Dienstag, 3. März 2026

Die Neuauflage des Jaguar E-Type Cabriolets von Majorette darf nun nach der vielen Kritik als sehr positiv gewertet werden… : Jaguar E-Type Cabriolet, Majorette, Rubrik City (sowie auch Vintage), Modelljahrgang 2025

Hersteller : Majorette
Modell : Jaguar E-Type Cabriolet  
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2025 
Modellnummern : REF 291B
Rubrik : City (sowie auch Vintage)
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : 12.02.25
Farben : Weiß
Maßstab : ca. 1/57
zu öffnen : nichts
Maße : ca.  8,0 cm x 3,1 cm x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 8,00 € das Set (Kaufpreis neu in 2025) 
 
Wenn ich ein Modellautohersteller wäre, wäre tatsächlich der Jaguar E-Type das so ziemlich allerletzte Modell auf der Welt, was ich jetzt "neu" produzieren würde. Warum? Es liegt ja nicht am faszinierenden E-Type selber, dessen unterschiedlichen Produktionsstände oder an den faszinierenden Motoren des Fahrzeuges. Auch die Modellgeschichte ist interessant und der E-Type wurde einst sogar zum schönsten und sexiesten Automodell der Welt gekürt. Aber es läge wohl eher daran, dass es bis heute so unglaublich viele Modelle davon in unserem Maßstab gibt, dass es sich aus meiner Sicht einfach nicht lohnt, noch ein weiteres davon herzustellen. Außer man heißt Tomy und würde tatsächlich ein Sondermodell in der 70 Euro Liga herstellen, welches so perfekt wäre, dass man regelrecht danach lechzen würde. Zudem gibt es bereits sehr gute Modelle vom E-Type, so dass ich davon ausgehen würde, dass das X-te Modell davon wenig Interesse erreichen wird. Und wer sich der Ikone annimmt, muss sich Kritik gefallen lassen, denn der E-Type ist wie jede andere Ikone ein absolutes Design Meisterwerk. Majorette hat selber in den 70er Jahren einen der wenigen E-Type Meilensteine in unserem Maßstab mit einer schier aufklappbaren langen Motorhaube hergestellt. Ein Modell ist davon auch im Blog zu finden und sollte auch in jeder guten Sammlung einmal vorkommen. Nachdem das "neue" Erstlingswerk von Majorette in der Moderne im schönen Grünmetallic tatsächlich von mir mit berechtigter Kritik zerissen wurde, zeigt sich hier und heute die zweite Version, welche noch im alten Jahr im Handel aufgetaucht ist. 
 
Die harte Kritik scheint angekommen zu sein, denn es hat sich nicht nur die Farbe geändert, sondern gleich der wichtigste Kritikpunkt bei dem Modell überhaupt => Die Rad-Felgen-Kombination. JETZT sieht das Modell tatsächlich authentisch aus, denn die überwiegend schwarzen Reifen mit einer kleinen Radnarbenabdeckung in Silber von den Vintage Jubiläumsfahrzeugen zum 60. Geburtstag der Marke Majorette passen nun wie die Faust aufs Auge auf das Modell, wie der Volksmund so schön sagt. Auch zur Farbe möchte ich ein sehr positives Wort verlieren, denn es fällt mir durchaus gerade kein weiteres Modell in dieser Farbe Weiß von anderen Modellautoherstellern in unserem Maßstab ein. Und Ja, auch der E-Type ließ sich seinerzeit in Weiß bestellen, was grundsätzlich mit einem schwarzem Interieur wunderbar kombiniert wurde. Passt also. Die hinteren Seitenblinker sind entfallen, so dass auch hier das Modell dadurch optisch besser wird. Auch der nächste Kritikpunkt mit dem Fahrwerk wurde, soweit es eben im schmalen Radhaus möglich war, tatsächlich etwas nachjustiert. Zwar müssen die Pylonen nicht mehr fürchten, gleich beim ersten Mal abrasiert zu werden, doch in der Länge der Reihe kratz das Edelkätzchen die eine oder andere durchaus mal an oder schiebt sie minimal beiseite. Das "über die Seite hinweg schieben" hat sich deutlich reduziert, so dass man auch hier weiter sagen kann : Majorette, warum nicht gleich so? Was bleibt von der Kritik noch über? Das billige Plastik der Stoßstangen und die geschichtlichen Schwächen in der Karosse bezüglich der Blinkerposition, welche man im letzten Punkt natürlich nicht ändern kann. Somit kann man ab jetzt durchaus gnädig mit der Überarbeitung sein und dieses Modell unten nun als gelungen und sammelwürdig ansehen. Weitere Versionen bitte dann im gleichen Stil fortführen... !     
 
