Sonntag, 1. März 2026

Mortal bringt in unserem Maßstab derzeit die allerersten Sport Evolution Modelle bei der BMW M3 E30 Limousine heraus... : BMW E30 M3 Limousine, Vorfaceliftmodell von 1986-1990, Mortal, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Mortal
Modell : BMW E30 M3 Limousine, hier das limitierte Sport Evolution Modell, Vorfaceliftmodell
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebauten Derivaten in 2025
Rubrik : BMW, limitierte Auflage
Limitierung in Folge : Rot: Nr. 185 von 699 Stück; Blaumetallic: Nr. 564 von 699 Stück 
Produktionsort : China
Farbe : Rot ( voraussichtlich Brilliantrot ) & Blaumetallic ( voraussichtlich Avusblau )
Maßstab: 1/64
zu öffnen : jeweils die Motorhaube
Maße : ca. 6,8 cm x 2,7 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 36,50€ je Modell ( Mein Kaufpreis neu in 2025)  

Mortal ist ganz eindeutig im BMW E30 Fieber und holt aus dem Modell heraus, was herauszuholen ist und geht in den direkten Angriff zu dem Almost Real Modell über. Während man dort noch etwas zaghaft mit der Reproduktion ist, geht man bei Mortal in die Vollen und stellt nun ein schönes Nischenprodukt vom M3 E30 her, auf das sich die Sammlerschaft stürzen können. Ich hoffe stark, dass man dann die Optik noch weiter ausbauen wird und den EVO II, das Sondermodell Cecotto als auch das Sondermodell Europameister (im Sinne der seinerzeit gewonnenen Tourenwagen Meisterschaften) nachbauen wird. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass man wie Mini GT ebenso das Alpinamodell oder das Schnitzermodell ebenfalls nachbauen könnte. Schaut man beide Modelle etwas länger an, erkennt man, dass beide Modelle sehr üppig ausgestattet wurden. Bei den Limousinen macht Mortal das, was Tomy auch macht. Man legt Zusatzbauteile wie einen gesonderten Spoiler noch als Extrabauteil oben auf und animiert hier die Leute, welche das auch gerne aufkleben, um das Modell zu vervollständigen. Wenn der Spoiler nicht montiert wird, sollte er auf jeden Fall beim Modell in der Verpackung bleiben. Aufgrund der Finesse dieser Modelle ist der hohe Kaufpreis durchaus noch gerechtfertigt und in den größeren bis größten Sammlungen der Welt wird das Modell auch problemlos ankommen.
 
Die Details zum originalen M3 als Limousine sowie zum Faceliftmodell stimmen, die Felgen sind original, selbst Kleinigkeiten wie die Heckleuchten oder die Shadowline Ausstattung verzaubern sofort. Dass alle Spiegel auch innen verspiegelt sind, ist herausragend. Die Motordarstellung des M Motors ist äußerst genau, ebenso die Darstellung von Flüssigkeitsbehältern oder dem Sicherungskasten, und selbst die schwarze Innenverkleidung der Motorhaube ist originalgetreu nachgebildet worden. Selbst das Öffnen der Motorhaube in die richtige Richtung als auch die Zuklappfunktion mit Zwischenposition der Motorhaube, wo man mit dem Handballen auf dem BMW Emblem drückend die Motorhaube zum Einrasten bekam, ist perfekt dargestellt worden. Und je länger man darauf guckt, entdeckt man noch mehr Details. Wem 699 Stück je Modell als Limitierung zu hoch erscheinen, sollte sich erst einmal über den Status von Abverkauf und Lagerstand informieren, denn meiner Auffassung nach geht das recht schnell, da dies die einzigen Modelle weltweit sind, welche das Thema "Sport Evolution" überhaupt verfolgen.

