sowie auch dessen Geräusche als ein Qualitätsmerkmal aufgenommen haben, ist Siku Lichtjahre davon entfernt, da mitzugehen oder mitzuhalten, da die Modelle wie ein Sack Nüsse rascheln oder klingen, als hätte der Motor des Modells einen Motorschaden. Auch eine Geräuschkulisse kann sexy sein und Siku gehört mit den schlechsten und lautesten Geräuschgebern der ganzen Branche. Beim Pylonentest überzeugt einzig und allein auf weiter Flur im Sikuprogramm nur der aktuelle neue Porsche, den man unten erkennen kann. Der VW Bus ist eine akustische Katastrophe, so dass man hier eher auf die Produkte von Mini GT, Majorette oder auch Hot Wheels verweisen kann, welche den ID Buzz Cargo schon vor Siku herausgebracht haben.     
 
Es gibt noch viel bei Siku zu tun, da die Hauptfrage ist, ob man einen fast 20jähigen Rückstand in vielen Bereichen unseres Maßstabs auch noch einmal drehen oder so aufarbeiten kann, will und sollte, dass man wieder konkurrenzfähig wird. Ein Mitleser hat vor Kurzem hier die Nachricht platziert, dass nun auch Tomy nach Deutschland kommen wird, und es eine Modellpalette mit bis zu 50 Artikeln sein werden, mit der voraussichtlich gestartet wird. Es kommt auf die Auswahl an, aber ein weiterer Konkurrent auf dem Heimatmarkt kann vielleicht auch den Todesstoß für Siku bedeuten. Wenn man die globale Größe der Spielzeughersteller an sich einmal außen vor lässt, und nur die Modellautomarken in unserem Maßstab in Größe und Stückzahlen an sich bewertet, steht Mattel mit Hot Wheels an der Spitze und Takara Tomy stellt mit Tomica bereits die Nummer 2 im Weltgeschehen. Und Tomy baut verdammt gute Modellautos... 
 













 

Donnerstag, 29. Oktober 2026

Majorette nimmt einen der teuersten Sportwagen dieser Welt in seine Mainline sowie auch in eine der Sondermodellreihen mit auf... : Rimac Nevera, Majorette, Showroom & Rimac Nevera Edition, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Majorette
Modell : Rimac Nevera
Lenkung : Linkslenker
Update : Nein, neue Modelle in 2025 
Modellnummern : REF 256A
Rubrik : Showroom & Rimac Nevera Edition 
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : der 27.01.25 & 16.09.24
Farben : Orange + Schwarz & Chrom Violet + Blau + Gelbgrün (FlipFlop Lackierung)
Maßstab : ca. 1/63
zu öffnen : nichts
Maße : ca. je 7,5 cm x 3,1 cm x 1,9 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € & 11,00€ (Mein Kaufpreis neu in 2025)

Wie schon in einem anderen Blogeintrag angekündigt, kommt hier und heute die Einzelvorstellung eines der beeindruckendsten Supersportwagen unserer Zeit. Somit stelle ich gleich zwei Modelle vor, welche in unterschiedlichen Rubriken angeboten wurde. Insbesondere die Rimac Nevera Edition werden die wenigsten Sammler als Komplettpaket kennen, und einige wenige durften sich dann vielleicht über ein einzelnes Modell dieser Sonderserie mit einem spektakulären Lack erfreuen. Der orangefarbene Rimac ist das Serienprodukt in der Mainline von Majorette und wird in dem neu erschaffenen Bereich "Showroom" platziert. Majorette schafft sich hier sozusagen die gleiche Rubrik, wie die von Matchbox oder Hot Wheels bereits seit Jahren oder sogar schon mehr als zehn Jahren benutzt wird. 
 
