Samstag, 11. Juli 2026

Schuco und Tarmac Works präsentieren mit diesem Modell nun den dritten VW Caddy und zeigen hier ein wunderschönes Sondermodell... : VW Caddy, Typ 14D, 1979 - 1992 & PKW Anhänger , Schuco, "Moon equipped", Modelljahrgang 2024

Hersteller : Schuco (Minimax Import & Export Ltd.)
Modell : Volkswagen Caddy "Moon", Typ 14D, 1979 - 1992
Update : Ja, neue Modellversion und Modellfarbe in 2024
Rubrik : Edition 1:64, Tarmac Works Kollaborationsmodell
Produktionsort : China
Farbe : Weiß + Gelb
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,1 cm x 2,5 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 18,00 € ( Kaufpreis neu in 2024)
 
Schuco baute vor etwa vier Jahren den VW Caddy in unserem Maßstab nach. Bis dato war das aber fast eher ein vergessenes Modell oder eines, welches sich wieder in der Vergesslichkeit der Köpfe der Sammler befand und fast aus deren Augen verschwinden würde. Bei der Entwicklung dieses Modells war man zumindest im Hinblick auf das seinerzeit von Siku gebaute Modell sehr bedacht, hier eine  Neuentwicklung in unserem Maßstab zu bringen, welches die runden Frontleuchten statt der eckigen Kastenleuchten des Siku Caddy´s verbaut bekommen sollte. Was seinerzeit noch Schuco nicht ganz auf dem Schirm hatte war, dass Hot Wheels bereits einen solchen VW Caddy seit 2015 sowohl in der Mainline als auch in den begehrten Sonderserien nachbaute. Allerdings hatte und hat Hot Wheels hier immer noch den mit einem Skateboard bestückten VW Caddy eine ganz andere Kundschaft im Hinterkopf, hier den Sportler und Zweitkäufer des Fahrzeugs. Siku hingegen baute das Modell mit Kastenleuchten zwischen 1983 und 1990 als Neufahrzeug und endete dann kurioser Weise sogar genau innerhalb der echten Produktionszeit des VW Caddy in Deutschland. Während man damals bei Siku als Hauptmodell ein schlichtes Silber mit einem weißen Kastenaufsatz wählte, gab es das Modell später auch beispielsweise als rotes Werbemodell von CocaCola mit einem "Coke" Aufdruck zu erwerben. Schuco baute den Caddy zunächst in einem matten Anthrazit Farbton nach, ehe man dann auf eine schöne und schlichte Version in Weiß umstieg.  
 
Qualitativ gehört das Modell in unserem Maßstab zu den Besten seiner Art und zeigt auf, wo Schuco, oder Schuco in Verbindung mit Tarmac, qualitativ im Gesamtbild eingeordent werden könnte. Vielleicht ist man sich auch bewusst, dass man ein starker Jäger von den Tomica Limited Vintage Modellen hätte dauerhaft sein können, wenn der Verkauf der Sparte 1: 64 von Schuco an Minimx nicht so katastrophal gelaufen wäre. Auch der ehemalige Preis von im Mittel 12 Euro war attraktiv genug, um den Benchmark der Branche das Leben etwas schwerer zu machen. Aufgrund des Stillstands und einem ähnlichen Abbild bei der Entwicklungen von Neuerscheinungen hat man sich bei den Sammlern viel Geduld verspielt. Und es ist ja nicht so, als könnte man in punkto guter Modelle dieser Art nicht auch einmal viel öfter nach China und dessen vielen guten und neuen Marken gucken, die praktisch die besten Modelle dieser Art bereits heute nachbauen. Minimax als neuer Eigentümer wird es schwer haben, wieder dahin zu kommen, wo Schuco war. Die Qualität stimmt, der Preisanstieg von 50 Prozent ist allerdings weniger sexy und die an einer Hand abzählbaren Neuerscheinungen im Jahr müssen ebenfalls schnell nach oben angekurbelt werden. Vom Grundkonzept ist der Caddy sehr gut gelungen, da es sich um eine "normale und realitätsnahe" Variante des Caddys handelt. Bei diesem Modell ist einfach löblich zu erwähnen, dass der Außenspiegel an der Tür als Metallobjekt befestigt ist und auch dort im harten Spieleinsatz verbleibt. Die Stoßstangen sind ebenfalls aus Metall und irgendwie hat man in der Tat darauf geachtet, dass dieses Modell eher auf das Spielen als auf das Sammeln ausgelegt wurde. Hier widersetzt man sich dem Trend der leicht abzubrechenden Plastikspiegel, was ich persönlich einfach großartig finde. Zu Meckern gibt es tatsächlich absolut nichts !
 
