Sonntag, 5. Juli 2026

Minimax zeigt uns bei diesem Sondermodell als Kollaborationsmodell nun auch qualitativ, was man im Stande ist zu produzieren... : Nissan Skyline Nismo R34 GT-R Z-Tune, 2005, Schuco (Minimax Import & Export Ltd.), Tarmac Works, Modelljahrgang 2024

Hersteller : Schuco (Minimax Import & Export Ltd.)
Modell : Nissan Skyline Nismo R34 GT-R Z-Tune, 2005
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebautem Derivat in 2024
Rubrik : Edition 1:64, Tarmac Works Kollaborationsmodell
Produktionsort : China
Farbe : Violetmetallic (Midnight Purple : je nach Farbeinstrahlung auch bräunlich oder Dunkelblau)
Maßstab : ca. 1:64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,2 cm x 2,8 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 30,00 € (Kaufpreis neu in 2024)  

Vielleicht hätte es von Schuco seinerzeit keinen eigenen Nissan GT-R mehr gebraucht, aber jetzt, wo das Kollaborationsmodell mit Tarmac vor meinen Augen steht, bin ich tatsächlich sehr froh darum. Mit dem speziellen Flip-Flop-Lack (der Lack schimmert je nach Einstrahlung und Blickwinkel in anderen Farben) hat man in der Tat ein kleines optisches Highlight in der Ausstattung als Eyecatcher gewählt. Überhaupt ist dieses Sondermodell mehr als üppig detailliert worden, so dass man nach Betrachtung aller Details eigentlich nur noch zu dem Schluss kommen kann, dass dieses Modell tatsächlich nicht nur preislich in der Liga der Tomica Limited Vintage Modelle angekommen ist, sondern dort auch einfach mitspielen möchte. Mit Minimax und Tarmac im Verbund zeigt man dem Benchmark Tomy, dass man ihnen auch auf den Versen ist, wenn man möchte, wobei man auch bemerken muss, dass der Käuferpreis pro weitere 5 Euro pro Stück auch immer kleiner wird. Der einzige qualitative Mangel an diesem Modell ist, dass die Scheiben etwas Spiel haben, was man aber vermutlich mit dem Aufschrauben des Modells auch einfach lösen kann. Wie viele Modelle davon gebaut wurden ist derzeit unklar, aber ich vermute einmal, dass es sich um eine Kleinstserie von 500 bis 1000 Stück handeln wird. Die Verfügbarkeit dieses Modells darf als kritisch gelten, denn derzeit ist es im elektronischen Kaufhaus auch nicht zu finden. Preislich ist er doppelt so teuer wie ein normales Schuco 1:64 Modell, sofern man es überhaupt auch im Handel finden kann.
 
Während die Serienmodelle in Silbermetallic und Blaumetallic von Minimax qualitativ durchaus arge Probleme mit dem Fahrwerk hatten, versöhnt das noch einmal deutlich teurere Kollaborationsmodell mit Tarmac qualitativ vollständig. Die Fahrwerksprobleme gibt es grundsätzlich nicht. Je nach Druckausübung auf dem Modell, merkt man vielleicht eine kleine Unebenheit bei der Gummierung der Reifen. Ansonsten habe ich das Modell meinem privaten Pylonentest unterzogen, um es auf Herz und Nieren zu prüfen. Ich gehe davon aus, dass aufgrund der Mitwirkung oder auch der Einwirkung von Tarmac auf das zu überarbeitende Fahrwerk dieses Modells, den Test überhaupt bestehen konnte. Übrigens mit Bravour, so dass die beiden Versionen in Silber und Blau besser in den hinteren Ecken des Regals verschwinden sollten. Auch wenn der Vergleich hinken mag, braucht sich dieses Modell vor den Fahrleistungen von Hot Wheels und Matchbox nicht verstecken. Das Modell bleibt vollkommen in der Spur und aufgrund der Tatsache dass eine Federung komplett fehlt, meistert er bei kurezm und langen Pylonenstand den Durchlauf ohne Probleme. Aufgrund der Tatsache, dass die Aussenspiegel aus Metall sind, braucht man auch bei dynamischen Spieleinsatz keine Hemmungen beim Anfassen des Modells haben. Kurzum : dieser Nissan Skyline GT-R Z-Tune macht einfach sehr viel Freude, egal ob im Slalom oder in der Vitrine.   
 