Zum MAN TGS Modell wurde schon viel geschrieben, so dass ich diese Sätze hiermit wiederhole. Zu den bisherigen Verwandlungswundern passt auch noch dieses Modell perfekt dazu. Der MAN TGS kommt ebenso bei Majorette derzeit mehrfach in den Handel und ist ebenso wandlungsfähig wie ein Chamäleon. Hier kommt er in der REF 299H als Autotransporter mit beweglicher Pritsche in den Handel. Weiterhin kennt man das Modell mit einem Abfallcontainer, einem Kastencontainer oder auch als Zugmaschine für einen Sattelzug. Auch hier gibt es keine Grenzen und alle Modelle inklusive deren Versionen machen in diesem Maßstab schon viel Spaß. Und auch bei den Abschleppwagen gibt es bereits einige Varianten mit unterschiedlich geladenen Fahrzeugen zu erwerben.   

Zu den Details des Jaguars : Flächenscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik, waagerecht liegende orangeweiße Blinker, graue Stoßstangen mit mittig platziertem rotem Jaguar Emblem, vordere Bumper in Grau, schwarze Lüftungsgitter auf der Motorhaube, linker Außenspiegel, rahmenlose Klarglasscheibe mit oben ausgeklappten Sonnenspiegeln sowie den originalen drei Scheibenwischern der Serie 1 (ein echtes Kuriosium!), silberne Türgriffe, linker Außenspiegel (an der Fahrerseite für Linkslenker), Schriftzug in Silber auf der Kofferraumklappe "E-Type Jaguar", graue Plastikstoßstangen, schwarze Kennzeichenplatte, graue Bumper am Heck, zwei Auspuffrohre (stehen für den Sechszylinder), rote Heckleuchten sowie ein schwarzes detailliertes Interieur.
 
Der Jaguar E-Type wurde in verschiedenen Serien mit verschiedenen Updates von 1961 bis 1974 gebaut. Das unten gezeigte Fotomodell ist ein Serie 1 Modell, welches als OTS Modell (Open Two Seater, genannt Cabriolet) erschaffen wurde. Die Serie 1 startete mit dem legendären XK150 Motor, hier einem 3,8 Liter Reihensechszylinder mit rund 269 PS Leistung, was in dieser Zeit scho eine überaus bemerkenswerte Leistung war. Im heutigen Verständnis war es damals ein Supersportwagen, denn auch die Höchstgeschwindigkeit ließ mit einem Zahlenwert von 240 Stundenkilometer kaum eine große Anzahl von Konkurrenzfahrzeugen zu. Den Sprint auf einhundert Stundenkilometer legte das Edelkätzchen in nur sieben Sekunden zurück, wobei auch dieser Wert tatsächlich nur in den seltensten Fällen von der Konkurrenz erreicht wurde. Etwa 15.508 Modelle wurden mit Sechszylinder gebaut und insgesamt verließen etwa 72.500 Stück die englischen Hallen in Coventry, was seinerzeit ein großer Erfolg war.
 