Zu den Details : Rundscheinwerfer aus Plastikglas, schwarzer Kühlergrill mit mittig platziertem VW Emblem in Silber, silberne Stoßstangen mit waagerechten Blinkern in Orange (Bestandteil der Karosse), kleine Frontspoilerlippe in Gelb, Außenspiegel in Schwarz, Scheibenwischer in Schwarz, Motorhaubengitter im Frontscheibenbereich in Schwarz, Shadowline um alle Fenster herum, schwarze Türgriffe, originale VW Lochfelge in Silber (oder der unternommene Versuch, hier die Standardfelge des VW Golf 1 nachzubilden, was aufgrund der überhöhten Mitte leider nicht so funktioniert hat), "Moon equipped" Werbezeichen auf der Haube / den Seitenflächen / der Pritsche in Schwarz, gummierte und profilierte Bereifung,  "GO! with MOON" auf der Heckklappe in Schwarz aufgedruckt, Teilstoßstangen in Silber um die Ecke des Heckbereiches herum, weiße Kennzeichenfläche unbedruckt zwischen den Stoßstangen, silberner Auspuff mit Ausgang auf der Fahrerseite (meines Wissens betrifft das nur die Dieselfahrzeuge, so dass die Verlegung auf die Seite dazu führte, dass das Heck und der Kennzeichenbereich nicht so schnell von den Dieselpartikeln verrußte) sowie ein cremefarbenes Interieur.

Der originale und somit erste gebaute VW Caddy wurde von 1979 bis 1992 vermutlich im Nutzfahrzeugwerk Hannover gebaut. Als leichter Pritschenwagen basierte er auf dem VW Golf 1 und sollte mit dieser Variante der Handwerkerschaft schmackhaft gemacht werden. Die deutsche Bundespost wird vermutlich seinerzeit der größte Kunde dieses Modlles gewesen sein, da für deren Bedürfnisse der Laderaum in Form Ladepritsche sowie Pritschenaufbau in die Höhe vollkommen ausreichte. Allerdings sind nach Angaben von VW, welche man im Netz findet, in den  Baujahren ja nicht allzuviele Caddys gebaut worden. Die T1, T2 und T3 Transporter gab es ja auch als Pritschenfahrzeuge und wurden seitens der Handwerkerschaft deutlich mehr geordert. Der Caddy wurde mit drei Benzinmotoren mit bis zu 95 PS Leistung und einem Dieselmotor mit bis zu 54 PS Leistung nur 94.659 Mal gebaut. Auch im Ausland wurde der der Caddy gebaut und weiter produziert. Im jugoslavischen VW Werk in Sarajevo entstanden bis 1992 rund 200tsd Fahrzeuge. Bis 2007 überlebte der VW ausserhalb Europas beispielsweise in Afrika, weil dort simple und robuste Transporter nach wie vor gefragt sind. Wie viele Fahrzeuge in Afrika gebaut worden sind, ist derzeit nicht bekannt. 
 








 

Donnerstag, 9. Juli 2026

Norev zeigt auf, wie Citroen aktuell mit einfachen und günstigen Fahrzeugen in dem unterem Preissegment auf Kundenfang geht... : Citroen C4, Faceliftversion ab 2025, Norev, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Norev
Modell : Citroen C4, Faceliftversion ab 2025
Update : Nein, neue Modelle in 2026 (Ersterscheinung in Deutschland)
Rubrik : Standardserie
Produktionsort : China 
Farbe : Weißmetallic + Schwarz & Hellgrünmetallic + Schwarz
Maßstab : ca. 1/64 (3inch)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,9 cm x  2,8 cm x 2,4 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € ( Kaufpreis neu in 2026 )
 
Auch dieses Modellauto ist wieder ein typisches Modellfahrzeug der Marke Norev. Norev´s Wurzeln lagen beginnend in der eigenen Geschichte in Frankreich, so dass auch deshalb bis heute vorzugsweise die Liebe und die Hingabe sowie auch ein Bekenntnis zu französischen Fahrzeugen dargestellt werden. Ich selber bin diesbezüglich seit mehreren Jahrzehnten froh um diese Einstellung, da es nur die wenigsten Franzosen außerhalb von Norev und Majorette in die weltweite Produktion schaffen. Immerhin, und das vergissen heute viele, gehören Citroen, Peugeot und Renault immer noch zu den ältesten Automarken der Welt. Daher ist es auch im Allgemienintersse so wichtig, dass diese beiden Modellautohersteller sich um die Fahrzeugproduktionen aus dem ehemaligen Heimatland Frankreich oder zumindest auch erweiternd aus Europa bemühen. Damit steckt man in einer sehr erfolgreichen und regionalen Nischenproduktion ohne wirkliche Konkurrenz. Matchbox ist hier momentan unter den Big Playern noch eine der wenigen Marken, welche Citroen Modelle nachbauen. Das macht man allerdings auch schon zu den Zeiten des Anbeginns der Regulars 1-75 Modelle, also beginnend im Zeitraum von vor 67 Jahren. Bei Matchbox wird übringes aktuell noch das Vorfaceliftmodell gebaut, so dass man bei Norev die Nase vorn hat und man gerade dort deutlich aktueller im Sortiment unterwegs ist! Der Citroen C4 ist ein allgemein typisches europäisches Fahrzeug vom Design her und besitzt zudem auch die gewisse Portion eines modischen Styles, wofür Frankreich ja auch aus dem Modesegment bekannt ist. Für Dioramafreunde wäre das Fahrzeug also ideal in einem Straßenauszug mit einem kleinen Staßencafe, wo neben diesem neuen Citroen vielleicht auch noch diverse Peugeot oder Renault Fahrzeuge stehen, welche Frankreich repräsentieren können und den Citroen noch etwas untermalen. 
 