Zu den Details : Flächenscheinwerfer mit Leuchtenteilung und Leuchtmitteldarstellung aus Plastikglas, schwarzer Kühler mit Nissan GT-R Emblem in Rot und Silber in der Front, Nismo Schriftzug in den Originalfarben auf dem Kennzeichen mit silbernen Hintergrund, silberne Blinker, schwarze Lüftungseinlässe seitlich, schwarze Spoilerlippe, seitliche Lüftungseinlässe in den vorderen Kotflügeln (voraussichtlich zur Kühlung der Bremsanlage), Außenspiegel in Wagenfarbe aus Metall, Scheibenwischer in Schwarz, gummierte und profilierte Bereifung, geschwärzte Fünfspeichenfelge, zweifarbige Sitze in Rot und Grau (jeweils vorne und hinten, Seitentürverkleidung innen in Rot, Lufthutze und geriffeltes Gitter auf der Motorhaube, Heckscheibenwischer in Schwarz, schwarze Shadowline, Heckspoiler aus Plastik in Schwarz und Violetmetallic, seitliche Blinker sowie GT-R Emblem an den vorderen Kotflügeln, Heckleuchten in unterschiedlichen Rundfassungen aus rotem durchsichtigem Plastik, Modellbezeichnungen in Rot und Silber, Rückfahrlicht in Silber und Nebelschlussleuchte in Rot, Nissan Emblem und GT-R Emblem auf dem Kofferraumdeckel, silberner Auspuff und der Schriftzug "Z-Tune" in Silber auf schwarzem Hintergrund, Linkslenker und ein graues Interieur. 

Die technischen Daten der bisherigen Skyline Modelle der Jahre 1998 bis 2002 sind in diesem Blog zu finden und haben mit diesem unten gezeigten gesonderen Modell eher nichts zu tun. Da es sich bei diesem Modell zwar optisch um die gleiche Version aller anderen Skyline Modelle mit der Bezeichnung "R34" handelt, ist es aus technischer Sicht beim Nismo GT-R Z-Tune nicht so. Der 2,8 Liter Reihensechszylinder Bi-Turbo leistet ganze 507 PS und weist im Gesamtgewicht nur 1,6 Tonnen Gewicht auf. Der Clou dieser Modelle war, dass es sich im Jahr 2005 um 30 aufgekaufte gebrauchte Modelle mit einer Laufleistung von bis zu 30tsd Kilometern gehandelt hat, welche dann leistungstechnisch vollkommen überarbeitet wurden und als Z-Tune Modelle dann wieder zurück in den Handel gingen. Zuvor hatte man das Fahrzeug komplett zerlegt und neu wieder aufgebaut, so dass dann auch der Extrempreis von rund 160tsd Dollar aufgrund der ganzen Handarbeit zu Stande gekommen war. Der Grund der Sondermodelle war der 20. Geburtstag der Nismo Modelle (NISsan MOtorsports), welche dann zum Teil an gesonderte Kunden verkauft wurden.   
 








