Montag, 2. Februar 2026

Almost Real setzt der BMW Baureihe F30 mit diesem Modell in der Perfektion ein Denkmal... : BMW 328i, Typ F30, Almost Real, BMW Collection Series, 50 Years BMW 3 Series, Nr. 6, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Almost Real, Sums Model Toys Co. Ltd.
Modell : BMW 328i, Typ F30
Update : Nein, neues Modell aus 2025 von Almost Real 
Rubrik : BMW Collection Series, 50 Years BMW 3 Series, Nr. 6 
Produktionsort : China
Farbe : Blaumetallic (voraussichtlich Originalfarbton Estorilblaumetallic)
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3 cm x 2,9 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 18,00 € (Kaufpreis neu in 2025)
 
Wem das unten gezeigte Modell ebenfalls bekannt vorkommen mag, sollte sich in diesem Blog das rote Pendant von Welly angucken, welches vor etwa zehn Jahren in den Handel gekommen ist. In dieser Zeit sortierten sich irgendwie alle Modellautohersteller in deren Zukunftsausrichtung, so dass seinerzeit nur die wenigsten neuen und interessanten Modelle der großen deutschen Hersteller in den Handel gekommen sind. Heute ist das anders, denn gerade diese BMW Sets scheinen sich schnell und gut abverkaufen zu lassen, auch wenn man in Summe einen dreistelligen Betrag hinlegen muss. Das Wellymodell hatte damals kaum Details, was dieses Modell nun mehr als wieder gut macht. Dabei ist festzustellen, dass das Almost Real Modell tatsächlich eine ziemlich gute Kopie des Originals ist. Das Modell ist perfekt verarbeitet worden, hat kristallklare Scheibenglas, nichts knarzt, das Modell rollt wunderbar, hat alle wichtigen Details mit auf den Weg bekommen und verführt haptisch sogar mit einer sehr weichen und angenehmen Lackierung. Kurzum, eigentlich ist es perfekt geraten, wenn man die originalen Felgen und die Originallackierung mit in Betracht zieht. Und mit der zusätzlichen Betrachtung des detailreichen Interieurs verschwinden auch beim Betrachter letzte Zweifel! Da ist dann auch der Preis in Ordnung.

Zu den Details: Flächenscheinwerfer inklusive Blinker hinter durchsichtigem Plastikglas, BMW Niere in Schwarz mit Silberrand, Lüftungsgitter in Schwarz unterhalb des Stoßfängers, silberne Dekorleisten waagerecht verbaut im Lüftungsgitter, Nebelscheinwerfer in Silber in den Außenecken der Frontlüftungsgitter, BMW Emblem auf der Motorhaube, Dachantenne, abgedunkeltes Schiebedach (ist ein bauteil mit den Scheiben), Scheibenwischer in Schwarz, Shadow Line, Außenspiegel außen in Schwarz und innen spiegelnd, Außenspiegel mit Blinkerfunktion in Silber, Innenrückspiegel außen in Schwarz und innen spiegelnd, sportliche Doppelspeichenfelge in Silber auf gummierten und profilierten Reifen, geschwärzte B-Säule, Heckleuchten aus durchsichtigem farbigen Plastik in Rot, Modellschriftzug auf chinesisch links in Silber auf der Kofferraumklappe, Modellschriftzug "328i" in Silber rechts auf der Kofferraumklappe, BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, Positionsleuchten in Rot jeweils in den Ecken des Heckbereiches, jeweils ein Auspuffendrohr in Silber je Seite, sowie ein schwarzes und detailreiches Interieur. 
 
Ehe es zu den technischen Details übergeht, muss man noch ein Vorwort zu dem Design des Modells des F30 machen. Die vorherige Sachlichkeit zum E90 hat wieder ein Ende. Insbesondere die BMW Niere hat in Ihrer Formschönheit Anleihen der BMW Niere der Baureihe E38 erhalten. Die Flächenscheinwerfer haben ebenfalls wieder einen schönen "Kick" sowie die gesamte Proportion der Karosserie. Man könnte behaupten, ein Durchnittsmaler formt hier den Grundstock eines Modells und der Meistermaler gibt der gesamten Karosserie durch die Einbringungen von Sicken, Kanten und gesonderten Betonungen bei einigen Bauteilen den letzten akzentuierten Schliff. Zudem musste BMW auch erkennen, dass dieser 3er so gut war, dass er dem 5er eigentlich schon viel zu Nahe kam. Auch Käufer fragten sich, warum sollte man denn eine Nummer größer gehen, wenn der 3er weiter in der Länge wächst?  
 