Zu den Details : Doppelrundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, schwarze Ziergitter mit BMW M3 Emblem in dem schwarzen Ziergitter rechts erkennbar), BMW Niere in außen Silber und innen Schwarz, waagerechte Blinker aus durchsichtigem orangefarbenen Plastikglas, Kennzeichenplatte in Schwarz mit "BMW M3" in Silber an Front und Heck, Rammschutzleiste an Front und Heck in Wagenfarbe lackiert, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, zusätzlicher Lüftungseinlass unterhalb der Stoßstange, BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel in Wagenfarbe mit Spiegeldarstellung innen, Scheibenwischer in Schwarz, schwarze Fensterleisten seitlich (Shadowline Ausführung), seitliche Rammschutzleisten in Wagenfarbe, Kreuzspeichenfelge in Silber auf gummierten und profilierter Bereifung (hatte auch Felgenhersteller BBS im Programm, Goldinnenfarbe der Felge bei dem blauen Modell), Linkslenker, Innenspiegel mit Spiegeldarstellung, Motordarstellung mehrfarbig sowie ablesbarem "BMW M Power" Schriftzug auf der Motorverkleidung, Schiebedach, aus mehrfarbigen durchsichtigen Plastik dargestellte Vorfaceliftheckleuchten, schwarze Kennzeichenplatte hinten (Beschriftung siehe oben!), BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, doppelflutige Abgasanlage in Silber sowie ein detailgetreues Interieur bei beiden Modellen (der blaue M3 erhält als Sitzbezug das originale schwarz-weiße Pepitamuster & das rote Modell erhält die originale und mehrfarbige Designausstattung, so wie es bei den Originalfahrzeugen auch zu finden ist).
 
Der BMW M3 E30 war für die sonst eher kleinen Stückzahlen der bisherigen "M-Fahrzeuge" wie der erste BMW M5 E28 oder der M635 CSi E24 ein absoluter Verkaufserfolg. Über 18.300 Stück wurden vom ersten BMW M3 in knapp 5 Jahren gebaut. Aufgrund der Seltenheit ist die Sonderedition "Sport Evolution" besonders begehrt, da hier nur etwa 600 Stück davon gebaut wurden. Das besondere Merkmal ist dr farbig gestaltete Motorraum. Aufgrund des sowieso schon sehr sportlichen und agilen E30 löste der M3 eine weltweite Begeisterung für sportliche Limousinen und Coupés aus, die bis heute mit dauerhaft ansteigenden Verkaufszahlen anhält. Der ursprüngliche M3 hatte im Jahre 1986 ohne Katalysator eine Leistung von 200 PS. Das letzte offizielle BMW Produkt des BMW M3 E30 hatte als Sport Evolution 238 PS. Alpina setzte auf Basis des E30 nochmals einen drauf und verschaffte dem kompakten Sportler eine Leistung von rund 254 PS in einem Fahrzeug, welches je nach Austtattung nur zwischen 1200 und 1360 Kilogramm gewogen hat. Während das kleine Automodell mit etwa 30 Euro "noch" bezahlbar ist, werden originale "Sport Evolution Modelle" schon bis zu 75.000 Euro gehandelt. Da sollte man doch zum günstigeren Modell greifen und weiter vom großen Modell träumen...  
 
























  

Freitag, 27. Februar 2026

Majorette spendiert der Königsklasse Japans, hier dem Toyota Century, eine weitere seriöse und konventionelle Farbe... : Toyota Century, zweite Generation ab 1997, Majorette, Japan Series, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Majorette
Modell : Toyota Century, zweite Generation ab 1997  
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2025 
Modellnummern : REF 230D
Rubrik : JDM Legends Series
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : der 24.02.25
Farben : Graumetallic
Maßstab : ca. 1/67
zu öffnen : die vorderen Türen
Maße : ca. 7,8 cm x 2,8 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € (Kaufpreis neu in 2025)  

