Sonntag, 15. März 2026

Matchbox hat mit seinen beiden sportlichen Kassenfüllern viel Grund zur Freude und spendiert beiden wieder eine neue Farbe... : Porsche Cayenne Turbo, Typ PO536, ab 2017 & Porsche 911 Carrera Cabriolet, Mainline, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Matchbox
Modell : Porsche Cayenne Turbo, Typ PO536, ab 2017 & Porsche 911 Carrera Cabriolet 
Update : Ja, jeweils neue Modellfarben in 2025
Rubrik : Mainline , Power Grabs
Produktionsort : Thailand
Farbe : Dunkelvioletmetallic& Graumetallic
Maßstab : ca. 1/69 & 1/61
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3 cm x  3,1 cm x 2,6 cm & ca. 7,5 cm x 3,2 cm x 1,9 cm (l/b/h)
Preis : ca. 4,00 € & 3,50€ ( Kaufpreis neu in 2025 )  
 
Und da sind sie wieder. Das dynamische Duo aus Zuffenhausen gibt sich bei Matchbox wieder einmal die Ehre. Und das sogar in einer gemeinsamen Zusammenstellung zweier moderner Klassiker in einer Vorstellungsrunde (oder aus einem Karton), welche spielaktiver kaum sein könnten. Aber selbst wenn man sie nur gemeinsam zum Ansehen in eine Vitrine stellen würde, würden sie gemeinsam um die Wette strahlen. 
 
Der Cayenne ist bei Matchbox einer dieser ewigen Klassiker in einer modernen Hülle geworden. Die Verarbeitung ist Top, das Fahrwerk sitzt wie ein Maßanzug, so dass das Modell mühelos durch jede noch so enge Kurve rasen kann, ohne nur einen Milimeter aus seiner Spur zu kommen. Dazu gibt es von Matchbox ein aufregendes Violetmetallic und die schöne, moderne Fünspeichenfelge im Silberlook. Alle notwendigen Aufdrucke sind vorhanden, so dass dieses Modell auch beim Ansehen eine Augenweide ist. In dieser Fassung gibt es ein recht durchsichtiges Scheibenglas, so dass das große Panoramadach auch einen großen Einblick in das Interieur gibt. 
 
Beim Cabriolet ist das Produktionsverhalten ebenso aktiv bei Matchbox wie bei dem großen Bruder Cayenne. Das Modell wird Matchbox immer noch aus den Händen gerissen. Der Grund liegt in den gleichen Zutaten wie beim Cayenne : alle notwendigen Aufdrucke, einme schöne Farbe und ein bretthartes Fahrwerk. Allerdings bekommt das Cabriolet im Gegensatz nicht irgendeine Felge. Bei manchen Modellen geht Matchbox auf Nummer sicher und verpasst dem Modell die wunderbare und verchromte Doppelspeichenfelge. Zwar hat die Konkurrenz ebenfalls schöne Doppelspeichenfelgen im Angebot, doch genau diese Optik, mit der Enge der Speichen ist seit mehr als 20 Jahren ein echter Verkaufsgarant und hört nie auf, besonders gut auszusehen. 
 
Wenn wir zu den technischen Daten kommen, ist der offene Porsche keine Nullnummer, sondern selbst als Einstiegsmodell ein echter Knaller auf der Autobahn. Das offene Porschemodell schöpft aus einem Dreiliter Sechszylinder Boxermotor rund 385 PS Leistung. Da Cabriolets grundsätzlich Verwindungssteifer sein müssen, wiegt der offene Zuffenhausener natürlich etwas mehr, als das geschlossene Coupé. Somit braucht das Cabriolet rund 0,2 Sekunden von Null auf hundert mehr, als das Coupe, wobei auch hier einmal deutlich gemacht werden muss, dass ein Wert von 4,4 Sekunden bei weitem kein schlechter Wert ist. Bei der Höchstgeschwindigkeit verliert das Vabrio in der Spitze zwei Stundenkilometer in der Endspitze und hört dann bei rund 291 Stundenkilometer auf zu beschleunigen. Wer sich grundsätzlich den Traum eines Porsches erfüllen möchte, ist selbst beim Einstiegsmodell bestens aufgehoben.  
 