Die Baureihe F30 mit seinen fortlaufenden internen Entwicklungsnummern sieht erst einmal nur auf dem Papier so aus, als würden die Verkaufszahlen sinken. Fakt ist, das BMW den Status des Vollsortimenters erstmalig in dieser Baureihe wieder auflöst. Der Grund ist zunächst sehr einfach, denn die abgesplitteten Modellreihen Coupé und Cabriolet sollen eigenständige Baureihen mit anderen Nummer werden (Vierer BMW). Durch die Höherpositionierung versprach sich seinerzeit BMW auch höhere Margen, was zumindest bei der Coupébaureihe in Stückzahlen auch funktioniert haben wird. Obwohl der 3er GT eine eigenständige Modellreihe war, gehört er dennoch technisch zum 3er, was Reparaturen durch das Gleichteileprinzip eher vereinfacht. Somit konzentriert sich der ursprüngliche "3er BMW" tatsächlich hier nur noch auf die Limousine und den Touring. Beide Modelle wurden zusammen in Summe rund knapp über 2,9 Millionen Mal von 2011 bis 2019 gebaut. Motorentechnisch gab es auch gegenüber der vorherigen Baureihe weitere Einschnitte. Ältere Sechszylinder sind entfallen. Der Rest waren zwar durchaus taugliche Vierzylinder, allerdings kam der Turbolader nun zu allen Motoren im Zeitalter des Downszizing hinzu. Die Vierzylinder leisteten im Einstieg als 316i rund 136 PS und als 330i immerhin 252PS. Der Sechszylinder bildete als 335i mit 306 PS oder als 340i mit 326 PS dann fast schon die perfekte Mitte der Baureihe. Auch der BMW M3 fand wieder zum Sechszylinder zurück und leistete als Dreiliter Motor zwischen 431 und 460 PS Leistung. Während der normale M3 nur noch 4,3 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer benötigte, schaffte es der CS mit knapp einer halben Sekunde weniger mit 3,9 Sekunden.
 








  

Samstag, 31. Januar 2026

Der Kompaktsportler VW Golf GTi Mk1 kommt bei Matchbox wieder innerhalb eines 5-Pack in den Handel zurück... : VW Golf GTi Mk1, 1976, Matchbox, MBX Retro II, unterschiedliche Hutablagen, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Matchbox
Modell : VW Golf GTi MK1, 1976
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2025
Rubrik : 5-Pack, MBX Retro II 
Produktionsort : Thailand
Farbe : Hellgelbmetallic
Maßstab : 1/64 
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,3 cm x  2,7 cm x 2,4 cm (l/b/h),
Preis : ca. 1,30 € ( Kaufpreis neu in 2025)

Grundsätzlich muss man erwähnen, dass es bessere VW Golf Modelle als dieses gibt und derzeit wohl immer noch das letzte Modell von Schuco, welches das tatsächlich beste Modell in unserem Maßstab am Markt darstellt. Matchbox selber produzierte den VW Golf Mk1 bereits in den 70er Jahren in der regulären Superfastserie, so dass das neue Modell schon beim Start etwas verwunderte. Überhaupt wäre das Modell an sich schon etwas anzuzweifeln gewesen, denn gerade der VW Golf 1 wurde ja von allen großen Herstellern seinerzeit nachgebaut. Aber es erscheint derzeit eine kleine Retrowelle zu geben, denn Majorette geht ja sogar mit zwei GTi Modellen derzeit ins Rennen. Insbesondere kann man sich über den Maßstab und die Qualität der Darstellung bei dem Matchbox Modell unterhalten, welche beim 70er Jahre Modell deutlich besser war. Allerdings muss man auch erwähnen, dass dieses Modell im Vergleich zum alten Modell hier ein Dreitürer statt ein Fünftürer ist. Ein Flop ist das Modell aber nicht, denn es füllt die Standardserie gut aus, und VW Sammler mögen es. Zudem betreibt Matchbox hier schon sehr gerne den Spaß mit den Sammlern mit dem abgeänderten Interieur. Die Hutablage ist entweder belegt oder nicht belegt, und es hat eine ganze Zeit gedauert, bis das überhaupt jemand herausgefunden hat, so dass kaum einer von den ersten Modellen beide Versionen hat. Im sechsten Modelljahr haben wir es somit mit der elften Fassung des Modells zu tun. Erstmalig zeige ich in diesem Blog auch die unterschiedlichen Hutablagen, so dass hier auch jeder andere Sammler darauf einmal achten kann.

