Samstag, 21. Juli 2018

Eine weltweite Legende kehrt nach einem Jahrzehnt wieder zurück auf diese Welt...(2) : Toyota Land Cruiser 70 "JAF", 2014, Tomy, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Tomy
Modell : Toyota Land Cruiser 70 "JAF", 2014
Update : Ja, neue Variante in 2018
Produktionsort : Vietnam
Farbe : Blau / Weiß
Maßstab : 1/71
zu öffnen : Türen vorne
Maße : ca. 6,8 x 2,8 x 2,7 cm (l/b/h)
Preis : ca. 8,00 € (mein Kaufpreis neu in 2018)

Der Toyota Land Cruiser 70 kommt bereits mehrfach in den Handel und zeigt sich derzeitig in zwei Karosserievarianten. Neben der hier im Blog bereits veröffentlichten Version mit der Pritsche kommt der Land Crusier 70 heute in einer neuen geschlossenen Geländewagenvariante in den Handel. Als Themenfahrzeug ist er ein Modell der Japan Automobil Federation (JAF) geworden, kurz gesagt ein Modell des japanischen ADAC. Die Standardfelge passt perfekt und zeigt wieder einmal, wie gut die regulären Modelle sein können. Als Modell der JAF kommt das Fahrzeug in den typischen Farben Weiß und Blau der Organisation daher. Auf der Motorhaube steht die Abkürzung "JAF" in Weiß und auf den Seitenflächen ist das Logo der "JAF"  abgedruckt worden. Der Kühlergrill ist silbern, die Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik und die Heckleuchten sind in einem dunklen Rot lackiert worden. Um keinen Einblick in das Heck zu gewähren, wurdn die hinteren Scheiben gleich Schwarz lackiert angeboten. Ein schönes Detail ist ürbigens der Ersatzreifen am Heck und die silberne Trittleiste auf den Seitenflächen. Insgesamt betrachtet ist das reguläre Standardmodell ein echter Hingucker geworden, der mit so manchem Detail aufwarten kann.

2014 legte Toyota zum 30jährigen Jubiläum dieses urtümliche Fahrzeug tatsächlich für ein Jahr in Japan neu auf. Obwohl es eigentlich "der Alte" ist, muss Toyota den betagten Geländewagen im Minimum auf den heutigen Stand bringen. Die Front mit der Beleuchtung ist neu, Airbags und ABS ziehen ebenfalls noch in den Dinosaurier der Geländewagen ein, um ihn etwas sicherer zu machen. Der Antrieb besteht aus einem Vierliter V6 Benzinmotor. Und der ist einfach herrlich unvernünftig. Der Verkaufspreis war tatsächlich äußerst fair berechnet worden und wurde mit rund 25.000 Euro angegeben, was eine Differenz von rund 50.000 Euro zum aktuellen Modell mit allen Extras ausmacht. Muss "Gutes" also tatsächlich immer teuer sein? Rund 1400 Fahrzeuge sollten aus Kapazitätsgründen im Maximum gebaut werden, 3600 Bestellungen soll es gegeben haben. Was man lesen konnte, entschied das "Los", wer einen solchen Land Cruiser dann letztendlich bekam.

Der Land Cruiser bereiste buchgstäblich die Welt, egal ob Eis, Schlamm oder die Wüste und ist mit Sicherheit eines der wenigen Fahrzeuge weltweit, die sich auch fast überall den Weg selber durch die Landschaften bahnen konnten. Simple und haltbare Technik, ein robustes Fahrwerk, eine Extremtauglichkeit und Zuverlässigkeit zeichnen das Fahrzeug überall dort aus, wo die "Zivilisation" nicht wirklich präsent sind und asphaltierte Straßen keiner kennt. Ein Auto für alle Fälle hält...



