Dienstag, 20. Oktober 2026

Mini GT legt mit diesem BMW Modell für sich selber einen neuen Maßstab in der Fahrwerkstechnik fest und bringt somit das agilste Modell im Maßstab 1/64 heraus... : BMW 750il, Typ E38, Vorfacelift, Mini GT, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Mini GT
Modell : BMW 750il, Typ E38, Vorfacelift
Lenkung : jeweils ein Linkslenker
Update : Nein, neue Modelle in 2026
Modellnummer : 894 & 792
Rubrik : BMW
Produktionsort : China
Farbe : Dunkelblaumetallic ( Sorrento Blue Metallic ) & Hellbraunmetallic (Aspen Silver Metallic)
Maßstab: 1/64
zu öffnen  : nichts
Maße : ca. 8,0 cm x 2,9 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 19,00€ & ca. 22,00€ ( Mein Kaufpreis neu in 2026 ) 
 
Wenn man einmal die Anfangsstory von dem BMW Siebener der Baureihe E38 anguckt, findet man für eine gefühlte Ewigkeit nur das Sikumodell in Weinrotmetallic als einzigsten Siebener dieser Art wieder. Zwar war das Grundmodell gut, die Bodenplatte aus schwarzem Plastik knisterte gerne mal und auf der Bereifung waren seinerzeit mit Abstand die wirklich häßlichsten Felgenabdeckungen aus jedem üblichen Baumarkt zu sehen, welche Siku jemals entwickeln konnte. Doch nun nimmt die Baureihe endlich Fahrt auf. Almost Real vermarktet sie bereits sehr oft und Mini GT legt derzeit mit einem Dreierlei an E38 Modellen gut nach, wobei zwei Modelle dem Serientrimm entsprechen und ein Modell aus dem James Bond Streifen mit Pierce Brosnan stammt, der einst mit dem BMW und seinen Dachraketen im Film "Der Morgen stirbt nie" böse Buben ausschaltete. Erstaunlich ist, dass man sich bei Mini GT auch für die Langversion entschieden hat, wobei doch tatsächlich auch der normale 7er von der Karosse etwas mehr harmonischer wirkt und tatsächlich in unserem Maßstab immer so noch fehlt. 

Qualitativ schlägt Mini GT mit diesem 7er Modell wieder in die gleiche Kerbe wie mit dem modernen BMW Siebener i7. Insbesondere mit der schönen M-Doppelspeiche wirkt der 7er so sportlich und drahtig wie noch nie zuvor und auch zugegebener Weise so sportlich wie auch nie mehr danach. Fahrwerkstechnisch hat man hier mit der Starachse eine technische Meisterleistung vollbracht, denn das Modell ist spurstabil beim normalen ausrollen und geräuschetechnisch sogar sehr leise. Nimmt man den Siebener sportlich in seine Verpflichtung, absoliviert er den Pylonentest mit höchster Bravour und zeigt deutlich, wie sich die lange Karosse spurstabil und flink auf langen und kurzen Lastwechseln durch die Pylonen bewegt. Eine Federung gibt es hinten nicht und vorne so minimal wie eben möglich. Das Modell bremst so schnell ab, als hätte es ein ABS der Sonderklasse verbaut bekommen, so dass genau dieses Fahrwerk dieses Modells mein bisheriger Favorit aller meiner Modellautos darstellt. Ein leichtes Scheibenknistern und der im Gegensatz zu Tomy etwas stumpf wirkende Lack kostet dem Siebener die gesamte erste Platzierung, reiht sich aber direkt hinter die TLV-Modelle von Tomy ohne weiteren Abstand ein. Ein sensationelles Modell für die Vitrine und für die älteren Sammler auch mal ein schönes Modell zum Spielen auf der Tischplatte. Auf lange Sicht dürfte Mini GT hier eine gute und stabile Nummer 2 im Gesamtranking aller Modellautohersteller darstellen.   
 
