Sonntag, 18. November 2018

Noch feiner, noch sportlicher, noch eleganter... : Lamborghini Urus, Majorette, REF 219H, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Majorette
Modell : Lamborghini Urus
Update : Nein, neues Modell, REF 219H in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Gelb
Maßstab : ca. 1/64
zu öffnen : Türen vorne
Maße : ca. 7,6 x 3,2 x 2,5 cm (l/b/h), Länge ohne Anhängerkupplung gemessen
Preis : ca. 3,00 € (Kaufpreis neu in 2018)

Hot Wheels brachte vor rund vier Jahren die Studie Lamborghini Urus zum ersten Mal heraus und war damals Vorreiter bei diesem Modell. Ob dieses Modell von Majorette mit ihm konkurieren muss ist fraglich, denn Majorette bringt mit einigen kleinen Änderungen tatsächlich das aktuelle Serienfahrzeug von Lamborghini heraus, so dass es sich eher um den Urus 2.0 handelt und damit ein eigenständiges Modell darstellt. Die Farbe Gelb passt dazu wie keine zweite und auch sonst handelt es sich hier um einen echten Leckerbissen. Im Gegensatz zur Konkurrenz kann man bei diesem Lamborghini die Türen vorne öffnen und erhält in der 3-Euro Klasse sogar noch ein schönes Interieur. Was mir immer wieder auffällt ist, dass sich Majorette einer anderen Art und Optik von Plastik bei der Bodengruppe leistet, welche niemals billig wirkt oder akustisch knarzt. Sie wirkt edel. Auch die neue Felgengeneration hat der Urus mit auf den Weg bekommen. Interessant ist die Anhängerkupplung, so dass Majorette hier wohl noch einiges mit dem Modell aus der Sparte "Premium Cars" vorhaben wird. Was gibt es noch zu sehen? Scheinwerfer in durchsichtigem Plastik vorne, viele in Akzenten abgesetzte schwarz lackierte Bauteile auf der Karosse, eine schwarze B-Säule und ein optisch schön gestaltestes Heck mit lackierten Leuchten und silbernem Schriftzug. Selbst ein Lamborghini Emblem lässt sich vorne noch auf der Haube finden. Die 3-Euro Klasse kann man also nicht besser besetzen als mit diesen Modellen.   
 
Lamborghini und SUV? Ja geht das denn überhaupt? Ja, das geht ganz gut und ähnlich faszinierend wie bei Bentley, Maserati, Porsche oder mittlerweile sogar Rolls Royce. Um auf Stückzahlen zu kommen und dauerhaft profitabel zu werden, muss sich die Volkswagen Tochtergesellschaft halt etwas einfallen lassen. Da SUV´s weiterhin vollkommen im Trend liegen, insbesondere bei der älteren Bevölkerung aufgrund der hohen Sitzposition, schiebt auch Lamborghini nun einen Geländewagen nach, der seit März 2018 als reales Modell ausgeliefert wird. Nur ist dieser SUV etwas schöner als andere und natürlich deutlich exklusiver, denn es werden jährlich etwa nur 3.500 Stück in der Produktion angepeilt. Aus einem V8 Bi-Turbo schöpft man 650PS und schafft es tatsächlich, dieses Fahrzeug in nur 3,6 Sekunden von Null auf einhundert Kilometer pro Stunde zu katapultieren. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt rund 305 Km/H, was für einen Geländewagen eine echte Leistung ist...

Die neue Generation von Majorettemodellen, die gerade in diesem Jahr auf den Markt kommt, zeigt wieder eine andere Empfindung und Auffassung sowie Qualität von Modellautos in unserem Maßstab. Unter den bekannten Konkurrenten kommt da keiner so richtig mit, so dass sich der Erfolg der Marke Majorette auch dadurch erklären lässt. Da wünscht man sich doch heute fast schon seine Kindheit zurück zurück, denn an diesem Modell hätte ich zum Spielen schon meinen Spaß gehabt. Gerade der Federungskomfort des Modell animiert ja praktisch schon zum Spielen. Wo ist eigentlich der nächste Teppich? Hab ihn gesichtet, begebe mich jetzt mit dem Modell mal dahin und vielleicht lässt sich noch das eine oder andere Modell zum Mitspielen finden...







