Samstag, 21. Februar 2026

Auch Tomica mischt bei der Präsentation von neuen BMW Polizeimodellen kräftig mit und zeigt dabei ein regionales Sondermodell... : BMW i4 Police Car, Typ G26, Tomy / Tomica No. 29, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Tomy / Tomica
Modell : BMW i4 Police Car, Typ G26 
Update : Nein, neues eigenständiges Modell in 2025
Rubrik : Standardserie, No. 29 , hier ein Asia Limited Modell
Produktionsort : Vietnam 
Farbe : Weiß + Blaumetallic
Maßstab : ca. 1/65
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,4 cm x 2,9 cm x 2,5 cm (l/b/h)
Preis : ca. 10,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026) 
 
Zugegeben, ich bin von diesem Modell vor wenigen Wochen sehr positiv überrascht worden und habe auch irgendwie nur durch Zufall von diesem Modell gelesen. Normaler Weise bietet mir so etwas mein Tomica Dealer sofort an, allerdings habe ich auch heute noch im Internet nachgelesen, dass es sich hierbei um ein Asia Limited Modell handelt, entsprechend also nicht unbedingt in der Mainline auftaucht, und somit nur in Teilen im asiatischen Raum vertrieben wird. Damit ist es von der Häufigkeit oder besser gesagt Seltenheit mit der des Honda Brio gleichzusetzen, der ebenfalls ein asiatisch regionales Modell gewesen ist (ist hier im Blog über die Suchfunktion zu finden). 
 
Matchbox hat dieses Modell erst im letzten Jahr noch gegen Ende des Jahres herausgebracht und Tomica scheint hier Matchbox sogar noch zeitlich etwas im August 2025 voraus gewesen zu sein. BMW Modelle haben gerade einen besonders guten Lauf, denn alle Neuerscheinungen gehen recht schnell über den Ladentisch und liegen voll im Trend. Und BMW sorgt gerade mit Lizenzverkäufen dafür, dass alle Modellreihen im Handel platziert werden, was Sammler mehr als erfreuen dürfte. Insbesondere die chinesischen Marken sind hier in Bezug auf vollständige Produktionsreihen auf dem Vormarsch. Die Optik des unten gezeigten Modells ist spektakulär, und auch die Qualität ist für den gebotenen Preis absolut in Ordnung. Das dunkle Scheibenglas ist leider Standard bei vielen neuen Modellen geworden und könnte durchaus heller sein. Die Aufdrucke entsprechen eher dem älteren Design der deutschen Polizei. Der Schriftzug entspricht dem englischsprachigen Raum, so dass das Modell irgendwie eine Art Zwitter ist. Der BMW i4 "Police" ist aber in dieser Optik keinem Land direkt zuzuordnen, so dass es besser für Tomy gewesen wäre, die deutsche "POLIZEI" als Begriff auch aufzudrucken. Im Gegensatz zum Matchbox Modell hat Tomy hier einen gewaltigen Vorteil, sofern das Modell als reines Spielzeug zu betrachten ist, denn hier weist das Modell durch seine Federung auch eine gewisse Agilität bei Verfolgungsjagden auf.
 
Zu den Details : Frontleuchten als Flächenscheinwerfer in Schwarz aufgedruckt, Andeutung von seitlichen Lüftungsschlitzen in Schwarz in den Ecken (beim Elektrofahrzeug sind das vollverkleidete Plastikteile), schwarzer Kühlergrill als Doppelniere, BMW Emblem auf der Motorhaube zwischen der großen Doppelniere, weiße Spoilerlippe, Dachantenne, Signalleuchte in außen jeweils blauen Leuchten sowie innen einem silbernen Mittelteil, geschwärzte B-Säule, Sportfelge geschwärzt mit Chromrand aus dem aktuellen Felgensortiment, Aufdrucke der englischsprachigen Polizei an den Fahrzeugseiten und auf der Fronthaube (keiner Landespolizei direkt zuordbar), seitliche Schwellerleiste in Weiß, schwarze hochgezogene Heckschürze, Heckleuchten vollständig in Rot bedruckt, Linkslenker sowie ein schwarzes Interieur.