Zu den Details : Doppelscheinwerfer hinter durchsichtigem Plastikglas, Kühlergrill in Form der breit liegenden Nierenform in Schwarz mit Chromrand außen, Blinker in Orange seitlich, Teilchromstoßstangen mit lackierter Aufsichtsfläche, schwarze Kennzeichenplatte mit weißem Rand und mit "BMW" in Weiß bedruckt an Front und Heck (die Größe des Kennzeichens auf der Heckklappe zeigt eher das Auslandsmodell für USA, Kanada und Japan), Lüftungsgitter in Schwarz unterhalb der Stoßstange, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik, BMW Emblem auf der Motorhaube, Lüftungsgitter auf der Motorhaube am unteren Scheibenrand, Klarglasscheiben, Innenrückspiegel aus Plastikglas, Scheibenwischer,Außenspiegel in Wagenfarbe und innen spiegelnd, Türgriffe in Wagenfarbe, verchromte Scheibenumrandung beim blauen Modell und schwarze Scheibenumrandung beim silbernen Modell, geschwärzte B-Säule, Schiebedach aus Scheibenglas, seitliche Zierleisten in Schwarz sowie Schwellerleiste seitlich in Schwarz, gummierte und profilierte Bereifung (M-Doppelspeichenfelge, eine bis heute beliebteste Felge auf der Baureihe), Heckscheibenheizung, BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, Modellbezeichnung "750il" rechts auf der Heckklappe in Silber aufgedruckt, Heckleuchten aus mehrfarbigen Plastik, silberne Stoßstange mit lackierter Aufsichtsfläche, schwarze Heckschürze mit silberner einflutiger Abgasanlage je Seite, Abgasanlage von der Unterseite versilbert sowie ein schwarzes Interieur.

Die Baureihe E38 gilt bis heute noch als die beste 7er Baureihe ihrer Art, denn BMW investierte ab Mitte der 90er Jahre in die Baureihen E46, E39 und E38 viel Geld in eine Art Qualitätsoffensive, die man bei den meisten Fahrzeugen nach über 20 Jahren immer noch bemerken kann. Zumal ist das Design aller drei Baureihen bei den Faceliftversionen als sehr zeitlos anzusehen. Technisch wurde bei dem 7er bereits viel geboten. Für die Dieselfahrer wurde zunächst der etwas asmathische 725tds mit 143 PS angeboten, der schon mit dem Gewicht des 7ers ordentlich zu kämpfen hatte. Besser war der 3,0 Liter Sechszylinder Diesel mit zunächst 184 PS Leistung und später 193 PS Leistung. Dieses Motorenaggregat wurde sogar einmal zum besten Dieselmotor der Welt gekürt. Um weiter in den Leistungsstufen aufzusteigen bot man ab dem Faceliftmodell noch einen 3,9 Liter Dieselmotor an, der leider nicht das gehalten hatte, was man der Kundschaft versprach. Mehrere Motorschäden bei Kilometerständen bis zu 40tsd Kilometer Laufleistung brachte BMW dazu, diese Variante nicht mehr zu verkaufen und sogar Autos wieder zurückzukaufen. Die meisten Motoren waren aber Benziner, da die Leistungsentfaltung und Fahrkultur bei den großen Motoren in Verbindung mit dem Flaggschiff 7er bestens harmonierten. Der Einstieg bildete der 728i mit 193 PS, welcher schon vollkommen ausreichend und sehr wirtschaftlich war. Mit dem Fahrzeuggewicht und Ausstattungen im Vollausstattungsbereich waren aber der Vierliter V8 und der V12 mit bis zu 326 PS leistung die allerbeste Wahl für den großen 7er. Während die Benziner alle bei 250 Stundenkilometer abgeriegelt waren, konnte der solvente Käufer seinerzeit auch einen 7er von Alpina haben, welcher als B12 dann bis zu 293 Stundenkilometer in der Endspitze erreichet. Und das als Limousine wohlgemerkt... . Die gesamte Stückzahl belief sich in etwa auf knapp über 327.500 Stück. Gegen die Baureihe W140 von Mercedes hatte dieser 7er ein leichtes Spiel, denn Geschichte, dass ein W140 auf einem DB Reisezug von Niebüll nach Westerland (Sylt) stecken blieb, wird heute immer noch und immer gerne auf Treffen und Stammtischen mit viel Frohsinn erzählt. Mercedes fand das seinerzeit allerdings weniger lustig... 
 











