Sonntag, 7. Juni 2026

Hot Wheels verfeinert einen seiner ultimativen deutschen Klassiker auf eine bezaubernde Art und schickt ihn auf eine klassische Oldtimerrallye eines Oldtimerclubs... : BMW 507, Hot Wheels, Vintage Club 1968, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Hot Wheels
Modell : BMW 507
Update : Ja, neue Modellversion in 2026
Rubrik : Vintage Club 1968, Mix 2 
Produktionsort : Indonesia
Farbe : Schwarz (Originalfarbton)
Maßstab : ca. 1/64
zu öffnen : nichts  
Maße : ca. 7,0 cm x 2,8 cm x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 4,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2025) 
 
Der wunderbare BMW 507 kehrt bei Hot Wheels in einer sechsten Fassung aktuell wieder in den Handel zurück und zeigt sich dort von seiner originalsten Seite überhaupt, so dass Sammler durchaus ins Schwanken geraten können, warum man für hoch detaillierte und limitierte Modelle dann 40 bis 50 Euro zahlen muss, wenn man sich diesen wunderschönen Roadster im simplen aber sehr kräftigem Schwarz für ein kleines Entgeld ins Regal stellen kann. Das schöne Sondermodell der neuen und aktuellen Vintage Club 1968 Serie zeigt sich hoch detailliert, so dass dort für den Kaufpreis kaum Wünsche offen bleiben. Das Konzept der neuen Serie ist hoch interessant, denn sie bedient sich vom Thema her tatsächlich auch ein wenig an der ebenfalls aktuellen Serie "Summit Surge" und zeigt auf, wie Klassiker an einer schnellen Ausfahrt, einem Rennen oder an einer Oldtimerrallye teilnehmen. Und damit zeigt man sich recht aktuell im Weltgeschehen, denn Oldtimerveranstaltungen haben mittlerweile nicht nur in Deutschland einen festen Platz in den Wochenendveranstaltungen eingenommen. Tatsächlich geht es bei dieser Rennveranstaltung und dem Starterfeld der fünf Fahrzeuge schon eher sehr sportlich zu, denn Hot Wheels stellt dem BMW auch beispielsweise einen Porsche 356, einen Alfa Romeo GTV6, einen Ford Galaxie 500 und einen Honda N600 dafür beiseite. Das passt bestens und die Mischung ist mehr als gelungen, so dass ich mir gerne noch weitere Konstellationen wünschen würde, die Hot Wheels problemlos selbst Länder orientiert nachsetzen kann... (ein Deutschland Set, ein Japan Set, ein England Set, usw.).  
 
Dieses Modell hat eine besondere Felge verbaut bekommen, welche zunächst von weitem betrachtet an die Standard Classic Felge von Matchbox erinnert, wobei diese hier bei näherer Betrachtung ganz anders aufgebaut ist. Hot Wheels zeigt damit, dass man wieder einmal in der Darstellung des Originals ganz oben mitschwimmen kann, wenn man auf auffällige oder überdrehte Tuning Accessoires bei solchen klassischen Fahrzeugen verzichtet. Man könnte auch meinen, dass man im Gegenzug zu Majorette, so langsam mit den Jahrzehnten auch "erwachsen" geworden ist, was jetzt keinesfalls schlecht ist. Die Grundlage des Komplettrades bildet eine simple Lochfelge, welche ganz stark an die ursprüngliche Stahlfelge oder Grundfelge des VW Käfers erinnert. Die Radverschraubungen werden mit einem zusätzlichen Chromaufsatz abgedeckt und geschützt, so dass man hier nur das dezente Achsende des 507 erkennen kann. Hot Wheels nennt die Felge witziger Weise auch noch "Steelie" und wird sich vermutlich auch auf das von mir benannte Exemplar im Original beziehen.       
 
