Dienstag, 27. Oktober 2026

Majorette zeigt noch einmal die feuerrote A-Klasse von AMG in der alten Verpackung der Premium Cars ... : Mercedes Benz AMG A35 4Matic, Majorette, Premium Cars, REF 232H, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Majorette
Modell : Mercedes Benz AMG A35 4Matic
Lenkung : Linkslenkung 
Update: Ja, neue Modellfarbe in 2025, REF 232H
Rubrik : Premium Cars
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : 18.11.24, gemäß Aufdruck Bodenplatte 
Farbe : Rot
Maßstab : 1/59
zu öffnen : Heckklappe
Maße : ca. 7,6 cm x 3,1 cm x 2,6 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € (Mein Kaufpreis neu in 2025)
 
Da ist sie wieder, die gefragteste Version der A-Klasse in unserem Maßstab. In dieser Version taucht sie nun bereits zum fünften Mal auf, wobei die sechste Fassung zeitgleich mit angeboten wurde. Die unten gezeigte rote Version ist hier im Bild für den Modelljahrgang 2025 zum allerletzten Mal in der alten Verpackung der premium Cars im Handel aufgetaucht und ist immer noch Bestandteil der aktuellen Mainline von Majorette. Wenn man sich den Markt so anschaut, darf mal wohl zu Recht sagen, dass Majorette den Kampf um die beste und attraktivste A-Klasse in diesem Segment gewonnen hat. Hot Wheels hat zwar noch in punkto von unterschiedlichen Stückzahlen bei dem Modell die Nase vorn, versteckt den kleinsten Benz allerdings überwiegend in irgendwelchen Multipacks (wobei es gerade aktuell tatsächlich ein neues Mainline Modell auch von dort gibt!), was Majorette jetzt nicht macht. Majorette zeigt die Wichtigkeit von Mercedesmodellen in der Mainline und betont auch den Zusatz "AMG" sehr gerne dazu. Immerhin gibt es bei Majorette davon auch eine Transporterserie sowie auch ein Giftpack mit dem Thema AMG. Siku hat den voll gefloppten Vorgänger bereits aus dem Programm entsorgt und Matchbox baut den CLA Shooting Brake als vollkommen eigenständige andere Variante für sich weiter. 
 
Demnach ist Majorette hier fast ohne Konkurrenz. Und die neuen Farben gehen voll auf, sofern man denn ein Modell überhaupt zu fassen bekommt. Im letzten Modelljahr bekam der kleine Benz sogar die neue und überaus scharfe V-Felge in der verchromten Fassung montiert. Die neue V-Speiche sieht allerdings auch geschwärzt sensationell gut aus. Es scheint zudem, als hätte man das Fahrwerk bei diesem Modell etwas angepasst, denn die akustische Laufruhe auf der mittleren Reifenrille beim Abrollen auf der Schreibtischplatte fällt direkt auf. Die Federung macht das Modell fahr- und spielaktiv. Den Pylonentest meistert das Modell trotz kurz blockierender Einzelreifen an der Front und Kratzgeräuschen beim Lastwechsel spurstabil. Was bei glatten Flächen vielleicht als Nachteil klingen mag (aber nicht unbedingt einer sein muss), ist beim Spielen auf einem Soft-Veloursboden oder kurzflorigen Velourteppich ein unbezahlbares Spielvergnügen, denn hier geht die Federungsstrategie vollkommen ohne Geräusche und blockierende Reifen auf. Die Qualität ist spitze, die Details wunderbar ausreichend und der Spielspaß für "Große" auf der Tischplatte und "Kleine" auf dem Teppich unbezahlbar. Und wenn der Titel des "feuerroten Spielmobils" nicht schon in den 70er Jahren geprägt worden wäre, hätte man diesen Titel auch den kleinen AMG von Majoretet vergeben können.
 