  

Freitag, 3. Juli 2026

Schuco Minimax erneuert die Farbgebung des Mercedes Ponton und erinnert an die Erfolgsgeschichte des ersten Nachkriegsdieselfahrzeug... : Mercedes-Benz 180D (W120), Schuco (Minimax Import & Export Ltd.), Modelljahrgang 2025

Hersteller : Schuco (Minimax Import & Export Ltd.)
Modell : Mercedes Benz 180D Ponton, Typ W120, 1954 bis 1959
Update : Ja, neue Modellfabe in 2025 (Ersterscheinung in Deutschland)
Rubrik : Edition 1:64 
Produktionsort : China 
Farbe : Rot + Schwarz
Maßstab : ca. 1/64 (3inch)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,9 cm x 2,8 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 18,00 € ( Kaufpreis neu in 2025 )
 
Eines der wenigen ersten neuen Modelle der Schuco Minimax Produktion ist auch das unten gezeigte Modell geworden, welches bei Schuco als normaler PKW zuvor in zwei Farben nachgebaut wurde. Das erste Farbdoppel aus dem Modelljahrgang 2022 erhält damit eine weitere Variante, so dass aus dem ehemals cremeweißen Dach nun ein schwarzes Dach (voraussichtlich ein Vinyldach) geworden ist. Damit baut nun Minimax eine dritte PKW Limousine zu den bisher noch erschienenen zwei Varianten des Hong Kong Taximodells sowie dem eines der ersten deutschen Polizeifahrzeugen, dem Peterwagen. Weitere Varianten könnten folgen, denn aus dem Diesel ließen sich noch problemlos die Benziner ableiten sowie mit einem geänderten Heckaufbau vielleicht auch seinerzeit einer der seltenen Krankenwagen. Das Minimax bei diesem Modell bleibt ist sehr gut, denn gerade die späten Vorkriegsmodelle sowie die frühen Nachkriegsmodelle des zweiten Weltkrieges von Mercedes Benz sind noch etwas in unserem maßstab rar gesäht. Wir Sammler lassen uns da mal zu überraschen, was noch kommen mag.   
 
Ansonsten ist das Modell tatsächlich auf dem Niveau des Vorgängers geblieben, so dass das Modell problemlos ohne eierige Räder oder eierige Starachsen über die Tischplatte rollt. Die Qualität und die ganzen Details passen sehr gut zu dem Modell, so dass wir optisch, modisch wie gefühlstechnisch schön in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts eintauchen können. Auch die Zweifarbigkeit ist gut und hochwertig gelungen. Die Verfügbarkeit des Modells gleicht aber auch hier einer Katastrophe. Ich gehe gerade in Bezug zu so einem Modell davon aus, dass nur eine Handvoll Fahrzeuge nach Europa kommt und der Rest bereits im asiatischen Bereich und insbesondere China verkauft wird. Dieses Modell kommt inklusive Versandkosten aus China und liegt mit einem 50%igen Aufschlag (in diesem Fall rund 6,00€) bei rund 18 Euro an der Schmerzgrenze von damaligen Schucomodellen.  
 
Zu den Details : Rundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas mit Silberrandeinfassung, hochstehender Kühlergrill in Schwarz mit Silberrand und waagerechten silbernen Kühlerstreben, silberner Mercedesstern auf dem Kühler, waagerechte Lüftungsschlitze in Schwarz und Silberstrebe in der Front, silberne Stoßstangen an Front und Heck, Scheibenwischer in Silber, Scheibenumrandungen an Front und Heck in Silber, silbernes Fensterdreieck auf der Fahrer- und Beifahrerseite (Lüftungsflügel zum Aufdrehen, genannt "Aufstellfenster"), orangefarbener Blinker mit Silberrand auf den vorderen Kotflügeln montiert, Aussenspiegel Fahrerseite sowie Türgriffe in Silber, Zierleiste in Silber am unteren Teil der Seitenflächen als Verlängerung oder Bindeglied zwischen den Stoßstangen, gummierte und profilierte Bereifung, Felge in Wagenfarbe und zweifarbigen Radnarbendeckel in Wagenfarbe und Silber mit Mercedesstern, Heckleuchten aus mehrfarbigen Plastik, Kofferraumschloss in Silber, Mercedesstern und Modellbezeichnung 180 D in Silber als Aufdruck sowie ein schwarzes Interieur.  
 