 

Donnerstag, 15. November 2018

Ein neues Modell bei Siku ohne Konkurrenz... (2) : Porsche Macan Turbo, Nr. 1452, Siku, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Siku
Modell : Porsche Macan Turbo, Nr 1452 CE
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2018
Produktionsort : China
Farbe :  Rotmetallic
Maßstab : ca. 1:60
zu öffnen : Türen vorne
Maße : ca. 8,5cm x 3,0 cm x 2,7cm (l/b/h), Länge ist bezogen auf Anhängerkupplungsmaß
Preis : ca. 5,00 € (Kaufpreis neu in 2018)

Nach nur drei Jahren Verkauf, renoviert Siku plötzlich zu meiner großen Verwunderung den Porsche Macan Turbo. Eine andere Farbe und andere Felgen kommen eigentlich immer nur dann bei Siku zum Einsatz, wenn sich Modelle extrem schlecht verkaufen lassen oder übermäßigf lange in Produktion verbleiben müssen. Sei es drum, die neue Farbe steht dem Porsche sowieso besser als das vorherige Blaumetallic, könnte aber den Vorgänger in der Tat als dann nicht lange produziertes Modellauto gebraucht etwas teurer werden lassen. Die Renovierung des Modells beinhaltet aber tatsächlich mehr, als nur den Farbwechsel. Der Tönungsgrad der Scheiben erscheint dem Betrachter etwas dunkler bzw. höher zu sein, als die erste Fassung aus dem Jahr 2015. Die Felgen wurden getauscht und gegen den neuen und aktuellen Satz ersetzt. Erstaunlicher Weise wirkt der neue Felgensatz in geschwärzter Fassung extrem "billig" auf dem aktuellen Modell, so dass sich Siku damit keinen Gefallen gemacht. Porschefans werden ihn aber dennoch mögen und wirklich schlecht ist das Modell auch nicht geraten... 

Seit 2014 wird der Macan in Realität gebaut und basiert technisch auf dem Audi Q5. Stehen Cayenne und Macan nebeneinander fällt es dem ungeübten Auge schwer, die Modelle zu unterscheiden. Am Heck gelingt die Entwirrung, denn der Macan hat waagerechte Lampen und der Cayenne gebogene Heckleuchten. Der Name Macan stammt aus dem Indonesischem und heisst übersetzt Tiger. Zeigt er etwa der Konkurrenz aus München und Stuttgart schon jetzt die Krallen? Mit einem V6 und einem bis zu 400 PS starkem Benzinmotor mag das bei dieser Farbe auf den ersten und zweiten Blick sogar recht gut gelingen...





Montag, 12. November 2018

Eine Legende aus dem historischen Motorsport kehrt zurück... : Porsche 962 & Fleet Flyer "Team Transport" , Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Porsche 962 & Fleet Flyer "Team Transport"
Update : Nein, neue Modelle in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Rot + Gelb / Rot + Gelb
Maßstab: 1/64
zu öffnen : Heckklappe des Transporters 
Maße: ca. 7,8 cm x 3,2 cm x 1,7 cm (l/b/h) & 11,7 cm x 3,8 cm x 4,5 cm (l/b/h)
Preis : ca. 17,00 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Und weiter geht es wieder mit einem spannenden Vertreter der Team Transport Modelle. Die Nummer 6 ähnelt auch nur auf dem ersten Blick der Nummer 3 und doch hat es Hot Wheels wieder einmal geschafft, einen neuen Transporter aus dem Motorsportwesen zu entwerfen. Wie bei dem Sakura Sprinter handelt es sich um einen geschlossenen Aufbau, der allerdings über der Fahrerkabine eine Art Alkoven als Aufbau aufweist. Vergleicht man weiterhin den geschlossenen Aufbau, fällt dem Betrachter auf, dass die Vernietung des Transporters dezenter ist und die seitlichen Tanks bei diesem Modell verdeckt sind. Überhaupt wirkt dieser Transporter sehr edel, denn der Dachverlauf hat in der Mitte einen Höhepunkt und fällt nach vorne wie hinten um etwa 1 Milimeter ab. Man könnte fast meinen, dass es sich um einen umgebauten Pferdetransporter handelt. Aufgrund der edleren optik verwundert es dann auch nicht, dass dieses Team einen Porsche Sportwagen beinhaltet, was auch einfach gut zusammenpasst. Das Transportprinzip über Rampe und Platzangebot gleicht allerdings dem Sakura Sprinter (Nummer 3 von Team Transport). Der Werbeträger und die Farbgebung weichen natürlich ab, der Fleet Flyer ist leider ein fiktives, zudem auch ein perfekt gestalteter Transport. Hot Wheels kann auch LKW´s perfekt herstellen, wenn sie denn nur wollen...