Der Porsche Cayenne Turbo hat übrigens einen Vierliter V8 Motor, aus dem rund 550 PS Leistung geschöpft wurden. Die Beschelunigungswerte dürfen heute garantiert als fulminant gelten, denn das Fahrzeug benötigt als Original nur rund 4,1 Sekunden, um von Null auf 100 Stundenkilometer zu beschleunigen. Der Motor ist nicht abgeriegelt, so das der sportliche SUV dann rund auf 286 Stundenkilometer im Maximum beschleunigen kann. Nur Fliegen ist schöner...   
 













  

Donnerstag, 12. März 2026

Mini GT schickt nun die stärksten und sportlichsten BMW Fünfer ins Rennen, welche je gebaut wurden...(2) : BMW M5 Touring, hier G99, seit 2024, Mini GT, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Mini GT
Modell : BMW M5 Touring, hier G99, seit 2024 
Update : Nein, neues Modell in 2026
Modellnummer : 1080
Rubrik : BMW
Produktionsort : China
Farbe : Dunkelblaumetallic + Schwarz ( Marina Bay Blue Metallic )
Maßstab: 1/64
zu öffnen  : nichts
Maße : ca. 8,0 cm x 3,1 cm x 2,4 cm (l/b/h)
Preis : ca. 20,00€ ( Mein Kaufpreis neu 2026 ) 
 
Den Kampf um die Herstellung der aktuellsten BMW Modelle dürfte wohl endeutig Mini GT für sich entschieden und gewonnen haben. Es würde mich zudem nicht wundern, wenn man Mini GT zudem noch den Titel als Hersteller der meisten M-Modelle unter den neuen Fahrzeugen ebenso vergeben könnte. Der neueste und aktuellste Fünfer BMW erfüllt zumindest beide Kriterien und damit schlägt man tatsächlich die gesamte Konkurrenz. Immerhin war Hot Wheels mit dem Faceliftmodell des Vorgängers noch vor wenigen Wochen führend, doch Mini GT legt gleich im vollen nach. Neben der aktuellen BMW M5 Limousine gibt es auch gleich noch den aktuellen BMW M5 Touring im Programm zu finden. 
 
Eines ist auf jeden Fall sicher. Ob die bei Mini GT vielleicht auch hier mitlesen oder nicht, sind tatsächlich die bisher angesprochenen wenigen Mängel im frühen Stadium an den Modellen behoben worden. Mit dem aktuellen Douo der Fünfer BMW Baureihe haben wir mit dem Kombimodell ein weiteres Modell ohne Fehler oder erkennbare sowie spürbare Mängel. Es knistert nichts, die Stabilität des Modells ist Top, die Verarbeitung findet auf höchstem Niveau statt, die sehr empfindlichen Außenspiegel geben immer leicht nach, so dass die Abbruchgefahr sich zumindet vermindert. Kommt das Modell in den harten Spieleinsatz, gehen diese vermutlich dennoch verloren. Auch in Punkto Fahrwerk setzt man mit diesem Modell einen weit abstehenden Akzent an die Spitze der Modellhersteller. Der Pylonentest besteht das Modell ebenfalls mit Bravour und selbst in der Abrollakustik dürfte dieser BMW M5 Touring gleichauf mit der Limousine tatsächlich die Konkurrenz um Längen schlagen. Kurzum : Mit diesem Modell ist Mini GT tatsächlich Tomy ebenbürtig und rückt nun mit dem zweiten Modell gleichauf an die Qualitätsspitze in unserem Maßstab. Herzlichen Glückwunsch Mini GT !  
 