  

Sonntag, 18. Oktober 2026

Majorette bringt einen weiteren neuen, heißen Polizei Streifenwagen in den Handel und greift damit sogar etwas in Richtung Tomy an... : Toyota GT86 , Japan Police, Majorette, Rescue World, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Majorette
Modell : Toyota GT86 , Japan Police
Lenkung : Linkslenker
Update : Nein, neues Modell in 2025 
Modellnummern : REF 218D
Rubrik : Rescue World
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : der 27.01.25
Farben : Weiß + Schwarz
Maßstab : ca. 1/58
zu öffnen : die Türen
Maße : ca. je 7,4 cm x 3,2 cm x 2,5  cm (l/b/h)
Preis : ca. je 6,00 € (Kaufpreis neu in 2026)
 
Erinnert sich noch jemand an die Tune Up´s Serie von Majorette? Da war der Toyota GT 86 sogar mal der ultra rare Star in der Serie. Es scheint fast so, als wäre die Serie Schnee von gestern, wie der Volksmund so schön sagt. Mit diesem ebenfalls neuen Polizei Streifenwagen der Japan Police erfüllt Majorette mit dem Toyota GT 86 nicht nur den Wunsch der JDM Suchenden (JDM = Japan Domestic Market), sondern wildert auch noch ganz angriffslustig in einem der Eckpfeiler von Tomy´s erfolgreichen Streifenwagen aus der Mainline und der höher positionierten Limited Vintage Reihe. Leider hat das Modell keine eigene Modellnummer erhalten, wobei es ja in dieser Optik und Funktion ein eigenständiges neues Modell wäre. Das Modell an sich ist wirklich klever gemacht, denn man könnte es einfach mal inmitten der japanischen Modelle von Tomy stellen, ohne dass es großartig auffällt. Gewiss, der Maßstab des Toyota GT 86 könnte abweichend vom Maßstab 1/64 den Toyota von Majorette verraten, aber oberflächlich betrachtet ordnet er sich gut unter und fällt damit nicht ganz so schnell auf. 
 
Der Toyota GT 86 trägt zwar eine der älteren aber durchaus immer noch attraktivsten und schönsten Speichenfelgen seiner Art. Das Modell ist innovativ und harmoniert wie zuvor beschrieben auch mit anderen Modellen in der Thematik der japanischen Streifenwagen. Fahrwerkstechnisch ist das Modell von Majorette eher der Tiger auf dem Teppich, wo man spekaktuläre Kurvenfahrten und Drifts unternehmen kann, ohne das Kratzen der Reifen an der Karosse zu hören, wenn das Modell auf der Tischplatte rollt. Bremsvorgänge absolviert dieses Modell ausschließlich mit blockierenden Reifen und einem leicht aus der Lage rutschenden Fahrzeug. Der eine oder andere Sammler mag das vielleicht nicht, aber Kinder stehen im Kinderzimmer voll darauf. Hot Wheels und Matchbox müssen sich künftig daran gewöhnen, die Nummer 3 im Massenmarkt an sich kleben zu haben. Die Stück- und Drehzahl solcher Modelle ist immerhin mehr als beeindruckend. Unauffälliger ist Tomy, aber "noch" agiert man nicht der Mainline offiziell weltweit. 

Zu den Details : Scheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas (gleiches Bauteil wie Frontscheibe), Toyota Emblem in Silber aufgedruckt, geschwärzte Lüftungsgitter, seitliche Lüftungsgitter in Weiß, Motorhaube in Weiß und Schwarz (mit dem typischen schwarzen Dreieck auf der Motorhaube), Scheibenwischer, Außenspiegel, Dachantenne, Signalleuchte in Rot, alte aber bewährte Achtspeichenfelge geschwärzt, Motorhaubenaufschrift "Police" samt Emblem der polizei in Gold, seitliche Scheibenleisten in Schwarz, Streifenwagenaufdrucke seitlich  in Schwarz (japanische Schriftzeichen) sowie Aufschrift "Police" in Weiß, geschwärzte Achtspeichenfelge auf Plastikräder, "GT" Aufdruck in Silber auf der Heckblende links, klares Scheibenglas, hochgezogene Heckschürze in Schwarz, je ein Auspuffrohr in Schwarz je Seite, Heckleuchten in Rot und Silber aufgedruckt sowie ein graues Interieur.
 