Auf die Schwächen des Modells möchte ich dennoch kurz eingehen, auch wenn der Einkaufspreis dann ganz entspannt den Betrachter über die Schwächen hinweg sehen läßt. Auf der Beifahrerseite vorne links fehlt der eingerückte waagerechte Blinker im schwarzen Plastik (Produktionsfehler des Prototyps), das  Gelbmetallic ist leider keine Originalfarbe (das typische Golfgelb wäre besser gewesen), Heckkonturen etwas zu schwach (oder Farbauftrag zu stark), das US Modell Rabbit hatte seinerzeit 1976 andere Stoßstangen montiert, ein deutscher VW Golf GTi hieß dafür nie Rabbit, somit stimmt entweder die Zeit, der Beiname oder das US Modell in Verbindung mit fehlenden US Stoßstangen und fehlenden seitlichen Blinkern nicht so ganz überein.

Zu den Details : Scheinwerfer in Fotooptik, schwarzer Kühlergrill, "GTi" Kennzeichnung und VW Emblem in Silber auf dem Kühler, Schwarze Stoßstangen und schwarze Kennzeichenplatte vorne (die Farbe ist der Bodenplatte als Hauptbauteil geschuldet), leicht getöntes Scheibenglas, Scheibenwischer, Außenspiegel in Wagenfarbe, schwarze Türgriffe, Aufdruck "Rabbit" in Schwarz, Dekorleisten in Schwarz, breite Sechspeichenfelge verchromt in klein (gibt es für andere Modelle auch im größeren Durchmesser), Schiebedach, Hutablage leer oder Hutablage mit Accessoires bestückt, Heckscheibenwischer.

Der VW Golf I hatte eine bemerkenswerte Karriere vor sich, trug aber dennoch die ganze Last des schwankenden Konzerns auf seinen Schultern, denn er musste den im Absatz schwindenden VW Käfer ablösen. Ich selber kann mich noch gut an das Modell erinnern, denn der erste Golf I meiner Oma ließ in der Waschanlage stehend immer etwas Wasser durch die hinteren Scheibengummis durch und war buchstäblich nicht ganz "dicht". Aber dieser und andere Mängel wurden relativ schnell in der Baureihe beseitigt, welche es als Drei- und Fünftürer sowie als Cabriolet namens "Erdbeerkörbchen" (aufgrund des Sicherheitsbügels) gab. Weiterhin gab es noch ein Nutzfahrzeug namens "Caddy" auf Basis des Golf. Da die Stückzahlen etwas schwammig sind, kann man aber erwähnen, dass von der ersten Generation an mehr als 6,7 Millionen Stück gebaut worden sind, was ein voller Erfolg war. Die Geschichte des GTi war schon etwas kurios, denn der Vorstand verkalkulierte sich in den vorausgesehenen Stückzahlen gewaltig, denn man rechnete mit etwa 5000 Stück, wobei dann in Summe etwa 100tsd Stück gefertigt wurden. Das Zeitalter der schnellen Kompakten war damit gebohren worden und VW war hier mit ein Vorreiter. 
 









  

Donnerstag, 29. Januar 2026

Almost Real zeigt die Vorfaceliftversion der BMW E90 Baureihe und stellt damit dem bisher einzigen Modell von Welly ein zweites Modell beiseite... : BMW 325i, Baureihe E90, Almost Real, BMW Collection Series, 50 Years BMW 3 Series, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Almost Real, Sums Model Toys Co. Ltd.
Modell : BMW 325i, Typ E90
Update : Nein, neues Modell aus 2025 von Almost Real 
Rubrik : BMW Collection Series, 50 Years BMW 3 Series, Nr. 2 
Produktionsort : China
Farbe : Silbermetallic
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,2 cm x 2,9 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 18,00 € (Kaufpreis neu in 2025)
 