Mit dem Porsche 962 hat man natürlich auch einen Superstar der Motorsportgeschichte ins Team Transport geholt. Das Fahrzeug war sowohl bei der IMSA als auch bei der FIA Gruppe C zwischen den Jahren 1984 und 1991 im Einsatz. Aus einem Sechszylinder Boxermotor holte Porsche seinerzeit bei nur 2,9 Liter Hubraum rund 680 PS Leistung heraus. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei bei knapp 400 Stundenkilometer, was im "normalen" Motorsport dem Ritt auf einer Rasierklinge glich. Ich erinnere mich tatsächlich noch sehr gut an diesen Porsche, denn Hans Joahim Stuck pilotierte mit seinem Teamkollegen Derek Bell mehrfach zwischen 1986 und 1991 diesen Porsche. Sowohl 1986 als auch 1987 holte das rasante Duo sogar den Gesamtsieg. 

Das Modell von Hot Wheels ist einfach sehr gut gelungen. Mantauhte es in roter Farbe ein und malte die Scheinwerfer vorne Gelb an und verlieh ihnen einen realistischen Ausdruck mit einem leichten Grauschleieraufdruck. Wie bei dem LKW sind Hella und Bilstein Werbeträger des Modells und neben dem roten Farbton ist Gelb als zweite, optisch sehr markante Farbe present. Die Rennwagennummer 30 findet sich nicht nur auf dem Porsche, sondern auch auf dem Truck wieder. Die schwere Ausführung mit einer Bodenplatte aus Metall passt ebenso gut zu dem Modell, wie die gummierten Reifen. Für den historischen Motorsport ist dieses Modell ein echter Gewinn und ist bereits zum dritten Mal bei Hot Wheels in einer Sonderserie erschienen.     












Samstag, 10. November 2018

VW´s starker Kompaktzwerg in der Rallyemeisterschaft... : VW Polo R WRC, 2015, Majorette, REF 264D, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Majorette
Modell : VW Polo R WRC, 2015
Update : Ja, neue Farbe des Modells REF 264D in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Dunkelblau / Weiß
Maßstab : ca. 1/57
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,1 x 3,2 x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 € (Kaufpreis neu in 2018)

Dieses Modell gehörte in einigen Phasen des Jahres zu den am höchsten bezahlten neuen Majorettemodellen aller Zeiten. Es soll tatsächlich weltweit Käufer gegeben haben, die dieses Modell in Asien für 25 bis fast 60 Euro eingekauft haben sollen. Man muss ja nicht immer alles mitmachen, so dachte ich mir bei diesem Modell, so dass tatsächlich das Aussitzen des Problems das Modell zu bekommen, hier die Lösung war. Majorette hat ein beeindruckendes Modell hergestellt und folgt einem Baumuster aus der frühen Zeit der Wende vom Ladenhüter zur gefragten Modellautomarke. Die Scheiben sind verdunkelt, so dass man sich vermutlich das komplette Interieur bei diesem Modell gespart hat. Dafür ist die Hülle attraktiv und nach realem Vorbild aus dem Jahr 2015 gefertigt worden. Speichenfelgen, "Red Bull" sowie die restlichen Werbeaufdrucke stimmen fast zu 100 Prozent mit dem originalen Modell überein. Gezeigt wird das Fahrzeug der französischen Fahrer S.Ogier und J. Ingrassia, welches in der Majorette Racing Serie nun Bestandteil ist.  