1953 galt es für Mercedes Benz mit der neuen Baureihe W120 auch in eine neue Ära des Designs aufzubrechen. Vorbei sind die schwülstigen Formen und der "alte Karosseriebau" vor dem zweiten Weltkrieg mit einem Kabinenelement und Kotflügeln sowie geschwungenen Anbauteilen. Die Grundkonstruktion des Autos änderte sich plötzlich nach 50 Jahren und ging in die Moderne über. Die Pontonform wurde ebenso gelebt wie das einstige deutsche Wirtschaftswunder zu Zeiten von Ludwig Erhard. Was ist Ponton? Hierbei handelt es sich um eine Karosserieform mit glatten Seitenteilen ohne aufgesetzte Kotflügel und seitliche Trittbretter. Mercedes Benz nutzte und lebte die Form, so wie es Konkurent Borgward mit dem Hansa oder auch Peugeot mit dem Typ 403 zeitgleich vormachte. Der Ponton wurde bis 1962 gebaut und galt bei Mercedes-Benz als Vorläufer der kleinen Heckflosse. Das unten gezeigte Modell ist zum einen ein Faceliftmodell, da es einen breiteren Kühlergrill verbaut bekommen hat und die sogenannten Bumper bei der Stoßstange entfallen sind. Der 180D zog zunächst mit dem Vorkriegsdiesel aus den 30er Jahren ins Programm ein und hatte somit 40PS Leistung, welche später zum Facelift auf 43PS anwuchsen, was dann auch ein Bekenntnis zum privaten Diesel PKW war und auch eine Art Bekenntnis zur Sparsamkeit sowie Langlebigkeit eines Autos. Kurz vor der Ablösung in die Heckflossenära wurde der Diesel erneut um 5 PS Leistung verbessert, so dass der Ponton zum Schluss 48 PS Leistung hatte. Das lag zwar über der Leistung eines VW Käfers, lag aber dennoch weit weg von der Dynamik oder Sportlichkeit eines Fahrzeuges. Die Benzinmotoren bis 68 PS Leistung waren schwungvoller! Erstaunlich ist, dass von dieser Limousine rund 150tsd. Stück zwischen 1954 und 1961 verkauft worden sind und der Diesel den Benziner um rund 32.000 Einheiten übertraf. Somit finden wir in diesem Automodell auch einen sehr frühen und sehr erfolgreichen Dieselpionier! 
 
 







  

Mittwoch, 1. Juli 2026

Schuco Minimax bringt vom wunderschönen VW T3 Bus tatsächlich zwei neue Farbvarianten und Modellversionen heraus... : VW Transporter T3, hier als Bus und Wohnmobil, EA 162, Schuco, (Minimax Import & Export Ltd.), Modelljahrgang 2024 und 2026

Hersteller : Schuco, (Minimax Import & Export Ltd.)
Modell : VW Transporter T3, hier als Bus, EA 162
Update : Ja, neue Modelle in 2024 und 2026
Rubrik : Edition 1:64 
Produktionsort : China 
Farbe : Cremeweiß + Orange & Hellbraun + Braun
Maßstab : ca. 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca.  7,1 cm x 2,9 cm x 3,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 17,00 € & ca. 14,50 € ( Kaufpreis neu in 2024 & 2026 )
 
Minimax liefert mit den beiden unten dargestellten Modellen endlich mal wieder zwei neue weitere Farbvarianten aus, und unterscheidet diese VW T3 Modelle aber interessanter Weise nicht nur an den Stoßstangen, sondern auch im Interieur- und Themenbereich. Während der orangefarbene Bus tatsächlich das Interieur des Campingbus erhalten hat, ist das Interieur des braunen VW Bus schlicht nur ein Mehrsitzer mit einer mittleren und hinteren Sitzreihe. Der braune Bus verzichtet hier auch noch auf weitere Details und stellt damit optisch eine eher spartanische Variante dar, oder einfach nur einen simplen Bus zum Transport von Mitarbeitern im Handwerksbetrieb. Die schwarzen Stoßstangen sind hier das eine Element wo gespart wurde, sowie auch das fehlende Ziergitter beim Kühlergrill die andere Sparvariante darstellt. Interessanter Weise hat es so einen "nackten" Bus von Schuco vorher meines Wissens noch nicht gegeben, auch wenn die einfachere Ausführung bei Kühlergrill und Stoßstangen so schon einmal in 2019 bei dem "Joker" Campingbus zu sehen war. Beide Modelle sind qualitativ sehr hochwertig verarbeitet worden und laufen auch trotz Starachse vollkommen ruhig auf der Schreibtischplatte. Auszusetzen gibt es hier tatsächlich nichts, so dass wir uns alle nur wünschen können, dass es qualitativ mit den neuen Modellen so weitergeht mit den ursprünglichen Schuco Modellen vor dem Verkauf an Minimax.  
 