Insbesondere die Zweifarbigkeit ist bei dem Modellfahrzeug sehr auffallend. Die Farben sind original und für ein schwarzes Dach muss man bei Original tatsächlich beim Citroenhändler Aufpreis bezahlen. Die hohe Anzahl an Details sind ebenso typisch für Norev, als auch die gute und hohe Qualität des Modells. Von einem typischen Matchbox oder Hot Wheels setzt man sich deutlich ab und konkurriert dann eher schon mit den jungen neuen Wilden aus China oder der wiederbelebten Marke der Schuco Fahrzeuge in unserem Maßstab. Aufgrund der fehlenden Sportlichkeit dieses Modells ist zumindest mein Pylonentest hierfür entfallen, was allerdings auch den Kaufanreiz dieses Modells nicht schmälern sollte. Und wenn man es nicht ins Regal stellt, hat man ja immer noch ein hochwertiges Spielzeug. Im Gegensatz zu Siku verlieren Norevmodelle in der Regel keinerlei Wert, so dass mindestens der Kaufpreis immer wieder zu erzielen sein sollte. Bei den älteren Norevmodellen ist das anders, denn da muss man schon mal ab 20 Euro das Stück deutlich tiefer in die Tasche greifen... .    
 
Zu den Details : Schlitzscheinwerfer in fotorealistischer Optik aufgedruckt, schwarzes Verbindungselement zwischen den Leuchten, darunter befindet sich in waagerechter Position zwei weitere LED Leisten, mit kleinem Versatz befindet sich unter den zuvor beschriebenen LED Leisten leicht nach außen gerückt noch eine weitere LED-Leiste in den Außenecken des ersten Lüftungsschlitzes in Schwarz, Citroen Emblem in ovaler Form in Silber, Kennzeichenplatte in Weiß mit schwarzer Aufschrift "C4", schwarze Lüftungseinlässe unten, zwei vertikale Dekorleisten in Silber in dem unteren Lüftungsgitter sowie eine weitere großflächige silberne Dekorleiste oberhalb der Spoilerlippe, Spoilerlippe in Schwarz, Außenspiegel in Wagenfarbe (in diesem Fall die farbliche Übernahme der schwarzen Dachfläche, hier ein Ausstattungs-Extra), Scheibenwischer, kristallklares Scheibenglas, Heckscheibenspoiler im Bereich oberhalb der Heckleuchten, Seitenschweller aus schwarzem Plastik (Bestandteil des Interieurs), Plastikbereifung mit originaler Felgendarstellung, Heckleuchten fotorealistisch in Rot und Schwarz bedruckt, Nebelschlussleuchten in Rot auf der Heckklappe, Citroen Modellschriftzug in Silber auf der Heckklappe, Kennzeichenplatte in Weiß mit schwarzer Aufschrift "C4", hochgezogene Heckschürze, rote Nebelschlussleuchte samt Rückfahrlichter (sieht man nur in Schwarz dargestellt), sowie eine schwarze Bodenplatte als auch ein dunkelgraues Interieur.   
 
Der Citroen C4 gehört mit zu den Bestsellern der Marke Citroen allgemein und somit auch zu den gefragtesten Fahrzeugen der Marke innerhalb Europas. Der Grund ist die leichte Höherlegung des Modells für den besseren Einstieg für eine alternde Kundschaft und ein überwiegend günstiger Einstiegspreis von etwa knapp über 23tsd Euro für einen Mild-Hybriden. Damit zielt man zudem auch auf Erstkäufer bei Neuwagen sowie auch auf Familien mit dem typischen Zweitwagen, so dass insbesondere die Kurzstreckenfahrer mit ihren Kleinstrecken und zahlreichen Zwischenstopps hier die Umwelt entlasten. Überhaupt ist das Motorenangebot dieser Fahrzeugreihe zwischendurch sehr groß gewesen und beschränkt sich ab 2025 auf etwa zwei Mild-Hybride und zwei E-Fahrzeuge. Der Dieselmotor ist bei Citroen für diese Modellreihe aus dem Programm entfallen. Die Grundlage bildet für den Benziner ein Reihendreizylinder mit 1,2 Liter Hubraum mit zunächst 110 PS oder 145 PS Leistung. Die zu erzielende Höchstgeschwindigkeit liegt bei den Versionen dann bei bis zu 190 oder auch knapp bei 210 Stundenkilometer. Wahlweise gibt es auch zwei E-Motoren zu erwerben, welche in der Leistung bei 136 PS oder 156 PS liegen. Um die Reichweite nicht allzu einzukürzen, ist der e-C4 auf maximal 150 Stundenkilometer beschränkt worden. 
 