Supersportwagen braucht ja in der Tat kein Mensch und trotzdem gibt es sie, damit Millionäre und Milliardäre überhaupt noch wissen, wo hinein sie ihr Geld noch stecken und versenken können. Allerdings gibt es schöne und auch weniger schöne Supersportwagen in dieser Welt. Der Rimac Nevera gehört aus meiner Sicht zu den sehr ausgewogenen und somit auch sehr schönen Sportwagen unserer Zeit, wo vom Design her nicht nur Rimac sondern auch ein wenig Porsche und durchaus auch ein wenig Lotus mit drinsteckt. Majorette hat das Modell wunderbar gut getroffen und hat ihm auch eine der neuen Felgen spendiert, welche beispielsweise ohne Zusammenhang auf dem aktuellen BMW X5 montiert wurden. Und die Felge sieht sowohl geschwärzt als auch verchromt äußerst imposant aus. Qualitätstechnisch gibt es bei Majorette nichts zu meckern, alles passt und sitzt perfekt. Nichts knistert. Den Polynentest schafft der Rimac gefühlt auch etwas schneller, weil die Reifen nicht so tief in das Radhaus eintauchen. Bei kurzen Lastwechseln blockieren beide Reifen je Fahrzeugseite für etwa eine Milisekunde. Bei lang gezogenen Lastwechseln hört man minimalste Kratzgeräusche, wobei hier kein Reifen blockiert. Bei einer Vollbremsung bei voller Last auf der Vorderachse rutscht er leicht aus der Spur und kommt noch relativ schnell zum Stillstand. In der Tat zeigt hier das Modell auch andere Stärken als der Rest der Mainline. 
 
Zu den Details : tropfenförmige Frontscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, orangefarbene Blinker seitlich, seitliche Lüftungseinlässe in Schwarz (voraussichtlich zur Kühlung der Bremsen), schwarzer geschlossener Kühlergrill in Glanzoptik, Spoilerlippe vorne mit aufgekanteten Ecken, Rimac Emblem auf der Fronthaube, Außenspiegel in Wagenfarbe, Scheibenwischer, seitliche Zierelemente inmitten der Karosserielinien in Schwarz, Andeutung von Flügeltüren, Gitterlamellen in der Fronthaube, seitliche Blinker am Heck in Rot, neue Y-Speichenfelge mit verlängertem Stiel (hier geschwärzt oder verchromt), Heckspoiler massiv aus Metall, hochgezogene Heckschürze aus Plastik in Schwarz, Diffusoroptik je Fahrzeugseite, aufgedruckte Heckleuchten in Schwarz sowie ein detailliertes Interieur in Schwarz.   

Die technischen Leistungsdaten sind schon ein wenig fernab von dieser Welt, da der Rimac Nevera bei seinen ersten Testfahrten mehrere Leistungsrekorde gebrochen hat. Unter anderem gilt er als schnellstes Elektrofahrzeug der Welt und hat auch diverse Beschleunigungsrekorde für sich in 2022 und 2023 vereint. Von Null auf einhundert Stundenkilometer schaffte es das Fahrzeug in nur 1,82 Sekunden, was in etwa zwei aufeinanderfolgenden normalen Augenaufschlägen gleich kommt. Ebenfalls beeindruckend ist, dass der Rimac von Null auf vierhundert Stundenkilometer in knapp unter 30 Sekunden beschleunigt. Wenn wir einmal geschichtlich zurückgehen und den VW Käfer heranzitieren, ist der Rimac Nevera zwischen zwei und viermal so schnell auf 100 Stundenkilometer wie ein VW Käfer. Ansonsten ist zu vermelden, dass der Rimac an jedem Rad einen Elektromotor montiert bekommen hat und eine Gesamtleistung von etwa 1914 PS beim regulären Modell und rund 2136 PS aufweist. Die Leistungsdaten haben ihren Preis. Der Einstig kostet rund 2 Millionen Euro und das Topmodell Rimac Nevera R kostet zum Einstieg 2,3 Millionen Euro. Mit ein wenig Optimierung hier und dort sind vielleicht auch schon einmal 2,7 Millionen Euro fällig. Somit würde ich dezent an dieser Stelle allen Interessierten Lesern raten, besser die 6,00€ oder die 11,00€ für das Modell auszugeben, sofern die anderen Summen gerade nicht vorhanden sind... .










 

Dienstag, 27. Oktober 2026

Majorette zeigt noch einmal die feuerrote A-Klasse von AMG in der alten Verpackung der Premium Cars ... : Mercedes Benz AMG A35 4Matic, Majorette, Premium Cars, REF 232H, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Majorette
Modell : Mercedes Benz AMG A35 4Matic
Lenkung : Linkslenkung 
Update: Ja, neue Modellfarbe in 2025, REF 232H
Rubrik : Premium Cars
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : 18.11.24, gemäß Aufdruck Bodenplatte 
Farbe : Rot
Maßstab : 1/59
zu öffnen : Heckklappe
Maße : ca. 7,6 cm x 3,1 cm x 2,6 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € (Mein Kaufpreis neu in 2025)
 
