Montag, 31. August 2026

JY Model zeigt drei weitere waschechte Alpinas des bereits vorgestellten BMW E34 Touring ... : BMW E34 Touring, Alpina B10 4.0, JY Model, Modelljahrgang 2025

Hersteller : JY Model
Modell : BMW E34 Touring, Alpina B10 4.0
Lenkung : Linkslenker
Update : Nein, die parallel gebauten Derivaten in 2025 analog zum Eintrag vom 29.07.2025
Rubrik : BMW, Alpina 
Produktionsort : China
Farbe : Weißmetallic & Silbermetallic & Grünmetallic jeweils mit Alpinadekor in Gold
Maßstab: 1/64
zu öffnen  : nichts
Maße: ca. 7,4 cm x 2,9 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. je 31,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2025 )
 
Dies ist das große Finale der letzten drei von vier Kombimodellen der alternativen Marke "JY Model", welche fast zeitgleich zu Mortal den BMW E34 Touring als Alpina herausgebracht hat. Die Qualität ist überragend und die Details zeigen die Finesse dieses Modells auf. Das Modell ist mehr als stimmig geworden und gewinnt durch die Aufmachung und der Originalität des Modells. Die Details der Aufdrucke samt Dekor in Gold stimmen, die Felgen sind original, selbst Kleinigkeiten wie die formschöne Niere des Faceliftmodells oder die Shadowlineausstattung verzaubert sofort. Aber es gibt deutliche Abweichungen zu den Modellen von Mortal. Das JY Model ist zwar immer noch teuer, liegt aber knapp 10 Euro unter dem Mortal Modell, weil sich die Motorhaube nicht öffnen lässt. Wem der Alpinamotor in der Darstellung wichtig ist, muss Mortal wählen. Die Nebelscheinwerfergröße ist anders und die schwarzen Lufteinlässe sind entfallen. Dafür gibt es eine Kennzeichenaufschrift sowie ein Schiebedach. Die Speichenfelge ist anders und weist mehr Speichen auf. Selbst eine Heckscheibenheizung als auch ein Heckscheibenwischer sind hier zu finden. Ich persönlich finde beide Modelle sehr gut und beide Modelle haben ihre Berechtigung, so dass man beide sammeln kann und sollte. Die insgesamt vier Farben von JY Model lassen sich gut zu den Farben von Mortal ergänzen, da das Grünmetallic und das Weißmetallic etwas abweichen. Die beiden anderen Farben in Form von einem Grau- und einem Silbermetallic sind neue Farben, welche dem Touring aber ebenfalls bestens stehen. Insbesondere Alpinasammler sollten hier hingucken, denn allzu viele Modelle gibt es in unserem Maßstab nicht.

Zu den Details : Doppelrundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, schwarze Ziergitter vorne, BMW Niere in außen Silber und innen Schwarz (Faceliftniere, da in Breite und Form erweitert), orangefarbene Blinker, Kennzeichenplatte in Schwarz und mit silberner Aufschrift "B10-4.0" versehen, Rammschutzleiste der Stoßstange in Schwarz sowie Aufsicht in Wagenfarbe lackiert, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, als sportliches Stylingelement weist diese Modell anstatt der V8-Ecken eine Alpinaschürze mit Schriftzug "Alpina" als Golddekor auf, BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel mit Spiegeldarstellung innen, Scheibenwischer in Schwarz, schwarze Fensterleisten seitlich (Shadowline Ausführung), Seitenblinker im vorderen Kotflügel in Orange, seitliche Rammschutzleiste in Schwarz, seitliche Schweller in Schwarz originaler seitlicher Dekorstreifen in Gold, Alpina 20-Speichenfelge in Silber mit festem Radnarbendeckel, gummierte und profilierter Bereifung, Schiebedach, Dachreeling in Schwarz, Linkslenker, Innenspiegel mit Spiegeldarstellung, Heckklappenspoiler am Dachrand in Schwarz, Heckscheibenheizung, Heckscheibenwischer in Schwarz, aus mehrfarbigen durchsichtigen Plastik dargestellte Heckleuchten, schwarze Kennzeichenplatte hinten mit der gleichen Aufschrift in Silber wie vorne, BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, "Alpina" Schriftzug links auf der Heckklappe in Silber, "B10" Schriftzug in Rot rechts auf der Heckklappe, "4.0" Schriftzug neben dem B10 in Silber auf der Heckklappe, schwarzer Schweller im Bereich der Heckschürze, doppelflutige Abgasanlage in Silber sowie ein detailgetreues schwarzes Interieur.