Majorette zieht nun bei der zweiten Farbvariante mit der eigenen "JDM Legends Series" (JDM = Japan Domestic Market) mit Hot Wheels gleich und will ebenfalls mit auf der großen Welle von Fahrzeugen mitschwimmen, welche seit Anbeginn von der westlichen Welt im Alltag verschmäht oder ignoriert wurden. Und ich bin mir nicht sicher, ob das nicht eine vergebene Liebesmühe ist, denn wenn alle die gleichen Modelle bauen, schwindet der Reiz an solchen Modellen recht schnell, denn selbst im Premiumbereich oberhalb der Limited Vintage Modelle ist dieses Modell bereits von den Chinesen von einem der vielen Hersteller nachgebaut worden. Hot Wheels hat es als erster Hersteller mit Tomy aufgenommen, Matchbox zog nach und nun steuert Majorette mit Volldampf in der gleichen Sparte mit seiner Serie von ausgewählten Japanern in den Markt rein. Und hier hat sich Majorette gleich die Königsklasse ausgesucht, denn bisher baute zunächst nur Tomy das Modell in der regulären Serie als auch in der Limited Vintage Serie nach. Während die Tomy Modelle in der Limited Vintage Reihe bei rund 25 Euro das Stück vor rund 9 Jahren im Verkauf starteten, liegen die derzeitigen Onlineangebote bei dem silbernen Modell bei rund 80 Euro und dem schwarzen Modell bei rund 225 Euro. Was die blaue und die graue Version kosten mag, wird irgendwo dazwischen liegen. Aber auch die Normalversionen ziehen im Laufe der Zeit etwas an, so dass aus 6 Euro auch mal 20 Euro werden können. Somit ist der Preis von 6 Euro in der Zweitfassung im Einkauf bei Majorette als sehr günstig anzusehen, so dass insbesondere dieses Modell in dem Segment ein Bestseller werden wird. Auch wenn er qualitativ natürlich weit hinter der Limited Vintage Serie von Tomy liegt. Aber durch die Antennenspiegel sowie die verchromte Zehnspeichenfelge hat man etwas Eigenes mit Wiedererkennungswert geschaffen, und das ist bei der Preisklasse ziemlich gut geraten... . 

Zu den Details : Scheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, silberner Kühlergrill mit waagerechter Verstrebung, Modellemblem in Silber mittig im Kühlergrill platziert, graue Frontschürze, Antennenspiegel vorne beidseitig, Scheibenwischer, Seitenfenster mit silbernem Zierrat versehen, graue Seitenschweller, Türgriffe und Modellemblem auf der C-Säule in Silber, Zehnspeichenfelge verchromt auf Plastikbereifung, seitliche Blinker vorne in Orange, silbernes Grundzierelement über die gesamte Fahrzeugbreite am Heck, Modellschriftzug in Silber in Einzelbuchstaben, Heckleuchten in Gelb und Rot aufgedruckt, graue Schürze am Heck leicht hochgezogen, silbernes Kennzeichen ohne Aufschrift, Rechtslenker sowie ein schwarzes Interieur. 

Japans Königsklasse im Autobau kann sich durchaus mit den Marken Rolls Royce und Bentley messen. Wichtig ist sogar hierbei, dass die Modelle des Toyota Century noch viel exklusiver sind, als die britischen Modelle, denn die Exportrate ist höchst gering. Die Besonderheit der Modelle ist auch, dass sie ausschließlich für den Passagier im Fond sitzend gebaut werden, während mittlerweile Rolls Royce und Bentley wieder "selber" vom Eigentümer gefahren werden. 1997 wurde der Century komplett überarbeitet, wobei das Design in Anlehnung an den Vorgänger beibehalten wurde. Dieses Modell wird von einem 5,0-l-V12-Motor mit 280 PS Leistung angetrieben. Der Century ist das einzige japanische Serienauto mit V12-Motor. Seit seiner Einführung war der Century Toyotas luxuriösestes Modell und behielt diesen Status während der gesamten bisherigen Produktionszeit bei. Auch heute noch rangiert es immer noch über dem Lexus. Die Innenausstattung wird üblicherweise in Wollstoff und nicht in Leder bestellt, da der Geruch von Leder in Asien als nicht so angenehm empfunden wird und der Wollstoff einen noch höheren Sitzkomfort bietet. Der Wagen kann in jeder vom Käufer gewünschten Innenfarbe bestellt werden, die am meisten gewünschten Farben aber sind mittelbraun, burgunderrot oder royalblau, jeweils mit schwarzer Lackierung. Im Heckfenster wird meist ein weißer Spitzenvorhang angebracht. Der Century wird bewusst nicht als Zeichen für Reichtum und Überfluss beworben. Die Marketingliteratur formulierte es einst ungefähr so: „Zu einem Century kommt man durch fleißige Arbeit, und zwar der Art, wie man sie in einem einfachen, aber eleganten Anzug leistet“.  
 