Zu den Details : durchsichtige Rundscheinwerfer, ein schwarzer Kühlergrill in Silber eingefasst (bei dem braunen Modell wurde die Umrandung eingespart), mittig positioniertes silbernes VW Emblem im Kühlergrill, Blinker in Orange, Stoßstangen in Schwarz bei dem braunen Modell und teilverchromt bei dem orangefarbenen Modell (je nach Ausstattung und Modelljahr war das eine einteilige oder beim Chrom eine mehrteilige Stoßstange), Scheibenwischer in Schwarz, Außenspiegel in Schwarz, Zweifarbigkeit bei den Modellen, Dachrillen, Türgriffe seitlich in Schwarz, Tankdeckel seitlich in Schwarz, gummierte und profilierte Bereifung mit silberner Felgenabdeckung, Küchenmöblierung innen mit Sitzen sowie Kochstelle und Sitzen bei dem orangefarbenen Modell / durchgehende Sitzreihen bei dem braunen Modell, mehrfarbige Plastikleuchten am Heck, Heckklappenschloss in Silber und Schwarz, getrennte Schriftzüge "Volkswagen" und "Bus" in Silber auf schwarzem Grund am Heck sowie ein braunes Interieur.
 
1979 legte VW den Grundstein für die dritte Transporterreihe bei den hauseigenen Nutzfahrzeugen. Ziel war es, den steigenden Anforderungen der Fahrzeuge gerecht zu werden und natürlich Marktanteile der Vorgänger zu behalten bzw. weiter auszubauen. Die Variabilität des Transporters spielte ebenfalls eine große Rolle, so dass VW seinerzeit folgende Modelle anbot : Pritschenwagen, Doppelkabine, Kastenwagen, Kombi und Bus. Auch der öffentliche Bereich wurde mit einem Rettungswagen von VW abgedeckt. Campingfreunde freuten sich auf die damals angebotene Caravelle (Westfalia). Neben drei Dieselmotoren bot VW etwa 15 Benzinmotoren in den 13 Jahren der Produktionszeit an. 1,3 Millionen Exemplare werden letztendlich produziert. Als Modell kann man sich somit ein Stück deutsche Transportergeschichte sichern...    
 










 

Montag, 29. Juni 2026

Dies ist der Auftakt der ersten neuen Schucomodelle aus dem vorletzten und aktuellem Modelljahr... : VW Käfer 1500, reale Bauzeit 1966-1974, Schuco, (Minimax Import & Export Ltd.), Modelljahrgang 2024 und 2026

Hersteller : Schuco, (Minimax Import & Export Ltd.)
Modell : VW Käfer 1500, reale Bauzeit 1966-1974
Update : Ja, neue Modellfarben in 2024 und 2026 
Rubrik : Edition 1:64 
Produktionsort : China 
Farbe : Orange + Weiß & Dunkelblau + Cremeweiß
Maßstab : ca. 1/64 
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,5 cm x 2,4 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 17,00 € & ca. 14,50 € ( Kaufpreis neu in 2026 )
 