Gleich vorweg sei erwähnt, dass der BMW i4 als Polizeiwagen keine Finte ist. Die Neuseeländische Polizei hat bereits das Fahrzeug im Programm und zumindest in Deutschland haben wohl die Umrüster ein Umbaukit der deutschen Polizei angeboten. Selbst der altgediente Tuner Schnitzter für BMW bietet der deutschen Polizei ein Tuningpaket an. Das Einstigesmodell ist bei BMW der eDrive 35 und macht tatsächlich für einen Polizeiwagen im Dauereinsatz in elektrischer Form viel Sinn. Die Systemleistung beträgt 286 PS und die angegebene Reichweite gibt BMW mit knapp unter 600 Kilometer an. Die Ladezeit für 80 Prozent der Leistung liegt bei knapp 30 Minuten. Von der Beschleunigung hr liegt der BMW mit knapp 6 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer im guten Mittelfeld und hat aber eine Höchstgeschwindigkeit von rund 190 Stundenkilometer, womit er sich von den meisten E-Fahrzeugen abhebt. Der i4 gehört zu BMW´s erfolgreichsten Elektrofahrzeugen.   
 









  

Freitag, 20. Februar 2026

Mortal bringt zunächst finale, aber dafür beeindruckende nicht serielle Farben aus der Individualabteilung von BMW auf den E30 Touring ... : BMW E30 Touring, hier M3 Touring, Faceliftmodell ab 1988, Mortal, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Mortal
Modell : BMW E30 Touring, hier M3 Touring, Faceliftmodell ab 1988
Update : Ja, neue Modellfarben mit parallel gebauten Derivaten in 2025
Rubrik : BMW, limitierte Auflage
Limitierung in Folge : Gelb, hier Nr. 457 von 499 Stück; Braun, hier Nr. 092 von 499 Stück;  
sowie Hellblaumetallic, hier Nr. 159 von 799 Stück 
Produktionsort : China
Farbe : Gelb ( Dakargelb ), Braun und Blaumetallic ( kein bekannter Farbton )
Maßstab: 1/64
zu öffnen  : Motorhaube
Maße: ca. 6,8 cm x 2,7 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 40,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2025)  

Bei Mortal ist in der finalen Touring Laune die Farbenlust ausgebrochen, denn hier hat man ausschließlich Sonderfarben oder Individualfarben auf den drei unten gezeigten Modellen lackiert. Außer das Blaumetallic könnte mit viel Interpretation entweder ein Gletscherblaumetallic oder ein Cirrusblaumetallic oder eine Mischung aus beiden Farben darstellen. Mit dem BMW E30 Touring schließt Mortal die Lücke nach unten, denn den E36 Touring, den E46 Touring sowie den E91 Touring als Folgekombimodelle gibt es ja bereits zum Teil von anderen Herstellern. Schaut man das Modell etwas länger an, erkennt man, dass das Modell sehr üppig ausgestattet wurde und vermutlich die Grundlage des Modells ein später 325i gewesen sein muss. Zwei Modelle weichen in den Sitzbezügen ab und kommen dem M3 nahe. Aufgrund der Finesse dieses Modell ist der hohe Kaufpreis durchaus noch gerechtfertigt. Der Haken an der Sache ist, dass dieses Modell limitiert ist. Und man muss erst mal einen bekommen... .
 
Die Details zum Faceliftmodell stimmen, die Felgen sind original, selbst Kleinigkeiten wie die Heckleuchten des Faceliftmodells oder die Shadowline Ausstattung verzaubern sofort. Dass alle Spiegel auch innen verspiegelt sind, ist herausragend. Die Motordarstellung des M Motors ist äußerst genau, ebenso die Darstellung von Flüssigkeitsbehältern oder dem Sicherungskasten, und selbst die schwarze Innenverkleidung der Motorhaube ist originalgetreu nachgebildet worden. Selbst das Öffnen der Motorhaube in die richtige Richtung als auch die Zuklappfunktion mit Zwischenposition der Motorhaube, wo man mit dem Handballen auf dem BMW Emblem drückend die Motorhaube zum Einrasten bekam, ist perfekt dargestellt worden. Und je länger man darauf guckt, entdeckt man noch mehr Details. Aber es gibt einen geschichtlichen Fehler, den die Chinesen vielleicht nicht auf dem Schirm hatten. Einen BMW M3 E30 Touring hat es nie gegeben, und voraussichtlich hat es sogar diese unten gezeigte Farbenwelt nie auf dem Modell gegeben. Es gab weltweit einige sehr stimmige Umbauten durch private Eigentümer, doch in die Serie hatte es selbst der M3 30 Touring seinerzeit noch nicht einmal als Blaupause geschafft.