Man sieht es der Baureihe absolut an, dass dieses Design so ziemlich das schlichteste Design eines 3er BMW darstellte. Man könnte fast meinen, dass hier eine neue Sachlichkeit ab 2005 Einzug gehalten hat, welche ein wenig den hoch gelobten Designstaub der Vorgänger endlich wegpusten sollte. Mit dem Efficient Dynamics Programm nebenbei akzeptierte das auch die Kundschaft, obwohl das spätere Facelift dann wieder etwas mehr Leben in die Optik des Modells brachte. Das unten gezeigte Modell ist top verarbeitet, weist eine Lackierungsqualität der von Tomy auf, zeigt alle relevanten Details und ist zum Spielen eigentlich ebenso zu Schade wie der E46, denn die Außenspiegel würden als erstes von Bord gehen, wenn die Modelle sich seitlich rammen würden. Dennoch muss man zugeben, dass das Modell auch außerhalb der Verpackung schön rollt. Welly baute übrigens als Einziger diese 3er Limousine um 2010 nach (das Modell ist auch hier im Blog als 330i mit seinem Modellnachfolger zu finden!), was nun Almost Real erweiternd fortführt. Bis auf die häßlichen Felgen war das damalige Modell von Welly auch prinzipiell sehr gut nachgebaut worden und stellte ein optisches Highlight dar. Almost Real hat bei diesem unten gezeigten Modell auch die Felgen im Griff, da es sich um Originalfelgen des Serienmodells handelt. Matchbox baute den Touring als Faceliftmodell und Hot Wheels war Jahrelang sehr erfolgreich mit dem Coupé am Markt unterwegs, so dass man praktisch bis auf das Cabriolet die ganze Baureihe sich in das Regal stellen könnte. Wie schon im E46 Modellbericht beschrieben, hat Almost Real bereits eine zweite Farbe im zweiten Modellset gestartet, so dass es in Kürze die dritte Version des Modells zu sehen gibt.
 
Zu den Details: Flächenscheinwerfer inklusive Blinker bestehend aus Doppelrundscheinwerfer hinter durchsichtigem Plastikglas, BMW Niere in Schwarz mit Silberrand und senkrechten Lamellenstäben in Silber (Kühlergrill), Lüftungsgitter in Schwarz (Mitte und seitlich) unterhalb des Stoßfängers, weiße Blinker waagerecht in den vorderen Kotflügeln, Nebelscheinwerfer in Silber in den Außenecken der Frontlüftungsgitter, BMW Emblem auf der Motorhaube, Dachantenne, Scheibenwischer in Schwarz, Shadow Line, Außenspiegel außen in Wagenfarbe und innen spiegelnd, Innenrückspiegel außen in Schwarz und innen spiegelnd,  Siebenspeichenfelge in Silber auf gummierten und profilierten Reifen, geschwärzte B-Säule, Heckleuchten aus durchsichtigem mehrfarbigen Plastik (Rot, Weiß, Orange), Modellschriftzug auf chinesisch links auf der Kofferraumklappe, Modellschriftzug "325i" in Silber rechts auf der Kofferraumklappe, BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, zwei Auspuffendrohre in Silber, sowie ein schwarzes und detailreiches Interieur. 
 
Die Baureihe E90 führte den Erfolg des Vorgängers ab 2005 ohne Probleme fort, konnte aber die gesamte Stückzahl der E46 Baureihe in Summe nicht erreichen, so dass man in Summe rund 150tsd Stück weniger produzierte. Das lag daran, dass BMW kurz vor dem Start der Baureihe entschieden hatte, den BMW Compact auf Basis des E90 nicht weiter zu produzieren und lieber in eine eigene Modellreihe namens 1er BMW zu investieren. Da der E46 Compact nur noch rund 200tsd Mal in seiner Laufzeit gebaut wurde, und die Einser Baureihe bereits nach 5 Jahren eine Million Fahrzeuge produziert hatte, war das auch die richtige Entscheidung von BMW. Parallel zur Baureihe ging das Programm "BMW Efficient Dynamics" auf alle Baureihen ein und ließ die gesamte Konkurrenz damit auflaufen. Das Konzept beinhaltete "weniger Verbrauch bei mehr Leistung" und senkte den Flottenverbrauch enorm, zumal sich der Begriff auch seinerzeit in den Köpfen der Verbraucher gut festsetzen konnte und man dadurch einen Vorteil hatte. Motorentechnisch gab es zum Einstieg die kleinen Vierzylinder als 316i mit rund 1,6 Liter Hubraum bis hin zum sehr geschmeidigen großen Dreiliter Sechszylinder mit 306 PS als 335i. Der unten abgebildete 325i bildete sozusagen die goldene Mitte und fuhr mit rund 218 PS Leistung auf der Autobahn gut mitschwimmend mit. Das Novum in der 3er Baureihe war der M3, der ab hier mit einem V8 Motor erstmalig auf Kundenfang ging. Der Leistungsschub war seinerzeit gigantisch, so dass die rund 420 PS dafür sorgten, dass die Limousine in nur 4,9 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer im Sprint spurtete. Damit war der Serien-M erstmalig technisch gleich auf mit der Leistungsdarbeitung von Alpina, so dass die gesamte Baureihe mehrere Meilensteine bei BMW abgedeckt hatte. Unscheinbar nach außen, aber innen ein technischer Leckerbissen.    
 