Zu den Details : Rundscheinwerfer in fotorealistischer Optik mit schwarzem Klebekreuz (das macht man bei Rennveranstaltungen zum Schutz der Streuscheibe gegen Steinschlag), Blinker in Weiß (gab es so tatsächlich früher im Original auch bei Auslandsausführungen), verchromter Kühlergrill, verchromte Stoßstangen (samt verchromter Bodenplatte als einem Bauteil), BMW Emblem auf der Frontmaske, Zierelement in Silber auf der Motorhaube, Rennwagennummer "56", Lüftungsgitter im Bereich der Frontscheibe (Zuluft für die Insassen), Lüftungsgitter seitlich in Schwarz und Silber mit BMW Emble (genannt BMW Kieme), Türgriffe in Silber, Antennenspiegel, Klarglas Frontscheibe mit oben monteirten Sonnenblenden, die neue und aktuelle Klassikfelge von Hot Wheels mit Chromring aussen und verchromten Felgendeckel innen (genannt Steelie), Heckleuchten in Rot und Orange, verchromte Heckstoßstange, braunes Interieur sowie die Nachbildung der Schaltkulisse samt Schalttunnel. Das Modell ist ein Linkslenker.  
 
Was sind schon 4 Euro für ein Modellauto, wenn das Originalfahrzeug mit seinen derzeit aktuellem Wert von rund 2 Millionen Euro im Maßstab 1:1 absolut unbezahlbar ist, sofern man denn überhaupt ein Exemplar kaufen kann. Doch auch hier gehen wir erst einmal zurück an den Anfang zu einem maßgeblichen Entscheider dieses Modells, dessen Leben und Wirken im letzten Jahr in einer großen deutschen Oldtimerzeitschrift gewürdigt wurde, Max Hoffmann. Ohne diesen US amerikanischen Autohändler hätte es den BMW 507 vermutlich nicht gegeben, der dem Fahrzeug eine große Marktchance in den USA voraussagte. Mit der gefallenen Entscheidung zur Entwicklung eines Oberklasse Cabriolets wurde der Designer Albrecht Graf von Görtz 1953 von BMW beauftragt, den BMW 503 und den BMW 507 zu entwerfen. Herausgekommen ist ein bis heute unvergleichbares Automobildesign beim BMW 507, welches es sogar als Retrodesign bei dem BMW Z8 im Jahr 2000 geschafft hat, in das kommende Jahrtausend einzuziehen. Die Stückzahlen dieses Roadsters sind nicht gerade groß geworden. 252 Stück wurden insgesamt gebaut, wovon etwa noch 220 Stück existieren sollen. Der BMW weist rund 150 PS Motorleistung auf, welche allerdings damals aus einem 3,2 Liter V8 Aggragt geschöpft wurden, der aus dem Barockengel BMW 3200 genommen wurde. Als Sonderausstattung haben einige 507 Modelle auch eine 165 PS Motorleistung erhalten, welche das Fahrzeug schon auf damals recht unübliche 220 Stundenkilometer beschleunigte. Den Erfolg verhinderte damals der Preis, denn man konnte sich auch etwa acht VW Käfer Modelle alternativ leisten...  
 










  

Freitag, 5. Juni 2026

Matchbox erneuert seine beiden Speerspitzen und Bestseller im Bereich der Polizeifahrzeuge sowie der eigenen Rubrik MBX Rescue... : Dodge Charger Pursuit, 2023 & Ford Police Interceptor Utility, "AFB SKY Busters", 2023, Matchbox, MBX Rescue, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Matchbox
Modell : Dodge Charger Pursuit, 2023 & Ford Police Interceptor Utility, "SKY Busters", 2023
Update : Nein, bei dem Dodge und Ja, bei der silbernen Modellversion des Ford in 2026 
Rubrik : Mainline, MBX Rescue (beide Varianten)
Produktionsort : Thailand & Thailand
Farbe : Schwarz & Silbermetallic
Maßstab : ca. 1/67 & ca. 1/68
zu öffnen : nichts
Maße Modell : ca. 7,8 cm x 2,9 cm x 2,4 cm & ca.7,4 cm x 3,0 cm x 2,6 cm (l/b/h)
(Hinweis : es wurde bei der Ermittlung des etwaigen Maßstabs der Rammbügel nicht mitgemessen) 
Preis : ca. je 1,50 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )   
 