Bei dem Polo R WRC handelt es sich um ein Rallyefahrzeug, welches zwischen den Jahren 2012 und 2016 bei den Rallyemeisterschaften von VW Motorsport eingesetzt wurde. Neben dem Sportwagen auf den Abseitspisten dieser Welt entstanden nach Auskunft von VW noch rund 2500 Stück einer abgespeckten Straßenversion mit 220 PS als Limitierung. Die Fahrleistungen für den kompakten Zwerg sind durchaus sehr respektabel, denn aus einem Vierzylinder Turbo schöpfte VW rund 315 PS an Leistung und sorgte ebenfalls dafür, dass der Polo in nur 3,9 Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde an Zeit benötigt. Klein aber fein, oder zumindest beeindruckend stark...   






Donnerstag, 8. November 2018

TerraX oder mit dem "zweiten" fährt man besser... : Nissan XTerra (modifizierte Version), Matchbox, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Matchbox
Modell : Nissan XTerra (modifizierte Version)
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Dunkelrotmetallic
Maßstab : ca. 1/59
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,4 cm x 3,0 cm x 3,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 2,00 € ( Kaufpreis neu in 2018)

Es gibt ja immer wieder Modelle, die es zum ersten Mal in meine Sammlung schaffen. So ist es auch bei diesem Nissan XTerra der Fall, dessen Grundmodell vor etwa 17 Jahren das erste Mal erschienen ist. 2017 wurde das Modell grundlegend renoviert und fit für eine neue Zukunft gemacht, so dass dieses Modell bei Matchbox selber den Zeitstempel des letzten Jahres auf der Bodengruppe erhalten hat. Witzig finde ich, dass man zwar das Grundmodell renoviert hat, ihm aber eine elf Jahre alte Felge mit auf den Weg gibt. Ok, die Felge ist schön und passend, aber vielleicht wollte man dem "neuen" Klassiker doch optisch nur einen gefallen tun, anstatt ihm eine unpassende 5-Sternfelge aufzudrücken...

Die Änderungen des Nissan XTerra aus dem Modelljahrgang 2018 zu seinem 17 Jahre alten Vorgänger sind schnell ausgemacht. Die seitlichen Trittbretter sind entfallen, so dass dieses Modell doch deutlich eleganter ausfällt. Die Mimik des Dachgepäckträgers hat sich grundlegend geändert, denn aus einem geformten Zinkgussträger, der Bestandteil des Daches war, ist nun ein grauer und eingekürter Plastikaufsatz geworden. Und das zweite Fach des Dachgepäckträgers wurde nun mit einem Ersatzreifen und einem kleinen Tank oder Werkzeugtasche ergänzt. Wie alle neuen Konstruktionen wurde auch dieses Matchboxmodell durch einen zusätzlichen Stabilitätsholm im Heck verstärkt. Dabei zerteilt der Holm das detaillierte Interieur im Kofferraumbereich. Auch die Heckschürze hat sich leicht verändert. Aber, und das muss man deutlich erwähnen, die Änderungen haben dem Modell gut getan. Das Modell ist spannend und sammlungswürdig zugleich.

Gezeigt wird hier übrigens ein Nissan XTerra der ersten Generation, welche es von 2000 bis 2004 in Realität zu kaufen gab. Das Besondere an diesem Fahrzeug ist, dass es auf einem LKW Fahrgestell hergestellt wurde, demnach eine andere Grundhöhe vom Boden aus hatte und somit interessant für Märkte und Gegenden war, welche nicht unbedingt Straßen hatten. Der Hauptmarkt war aber auch bei diesem Modell die USA, so dass mit den Grundmodellen die jeweiligen Kundschaften auch bedient werden konnten. Das schlichte Modell als Arbeitstier hatte einen 2,4 Liter Vierzylinder mit 143PS, das teurere Modell hatte den Sechszylinder mit rund 170 PS und konnte auch mit diversen Extras bestellt werden, um aus einem simplen Geländewagen dann einen echten Cruiser zu gestalten. Nach nur vier Jahren Produktion endete die erste Fassung und die zweite Generation lief sogar letztendlich mit nur mäßigem Erfolg aus.  