  

Sonntag, 1. März 2026

Mortal bringt in unserem Maßstab derzeit die allerersten Sport Evolution Modelle bei der BMW M3 E30 Limousine heraus... : BMW E30 M3 Limousine, Vorfaceliftmodell von 1986-1990, Mortal, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Mortal
Modell : BMW E30 M3 Limousine, hier das limitierte Sport Evolution Modell, Vorfaceliftmodell
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebauten Derivaten in 2025
Rubrik : BMW, limitierte Auflage
Limitierung in Folge : Rot: Nr. 185 von 699 Stück; Blaumetallic: Nr. 564 von 699 Stück 
Produktionsort : China
Farbe : Rot ( voraussichtlich Brilliantrot ) & Blaumetallic ( voraussichtlich Avusblau )
Maßstab: 1/64
zu öffnen : jeweils die Motorhaube
Maße : ca. 6,8 cm x 2,7 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 36,50€ je Modell ( Mein Kaufpreis neu in 2025)  

Mortal ist ganz eindeutig im BMW E30 Fieber und holt aus dem Modell heraus, was herauszuholen ist und geht in den direkten Angriff zu dem Almost Real Modell über. Während man dort noch etwas zaghaft mit der Reproduktion ist, geht man bei Mortal in die Vollen und stellt nun ein schönes Nischenprodukt vom M3 E30 her, auf das sich die Sammlerschaft stürzen können. Ich hoffe stark, dass man dann die Optik noch weiter ausbauen wird und den EVO II, das Sondermodell Cecotto als auch das Sondermodell Europameister (im Sinne der seinerzeit gewonnenen Tourenwagen Meisterschaften) nachbauen wird. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass man wie Mini GT ebenso das Alpinamodell oder das Schnitzermodell ebenfalls nachbauen könnte. Schaut man beide Modelle etwas länger an, erkennt man, dass beide Modelle sehr üppig ausgestattet wurden. Bei den Limousinen macht Mortal das, was Tomy auch macht. Man legt Zusatzbauteile wie einen gesonderten Spoiler noch als Extrabauteil oben auf und animiert hier die Leute, welche das auch gerne aufkleben, um das Modell zu vervollständigen. Wenn der Spoiler nicht montiert wird, sollte er auf jeden Fall beim Modell in der Verpackung bleiben. Aufgrund der Finesse dieser Modelle ist der hohe Kaufpreis durchaus noch gerechtfertigt und in den größeren bis größten Sammlungen der Welt wird das Modell auch problemlos ankommen.
 
Die Details zum originalen M3 als Limousine sowie zum Faceliftmodell stimmen, die Felgen sind original, selbst Kleinigkeiten wie die Heckleuchten oder die Shadowline Ausstattung verzaubern sofort. Dass alle Spiegel auch innen verspiegelt sind, ist herausragend. Die Motordarstellung des M Motors ist äußerst genau, ebenso die Darstellung von Flüssigkeitsbehältern oder dem Sicherungskasten, und selbst die schwarze Innenverkleidung der Motorhaube ist originalgetreu nachgebildet worden. Selbst das Öffnen der Motorhaube in die richtige Richtung als auch die Zuklappfunktion mit Zwischenposition der Motorhaube, wo man mit dem Handballen auf dem BMW Emblem drückend die Motorhaube zum Einrasten bekam, ist perfekt dargestellt worden. Und je länger man darauf guckt, entdeckt man noch mehr Details. Wem 699 Stück je Modell als Limitierung zu hoch erscheinen, sollte sich erst einmal über den Status von Abverkauf und Lagerstand informieren, denn meiner Auffassung nach geht das recht schnell, da dies die einzigen Modelle weltweit sind, welche das Thema "Sport Evolution" überhaupt verfolgen.