Kommen wir heute nun wieder einmal zu einem der gar nicht mal so kleinen Rubrik der Einsatzfahrzeuge. Insbesondere Matchbox lebt davon recht gut, denn Einsatzfahrzeuge sind begehrt und Einsatzfahrzeuge bleiben selten im Laden liegen. Egal ob Polizei, Feuerwehr, Notärzte oder Krankenwagen nachgebaut werden, finden sie je nach Fahrzeugrubrik, Darstellung und Ausführung reißenden Absatz. Und das muss man auch einmal bemerken, dass es dann egal ist, ob das Modell für 1,50 Euro gemeint ist oder sogar aus dem Premiumbereich der Collectors entstammt. Weiterhin kann man diese Fahrzeuggruppen unendlich lang mit den ganzen fiktiven Polizeibezirken, Städten oder Matchboxrubriken bedrucken, ohne dass es jemanden großartig auffällt, denn Hauptsache ist, man kann seine Fahrzeugflotten damit sogar sinnvoll ergänzen. Sollten sie zudem einmal längere Zeit in der Mainline aussetzen, kann man diese Fahrzeuge in den Lücken der Jahreszeiten auch immer wieder als Themenfahrzeuge bei den ganzen 5-packs wieder entdecken. Aufgrund der doch etwas sparsamen Details packe ich einmal zwei aktuelle Fahrzeuge zusammen, so dass die übliche und standartisierte Detaillierung aus den Bildern ablesbar ist und dieses Mal nicht pro Fahrzeug gesondert in dem Abschnitt "Zu den Details:..." dargestellt wird.
 
Dodge Charger Pursuit, 2023 => Das Ende des Ford Crown Victoria war auch gleichzeitig der Neubeginn und eine echte große Chance für andere US Autohersteller, sich um den begehrten Absatzmart der Einsatz- und Flottenfahrzeuge zu bemühen. Und hier konnte sich schon frühzeitig im letzten Jahrzehnt in großen Teilen der USA der Dodger Charger einen festen Platz ergattern. Zwar verdienen die Autowerke nicht ganz so viel Geld wie an Sonderserien oder voll ausgestatteten Fahrzeugen im Privatmarkt, aber solche Fahrzeuggruppen sind halt für den Flottenmarkt allgemein interessant und lasten zudem die Werke über das laufende Jahr mit einer bestimmten Anzahl von Fahrzeugen in einer gesondert kalkulierten und abgestimmten Weise besser aus. Denn nichts ist teurer und fataler als Kurzarbeit in den Werken. Das unten gezeigte Modell der Baureihe LD von Dodge ist tatsächlich eine Erneuerung der ganzen Polizeiflotte der Mainline und zeigt einen letzten Jahrgangsstand der Dodge Charger Baureihe der zweiten Generation. Das bedeutet aber nicht, dass Matchbox hier den Vorgänger der LX Baureihe eingestellt hat, denn dieser wird noch weiterhin mit Sicherheit als Lückenfüller in den Geschenksets und 5-Packs weiterleben. Und der Nachfolger des 2023er Modells wird ja bereits bei den Moving Parts Modellen nachgebaut, so dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch dieser ohne zu öffnende Türen in der Mainline auftauchen wird. 

Das unten gezeigte Polizeimodell ist in der Tat ein fast nacktes Basismodell. Die Leuchtenaufdrucke sind komplett entfallen, und es reichte noch nicht einmal im Aufdruck für ein fiktives Polizeirevier, einen Polzeidistrikt oder eine sonstige Art von übergreifenden Behörden wie den State Trooper Fahrzeugen aus den USA. Die einzige Fahrzeugbeleuchtung im Aufdruck sind die Positionsleuchten an den Radläufen. Darüber hinaus sieht man noch die seitlich aufgedruckte Fahrzeugnummer "25" der jeweiligen Behörde an den vorderen Kotflügeln und eine Art fiktive telefonische Einsatznummer für den Notfall, welche ich aber in meiner Nachkontrolle spontan nicht finden konnte (also handelt es sich hier um keine bekannte landesweite Notfallnummer). Das rote Scheibenglas irritiert etwas und die schöne Standardfelge für die Einsatzfahrzeuge in der absoluten Basisversion versönt den Betrachter dafür wieder. In Summe ist es dennoch ein gutes Modell geworden, aber es geht von der Darstellung in der Mainline deutlich besser!   
 
