Hersteller : Hot Wheels
Modelle : Jaguar MK1 Competition Car, Goodwood Jaguar Racing Series
Update : Ja, neue Modellfassung in 2026
Rubriken : HW Summit Surge
Produktionsort : Indonesia
Farbe : Schwarz
Maßstab : ca. 1/62
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,4 cm x 2,9 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 4,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026 ) Das dieses Jaguar Modell ein absoluter
Bestseller wird, war jetzt auch von mir keine große Kunst, das voraus
zusagen, denn es gibt in unserem Maßstab kein vergleichbares Modell.
Wenn man einmal die beiden Anfangsmodelle von Matchbox aus den Regulars
1-75 Series im deutlich kleineren Maßstab und in der Erscheinung des
normalen Serientrimm heraus nimmt, wäre mir so erst einmal kein weiteres Modell dieser Jaguarserie in unserem Maßstab bekannt. Der
Grund für die Begehrlichkeit und der hohen Nachfrage dieses MK1 Modells
ist der schmale Übergang innerhalb der Historie der Firma von sehr
traditionellen Jaguar Modellen neben dem MK1 sowie den XK Roadstern und
der kommenden Jaguar MK 10 Limousine. Es ist sozusagen der Scheideweg
vom in begrenzten herstellbaren Stückzahlen mit teilhandfertigungen oder teilmaschinellen Fertigungen zu absoluten Massenprodukten. Vom Design steckt
ebenso noch ein Hauch "Ponton" aus der Nachkriegszeit im MK1 drin gepaart mit klassischen Jaguar Designelementen aus den 40er und 50er Jahren. Und gerade diese Zeit war für Automobilhersteller spannend und gerade im Modellautobereich fehlt aus dieser Zeit noch so vieles an tollen Fahrzeugen.
Das schöne neue Sondermodell vom Jaguar MK1, welches in allen Belangen hervorragend gelungen ist und schon hoch detailiert wurde, ist Bestandteil der neuen Serie "Summit Surge" (Gipfelstürmer), wo eine fünfteilige Autoserie in Form von Klassikern, Supersportwagen mit Saugmotoren, Hybriden als auch Vollektro sich auf einer Bergrallye befinden und vom Tal aus an die Spitze fahren. Ungewöhnliche Idee, reizvoller Titel, noch reizvollere Fahrzeuge. Und gerade wir in Europa haben durchaus die eine oder andere Gebirkskette, wo man dann so schöne Strecken wie das Stilfser Joch oder die Tour zum Großglockner durchaus mal gefahren haben soll. Aber auch in Amerika kann ich mich an eine Strecke besonders gut zurück erinnern, welche wir seinerzeit von Lake Tahoe bis zum Yosemite Nationalpark gefahren sind. Typisch Hot Wheels, dass man so eine Serie auch unbedingt darstellen will, denn bereits mit der Blisterkarte und dem Titel erzählt man eine Geschichte, die ein jedes Spielkind für sich neu entscheiden und entdecken kann, welches von den Fahrzeugen im Rennen oben ankommen wird. Und somit reiht sich diese kleine Rennserie parallel zu dem Vintage Club 1968 gerade in eine spannende Sammelreihe ein. Für die 4-Euro-Klasse sind die Modelle überaus mehr detailiert worden, als es früher der Fall war, so das man durchaus damit auch einen kleinen Angriff auf andere Hersteller wagt, in dem zeigt, dass ein Zwischenprodukt (zwischen Mainline und Premiumbereich) fast schon ein Premiumprodukt sein kann... . "Gutes" muss also nicht viel Geld kosten, sofern man es überhaupt erhält... .
Zu
den Details : Rundscheinwerfer in fotorealistischer Optik mit schwarzem Fadenkreuz
(typisch für den Rennsport, um das Zerspringen der Streuscheibe bei
Steinschlag zu verhindern), Blinker in Silber, Zusatzscheinwerfer in Dunkelgrau mit Silberrand und mittiger Teilung, schwarzer Kühlergrill mit vertikalen
Stäben und Umrandung in Silber, Jaguar Emblem auf der Spitze des
Kühlergrills in Rot und Silber, Lüftungsgitter auf der Motorhaube in Wagenfarbe, schwarze Kennzeichenplatte ohne Aufschrift, Chromstoßstangen (Teil der Bodenplatte) mit vertikalen Bumpern, Rennwagennummer "55", Sponsor "Castrol" sowie Hot
Wheels Flagge in Rot als Aufdruck, klares Scheibenglas, neue Klassikfelge "Steelie" mit geschwärzter Radnarbenabdeckung sowie einem äußeren Chromrand in Silber, Heckleuchten in Rot, silberner Heckklappengriff, Jaguar Schriftzug in Schreibschrift und Silber auf dem Heckdeckel, Chromstoßstangen mit vertikalen Bumpern sowie ein braunes Interieur. Das Fahrzeug ist ein Rechtslenker.
Die
Leistungsdaten dieses wundervollen Jaguars sind tatsächlich bekannt,
doch wir starten erst einmal mit dem Standard aus den späten 50er
Jahren. Der normale Jaguar MK1 hatte in der 2,4
Liter Version einen Reihensechszylinder, der rund 112 PS Leistung
aufweisen konnte. Die 3,4 Liter Maschine wies da schon mit 210 PS eine
deutlich höhere Leistung auf. Der Jaguar galt für die späten 50er Jahre
bereits schon als sehr schnelles Automobil und konnte bereits eine
Höchstgeschwindigkeit von rund 190 Stundenkilometer aufweisen. Doch
kommen wir nun zu der übearbeiteten Fassung, welche deutlich mehr
Leistung aufweist, denn in diesem Renntrimm und dieser neuen Abstimmung
kommt der alte Jaguar auf rund 277 PS Leistung. Dieses unten gezeigte Modell ist nach
heutigen Erkenntnissen ein Einzelstück, wenn man es mit dem Modell von Les Ely / Mike Hawthorne in Verbindung bringt. Bis 1959
entstanden von der gesamten Baureihe etwa rund 38.500 Fahrzeuge, ehe man
mit dem MK2 in das
nächste Jahrzehnt rutschte. Das Fahrzeug wurde natürlich vom Jaguar
Eigentümer Sir William Lyons entworfen.