Es gibt wieder oder weiterhin Schucomodelle in unserem Maßstab, aber man muss diese Modelle echt suchen. Auch das Modelljahr 2025 darf bei dem neuen Eigentümer der Minimax Import & Export Limited durchaus als "schwergängig" zu bezeichnen sein, denn man hat zum einen mit Verkauf viele Sammler verärgert und dessen Geduld schon bis aufs letzte ausgereizt. Und wer weiß schon, wie viele Sammler letztendlich der Marke auch den Laufpaß gegeben haben. Auch die ersten Modelle des neuen Eigentümers wiesen Mängel auf, so dass auch hier erst einmal wieder deutlich nachjustiert werden musste. Vielleicht musste sich Minimax sogar einen neuen Produzenten suchen. Während man früher vor der Abspaltung und dem Verkauf der 1:64 Sparte von Schuco an Minimax ein Schuco Automodell haben wollte, ging man entweder in ein Kaufhaus oder aber in sehr gut sortierte Spielzeugfachgeschäfte. Heute gleicht der Einkauf einer absoluten Vollkatastrophe und man bekommt solche Modelle fast ausschließlich nur noch über das Internet und kauft dann solche Modelle eher weltweit statt regiona ein. Der Verkaufspreis ist mit dem neuen Eigentümer Minimax vielleicht im heutigen Produktionsland gleich geblieben, aber für Auslandskäufer liegt der Aufschlag derzeit bei den neuen Modellen bei bis zu 50 Prozent. Das solche Modelle sammelwürdigs sind, waren und auch in Zukunft sein werden, wird keiner bestreiten. Suchen muss man können. Zeit und Geduld sollte man bei der Beschaffung ebenfalls haben. Es lohnt sich aber. 
 
Heute fangen wir mit zwei wunderschönen VW Käfer Modellen in der Neuvorstellung an. Die Grundform ist gleich geblieben, der 1500er Schriftzug in Silber ist aber entfallen. Dafür erhalten wir aber von dem zweifarbigen VW Käfer Modell wieder sehr schöne neue Varianten. Beide Modelle sind sehr gut verarbeitet worden und bieten tatsächlich heute auch wieder den Qualitätsstand, den wir zumindest vor dem Verkauf an Minimax von Schuco kannten. Die Starachsenproblematik gibt es nicht und beide VW Käfermodelle weisen eine schöne Laufruhe auf den gummierten Reifen auf. Interessant ist, dass das Weiß in der Zweifarbigkeit variiert, denn der dunkelblaue Käfer hat eher seitlich ein sanfteres Cremeweiß erhalten. Das Weiß als Gegenpart zum Orange ist deutlih heller. Auch das Detail mit der Grundfelge in Wagenfarbe samt verchromter Kappe ist weiterhin mit dabei und verschönert das Modell deutlich. Wenn das ein Anfang der Versöhnung ist, dann ist er zumindest dabei gelungen. Allerdings wünsche ich mir etwas mehr Modelle, als nur eine Handvoll pro Jahr in äußerst geringen Dosierungen... .  
 
Zu den Details : Rundscheinwerfer vorne in durchsichtigem Plastik und Chromeinfassung, Zierrat in Silber auf der Fronthaube, ovales Ziergitter unter den Scheinwerfern, aufgesetzte Blinker in Orange und Silber auf den Kotflügeln, VW Emblem ist auf der Fronthaube zu sehen, Stoßstangen an Front und Heck mit Bumpern in Silber, Scheibenwischer in Silber, Trittbretter seitlich in Schwarz, Silberzierleiste seitlich, Türgriffe in Silber, graues Interieur, originale VW Felgen in Wagenfarbe mit Chromdeckel, gummierte und profilierte Bereifung, Zweifarbenlook (weiße Seitenflächen unterhalb der Silberzierrates, schöne Detailierung der Karosse, Scheibenchrom am Heckfenster, Heckleuchten aus rotem durchsichtigen Plastik mit Chromrand, schwarzes Gitter unterhalb der Heckscheibe (Lüftungsgitter für den Heckmotor) und ein schön detailliertes Interieur in Grau. 
 
