Hersteller : Norev
Modell : Citroen GS, 1970 - 1989
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2025
Rubrik : Standard Serie
Produktionsort : China
Modell : Citroen GS, 1970 - 1989
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2025
Rubrik : Standard Serie
Produktionsort : China
Farbe (Originalfarbton) : Rot ( Rouge de Rio oder Rouge Soleil ) & Hellbeige ( Beige Érable )
Maßstab : ca. 1/64 (3inch)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,4 cm x 2,6 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € ( Kaufpreis neu in 2025 )
Nach dem erfolgreichen Start des Verkaufs der Citroen CX
Modelle, startet
Norev mit der Baureihe GS weiter durch und folgt dem Erfolg des CX Modells. Norev
verpasst dem Citroen GS zwei weitere neuen Farben und schickt diese in das bereits abgelaufene Modelljahr 2025. An den Details ändert sich nichts, außer dass das Interieur ein seinerzeit passendes Interieur zur äußeren Farbe erhalten hat. Und das sieht schon mal recht schräg aus, obwohl man seinerzeit entweder einen hochwertigen Stoff oder vielleicht auch schon ein Kunstleder in dieser Farbe erhalten konnte. Währen das etwas hellere, aber leicht verwaschene Rot im Innenraum keinen schockiert, fremdelt man aus heutiger Sicht etwas mit dem leicht Pistaziengrünen Interieur zum beigen Äußeren, was dann in Summe an einen bakteriellen Auswurf erinnert. Farbenanalytiker würden bei diesem damaligen Besteller psychologisch vielleicht schon eher seinerzeit zum Abstand zur Person geraten haben. Heute kleiden sich Rentner gerne in hellen Beigetönen und sind dabei entgegengesetzt zum vorherigen Satz absolut unbedenklich im Umgang.
Für das, was ein Norevmodell heute bietet, kann es nur als günstig
betrachtet werden, so dass man kaum besser 6 Euro anlegen kann, welche man zugegeben voraussichtlich auch immer wieder bekommen kann. Neben einem sehr detailreichen Modellauto holt man
sich zudem ein schönes Stück französische Erfolgsgeschichte in das
eigene Regal oder Vitrine, denn gerade das GS Modell gab es nicht wirklich häufig bisher zu kaufen. Es sind nur weitere Modelle von Majorette als auch von Polistil bekannt, welche bis heute so gebaut wurden. Was man heute schon vergessen hat, sind
solche schönen Details wie nur ein Außenspiegel. Den zweiten
Außenspiegel ließen Neuwagenkäufer oftmals weg, denn dieser kostete
früher Aufpreis. Und gerade in diesen herrlichen zum Teil heute unnormalen, aber typischen Farben der späten 60er
Jahre, macht dieses Modell umso mehr Spaß, auch wenn die Plastikreifen durchaus lautstark über die Tischplatte bollern.
Und das sind die Details des Modells : durchsichtige
Scheinwerfereinheiten mit innen waagerecht liegenden Blinkern in Gelb, Chromkühlergrill in Silber,
Citroen Emblem mittig im Kühler mit Wabenstruktur, silberne Stoßstangen mit mittig eingeschobener Einbuchtung zur Kennzeichenmontage, rundum
Scheibenumrandungen in Chrom, Armaturenbrett in Schwarz,
Scheibenwischer in Silber, linker Außenspiegel in Silber, silberne
Radabdeckungen, silberne Türgriffe, Tankdeckel in Silber, Stoßstange am
Heck in Silber, Scheibenumrandung am Heck in Schwarz, Interieur in
Schwarz, Hutablage in Schwarz, Kofferraumblende in Schwarz, Heckleuchten in Rot mit silberner
Einfassung sowie Unterteilung, Chromzierrat in Form einer Leiste am Heck sowie ein Interieur jeweils ähnlich in Wagenfarbe.
Das Modell
fällt in den Bereich der unteren Mittelklasse, ohne aber hier vom
Fahrkomfort der großen Citroenmodelle allzu weit weg zu sein. Die unten gezeigten Modelle entsprechen noch dem Vorfaceliftmodell, welches bis etwa 1979 so gebaut wurde. Die
Limousinen wogen unter einer Tonne, der Kombi darüber. Große
Leistungssprünge wagte man seinerzeit nicht, konnte sich aber zu den
Kompakten nach unten deutlich abgrenzen und hatte zu der Oberklasse dann
auch noch einen ordentlichen Abstand. Es gab ausschließlich
Vierzylindermotoren mit beginnend 54 PS und final mit rund 65 PS
Leistung. "GS" steht im übrigen für "Grande Série" und dieses
Modell löst den Vorgänger Citroen Ami 6 ab und läutet damit auch eine
neue Ära des Designs ein. In Anlehnung an Pininfarina´s BMC 1800 bedient
sich Citroen der rund zwei Jahre zuvor vorgestellten Form und zeigte
auch hier eine besonders aerodynamische Form. Mit Erfolg. Die Baureihe
GS
verkauft sich in 16 Jahren rund 2,5 Millionen Mal.