Zu den Details : Flächenscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik, BMW Emblem auf der Motorhaube, schwarzes Nierengitter mit Silberrand, BMW M Emblem in der von vorne rechten BMW Niere zu sehen, schwarze Lufteinlässe vorne und schmale Einlässe an der Seite, minimale Spoilerlippe vorne, Zweifarbenlook dank des schwarzen Daches, Außenspiegel aussen in Schwarz und innen spiegelnd, Scheibenwischer, dezent schwarze Scheibenumrandungen (Shadowline), schwarze B-Säule, V-Speichenfelge gedämpft, gummierte und profilierte Bereifung, Dachantenne, Tankdeckel hinten rechts für Treibstoff, Tankdeckel vorne links für Strom, BMW Emblem auf der Heckklappe, Heckscheibenwischer, Heckleuchten aus mehrfarbigem Plastik in Rot und Silber, schwarzes Kennzeichen mit weißer Schrift "BMW M5", seitliche Positionsleuchten in Rot, hochgezogene Heckschürze in Schwarz, je Seite einer doppelflutigen Auspuffanlage in Silber, Linkslenker sowie ein schwarzes Interieur.
 
Die technischen Details lesen sich beim jüngsten und vielleicht sogar letzten Benzinmotor dieser Art recht eindrucksvoll. BMW stellt auf der aktuellen Fünfer Generation nun bereits den siebten M5 her. Weiterhin feierte man im letzten Jahr "40 Jahre BMW M5" und zudem einen weiteren Meilenstein in der Performance eines BMW M5, der schon 1985 zu den schnellsten Serienlimousinen der Welt gehörte. Die aktuelle Fassung wird seit 2024 gebaut und schöpft aus einem 4,4 liter V8 Motor rund 544 PS Leistung. Als Unterstützung gibt es zudem noch einen 197 PS starken Elektromotor dazu, so dass die Systemgesamtleistung rund 741 PS Leistung betrifft. Die Limousine benötigt von Null auf 100 Stundenkilometer nur rund 3,5 Sekunden und nimmt dem Touring im Sprint nur eine Sekunde ab. Das sollte aber keine tragische Situation dastellen, denn mit den 3,6 Sekunden gehört dieser BMW Kombi immer noch zu den Beschleunigungs stärksten Fahrzeugen der Welt... . 
 









 

Montag, 9. März 2026

Mini GT schickt nun die stärksten und sportlichsten BMW Fünfer ins Rennen, welche je gebaut wurden...(1) : BMW M5, hier G90, seit 2024, Mini GT, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Mini GT
Modell : BMW M5, hier G90, seit 2024 
Update : Nein, neues Modell in 2026
Modellnummer : 1086
Rubrik : BMW
Produktionsort : China
Farbe : Grünmetallic + Carbon ( Isle of Man Green Metallic )
Maßstab: 1/64
zu öffnen  : nichts
Maße : ca. 8,0 cm x 3,1 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 20,00€ ( Mein Kaufpreis neu 2026 ) 
 
Den Kampf um die Herstellung der aktuellsten BMW Modelle dürfte wohl endeutig Mini GT für sich entschieden und gewonnen haben. Es würde mich zudem nicht wundern, wenn man Mini GT zudem noch den Titel als Hersteller der meisten M-Modelle unter den neuen Fahrzeugen ebenso vergeben könnte. Der neueste und aktuellste Fünfer BMW erfüllt zumindest beide Kriterien und damit schlägt man tatsächlich die gesamte Konkurrenz. Immerhin war Hot Wheels mit dem Faceliftmodell des Vorgängers noch vor wenigen Wochen führend, doch Mini GT legt gleich im vollen nach. Neben der aktuellen BMW M5 Limousine gibt es auch gleich noch den aktuellen BMW M5 Touring im Programm zu finden. 
 