Mit dieser BMW Baureihe gegen Ende der 80er Jahre war für Mercedes klar, dass man BMW nicht länger auf Platz zwei im Oberklassensegment verweisen kann, denn die Sportlichkeit und die Eleganz dieses 5ers zog die Kunden in Scharen nur so magisch an und ließ den W124 recht schnell recht alt aussehen. Zudem baute BMW zu der Zeit offiziell den ersten BMW Fünfer Touring, somit den zweiten Lifestylekombi in der Unternehmensgeschichte, der dem T-Modell paroli bieten sollte und konnte. Weiterhin schob sich der E34 erstmalig über viele Monate dauerhaft in den Verkaufszahlen in der Zulassungsstatistik vor den W124. Neben Komfort, Größe, Verabeitungsqualitäten sowie der technischen Leistungen aus einem Kombimodell den schnellsten Kombi der Welt bauen zu wollen, sind neben 891 BMW M5 Touring Modellen auch rund 1215 B10 Modelle entstanden. Nun hat sich unser Fotomodell unten auch noch als ein B10 4.0 entpuppt, von dem in Realität zwischen 1993 und 1995 nur 45 Stück entstanden sind. Der Alpina lag von der Leistung her mit 315 PS etwas unterhalb des M5 Tourings, hatte aber dafür keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Während der BMW M5 Touring bei 250 Stundenkilometer abgeriegelt war, schaffte der B10 4.0 rund 268 Stundenkilometer in der Endspitze. 
 















  

Samstag, 29. August 2026

Hot Wheels erneuert das damalige Dickschiff von Mercedes-Benz in der Luxusklasse und zeigt, wie man dieses Modell unter heutigen Bedingungen bauen kann... : Mercedes-Benz 500 SEL, W140, 1991 bis 1998, Hot Wheels, Fast & Furious, 25 Years, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Mercedes-Benz 500 SEL, W140, 1991 bis 1998
Lenkung : Linkslenker 
Update : Nein, aber neue Sondermodell in 2026 auf Basis des Modells von 2024 
Rubrik : Fast & Furious, 25 Years, Premium 
Produktionsort : Thailand
Farbe : Silbermetallic
Maßstab: 1/65
zu öffnen : nicht
Maße : ca. 8,0 cm x 3,2 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 10,00 € ( Kaufpreis neu in 2026 )
 
Wenn man die Erstfassung von Hot Wheels aus dem Jahr 2024 zu grunde legt, hat es immerhin in unserem Maßstab fast 32 Jahre gedauret, bis eine zweite S-Klasse dieses Typs auf den Markt gekommen ist. Matchbox baute zunächst ein Standardmodell für die Mainline und später noch ein schönes Sammlermodell, welches besser bedruckt war und eine Gummibereifung als Aussatttung mit auf den Weg bekommen hatte. Siku blieb beim beim Vorgänger W126 und Majorette fokussierte sich auf andere Modelle. Während das Matchboxmodell noch eine gewisse Leichtigkeit versprüht, ist das Hot Wheels Modell optisch ein Klotz geworden. Auch die gummierte Bereifung kostet dem Modell eine gewisse Dynamik, da diese oftmals an der Karosse kratzen. Die Nachberechnung des Maßstabs ergab, dass das Modell trotz einer guten Größe mit einem Punkt kleiner als der Vorgabe 1/64 entwickelt wurde. Das Modell ist in Summe nicht schlecht, aber das alte Matchboxmodell aus den 90er Jahren mit den zu öffnenden Türen ist immer noch der Hit in der Vitrine. Das Hot Wheels Modell hingegen ist ein schönes Spielzeug. 
 
Zu den Details : Flächenscheinwerfer in fotorealsitsischer optik aufgedruckt, orangefarbene Blinker seitlich hochkant stehend, Kühlergrill in Schwarz mit mehreren waagerechten und einer senkrechten Strebe sowie einer Komplettumrandung in Silber, breites Lüftungsgitter in Grau, schwarze Spoilerlippe, Andeutung der Mercedes Plakette auf der Motorhaube, stark getöntes Scheibenglas, Fahrerscheibe zur Hälft heruntergelassen, Außenspiegel außen und innen in Wagenfarbe, Schiebedach im Dach eingestanzt, die Sacco-Planken seitlich sind leider in Wagenfarbe lackiert worden, Türgriffe in Schwarz, grauen Sechsspeichenfelge auf gummierten Slicks, seitliche Schwellerleisten in Schwarz, kleiner Heckspoiler auf der Heckklappe, geriffelte Heckleuchten in Rot und Dunkelrot lackiert, unbedruckte Kennzeichenmulde am Heck, Mercedes Stern in Schwarz, Modellschriftzug "500 SEL" in Schwarz sowie ein schwarzes und schön detailliertes Interieur.    
 