Der VW Käfer ist eine echte deutsche Erfolgsgeschichte und erfüllte vielen den Traum vom Fahren. Darüber hinaus wurde er zum Exportweltmeister und eroberte bereits in den 50er und 60er Jahren die ganze Welt. Er gilt als solide, für seine Zeit genügsam im Verbrauch und trotzte Kälte und Hitze zugleich. Nur der Rost und der der deutsche TÜV können ihm etwas anhaben. Etwas mehr als 21,5 Millionen Fahrzeuge wurden insgesamt gebaut, davon alleine entstanden in deutschen Werken rund 16 Millionen Stück. Er verhalf der Marke VW zum Aufstieg und sicherte über fast zwei Jahrzehnte Arbeitsplätze in Deutschland, da 1974 zumindest in Deutschland die Produktion eingestellt wurde. In Mexiko lief der letzte VW Käfer 2003 vom Band, so dass dieses Fahrzeug innerhalb unserer Welt rund 68 Jahre Laufzeit hatte. Das Modell 1500 aus dem Jahrgang 1966 war bereits mit einer stärkeren Maschine ausgestattet worden und hatte 44 PS Leistung. Der Motor hatte rund 1,5 Liter Hubraum und war ein Vierzylinder Boxermotor. Die Beschleunigung von Null auf 100 Stundenkilometer dauerte bis zu 25 Sekunden und der Käfer fuhr in der Spitze rund 128 Stundenkilometer. Da kann man mal sehen, mit wie wenig man einmal ausgekommen ist... .
 










  

Samstag, 27. Juni 2026

Auch Norev steigt in das Fahrwerksthema mit ein und zeigt den nagelneuen französischen Außenseiter Alpine A390 mit gummierter Bereifung... : Alpine A390, Norev, Modelljahrgang 2026

Hersteller :Norev
Modell : Alpine A390
Update : Nein, neue Modelle in 2026 (Ersterscheinung in Deutschland)
Rubrik : Standardserie
Produktionsort : China 
Farbe : Blaumetallic + Schwarz & Warmgraumetallic
Maßstab : ca. 1/64 (3inch)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3 cm x  3,0 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € ( Kaufpreis neu in 2026 )
 
Was sich von der Modellbezeichnung her erst einmal wie eine Flugzeugbezeichnung von Airbus anhören mag, entpuppt sich schnell als die dritte Baureihe des französischen Kleinherstellers Alpine. Das Design des A390 ist meiner Meinung nach allerdings sehr austauschbar und könnte eher von Renault im Mutterkonzern aufgetragen werden, als von der kleinen Sportwagenschmiede Alpine. Wenn man nun die Einzelbuchstaben des Modells vorne und hinten demontieren würde, bin ich mir sicher, dass die meisten Menschen dieses gefälligen Modell eher bei Toyota oder sogar Lexus einordnen würden. Und wenn nicht dort, dann auf jedem Fall im chinesischen oder erweiternd im asiatischen Raum ansiedeln würde. Obwohl man bei Alpine doch das interessante Designelement der Frontleuchten des A110 hat, nutzt man diese hier leider nicht. Auch der Innenraum ist im Hinblick auf ein Fahrzeug, welches Ende 2025 auf den Markt gekommen ist und im edleren Segment angesiedelt werden soll, weniger überzeugend.   
 