  

Freitag, 20. Juli 2018

Der kleine Fiat 500 wurde hochgelegt...(2) : Fiat 500 X, Matchbox, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Matchbox
Modell : Fiat 500 X
Update : Ja, neue Modellfarbe für 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Orangemetallic
Maßstab : 1/66
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,5 cm x  2,7 cm x 2,6 cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 € ( Kaufpreis neu )

Vor einem Jahr kam dieser Fiat 500 X als weitere Variante eines Retroklassikers in den Handel. Während andere Modellautohersteller den normalen Fiat 500 verkauften, schuf sich Matchbox eine schöne Nische mit dem kleinen X-Modell. Wer anders ist, verkauft halt mehr. Nachdem der fesche Italiener in einem edlen Dunkelgrünmetallic in den Handel kam, folgt dem Modell nun in 2018 eine hellere und freundlichere Variante in den Handel. Die Farbe hat so ein wenig etwas von einem bunten Fruchtbonbon, wirkt einladend und süß. Passend zum Orangemetallic wählte Matchbox eine hellgraue Bodengruppe, die sich hervorragend als Farbpendant dazu ergänzt. Obwohl das Modell in der zweiten Runde auftaucht, sind alle Aufdruckextras immer noch vorhanden, so dass dieses Modell sehr realitätsnah dargestellt wurde. Nach wie vor ist die am Modell montierte Doppelspeiche "die" Felge schlechthin und ziert sonst eher die obere Mittelkalsse, Oberklasse oder reinrassige Sportwagen. Das Modell darf sich somit "geehrt" fühlen und bleibt ein echter Hingucker...

Die Motoren sind typisch klein bei Fiat. Mehr als ein Zweiliter Vierzylinder Reihenmotor mit 140 PS gibt es in der 500er X Version nicht. Der 2.0 Multijet hat zudem Allradantrieb und wird dann vermutlich auch in dem unten gezeigten Modell als Antrieb aufgeführt sein. Obwohl der kleine Italiener durchaus in der Stadt flott motorisiert ist, darf man sich nicht der Illusion hingeben, dass er die 200 Kilometer pro Stunde zurücklegen könnte. Er bleibt gemäßigt darunter und folgt dem Prinzip des Genießers. Seit 2014 gibt es den Fiat in Realität, so dass Matchbox ein aktuelles Modell in dessen eigene Palette eingebracht hat und weiterhin pflegt. Ein kleiner Herzensbrecher für die Vitrine...  





Mittwoch, 18. Juli 2018

Bayerns emotionsstarkes Sportcoupé kehrt als Sondermodell "Gran Turismo" zurück... : BMW M4, F82, Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : BMW M4 "Gran Turismo", F82
Update : Ja, neues Modell in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Weiß
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3cm x 3,0 cm x 2,1 cm
Preis : ca. 4,00 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Der aktuelle BMW M4 gehört bei Hot Wheels zu den Modellen, die nie wirklich lange im Laden gehangen haben und somit zu den Modellen gehören, die am schnellsten verkauft wurden. Ein BMW geht eigentlich immer und passt perfekt zu Hot Wheels. Seit 2015 ziert das Modell das Programm bei Hot Wheels und erscheint in diesem Jahr sogar das zweite Mal in einer Sonderserie, in diesem Fall bei "Gran Turismo". Damit erscheint er auch zum achten Mal bei Hot Wheels, zum zweiten Mal in einer Sonderserie und zum ersten mal als "Safety Car". Auch wenn Ausstattungsmerkmale fehlen, ist das neue Modell keinesfalls schlecht geworden. 

Am Anfang war der BMW M4 noch Blau und hatte eine vollständige Bedruckung, die leider in der aktuellen Sonderserie fehlt. Bei einem Kaufpreis von 4 Euro pro Stück muss die Bedruckung der Lampen vorne und hinten definitiv mit an Bord sein, denn damit wäre das Modell perfekt geworden. Aber Hot Wheels verzichtete darauf und stattete das Modell mit den Insignien der M GmbH aus. Die drei typischen "M"-Farben Hellblau, Dunkelblau und Rot finden sich in einer originellen Bedruckung in Streifenform auf dem Modell wieder. Ein BMW Emblem findet sich leider nur vorne auf der Motorhaube, der Rest wurde eingespart. Weiterhin findet sich ein Aufdruck der Sonderserie ebenso wieder, wie der Hinweis auf die BMW Performance Sparte. Mit dem Abdruck des "M-Emblems" und dem Schriftzug "Saftey Car" sortiert man das Modell schnell auf eine sportliche Rennpiste ein, wenn nicht sogar ein wenig als Ringtaxi Ersatz auf den Nürburgring in der Eifel. Doch dem Eifelwunsch zum Trotz, ist der BMW M4 auch als Safety Car sexy.  