Dieser Übermercedes war seinerzeit zwischen 1991 und 1998 ein Symbol für das "Technisch machbare" bei Mercedes Benz in Stuttgart. Trotz etwa 406.000 gebauten Exemplaren war die S-Klasse nicht der Erfolgswagen, der er hätte sein müssen, denn der zeitgleich gebaute 7er BMW wilderte kräftig in dessen Revier, blieb aber noch mit etwa 100.000 Stück unterhalb der gebauten S-Klassen. Motorentechnisch war der Mercedes nahezu gigantisch mit zwölf Motoren bestückt worden. Es gab vier Sechszylinder, vier Achtzylinder, zwei Zwölfzylinder als auch zwei Diesel. Der Einstieg lag beim Benziner bei 193 PS Leistung und beim Diesel bei nur 150 PS Leistung, wobei der Diesel dann auch schon mit der Masse des Fahrzeuges echt zu kämpfen hatte. Der erste Zwölfzylinder hatte 408 PS und benötigte nur 6 Sekunden, um die tonnenschwere Masse auf 100 Stundenkilometer zu bekommen. Verbrauchstechnisch war er zudem ein Albtraum und kam mit über 20 Liter Verbrauch auch in die Nähe eines Panzerverbrauchs. Die Über-S.Klasse von Mercedes kam äußerlich äußerst wuchtig daher und glich schon fast einem deutschen Panzer. Um dieses Modell auch selber einparken zu können, entwickelte Mercedes Peilstäbe, welche dann elektrisch ausfuhren. Spötterisch wurde anfang der 90er Jahre mehrfach in Fachzeitschriften behauptet, dass diese S-Klasse um den damaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl herumgebaut wurde. Auch die Geschichte mit dem Sylt-Shuttle Zug von Niebüll nach Westerland, wo angeblich diese S-Klasse beim erstmaligen Auffahren sich in dem Autoreisezug aufgrund der Größe verkeilte, somit nicht auf den Shuttle-Zug passte, hält sich bis heute wehement aufrecht. 
 
Den Kampf um den imposantesten Motor unter der Haube des deutschen Flagschiffes verlor diese S-Klasse gegen die Konkurrenz aus München. BMW baute erstmalig nach dem zweiten Weltkrieg den ersten deutschen Nachkriegs-Zwölfzylinder in den 7er BMW ein und die Ingenieure und Kunden zogen bei Mercedes Benz recht lange Gesichter. Es dauerte über ein Jahr, in dem dann endlich einen vergleichbaren Motor im Mercedes anbieten konnte, doch die ewige Überheblichkeit von Mercedes gegenüber BMW verstummte in jenen Tagen. Auch die 5er Baureihe setzte zeitgleich der E-Klasse zunehmend zu und zeigte auf, dass Mercedes sich in einer Art Dornröschenschlaf befunden haben muss und nicht unbedingt dauerhaft die Nummer 1 in Deutschland bleiben muss. Die Krone des Automobilbaus wurde zumindest erstmalig in jenen Tagen zwischen München und Stuttgart geteilt. Auch um die Abverkäufe des W-140 kursieren so manche Gerüchte, die nicht wirklich verkehrt erscheinen. Während hierzulande keiner diese S-Klasse noch haben wollte, schienen die Russen ganz scharf auf diesen Übermercedes gewesen zu sein und kauften die Restbestände dann vergünstigt auf.  
 











Mittwoch, 26. August 2026

Schuco´s ewiger Porsche 911er aus dem Turbozeitalter darf auch bei Minimax in der Neuzeit überleben und kommt in einem zeitgeistigen Braunmetallic in den Handel... : Porsche 911 Turbo (930), 1975, Schuco (Minimax Import & Export Ltd.), Modelljahrgang 2026

Hersteller : Schuco (Minimax Import & Export Ltd.)
Modell : Porsche 911 Turbo (930), 1975
Lenkung : Linkslenker 
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2026
Rubrik : Edition 1: 64
Produktionsort : China
Farbe : Braunmetallic (Braunkupferdiamant Metallic, Originalfarbton)
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,8 cm x 2,7 cm x 1,9 cm (l/b/h)
Preis : ca. 18,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )

Dieser Porsche 911 Turbo (930) aus 1975 war mit eines der ersten Modelle von Schuco´s neuer 1:64 Linie und schlug auch gleich aufgrund der wunderschönen und leicht bezaubernden Optik ein wie eine Bombe. Auch wenn man sich selber manchmal dachte, ob man noch einen weiteren 911er in der Sammlung benötigt, sollte man immer an das gute alte Sprichwort denken : "Haben" ist besser als "brauchen"! Also Grund genug für Minimax auch das Modell in die Neuzeit zu retten, da noch nicht jede Originalfarbe bedruckt und somit die eigentliche Geschichte des Turbomodells auch noch nicht vollständig auserzählt wurde, sollte man noch in den Vitrinen und Regalen der Nation für weitere Modelle etwas Platz lassen. Bis auf eine leichte Schiefstellung erscheint das Modell qualitativ noch auf dem gleichem Niveau wie zuvor zu sein. Vielleicht hat man bei Minimax mit dem Fahrwerk etwas experimentiert, da die Fahrerseite einen etwas größeren Abstand zwischen Kotflügel und Gummireifen aufweist. Das Modell rollt aber gut.  
 
Dass ich mir die Sondermodelle "Collection" inklusive der derzeit aktuellen fünften Welle von Majorette in den Einzelshowkästen ebenfalls besorgt habe, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Doch beim Betrachten der Modelle sahen alle Modelle nie so aus, als wären sie direkt von Majorette entwickelt oder gebaut worden, weil sie schon durchgehend im Maßstab 1:64 sind und qualitativ plötzlich andere Details im Focus stehen hatten, als es sonst bei den üblichen eigenen Modellen der Fall war. Heute habe ich bei der aktuellen Präsentation des ehemaligen Schucomodelle feststellen müssen, dass das Minimax Modell dem Majorette Collection Modell bis auf vier Punkte absolut gleicht, so dass diese Modelle tatsächlich als "identisch" gelten können, da der Großteil an Gleichheit passt. Die Modelle sollte sich somit jeder Sammler mal nebeneinander stellen : Abweichung 1 zeigt beim Minimaxmodell die Scheibenwischer auf der Fahrerseite links, Abweichung 2 zeigt beim Minimaxmodell an der Fahrzeugfront eine Kennzeichenfläche, Abweichung 3 zeigt beim Minimaxmodell deutlich dünnere Reifen bei gleicher Fuchsfelge und Abweichung 4 besteht bei den Heckleuchten, wo das mehrfarbige Plastik nicht bedruckt wurde. Ansonsten sind die Modelle absolut gleich. Damit wäre der Majorette Colletion Produzent zumindest bei diesem Modell mit großer Wahrscheinlichkeit also Minimax.

Zu den Details: Rundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik, Porsche Markenemblem auf Motorhaube, waagerechte orangefarbene Blinker innerhalb der Stoßstange, schwarze Stoßleisten vorne und hinten, Nebelscheinwerfer in Silber mit schwarzem Gehäuse, kleine Spoilerlippe in Verbindung mit Teilen des Kotflügels, Außenspiegel links (der rechte Außenspiegel ist in der Tat nicht montiert), Scheibenwischer in Schwarz, Scheibenumrandung in Schwarz (bis auf Frontscheibe), leicht getöntes Colorglas, schwarze unterläufige Frontschürze mit der Stoßstange vorne verbunden, seitliche Blinker in Orange in den vorderen Kotflügeln, seitliche Zierleisten unten an der Tür sowie ein geschwärzter Teil als Schmutzabweiser am hinteren Kotflügel, Motorhaubengrill mit kleinem Zusatzgitter am Heck in Schwarz, Stoßkante des Heckflügels in Schwarz, Schiebedach, B-Säule in Schwarz, schön gestylte und geschwärzte Fuchsfelgen (originales Design!), profilierte Gummireifen, Rückleuchten aus mehrfarbigen und durchsichtigem Plastik in Rot, Gelb und Silber, "Porsche" Schriftzug in Silber auf der Heckplastikblende, schwarze hochkant stehende Bumper (Stoßstangenteilstücke), ein schwarzer Auspuff auf der Fahrerseite hinten sowie ein hoch detailliertes Interieur in Hellbraun (siehe am Ende der Bilder ein Detailfoto aus dem Innenraum).
 