Das Modell ist sehr gut gelungen und passt auch bestens in die Modellpalette von Majorette hinein. Das Pendant des Modells ist übrigens der Subaru BRZ, welcher mindestens schon von Hot Wheels als Sondermodell nachgebaut wurde. Das Originalfahrzeug besitzt einen Zweiliter Vierzylinder Boxermotor, welcher mit rund 200 PS Leistung recht ordentliche Fahrwerte zustande bringt. Den Sprint schaft der Toyota zwar nur in 7,6 Sekunden, macht aber diese Beschleunigungslücke nach oben immerhin mit der Höchstgeschwindigkeit von rund 226 Stundenkilometer wieder wett. Damit erfüllt sich auch die Vorgabe, hier einen guten Streifenwagen nachzubauen. Es gehört zu der Kategorie Sportcoupés und stellt einen schönen überschaubaren Einstieg in die Welt der Sportwagen dar. Das Original wurde übrigens von 2012 bis 2020 gebaut.
 










  

Freitag, 16. Oktober 2026

Mini GT baut die Modellreihe der Münchner Flaggschiffe weiter aus und erweitert das Angebot der aktuellen BMW i7 Reihe um zwei weitere Farben... : BMW i7 xDrive60, 2022, Mini GT, Modelljahrgang 2025 & 2026

Hersteller : Mini GT
Modell : BMW i7 xDrive60, 2022
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2025
Rubrik : BMW, Modellnummer 959 & Modellnummer 952
Produktionsort : China
Farbe : Weiß (Alpine White) + Schwarzmetallic (Black Sapphire) & Rotmetallic (Aventurin)
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts  
Maße : ca. 8,4 cm x 3,1 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 18,00 € und 13,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2025 )
 
Mini GT flutet weiterhin den Markt mit dem aktuellen 7er BMW und findet dabei weiterhin reißenden Absatz. Der übergroße Luxusliner ist bisher in oftmals dunklen Farbtönen im Handel gekommen und hier im Blog so erschienen. Auch eine rein weiße Ausführung ist hier im Blog abgelichtet worden, so dass heute eine schwarz-weiße Limousine sowie eine schöne rote Limousine als erfrischende Alternativen im Blog zu finden sind. Insbesondere das zweifarbige Modell mit seiner hohen Gürtellinie zieht die Blicke auf sich und lässt das Modell etwas weniger wuchtig aussehen. Dass der 7er BMW in Rotmetallic wunderbar aussieht, hat unlängst schon Matchbox bewiesen. Auch Almost Real und ein weniger bekannter Modellautohersteller CCA haben sich bereits beim aktuellen 7er Design bedient. Wer sich heute den 7er sozusagen real nicht leisten kann, der holt ihn sich gerne als bezahlbares Automodell, denn hier sind Preise um 20 Euro auch immer noch sehr gut angelegtes Geld, denn allzu hohe Stückzahlen dürfte man bei Mini GT pro Version nicht erwarten können. Damit ist der Wert garantiert und Wertverluste an sich, sind derzeit auch bei diesen Modellen nicht bekannt.  
 
Mini GT meint es mit der Qualität übrigens ernst! Da sich dieses Modell keinerlei Ausrutscher liefert oder liefern darf, darf es sich mit zu den besten Modellen in unserem Maßstab zählen. Der Lack ist Top, die Bodenplatte ist aus Metall, das Plastikscheibenglas knarzt nicht und die Starachsen laufen bei beiden Modellen einfach wunderbar rund. Und genau hier scheitern bereits andere Konkurrenten dauerhaft, so dass zumindest Mini GT dieses Thema sehr ernst genommen hat. Ich denke, man wird dauerhaft auch Tomy im Visir haben oder zumindest einen guten zweiten Platz im weltweiten Ranking vor allen anderen verteidigen!
 