Dienstag, 7. Juli 2026

Mit dem Renault Rafale holt Norev wieder einmal einen fast unbekannten Exoten in unseren Maßstab... : Renault Rafale Esprit Alpine 2024, Norev, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Norev
Modell : Renault Rafale Esprit Alpine 2024
Update : Nein, neues Modell in 2025 (Ersterscheinung in Deutschland)
Rubrik : Standardserie
Produktionsort : China 
Farbe : Schwarz (Diamond Black, Originalfarbton)
Maßstab : ca. 1/64 (3inch)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,4 cm x  3,0 cm x 2,5 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € ( Kaufpreis neu in 2026 )
 
Gerade um solche Modellfahrzeuge bin ich als Sammler von Norev Modellen höchst dankbar, denn als Alltagfahrzeug macht es sich gut in der Sammlung, ohne aufzufallen. Warum? Es handelt sich um eines dieser typischen Automodelle in der Masse, welche man vielleicht schon einmal irgendwo auf der Straße gesehen hat, aber dann doch schnell wieder vergessen hat, weil es sich um ein Gesicht in der Menge handelt. Ein Alltagsfahrzeug ohne Polarisierungseffekt. Etwas, womit man sich fortbewegt, ohne vielleicht gesehen zu werden. Und ein hochgelegter Renault in Fließheckform ist erst einmal ein Fahrzeug, welches aus optischen Gründen Fragen auslöst. Ist es eine Art Shooting Break? Ein Kombi? Ein SUV? Oder doch nur ein coupéartiges Fahrzeug wie der BMW X4 / BMW X6 nur in günstiger? Renault beantwortet diese Frage nur stumpf ohne sonstige Anmerkungen und sortiert das Modell in die SUV-Klasse ein, welche im Neupreis bis zu 50tsd Euro kosten.     
 
Qualitativ fährt das Automodell von Norev in einer eigenen Liga, denn Norev hat einmal einen Standard festgelegt, von dem man hoffentlich auch nie abweichen wird. Die Detaillierung ist sehr hoch. Insbesondere ist das kristallklare Scheibenglas immer wieder zu erwähnen und dass man ziemlich exakt auch eine Kopie des großen Vorbildes herstellen kann. Originale Felgen sind immer ein Thema sowie eine fehlende Federung als auch der fehlende Einsatz von schweren Bodenplatten. Auch die zunächst sehr simple Verpackung ist vollkommen durchdacht, da man die Modelle sehr gut stapeln kann, ohne dabei auf eine Ansicht der Modelle zu verzichten. Kurzum liefert man nicht die Qualität von Tomy´s Limited Vintage Modellen (will man auch nicht), sortiert sich aber zwangsweise aufgrund der vielen Qualitätsmerkmale oberhalb der Premiummodelle dort ein ( Tomy´s Premiummodelle kosten im Import zwischen 11 und 13 Euro!). Inhaltlich ist man um Welten von Japan und China entfernt und konzentriert sich im Wesentlichen auf die im Geiste heimischen Fahrzeuge dreier Großserienhersteller. Zum Spielen als auch zum Sammlen sind die Modelle bestens geeignet, so dass man durchaus den Begriff eines "Preis-Leistungs-Siegers" in allen Klassen erwähnen darf.
 
Zu den Details : Schlitzscheinwerfer in fotorealistischer Optik aufgedruckt, darunter befindet sich abgewinkelt das zweiteilige Tagfahrlicht in fotorealistischer Optik, Kühlergrill in blauer Wabengitteroptik, Renault Emblem mittig auf dem Kühlergrill in Silber, Kennzeichenplatte in Weiß mit schwarzer Aufschrift "Rafale", schwarze Lüftungseinlässe unten, Außenspiegel in Wagenfarbe, Scheibenwischer in Schwarz, Rückspiegelplatte in schwarz in Frontscheibe, Sonnendach in blauer Fläche dargestellt, Heckscheibenspoiler im Dachbereich, Seitenschweller aus schwarzem Plastik (Bestandteil des Interieurs), Plastikbereifung mit originaler Felgendarstellung, Heckleuchten fotorealistisch bedruckt, Renault Emblem sowie Modellschriftzug in Schreibschrift mittig auf der Heckklappe in Silber, Kennzeichenplatte in Weiß mit schwarzer Aufschrift "Rafale", hochgezogene Heckschürze, silbergraue Dekorleisten in den Eckbereichen der Heckschürze, silbergraue Schrammschutzleiste im Heckbereich sowie ein dunkelgraues Interieur.  
 