In seinen guten drei Jahren hat er keinesfalls an Glanz verloren. BMW wagte den Schritt und teilte mit dem Erscheinen der neuen Dreier Generation die 3er Reihe in Limousine, GT und Touring sowie als 4er mit Coupé, Cabrio und Gran Coupé auf. Mit dem BMW M4 Coupé hat man einen der automobilen Leckerbissen und eines der aktuellsten BMW Produkte überhaupt im Programm. Die Achtzylinderthematik ist endlich vom Tisch, denn wie im aktuellen Modell verbaut, passt einfach ein Sechszylinder viel besser in das Coupé. BMW unterscheidet hier noch in vier Leistungsstufen : Der M4 hat regulär 431 PS, der M4 Competition 450PS, der neue BMW M4 CS hat 460 PS und der M4 GTS weist rund 500PS an Leistung auf. Noch Fragen? Mit diesen Werten ist der GTS bereits nach 3,8 Sekunden von Null auf Hundert Stundenkilometer unterwegs... Entriegelt ist der Bayer dann 305 Km/h schnell... Schöner kann man kaum noch fliegen...





 

Dienstag, 17. Juli 2018

Mazda und sein erfolgreiches Sports Utility Vehicle... : Mazda CX-5, 2016, Matchbox, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Matchbox
Modell : Mazda CX-5, 2016
Update : Nein, neues Modell in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Graumetallic
Maßstab : ca. 1/67
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,8 cm x 2,8 cm x 2,7 cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 € ( Kaufpreis neu in 2018)

Wenn so ein Modell im Jahr 2018 neu in den Handel kommt, könnte man spitzfindig behaupten, dass hier wohl etwas gründlich schief gelaufen ist. Warum? Matchbox zeigt einen Mazda CX-5 aus dem Jahr 2016. Wenn man noch etwas länger gewartet hätte, dann hätte man ebenso wie Tomica mit dem 2017er Modell aufwarten können, präsentiert somit erst einmal nach der Scheinwerferoptik das alte und erste Modell der Baureihe, welches 2011 bei Mazda in den Handel kam und in 2017 durch den Nachfolger abgelöst wurde. Für Sammler ist das jetzt nicht tragisch, denn es gibt den Nachfolger passend von Tomica, aber es hat immer einen gewissen Nachgeschmack, wenn "neue" Modellautos im Handel eigentlich schon "alt" sind und nicht mehr dem aktuellen Programm entsprechen.

Genug gemeckert, denn der Mazda CX-5 von Matchbox ist nicht nur ein Hingucker, sondern er ist auch ein richtig solides und detailreiches Modell geworden. Die Farbe Graumetallic entspricht dem Zeitgeist von Autofarben. Ein wenig "Retro" sind die Scheibenfarben, die an Modelle aus den 70er Jahren erinnern. Aber man muss zugeben, dass das blaue Colorglas nicht nur stimmig ist, sondern tatsächlich auch seinen Reiz hat. Die Fahrzeugfront wie auch das Heck wirken sehr lebendig, denn die Scheinwerferaufdrucke sind fotorealistisch. Das hellweiße Mazda Emblem auf dem Kühlergrill steht dem Modell sehr gut. Am Heck ist die gleiche Qualität zu finden, und ein "Mazda"-Schriftzug ist auf der Kennzeichenblende aufgedruckt worden. Das Modell erscheint sehr gut ausgestattet zu sein, denn es kommt mit Scheibenwischern, Außenspiegel, Colorglas, Schiebedach, der aktuellen Fünfsternfelge sowie einer in Grau abgestimmten und zur Wagenfarbe passenden umlaufenden Schürze.

Ok, der Mazda ist ein normales Fahrzeug aus dem Alltag und vielleicht deshalb gerade so interessant. Er ist kein Sportler, aber als Benziner mit entweder 160, 165 oder 192 PS ordentlich ausgestattet worden. Aber er ist nicht schnell, denn der hoch liegende Allradler schafft gerade mal die 200 Kilometer pro Stunde Marke an Geschwindigkeit. Und wenn man sich jetzt so alles in allem das Modell ansieht, hat Matchbox hier eine sehr gute Arbeit hinterlassen. Es macht sich gut in der Vitrine oder einem Schrank und könnte mit dem sympatischen Blick sogar in der ersten Reihe stehen.      