Dienstag, 6. November 2018

Hot Wheels "Favorites" und ein wunderschönes Detroiter Coupé... : Ford Galaxie 500 "Gulf",1965, Hot Wheels, Sondermodell, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Ford Galaxie 500 "Gulf", ab 1965
Update : Ja, neues Sondermodell "50 Years Hot Wheels Favorites" in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Hellblau / Orange
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 8,1cm x 3,0 cm x 2,1cm (l/b/h)
Preis : ca. 7,00 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Mit dem Ford Galaxie 500 holt sich Hot Wheels aus meiner Sicht ein sehr spannendes Modell wieder zurück in den Handel und steckt es gleich in eine hoch interessante Sparte von Sondermodellen. Wer bisher die Modellhistorie des Galaxie etwas auf dem Schirm hat, entdeckt somit gleich, dass der große Ford der 60er Jahre schon immer ein Sondermodell dort gewesen ist. Während er zwischen 2011 und 2014 seine Kernzeit hatte, kommt der Straßenkreuzer nach über 4 Jahren und sieben Vorgängermodellen wieder in den Handel zurück. Und zwar bildgewaltig... Wer das große Coupé liebt, muss lange suchen, um nur ansatzweise ein ähnliches Modell auf dem Markt zu finden. wer es etwas "braver mag", der kauft sich einen Viertürer von Matchbox, den es Ende der 60er Jahre zu aktuellen Lebzeiten zu kaufen gab.

Auch das Thema "Gulf" Racing Look passt perfekt zum Straßenkreuzer und ehemaligen NASCAR König, so dass er aufgrund seiner dargestellten Art daher gut zum Thema "50 Jahre Jubiläum" von Hot Wheels gut passt. Neben der schweren Bodenplatte ist auch die Zinkgussfront mit den markant hochstehenden Scheinwerfern bemalt / bedruckt bei diesem Hot Wheels enthalten. Gummierte Reifen mit einer Tiefbettchromfelge gehören zum markanten Merkmal des Modells. Die orangefarbenen Streifen finden sich auf der Motorhaube sowie dem Dach des Modells und ebenso im Bodenbereich der Seitenflächen. Optisch schwingt die Farbe bei den Kotflügeln und den Reifenkästen mit. Die Startnummer "65" bedeutet auch gleich das Baujahr des Fords. Neben einigen typischen aufgedruckten Werbepartnern auf dem Modell, findet sich am Heck noch die Jubiliäumszahl 50 in Orange aufgedruckt wieder. Auch die Heckleuchten sind innen mit Rot und außen mit Silber bemalt worden. Ein Hingucker ist das Interieur mit dem einzelnen Sitz und der Mimik des Überrollbügels. So bleiben auch die Rennfahrerzeiten der damaligen NASCAR noch aktiv am Leben und ein wenig hört man schon das tiefe Donnergrollen und das Brüllen des V8 Motors beim Start dieses Modells ...  

Schöner kann man kaum Real Riders Modelle sammeln...







Montag, 5. November 2018

Die Erneuerung der Modellpalette schreitet mit einem weiteren Porsche voran... : Porsche 911 Turbo S Cabriolet, Siku, Nr. 1523CE, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Siku
Modell : Porsche 911 Turbo S Cabriolet
Update : Nein, neues Modell, Nr. 1523 CE
Produktionsort : Polen
Farbe : Türkisblau
Maßstab : 1/55 
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 8,0cm x 3,3 cm x 2,2cm (l/b/h)
Preis : ca. 5,00 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Und weiter geht es im Neuheitenprogramm von Siku, welches noch einmal einen weiteren Porsche in diesem Jahr ausspuckt. Sowohl Turbo S Coupé als auch ein Turbo S Streifenwagen sorgten für viel positive Stimmung in diesem Jahr und reißen etwas das am Boden liegende Image der PKW Sparte von Siku wieder nach oben. Die aktuellen neuen Modelle sind sehr wichtig und auch sehr richtig für das Überleben der PKW Sparte, denn die Konkurrenz ist so scharf wie noch nie zuvor. Mit dem hier gezeigten Cabriolet des Porsche Turbo S zeigt man doch mal wieder, dass man gute Modelle bauen kann und das zuvor genannte Porsche Duo sehr gut ergänzen kann. Das aktuelle Modell zeigt auch gleich die Leistungsspitze in der aktuellen 911er Reihe an. Der Turbo S hat einen Sechszylinder Boxermotor mit Turboaufladung und weist dabei rund 560 PS Leistung aus. Von Null auf einhundert Kilometer pro Stunde benötigt der Porsche 911 nur 3,1 Sekunden und darf damit eigentlich schon den Titel Supersportwagen für sich beanspruchen. Viele Autos die noch weniger benötigen, gibt es nicht. Nicht abgeriegelt fährt dann der Porsche auch bis zu 318 Kilometer pro Stunde schnell. Das aktuelle Modell gibt es übrigens seit 2011 in Realität zu kaufen, das Modellauto ist erst seit kurzem im Handel. 