Der Renault Rafale ist noch ein sehr neues Fahrzeug im Handel und wird erst seit 2024 in der Realität gebaut. Dabei handelt es sich in der Grundversion um einen Vollhybriden und in der erweiterten Version um einen Plug-In-Hybriden. Grundsätzlich erweiterte Renault damit sein Angebot von höherliegenden Fahrzeugen für eine alternde Bevölkerungsgruppe in Europa. Die Grundlage des Fahrzeuges ist ein im Geiste des Downszizing entworfener Reihendreizylinder Motor mit nur 1,2 Liter Hubraum und einer Gesamtleistung von rund 200 PS, bestehend aus einem Verbrennerantrieb und diversen Elektrokomponenten. In der zweiten Ausstattungsline hat das Fahrzeug 100 PS mehr Leistung erhalten. Während die Grundversion mit etwas über 1,7 Tonnen Gesamtgewicht fast schon leichtfüßig unterwegs ist, darf sich die Vollversion mit rund knapp über zwei Tonnen Gesamtgewicht in die Reihe der Dickschiffe einreihen. Beide Versionen sind bei 180 Stundenkilometer in der Endspitze abgeriegelt worden, so dass der typische Premiumfahrer garantiert niemals bei Renault landen wird. Der "Spaßfaktor" sieht definitiv anders aus, und bei Renault ist dafür ja auch eher Alpine als Kleinhersteller zuständig... .       
 








  

Sonntag, 5. Juli 2026

Minimax zeigt uns bei diesem Sondermodell als Kollaborationsmodell nun auch qualitativ, was man im Stande ist zu produzieren... : Nissan Skyline Nismo R34 GT-R Z-Tune, 2005, Schuco (Minimax Import & Export Ltd.), Tarmac Works, Modelljahrgang 2024

Hersteller : Schuco (Minimax Import & Export Ltd.)
Modell : Nissan Skyline Nismo R34 GT-R Z-Tune, 2005
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebautem Derivat in 2024
Rubrik : Edition 1:64, Tarmac Works Kollaborationsmodell
Produktionsort : China
Farbe : Violetmetallic (Midnight Purple : je nach Farbeinstrahlung auch bräunlich oder Dunkelblau)
Maßstab : ca. 1:64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,2 cm x 2,8 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 30,00 € (Kaufpreis neu in 2024)  

Vielleicht hätte es von Schuco seinerzeit keinen eigenen Nissan GT-R mehr gebraucht, aber jetzt, wo das Kollaborationsmodell mit Tarmac vor meinen Augen steht, bin ich tatsächlich sehr froh darum. Mit dem speziellen Flip-Flop-Lack (der Lack schimmert je nach Einstrahlung und Blickwinkel in anderen Farben) hat man in der Tat ein kleines optisches Highlight in der Ausstattung als Eyecatcher gewählt. Überhaupt ist dieses Sondermodell mehr als üppig detailliert worden, so dass man nach Betrachtung aller Details eigentlich nur noch zu dem Schluss kommen kann, dass dieses Modell tatsächlich nicht nur preislich in der Liga der Tomica Limited Vintage Modelle angekommen ist, sondern dort auch einfach mitspielen möchte. Mit Minimax und Tarmac im Verbund zeigt man dem Benchmark Tomy, dass man ihnen auch auf den Versen ist, wenn man möchte, wobei man auch bemerken muss, dass der Käuferpreis pro weitere 5 Euro pro Stück auch immer kleiner wird. Der einzige qualitative Mangel an diesem Modell ist, dass die Scheiben etwas Spiel haben, was man aber vermutlich mit dem Aufschrauben des Modells auch einfach lösen kann. Wie viele Modelle davon gebaut wurden ist derzeit unklar, aber ich vermute einmal, dass es sich um eine Kleinstserie von 500 bis 1000 Stück handeln wird. Die Verfügbarkeit dieses Modells darf als kritisch gelten, denn derzeit ist es im elektronischen Kaufhaus auch nicht zu finden. Preislich ist er doppelt so teuer wie ein normales Schuco 1:64 Modell, sofern man es überhaupt auch im Handel finden kann.
 
Während die Serienmodelle in Silbermetallic und Blaumetallic von Minimax qualitativ durchaus arge Probleme mit dem Fahrwerk hatten, versöhnt das noch einmal deutlich teurere Kollaborationsmodell mit Tarmac qualitativ vollständig. Die Fahrwerksprobleme gibt es grundsätzlich nicht. Je nach Druckausübung auf dem Modell, merkt man vielleicht eine kleine Unebenheit bei der Gummierung der Reifen. Ansonsten habe ich das Modell meinem privaten Pylonentest unterzogen, um es auf Herz und Nieren zu prüfen. Ich gehe davon aus, dass aufgrund der Mitwirkung oder auch der Einwirkung von Tarmac auf das zu überarbeitende Fahrwerk dieses Modells, den Test überhaupt bestehen konnte. Übrigens mit Bravour, so dass die beiden Versionen in Silber und Blau besser in den hinteren Ecken des Regals verschwinden sollten. Auch wenn der Vergleich hinken mag, braucht sich dieses Modell vor den Fahrleistungen von Hot Wheels und Matchbox nicht verstecken. Das Modell bleibt vollkommen in der Spur und aufgrund der Tatsache dass eine Federung komplett fehlt, meistert er bei kurezm und langen Pylonenstand den Durchlauf ohne Probleme. Aufgrund der Tatsache, dass die Aussenspiegel aus Metall sind, braucht man auch bei dynamischen Spieleinsatz keine Hemmungen beim Anfassen des Modells haben. Kurzum : dieser Nissan Skyline GT-R Z-Tune macht einfach sehr viel Freude, egal ob im Slalom oder in der Vitrine.   
 