Montag, 16. Juli 2018

Der hochgelegte Förster in der dritten Variante... : VW Golf Country 1990, Matchbox, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Matchbox
Modell : VW Golf Country, 1990
Update : Ja, dritte Modellfarbe in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Rot
Maßstab : nicht bekannt
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,2cm x 2,9 cm x 2,6cm (l/b/h)
Preis : ca. 5,00 € ( Kaufpreis neu in 2018)

Matchbox bringt nach äußerst kurzer Zeit nun die dritte Farbe des derzeit wohl meist gesuchtesten Modells in den Handel. Während die ersten beiden Farben wohl in sehr kleinen Dosierungen weltweit angeboten wurden, ist bei der dritten Farbe noch nicht bekannt, wie hoch die Stückzahlen sein werden. Fakt ist, dass auch die dritte Variante des VW Golf Country aus dem Jahr 1990 hoch begehrt ist und es löst fast ein ähnliches Jagdverhalten wie seinerzeit der Tesla Model S in Rotmetallic aus. Viele VW Freunde kaufen das Modell, weil es einer der wenigen VW Golf II Modelle ist, die am Markt überhaupt existieren. 

Während der Golf II bei Volkswagen knapp 6,2 Millionen Mal erfolgreich gebaut wurde, konnte man das Sondermodell "Country" mit seinen rund 7.735 Stück als Flop bezeichnen, denn VW versprach sich von dieser Idee des Pseudo-Geländewagens aufgrund der Studie Montana deutlich mehr Verkäufe. Wie das so ist, war der Golf Country ein Vorreiter eines SUV Segmentes, welches "heute" funktioniert, aber vor rund 28 Jahren noch keiner wollte. Der hoch gelegte Golf wurde im Werk Magna Steyr vom April 1990 bis zum Oktober 1991 produziert. Der Grund für das Scheitern war schnell erkannt. Während ein Einstiegs-Golf CL im gleichen Jahr rund 18.800 DM kostete, lag das Country Modell mit knapp 32.000 DM bei einem Faktor von 75 Prozent Aufpreis. Das Sondermodell in Chromausstattung lag sogar mit im Mittel 41.000 DM bei mehr als dem Doppelten Kaufpreis. Zum Vergleich gab es für 2.000 DM mehr mit einem BMW 318i E30 eine obere Mittelklasse zu kaufen.

Leistungstechnisch war er ein Bindeglied zwischen den starken GTi Modellen sowie der simplen Serie und bewegte sich mit 98PS im Bereich kurz über den VW Syncro Modellen, die ebenfalls Allrad Antrieb hatten. Im Gegensatz zu vielen anderen VW Golf Modellen besaß er schon eine Einspritzung. Matchbox hat hier in der dritten Variante ein wunderbares Modell auf den Markt gebracht. Die Proportionen sind stimmig, die Farbgebung spricht den Betrachter an und auch die derzeit aktuelle Sternfelge passt in der geschwärzten Fassung sehr gut zum Golf. Die Wiederbelebung eines interessanten Geschichtsteils der VW Golf Geschichte ist wirklich gelungen und so kann man heute gut behaupten, dass zumindest dieses Modell die Stückzahlen im Gegensatz zum Original bei weitem übertreffen wird...       





Sonntag, 15. Juli 2018

Update und Variationsalarm beim gelben Engel... : Audi A4 Avant 3.0 TDi ADAC, Siku, Nr. 1422 CE, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Siku
Modell     : Audi A4 Avant 3.0 TDi, ADAC
Update     : Ja, neue Felge am Modell, Nr. 1422 CE
Produktionsort : China
Farbe        : Gelb
Maßstab   : 1/55 
zu öffnen  : Türen
Maße        : ca. 8,6 cm x 3,3 cm x 2,8 cm (l/b/h)
Preis         : ca. 4,50 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Vor etwa fünf Jahren habe ich hier im Blog den damals aktuellen Audi A4 Avant von Siku das erste Mal gezeigt. Während das Modell in 2013 noch in Deutschland produziert wurde, werden mittlerweile die Modelle in China oder Polen hergestellt, um die Gewinne bei Siku zu erhöhen. Während die ersten Schwierigkeiten bei der Lackierung und der Qualität überwunden wurden, haben wohl so manche Sammler der Marke Siku den Rücken gekehrt. Es scheint aber so, als müsste man die Marke derzeitig im Auge behalten, denn es tut sich wieder was bei den Sauerländern. Lange hat es gedauert, alte Modelle auszumisten oder tatsächlich aktuelle Modelle mal wieder zu überarbeiten. Dieser nun 5 Jahre alte Audi scheint eine Art Versuchskaninchen zu sein, denn er hat neue Felgen bekommen. Warum geschah das nur bei diesem Modell? Oder werden weitere folgen? Und ist das nun eine individuelle Audifelge oder wird man nun diverse andere Modelle damit austatten? Ich werde beobachten und weiter berichten. Fakt ist, die Felge passt zum Audi und sieht sogar recht gut aus...  