Zu der Historie des Porsche 911 (1975) : Das G-Modell gilt in der Bauzeit von etwa 1975 bis 1989 optisch mit zu den beliebtesten Varianten der Baureihe 911, weil es sozusagen das Urmodell aus den 60er Jahren mit der Wohlstandsneuzeit der 70er und 80er Jahre verbindet. Aus der ehemals recht glatten Form wird nun ein Muskel bepackter Bolide hergestellt, dessen markante Front und dem ebenfalls markanten Heckspoiler die Kraft auf den Leib geschrieben wird. Auch wenn die zusätzliche Modellbezeichnung "930" bei diesem Modell entfallen ist, kennzeichnet sie doch den 911 Turbo als solchen aus. Die Zahl verweist auf den Dreiliter Hubraum des Sechszylinder Boxermotors aus dem Carrra RS, und spiegelte mit dieser Ansage damit auch mit rund 260 PS Leistung den schnellsten in Serie in Deutschland hergestellten Sportwagen ab 1975 wieder. Diesen Titel konnte er zumindest bis etwa 1986 behalten, ehe ihm der erste BMW M5 der Baureihe E28 auf den Leib rückte und ihn vom Thron stieß. Weiterhin ist dieses Modell der erste Porsche, in dem ein Turbolader verbaut wurde. Ohne die 3,3 Liter Version ist alleine der Dreiliter Porsche nur rund 2850 Mal zwischen 1974 und 1976 gebaut worden.  
 











  

Montag, 24. August 2026

Team Transport hat momentan eindeutig den japanischen Motorsport und speziell die sportlichen Honda Modelle im Focus...(2) : Honda Civic Type R, 2024 & Kousoku Hauler, Hot Wheels, Team Transport, Walmart Legends Tour Exclusive, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Hot Wheels
Modelle : Honda Civic Type R, 2024 & Kousoku Hauler
Lenkung : Linkslenker & Linkslenker 
Update : Ja, sowohl bei dem PKW als auch LKW Modell in 2026
Rubrik : Team Transport, Walmart Legends Tour Exclusive, Premium, Car Culture
Produktionsort : Thailand
Farbe : beide Modelle in Weiß (Championship White) + Gelb + Schwarz
Maßstab : 1/64
zu öffnen : Laderampe des Kousoku Hauler lässt sich abklappen
Maße Modelle: ca. 7,3 cm x 3,2 cm x 2,3 cm & 13,6 cm x 4,2 cm x 4,7 cm (l/b/h)
Preis : ca. 20,00€ ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )
 
In der heutigen Vorstellung gibt es wieder einmal ein schönes Gespann aus Transporter und Fahrzeug von der seit Anbeginn hoch nachgefragten Walmart Legends Tour Exclusive. Ich kann mich noch genau erinnern, wie schwierig es war, dieses Sondermodell immer im Ausland zu besorgen. Manche Gespanne hatten aufgrund eines gierigen Verkäufers echt hoche Einzelpreise von 80 bis zu 100 Euro inklusive Versand und wurden auch nur einzeln verschickt. Einige wenige Verkäufer boten gleich das zweite Modell mit an, um sich dann das zu haltende Modell durch den Verkauf des zweiten Modells finanzieren zu können. In der Regel kamen diese Modelle bei mir bis 2024 aus den USA. Der 2023er Jahrgang des Legends Tour Doppel war in der Besorgung eine Vollkatastrophe und kam mangels vernünftiger Angebote aus Australien. Somit legte dann das Modell etwa 16.000 Kilometer zurück. Irre, oder nicht? Ich bin da aber nicht der einzige, der tatsächlich seine Sammlung mit bestimmten Modellen aus aller Welt bezieht. Der erste entspannte Jahrgang aus Deutschland war 2025, was sich hoffentlich weiter so fortführen wird. Alleine schon deshalb, dass die Modelle nicht um die halbe Welt fliegen müssen.       
 
Ein paar Worte muss ich allerdings noch zu diesem exzellenten Motorsportmodell verlieren, welches mich in punkto der Fahrwerksleistungen deutlich mehr als sonst beeindruckt hat. Der aktuelle Honda Civic wurde von Hot Wheels beim Fahrwerk gefühlt von links nach rechts gedreht und ist absolut spurstabil in jeder Lage. Egal ob kurzer oder lang gefahrenen Lastwechsel, eng oder weit gefahrene Kurven sowie ein abrupter Bremsversuch zeigen auf, dass die montierten Slicks eine absolut perfekte Bodenhaftung haben. Das Modell rutscht nicht einen Milimeter aus dem Spurverlauf heraus. Ein mit Sicherheit dazu beitragender und entscheidender Punkt ist die Bodenplatte aus Metall und dass der Schwerpunkt des Modellfahrzeuges auch nicht nur gefühlt in der Mitte liegt. "SO" sehen Rennsportsieger aus, welche vom Sprint am Start bis zum Zieleinlauf der Konkurrenz problemlos davonfahren. Meine Nummer 1. Chapeau Hot Wheels !!!  
 