Eines ist auf jeden Fall sicher. Ob die bei Mini GT vielleicht auch hier mitlesen oder nicht, sind tatsächlich die bisher angesprochenen wenigen Mängel im frühen Stadium an den Modellen behoben worden. Mit dem aktuellen Fünfer BMW haben wir ein Modell ohne Fehler oder erkennbare sowie spürbare Mängel. Es knistert nichts, die Stabilität des Modells ist Top, die Verarbeitung findet auf höchstem Niveau statt, die sehr empfindlichen Außenspiegel geben immer leicht nach, so dass die Abbruchgefahr sich zumindet vermindert. Kommt das Modell in den harten Spieleinsatz, gehen diese vermutlich dennoch verloren. Auch in Punkto Fahrwerk setzt man mit diesem Modell einen weit abstehenden Akzent an die Spitze der Modellhersteller. Der Pylonentest besteht das Modell mit Bravour und selbst in der Abrollakustik dürfte dieser BMW M5 tatsächlich die Konkurrenz in leisen Tönen um Längen schlagen. Kurzum : Mit diesem Modell ist Mini GT tatsächlich Tomy ebenbürtig und rückt nun gleichauf an die Qualitätsspitze in unserem Maßstab. Herzlichen Glückwunsch Mini GT !  
 
Zu den Details : Flächenscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik, BMW Emblem auf der Motorhaube, schwarzes Nierengitter mit Silberrand, BMW M Emblem in der von vorne rechten BMW Niere zu sehen, schwarze Lufteinlässe vorne und schmale Einlässe an der Seite, minimale Spoilerlippe vorne, Zweifarbenlook dank des Carbondaches, Außenspiegel aussen in Schwarz und innen spiegelnd, Scheibenwischer, dezent schwarze Scheibenumrandungen (Shadowline), schwarzes Seitengitter, Seitenschürze in Carbonoptik, schwarze B-Säule, V-Speichenfelge gedämpft, gummierte und profilierte Bereifung, Dachantenne, Tankdeckel hinten rechts für Treibstoff, Tankdeckel vorne links für Strom, BMW Emblem auf der Heckklappe, Heckleuchten aus mehrfarbigem Plastik in Rot und Silber, schwarzes Kennzeichen mit weißer Schrift "BMW M5", seitliche Positionsleuchten in Rot, hochgezogene Heckschürze in Schwarz, je Seite einer doppelflutigen Auspuffanlage in Silber, Rechtslenker sowie ein schwarzes Interieur.
 
Die technischen Details lesen sich beim jüngsten und vielleicht sogar letzten Benzinmotor dieser Art recht eindrucksvoll. BMW stellt auf der aktuellen Fünfer Generation nun bereits den siebten M5 her. Weiterhin feierte man im letzten Jahr "40 Jahre BMW M5" und zudem einen weiteren Meilenstein in der Performance eines BMW M5, der schon 1985 zu den schnellsten Serienlimousinen der Welt gehörte. Die aktuelle Fassung wird seit 2024 gebaut und schöpft aus einem 4,4 liter V8 Motor rund 544 PS Leistung. Als Unterstützung gibt es zudem noch einen 197 PS starken Elektromotor dazu, so dass die Systemgesamtleistung rund 741 PS Leistung betrifft. Die Limousine benötigt von Null auf 100 Stundenkilometer nur rund 3,5 Sekunden  und nimmt dem Touring im Sprint nur eine Sekunde ab.    
 








  

Samstag, 7. März 2026

Mortal bleibt im eigenen Maßstab und lässt sich auf den Längenvergleich von Limousine und Touring ein... : BMW M3 Limousine und der BMW M3 Touring (alternativ ein 325i), Mortal, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Mortal
Modell : BMW E30 M3 Limousine & BMW E30 Touring, hier M3 Touring, Faceliftmodell ab 1988
Update : Ja, neue Modellfarben mit parallel gebauten Derivaten in 2025
Rubrik : BMW, limitierte Auflage
Limitierung in Folge : Blaumetallic: Nr. 584 von 899 Stück; Hellblaumetallic: Nr. 159 von 799 Stück 
Produktionsort : China
Farbe : Blaumetallic ( voraussichtlich Avusblau ) & Blaumetallic ( kein bekannter Farbton )
Maßstab: 1/64
zu öffnen : jeweils die Motorhaube
Maße : ca. 6,8 cm x 2,7 cm x 2,2 cm (l/b/h), hier beide Modelle
Preis : ca. 36,50€ & ca. 40,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2025) 