Ford Police Interceptor Utility, "AFB SKY Busters", 2023 => Wie schon zuvor beschrieben, ist der Wegfall des Ford Crown Victoria für die ganzen Behördenfahrzeuge für Ford als Autohersteller garantiert nicht einfach gewesen. Allerdings konnte man diesen durch die Taurusmodelle als auch durch die aktuellen Interceptor Police Modelle recht gut auffangen. Gemäß den aktuellen Zahlen entwickelt sich Ford USA in den letzten fünf Jahren gegenläufig positiv im eigenen Land im Hinblick zum gesamten weltweiten Absatzmarkt, wo insbesondere die gravierenden Fehlentscheidungen im Europäischen Absatzmarkt (Einstellung von Mondeo, Focus und Fiesta) Ford mindestens ein oder zwei Ränge in der weltweiten Rangliste abwärts befördert hat. Das gleiche Problem hat aber auch der GM Konzern, der mittlerweile von Hyundai (inklusive KIA) vom dritten Rang abgelöst wurde. 
 
Die "Air Force Base Sky Busters Police" Fahrzeuge sind zwar nicht neu, aber eine höchst willkommende spannende Rubrik von Fahrzeuggruppierungen  in der Mainline. Überhaupt hat hier Matchbox über die Jahre einige höchst interessante Behörden oder fiktive Firmen erschaffen, um die Sammler damit zu sensibilisieren, diese zu vervollständigen. Mit dem aktuellen Ford Interceptor Utility Police Modell reiht sich dieses Modell in die bisherigen Modelle neben dem Chevrolet Caprice als auch dem Ford Taurus Interceptor Police sehr gut ein. Selbst der gute alte Ford Crown Victoria von Ford ist unter den Moving Parts Modellen in dieser Rubrik zu finden, um nur einmal die wichtigsten Fahrzeugmodelle zu nennen.
 
Zugegeben, wenn man das unten gezeigte Geländewagenmodell neben der 2016er Fassung stellt, sieht man auf den ersten Blick in den nackten Modellversionen kaum Unterschiede. Die Beleuchtung an der Front, die Außenspiegelgröße sowie der Entfall der Anhängerkupplung sind die gravierendsten Unterschiede des Modells. Matchbox bedient sich allerdings des Updates nach einem Jahrzehnt, um auch die eigenen Flotten etwas aktueller zun halten, denn auch das sichert den dauerhaften Absatz von Modellen. In Summe ist das Update dieses Modells, welches vor rund zwei Jahren veröffentlicht wurde, deutlich besser in der Bedruckung ausgefallen als das Erstlingswerk des Dodge Chargers in diesem Blogeintrag. Zumindest sind die Heckleuchten teilbedruckt worden, was die Gesamtoptik positiv beeinflusst. 
 
Insgesamt betrachtet ist das Thema mit der Militärpolizei einer Air Force Base ein spannendes Thema geworden, so dass ein Dioramabauer sich auch diesem Thema widmen könnte. Geht man in der Vergangenheit von Matchbox zurück, gab es ja auch einmal diverse Kampfflugzeuge einzeln zu kaufen, so dass man hier eine kleine Air Force Base nachstellen könnte. Weiterhin gab es in den 80er Jahren Spielzeugsets mit dem Titel "Skybusters", worin die Flug- und Verkehrsfahrzeuge aber nicht wie heute mit einem gleichnamigen Aufdruck versehen wurden. Schaut man sich in der Sammelwelt um, ist es mittlerweile aufgrund der Summe an Fahrzeugen auch spannend, dass man mit Begrifflichkeiten wie den "Sky Busters (früher Skybusters)" oder beispielsweise den "Agave Acres" erst einmal nur Matchbox damit in Verbindung bringt. Und das ist eine lang aufgebaute spannende ganzheitliche Leistung von Matchbox.   
 












  

Mittwoch, 3. Juni 2026

Matchbox schließt mit dieser Toyota Celica Generation eine bisher noch empfindliche Lücke in der gesamten Modellhistorie aller Celica´s... : Toyota Celica, 1993, fünfte Generation, Matchbox, MBX Showroom, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Matchbox
Modell : Toyota Celica, 1993, fünfte Generation
Update : Nein, neues Modell in 2026 
Rubrik : Mainline, MBX Showroom
Produktionsort : Thailand
Farbe : Rot (Super Red, Originalfarbton)
Maßstab : ca. 1/62
zu öffnen : nichts
Maße Modell : ca. 7,2 cm x 3,0 cm x 2,1 cm (l/b/h) 
Preis : ca. 6,50 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )   

Matchbox macht genau das, was ich mir schon seit Jahren von einem Modellautohersteller so wünsche. Man findet die Lücken in einer bisher beliebten Baureihe und baut dann genau diese Fehlstellen nach. So ist das bei Matchbox auch bei dieser Toyota Celica Generation gekommen, das Matchbox hier den letzten Baustein der sieben Generationen von Celicas herausgefunden hat und mit der unten gezeigten Variante aktuell nachbaut und anbietet. Und die bisher fehlende Variante gehört sogar zu den attraktiven Modellen der gesamten Baureihe, welche durchaus bei einem global Player etwas eher hätten nachgebaut werden können. 
 