Zu den Details : Frontscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik, schwarzer Kühlergrill, Mercedesstern und Kühlerdoppelstreifendekor in Silber, schwarze Lüftungsgitter in der Frontschürze, schwarze Lüftungsecken seitlich, Mercedesstern in Silber auf der Motorhaube, geschwärzte B-Säule, Außenspiegel in Wagenfarbe, Scheibenwischer, klares Scheibenglas, aktuelle V-Speichenfelge verchromt montiert (Achtung : neue Felgengeneration für das Modelljahr 2025), Dachspoiler an der Heckklappe, Heckleuchten in Rot und Silber bedruckt, Mercedes Stern in Silber auf der heckklappe aufgedruckt, Bezeichnung "AMG" und "A35" am Heck in Silber aufgedruckt, hochgezogene Heckschürze mit vier Auspuffrohren, sowie ein detailliertes schwarzes Interieur. 

Dieser kleinste und kompakteste aller AMG Fahrzeuge ist nun wirklich ein echter Leckerbissen für Modellautofreunde geworden. Der kleinste AMG wird fast genau wie das Serenmodell bereits seit 2018 in Deutschland als auch in Ungarn gebaut. Interessant ist die Motorwahl, denn es handelt sich zwar um ein AMG Modell aber um dessen Einstiegsversion, welche aber nun nicht schwach klingen mag. Aus einem Turbo aufgeladenen Vierzylinder holt AMG ab Dezember 2018 rund 306 PS Leistung heraus. Handelt es sich um ein 4Matic+ Modell, legt AMG noch weitere 81 PS Leistung drauf. Wer Geld im Überfluss hat, wählt den S 4Matic+ und kann aus dem gleichen Motor dann rund 421 PS Leistung schöpfen. Angesichts der Tatsache, dass die A-Klasse ein Kompaktmodell ist, dürften hier schon raketenartige Fahrwerte zu erwarten sein. Immerhin braucht der Mercedes nur vier Sekunden, bis die 100 Kilometer pro Stunde auf dem Tacho erreicht sind. Damit dürfte dieser kleinste Spross der Mercedesfamilie vermutlich mit einer der schnellsten Kompaktfahrzeuge in diesem Blog sein. Und als aktuellen Zusatz zu dem vorherigen Text muss man einfach noch erwähnen, dass man bei der A_Klasse hier noch eine wirklich schöne Front entworfen hat. Der derzeite Weg von Mercedes, alles aufzuplustern und nachts leuchten zu lassen ist der verkehrte Weg... .











 

Sonntag, 25. Oktober 2026

Matchbox verzaubert alle Sammler mit der Local Cruisers Series und einer glanzvollen Neuvorstellung in der Modellpalette... : Chevrolet Impala, 1958, Matchbox, Local Cruisers Series, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Matchbox
Modell : Chevrolet Impala, 1958
Lenkung : Linkslenker
Update : Nein, neues Modell in 2026 (Ersterfassung in meiner Datenbank).
Rubrik : Local Cruisers Series, 2026
Produktionsort : Thailand
Farbe : Hellblaumetallic + Weiß
Maßstab : ca. 1/69
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,7 cm x 2,9 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 15,50 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026)
 
Als ich dieses Modell das erste Mal gesehen hatte, war für mich absolut klar, dass ich dieses Modell auch unbedingt haben wollte. "Fast" schon zu jedem Preis, denn mit fünfzehneinhalb Euro ist das schon echt eine Ansage für ein neues Matchboxmodell gewesen, aber es gab ihn nun einmal ausschließlich nur aus den USA zu kaufen. Ein Stück blieb originalverpackt bei mir liegen und das zweite Modell habe ich mit viel Freude ausgepackt, um damit ein wenig auf der Tischplatte zu spielen. Dieses Modell darf als zeitlos schön und auch zeitlos perfekt verarbeitet gelten. Es zeigt zudem eine unaufgeregte aber für die damalige Zeit übliche Kombination von Außenfarben, insbesondere die Zweifarbigkeit mit einem weißen Dach war damals so gegen Aufpreis oftmals üblich. Die Felgen aus der Heritage Classic Abteilung sind zudem zeitgenössisch gut gewählt worden. Wer so ein Modell haben will, sollte sich etwas sputen. Noch gibt es ein Angebot aus den USA, wobei auch zu erwähnen ist, dass der Chevy im Einkauf nicht günstiger wird.
 