Zu den Details : Doppelrundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, schwarze Ziergitter vorne, BMW Niere in außen Silber und innen Schwarz, waagerechte Blinker aus durchsichtigem orangefarbenen Plastikglas, Kennzeichenplatte in Schwarz (zum Teil mit "BMW E30" in Silber an Front und Heck beschriftet), Rammschutzleiste der Stoßstange in Schwarz sowie Aufsicht in Wagenfarbe lackiert, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, zusätzlicher Lüftungseinlass unterhalb der Stoßstange, BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel in Wagenfarbe mit Spiegeldarstellung innen, Scheibenwischer in Schwarz, schwarze Fensterleisten seitlich (Shadowline Ausführung), Seitenblinker im vorderen Kotflügel in Orange, seitliche Rammschutzleiste in Schwarz, Kreuzspeichenfelge in Silber auf gummierten und profilierter Bereifung (hatte auch Felgenhersteller BBS im Programm), Linkslenker, Innenspiegel mit Spiegeldarstellung, Motordarstellung mehrfarbig sowie ablesbarem "BMW M Power" Schriftzug auf der Motorverkleidung, Schiebedach, aus mehrfarbigen durchsichtigen Plastik dargestellte Heckleuchten, schwarze Kennzeichenplatte hinten (Beschriftung siehe oben!), BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, doppelflutige Abgasanlage in Silber sowie ein detailgetreues Interieur in Schwarz bei dem blauen Modell (die gelbe und die braune Fassung erhalten als Sitzbezug das originale schwarz-weiße Pepitamuster des M3 E30 Modells).
 
Der E30 Touring ist in der Kurzfassung der Modellgeschichte ein Zufallsprodukt gewesen. Ein BMW Angestellter liebte seinen eigenen E30, benötigte aber durch private Umstände ein geräumigeres Fahrzeug. Er kaufte sich ein Unfallfahrzeug und entwickelte in Heimarbeit den ersten BMW Touring der Firmengeschichte und stellte dieses Fahrzeug dann eines Tages dem Vorstand vor. Dieser war sofort begeistert und orderte an, dass das selbstgebaute Fahrzeug des Mitarbeiters nicht mehr das Firmengelände verlassen durfte, so dass dann in einer relativ kurzen Entwicklungszeit eigentlich am Ende des E30 Zyklusses der E30 Touring entstand. Ohne es bis dato zu wissen, entwickelte hier der BMW Mitarbeiter den ersten aller sogenannten Lifestylekombis für die obere Mittelklasse, so dass der BMW vollkommen konkurrenzlos den Touring für die kommenden sechs Jahre bis 1994 verkaufen konnte. Das machte sich in den Stückzahlen bemerkbar, denn BMW verkaufte sehr respektable 193tsd Stück vom ersten Touring. Die Topversion war der 325i mit rund 170 PS Leistung. Die E30 Baureihe setzte auch Mercedes mit dessem W201 ordentlich zu, denn insgesamt wurden von dieser BMW Baureihe 2,34 Millionen Stück gebaut.   
 



