Matchbox hat mit diesem Modell wieder einmal bewiesen, dass man die sensible Thematik der richtigen Proportion sehr gut im Griff hat. Die Farbe passt, die Details passen und selbst die standartisierte Felge in Weiß steht dem japanischen Sportwagen sehr gut. Wenn Matchbox das Serienmodell nachbauen darf, geht die sportive Rallyversion, welche durch Carlos Sainz bekannt wurde, voraussichtlich an Hot Wheels und wird somit mit großer Spannung und großer Hoffnung in einer der sportlichen Sonderserien wie den Thrill Climbers (oder ähnlichen Serien) als Premiummodell erwartet. Interessanter Weise ist Matchbox mit diesem Modell dieses Mal zeitlich etwas eher auf den Markt gekommen als Tomica. Vielleicht mag es daran liegen, dass Tomica´s Erstfassung als gesondertes und teureres Premiummodel startet und voraussichtlich erst deutlich später in deren Mainline zu finden sein wird.
 
Zu den Details : Teilscheinwerfer in den Frontecken außen, schwarzes Ziergitter über die gesamte Fahrzeugbreite (beinhaltet auch den Teilverschluss der Klappscheinwerfer innen), waagerechte Blinker in Orange unter den geschlossenen Scheinwerfern, waagerecht positionierte Lüftungsgitter in Schwarz, Lüftungsgitter in Schwarz in den jeweiligen Außenecken, Toyota Emblem mittig auf der Motorhaube am vorderen Rand, Lufthutze auf der Motorhaube, Außenspiegel, Scheibenwischer, leicht getöntes Scheibenglas, Heckscheibenwischer, Standard Sechspeichenfelge in Weiß (eine Einstiegsfelge der Mainline), einflutige Abgasanlage auf der Beifahrerseite in Schwarz, mehrfarbige Heckleuchten in schwarzer Umrandung fotorealistisch aufgedruckt, Kennzeichenblende schwarz umrandet, aufgedrucktes Kennzeichen am Heck mit Silberrand außen und geschwärzter Fläche innen, Kennzeichenschriftzug "CELICA" in Silber, Toyota Emblem mittig auf der Heckklappe, kleiner Heckklappenspoiler in Wagenfarbe, Schriftzug "Toyota Celica" in Silber links am Heck, Schriftzug "turbo 4WD (4WD= Four Wheel Drive, also Allradantrieb) in Silber rechts, Linkslenker sowie ein graues Interieur.
 
Die fünfte Modellgeneration des japanischen Sportwagens mit einer bewegten Historie gehört auch gleich mit zu den besten Modellen aus allen bisherigen Baureihen der Celica´s. Für die weltweite Vermarktung stehen ausschließlich Vierzylindermotoren zur Verfügen, welche in der Regel ab dem Einstieg 1,6 Liter Hubraum und im weiteren Leistungsverlauf rund 2,0 Liter Hubraum aufweisen. Nur der Nordamerikanische Markt hatte noch gesondert einen 2,2 Liter Motor spendiert bekommen. Die Motoren leisten ab dem Einstieg rund 105 PS und enden in der nromalen Serie bei 204 PS. Die Ausnahme macht hier das rund 4 PS stärkere Sondermodell "Carlos Sainz", welches in Anlehnung an die ganzen Rallyerfolge des gleichnamigen Rennfahrers erinnert. Die Celica der fünften Generation hatte ein besonderes Merkmal, welches die Vorgänger noch nicht hatten. Toyota investierte seinerzeit bei der Gesamtkonstruktion des Fahrwerks viel Geld in die Entwicklung eines elektronisch gesteuerten Fahrwerkes, welches mit Sensoren im Bereich der hydraulischen Dämpfer ausgestattet war und sich somit auch damit von der Konkurrenz absetzte. Auch die 16 Ventiltechnik bei dem Motor war Anfang der 90er Jahre noch lange keine Selbstverständlichkeit, so dass Toyota hier mit den großen Deutschen Herstellern gleichzog. Das Topmodell kostete bereits 57.500 DM und nur das auf 5.000 Stück limitierte Sondermodell war noch einmal rund 8.000 DM teurer.         
 