Da ist sie wieder, die gefragteste Version der A-Klasse in unserem Maßstab. In dieser Version taucht sie nun bereits zum fünften Mal auf, wobei die sechste Fassung zeitgleich mit angeboten wurde. Die unten gezeigte rote Version ist hier im Bild für den Modelljahrgang 2025 zum allerletzten Mal in der alten Verpackung der premium Cars im Handel aufgetaucht und ist immer noch Bestandteil der aktuellen Mainline von Majorette. Wenn man sich den Markt so anschaut, darf mal wohl zu Recht sagen, dass Majorette den Kampf um die beste und attraktivste A-Klasse in diesem Segment gewonnen hat. Hot Wheels hat zwar noch in punkto von unterschiedlichen Stückzahlen bei dem Modell die Nase vorn, versteckt den kleinsten Benz allerdings überwiegend in irgendwelchen Multipacks (wobei es gerade aktuell tatsächlich ein neues Mainline Modell auch von dort gibt!), was Majorette jetzt nicht macht. Majorette zeigt die Wichtigkeit von Mercedesmodellen in der Mainline und betont auch den Zusatz "AMG" sehr gerne dazu. Immerhin gibt es bei Majorette davon auch eine Transporterserie sowie auch ein Giftpack mit dem Thema AMG. Siku hat den voll gefloppten Vorgänger bereits aus dem Programm entsorgt und Matchbox baut den CLA Shooting Brake als vollkommen eigenständige andere Variante für sich weiter. 
 
Demnach ist Majorette hier fast ohne Konkurrenz. Und die neuen Farben gehen voll auf, sofern man denn ein Modell überhaupt zu fassen bekommt. Im letzten Modelljahr bekam der kleine Benz sogar die neue und überaus scharfe V-Felge in der verchromten Fassung montiert. Die neue V-Speiche sieht allerdings auch geschwärzt sensationell gut aus. Es scheint zudem, als hätte man das Fahrwerk bei diesem Modell etwas angepasst, denn die akustische Laufruhe auf der mittleren Reifenrille beim Abrollen auf der Schreibtischplatte fällt direkt auf. Die Federung macht das Modell fahr- und spielaktiv. Den Pylonentest meistert das Modell trotz kurz blockierender Einzelreifen an der Front und Kratzgeräuschen beim Lastwechsel spurstabil. Was bei glatten Flächen vielleicht als Nachteil klingen mag (aber nicht unbedingt einer sein muss), ist beim Spielen auf einem Soft-Veloursboden oder kurzflorigen Velourteppich ein unbezahlbares Spielvergnügen, denn hier geht die Federungsstrategie vollkommen ohne Geräusche und blockierende Reifen auf. Die Qualität ist spitze, die Details wunderbar ausreichend und der Spielspaß für "Große" auf der Tischplatte und "Kleine" auf dem Teppich unbezahlbar. Und wenn der Titel des "feuerroten Spielmobils" nicht schon in den 70er Jahren geprägt worden wäre, hätte man diesen Titel auch den kleinen AMG von Majoretet vergeben können.
 
Zu den Details : Frontscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik, schwarzer Kühlergrill, Mercedesstern und Kühlerdoppelstreifendekor in Silber, schwarze Lüftungsgitter in der Frontschürze, schwarze Lüftungsecken seitlich, Mercedesstern in Silber auf der Motorhaube, geschwärzte B-Säule, Außenspiegel in Wagenfarbe, Scheibenwischer, klares Scheibenglas, aktuelle V-Speichenfelge verchromt montiert (Achtung : neue Felgengeneration für das Modelljahr 2025), Dachspoiler an der Heckklappe, Heckleuchten in Rot und Silber bedruckt, Mercedes Stern in Silber auf der heckklappe aufgedruckt, Bezeichnung "AMG" und "A35" am Heck in Silber aufgedruckt, hochgezogene Heckschürze mit vier Auspuffrohren, sowie ein detailliertes schwarzes Interieur. 