 

Mittwoch, 25. Februar 2026

Mortal zeigt im BMW E34 Alpina Finale noch zwei weitere spannende Farben und Ausführungen... : BMW E34 Touring, Alpina B10 4.0, Mortal, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Mortal
Modell : BMW E34 Touring, Alpina B10 4.0
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebautem Derivaten in 2025
Rubrik : BMW, Alpina, limitierte Auflage 
Limitierung in Folge : Silbermetallic, hier Nr. 414 von 999 Stück; Schwarz, hier Nr. 185 von 999 Stück; 
Produktionsort : China
Farbe : Silbermetallic & Schwarz 
Maßstab: 1/64
zu öffnen  : jeweils die Motorhaube  
Maße: ca. 7,4 cm x 2,9 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. je 40,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2025 )
 
Mortal nutzt weiterhin Alpina als Hersteller und erwärmt sich für Deutschlands kleinsten Autohersteller, der mittlerweile von BMW komplett aufgekauft wurde. Der leider schon verstorbene Burkard Bovensiepen als Gründer und ehemaliger Eigentümer von Alpina kann leider die Aufnahme der Alpinamodelle in unserem Maßstab nicht mehr miterleben, würde sich aber bestimmt darüber freuen. Über viele Jahrzehnte war der BMW E21 mit Alpinaaufdruck von Tomy der einzige Vertreter der Alpinaautos in unserem Maßstab. Heute sieht das anders aus, denn es tut sich gerade etwas und man arbeitet kräftig die Historie dieser Modelle aus Buchloe auf. Die Qualität ist überragend und selbst das zu öffnende Bauteil in Form der Motorhaube bestätigt die Finesse dieses Modells. Ja, das Modell ist teuer, doch nach dem Lesen dieses Beitrages ist auch klar, warum sich dieses Meisterstück lohnt, dennoch zu besorgen. Der Haken an der Sache ist, dass auch dieses Modell limitiert ist und bisher im Verkauf außerhalb Chinas kaum Modelle aufgetaucht sind. Meiner Meinung nach, sind voraussichtlich nur eine Hand voll Modelle in Deutschland zu finden. Die beiden Fotomodelle wurden aufgrund der Nachfrage schon um je 300 Stück in der Produktion erhöht, was Sammler weltweit begrüßen. Wer alles richtig gemacht hat, besitzt so wie ich alle fünf Alpina Touring Modelle.
 
Das Modell ist mehr als stimmig geworden und gewinnt durch die Aufmachung und der Originalität des Modells. Die Details der Aufdrucke samt Dekor in Gold stimmen, die Felgen sind original, selbst Kleinigkeiten wie die formschöne Niere des Faceliftmodells oder die Shadowlineausstattung verzaubert sofort. Besonders interessant ist der Sitzbezug des Modells, denn hier wechselte man zum bereits vom vorgestellten M5 Touring von schwarzem Leder auf graues Leder (in den zuvor vorgestelltem Modell sogar auf den schwarz-weißen Pepitastoff) in der Sitzfläche mit den voluminösen Wangen außen. Dass alle Spiegel auch innen verspiegelt sind, ist herausragend. Die Motordarstellung ist äußerst genau und selbst die schwarze Innenverkleidung der Motorhaube ist originalgetreu nachgebildet worden. Es ist noch zu erwähnen, dass das Alpinamodell eine andere Motordarstellung als der M5 Touring aufweist und demnach dem Original nachempfunden wurde. Das Gleiche gilt für die Felgen, so dass Mortal hier einen verdammt guten Job gemacht hat. Selbst das Öffnen der Motorhaube in die richtige Richtung als auch die Zuklappfunktion mit Zwischenposition der Motorhaube, wo man beim Original mit dem Handballen auf dem BMW Emblem drückend die Motorhaube zum Einrasten bekam, ist perfekt dargestellt worden.