Zugegeben, auch als Fan der Marke BMW habe ich den aktuellen 7er BMW bis heute nicht im Design verstanden. Mini GT hilft mir allerdings, das fehlende Verständnis etwas aufzuarbeiten. Nein, der 7er ist im Vergleich zu seinen Vorgängern einfach keine Schönheit mehr. Das mag daran liegen, dass der 7er BMW prinzipiell seiner ursprünglichen Klasse längst entwachsen ist, sprich eher in der Rolls Royce Klasse anzusiedeln ist, so dass sich auch dadurch die deutlich geringeren Absatzzahlen zu manchem Vorgänger erklären lassen. Nach jüngsten pressemeldungen hat BMW ganze 717 Stück in deutschland im letzten Jahr abgesetzt. Zu Zeiten des E23 oder E32 tauchte man damit soger noch in den Top 50 oder Top 75 Modellen pro Monat auf. Der 7er BMW rückt nun in die Besitzerklasse der Millionäre und Milliadäre, wenn man sich die Abmessungen so ansieht. Dass es sich noch um ein Fahrerauto handelt ist fast auszuschließen, denn hier geht es um den Komfort auf der Rückbank und somit wird auch das Exterieur zur Nebensache. Und das wird auch bei Mini GT durch ein sagenhaftes Interieur als auch großes Glasdach gezeigt. Wozu sollte man sich den Stress des Fahrens auf deutschen Autobahnen antun, wenn man doch entspannt in edlen Sitzen im Fond eingebettet reisen und chauffiert werden kann? 

Zu den Details : Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, darüber weitere Frontleuchten als Schlitze fotorealistisch aufgedruckt, schwarzer Kühlergrill mit verchromten Rand und mittig teilweise versilberten Vertikallamellen, schwarzer schmaler Lüftungsschlitz unterhalb der BMW Niere, Tagfahrlicht, BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel, Scheibenwischer, Innenrückspiegel, Entertainment Bildschirm für die Rückbank über die komplette Breite des Modells, großes Glasschiebesonnendach mit weißem Linienmuster, Dachantenne, seitliche Zierleisten in Silber, seitliche Fensterumrandung in Silber, Türgriffe in Silber, Speichenfelge in Schlaufenform mit geschwärzter Mitte, schwarze B-Säule und Fensterstreben, Zweifarbigkeit beim weiß-schwarzen Modell, Beschriftung am Heck "i7" in Silber, BMW Emblem auf der Kofferraumplatte, Zierleiste in Silber am unteren Rand des Heckbereiches, Positionsleuchten in Schlitzform jeweils seitlich am Heck, einzelne Heckleuchten aus mehrfarbigem Plastik, Linkslenker, schwarzes Interieur mit Kopfstützen.
 
Der BMW i7 ist als Elektrofahrzeug entsprechend mit Leistung aufgrund seiner Klasse und dem Statusprofil des Modells ausgestattet worden. Das hohe Modellgewicht von bis zu 2,77 Tonnen Gewicht ist ebenfalls ein Grund für die Motorleistung. Da wir die Modellbezeichnung xDrive60 vorliegen haben, ist die genaue Leistung ablesbar. Aus zwei Elektromotoren werden 544 PS Leistung geschöpft, welche für ein sagenhaftes Drehmoment von 740 Newtonmeter sorgen. Damit beschleunigt der BMW von Null auf 100 Stundenkilometer in nur 4,7 Sekunden. Die Reichweite des 7ers wird im Mittel mit 600 Kilometer angegeben, was jetzt bei einem solchen Fahrzeug und Gewicht auch nicht wirklich verwundert, denn kleinere Reichweiten lassen sich damit auch nicht verkaufen. Das Modell wird seit 2022 gebaut und BMW bleibt zum Glück bei diesem Modell antriebsoffen. Die Benziner werden von einem Reihensechszylinder und einem V8 Motor angetrieben. Darüber hinaus bietet BMW noch einen Ottohybrid als auch einen Dieselmotor an.
 