Dieser kleinste und kompakteste aller AMG Fahrzeuge ist nun wirklich ein echter Leckerbissen für Modellautofreunde geworden. Der kleinste AMG wird fast genau wie das Serenmodell bereits seit 2018 in Deutschland als auch in Ungarn gebaut. Interessant ist die Motorwahl, denn es handelt sich zwar um ein AMG Modell aber um dessen Einstiegsversion, welche aber nun nicht schwach klingen mag. Aus einem Turbo aufgeladenen Vierzylinder holt AMG ab Dezember 2018 rund 306 PS Leistung heraus. Handelt es sich um ein 4Matic+ Modell, legt AMG noch weitere 81 PS Leistung drauf. Wer Geld im Überfluss hat, wählt den S 4Matic+ und kann aus dem gleichen Motor dann rund 421 PS Leistung schöpfen. Angesichts der Tatsache, dass die A-Klasse ein Kompaktmodell ist, dürften hier schon raketenartige Fahrwerte zu erwarten sein. Immerhin braucht der Mercedes nur vier Sekunden, bis die 100 Kilometer pro Stunde auf dem Tacho erreicht sind. Damit dürfte dieser kleinste Spross der Mercedesfamilie vermutlich mit einer der schnellsten Kompaktfahrzeuge in diesem Blog sein. Und als aktuellen Zusatz zu dem vorherigen Text muss man einfach noch erwähnen, dass man bei der A_Klasse hier noch eine wirklich schöne Front entworfen hat. Der derzeite Weg von Mercedes, alles aufzuplustern und nachts leuchten zu lassen ist der verkehrte Weg... .











 

Sonntag, 25. Oktober 2026

Matchbox verzaubert alle Sammler mit der Local Cruisers Series und einer glanzvollen Neuvorstellung in der Modellpalette... : Chevrolet Impala, 1958, Matchbox, Local Cruisers Series, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Matchbox
Modell : Chevrolet Impala, 1958
Lenkung : Linkslenker
Update : Nein, neues Modell in 2026 (Ersterfassung in meiner Datenbank).
Rubrik : Local Cruisers Series, 2026
Produktionsort : Thailand
Farbe : Hellblaumetallic + Weiß
Maßstab : ca. 1/69
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,7 cm x 2,9 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 15,50 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026)
 
Als ich dieses Modell das erste Mal gesehen hatte, war für mich absolut klar, dass ich dieses Modell auch unbedingt haben wollte. "Fast" schon zu jedem Preis, denn mit fünfzehneinhalb Euro ist das schon echt eine Ansage für ein neues Matchboxmodell gewesen, aber es gab ihn nun einmal ausschließlich nur aus den USA zu kaufen. Ein Stück blieb originalverpackt bei mir liegen und das zweite Modell habe ich mit viel Freude ausgepackt, um damit ein wenig auf der Tischplatte zu spielen. Dieses Modell darf als zeitlos schön und auch zeitlos perfekt verarbeitet gelten. Es zeigt zudem eine unaufgeregte aber für die damalige Zeit übliche Kombination von Außenfarben, insbesondere die Zweifarbigkeit mit einem weißen Dach war damals so gegen Aufpreis oftmals üblich. Die Felgen aus der Heritage Classic Abteilung sind zudem zeitgenössisch gut gewählt worden. Wer so ein Modell haben will, sollte sich etwas sputen. Noch gibt es ein Angebot aus den USA, wobei auch zu erwähnen ist, dass der Chevy im Einkauf nicht günstiger wird.
 
Bei Matchbox ist das Modell absolut neu und im Gesamtkonzern tatsächlich schon etwas älter, denn das Erstlingswerk kam nach meinen Aufzeichnungen tatsächlich von Hot Wheels. Das Grundmodell von Hot Wheels ist in meiner Datenbank in der ersten Erfassung im Jahre 2006 erfolgt, hier bei einem Sondermodell der "Hot Wheels Classics" Baureihe (bei Hot Wheels war das der Jahrgang 2007, so dass schon vorher ausgeliefert wurde). Vor etwa 20 Jahren war das Modell für mich einer der schönsten Hot Wheels aller Zeiten, doch das deutlich schönere Modell vom Impala ist tatsächlich das von Matchbox von heute. Das Hot Wheels Modell ist ebenfalls schon in diesem Blog zu finden, und es zeigen sich ein paar Unterschiede in der Ausführung. Hot Wheels baute das Coupé seinerzeit einen guten halben Zentimeter länger und ebenfalls schon beachtliche drei Millimeter tiefer. Zudem hatt Hot Wheels noch einen Reserverad Zusatz am Kofferraum verbaut, der beide Modelle auch nach Themen her ordentlich abtrennt, denn das Matchboxmodell erscheint in dieser ersten Fassung fast schon puristisch original. Somit kommt er der Begrifflichkeit des "Local Cruisers" schon sehr Nahe, wobei auch die Tuning Szene auf solchen Cruiers Treffen verterten ist.   
 