Zu den Details : Flächenscheinwerfer mit Leuchtenteilung und Leuchtmitteldarstellung aus Plastikglas, schwarzer Kühler mit Nissan GT-R Emblem in Rot und Silber in der Front, Nismo Schriftzug in den Originalfarben auf dem Kennzeichen mit silbernen Hintergrund, silberne Blinker, schwarze Lüftungseinlässe seitlich, schwarze Spoilerlippe, seitliche Lüftungseinlässe in den vorderen Kotflügeln (voraussichtlich zur Kühlung der Bremsanlage), Außenspiegel in Wagenfarbe aus Metall, Scheibenwischer in Schwarz, gummierte und profilierte Bereifung, geschwärzte Fünfspeichenfelge, zweifarbige Sitze in Rot und Grau (jeweils vorne und hinten, Seitentürverkleidung innen in Rot, Lufthutze und geriffeltes Gitter auf der Motorhaube, Heckscheibenwischer in Schwarz, schwarze Shadowline, Heckspoiler aus Plastik in Schwarz und Violetmetallic, seitliche Blinker sowie GT-R Emblem an den vorderen Kotflügeln, Heckleuchten in unterschiedlichen Rundfassungen aus rotem durchsichtigem Plastik, Modellbezeichnungen in Rot und Silber, Rückfahrlicht in Silber und Nebelschlussleuchte in Rot, Nissan Emblem und GT-R Emblem auf dem Kofferraumdeckel, silberner Auspuff und der Schriftzug "Z-Tune" in Silber auf schwarzem Hintergrund, Linkslenker und ein graues Interieur. 

Die technischen Daten der bisherigen Skyline Modelle der Jahre 1998 bis 2002 sind in diesem Blog zu finden und haben mit diesem unten gezeigten gesonderen Modell eher nichts zu tun. Da es sich bei diesem Modell zwar optisch um die gleiche Version aller anderen Skyline Modelle mit der Bezeichnung "R34" handelt, ist es aus technischer Sicht beim Nismo GT-R Z-Tune nicht so. Der 2,8 Liter Reihensechszylinder Bi-Turbo leistet ganze 507 PS und weist im Gesamtgewicht nur 1,6 Tonnen Gewicht auf. Der Clou dieser Modelle war, dass es sich im Jahr 2005 um 30 aufgekaufte gebrauchte Modelle mit einer Laufleistung von bis zu 30tsd Kilometern gehandelt hat, welche dann leistungstechnisch vollkommen überarbeitet wurden und als Z-Tune Modelle dann wieder zurück in den Handel gingen. Zuvor hatte man das Fahrzeug komplett zerlegt und neu wieder aufgebaut, so dass dann auch der Extrempreis von rund 160tsd Dollar aufgrund der ganzen Handarbeit zu Stande gekommen war. Der Grund der Sondermodelle war der 20. Geburtstag der Nismo Modelle (NISsan MOtorsports), welche dann zum Teil an gesonderte Kunden verkauft wurden.   
 








  

Freitag, 3. Juli 2026

Schuco Minimax erneuert die Farbgebung des Mercedes Ponton und erinnert an die Erfolgsgeschichte des ersten Nachkriegsdieselfahrzeug... : Mercedes-Benz 180D (W120), Schuco (Minimax Import & Export Ltd.), Modelljahrgang 2025

Hersteller : Schuco (Minimax Import & Export Ltd.)
Modell : Mercedes Benz 180D Ponton, Typ W120, 1954 bis 1959
Update : Ja, neue Modellfabe in 2025 (Ersterscheinung in Deutschland)
Rubrik : Edition 1:64 
Produktionsort : China 
Farbe : Rot + Schwarz
Maßstab : ca. 1/64 (3inch)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,9 cm x 2,8 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 18,00 € ( Kaufpreis neu in 2025 )
 
Eines der wenigen ersten neuen Modelle der Schuco Minimax Produktion ist auch das unten gezeigte Modell geworden, welches bei Schuco als normaler PKW zuvor in zwei Farben nachgebaut wurde. Das erste Farbdoppel aus dem Modelljahrgang 2022 erhält damit eine weitere Variante, so dass aus dem ehemals cremeweißen Dach nun ein schwarzes Dach (voraussichtlich ein Vinyldach) geworden ist. Damit baut nun Minimax eine dritte PKW Limousine zu den bisher noch erschienenen zwei Varianten des Hong Kong Taximodells sowie dem eines der ersten deutschen Polizeifahrzeugen, dem Peterwagen. Weitere Varianten könnten folgen, denn aus dem Diesel ließen sich noch problemlos die Benziner ableiten sowie mit einem geänderten Heckaufbau vielleicht auch seinerzeit einer der seltenen Krankenwagen. Das Minimax bei diesem Modell bleibt ist sehr gut, denn gerade die späten Vorkriegsmodelle sowie die frühen Nachkriegsmodelle des zweiten Weltkrieges von Mercedes Benz sind noch etwas in unserem maßstab rar gesäht. Wir Sammler lassen uns da mal zu überraschen, was noch kommen mag.   
 
