Hersteller : Majorette
Modell : Toyota Century, zweite Generation ab 1997
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2025
Modellnummern : REF 230D
Rubrik : JDM Legends Series
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : der 24.02.25
Farben : Graumetallic
Maßstab : ca. 1/67
zu öffnen : die vorderen Türen
Maße : ca. 7,8 cm x 2,8 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € (Kaufpreis neu in 2025) Majorette zieht nun bei der zweiten Farbvariante mit der eigenen "JDM Legends Series" (JDM = Japan Domestic Market) mit Hot Wheels gleich und will ebenfalls mit
auf der großen Welle von Fahrzeugen mitschwimmen, welche seit Anbeginn von
der westlichen Welt im Alltag verschmäht oder ignoriert wurden. Und ich
bin mir nicht sicher, ob das nicht eine vergebene Liebesmühe ist, denn
wenn alle die gleichen Modelle bauen, schwindet der Reiz an solchen Modellen recht schnell, denn selbst im Premiumbereich oberhalb der Limited Vintage Modelle ist dieses Modell bereits von den Chinesen von einem der vielen Hersteller nachgebaut worden.
Hot Wheels hat es als erster Hersteller mit Tomy aufgenommen, Matchbox
zog nach und nun steuert Majorette mit Volldampf in der gleichen Sparte
mit seiner Serie von ausgewählten Japanern in den Markt rein. Und hier hat sich Majorette gleich die Königsklasse
ausgesucht, denn bisher baute zunächst nur Tomy das Modell in der regulären Serie als auch in der Limited Vintage Serie nach. Während die Tomy Modelle in der Limited Vintage Reihe bei rund 25 Euro das Stück vor
rund 9 Jahren im Verkauf starteten, liegen die derzeitigen
Onlineangebote bei dem silbernen Modell bei rund 80 Euro und dem
schwarzen Modell bei rund 225 Euro. Was die blaue und die graue Version
kosten mag, wird irgendwo dazwischen liegen. Aber auch die Normalversionen ziehen im Laufe der Zeit etwas an, so dass aus 6 Euro auch mal 20 Euro werden können. Somit ist der Preis von 6 Euro in der Zweitfassung im Einkauf bei Majorette als sehr günstig anzusehen, so dass
insbesondere dieses Modell in dem Segment ein Bestseller werden wird.
Auch wenn er qualitativ natürlich weit hinter der Limited Vintage Serie
von Tomy liegt. Aber durch die Antennenspiegel sowie die verchromte
Zehnspeichenfelge hat man etwas Eigenes mit Wiedererkennungswert geschaffen, und das ist bei der
Preisklasse ziemlich gut geraten... .
Zu
den Details : Scheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, silberner
Kühlergrill mit waagerechter Verstrebung, Modellemblem in Silber mittig
im Kühlergrill platziert, graue Frontschürze, Antennenspiegel vorne
beidseitig, Scheibenwischer, Seitenfenster mit silbernem Zierrat
versehen, graue Seitenschweller, Türgriffe und Modellemblem auf der
C-Säule in Silber, Zehnspeichenfelge verchromt auf Plastikbereifung,
seitliche Blinker vorne in Orange, silbernes Grundzierelement über die
gesamte Fahrzeugbreite am Heck, Modellschriftzug in Silber in
Einzelbuchstaben, Heckleuchten in Gelb und Rot aufgedruckt, graue
Schürze am Heck leicht hochgezogen, silbernes Kennzeichen ohne Aufschrift, Rechtslenker sowie ein schwarzes Interieur.
Japans
Königsklasse im Autobau kann sich durchaus mit den Marken Rolls
Royce und Bentley messen. Wichtig ist sogar hierbei, dass
die Modelle des Toyota Century noch viel exklusiver sind, als die
britischen Modelle, denn die Exportrate ist höchst gering. Die
Besonderheit der Modelle ist auch, dass sie ausschließlich für den
Passagier im Fond sitzend gebaut werden, während mittlerweile Rolls
Royce und Bentley wieder "selber" vom Eigentümer gefahren werden. 1997
wurde der Century komplett überarbeitet, wobei das Design in
Anlehnung an den Vorgänger beibehalten wurde. Dieses Modell
wird von einem 5,0-l-V12-Motor mit 280 PS Leistung
angetrieben. Der Century ist das einzige japanische Serienauto mit
V12-Motor. Seit seiner Einführung war der Century Toyotas luxuriösestes
Modell
und behielt diesen Status während der gesamten bisherigen
Produktionszeit bei. Auch heute noch rangiert es immer noch über dem
Lexus.
Die Innenausstattung wird üblicherweise in Wollstoff und nicht in
Leder bestellt, da der Geruch von Leder in Asien als nicht so angenehm
empfunden wird und der Wollstoff einen noch höheren Sitzkomfort bietet.
Der Wagen kann in jeder vom Käufer gewünschten Innenfarbe bestellt
werden, die am meisten gewünschten Farben aber sind mittelbraun,
burgunderrot oder royalblau, jeweils mit schwarzer Lackierung. Im
Heckfenster wird meist ein weißer Spitzenvorhang angebracht. Der Century
wird bewusst nicht als Zeichen für Reichtum und Überfluss
beworben. Die Marketingliteratur formulierte es einst ungefähr so: „Zu
einem
Century kommt man durch fleißige Arbeit, und zwar der Art, wie man sie
in einem einfachen, aber eleganten Anzug leistet“.