Zu den Details : Doppelrundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, schwarze Ziergitter mit BMW M3 Emblem in dem schwarzen Ziergitter rechts erkennbar), BMW Niere in außen Silber und innen Schwarz, waagerechte Blinker aus durchsichtigem orangefarbenen Plastikglas, Kennzeichenplatte in Schwarz mit "BMW M3" in Silber an Front und Heck, Rammschutzleiste an Front und Heck in Wagenfarbe lackiert, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, zusätzlicher Lüftungseinlass unterhalb der Stoßstange, BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel in Wagenfarbe mit Spiegeldarstellung innen, Scheibenwischer in Schwarz, schwarze Fensterleisten seitlich (Shadowline Ausführung), seitliche Rammschutzleisten in Wagenfarbe, Kreuzspeichenfelge in Silber auf gummierten und profilierter Bereifung (hatte auch Felgenhersteller BBS im Programm, Goldinnenfarbe der Felge bei dem blauen Modell), Linkslenker, Innenspiegel mit Spiegeldarstellung, Motordarstellung mehrfarbig sowie ablesbarem "BMW M Power" Schriftzug auf der Motorverkleidung, Schiebedach, aus mehrfarbigen durchsichtigen Plastik dargestellte Vorfaceliftheckleuchten, schwarze Kennzeichenplatte hinten (Beschriftung siehe oben!), BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, doppelflutige Abgasanlage in Silber sowie ein detailgetreues Interieur bei beiden Modellen (der blaue M3 erhält als Sitzbezug das originale schwarz-weiße Pepitamuster & das rote Modell erhält die originale und mehrfarbige Designausstattung, so wie es bei den Originalfahrzeugen auch zu finden ist).
 
Der BMW M3 E30 war für die sonst eher kleinen Stückzahlen der bisherigen "M-Fahrzeuge" wie der erste BMW M5 E28 oder der M635 CSi E24 ein absoluter Verkaufserfolg. Über 18.300 Stück wurden vom ersten BMW M3 in knapp 5 Jahren gebaut. Aufgrund der Seltenheit ist die Sonderedition "Sport Evolution" besonders begehrt, da hier nur etwa 600 Stück davon gebaut wurden. Das besondere Merkmal ist dr farbig gestaltete Motorraum. Aufgrund des sowieso schon sehr sportlichen und agilen E30 löste der M3 eine weltweite Begeisterung für sportliche Limousinen und Coupés aus, die bis heute mit dauerhaft ansteigenden Verkaufszahlen anhält. Der ursprüngliche M3 hatte im Jahre 1986 ohne Katalysator eine Leistung von 200 PS. Das letzte offizielle BMW Produkt des BMW M3 E30 hatte als Sport Evolution 238 PS. Alpina setzte auf Basis des E30 nochmals einen drauf und verschaffte dem kompakten Sportler eine Leistung von rund 254 PS in einem Fahrzeug, welches je nach Austtattung nur zwischen 1200 und 1360 Kilogramm gewogen hat. Während das kleine Automodell mit etwa 30 Euro "noch" bezahlbar ist, werden originale "Sport Evolution Modelle" schon bis zu 75.000 Euro gehandelt. Da sollte man doch zum günstigeren Modell greifen und weiter vom großen Modell träumen...  
 
























  

Freitag, 27. Februar 2026

Majorette spendiert der Königsklasse Japans, hier dem Toyota Century, eine weitere seriöse und konventionelle Farbe... : Toyota Century, zweite Generation ab 1997, Majorette, Japan Series, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Majorette
Modell : Toyota Century, zweite Generation ab 1997  
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2025 
Modellnummern : REF 230D
Rubrik : JDM Legends Series
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : der 24.02.25
Farben : Graumetallic
Maßstab : ca. 1/67
zu öffnen : die vorderen Türen
Maße : ca. 7,8 cm x 2,8 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € (Kaufpreis neu in 2025)  