Bei Matchbox ist das Modell absolut neu und im Gesamtkonzern tatsächlich schon etwas älter, denn das Erstlingswerk kam nach meinen Aufzeichnungen tatsächlich von Hot Wheels. Das Grundmodell von Hot Wheels ist in meiner Datenbank in der ersten Erfassung im Jahre 2006 erfolgt, hier bei einem Sondermodell der "Hot Wheels Classics" Baureihe (bei Hot Wheels war das der Jahrgang 2007, so dass schon vorher ausgeliefert wurde). Vor etwa 20 Jahren war das Modell für mich einer der schönsten Hot Wheels aller Zeiten, doch das deutlich schönere Modell vom Impala ist tatsächlich das von Matchbox von heute. Das Hot Wheels Modell ist ebenfalls schon in diesem Blog zu finden, und es zeigen sich ein paar Unterschiede in der Ausführung. Hot Wheels baute das Coupé seinerzeit einen guten halben Zentimeter länger und ebenfalls schon beachtliche drei Millimeter tiefer. Zudem hatt Hot Wheels noch einen Reserverad Zusatz am Kofferraum verbaut, der beide Modelle auch nach Themen her ordentlich abtrennt, denn das Matchboxmodell erscheint in dieser ersten Fassung fast schon puristisch original. Somit kommt er der Begrifflichkeit des "Local Cruisers" schon sehr Nahe, wobei auch die Tuning Szene auf solchen Cruiers Treffen verterten ist.   
 
Zu den Details : fotorealistisch bedruckte Doppelrundscheinwerfer, ebenso fotorealistisch bedrucktes Chevrolet Emblem auf der Motorhaube, Stoßstangen vorne und hinten sowie Kennzeichenhalter und doppelrunde Blinker samt Kühlergrill in hochglänzender Chromoptik (auch Bestandteil der Bodenplatte), Bodenplatte aus plastik im hochglänzenden Chromlook, Außenspiegel in Wagenfarbe, Scheibenwischer, Peilstäbe in Wagenfabe (sind auf den vorderen Kotflügeln aufgedruckt, Panormascheiben (frühe Scheiben dieser Art gingen um die Ecke herum und waren in der GM Produktion schon sehr kostspielig), aufwendige Zweifarbenbedruckung, Seitenzierrat in Form von Leisten und Gitterandeutungen in Wagenfarbe, klassische Felge von Matchbox bestehend aus einem dicken Chromring um die Radnarbe und einem schmalen Chromring außen, Chevrolet Zeichen samt Schriftzug in Schreibschrift am Heck auf der Heckklappe in Silber, Kofferraumschloss in Silber, runde Heckleuchten zweifarbig, leichte Darstellung von Heckflossen sowie ein weißes Interieur.  

Irgendwie war das seinerzeit schon eine recht merkwürdige Verkaufstaktik von General Motors oder von Chevrolet selber, denn dieses Modell wurde in Realität nur ein Jahr lang gebaut. Unverständlich ist das deswegen, da man in dieser Jahresproduktion bereits eine hervorragende Leistung mit etwa 125tsd Limousinen sowie etwas mehr 55tsd Cabriolet vorweisen konnte. Doch der Hersteller begründete die Einstellung dieses Modells damit, dass die Entwicklung zu lange gedauert habe und man mit der Beantragung auf Doppelscheinwerfer künftig alle Modellreihen so ausstatten will und die einzelnene Rundscheinwerfer damit abschaffen wollte. So ganz viel Sinn macht das aber nicht und die komplette Fahrzeugumstellung kostet zudem auch viel Geld. Leistungstechnisch verführte Chevrolet bereits seine Kundschaft mit einem Sechszylinder und sechs weiteren V8 Motoren. Die Leistung im Einstiegsmodell lag bei 145 PS, die Leistung des kleinsten V8 Motors lag bei rund 185 PS und das Topmodell hatte dann bereits 315 PS Leistung. Während der Sechszylinder noch mit 3,9 liter Hubraum auskam, wurden die Achtzylinder schon mit 4,6 und 5,7 Liter Motoren ausgestattet. Auch wenn heute Fahrzeuge mit rund 1,5 bis 1,6 Tonnen Gesamtgewicht als "leicht" gelten, war der Amerikaner schon sehr schwer. Europas Fahrzeuge lagen überwiegend zu der Zeit bei der Hälfte des Gewichts dieses Chevrolets. Chevrolets Werbeabteilung war in diesen Jahren auch schon früh unterwegs und prägte die Motoren mit klnagvollen Zusätzen wie " Blue-Flame / Turbo Fire / Super Turbo Fire / Turbo Thrust / Super Turbo Thrust / Special Super Turbo Thrust sowie der modernen Formulierung der RAM Jet Turbo-Fuel Injection (also Einspritzung statt Vergaser!).
 