  

Montag, 1. Juni 2026

Heute gehen wir mit einem der aktuellen Majorettemodelle der Spielfreude und somit auch der Fahrdynamik noch einmal auf den Grund... : BMW M3, Typ E30, Majorette, Premium Cars, BMW Edition, Modelljahrgang 2025 / 2026

Hersteller : Majorette
Modell : BMW M3, Typ E30
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebauten Derivaten in 2025 / 2026
Modellnummern : REF 257F
Rubrik : Premium Cars, BMW Edition
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : der 22.12.25 & 22.09.25
Farben : Rot (Brilliantrot, Originalfarbton) & Schwarz ( Schwarz / Glanzschwarz, Originalfarbton)
Maßstab : ca. 1/60
zu öffnen : die Türen
Maße : ca. je 7,3 cm x 2,8 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. je 6,00 € (Kaufpreis neu in 2026)  
 
Auch wenn ich schon einiges über dieses Modell sowohl bei Majorette als auch bei anderen Herstellern geschrieben habe, möchte ich dennoch etwas mehr über die Dynamik und die Spielfreudigkeit des Modells bei Majorette schreiben und diese auch gesondert hervorheben. Es ist durchaus positiv gemeint, wenn ich sage, dass man bei so einem Modell eine komplette Rolle Rückärts in punkto Spieltrieb betrieben hat, denn Kinder stehen bei diesem Modell tatsächlich primär im Focus (oder spielfreudige Erwachsene, die eigentlich sonst nur mit den großen Autos spielen). Heute steht hier der BMW M3 E30 vor mir und in Gedanken flimmert sofort der BMW 733i in einem Hellgrünmetallic auf (damals hieß das noch Resedagrün), mit dem ich noch selber im Sandkasten, auf Asphalt oder vorzugsweise auf Teppichen aller Art gespielt habe. Auch wenn Matchbox und Hot Wheels auf ihre Art und Weise die Fahrwerke markentypisch peekt getrimmt haben, so unterscheidet sich Majorette doch wie früher auch deutlich davon und zeigt auch das, was man seinerzeit bei nahezu allen Modellen mit der verchromten Dreisternfelge ab den 70er Jahren über mindestens etwas mehr als zwei Jahrzehnte verkauft hat. 
 
Dieser BMW M3 E30 ist ein echtes Spielmobil. Es schreit förmlich "Nutz mich und spiel mit mir...", denn es ist äußerst agil und höchst dynamisch. Kein (oder kaum ein anderes) Majorette Modell lässt die Reifen so tief in die Karosse tauchen wie dieses und bleibt dabei noch in der Spur. Insbesondere als Hecktriebler lässt sich das Kurvenräubern sehr schön nachstellen, da der BMW hinten viel tiefer eintaucht als vorne.
Durch die unterschiedliche Druckintensität der Fingersteuerung agiert das Modell im Prinzip wie ein Originalfahrzeug. Je nach Fingerstellung senkt sich beim Beschleunigen das Heck und hebt sich leicht die Front. Da würde nur noch die früher bei Autos zu beobachtende kleine Blaurauchfahne bei der Beschleunigung am Heck bei so manchem BMW fehlen. Beim Bremsen ist das das Gleiche, denn je nach Druckintensität bremst das Modell langsam oder kommt mit blockierenden Reifen zum Stehen. Gibt man als Hersteller den Reifen genügend Luft in den jeweiligen Radhäusern, macht auch das Kurvenräubern sehr viel mehr Spaß, egal ob man enge Kurven beim Bremsen oder sehr weit gezogenen Kurven beim Herausbeschleunigen nimmt. Warum so viel Majorettemodelle trotz der Dynamik den meinigen Pylonentest bestehen, liegt an der jeweiligen Beschaffenheit der Reifen, insbesondere denen, welche zusätzlich profiliert sind (also auch keine Slicks darstellen). Und Majorette spielt hier deutlich je nach Modell / Modellart in der Justierung der Breiten der jeweiligen Laufflächen und der seitlichen Flankenflächen, welche profiliert sind. Alleine der Unterschied der Bereifung in der Auslegung des X5 M Competition zum M3 E30 ist gewaltig. Bei der Federung an sich kommt noch das gleiche Konstruktionsprinzip von früher zum Tragen. Kleine Metallstäbe mit einer gewissen Länge sorgen dafür, dass die Bereifung in den jeweiligen Achsen nicht die Position verliert und halten die jeweiligen Achsen auf jeder Seite einzeln. Sollten die Stäbe dennoch mal verrutschen, gehe ich einmal davon aus, dass sich diese Modelle immer noch so einfach reparieren lassen wie früher. Denn da benötigte man nur etwas Fingerspiel und einige Minuten, ehe sich die Federung wieder herstellen ließ. 
 