Wo damals der Audi A4 Avant 3.0 TDi eine kleine Goldgrube bei Siku war, fällt er heute in diversen Punkten ins abseits. Zwar sind ADAC Modelle auch heute noch gefragt, doch der Avant kommt so langsam in die Jahre, denn es ist nicht mehr das aktuelle Modell bei Audi. Weiterhin ist das Thema Diesel durchaus ein aktuelles Thema, da der Diesel in Verruf geraten ist. Ob das Auswirkungen auf die Modellautos hat ist ungewiss, denn neben Siku hat eigentlich nur noch Tomica den Diesel bei einigen historischen Modellen im Programm. Das Audimodell zeigt den A4 B8, den es bei Audi zwischen 2007 und 2015 gegeben hat. Als Dreiliter Turbodiesel schöpft der 6-Zylinder aus der 24 Ventiltechnik immerhin 245 PS. Das reicht, um den Kombi auf eine Höchstgeschwindigkeit von rund 250 Kilometer pro Stunde zu bringen. Aufgrund der Vielfahrerei des deutschen Straßendienstes passt der Motor zum Modell, auch wenn er in Verruf geraten ist...  





Samstag, 14. Juli 2018

Geballte M-Power aus dem letzten Jahrzehnt... : BMW M3 2010, E92, Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : BMW M3 2010, E92
Update : Ja, neues Modell in 2018
Produktionsort : Indonesia
Farbe : Weißmetallic
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,1 cm x 2,9 cm x 2,2 cm
Preis : ca. 2,00 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

In diesem Jahr kam überraschender Weise in der siebten Farbfassung der BMW M3 des Jahrgangs 2010 bei Hot Wheels wieder in den Handel zurück. Er war weltweit das letzte BMW 3er Coupé , denn mit der aktuellen Baureihe werden Cabriolet und Coupé als BMW 4er vermarktet, um durch die Höherpositionierung etwas mehr Geld pro verkauftem Auto zu verdienen. Das Modell wird nicht ganz einfach zu finden sein, denn Hot Wheels versteckt es gemeiner Weise ausschließlich in einem 5er Set, welches man erst einmal finden muss. Bei genauer Betrachtung könnte dieses aufgedruckte Design bei diesem 3er BMW noch das beste Design von allen Modellen sein, da Modelle mit einer BMW M-GmbH Bedruckung richtig begehrt sind. Und sie machen sich in einer Vitrine auch viel besser! Der Aufdruck ist perfekt gelungen, denn irgendwie erinnert es zum einen an frühere BMW M Modelle und zum anderen an das BMW "Ringtaxi" vom Nürburgring.

Zu der allerersten Fassung des M3, die es ebenfalls in der Farbe Weißmetallic gegeben hat, gibt es einige optische Veränderungen. Wenn wir einmal den aufwendigen Aufdruck der M GmbH weglassen, besitzt dieser 3er im Gegensatz zur ersten Fassung eine geschwärzte Doppelspeiche mit einem weißen Rand statt einer vollumfänglichen Chromfelge. Das BMW Emblem ist zwar auf der Motorhaube zu finden, aber es wurde die geschwärzte BMW Niere (Frontziergitter) weggelassen. Auch am Heck wurde das BMW Emblem und das M-GmbH Emblem weggelassen. Die Scheibenfarbe verdunkelte sich und aus einem hellgrauen Interieur wurde ein schwarzes Interieur. Dafür findet sich ein "M Emblem" auf den jeweiligen Seitentüren gut lesbar wieder.   

Das Modellauto überzeugt mit seinen tollen Aufdrucken und auch das letzte BMW M3 Coupé zeigt sich heute noch von seiner allerbesten Seite. Vielen Dank Hot Wheels!