Zu den Details :  Doppelrundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, schwarze Ziergitter vorne, BMW Niere in außen Silber und innen Schwarz (Faceliftniere, da in Breite und Form erweitert), orangefarbene Blinker, Kennzeichenplatte in Schwarz, Rammschutzleiste der Stoßstange in Schwarz sowie Aufsicht in Wagenfarbe lackiert, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, als sportliches Stylingelement weist diese Modell anstatt der V8-Ecken eine Alpinaschürze mit Schriftzug "Alpina" als Golddekor auf, BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel mit Spiegeldarstellung innen, Scheibenwischer in Schwarz, schwarze Fensterleisten seitlich (Shadowline Ausführung), Seitenblinker im vorderen Kotflügel in Orange, seitliche Rammschutzleiste in Schwarz, originaler seitlicher Dekorstreifen in Gold, Alpina 15-Speichenfelge in Silber mit abschließbarem Radnarbendeckel, gummierte und profilierter Bereifung, Bremscheiben sowie Bremsbacken in Rot sichtbar, Linkslenker, Innenspiegel mit Spiegeldarstellung, Motordarstellung mehrfarbig sowie ablesbarem "Alpina" Schriftzug auf der Motorverkleidung, Heckklappenspoiler am Dachrand in Schwarz, aus mehrfarbigen durchsichtigen Plastik dargestellte Heckleuchten, schwarze Kennzeichenplatte hinten, BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, "Alpina" Schriftzug links auf der Heckklappe in Silber, "B10" Schriftzug in Rot rechts auf der Heckklappe, "4.0" Schriftzug neben dem B10 in Silber auf der Heckklappe, doppelflutige Abgasanlage in Silber sowie ein detailgetreues Interieur mit Leder Nachbildung in der Farbe Grau (könnte sogar Originalfarbton vom BMW E34 Leder seinerzeit sein).

Mit dieser BMW Baureihe gegen Ende der 80er Jahre war für Mercedes klar, dass man BMW nicht länger auf Platz zwei im Oberklassensegment verweisen kann, denn die Sportlichkeit und die Eleganz dieses 5ers zog die Kunden in Scharen nur so magisch an und ließ den W124 recht schnell recht alt aussehen. Zudem baute BMW zu der Zeit offiziell den ersten BMW Fünfer Touring, somit den zweiten Lifestylekombi in der Unternehmensgeschichte, der dem T-Modell paroli bieten sollte und konnte. Weiterhin schob sich der E34 erstmalig über viele Monate dauerhaft in den Verkaufszahlen in der Zulassungsstatistik vor den W124. Neben Komfort, Größe, Verabeitungsqualitäten sowie der technischen Leistungen aus einem Kombimodell den schnellsten Kombi der Welt bauen zu wollen, sind neben 891 BMW M5 Touring Modellen auch rund 1215 B10 Modelle entstanden. Nun hat sich unser Fotomodell unten auch noch als ein B10 4.0 entpuppt, von dem in Realität zwischen 1993 und 1995 nur 45 Stück entstanden sind. Der Alpina lag von der Leistung her mit 315 PS etwas unterhalb des M5 Tourings, hatte aber dafür keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Während der BMW M5 Touring bei 250 Stundenkilometer abgeriegelt war, schaffte der B10 4.0 rund 268 Stundenkilometer in der Endspitze.