Mortal ist ganz eindeutig im BMW E30 Fieber und holt aus dem Modell heraus, was herauszuholen ist und geht in den direkten Angriff zu dem Almost Real Modell über. Während man dort noch etwas zaghaft mit der Reproduktion ist, geht man bei Mortal in die Vollen und stellt neben den ganzen E30 Touring Modellen nun auch den originalen M3 als Limousine her. Ob Mortal sich eventuell auf dieser Basis nicht auch noch zum Vollcabriolet oder noch selteneren Baur Cabriolet hinreißen lassen könnte? Die Sammler würden es begrüßen. Der Längenvergleich bei diesen Modellen zeigt genau die gemeinsame Basis auf, so dass auch hier das Modell in Summe und dem Längenvergleich stimmt. Wie schon beschrieben, ist das Blaumetallic beim Touring keine Originalfarbe und könnte mit viel Interpretation entweder ein Gletscherblaumetallic oder ein Cirrusblaumetallic oder eine Mischung aus beiden Farben darstellen. Mit dem BMW M3 auf E30 Basis als Limousine hat man vermutlich eine Individualfarbe beim blauen Modell gewählt, was aber auch bestens zu den goldenen Felgen passt. Schaut man beide Modelle etwas länger an, erkennt man, dass beide Modelle sehr üppig ausgestattet wurden. Bei den Limousinen macht Mortal das, was Tomy auch macht. Man legt Zusatzbauteile wie einen gesonderten Spoiler noch als Extrabauteil oben auf und animiert hier die Leute, welche das auch gerne aufkleben, um das Modell zu vervollständigen. Wenn der Spoiler nicht montiert wird, sollte er auf jeden Fall beim Modell in der Verpackung bleiben. Aufgrund der Finesse dieser  Modelle ist der hohe Kaufpreis durchaus noch gerechtfertigt. Der Haken an der Sache ist, dass beide Modelle limitiert sind. Und man muss erst mal einen oder beide Modelle bekommen... .
 
Die Details zum originalen M3 als Limousine sowie zum Faceliftmodell stimmen, die Felgen sind original, selbst Kleinigkeiten wie die Heckleuchten oder die Shadowline Ausstattung verzaubern sofort. Dass alle Spiegel auch innen verspiegelt sind, ist herausragend. Die Motordarstellung des M Motors ist äußerst genau, ebenso die Darstellung von Flüssigkeitsbehältern oder dem Sicherungskasten, und selbst die schwarze Innenverkleidung der Motorhaube ist originalgetreu nachgebildet worden. Selbst das Öffnen der Motorhaube in die richtige Richtung als auch die Zuklappfunktion mit Zwischenposition der Motorhaube, wo man mit dem Handballen auf dem BMW Emblem drückend die Motorhaube zum Einrasten bekam, ist perfekt dargestellt worden. Und je länger man darauf guckt, entdeckt man noch mehr Details. Aber es gibt einen geschichtlichen Fehler, den die Chinesen vielleicht nicht auf dem Schirm hatten. Einen BMW M3 E30 Touring hat es nie gegeben, und voraussichtlich hat es sogar diese unten gezeigte Farbenwelt nie auf dem Modell gegeben. Es gab weltweit einige sehr stimmige Umbauten durch private Eigentümer, doch in die Serie hatte es selbst der M3 30 Touring seinerzeit noch nicht einmal als Blaupause geschafft. Und das man in China den Italo-M3 geschichtlich auf dem Schirm hatte, glaube ich auch nicht.