Ansonsten ist das Modell tatsächlich auf dem Niveau des Vorgängers geblieben, so dass das Modell problemlos ohne eierige Räder oder eierige Starachsen über die Tischplatte rollt. Die Qualität und die ganzen Details passen sehr gut zu dem Modell, so dass wir optisch, modisch wie gefühlstechnisch schön in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts eintauchen können. Auch die Zweifarbigkeit ist gut und hochwertig gelungen. Die Verfügbarkeit des Modells gleicht aber auch hier einer Katastrophe. Ich gehe gerade in Bezug zu so einem Modell davon aus, dass nur eine Handvoll Fahrzeuge nach Europa kommt und der Rest bereits im asiatischen Bereich und insbesondere China verkauft wird. Dieses Modell kommt inklusive Versandkosten aus China und liegt mit einem 50%igen Aufschlag (in diesem Fall rund 6,00€) bei rund 18 Euro an der Schmerzgrenze von damaligen Schucomodellen.  
 
Zu den Details : Rundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas mit Silberrandeinfassung, hochstehender Kühlergrill in Schwarz mit Silberrand und waagerechten silbernen Kühlerstreben, silberner Mercedesstern auf dem Kühler, waagerechte Lüftungsschlitze in Schwarz und Silberstrebe in der Front, silberne Stoßstangen an Front und Heck, Scheibenwischer in Silber, Scheibenumrandungen an Front und Heck in Silber, silbernes Fensterdreieck auf der Fahrer- und Beifahrerseite (Lüftungsflügel zum Aufdrehen, genannt "Aufstellfenster"), orangefarbener Blinker mit Silberrand auf den vorderen Kotflügeln montiert, Aussenspiegel Fahrerseite sowie Türgriffe in Silber, Zierleiste in Silber am unteren Teil der Seitenflächen als Verlängerung oder Bindeglied zwischen den Stoßstangen, gummierte und profilierte Bereifung, Felge in Wagenfarbe und zweifarbigen Radnarbendeckel in Wagenfarbe und Silber mit Mercedesstern, Heckleuchten aus mehrfarbigen Plastik, Kofferraumschloss in Silber, Mercedesstern und Modellbezeichnung 180 D in Silber als Aufdruck sowie ein schwarzes Interieur.  
 
1953 galt es für Mercedes Benz mit der neuen Baureihe W120 auch in eine neue Ära des Designs aufzubrechen. Vorbei sind die schwülstigen Formen und der "alte Karosseriebau" vor dem zweiten Weltkrieg mit einem Kabinenelement und Kotflügeln sowie geschwungenen Anbauteilen. Die Grundkonstruktion des Autos änderte sich plötzlich nach 50 Jahren und ging in die Moderne über. Die Pontonform wurde ebenso gelebt wie das einstige deutsche Wirtschaftswunder zu Zeiten von Ludwig Erhard. Was ist Ponton? Hierbei handelt es sich um eine Karosserieform mit glatten Seitenteilen ohne aufgesetzte Kotflügel und seitliche Trittbretter. Mercedes Benz nutzte und lebte die Form, so wie es Konkurent Borgward mit dem Hansa oder auch Peugeot mit dem Typ 403 zeitgleich vormachte. Der Ponton wurde bis 1962 gebaut und galt bei Mercedes-Benz als Vorläufer der kleinen Heckflosse. Das unten gezeigte Modell ist zum einen ein Faceliftmodell, da es einen breiteren Kühlergrill verbaut bekommen hat und die sogenannten Bumper bei der Stoßstange entfallen sind. Der 180D zog zunächst mit dem Vorkriegsdiesel aus den 30er Jahren ins Programm ein und hatte somit 40PS Leistung, welche später zum Facelift auf 43PS anwuchsen, was dann auch ein Bekenntnis zum privaten Diesel PKW war und auch eine Art Bekenntnis zur Sparsamkeit sowie Langlebigkeit eines Autos. Kurz vor der Ablösung in die Heckflossenära wurde der Diesel erneut um 5 PS Leistung verbessert, so dass der Ponton zum Schluss 48 PS Leistung hatte. Das lag zwar über der Leistung eines VW Käfers, lag aber dennoch weit weg von der Dynamik oder Sportlichkeit eines Fahrzeuges. Die Benzinmotoren bis 68 PS Leistung waren schwungvoller! Erstaunlich ist, dass von dieser Limousine rund 150tsd. Stück zwischen 1954 und 1961 verkauft worden sind und der Diesel den Benziner um rund 32.000 Einheiten übertraf. Somit finden wir in diesem Automodell auch einen sehr frühen und sehr erfolgreichen Dieselpionier! 
 