  

Dienstag, 27. Januar 2026

Almost Real greift den Markt im Maßstab 1/64 mit weiteren Modellen der großartigen 3er BMW Reihe an... : BMW 318i (328i), Baureihe E46, Almost Real, 50 Years BMW 3 Series, Nr. 4, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Almost Real, Sums Model Toys Co. Ltd.
Modell : BMW 318i, Typ E46, Faceliftmodell
Update : Nein, neues Modell aus 2025 
Rubrik :  BMW Collection Series, 50 Years BMW 3 Series, Nr. 4 
Produktionsort : China
Farbe : Weiß 
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,0 cm x 2,8 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 18,00 € (Kaufpreis neu in 2025)
 
Almost Real ist mit der BMW Collection Series zum 50jährigen Jubiläum der BMW 3er Baureihe ein echter Knaller gelungen. Erstaunlicher Weise gibt es aber mit der Box trotz gleicher Kennung Unterschiede in der Ausstattung. Das unten gezeigte Modell ist eines von acht BMW Dreier Modellen in einer schönen Box sowie einem schönen Begleitheft, welches allerdings auf chinesisch verfasst wurde und für mich Deutschen leider unlesbar ist. Vor Kurzem ist allerdings eine Updatebox aufgetaucht, wo das vorherige achte Modell, hier der aktuelle BMW 330i, nicht mehr enthalten ist und auch das Begleitheft ist entfallen. Dafür haben die Modelle alle andere Farben und sind genauso schön, wie die vorherigen Modelle. Da ich bereits eine solche Box besitze, wird diese bezeiten auch noch einmal vorgestellt, wenn alle Modelle der ersten Box gezeigt wurden. Das unten gezeigte Modell ist top verarbeitet, zeigt alle Details und ist zum Spielen eigentlich zu Schade, denn die Außenspiegel würden als erstes von Bord gehen, wenn die Modelle sich seitlich rammen würden. Auch wenn das ein teurer Spaß ist, sollte man sich das kurzzeitige und limitierte Modell oder die gesamte Box schon gönnen. Die wenigen am Markt befindlichen Boxen werden recht schnell verkauft, und es könnte durchaus sein, dass diese Modelle auch irgendwann einmal das Doppelte kosten werden. Meines Wissens ist die unten gezeigte Limousine das einzige Faceliftmodell seiner Art, denn Matchbox, Majorette und andere bauten das Modell schon recht früh als Vorfaceliftmodell nach.
 
Almost Real ist hier übrigens ein kleiner Fehler am Modell unterlaufen, der nicht wirklich tragisch ist, aber im Aufdruck halt falsch gelaufen ist. In dem ganzen Set befinden sich schon eher die Topmodelle oder zumindest sehr leistungsstarke Varianten der einzelnen 3er BMW Baureihen. Der Schriftzug am Heck hinten rechts zeigt die Variante des 318i an, was aber nicht zu dem doppelten Auspuffrohr passt. Somit sollten wir davon ausgehen, dass es sich mindestens eher um den BMW 328i und somit um einen starken Sechszylinder handelt, der rund 193 PS Leistung entwickeln konnte. Aber vielleicht ist der falsche Aufdruck auch nur ein Spaß, denn in Deutschland wurde zum Teil sehr gerne der Schabernack betrieben, sich die kleinste Motorvariante ans Heck zu kleben oder eine "318" auf das Kennzeichen schreiben zu lassen, obwohl vorne dann ein großer Motor verbaut war. Auf der Autobahn zog somit schon einmal der vermeindlich kleine Motor die großen Fahrzeuge von Mercedes oder Audi mit höherer Leistung ab.  
 
Zu den Details: Doppelrundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas hinter einer Plastikglasscheibe, BMW Niere in Schwarz mit Silberrand (Kühlergrill), Lüftungsgitter in der Motorhaube in Schwarz, Lüftungsziergitter in der Frontschürze unterhalb der Stoßleiste in Schwarz, orangefarbene Blinker seitlich in der Scheinwerfereinheit, orangefarbene Flächenblinker im Kotflügel waagerecht, schwarze Dekorleiste auf Stoßstange, Nebelscheinwerfer rund in Silber, BMW Emblem auf der Motorhaube, Scheibenwischer in Schwarz, Shadow Line, schwarze Dachleisten zur Aufnahme eines Dachgepäckträgers, Außenspiegel außen in Wagenfarbe und innen spiegelnd, Innenrückspiegel außen in Schwarz und innen spiegelnd, dickspeichige Siebenspeichenfelge auf gummierten und profilierten Reifen, geschwärzte B-Säule, Türschlösser in Schwarz, Heckleuchten aus durchsichtigem mehrfarbigen Plastik (Rot, Silber, Orange), BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, Modellschriftzug "318i" in Silber am Heck rechts, schwarze Dekorleiste unten am Heck, zwei Auspuffendrohre in Silber hinten links, sowie ein schwarzes und detailreiches Interieur. 
 