  

Mittwoch, 14. Oktober 2026

Majorette bietet sehr bildgewaltig einen der heißesten Streifenwagen für die Vitrinen der Sammler an und holt für die Rescue World ein für Majorette seltenes Modell aus der vergangenen Mainline zurück in den Handel... : Kia Performance Car / Kia Stinger Police, Majorette, Rescue World, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Majorette
Modell : Kia Performance Car / Kia Stinger Police
Lenkung : Linkslenkung
Update : Nein, neues Modell in der Sparte Einsatzfahrzeuge in 2025 
Modellnummern : REF 223A (leider keine eigene Modellnummer)
Rubrik : Rescue World
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : der 16.12.24 (ist erst spät in 2025 ausgeliefert worden !)
Farben : Schwarz + Weiß
Maßstab : ca. 1/61
zu öffnen : die Türen
Maße : ca. je 7,9 cm x 3,1 cm x 2,6  cm (l/b/h)
Preis : ca. 4,00 € (Kaufpreis neu in 2026)
 
Das muss man Majorette mal lassen. Da hat man erst rund zwei Mal den seltenen Kia Stinger im Programm oder in den Handel gebracht (zumindest für die Europäer!), bestückt man dieses Modell nun auch noch mit einem Blaulicht und neuen Felgen. Chapeau! Optisch macht der Kia, welcher zuerst in 2020 und nachfolgend in 2023 in den Handel gekommen ist, echt viel her. Aus welchem Land es kommt, oder besser gesagt, in welchem Land es hier den Polizeidienst verrichtet, ist anhand des Aufdrucks leider unklar. Aufschluss darüber könnten Kenner der Materie sein, und die Polizeifahrzeuge weltweit erkennen, um dann aufzuklären, wo solche Modelle mit einem aufgedruckten Adler herkommen können. Fakt ist, es muss etwas englischsprachiges sein, wobei ich hier die USA einmal ausschließen würde. Anhand der aufgedruckten Notfallnummer und in Verbindung mit dem Adler könnte es Australien sein. Aufgrund der ganz unten dargestellten Leistungswerte ist ein Kia Stinger Polizei Streifenwagen aber durchaus realistisch und im Bereich des Möglichen, so dass Majorette hier eine gute Wahl getroffen hat.
 
Ich weiß nicht genau, wieviele Streifenwagen ich tatsächlich besitze, aber so um die 300 Stück werden es bestimmt sein. Ein Kia ist da genau so selten darunter zu finden, wie eine langgestreckte Limousine mit Coupécharakter. Die Qualität ist sehr gut und entspricht den anderen Majorette Modellen. Die Lackierung ist Top, die Federung trotzt an der Karosse kratzend wie gewohnt gut, und die Bedruckung ist vollständig. Meines Wissens trägt dieser Kia diese neue Felge auch als erstes Modell überhaupt. Die Optik ist sehr sportlich und während des Rollens sieht die Felge so aus, als hätte sie einen verchromten Doppelring montiert bekommen. Die Blaulichtleuchte entspricht dem Zeitgeist von heute und unterscheidet sich auch kaum bis gar nicht zu den Blaulichtleuchten auf Konkurrenzmodellen. Von diesem Modell würde ich mir fast schon eine ganze Flotte wünschen, weil dieses Modell mal erfrischend anders ist! Danke Majorette.
 
Zu den Details : durchsichtige Scheinwerfer aus Plastikglas, silberner Kühlergrill, KIA Emblem auf der Motorhaube (auch aktuelles Design des Kia Schriftzuges), Lüftungsgitter in Schwarz, Aufdruck in Silber an den vorderen Kotflügeln in klein und auf der Motorhaube in groß "POLICE", Lackierung zweifarbig in Schwarz und Weiß sowie eine Darstellung eines weißen Adlers, B-Säule in Schwarz, Außenspiegel in Schwarz, neue Optik in den Speichenfelgen (eher eine amorphe Form), Dachantenne, Schiebedach, Einsatzleuchte in Blau, eine Art kleiner und fast über die Breite gehende Sonnenschutzverglasung, Leuchtenband mit fotorealistisch bedruckten Heckleuchten, KIA Emblem am Heck, am seitlichen Heck "000 Emergency" Aufdruck mit schwarzem Telefonhörer, hochgezogene Heckschürze mit vier Abgasrohren, "KIA" Aufdruck in Silber mittig auf der Heckklappe, "GT" Aufdruck in Silber rechts auf der Heckklappe, eine schwarze Kennzeichenblende sowie ein schwarzes Interieur.    
 