  

Donnerstag, 22. Oktober 2026

Matchbox geht in der europäischen Modellgeschichte zurück und zeigt eine neue farbliche Modellvariante des berühmten und begehrten Opel Kadett GT/E... : Opel Kadett C Coupé GT/E, 1975, Matchbox, European Car Series, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Matchbox
Modell : Opel Kadett C Coupé GT/E, 1975
Lenkung : Linkslenker 
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2026
Rubrik : European Car Series, 2026
Produktionsort : Thailand
Farbe : Grün + Schwarz
Maßstab : ca. 1/57
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3 cm x 3,0 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 8,50 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026)
 
Endlich gibt es mal wieder einen Opel zu kaufen. Und was für einen! Matchbox hat hierbei seine Hausaufgaben hervorragend gemacht und endlich eine Baureihenlücke geschlossen, welche es in dieser Form in unserem Maßstab mit dem Abgang des Opel Kadett E von Matchbox seit mehr als 30 Jahren so gibt. Damit ist die gesamte Kadettbaureihe ab den Nachkriegsjahren des zweiten Weltkrieges vollständig geschlossen worden. Da ab der Entwicklung der Baureihe "F" der Kadett in Astra umbenannt wurde, begann auch durchaus durch die Namensänderung der Sinkflug der Marke Opel zu beginnen. Mit diesem Modell wird Matchbox bei der "will-ich-unbedingt-haben" Fraktion gut punkten, und es ist bereits heute nachweislich ein Kassenschlager geworden. Die Marke Opel hat bei Matchbox Tradition und es ist heute unendlich wertvoll zu zeigen, dass Opel noch lange nicht als Marke gestorben ist.Abe Lugo hat den opel übrigens entworfen.
 
Mit dem Coupé hat Matchbox hier die schönste Modellvariante herausgesucht und mit dem GT/E natürlich auch noch den sportlichsten Ableger produziert. Wer so ein prominentes Fahrzeug auf den Markt wirft, löst allerdings eine Schattenseite des Modells auf. Wer auf den Preis guckt, könnte meinen, dass ich mich verschrieben habe, aber derzeit findet man die aktuellen Matchbox der Mainline im Handel zwar oft, liegen aber generell über dem üblichen Ladenpreis, sofern man überhaupt einen Laden findet, der diese Modelle anbietet. Denn die spitzfindigen Onlinehändler haben hier hier bereits ein Geschäft gewittert, teilweise die Läden geplündert und bieten fast alle Opel mit üppigen Aufschlägen an. Das modell ist vollständig bedruckt und gut verarbeitet. Als Sondermodell der European Series ist entsprechend auch eine Farbe gemäß der Modellhistorie gewählt worden, welche erst einmal nur so und hier zu finden ist. Es wäre schön, wenn Matchbox diese Baureihe noch etwas ausweiten würde. Man könnte ohne Probleme den Opel City daraus machen oder im Sinne der Baureihe nur die Front ändern, um den brittischen Opel Chevette mit der berühmten "Droop Snoot" nachzubauen.
 