  

Mittwoch, 18. Februar 2026

Mit dem aktuellen Audi A8 in seiner edelsten Form vervollständige ich endlich meine deutsche, dreistirnige Luxusklasse in unserem Maßstab... : Audi A8 L Horch, Typ F8 (oder 4N), 2021, JKM, Modelljahrgang 2024

Hersteller : JKM (Jackie Kim)
Modell : Audi A8 L Horch, Typ F8 (oder 4N), 2021
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebauten Derivaten in 2024
Rubrik : Audi
Produktionsort : China
Farbe : Chromblau 
Maßstab: 1/61, (oder 1/62 bei einer normal langen Version)
zu öffnen : nichts  
Maße : ca. 8,3 cm x 3,1 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 18,00 € ( Mein Kaufpreis neu 2026 )
 
Dieses Modell habe ich nur durch Zufall bei einer der abendlichen Streifzüge durch das elektronische Kaufhaus gefunden und war schon bereits im letzten Jahr mehr als beeindruckt von den Bildern. Doch der Bereich "Modellautos" hat bei mir auch aufgrund anderer Hobbies nur ein anteiliges Budget, so dass ich mir auch nicht alles sofort kaufen kann. Anfang des Jahres war es aber soweit, und ich konnte mir zwei dieser Limousinen zulegen, wobei nun heute die auffälligere Variante in Chromblau in die Vorstellungsrunde gekommen ist. Die Farbe ist absolut unglaublich und weist ein faszinierendes tolles Farbspektrum auf. Ob Tageslicht, Dämmerlicht, Lampenlicht (Deckenleuchte oder Tischleuchte), kurzum das Auge fixiert sich sofort auf die Farbe,welche den Raum komplett wie ein Magnet einnimmt. Und sie fasziniert das Auge so derartig, das man sich kaum von dem sensationellen Hochglanz optisch lösen mag. Die Glanzfarbe passt irgendwie zum Thema China oder in den orientalischen Bereich der Welt sowie auch perfekt auf den Audi A8L in der Topversion Horch. 
 
Der Audi A8 L Horch weist eine Bodenplatte aus Metall aus. Die Verarbeitung ist absolut Top, denn nichts quietscht oder eiert. Die Laufruhe der Bereifung entspricht dem monumentalen Auftritt des A8. Die Details sind sensationell und überhaupt ist an diesem Modell nichts auszusetzen, wobei die Audiringe vielleicht noch in Silber hätten lackiert werden können. Es kann aber auch sein, dass genau das bei der Chromvariante Absicht ist. Der letzte Vorgänger A8 ist das Modell, welches bis 2010 gebaut wurde, so dass diese neue Variante mit der Zeit auch irgendwie endlich mal wieder nötig war.   
 
Zu den Details : Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, schwarzer  Kühlergrill mit schwarzen Audiringen und schwarzer Kennzeichenplatte, kleine schwarze Lüftungsecken mit versilbertem Rand sowie versilberten Dekorleisten und dem Tagfahrlicht, "Horch" Schriftzug auf den vorderen Kotflügeln in Silber, Außenspiegel außen in Schwarz und innen verspeigelt, Scheibenwischer in Schwarz, großes Glasschiebesonnendach, Dachantenne, seitliche Zierleisten in Silber, Türgriffe in Silber, Scheibenumrandung in Silber (nur seitlich), versilbertes Designelement "Horch" an der hinteren Seitenscheibe zur Rückbank, Achtlochfelge voll verchromt Edition Horch, schwarze B-Säule, Schriftzug  "HORCH" in Silber, Audi Emblem auf der Kofferraumplatte, Zierleisten in Silber, Heckleuchtenband aus rotem Plastik und Silberzierrat, Doppelauspuffrohre je Seite hinter einer formschönen Heckblende je Seite, weißes Kennzeichen mit Aufdruck in Blau "Audi A8 L Horch", Linkslenker sowie ein hoch detailliertes schwarzes Interieur. 
 