Damit beweist Majorette, dass man nicht nur für Sammler baut, sondern immer noch für die eigentliche Zielgruppe : Kinder! Das passt dann auch zu den neuen Slogan "Ready for the Ride? / Ride now!"   
 
Zu den Details : Doppelrundscheinwerfer dunkel getönt, waagerechtes BMW Ziergitter in Schwarz links und rechts neben der BMW Niere, BMW M-Emblem im rechten Ziergitter, BMW Niere in Silber außen und Schwarz innen, Orangefarbene Blinker waagerecht, Spoilerlippe unten, BMW Emblem auf der Motorhaube, seitliche Positionsleuchten in Hellorange vorne und hinten (fast schon strichartige Ausbildung), Außenspiegel, Scheibenwischer, B-Säule geschwärzt, kleine V- oder Sternfelge verchromt, Heckspoiler, kleiner Dachspoiler, silberner "M3" Schriftzug am Heck links, BMW Emblem mittig auf der Heckklappe, rechteckige und mehrfabige Heckleuchten aufgedruckt ( Optik eines Vorfaceliftmodells), doppeltes Endrohr in Schwarz auf der Fahrerseite hinten erkennbar sowie ein schwarzes Interieur.   
 
Der BMW M3 E30 war für die sonst eher kleinen Stückzahlen der bisherigen "M-Fahrzeuge" wie der erste BMW M5 E28 oder der M635 CSi E24 ein absoluter Verkaufserfolg. Über 18.300 Stück wurden vom ersten BMW M3 in knapp 5 Jahren bei der M GmbH in München gebaut. Aufgrund des sowieso schon sehr sportlichen und agilen E30 löste der M3 eine weltweite Begeisterung für sportliche Limousinen und Coupés aus, die bis heute mit dauerhaft ansteigenden Verkaufszahlen anhält. Der ursprüngliche M3 hatte im Jahre 1986 ohne Katalysator eine Leistung von 200 PS. Das letzte offizielle BMW Produkt des BMW M3 E30 hatte als Sport Evolution 238 PS. Alpina setzte auf Basis des E30 nochmals einen drauf und verschaffte dem kompakten Sportler eine Leistung von rund 254 PS in einem Fahrzeug, welches je nach Austtattung nur zwischen 1200 und 1360 Kilogramm gewogen hat.   
 












Samstag, 30. Mai 2026

Wenn Modellautohersteller anstatt des ursprünglichen Herstellers Modelle produzieren, kommt das unten gezeigte Ergebnis heraus... : Dodge RAM REV, 2025, Matchbox, MBX Adventure, Modelljahrgang 2025 / 2026

Hersteller : Matchbox
Modell : Dodge RAM REV, 2025
Update : Nein, bei der blauen Version in 2025 und Ja, bei der roten Modellversion in 2026 
Rubrik : Mainline, MBX Adventure
Produktionsort : Thailand
Farbe : Dunkelblaumetallic & Rotmetallic
Maßstab : ca. 1/79
zu öffnen : nichts
Maße Modell : ca. 7,5 cm x 2,9 cm x 2,7 cm (l/b/h) 
Preis : ca. 1,50 € & ca. 4,60 € ( Mein Kaufpreis neu in 2025 und 2026 ) 
 