Zu den Details : detaillierte Zinkgussfront, fotorealistisch bedruckte Rechteckscheinwerfer, Blinker ohne Aufdruck und Kenzeichendarstellung in der schwarzen Frontschürze, Außenspiegel in Wagenfarbe, Scheibenwischer, leicht getöntes Scheibenglas, seitliche Scheibenumrandung in Schwarz, schwarzes Ziergitter an der C-Säule, schwarzes Streifendekor seitlich, "GT/E" Schriftzug in Schwarz auf den vorderen Kotflügeln, schwarze Absetzung des Fahrzeuges unterhalb des Ziersreifens (gemäß dem originalen GT/E innerhalb einer Modellsonderfarbaktion), verchromte Sechsspeichenfelge auf schwarzen Plastikreifen (hier ist die dicke Speichenfelge gemeint), "GT/E" Schriftzug in Schwarz auf der rechten Seite des Hecks, Rückleuchtenband in Schwarz, teilbedruckte Heckleuchten mehrfarbig in Weiß + Rot + Dunkelrot + Gelb, weißes Kennzeichen mit blauem Seitenrand gemäß der deutschen Kennzeichen, "Kadett C" Aufschrift in Schwarz, Länderplakette erkennbar, schwarze Stoßstangen und ein graues Interieur.
 
Der Opel der unteren Mittelklasse wurde, wenn man den Aero mitzählt, in sechs Karosserievarianten gebaut und galt im damaligen Angebot als ein echter Tausendsassa. 1,6 Millionen Stück baute Opel davon, ohne die anderen weltweit vertriebenen Derivate hierbei innerhalb der GM Gruppe mitzuzählen. Der am nächsten liegende Vertreter war in Großbrittanien und wurde bei Vauhall unter dm Namen Chevette vermarktet und unterschieden sich zum Kadett nur in der Frontdarstellung. Der Rest war bis auf die Lenkung dann gleich. Mit einem Liter Hubraum fing es bei Opel mit 40 PS Leistung an und hörte beim GT/E bei einem Zweiliter Hubraum mit 115 PS auf. Da alle C Kadett unter einer Tonne Gewicht gewogen haben, durfte damals der GT/E mit einer Höchstgeschwindigkeit von 190 Stundenkilometer Mitte der 70er Jahre durchaus auf deutschen Autobahnen als echter Autobahnschreck gegolten haben. Die bekanntesten GT/E Modelle wurden in Weiß und Gelb lackiert, wobei es auch zahlreiche Sondermodelle mit gesonderten Farben gegeben hat. Grün und Schwarz hat es auch einmal gegeben , so dass hier Matchbox durchaus mit einem schönen Derivat sich an die bisherigen originale gut anknüpft. Im Übergang zum Oldtimerstatus gab es damals sogar Gruppen, die aus normalen Kadetts aufgrund der Wertentwicklung einen GT/E gezaubert haben....
 









  

Dienstag, 20. Oktober 2026

Mini GT legt mit diesem BMW Modell für sich selber einen neuen Maßstab in der Fahrwerkstechnik fest und bringt somit das agilste Modell im Maßstab 1/64 heraus... : BMW 750il, Typ E38, Vorfacelift, Mini GT, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Mini GT
Modell : BMW 750il, Typ E38, Vorfacelift
Lenkung : jeweils ein Linkslenker
Update : Nein, neue Modelle in 2026
Modellnummer : 894 & 792
Rubrik : BMW
Produktionsort : China
Farbe : Dunkelblaumetallic ( Sorrento Blue Metallic ) & Hellbraunmetallic (Aspen Silver Metallic)
Maßstab: 1/64
zu öffnen  : nichts
Maße : ca. 8,0 cm x 2,9 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 19,00€ & ca. 22,00€ ( Mein Kaufpreis neu in 2026 ) 
 