Der KIA Stinger war mit Sicherheit für die Marke KIA eine echte Revolution. Da kommt man aus Korea und zeigt insbesondere mal den Deutschen, dass es für einen Audi A5 oder ein BMW Vierer Coupé durchaus eine Alternative gibt (oder hätte geben können). Das Design ist sensationell und stammt von Peter Schreyer, der zunächst bei Volkswagen und danach bei Audi in der Entwurfsabteilung zu finden war. Bei Audi wurde er seinerzeit durch Walter de Silva abgelöst, und nach erst kürzlich gelesenen Presseberichten bereut das Audi vollkommen zu Recht bis heute. Schreyer ging auf Einladung 2006 zu KIA, wo er bis heute tätig ist und sogar im Vorstand der Marke sitzt. Mittlerweile ist er für das gesamte Design der Hyundai und KIA Group federführend verantwortlich. Technisch ist und bleibt der Kia Stinger, welcher von 2017 bis 2023 gebaut wurde, tatsächlich durchaus ein Leckerbissen. Es gab beim Original zwei Zweiliter Reihenvierzylinder Benziner und einen Reihenvierzylinder Dieselmotor. Das Topmodell hat einen V6 Motor mit rund 370 PS Leistung verbaut und weist adäquate Beschleunigswerten auf, welche allerdings zum Beispiel im Vergleich nicht ganz an einen 340i von BMW heranreichen. Der Top-Speed liegt bei rund 270 Stundenkilometer und von Null auf 100 Stundenkilometer benötigte die Topversion rund 4,9 Sekunden. Die meisten Deutschen haben sich leider doch nicht getraut, mal einen zu kaufen, was im übrigen auch übertragend für den weltweiten Absatz des Stingers so zu berichten ist. Für KIA war er trotz einer Produktion von 130tsd bis 140tsd Stück ein Design und Achtungserfolg. 
 
 










    

Montag, 12. Oktober 2026

Hot Wheels zeigt in der Serie Power Trip mal wieder den bärenstarken Mustang SVO mit den unterschiedlichen Reifengrößen... : Ford Mustang SVO, dritte Modellgeneration, 1984, Hot Wheels, Power Trip, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Ford Mustang SVO, dritte Modellgeneration, 1984
Lenkung : Linkslenker 
Update : Ja, neue Modellvariante in 2026
Rubrik : Power Trip, Premium, Car Culture 
Produktionsort : Thailand
Farbe : Silbermetallic 
Maßstab: 1/61
zu öffnen  : nichts
Maße: ca. 7,6 cm x 3,1 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 10,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026)
 
Dieses Modell von Hot Wheels ist bereits ein zeitlich sehr lang laufendes Modell, welches seit 2012 von Hot Wheels vermarktet wird. Erstaunlicher Weise ist das Modell bisher überwiegend mit einer Quote von etwa 8 zu 5 Modellen als ein Sondermodell vermarktet worden, welches aber nicht immer in dem Premium Bereich zu finden war, sondern durchaus ebenso oft in den Sonderserien ab 4 Euro das Stück. Tatsächlich entspricht dieses Hot Wheels Modell noch der alten Mentalität der Marke Hot Wheels, wo man Modelle mit unterschiedlichen Reifengrößen überwiegend hergestellt hat. Tatsächlich nimmt man dem Modell das nicht übel, weil es in der Tat bei diesem Ford Mustang sogar recht gut aussieht. Bei anderen Modellen ist das nicht immer der Fall. Jun Imai war für dieses Modell einst der Entwerfer. Sollte das Modell in der Mainline auftauchen, läuft meist ein Mustang ähnlicher Art noch mit parallel zu diesem Modell mit auf. Wer in seine Vita schaut, entdeckt dann auch genau diesen 1992er Mustang als Mitläufer, welcher andere Frontleuchten hat und sich die Heckspoilerklappe dann optisch erspart. Prinzipiell ist es aus heutiger Sicht sehr schade, dass dieser Entwerfer Hot Wheels verlassen hat, denn er war federführend für erstaunlich viele und sehr gute amerikanische Modellautos zuständig, welche man in die 60er, 70er und auch 80er Jahre verorten kann. Schaut man sich die derzeit aktuellen neuen Modelle für diese USA Sparte an, scheint man aber auch einen guten ersatz bekommen zu haben. 
 