Würde man dieses Modellauto unter 100 anderen Modellen auf einer Tischplatte aufgestellt verstecken, könnte man es vielleicht auf den ersten Blick wahrnehmen, aber nicht als erstes im Blick erfassen und auswählen. Auch in der Masse sieht das Modell nach alles oder nichts aus. Dennoch muss man wieder einmal erwähnen, dass Norev hier einen absoluten aber durchaus interessanten Außenseiter produziert, welcher die jeweilige Sammlung aus anderen Gesichtspunkten heraus deutlich bereichert. Die Qualität ist wie immer hoch, wobei auch hier einmal die Bodengruppe beim Durchlaufend es Pylonentests etwas knarzen kann. Das Modell hat in der Hand eine schöne Schwere. Das Thema Fahrwerk ist interessanter Weise auch hier bei Norev zum Thema geworden, was mich persönlich sehr überrascht hat, da diese Bereifung anders ist als sonst. Gefühlstechnisch konnte es kein Plastik sein, obwohl genau das ein Markenzeichen von Norev ist. Das Modell rollt relativ Leise und souverän über die Tischplatte. Die Bereifung ist aber bei genauer Betrachtung gummiert aber nicht profiliert ausgebildet worden. Norev schickt den Betrachter hier mit der Grundfelge aus Plastik leicht auf den Irrweg. Mit ein wenig Geschick kann man dann eine Art hauchdünnen Reifenüberzug erkennen, so wie das Majorette im Tuningbereich bei den Tune Up´s optional angeboten hat. Bei Norev passt der Überzug über den Reifen allerdings so gut, das man ihn nur aufgrund der Laufruhe vermuten kann. Genial. Der Zweifarbenlook bei dem zweiten Modell ist hochwertig ausgefallen.                         
 
Zu den Details : Schlitzscheinwerfer in Weiß bedruckt, Leuchtenband vorne in Weiß bedruckt (verbindet auch die beiden Leuchteneinheiten, Unterhalb der Scheinwerfer finden sich noch Löcher in der Blechkarosse (nur Darstellung, hier Erweiterung der Frontleuchten, welche hinterleuchtet sind,(ähnlich wie bei Hyundai), Tagfahrlicht und Lüftunsgitter seitlich in den Ecken, schwarzer Kennzeichenhalter mit "A390" als Aufschrift in Weiß (ist verbunden mit der Fontlippe), auf Hochglanz lackierte Frontlippe in Schwarz (ebenso bei den Seitenschwellern und der hochgezogenen Heckschürze), kristallklares Scheibenglas, Außenspiegel in Schwarz, schwarzes Dach (nur bei dem zweifarbigen Modell), Scheibenwischer, aerodynamische Dachform mit einem mittig liegenden abgesenkten Bereich, Seitenscheibenbereich in Schwarz,  unterschiedliche aber originale Felgen bei den beiden Versionen, gummierter und nicht profilierter Gummiaufzug auf der Plastikfelge, Heckleuchtenband in Rot und schwarz fotorealistisch bedruckt, Kennzeichen in Schwarz mit weißer Aufschrift "A390", Positionsleuchten in Rot und in hoch detailliertes Interieur in Schwarz. 
 
Die technischen Details sind bei diesem Modell durchaus beachtenwert, welche man in der Tat auch so nicht bei einer solchen SUV-artigen Limousine vermuten würde. Das Modell weist drei Elektromotoren un dzwei Motorisierungen auf, welche insgesamt auf eine Gesamtleistung beim Einstiegsmodell 400 PS und beim Topmodell auf rund 470 PS Leistung kommen. Auch die Beschleuinigung ist interessant, denn das Modell benötigt nur 4,8 oder beim Topmodell rund 3,9 Sekunden, um von Null auf einhundert Stundenkilometer zu kommen. Allerdings hat die Antriebsseite auch eine Schattenseite, denn das Gesamtgewicht des Modells steigt knapp auf bis zu 2,1 Tonnen. Damit ist der A390 kein Leichtgewicht. Der Hersteller verspricht im Mittel eine Reichweite von rund 520 bis 550 Kilometern Reichweite, allerdings ist die Reichweite vom rechten Fuß oder dem Gaspedal abhängig. Wenn man die derzeitigen 20% Reibungsverluste beim Fahren auch bei diesem Modell berücksichtigt, schwimmt der A390 bestensfalls im Verkehr mit, weist aber dafür auch keine gesonderet Reichweite für sich aus. Das Modell ist erst gegen Ende des Jahres gestartet, so dass abzuwarten bleibt, wie sich die Verkaufszahlen entwickeln werden. Ein Bestseller wird das allerdings nicht...