Wie man auf den Bildern unten sehr schön erkennen kann, wird weiterhin mit Perfektion gearbeitet. Gerade in punkto Lackqualität und Lackdicke stimmt es wieder bei den akzuellen Modellen. Der  Blauton stimmt übrigens mit den aktuellen Blautönen der originalen Modelle überein oder ist in Anlehnung an den originalen Farbton sehr ähnlich geworden. Als Extras bringt auch dieses Modell wieder Klarglasscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik mit, weiterhin Porsche Emblem vorne und den Porscheschriftzug am Heck. Scheibenwischer und Außenspiegel sind ebenfalls mit an Bord. Von den Proportionen her ist dieser Porsche sehr stimmig geworden und das Cabriolet ist aufgrund des fehlenden Daches einen Milimeter niedriger hergestellt worden. Auch das Interieur mit der Darstellung des Lenkrades ist bei genauer Betrachtung endlich verbessert worden. Dazu passend stimmen Sitzkonturen als auch der nahtlose Übergang von Interieur zur Karosse. Wie beim Coupé wurden die Räder sportlich geschwärzt. Die Heckleuchten sind auch bei diesem Modell wieder zweifarbig gestaltet worden. Die Lüftungsgitter vorne sind wie wie immer geschwärzt worden.

Bei Siku war und ist es bildlich gesprochen noch immer "5 vor 12". Das kommende Modelljahr und die daraus resultierenden Neuerungen werden zeigen, ob Siku die Zukunft verstanden hat, oder ob man der Konkurrenz die PKW Sparte überlassen sollte. Modelle wie der unten gezeigte Porsche geben Mut und Hoffnung, dass auch in Zukunft noch PKW Modelle von Siku gebaut werden...



Sonntag, 4. November 2018

Playing with the Team Transport Cars & Trucks...(4) : Plymouth Cuda Funny Car 1972 & Retro Rig, Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Plymouth Cuda Funny Car 1972 & Retro Rig "Team Transport"
Update : Nein, neue Modelle in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Gelb+ Blau / Gelb
Maßstab: 1/64
zu öffnen : Karosse lässt sich hochheben 
Maße: ca. 7,6 cm x 2,8 cm x 2,2 cm (l/b/h) & 12,4 cm x 3,4 cm x 3,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 17,00 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Der Urlaub ist vorrüber und mein Neuheitentisch quillt förmlich über. Gestartet wird mit der zweiten Runde der neuen Team Transportreihe, welche die Herzen der Sammler förmlich höher schlagen lässt. Warum ist das so? Ein Stück der guten alten Zeit kommt zurück, in dem es nicht nur Modellautos gibt, sondern auch wieder Transporter und kleine dazugehörige LKW, so wie es mal bei Matchbox vor rund drei Jahrzehnten der Fall gewesen ist. Allerdings hatte man damals bei weitem nicht diese Qualität von heute. Die Team Transportreihe ist einfach ein Highlight und etwas Besonderes, da die Transporter außerordentlich gut gelungen sind und unglaublich viel Freude beim Ansehen verbreiten. Obwohl ich etwas skeptisch gegenüber den Transportermodellen 4 und 5 gewesen bin, muss ich sagen, diese in der Sammlung fehlen zu lassen, wäre ein großer Fehler gewesen. Mittlerweile ist die gesamte zweite Transportergeneration bis zum sechsten Transporter in meinem Besitz, so dass diese in den kommenden Tagen auch vorgestellt werden.