Freitag, 13. Juli 2018

Ein neuer Stern am Kombi Himmel... : Ford Fairlane Wagon, 1964, Matchbox, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Matchbox
Modell : Ford Fairlane Wagon, 1964
Update : Nein, neues Modell in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Blaumetallic
Maßstab : ca. 1/69
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3 cm x 2,9 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2018)

Nach drei Tagen Blogpause durch beruflichen Stress habe ich nun endlich etwas Zeit finden können, um den derzeit aktuellen und wohl gefragtesten Kombi von Matchbox vorstellen zu können. Nein, dieses Mal kam er nicht per Post aus irgendeinem Teil der Welt zu mir, sondern lag schlicht im Verkaufsregal herum. Manchmal darf ein Kauf auch einfach gestaltet sein! 

Wenn Matchbox etwas besonders gut kann, dann ist es die Nachbildung eines ausdrucksstarken Kombis und das ist hier sogar der Fall. Zum Geburtstag von Matchbox ist es vielleicht kein Zufall, dass es sogar ein Fordmodell geschafft hat, der als erster Ford Kombi nach den bei Matchbox 1964 auslaufenden Ford American Station Wagons in den Handel geschafft hat. Das 64er Modell aus der ersten Serie "1-75" basierte noch auf dem Ford Galaxie, der in diesem Jahr erschienene 64er Fairlane Wagon liegt eine Klasse darunter und stellt eine buchstäbliche Mittelklasse dar. Optisch lehnt er sich an den Ford Falcon an und schließt im Ford Programm als neuer Fairlane die Lücke zwischen dem kleineren Falcon und dem größeren Galaxie. Optisch macht der Kombi in seinem tiefblau lackierten Metallicton richtig was her. Die schlichte Eleganz der 60er Jahre erschließt sich im Design manchmal erst heute. Die Front entspricht mit den Doppelscheinwerfern und dem Chromgrill dem Ford Falcon. Auffallend ist dieses Mal die Chromorgie am Heck des Modells, die sich allerdings nur auf die Heckblende bezieht. Die kreisrunden Leuchten sind wieder im Zinkguss dargestellt worden. Die Seitenlinie ist mit silbernen Türgriffen und einem silberbraunen Streifen versehen worden, die die Blicke groß auf sich zieht. Der nach hinten leicht abfallende Streifen ist ein echter Hingucker. Passend zum Lack gibt es ein blaues Colorglas und der Innenraum wurde mit einem grauen Interieur versehen. Die durchgehenden Sitzbänke fallen ebenso auf wie die schöne und klassische Felge mit dem Chromdeckel und Chromzierring aus der Matchbox Heritage Serie. Dieses Modell ist ein "erste-Reihe" Modell für ein Regal oder Vitrine, allerdings sollte man es parallel zur Vorderkante des Regalbodens stellen, denn die Seitenlinie ist hier eindeutig der schönere Part... 

Der Jahrgang 1964 war motorentechnisch wohl für den Ford Fairlane Wagon eher ein simpel gestricktes Jahr. Nachdem im auslaufenden Vorjahr 1963 das Country Squire Modell mit den aufgeschraubten Holzplanken aus dem Programm gestrichen wurde, verblieb in 1964 der normale Station Wagon mit einem kleinen 2,8 Liter Sechszylinder und zwei V8 Motoren. Die Spitze im Programm war der Windsor V8 "K-Code" Motor mit 271 PS und einem kleineren soften V8 mit immerhin noch 195 PS Leistung.    






Dienstag, 10. Juli 2018

Dem Leopard auf der Spur.... (2) : Nissan Leopard, Tomy / Tomica, Sondermodell, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Tomy / Tomica
Modell : Nissan Leopard, zweite Generation (F31), 1986 - 1992
Update : Nein, neues Modell in 2018
Produktionsort : Vietnam
Farbe : Hellbraunmetallic / Silbermetallic
Maßstab: 1/63
zu öffnen : Türen
Maße : ca. 7,5 cm x 2,8 cm x 2,2 cm
Preis : ca. 11,00 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Der Nissan Leopard ist ein Kind der 80er Jahre gewesen und Coupés aus Japan haben nun einmal heute einen gewissen Charme. In Japan galt er von der Einstufung her als Oberklassefahrzeug und war dementsprechend auch so ausgestattet. Auch auf die Optik legte man viel Wert, so dass man das Modell mit einem aufwendigeren Zweifarbenlook ausgestattet hatte. Die unten gezeigte Farbgebung, und das muss der Recherche von Tomica zu Gute kommen lassen, hat es tatsächlich in der Form so auch beim Originalfahrzeug in den 80ern so gegeben. Was heute unter dem Begriff "Alt-Herren-Farbe" firmiert, war in den 80ern als Hellbraunmetallic eine Trendfarbe. 