Qualitativ ist dieser Mustang ein absolutes Brett in punkto des Fahrwerkes geworden, was alleine schon aufgrund des Gewichtes zurückzuführen ist. Zum einen wiegt die Karosse schon an sich aufgrund des höheren Metallanteils etwas mehr als sonst, und mit der schweren Bodenplatte aus Metall liegt das Modell wie ein Brett auf der Aufstellfläche. Die Slicks laufen ohne Blockade sehr gut, kratzen aber durchaus deutlich geräuscharmer an der Karosse beim Lastwechsel, als es so mancher Majorette tut. Die hinteren Reifen sind etwas rutschiger, so dass der Mustang in engen Kurven leicht zum Ausbrechen des Heckbereiches neigt. Der Lack ist Top, die Details sind Top und in dieser deutlichen Optik eines echten Machos der 80er Jahre findet er auch seine deutliche Berechtigung im Programm. Als Premiummodell bringt er zudem auch finanziell mehr ein als in der Serie... .  
 
Zu den Details : fotorealsitisch bedruckte Doppelscheinwerfer in eckiger Form, seitliche Blinker in Orange, kleiner schwarzer Lüftungsschlitz unterhalb der Frontmaske, schwarze Teilstoßstangen verlaufen von der Front zur Seite hin, schwarzes Lüftungsgitter auf der Motorhaube, Ford Emblem auf der Frontmaske (in Blau und Weiß), Kennzeichenbereich in Wagenfarbe, einzelne Punkte in der Frontschürze zum Einlass von Kühlungsluft, leichte Lufthutze auf der Motorhaube, Außenspiegel in Wagenfarbe, Türgriffe in Schwarz, die B-Säule ist in Schwarz, schwarze Scheibenumrandungen, geschwärzte Heckklappenspoiler, "SVO" Emblem auf den vorderen Kotflügeln, graue Real Rider Aero Felgen auf gummierten Slicks, Teilstoßstangen am Heck in Schwarz, fotorealistisch bedruckte mehrfarbige Heckleuchten, Schriftzug "MUSTANG" in Schwarz und "SVO" in Rot links, Ford Emblem in Blau und Weiß rechts, zweiflutige Abgasanalge in Schwarz sowie ein Interieur in Schwarz.  

Die dritte Generation der Ford Mustang Baureihe startete ab 1979 und wurde bis immerhin 1993 rund 2,5 Millionen Mal gebaut wurde. Aufgrund der Kompaktheit im Zeitalter des Downszizing benannte man die Modellreihe auch als "Fox Body", welche dann im unteren Segment alle Ford und Mercury Modelle erhalten haben. Die Ford Motor Company musste wie viele andere Hersteller der USA auch im Zeitalter der Ölkrise reagieren und nach Kundenwunsch ein Downsizing durchführen, um den Automodellen das Trinken abzugewöhnen. Die Bandbreite der verbauten Motoren ist groß und Ford bediente im Ölsparmodus sogar als Einstiegsmodell die Kundschaft mit einem 2,3 Liter Vierzylinder mit nur 88 PS Leistung. Weiterhin ungewöhnlich ist die folgende Mischung aus Reihensechszylinder und V6 Motoren, welche es von 2,8 Liter bis immerhin 3,8 Liter Hubraum zu ordern gab. Hier bediente Ford die Kundschaft im Leistungsbereich ab 111PS Leistung. Wer auf einen Achtzylinder nicht verzichten wollte, konnte anfänglich den 5 Liter V8 Smallblock mit 140 PS Leistung wählen. Die leistungsstarken SVO (Abteilung für Special Vehicles Operation) und SVT Modelle sind heute gesucht und wurden seinerzeit mit rund 177 PS oder auch später noch mit 167 PS Leistung angeboten.