Wenn man einmal die Anfangsstory von dem BMW Siebener der Baureihe E38 anguckt, findet man für eine gefühlte Ewigkeit nur das Sikumodell in Weinrotmetallic als einzigsten Siebener dieser Art wieder. Zwar war das Grundmodell gut, die Bodenplatte aus schwarzem Plastik knisterte gerne mal und auf der Bereifung waren seinerzeit mit Abstand die wirklich häßlichsten Felgenabdeckungen aus jedem üblichen Baumarkt zu sehen, welche Siku jemals entwickeln konnte. Doch nun nimmt die Baureihe endlich Fahrt auf. Almost Real vermarktet sie bereits sehr oft und Mini GT legt derzeit mit einem Dreierlei an E38 Modellen gut nach, wobei zwei Modelle dem Serientrimm entsprechen und ein Modell aus dem James Bond Streifen mit Pierce Brosnan stammt, der einst mit dem BMW und seinen Dachraketen im Film "Der Morgen stirbt nie" böse Buben ausschaltete. Erstaunlich ist, dass man sich bei Mini GT auch für die Langversion entschieden hat, wobei doch tatsächlich auch der normale 7er von der Karosse etwas mehr harmonischer wirkt und tatsächlich in unserem Maßstab immer so noch fehlt. 

Qualitativ schlägt Mini GT mit diesem 7er Modell wieder in die gleiche Kerbe wie mit dem modernen BMW Siebener i7. Insbesondere mit der schönen M-Doppelspeiche wirkt der 7er so sportlich und drahtig wie noch nie zuvor und auch zugegebener Weise so sportlich wie auch nie mehr danach. Fahrwerkstechnisch hat man hier mit der Starachse eine technische Meisterleistung vollbracht, denn das Modell ist spurstabil beim normalen ausrollen und geräuschetechnisch sogar sehr leise. Nimmt man den Siebener sportlich in seine Verpflichtung, absoliviert er den Pylonentest mit höchster Bravour und zeigt deutlich, wie sich die lange Karosse spurstabil und flink auf langen und kurzen Lastwechseln durch die Pylonen bewegt. Eine Federung gibt es hinten nicht und vorne so minimal wie eben möglich. Das Modell bremst so schnell ab, als hätte es ein ABS der Sonderklasse verbaut bekommen, so dass genau dieses Fahrwerk dieses Modells mein bisheriger Favorit aller meiner Modellautos darstellt. Ein leichtes Scheibenknistern und der im Gegensatz zu Tomy etwas stumpf wirkende Lack kostet dem Siebener die gesamte erste Platzierung, reiht sich aber direkt hinter die TLV-Modelle von Tomy ohne weiteren Abstand ein. Ein sensationelles Modell für die Vitrine und für die älteren Sammler auch mal ein schönes Modell zum Spielen auf der Tischplatte. Auf lange Sicht dürfte Mini GT hier eine gute und stabile Nummer 2 im Gesamtranking aller Modellautohersteller darstellen.   
 
Zu den Details : Doppelscheinwerfer hinter durchsichtigem Plastikglas, Kühlergrill in Form der breit liegenden Nierenform in Schwarz mit Chromrand außen, Blinker in Orange seitlich, Teilchromstoßstangen mit lackierter Aufsichtsfläche, schwarze Kennzeichenplatte mit weißem Rand und mit "BMW" in Weiß bedruckt an Front und Heck (die Größe des Kennzeichens auf der Heckklappe zeigt eher das Auslandsmodell für USA, Kanada und Japan), Lüftungsgitter in Schwarz unterhalb der Stoßstange, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik, BMW Emblem auf der Motorhaube, Lüftungsgitter auf der Motorhaube am unteren Scheibenrand, Klarglasscheiben, Innenrückspiegel aus Plastikglas, Scheibenwischer,Außenspiegel in Wagenfarbe und innen spiegelnd, Türgriffe in Wagenfarbe, verchromte Scheibenumrandung beim blauen Modell und schwarze Scheibenumrandung beim silbernen Modell, geschwärzte B-Säule, Schiebedach aus Scheibenglas, seitliche Zierleisten in Schwarz sowie Schwellerleiste seitlich in Schwarz, gummierte und profilierte Bereifung (M-Doppelspeichenfelge, eine bis heute beliebteste Felge auf der Baureihe), Heckscheibenheizung, BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, Modellbezeichnung "750il" rechts auf der Heckklappe in Silber aufgedruckt, Heckleuchten aus mehrfarbigen Plastik, silberne Stoßstange mit lackierter Aufsichtsfläche, schwarze Heckschürze mit silberner einflutiger Abgasanlage je Seite, Abgasanlage von der Unterseite versilbert sowie ein schwarzes Interieur.