Zu den Details : Doppelrundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, schwarze Ziergitter vorne (beim M3 ist hier noch das eMblem in dem schwarzen Ziergitter erkennbar), BMW Niere in außen Silber und innen Schwarz, waagerechte Blinker aus durchsichtigem orangefarbenen Plastikglas, Kennzeichenplatte in Schwarz (mit "BMW M3" bei der Limousine in Silber an Front und Heck beschriftet), Rammschutzleiste der Stoßstange in Schwarz sowie Aufsicht in Wagenfarbe lackiert (außer bei der Limousine, wo alles in Wagenfarbe lackiert wurde), Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, zusätzlicher Lüftungseinlass unterhalb der Stoßstange, BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel in Wagenfarbe mit Spiegeldarstellung innen, Scheibenwischer in Schwarz, schwarze Fensterleisten seitlich (Shadowline Ausführung), Seitenblinker im vorderen Kotflügel in Orange (nur beim Touring), seitliche Rammschutzleiste in Schwarz (nur beim Touring), Kreuzspeichenfelge in Silber auf gummierten und profilierter Bereifung (hatte auch Felgenhersteller BBS im Programm, Goldinnenfarbe der Felge bei der Limousine), Linkslenker, Innenspiegel mit Spiegeldarstellung, Motordarstellung mehrfarbig sowie ablesbarem "BMW M Power" Schriftzug auf der Motorverkleidung, Schiebedach, aus mehrfarbigen durchsichtigen Plastik dargestellte Heckleuchten (Vorfaceliftheckleuchten bei der Limousine), schwarze Kennzeichenplatte hinten (Beschriftung siehe oben!), BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, doppelflutige Abgasanlage in Silber sowie ein detailgetreues Interieur in Schwarz bei dem hellblauen Modell (die Limousine erhält als Sitzbezug das originale schwarz-weiße Pepitamuster, so wie es beim Originalfahrzeug auch zu finden ist).
 
Der BMW M3 E30 war für die sonst eher kleinen Stückzahlen der bisherigen "M-Fahrzeuge" wie der erste BMW M5 E28 oder der M635 CSi E24 ein absoluter Verkaufserfolg. Über 18.300 Stück wurden vom ersten BMW M3 in knapp 5 Jahren gebaut. Aufgrund der Seltenheit ist die Sonderedition "Sport Evolution" besonders begehrt, da hier nur etwa 600 Stück davon gebaut wurden. Das besondere Merkmal ist dr farbig gestaltete Motorraum. Aufgrund des sowieso schon sehr sportlichen und agilen E30 löste der M3 eine weltweite Begeisterung für sportliche Limousinen und Coupés aus, die bis heute mit dauerhaft ansteigenden Verkaufszahlen anhält. Der ursprüngliche M3 hatte im Jahre 1986 ohne Katalysator eine Leistung von 200 PS. Das letzte offizielle BMW Produkt des BMW M3 E30 hatte als Sport Evolution 238 PS. Alpina setzte auf Basis des E30 nochmals einen drauf und verschaffte dem kompakten Sportler eine Leistung von rund 254 PS in einem Fahrzeug, welches je nach Austtattung nur zwischen 1200 und 1360 Kilogramm gewogen hat. Während das kleine Automodell mit etwa 30 Euro "noch" bezahlbar ist, werden originale "Sport Evolution Modelle" schon bis zu 75.000 Euro gehandelt. Da sollte man doch zum günstigeren Modell greifen und weiter vom großen Modell träumen... 
 