Es ist schon wirklich hochinteressant, wie viele Autobauer sich bei der Herstellung von Elektrofahrzeugen zum einen zu viel Zeit gelassen haben und zum anderen tatsächlich viele Milliarden versenken mussten, um festzustellen, dass sich die Produktion nicht lohnen wird. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, bei dem unten gezeigten Modell oder ganzen Gattung Pick UP´s hätte man das durchaus vorher wissen können, dass so etwas nicht funktionieren konnte. An dem Modell und der Optik liegt es nicht, denn der (Dodge) RAM 1500 REV ist schon ein optisch starker sowie ausgewogener Pick Up geworden. Aber alleine der Tatsache geschuldet, dass seit den ersten Ford-F100 oder den ersten Dodge Sweptside Modellen in den 50er Jahren seit nunmehr über 70 Jahren V8 oder heute auch wieder große V6 Modelle über die amerikanischen Straßen und Highways akustisch hörbar bollern, kann man doch von keinem Käufer verlangen, sich den lässigen Sound zum Cruisen nur zu denken, geschweige denn bei den räumlichen Dimensionen Amerikas alle 500 bis 600 Kilometer Strom nachzutanken. Pick Up´s gehören zu den am meist verkauftesten Modellen in den USA, und wenn es keinen V8 mehr geben sollte, nimmt der Käufer noch den V6 für den Sound, aber rein Elektro auf keinen Fall. Das ist halt Amerika, und es war immer so und man versucht es auf dem Kontinent halt so lang wie eben möglich am Leben zu halten.
 
Somit baut anstatt RAM nun Matchbox fleissig einen schönen und schlanken Pick Up mit vielen Details, so dass es keinen wundert, dass das zumindest wunderbar funktioniert. Derzeit sind zwei Farben bekannt am Markt vertreten und die Modelle kommen in der gewohnt sehr guten Matchbox Qualität in den Handel. Der Pylonentest schafft der RAM REV tatsächlich vollkommen mühelos, da das Modell nur eine verschwindend geringe Federung aufweist. Somit durchfährt der Pick Up souverän die Pylonenreihe, ohne das ein Rad am Radhaus kratzt oder der RAM REV nur einen Milimeter aus der Spur läuft. Perfekt!
 
Zu den Details : Scheinwerfer und Zusatzleuchten in fotorealistischer Optik, schwarzer Kühlergrill, "RAM" Schriftzug in Großbuchstaben silbern aufgedruckt, hochgezogene detaillierte Frontschürze aus schwarzem Plastik (Bauteil ist Bestandteil der gesamten Bodengruppe samt Stoßfängern), Außenspiegel, Scheibenwischer, Dachantenne, großes Panoramadach, am Ende der Doppelkabine wurde die Dachfläche minimal zwecks der Aerodynamik abgesenkt, Radhauseinfassungen sowie Teilstoßstangen und Teilladeflächen in Interieurfarbe (ist ein Bauteil), Sechslochfelge in verchromter Fassung (ist die typische Geländewagenfelge von Matchbox), Heckleuchten in fotorealistischer Optik aufgedruckt, "RAM" Schriftzug in Großbuchstaben silbern mittig am Heck aufgedruckt, "4x4" Schriftzug in Silber rechts am Heck aufgedruckt, Stoßstangen in Interieurfarbe sowie ein detailliertes Interieur in Blau (oder Rot).
 
Die Geschichte des (Dodge) RAM 1500 REV als vollelektrisches Modell kann tatsächlich in Gänze nur noch von Matchbox alleine geschrieben werden, den RAM stellte nach mehreren Ankündigungen in den letzten drei Jahren mit dem einen oder anderen US Hersteller ganze Fahrzeuge oder Fahrzeugreihen im auslaufenden Jahr 2025 oder beginnendem Jahr 2026 komplett ein, da die Nachfrage nur gering oder verschwindend gering an diesem Modell vorhanden war. Folgende technische Daten sind bekannt : Die Gesamtleistung des oder der elektrischen Antriebe liegt bei 654 PS. Die Beschleunigung liegt mit 4,5 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer auf einem sehr hohen Niveau, so dass die Höchstgeschwindigkeit in den USA mit 180 Stundenkilometer auch keinen gestört haben werden. Die Reichweite ist die Krux, denn hier garantiert RAM im Minimum ca. 560 Kilometer im Standardmodell und bis zu 800 Kilometer im Modell mit der großen Batterie. Nimmt man die mittlerweile bekannten rund 20%igen Schwankungen in der Dauer der Nutzung und Fahrweisen von Elektroautos, gehen hier also mehr als 100 Kilometer Reichweite verloren. Bei winterlichen Temperaturen von -20 Grad oder mehr im mittleren Teil der USA wird sich die Leistung dann mehr als halbieren, so dass deswegen auch keine Käufer zu erwarten waren.