Die Baureihe E38 gilt bis heute noch als die beste 7er Baureihe ihrer Art, denn BMW investierte ab Mitte der 90er Jahre in die Baureihen E46, E39 und E38 viel Geld in eine Art Qualitätsoffensive, die man bei den meisten Fahrzeugen nach über 20 Jahren immer noch bemerken kann. Zumal ist das Design aller drei Baureihen bei den Faceliftversionen als sehr zeitlos anzusehen. Technisch wurde bei dem 7er bereits viel geboten. Für die Dieselfahrer wurde zunächst der etwas asmathische 725tds mit 143 PS angeboten, der schon mit dem Gewicht des 7ers ordentlich zu kämpfen hatte. Besser war der 3,0 Liter Sechszylinder Diesel mit zunächst 184 PS Leistung und später 193 PS Leistung. Dieses Motorenaggregat wurde sogar einmal zum besten Dieselmotor der Welt gekürt. Um weiter in den Leistungsstufen aufzusteigen bot man ab dem Faceliftmodell noch einen 3,9 Liter Dieselmotor an, der leider nicht das gehalten hatte, was man der Kundschaft versprach. Mehrere Motorschäden bei Kilometerständen bis zu 40tsd Kilometer Laufleistung brachte BMW dazu, diese Variante nicht mehr zu verkaufen und sogar Autos wieder zurückzukaufen. Die meisten Motoren waren aber Benziner, da die Leistungsentfaltung und Fahrkultur bei den großen Motoren in Verbindung mit dem Flaggschiff 7er bestens harmonierten. Der Einstieg bildete der 728i mit 193 PS, welcher schon vollkommen ausreichend und sehr wirtschaftlich war. Mit dem Fahrzeuggewicht und Ausstattungen im Vollausstattungsbereich waren aber der Vierliter V8 und der V12 mit bis zu 326 PS leistung die allerbeste Wahl für den großen 7er. Während die Benziner alle bei 250 Stundenkilometer abgeriegelt waren, konnte der solvente Käufer seinerzeit auch einen 7er von Alpina haben, welcher als B12 dann bis zu 293 Stundenkilometer in der Endspitze erreichet. Und das als Limousine wohlgemerkt... . Die gesamte Stückzahl belief sich in etwa auf knapp über 327.500 Stück. Gegen die Baureihe W140 von Mercedes hatte dieser 7er ein leichtes Spiel, denn Geschichte, dass ein W140 auf einem DB Reisezug von Niebüll nach Westerland (Sylt) stecken blieb, wird heute immer noch und immer gerne auf Treffen und Stammtischen mit viel Frohsinn erzählt. Mercedes fand das seinerzeit allerdings weniger lustig... 
 











  

Sonntag, 18. Oktober 2026

Majorette bringt einen weiteren neuen, heißen Polizei Streifenwagen in den Handel und greift damit sogar etwas in Richtung Tomy an... : Toyota GT86 , Japan Police, Majorette, Rescue World, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Majorette
Modell : Toyota GT86 , Japan Police
Lenkung : Linkslenker
Update : Nein, neues Modell in 2025 
Modellnummern : REF 218D
Rubrik : Rescue World
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : der 27.01.25
Farben : Weiß + Schwarz
Maßstab : ca. 1/58
zu öffnen : die Türen
Maße : ca. je 7,4 cm x 3,2 cm x 2,5  cm (l/b/h)
Preis : ca. je 6,00 € (Kaufpreis neu in 2026)
 