Der E30 Touring ist in der Kurzfassung der Modellgeschichte ein Zufallsprodukt gewesen. Ein BMW Angestellter liebte seinen eigenen E30, benötigte aber durch private Umstände ein geräumigeres Fahrzeug. Er kaufte sich ein Unfallfahrzeug und entwickelte in Heimarbeit den ersten BMW Touring der Firmengeschichte und stellte dieses Fahrzeug dann eines Tages dem Vorstand vor. Dieser war sofort begeistert und orderte an, dass das selbstgebaute Fahrzeug des Mitarbeiters nicht mehr das Firmengelände verlassen durfte, so dass dann in einer relativ kurzen Entwicklungszeit eigentlich am Ende des E30 Zyklusses der E30 Touring entstand. Ohne es bis dato zu wissen, entwickelte hier der BMW Mitarbeiter den ersten aller sogenannten Lifestylekombis für die obere Mittelklasse, so dass der BMW vollkommen konkurrenzlos den Touring für die kommenden sechs Jahre bis 1994 verkaufen konnte. Das machte sich in den Stückzahlen bemerkbar, denn BMW verkaufte sehr respektable 193tsd Stück vom ersten Touring. Die Topversion war der 325i mit rund 170 PS Leistung. Die E30 Baureihe setzte auch Mercedes mit dessem W201 ordentlich zu, denn insgesamt wurden von dieser BMW Baureihe 2,34 Millionen Stück gebaut.  
 
 









 

Donnerstag, 5. März 2026

Keiner guckte aus Detroit in der Automodellgeschichte so böse und grimmig wie er.... : Dodge Custom Royal Lancer D500, 1957, M2, Modelljahrgang 2025

Hersteller : M2
Modell : Dodge Custom Royal Lancer D500, 1957
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2025
Rubrik : Dodge
Produktionsort : China
Farbe : Schwarz + Braun 
Maßstab: 1/64
zu öffnen : die Motorhaube
Maße : ca. 8,9 cm x 3,1 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 15,50€ ( Mein Kaufpreis neu 2026 )
 
Zugegeben, ich hatte neulich bei einer kleinen Einkaufrunde mal echt wieder Lust auf Heckflossenfahrzeuge und machte mich auf die Suche nach solchen Modellautos, welche ich noch nicht besitze. Da kam mir beispielsweise der Dodge Coronet von Matchbox wieder in den Sinn, den es seinerzeit ja leider nur als viertürige Limousine und dann auch nur als Polizeiwagen gegeben hatte. Da aber auch gewisse kleinere Hersteller von Modellautos im Bereich der Heckflossenära unterwegs sind, machte ich mich auf die Suche nach weiteren Modellversionen von dem Modell. So konnte ich mir vor wenigen Wochen dann endlich ein sehr schönes, zweitüriges Hardtop Coupé in der begehrten Version des D500 Modells in einer durchaus sehr attraktiven Farbgebung der 50er Jahre erwerben. Der Hersteller ist M2, wovon ich tatsächlich einige wenige Modelle besitze und auch hier im Blog schon einmal in den letzten Jahren vorgestellt habe. M2 baut in dem Segment der 50er und 60er Jahre sehr gute Modelle, hat aber irgendwie nicht so den Sprung in die Big Seller wie Greenlight geschafft, obwohl das Modell sehr gut und preislich auch ebenso attraktiv ist.    
 
Zu den Details : Doppelscheinwerfer in unterschiedlichen Größen aus durchsichtigem Plastik, eleganter Chromüberzug über der Scheinwerfereinheit, durchgehendes Verbindungselement in Chrom zwischen den Scheinwerfern, schwarze Lüftungseinlässe zwischen den Chrombauteilen, Dodge Emblem auf der Motorhaube in seitlicher Einfassung mit Chromzierrat, massive Doppelchromstoßstangen mit dazwischenliegenden Lüftungseinlässen, Einzelbuchstaben von Dodge in Gold auf der Motorhaube aufgedruckt, markanter Motorhaubenschmuck in Form zweier Chrombauteile im "Fast Forward Look" (Designelemente aus der Flugzeug- sowie auch Schiffsbauära), aufwendiger Zweifarbenlook mit einer Trennung in Silber, Motorraum in Schwarz mit Motordarstellung in Silber und Rot, Scheibenzierrat in Silber, an den Seitenrändern verchomtes Seitenausstellfenster, Schriftzug in Silber "Custom Royal" in Schreibschrift vorne auf dem Kotflügel, Ausstattungsbedingtes Emblem "D" mit Zierrat an den seitlichen Heckflossen, Türgriffe in Silber, gummierte und profilierte Weißwandbereifung, verchromte Felge, doppelrunde Heckleuchten in Rot, silbernes Kennzeichen am Heck mit schwarzer Aufschrift "1957", Einzelbuchstaben von Dodge in Gold auf der Kofferraumklappe aufgedruckt, Heckflossendarstellung, Modellbezeichnung am Heck in Silber und Rot, verchromte Heckstoßstange, je Seite einer einflutigen Auspuffanlage in Schwarz sowie ein schwarzes Interieur.
  