Zu den Details des Honda Civic : fotorealistisch bedruckte Flächenscheinwerfer mit Einzelleuchtendarstellung in Schwarz eingefasst, Kühlergrill in Schwarz sowie mit angehauchter silberner Wabenoptik, silbernes Honda Emblem auf rotem Grund, rote Dekorleiste auf dem Kühler und über dem Honda Emblem platziert, Seitenblinker in Orange, Lüftungsecken ohne Aufdruck, großes schwarzes Lüftunsggitter mit Wabenoptik innerhalb der Frontschürze, schwarze Spoilerlippe an der Front mit einer einer leichten Übertiefe von bis zu zwei Milimetern, Außenspiegel außen in Schwarz und innen silbern, Scheibenwischer, Dachantenne, geschwärzte Scheibenumrandung seitlich, schwarze B-Säule, Motorsportbedruckung auf den Haupt- und Seitenflächen "Hot Wheels Legends Tour (hier sind der Hot Wheels Schriftzug als auch der "Tour" Schriftzug in Gelb aufgedruckt) / Powerd by Mobil (Motoröl Hersteller) / Rennsportnummer 26 (hier ist auch das Jahr gemeint)", dazu gibt es noch die typischen "Legends Farben" Gelb als Flächenaufdruck sowie Schwarz hier als Wabenaufdruck, großer und schwarzer Heckspoiler aus Plastik am Heck, filigrane Zehnspeichenfelge in Weiß (immer noch eine der schönsten Hot Wheels Felgen), gummierte Slicks, Flächenheckleuchten mehrfarbig in fotorealistischer Darstellung und untereinander mit einer Leiste verbunden, Honda Emblem auf der Heckklappe in Silber auf rotem Grund und Silbereinfassung, Modellschriftzug in Schwarz "CIVIC" (links) und "Type R" (rechts) in Schwarz und Rot, Positionsleuchten in Rot auf schwarzer Einbauschale, schwarzes Flächenkennzeichen sowie in Gelb der Hot Wheels Aufdruck, hochgezogene Heckschürze in Schwarz mit zwei silbernen Endrohren in Rund sowie ein schwarzes Interieur.
 
Die neue Transporterreihe in Form des Kousoku Haulers gehört zu den derzeit stärksten und besten Transportern von Hot Wheels überhaupt und zielt voll auf den japanischen Motorsport. Dabei wird der Motorsport in seiner Optik direkt von den Fahrzeugen auch auf den Transporter übertragen. Darüber hinaus steht hier Honda mit im Mittelpunkt so dass in dieser Reihe auch Modelle gezeigt werden, welche in der Mainline noch nicht aufgetaucht sind. Vor wenigen Wochen wurde das gleiche Modell von Bride Motorsport dargestellt, welches sich dem heute gezeigten Modell bis auf die Aufdrucke absolut gleicht. 
 
Zum guten Schluss gibt es noch ein paar Worte ohne Detailaufzählung zu dem spannenden Rennsporttransporter, welcher zwei Automodelle transportieren kann. Die Stellflächen sind starr und die Heckklappe dynamisch und beweglich. Ein witziges Gimmick ist der Abschlepphaken auf der unteren Standfläche. Hot Wheels verweist korrekt auf den Jahrgang 1990 sowie aufgrund der Optik mit dem speziellen Spoiler auf den sogenannten "Japan Style". Zugegeben, wenn man erst einmal einfach denkt, könnte man bei so einem Transporter erst einmal auf Nissan tippen, wobei Nissan hier definitiv nicht der Hersteller ist. Ebenso wichtig und präsent ist hier der japanische Hersteller von Transport- und Nutzfahrzeugen HINO im Transportergeschäft. Und damit kann man den Transporter eindeutig auch als "Hino Ranger Hauler" von 1990 identifizieren. Die Marke HINO ist bereits 84 Jahre alt und gehört einem großen Mischkonzern an. Nach einem Wirtschaftsbericht im Internet sind sowohl Toyota als auch Daimler Truck an den LKW Fahrzeugen mit rund 25% seit 2025 beteiligt.