Die Baureihe E46 ist aus heutiger Sicht die erfolgreichste 3er-Reihe von BMW. Die zwischen 1998 und 2007 gebauten Fahrzeuge wurden im Vollsortiment angeboten. Neben der klassischen Limousine gab es auch das Coupé, den Kombi (genannt Touring), das Cabriolet und den Compact, aus der dann sogar die Einser-Reihe von BMW entwickelt wurde. Aus diesem Grund war die Nachfolgebaureihe E90 von den Stückzahlen her beim 3er geringer, da die Kompaktklasse entfiel. Insgesamt wurden von der ganzen Baureihe rund knapp über 3,26 Millionen Fahrzeuge gebaut. Mit rund 1,92 Millionen Stück war die Limousine der Bestseller unter den Varianten, was jetzt aber auch keinen verwundert. Das Motorenangebot war sehr breit gefächtert und ging beim 316i mit 105 PS und einem Vierzylinder los und endete beim M3 CSL mit einem der besten Reihensechszylindermotoren mit bärenstärken 360 PS Leistung.   











Sonntag, 25. Januar 2026

Ab jetzt gibt es einen wunderschönen VW Showroom eines realen Autohauses in den USA für eine ausgewählte Sondershow von VW Modellautos in unserem Maßstab... (1) : VW Käfer, VW Bus sowie VW Transportermodelle T5/T6 , Siku, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Siku
Modell : VW Käfer Ovali, 1953 bis 1957 & VW Transporter T5/T6
Update: Nein, neue Modelle beim Käfer & Ja, beim Bus sowie Transporter in 2025 
Ausführung : PKW & ADAC Straßenwacht & Polizei Streifenwagen
Ausführung 2 : Taxi Berlin & Feuerwehr 112 & Polizei Streifenwagen & Polizei Einsatzfahrzeug SEK
Ausführung 3 : Müller & S-Force Motors  
Modellnummern : Nr. 1557 CE & Nr. 1561 CE & Nr. 1560 CE 
Modellnummern 2 : Nr. 1555 CE & Nr. 1547 CE & Nr. 1553 CE & Nr. 1548 CE 
Modellnummern 3 : Nr. 1585 CE , vormals Nr. 1338 CE 
Rubrik : Siku Super
Produktionsort : China
Farben : Hellblau & Gelb + Weiß + Schwarz & Dunkelgrün 
Farben 2: Hellelfenbein (Weiß) & Neon Rotorange & Silbermetallic + Blau + Gelb & Schwarz 
Farben : Hellgrau + Orange + Weiß & Hellgrün + Schwarz + Weiß 
Maßstab : ca. 1/58 & ca. 1/61 & ca. 1/61
zu öffnen : die jeweiligen Heckklappen beim Bus und Transporter
Maße : ca. 7,2 cm x 2,9 cm x 3,1 cm (l/b/h), Höhe bis 3,1cm & Maß ohne Anhängerkupplung
Maße 2 : ca. 8,0 cm x 3,1 cm x 3,8 cm (l/b/h), Anmerkung : Höhe bis zu 3,8 cm 
Maße 3 : ca. 8,0 cm x 3,1 cm x 3,3 cm (l/b/h) 
Preis : ca. je 6,00 € (Kaufpreis neu in 2025) 
 
Ich muss zugeben, dieses kleine fiktive Autohaus sinnvoll mit Modellen zu bestücken, macht mir persönlich richtig viel Spaß und Freude. Und es lässt den Ärger mit den Sikumodellen aus den vorherigen Einträgen etwas vergessen. Die erste Bestückung erfolgt mit dem ID Buzz sowie den beiden geschlossenen Transportermodellen, so dass es fast nach einer Art Nutzfahrzeughalle aussieht. Allerdings kann man auch die Modelle des täglichen Lebens und der täglichen Sicherheit der Allgemeinheit wie Polizei und Feuerwehr dazu nehmen. Transporter mit Sondereigenschaften wie dem SEK und Taximodelle sind auch schön anzusehen. Alternativ kann man natürlich einen ultra modernen Verkaufsraum auch mit Klassikern wie dem VW Käfer bestücken, wobei das Modell früher dann eher auch in kleinen gläsernen Verkaufsräumen stand, um in den 50er Jahren verkauft zu werden.  