Zu den Details : fotorealistisch bedruckte Doppelrundscheinwerfer, ebenso fotorealistisch bedrucktes Chevrolet Emblem auf der Motorhaube, Stoßstangen vorne und hinten sowie Kennzeichenhalter und doppelrunde Blinker samt Kühlergrill in hochglänzender Chromoptik (auch Bestandteil der Bodenplatte), Bodenplatte aus plastik im hochglänzenden Chromlook, Außenspiegel in Wagenfarbe, Scheibenwischer, Peilstäbe in Wagenfabe (sind auf den vorderen Kotflügeln aufgedruckt, Panormascheiben (frühe Scheiben dieser Art gingen um die Ecke herum und waren in der GM Produktion schon sehr kostspielig), aufwendige Zweifarbenbedruckung, Seitenzierrat in Form von Leisten und Gitterandeutungen in Wagenfarbe, klassische Felge von Matchbox bestehend aus einem dicken Chromring um die Radnarbe und einem schmalen Chromring außen, Chevrolet Zeichen samt Schriftzug in Schreibschrift am Heck auf der Heckklappe in Silber, Kofferraumschloss in Silber, runde Heckleuchten zweifarbig, leichte Darstellung von Heckflossen sowie ein weißes Interieur.  

Irgendwie war das seinerzeit schon eine recht merkwürdige Verkaufstaktik von General Motors oder von Chevrolet selber, denn dieses Modell wurde in Realität nur ein Jahr lang gebaut. Unverständlich ist das deswegen, da man in dieser Jahresproduktion bereits eine hervorragende Leistung mit etwa 125tsd Limousinen sowie etwas mehr 55tsd Cabriolet vorweisen konnte. Doch der Hersteller begründete die Einstellung dieses Modells damit, dass die Entwicklung zu lange gedauert habe und man mit der Beantragung auf Doppelscheinwerfer künftig alle Modellreihen so ausstatten will und die einzelnene Rundscheinwerfer damit abschaffen wollte. So ganz viel Sinn macht das aber nicht und die komplette Fahrzeugumstellung kostet zudem auch viel Geld. Leistungstechnisch verführte Chevrolet bereits seine Kundschaft mit einem Sechszylinder und sechs weiteren V8 Motoren. Die Leistung im Einstiegsmodell lag bei 145 PS, die Leistung des kleinsten V8 Motors lag bei rund 185 PS und das Topmodell hatte dann bereits 315 PS Leistung. Während der Sechszylinder noch mit 3,9 liter Hubraum auskam, wurden die Achtzylinder schon mit 4,6 und 5,7 Liter Motoren ausgestattet. Auch wenn heute Fahrzeuge mit rund 1,5 bis 1,6 Tonnen Gesamtgewicht als "leicht" gelten, war der Amerikaner schon sehr schwer. Europas Fahrzeuge lagen überwiegend zu der Zeit bei der Hälfte des Gewichts dieses Chevrolets. Chevrolets Werbeabteilung war in diesen Jahren auch schon früh unterwegs und prägte die Motoren mit klnagvollen Zusätzen wie " Blue-Flame / Turbo Fire / Super Turbo Fire / Turbo Thrust / Super Turbo Thrust / Special Super Turbo Thrust sowie der modernen Formulierung der RAM Jet Turbo-Fuel Injection (also Einspritzung statt Vergaser!).
 









  

Donnerstag, 22. Oktober 2026

Matchbox geht in der europäischen Modellgeschichte zurück und zeigt eine neue farbliche Modellvariante des berühmten und begehrten Opel Kadett GT/E... : Opel Kadett C Coupé GT/E, 1975, Matchbox, European Car Series, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Matchbox
Modell : Opel Kadett C Coupé GT/E, 1975
Lenkung : Linkslenker 
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2026
Rubrik : European Car Series, 2026
Produktionsort : Thailand
Farbe : Grün + Schwarz
Maßstab : ca. 1/57
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3 cm x 3,0 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 8,50 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026)
 
Endlich gibt es mal wieder einen Opel zu kaufen. Und was für einen! Matchbox hat hierbei seine Hausaufgaben hervorragend gemacht und endlich eine Baureihenlücke geschlossen, welche es in dieser Form in unserem Maßstab mit dem Abgang des Opel Kadett E von Matchbox seit mehr als 30 Jahren so gibt. Damit ist die gesamte Kadettbaureihe ab den Nachkriegsjahren des zweiten Weltkrieges vollständig geschlossen worden. Da ab der Entwicklung der Baureihe "F" der Kadett in Astra umbenannt wurde, begann auch durchaus durch die Namensänderung der Sinkflug der Marke Opel zu beginnen. Mit diesem Modell wird Matchbox bei der "will-ich-unbedingt-haben" Fraktion gut punkten, und es ist bereits heute nachweislich ein Kassenschlager geworden. Die Marke Opel hat bei Matchbox Tradition und es ist heute unendlich wertvoll zu zeigen, dass Opel noch lange nicht als Marke gestorben ist.Abe Lugo hat den opel übrigens entworfen.
 