Im Februar 1986 erschien der Nissan Leopard der zweiten Generation (Baureihe F31) ausschließlich als Coupé. In die USA gelangte dieses Modell unter der Bezeichnung Infiniti. Angefeuert wurde das Modell in der Einstiegsversion von einem Zweiliter-Sechszylinder mit rund 125 PS und in der Topversion von einem Dreiliter-Sechszylinder und etwas mehr als das Doppelte an Leistung mit 255PS. Ein ganz schönes Leistungspaket für die 80er Jahre, so muss man das einmal erwähnen. Etwas mehr als fünf Jahre bis etwa Mitte 1992 wurde das luxuriöse Coupé dann sogar gebaut. Die Stückzahlen sind gemäß der Überlieferung nicht ganz klar, denn man geht heute davon aus, dass knapp 12.000 Exemplare in die USA und rund 38.000 Exemplare in Japan verkauft wurden. Damit wäre das Coupé schon zu Lebzeiten sehr exklusiv gewesen.
 
Obwohl Tomy das Modellauto als Limited Vintage im Hochpreissegment positioniert hat, hierzulande mit rund 25 bis 28 Euro erhältlich war, kann sich der Sammler an diesem günstigeren Modell erfreuen. Der wichtigste Unterschied zum teureren Modell ist, dass das Premiummodell die Türen öffnen kann. Gewiss, es ist nicht ganz so gut verarbeitet worden, aber die Premiumbaureihe hat ihren eigenen Charme. Für weniger Geld kann man sich also an diesem herrlichen Exoten erfreuen. Ein Leopard, den man zudem nicht zu schnell vergisst...






Montag, 9. Juli 2018

Wenn aus dem Grabber ein Custom wird...(2) : Ford Maverick Custom, Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Ford Maverick Custom, 1971
Update : Ja, neues Modell in 2018
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Dunkelblaumetallic
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3 cm x 3,2 cm x 2,1 cm
Preis : ca. 1,50 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Bei einem der beliebstesten Modelle von Hot Wheels, welches erst kürzlich aufwendigst renoviert und verändert wurde, geht es mit einer neuen Lackierung in die zweite Runde. Aus dem Ford Maverick Grabber wurde nun zum zweiten Mal der Ford Maverick Custom mit einer bildgewaltigen und dynamischen Karosse. Die Abmessungen in Höhe und Länge sind dem 2010er Original identisch. Allerdings ändert sich die Breite des Modells deutlich. Der neue Custom wächst um ganze vier Milimeter in der Breite und tritt nun deutlich aggressiver auf als der dezente Grabber. Im Kühlergrill finden sich nun statt rechteckigen Blinkern runde und leicht hervorstehende Leuchten. Die aufgesetzten Rückspiegel auf der Motorhaube zeigen ein schönes Detail aus den 60er Jahren, wo Rückspiegel zum Teil nicht an den Türen wie heute, sondern auf der Motorhaube montiert wurden. Insbesondere bei Zugfahrzeugen von Wohnanhängern war das so, um den Blick nach hinten zu gewährleisten. 

Im Gegensatz zum 2010er Modell ändert sich die Seitenlinie markant in der Ausbildung einer korrekten B-Säule. Auch am Heck sind dezente Änderungen erkennbar. Die normale liegende Längsleuchte wird zweifach unterteilt und die Heckblende wird vom Auspuff nun durchbrochen. Anstatt der regulären Standardfelge erhält nun der sportlichere Custom zum zweiten Mal die beliebte Vielspeiche in Gold. Das neue Modell ist irgendwie wie der alte Maverick und dennoch neu und aufregend. Selbst die zweite Fassung fasziniert, denn die Aufdrucke an den Seiten und am Heck sind an dem Modell verblieben. Selbst die Türgriffe wurden noch silbern lackiert. Die Fülle an Details machen das Modell so wertvoll und zeigen den Brückenschlag aus der Vergangenheit vom Maverick zum neuen, moderneren Maverick Custom.