Die unten gezeigte Audimodellreihe A8 ist noch genau in dieser Form in der aktuellen Produktion. Sie fing 2017 an und besteht heute im somit zehnten Modelljahr immer noch und muss sich bereits der Konkurrenz auch geschlagen geben. Ausser vielleicht beim Design, denn dort weisen BMW und Mercedes regelrechte Exzesse auf, so dass der A8 im Vergleich derer noch dezent aussieht. Das Modell wird aktuell als Benziner, Hybrid sowie auch als Diesel angeboten. Generell ist auszusagen, dass ein A8 wohl nie untermotorisiert ist und wir deshalb auch technisch nur auf die Topversion schauen, welche unten dargestellt ist. Audi stattet das Modell mit einem Vierliter V8 Motor aus, welcher in der 60 TSFi Horch Version dann rund 460 PS als Biturbo leistet. Darüber liegt nur noch der S8 mit 571 PS Leistung. Das Fahrzeug ist in etwa 2,155 Tonnen schwer und beschleunigt in etwa 4,8 Sekunden von Null auf Einhundert Stundenkilometer. In der Spitze erreicht der Audi 250 Stundenkilometer. Die unten gezeigte A8 L Horch Version wurde nur in China gebaut und dort ausgeliefert.  
 












  

Montag, 16. Februar 2026

Mortal schickt nun nach ersten Erfolgen drei weitere hochwertige Alpinas in den Markt der 1/64 Modelle... : BMW E36 Touring, Alpina B8 4.6, 1996-1998, Mortal, All in Tuning 2024, Modelljahr 2024 / 2025

Hersteller : Mortal
Modell : BMW E36 Touring, Alpina B8 4.6, 1996-1998
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebautem Derivat in 2024 / 2025
Rubrik : BMW, Alpina, All in Tuning 2024 limitierte Auflage 
Limitierung in Folge : Weiß 333 von 499 Stück; Silber 133 von 699 Stück, Blau 431 von 1221 Stück 
Produktionsort : China
Farbe : Weiß (Alpinweiß III), Silbermetallic ( Titansilbermetallic) & Blaumetallic (Alpina-Blaumetallic)
Maßstab: 1/64
zu öffnen  : nichts
Maße: ca. 7,1 cm x 2,8 cm x 2,3 cm (l/b/h) 
Preis : ca. 41,50 € bei dem weißen Modell & ca., 40,50€ bei den Anderen ( Mein Kaufpreis neu in 2025 )
 
Für dieses Modell muss man selbst in diesem Blog weit ausholen, denn die erste Reproduktion des Tourigmodells der Baureihe E36 ist tatsächlich in den 90er Jahren zu finden. Das Besondere an diesem Modell ist die Darstellung, Modellart und auch die herausragende Qualität des Modells, welche in dieser Erscheinung 1:1 die der von Tomy Tomica entspricht. Weiterhin ist die Auswahl eines Alpinamodells nahezu brilliant gewählt worden, denn Alpinamodelle sind in diesem Maßstab absolut rar. Es bleibt zu hoffen, dass Mortal weitere Modelle von Alpina aus anderen Baureihen nachbaut. Während es dieses E36 Touring Modell als normales Serienmodell mit anderen Felgen in vier Farben gibt, kommen noch vier Touringmodelle von Alpina mit zum Teil anderen Farben aktuell hinzu, wobei das unten gezeigte weiße Modell bereits als Testballon in 2024 hergestellt wurde. Die Stückzahlen der Alpinamodelle weisen unterschedliche Auflagenzahlen auf und sind mit unter 500 Stück beim weißen Modell erschreckend niedrig gewählt worden. So ist dass fast vollständig auszuschließen, dass man so ein Modell noch bekommt. Die beiden anderen Farben sind in der Auflage höher und beim blauen Modell hat man das Verkaufspotential in der Summen zumindest vorausgesehen. Das grüne Modell ist hier im Blog zu finden. Der Großteil der Modelle ist voraussichtlich in China verkauft worden. 
 
Es lassen sich zwar keine Bauteile öffnen, aber dafür ist das Modell perfekt detailliert worden. Die Lackqualität ist so erstaunlich hoch und weich wie bei Tomica geworden. Die Federung der Reifen ist nicht existent, was aber bei der Abrollqualität auch absolut nicht stört, wenn diese fehlt. Das Touringmodell rollt messerscharf und sehr präzise über die Tischplatte und weist keinerlei Starachsenproblematik auf. Felgen, Dekore, Beschriftung sowie die Darstellung innerhalb der originalen Bauzeit passen perfekt. Die feine Dachreeling als auch der reflektierende Innenspiegel sind sensationelle Details. Kurzum : die Perfektion dieses Modells ist perfekt. Wer so ein Modell sein Eigen nennen darf, hat eine echte Rarität und einen echten bajuwarischen Hingucker in der Sammlung stehen... .      
 