Mit dem Coupé hat Matchbox hier die schönste Modellvariante herausgesucht und mit dem GT/E natürlich auch noch den sportlichsten Ableger produziert. Wer so ein prominentes Fahrzeug auf den Markt wirft, löst allerdings eine Schattenseite des Modells auf. Wer auf den Preis guckt, könnte meinen, dass ich mich verschrieben habe, aber derzeit findet man die aktuellen Matchbox der Mainline im Handel zwar oft, liegen aber generell über dem üblichen Ladenpreis, sofern man überhaupt einen Laden findet, der diese Modelle anbietet. Denn die spitzfindigen Onlinehändler haben hier hier bereits ein Geschäft gewittert, teilweise die Läden geplündert und bieten fast alle Opel mit üppigen Aufschlägen an. Das modell ist vollständig bedruckt und gut verarbeitet. Als Sondermodell der European Series ist entsprechend auch eine Farbe gemäß der Modellhistorie gewählt worden, welche erst einmal nur so und hier zu finden ist. Es wäre schön, wenn Matchbox diese Baureihe noch etwas ausweiten würde. Man könnte ohne Probleme den Opel City daraus machen oder im Sinne der Baureihe nur die Front ändern, um den brittischen Opel Chevette mit der berühmten "Droop Snoot" nachzubauen.
 
Zu den Details : detaillierte Zinkgussfront, fotorealistisch bedruckte Rechteckscheinwerfer, Blinker ohne Aufdruck und Kenzeichendarstellung in der schwarzen Frontschürze, Außenspiegel in Wagenfarbe, Scheibenwischer, leicht getöntes Scheibenglas, seitliche Scheibenumrandung in Schwarz, schwarzes Ziergitter an der C-Säule, schwarzes Streifendekor seitlich, "GT/E" Schriftzug in Schwarz auf den vorderen Kotflügeln, schwarze Absetzung des Fahrzeuges unterhalb des Ziersreifens (gemäß dem originalen GT/E innerhalb einer Modellsonderfarbaktion), verchromte Sechsspeichenfelge auf schwarzen Plastikreifen (hier ist die dicke Speichenfelge gemeint), "GT/E" Schriftzug in Schwarz auf der rechten Seite des Hecks, Rückleuchtenband in Schwarz, teilbedruckte Heckleuchten mehrfarbig in Weiß + Rot + Dunkelrot + Gelb, weißes Kennzeichen mit blauem Seitenrand gemäß der deutschen Kennzeichen, "Kadett C" Aufschrift in Schwarz, Länderplakette erkennbar, schwarze Stoßstangen und ein graues Interieur.
 
Der Opel der unteren Mittelklasse wurde, wenn man den Aero mitzählt, in sechs Karosserievarianten gebaut und galt im damaligen Angebot als ein echter Tausendsassa. 1,6 Millionen Stück baute Opel davon, ohne die anderen weltweit vertriebenen Derivate hierbei innerhalb der GM Gruppe mitzuzählen. Der am nächsten liegende Vertreter war in Großbrittanien und wurde bei Vauhall unter dm Namen Chevette vermarktet und unterschieden sich zum Kadett nur in der Frontdarstellung. Der Rest war bis auf die Lenkung dann gleich. Mit einem Liter Hubraum fing es bei Opel mit 40 PS Leistung an und hörte beim GT/E bei einem Zweiliter Hubraum mit 115 PS auf. Da alle C Kadett unter einer Tonne Gewicht gewogen haben, durfte damals der GT/E mit einer Höchstgeschwindigkeit von 190 Stundenkilometer Mitte der 70er Jahre durchaus auf deutschen Autobahnen als echter Autobahnschreck gegolten haben. Die bekanntesten GT/E Modelle wurden in Weiß und Gelb lackiert, wobei es auch zahlreiche Sondermodelle mit gesonderten Farben gegeben hat. Grün und Schwarz hat es auch einmal gegeben , so dass hier Matchbox durchaus mit einem schönen Derivat sich an die bisherigen originale gut anknüpft. Im Übergang zum Oldtimerstatus gab es damals sogar Gruppen, die aus normalen Kadetts aufgrund der Wertentwicklung einen GT/E gezaubert haben....