Erinnert sich noch jemand an die Tune Up´s Serie von Majorette? Da war der Toyota GT 86 sogar mal der ultra rare Star in der Serie. Es scheint fast so, als wäre die Serie Schnee von gestern, wie der Volksmund so schön sagt. Mit diesem ebenfalls neuen Polizei Streifenwagen der Japan Police erfüllt Majorette mit dem Toyota GT 86 nicht nur den Wunsch der JDM Suchenden (JDM = Japan Domestic Market), sondern wildert auch noch ganz angriffslustig in einem der Eckpfeiler von Tomy´s erfolgreichen Streifenwagen aus der Mainline und der höher positionierten Limited Vintage Reihe. Leider hat das Modell keine eigene Modellnummer erhalten, wobei es ja in dieser Optik und Funktion ein eigenständiges neues Modell wäre. Das Modell an sich ist wirklich klever gemacht, denn man könnte es einfach mal inmitten der japanischen Modelle von Tomy stellen, ohne dass es großartig auffällt. Gewiss, der Maßstab des Toyota GT 86 könnte abweichend vom Maßstab 1/64 den Toyota von Majorette verraten, aber oberflächlich betrachtet ordnet er sich gut unter und fällt damit nicht ganz so schnell auf. 
 
Der Toyota GT 86 trägt zwar eine der älteren aber durchaus immer noch attraktivsten und schönsten Speichenfelgen seiner Art. Das Modell ist innovativ und harmoniert wie zuvor beschrieben auch mit anderen Modellen in der Thematik der japanischen Streifenwagen. Fahrwerkstechnisch ist das Modell von Majorette eher der Tiger auf dem Teppich, wo man spekaktuläre Kurvenfahrten und Drifts unternehmen kann, ohne das Kratzen der Reifen an der Karosse zu hören, wenn das Modell auf der Tischplatte rollt. Bremsvorgänge absolviert dieses Modell ausschließlich mit blockierenden Reifen und einem leicht aus der Lage rutschenden Fahrzeug. Der eine oder andere Sammler mag das vielleicht nicht, aber Kinder stehen im Kinderzimmer voll darauf. Hot Wheels und Matchbox müssen sich künftig daran gewöhnen, die Nummer 3 im Massenmarkt an sich kleben zu haben. Die Stück- und Drehzahl solcher Modelle ist immerhin mehr als beeindruckend. Unauffälliger ist Tomy, aber "noch" agiert man nicht der Mainline offiziell weltweit. 

Zu den Details : Scheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas (gleiches Bauteil wie Frontscheibe), Toyota Emblem in Silber aufgedruckt, geschwärzte Lüftungsgitter, seitliche Lüftungsgitter in Weiß, Motorhaube in Weiß und Schwarz (mit dem typischen schwarzen Dreieck auf der Motorhaube), Scheibenwischer, Außenspiegel, Dachantenne, Signalleuchte in Rot, alte aber bewährte Achtspeichenfelge geschwärzt, Motorhaubenaufschrift "Police" samt Emblem der polizei in Gold, seitliche Scheibenleisten in Schwarz, Streifenwagenaufdrucke seitlich  in Schwarz (japanische Schriftzeichen) sowie Aufschrift "Police" in Weiß, geschwärzte Achtspeichenfelge auf Plastikräder, "GT" Aufdruck in Silber auf der Heckblende links, klares Scheibenglas, hochgezogene Heckschürze in Schwarz, je ein Auspuffrohr in Schwarz je Seite, Heckleuchten in Rot und Silber aufgedruckt sowie ein graues Interieur.
 
Das Modell ist sehr gut gelungen und passt auch bestens in die Modellpalette von Majorette hinein. Das Pendant des Modells ist übrigens der Subaru BRZ, welcher mindestens schon von Hot Wheels als Sondermodell nachgebaut wurde. Das Originalfahrzeug besitzt einen Zweiliter Vierzylinder Boxermotor, welcher mit rund 200 PS Leistung recht ordentliche Fahrwerte zustande bringt. Den Sprint schaft der Toyota zwar nur in 7,6 Sekunden, macht aber diese Beschleunigungslücke nach oben immerhin mit der Höchstgeschwindigkeit von rund 226 Stundenkilometer wieder wett. Damit erfüllt sich auch die Vorgabe, hier einen guten Streifenwagen nachzubauen. Es gehört zu der Kategorie Sportcoupés und stellt einen schönen überschaubaren Einstieg in die Welt der Sportwagen dar. Das Original wurde übrigens von 2012 bis 2020 gebaut.