Der Dodge Coronet schaut einen immer so ein wenig an, als wäre er sogar mit Darth Vader verwandt. 1957 schaffte man ein unglaublich schönes und markantes Design und verpasste dem Modell einen beindruckenden grimmigen Look, der nahezu unvergleichbar mit anderen Modelle ist. Insbesondere der Designtrick mit innenliegenden kleineren Scheinwerfern und äußeren größeren Scheinwerfern war zu dieser Zeit noch recht selten. Der sehr elegante Chromschwung über die Doppelscheinwerfer hinweg lässt sich dann fast mit einem Augenlied vergleichen. Um der Grimmigkeit noch weiter Ausdruck zu verleihen, setzte Dodge eine Reihe von Lüftungslöchern je Fahrzeugseite mit vertikal trennenden Chromstäben darunter, so dass dies wie eine fletschende Zahnreihe ausschaut, sprich der Dodge zeigte dem Vordermann buchstäblich die Zähne, um zu zeigen, wer da kommt. Und mit der Leistung des D-Modells konnte er das sogar sehr gut. Um den Vergleich mit einem menschlichen Gesicht abzurunden, setzte man dazu noch ein in Chrom eingefasstes Markenemblem eingerückt in die Stoßstange als kleine "Nase" dazu ein. Und fertig ist eines der markantesten Autogesichter der Welt gewesen. 
 
Die vierte Generation des Dodge Coronet ist zugleich die Einstiegsversion der Dodge Modellreihe in 1957 gewesen. Wer damals mehr Ausstattung und Luxus wollte, griff seinerzeit zu den Dodge Coronet Royal und Dodge Coronet Royal Custom Modellen. Die technischen Details lesen sich recht eindrucksvoll für ein fast 70 Jahre altes Fahrzeug. Neben einem Sechszylinder als Einstiegsmotor gab es diese Limousine auch als starke V8 Version mit rund 339 PS Leistung in der Topversion. Das unten gezeigte Modell ist in zweierlei Hinsicht technisch interessant. Zum einen ist es ein aus heutiger Sicht rares D500 Modell, welches sich technisch aus dem Bereich Bremsen und Fahrwerk aus den oberen Baureihen New Yorker und Imperial bedienen konnte. Weiterhin erhielt er einen 5,2 Liter großen V8 Hochleistungsmotor, der allerdings in Gänze der Leistung mit rund 260 PS unterhalb der des Topmodells liegt. Mit einem D-1 Upgrade konnte man sich noch einmal 25 PS mehr einbauen lassen. Parallel zum Hardtop Coupé gab es auch das zweitürige Cabrio als D-500. Wer das Sondermodell nicht erwerben konnte, bediente sich in der normalen Produktlini zusätzlich bei der Limousine sowie einem Station Wagon. Wer sich ein wenig in der Geschichte der Straßenkreuzer der 50er und 60er Jahre in den USA auskennt, erkennt optische Parallelen zu den DeSoto Fireflite Modellen, denn Dodge nutzte für dieses Modell die Karosse. Inklusive dem Kombimodell verkaufte sich eines der markantesten Gesichter der US Automobilgeschichte alleine im Modelljahr 1959 rund 150.000 Mal.