Die Außenoptik des Showrooms stellt das aktuelle Design von Volkswagen Autohäusern dar. Innen erwartet den Betrachter eine Werbewand als Rückwand des Showrooms mit dem VW Golf sowie eienm Text zu Volkswagen und 40 Jahren Geschäftstätigkeit in China. Das ganze Modellautohaus ist sehr gelungen. Die Spiegelflächen lassen den Raum innen größer wirken und zeigen zudem die andere Seite des jeweiligen Modells. Wie bereits bei den anderen Modellen auch, lässt sich hier bei diesem Autohausdiorama immer die Frontseite leicht schieben, um den Innenraum freizugeben. 
 
Der unten gezeigte Showroom des Autohauses Brooklyn in den USA gibt es auch als reales Gebäude. Dazu findet man im Internet auch Hersteller, welches dieses Modell anbieten, so dass man Fahrzeuge aus seiner ganzen VW Welt dort platzieren könnte. Das Modell bietet einen ausreichendem Platz für etwa fünf Modelle. Wer es einmal ausreizen sollte, bekommt vielleicht in unserem Maßstab noch ein Modell mehr hinein. Die Verarbeitung ist Top und der Einkaufspreis im elektronischen Kaufhaus lag bei rund 50,00 € inklusive Versand und Steuer. Die Abmessungen des Showrooms betragen nach Grundplatte etwa 15,00 x 30,00 x 10,00 cm (l/b/h) und der Showroom wird mittels Batterien über eine LED Beleuchtung vom Licht in Szene gesetzt. Mit diesem Modellszenario werde ich jetzt mal ab und an und nach Lust und Laune eine Modellspezifische Sondershow zeigen. Und das Ergebnis lohnt sich... .   
 








  

Freitag, 23. Januar 2026

Die zweite Modellneuheit in 2025 ist bei Siku ein VW Käfer geworden und die Frage nach dem "Warum?" wurde bis heute noch nicht beantwortet... : VW Käfer Ovali, 1953 bis 1957, Straßenwacht und Streifenwagen, Siku, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Siku
Modell : VW Käfer Ovali, 1953 bis 1957
Update: Nein, neues PKW Modell und parallel gebaute Modellversionen in 2025 
Ausführung : PKW & ADAC Straßenwacht & Polizei Streifenwagen 
Modellnummern : Nr. 1557 CE & Nr. 1561 CE & Nr. 1560 CE 
Rubrik : Siku Super
Produktionsort : China
Farben : Hellblau & Gelb + Weiß + Schwarz & Dunkelgrün 
Maßstab : ca. 1/58
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,2 cm x 2,9 cm x 3,1 cm (l/b/h), Höhe bis 3,1 cm & Maß ohne Anhängerkupplung
Preis : ca. je 6,00 € (Kaufpreis neu in 2025)
 
Tja, was soll man zu diesem tatsächlich zweitem, "neuen" Modell von Siku nur sagen? Gehen wir doch erst einmal in die Geschichte des Modells voll rein, denn das ovale Rückfenster ohne Mittelsteg gab dem Käfer aus den Modelljahren 1953 bis 1957 den Beinamen "Ovali". Wenn mir als Hersteller von Modellautos das Wasser bis zum Hals stehen würde, wäre ein VW Käfer mit 100%iger Sicherheit nicht mein neues Jahrgangsmodell, zumal Hot Wheels den Ovali (ovales Heckfenster) sowie auch den Brezelkäfer (ovales Heckfenster mit Unterteilung) schon vermutlich hunderttausendfach produziert und verkauft hat. Und überhaupt ist der VW Käfer nicht nur bei Siku rauf und runter in mehreren Jahrzehnten gebaut worden, sondern bei nahezu jedem großen, mittleren oder kleinen Modellhersteller ist er ebenfalls mehrfach gebaut worden. Das ist ein fast vollständig gesättigter Markt, in dem ein Modell nur noch durch eine Modellautolücke oder extrem hohe Qualität zu einem günstigen Preis verkauft werden kann. Wenn ich persönlich einen VW Käfer bauen würde, dann würde die Auswertung meiner Sammlung hier das schöne Hebmüller Cabriolet als fehlend melden, was sich vermutlich weltweit glänzend verkaufen lassen können. Hätte man bei Siku aber auch drauf kommen können, wenn es jemanden dort geben würde, der mit Sinn und Verstand agiert oder tatsächlich Produkte mit Marktchance entwickelt.
 