 







  

Mittwoch, 1. Juli 2026

Schuco Minimax bringt vom wunderschönen VW T3 Bus tatsächlich zwei neue Farbvarianten und Modellversionen heraus... : VW Transporter T3, hier als Bus und Wohnmobil, EA 162, Schuco, (Minimax Import & Export Ltd.), Modelljahrgang 2024 und 2026

Hersteller : Schuco, (Minimax Import & Export Ltd.)
Modell : VW Transporter T3, hier als Bus, EA 162
Update : Ja, neue Modelle in 2024 und 2026
Rubrik : Edition 1:64 
Produktionsort : China 
Farbe : Cremeweiß + Orange & Hellbraun + Braun
Maßstab : ca. 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca.  7,1 cm x 2,9 cm x 3,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 17,00 € & ca. 14,50 € ( Kaufpreis neu in 2024 & 2026 )
 
Minimax liefert mit den beiden unten dargestellten Modellen endlich mal wieder zwei neue weitere Farbvarianten aus, und unterscheidet diese VW T3 Modelle aber interessanter Weise nicht nur an den Stoßstangen, sondern auch im Interieur- und Themenbereich. Während der orangefarbene Bus tatsächlich das Interieur des Campingbus erhalten hat, ist das Interieur des braunen VW Bus schlicht nur ein Mehrsitzer mit einer mittleren und hinteren Sitzreihe. Der braune Bus verzichtet hier auch noch auf weitere Details und stellt damit optisch eine eher spartanische Variante dar, oder einfach nur einen simplen Bus zum Transport von Mitarbeitern im Handwerksbetrieb. Die schwarzen Stoßstangen sind hier das eine Element wo gespart wurde, sowie auch das fehlende Ziergitter beim Kühlergrill die andere Sparvariante darstellt. Interessanter Weise hat es so einen "nackten" Bus von Schuco vorher meines Wissens noch nicht gegeben, auch wenn die einfachere Ausführung bei Kühlergrill und Stoßstangen so schon einmal in 2019 bei dem "Joker" Campingbus zu sehen war. Beide Modelle sind qualitativ sehr hochwertig verarbeitet worden und laufen auch trotz Starachse vollkommen ruhig auf der Schreibtischplatte. Auszusetzen gibt es hier tatsächlich nichts, so dass wir uns alle nur wünschen können, dass es qualitativ mit den neuen Modellen so weitergeht mit den ursprünglichen Schuco Modellen vor dem Verkauf an Minimax.  
 
Zu den Details : durchsichtige Rundscheinwerfer, ein schwarzer Kühlergrill in Silber eingefasst (bei dem braunen Modell wurde die Umrandung eingespart), mittig positioniertes silbernes VW Emblem im Kühlergrill, Blinker in Orange, Stoßstangen in Schwarz bei dem braunen Modell und teilverchromt bei dem orangefarbenen Modell (je nach Ausstattung und Modelljahr war das eine einteilige oder beim Chrom eine mehrteilige Stoßstange), Scheibenwischer in Schwarz, Außenspiegel in Schwarz, Zweifarbigkeit bei den Modellen, Dachrillen, Türgriffe seitlich in Schwarz, Tankdeckel seitlich in Schwarz, gummierte und profilierte Bereifung mit silberner Felgenabdeckung, Küchenmöblierung innen mit Sitzen sowie Kochstelle und Sitzen bei dem orangefarbenen Modell / durchgehende Sitzreihen bei dem braunen Modell, mehrfarbige Plastikleuchten am Heck, Heckklappenschloss in Silber und Schwarz, getrennte Schriftzüge "Volkswagen" und "Bus" in Silber auf schwarzem Grund am Heck sowie ein braunes Interieur.
 
1979 legte VW den Grundstein für die dritte Transporterreihe bei den hauseigenen Nutzfahrzeugen. Ziel war es, den steigenden Anforderungen der Fahrzeuge gerecht zu werden und natürlich Marktanteile der Vorgänger zu behalten bzw. weiter auszubauen. Die Variabilität des Transporters spielte ebenfalls eine große Rolle, so dass VW seinerzeit folgende Modelle anbot : Pritschenwagen, Doppelkabine, Kastenwagen, Kombi und Bus. Auch der öffentliche Bereich wurde mit einem Rettungswagen von VW abgedeckt. Campingfreunde freuten sich auf die damals angebotene Caravelle (Westfalia). Neben drei Dieselmotoren bot VW etwa 15 Benzinmotoren in den 13 Jahren der Produktionszeit an. 1,3 Millionen Exemplare werden letztendlich produziert. Als Modell kann man sich somit ein Stück deutsche Transportergeschichte sichern...