Majorette zieht nun bei der zweiten Farbvariante mit der eigenen "JDM Legends Series" (JDM = Japan Domestic Market) mit Hot Wheels gleich und will ebenfalls mit auf der großen Welle von Fahrzeugen mitschwimmen, welche seit Anbeginn von der westlichen Welt im Alltag verschmäht oder ignoriert wurden. Und ich bin mir nicht sicher, ob das nicht eine vergebene Liebesmühe ist, denn wenn alle die gleichen Modelle bauen, schwindet der Reiz an solchen Modellen recht schnell, denn selbst im Premiumbereich oberhalb der Limited Vintage Modelle ist dieses Modell bereits von den Chinesen von einem der vielen Hersteller nachgebaut worden. Hot Wheels hat es als erster Hersteller mit Tomy aufgenommen, Matchbox zog nach und nun steuert Majorette mit Volldampf in der gleichen Sparte mit seiner Serie von ausgewählten Japanern in den Markt rein. Und hier hat sich Majorette gleich die Königsklasse ausgesucht, denn bisher baute zunächst nur Tomy das Modell in der regulären Serie als auch in der Limited Vintage Serie nach. Während die Tomy Modelle in der Limited Vintage Reihe bei rund 25 Euro das Stück vor rund 9 Jahren im Verkauf starteten, liegen die derzeitigen Onlineangebote bei dem silbernen Modell bei rund 80 Euro und dem schwarzen Modell bei rund 225 Euro. Was die blaue und die graue Version kosten mag, wird irgendwo dazwischen liegen. Aber auch die Normalversionen ziehen im Laufe der Zeit etwas an, so dass aus 6 Euro auch mal 20 Euro werden können. Somit ist der Preis von 6 Euro in der Zweitfassung im Einkauf bei Majorette als sehr günstig anzusehen, so dass insbesondere dieses Modell in dem Segment ein Bestseller werden wird. Auch wenn er qualitativ natürlich weit hinter der Limited Vintage Serie von Tomy liegt. Aber durch die Antennenspiegel sowie die verchromte Zehnspeichenfelge hat man etwas Eigenes mit Wiedererkennungswert geschaffen, und das ist bei der Preisklasse ziemlich gut geraten... . 

Zu den Details : Scheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, silberner Kühlergrill mit waagerechter Verstrebung, Modellemblem in Silber mittig im Kühlergrill platziert, graue Frontschürze, Antennenspiegel vorne beidseitig, Scheibenwischer, Seitenfenster mit silbernem Zierrat versehen, graue Seitenschweller, Türgriffe und Modellemblem auf der C-Säule in Silber, Zehnspeichenfelge verchromt auf Plastikbereifung, seitliche Blinker vorne in Orange, silbernes Grundzierelement über die gesamte Fahrzeugbreite am Heck, Modellschriftzug in Silber in Einzelbuchstaben, Heckleuchten in Gelb und Rot aufgedruckt, graue Schürze am Heck leicht hochgezogen, silbernes Kennzeichen ohne Aufschrift, Rechtslenker sowie ein schwarzes Interieur. 

Japans Königsklasse im Autobau kann sich durchaus mit den Marken Rolls Royce und Bentley messen. Wichtig ist sogar hierbei, dass die Modelle des Toyota Century noch viel exklusiver sind, als die britischen Modelle, denn die Exportrate ist höchst gering. Die Besonderheit der Modelle ist auch, dass sie ausschließlich für den Passagier im Fond sitzend gebaut werden, während mittlerweile Rolls Royce und Bentley wieder "selber" vom Eigentümer gefahren werden. 1997 wurde der Century komplett überarbeitet, wobei das Design in Anlehnung an den Vorgänger beibehalten wurde. Dieses Modell wird von einem 5,0-l-V12-Motor mit 280 PS Leistung angetrieben. Der Century ist das einzige japanische Serienauto mit V12-Motor. Seit seiner Einführung war der Century Toyotas luxuriösestes Modell und behielt diesen Status während der gesamten bisherigen Produktionszeit bei. Auch heute noch rangiert es immer noch über dem Lexus. Die Innenausstattung wird üblicherweise in Wollstoff und nicht in Leder bestellt, da der Geruch von Leder in Asien als nicht so angenehm empfunden wird und der Wollstoff einen noch höheren Sitzkomfort bietet. Der Wagen kann in jeder vom Käufer gewünschten Innenfarbe bestellt werden, die am meisten gewünschten Farben aber sind mittelbraun, burgunderrot oder royalblau, jeweils mit schwarzer Lackierung. Im Heckfenster wird meist ein weißer Spitzenvorhang angebracht. Der Century wird bewusst nicht als Zeichen für Reichtum und Überfluss beworben. Die Marketingliteratur formulierte es einst ungefähr so: „Zu einem Century kommt man durch fleißige Arbeit, und zwar der Art, wie man sie in einem einfachen, aber eleganten Anzug leistet“.