Um den hellblauen Käfer auseinander zu nehmen, brauche ich tatsächlich nur wenige Blicke sowie wenige haptische Eindrücke von dem Modell. Diese angefressene Lücke zwischen Stoßstange und Fronthaube sieht nicht nur blöd aus, sondern läßt das Modell unfertig wirken. Die Qualität des Plastikbodens ist so schäbig und billig wie noch nie zuvor bei einem Sikumodell geworden, dass es sogar tatsächlich haptisch auffällt. Durch die seitlichen Trittbretter, welche noch nicht einmal die typischen Rillen haben, kann man das Plastik mühelos runterdrücken, so dass hier das Gleiche Ausbrechen passieren kann, wie bei dem bereits zuvor beschriebenen VW ID BUzz Modell. Da hat selbst Maisto bessere Bodengruppen. Die Anhängerkupplung ist bei diesem Modell fragwürdich, und die Außenspiegel entsprechen nicht dem Jahrgang. Erst mit dem Typ 3 sitzen die Außenspiegel an der A-Säule. In den oben genannten Baujahren stecken sie optisch in den Türholmen und stehen mit einem dünnen Steg seitlich ab. Das die Fahrzeugachse mit einem Durchmesser von etwa drei Milimetern Dicke so herausguckt, sieht nicht nur blöd aus, sondern ist auch bei keinem anderen Hersteller so dilettantisch zu finden. Die Beleuchtung wurde nur simpel einfarbig aufgedruckt, so dass ich hier einmal gesondert das Polistil Modell aus den 70er Jahren hervorheben möchte, welches schon vor knapp 50 Jahren die Streuscheibenoptik im Metall darstellen konnte. Eine dicke Lackblase oder Beule lässt sich zudem am Heck finden, was bei einer Neuerscheinung auch nicht mehr hätte vorkommen dürfen. Bei den anderen Herstellern passiert das ja auch nicht, wobei Lackblasen tatsächlich leider zum Alltag gehören. . 
 
Das ADAC Modell wirkt auf den ersten Blick schlüssig, lässt aber eindeutig die Finesse des Siku Modells VW 1300 in der ADAC Variante mit Dachschild sowie einer Antenne aus der damaligen 1000er Serie vermissen. Während die Optik mit dem seitlichen Streifen zwar stimmt, fehlt allerdings die Wagennummer in Weiß auf der schwarzen Fläche sowie die schwarze Wagennummer auf dem weißen Dach. Auch eine Funkantenne fehlt diesem Modell, wobei man sich dann fragt, wie die Zentrale mit diesem Modell kommunizieren würde. Das sind zwar kleine Details, aber wichtige Details und so viel mehr können die Details nicht kosten. 
 
Das Polizeimodell erhält die gleiche Kritik wie das ADAC Modell. Optisch nicht schlecht, aber dennoch fehlerbehaftet, weil man sich bei Siku nicht wirklich die Mühe machen konnte oder wollte. Eine Funkantenne fehlt sowie der auf den Kotflügeln montierte Lautsprecher, den es selbst bei Siku in der V-Serie seinerzeit schon gegeben hat. Ist also nicht neu, hätte man darauf kommen können, hätte das Modell sinnvoll verbessert. Ist das Zusatzteil denn wirklich so teuer??? Neben dem Lautsprecher fehlen zudem die an den Stoßstangen montierten Sirenen. Die Lage der Blaulichtleuchte macht mich noch etwas stutzig, denn beim VW Käfer gab es baujahrsbedingt dort Unterschiede. Meiner Auffassung nach müsste an diesem Baujahr zumindest eine der damals montierten Zapfenleuchten mit Einsatz seitlich über dem Fahrer montiert gewesen sein. Je nach Bundesland gab es auch Versionen mit zwei Zapfenleuchten und einem dazwischen klemmenden Schild mit der Aufschrift "POLIZEI". Außerdem schwingt immer noch der Gedanke bei mir mit, dass es den Käfer mit einer seitlichen Peilstableuchte zwischen Tür und Kotflügel gab, was aber auch wieder abhängig vom Bundsland variieren konnte. Zumindest die Farbe und die Aufdrucke passen. Die schäbige Felge ist allerdings bei diesem Modell farbig hergestellt worden, so dass ich wieder einmal nach dem "Warum?" frage, warum die anderen Modelle das nicht auch so mit auf den Weg bekommen haben? Da würde der Gesamteindruck zumindest etwas verbessert dastehen. In der Fachsprache würde man sagen : "Siku war immerhin stehts bemüht..."