Bisher war unter den ersten drei Truck Modellen der "Carry On" durchaus mein Highlight von Hot Wheels, allerdings wackelt diese Meinung kräftig, denn der Charme des "Retro Rig" ist doch gigantisch. Er erinnert ein wenig an die größeren Ford F-Modelle der siebten Generation aus den 80er Jahren und könnte im Ursprung mit diesen verwandt sein. Dass Hot Wheels definitiv auch sehr gute LKW´s bauen kann, beweist auch dieses Modell eindeutig. Eine lackierte Bodenplatte wirkt edel und ist auch bei diesem Modell vorhanden. Die Frontscheinwerfer sind in Weiß und Orange zweifarbig lackiert worden. Das schwarze Interieur ist auf die Außenfarben Gelb aber nicht auf die graue Rampe abgestimmt worden. Auf dem Dach befinden sich noch fünf kleine orangefarbene Leuchten für die Nacht sowie zwei größere Fanfaren. Auf Trittbleche wird hier verzichtet, wobei der große Anhängerüberstand mit kleiner Dachbox und seitlichen Werkzeugfächern ein Hingucker ist. Auch unter der Laderampe finden sich zwei große Klappen wieder, hinter denen sich Werkzeug befinden könnte. Während der aufgeladene Plymouth Barracuda zwar unterschiedliche Reifengrößen besitzt, haben doch sowohl das "Funny Car" als auch der "Retro Rig" eine markante Fünfspeichenfelge montiert, welche aber deutliche Unterschiede zwischen LKW und PKW aufzeigen. Gummierte Reifen mit Chromfelgen sind natürlich Pflicht bei diesen Modellen. Sowohl beim PKW als auch beim Transporter finden sich immer wieder Hinweise auf das aufgeladene Fahrzeug, welches mit "Snake", also Schlange bedruckt wurde. Überhaupt ist die Bedruckung mit etlichen namhaften Herstellern aus dem Zubehörhandel im Rennsport bedruckt worden, was wirklich gut aussieht. Was würde den Truck noch perfekt machen? Ein ausziehbares Element für die Laderampe... 

Oben auf dem Transporter befindet sich ein Hot Rod Drag Race Funny Car, welches in der Historie von Hot Wheels auch schon mehrfach vorgekommen ist. Allerdings war diese Form von Modellauto tatsächlich spätestens Anfang bis Mitte der 90er Jahre durch, so dass sich Neuauflagen nicht mehr lohnten. Aber nach mehr als 20 Jahren gibt es nun ein schönes Comeback mit einem 1972er Plymouth Barracuda, der sich in guter alter Manier auch wieder öffnen sowie mit einem Plastikbügel aufgestellt zeigen lässt. Unter der Karosse zeigt sich in glänzendem Chrom der Fahrersitz sowie die Motoren- als auch Abgastechnik des Modells. Erstaunlich ist, dass hier ein echtes Rennsportoriginal mit Don Prudhomme als Grundlage dient, wobei das originale Fahrzeug wohl ein 1970er Plymouth gewesen ist. Die Verbindung zwischen Fahrer und Hot Wheels stammt wohl aus einer damaligen Werbegemeinschaft, die sich nun einmal in Richtung Hot Wheels wendet und den drittbesten Fahrer der Top 50 Fahrer dieses Segmentes verewigt. Don Prudhomme begann seine Karriere um 1960 herum und war "aktiver" Eigentümer zwischen 1970 und 2010, wo dann auch seine Karriere erfolgreich nach 40 Jahren endete. Aus einem V8 Motor holte Don Prudhomme im Übrigen knapp 382 Kilometer pro Stunde an Höchstgeschwindigkeit heraus. Wem das zur Bewunderung noch nicht reicht, sollte sich die 1500 PS Leistung einmal auf der Zunge zergehen lassen.... Wie sagt man so so schön? Faster, than a speeding Bullit...