Zu den Details :  Doppelscheinwerfer hinter durchsichtigem rechteckigem Plastikglas, BMW Niere in außen Silber und innen Schwarz, orangefarbene Blinker vorne, Kennzeichenplatte in Wagenfarbe, Rammschutzleiste der Stoßstange in Schwarz sowie Aufsicht in Wagenfarbe lackiert, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, Frontschürze mit Schriftzug "Alpina" als Silber- und Schwarzdekor (hier noch als Druckfehler ohne A am Ende des weißen Modells, die übrigen sind richtig geschrieben worden), BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel in Wagenfarbe mit Spiegeldarstellung innen, Scheibenwischer in Schwarz, schwarze Fensterleisten seitlich (Shadowline Ausführung), Seitenblinker im vorderen Kotflügel in Schwarz, seitliche Rammschutzleiste in Schwarz, originaler seitlicher Dekorstreifen in Schwarz (Silber beim blauen Modell), seitliche Schwellerleiste in Wagenfarbe, Alpina 15-Speichenfelge in Silber mit abschließbarem Radnarbendeckel, gummierte und profilierte Bereifung, Bremscheiben sowie Bremsbacken in Rot sichtbar, Linkslenker, Innenspiegel außen in Schwarz mit innere Spiegeldarstellung, Dachreeling in Schwarz, aus mehrfarbigen durchsichtigen Plastik dargestellte Heckleuchten (Faceliftheckleuchten), BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, "Alpina" Schriftzug links auf der Heckklappe in Silber, "B8" Schriftzug in Rot rechts auf der Heckklappe, "4.6" Schriftzug neben dem B8 in Silber auf der Heckklappe, Heckscheibenwischer, doppelflutige Abgasanlage in Silber sowie ein detailgetreues Interieur in Schwarz.

Aus dieser BMW E36 Baureihe schaffte Alpina zum 30jährigen Firmenjubiläum ein echtes Kunstwerk, welches so niemand jemals zuvor auf dem Schirm gehabt hätte und vermutlich auch niemals jemand geglaubt hätte, dass es so etwas als Fahrzug geben würde. Man wollte nicht nur etwas Extravagantes und gesondert Sportliches erschaffen, sondern gleich ein Fahrzeug herstellen, welches mit dem BMW M3 konkurrieren würde. Aufgrund des Endergebnisses, hat man wohl eher hinter der vorgehaltenen Hand gesagt, wir müssen etwas erschaffen, was den BMW M3 eher vernichtet. Und so machte man schon deutlich früher das, was BMW erst mit dem E92 in der M Version machte. Man setzte dem E36 einen V8 Motor ein und erhöhte im kleineren 3er im direkten Vergleich zum E34 dann den Hubraum um 0,6 Liter. 333 PS leistete das Triebwerk mit 4,6 Liter Hubraum und machte aus der 3er Reihe nun einen Supersportwagen. In nur 5,6 Sekunden schaffte der Alpina es von Null auf 100 Stundenkilometer zu kommen und der 3er schoss dann in der Höchstgeschwindigkeit auf rund 280 Stundenkilometer hoch. Während heute solche Supersportwagen zwischen 2 und 2,5 Tonnen Gewicht mit sich herum schleppen, schaffte es der 3er BMW E36 im Minimum auf 1400 Kilogramm und im Maximum auf 1600 Kilogramm  Gewicht. Alpina bot seinerzeit bis auf den E36 Compakt alle anderen Fahrzeugvarianten oder Karosserieformen der 3er Baureihe an. Insgesamt wurden vom B8 4.6 nur 221 Stück gebaut, wovon nur 27 Modelle einen Touring darstellen. Damit gehört das reale Touring Modellen zu den seltensten Alpinas.