Dienstag, 18. August 2026

Bei Minimax gibt es erneut ein Farbenupdate und der gute, alte Unimog U406 rollt im sehr auffälligen Gelb in den Handel... : Unimog U 406, 1963 bis 1989, Schuco (Minimax Import & Export Ltd.), Modelljahrgang 2026

Hersteller : Schuco (Minimax Import & Export Ltd.)
Modell : Unimog U 406, 1963 bis 1989
Lenkung : Linkslenker
Update : Ja, neue Modellfabe in 2026
Rubrik : Edition 1:64 
Produktionsort : China 
Farbe : Gelb + Grau (Ambragelb als Originalfarbton)
Maßstab : ca. 1/64 (3inch)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,5 cm x 3,3 cm x 4,9 cm (l/b/h)
Preis : ca. 22,00 € ( Kaufpreis neu in 2026 )
 
Der Unimog U406 vom ehemaligen Hersteller Schuco und heutigem Hersteller Minimax gehört zu den stärksten Modellen der gesamten Edition 1:64 Modelle. In dieser verarbeiteten Qualität und in einer außergewöhnlichen Modellschönheit gibt es meines Wissens kein zweites Modell in dieser Art in unserem Maßstab. Etliche Hersteller haben sich an dem U406 orientiert, so dass auch frühzeitliche Matchboxmodelle aus der ursprünglichen Regulars 1-75 Serie sowie auch bei Siku´s V- und 1000er Serie immer noch heute gebraucht in gutem Zustand auftauchen können. Das Minimax Modell wirkt vom ersten bis zum letzten Zentimeter vollkommen original und authentisch. Obwohl es ein Showstück für die Vitrine ist, ist es zudem auch gleichzeitig ein wunderbares Spielzeug. Das Modell rollt wunderbar. Der Ersatzreifen unter der Ladefläche ist tatsächlich ein originaler gummierter Reifen und ist vermutlich dabei auch abnehmbar. Die graue Plane wird derzeit durch ein Spanngummi gehalten und ist ebenfalls abnehmbar. Tatsächlich hat Minimax mit der Farbe einen echten Hingucker hergestellt. Wenn man dort klever ist, nimmt man mit dem ADAC in Deutschland Kontakt auf und baut einen ADAC Transporter nach (hat es ja auch mal im Original gegeben). 
 
Da es ja leider keinen Katalog mehr zu den Schuco Modellen gibt, muss ich zum einen den Blog, mein Archiv und den letzten Katalog zu Grunde legen, so dass man über den Unimog aussagen kann, dass es etwa in Summe zehn unterschiedliche Modelle gibt. Sollte Minimax vom Unimog noch die restlichen Farblackierungen hinzufügen wollen, werden es mindestens in Summe noch einmal plus fünf Stück.
 
Zu den Details : Rundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik, Scheinwerfereinfassung in Wagenfarbe, Mercedes Stern Emblem in Silber, "Unimog" Schriftzug sowie der Mercedes Stern in Silber auf der Fronthaube, Kühlergrill mit senkrechten Lamellen in Wagenfarbe, waagerechte Zierleiste des Kühlergrills in Silber, seitliche Lüftungsgitter in Schwarz innen bedruckt und außen in Wagenfarbe lackiert, Blinker seitlich in Orange und Einfassung in Wagenfarbe, Stoßstangen in Schwarz (das gesamte Untergestell ist in Schwarz lackiert, kreisrunde Öffnung zwischen Kühlergrill und Stoßstange mit einem halb herausguckenden Stab ( Öffnung und Fassung für die Motorkurbel, falls der Anlasser kaputt ist), Scheibenwischer in Schwarz, Außenspiegel in Wagenfarbe, Innenseite des Außenspiegels aber verspiegelt, Dachfläche geriffelt mit Lüftungsklappe für die Kabine nach oben, Türgriffe in Silber, gummierte und profilierte Bereifung, Felge als Standardfelge in Wagenfarbe, einfarbige Heckleuchten aus durchsichtigem Plastik, rote Positionsleuchten, Auspuffanlage in Silber auf der Fahrerseite herausguckend, graue Plane mit schwarzen Planenschlaufen sowie ein schwarzes Interieur.  
 
Der Unimog gehört bis heute zu den faszinierendsten Universalen Arbeitsfahrzeugen, welche weltweit und überall eingesetzt werden können. Egal ob Wüste, Dschungel oder Eis, beweist der Unimog hier in solchen Spezialgebieten gerade bei den unwegsamen Strecken seine Stärken. Gewählt wurde von Schuco der Aufbau des geschlossenen Fahrerhauses mit einer Pritsche und einem schönen Planenaufbau, so wie das Fahrzeug auch in der Realität zwischen 1963 und 1989 mit wenigen Änderungen gebaut wurde. Knapp 37.000 Fahrzeuge wurden bei Mercedes Benz gebaut. Elf unterschiedliche Fassungen gab es über die gesamte Bauzeit hinweg. Die Mindestleistung war seinerzeit mit 65 PS angegeben und die Höchstleistung betrifft immerhin 110 PS Leistung, welche aus dm Sechszylinder Reihenmotor geschöpft werden. Mit rund 5,7 Liter Hubraum ließ es sich ordentlich kraxeln und nur die Höchstgeschwindigkeit war seinerzeit mit rund 60 erlaubten Stundenkilometern deutlich eingeschränkt. 
 










  

Sonntag, 16. August 2026

Achtung an alle Sammler : Der Strichachter als Wanderdüne mit dem beliebtesten Diesel der 60er und 70er Jahre kommt wieder in den Handel zurück... : Mercedes Benz 200D, W115, Schuco, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Schuco (Minimax Import & Export Ltd.)
Modell : Mercedes Benz 200D, Typ W115 (/8), 1968 bis 1976
Lenkung : Linkslenker
Update : Ja, neue Modellfabe in 2026
Rubrik : Edition 1:64 
Produktionsort : China 
Farbe : Blau (vielleicht eine Mischung aus Aquablau und Pastellblau)
Maßstab : ca. 1/64 (3inch)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,5 cm x 2,8 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 14,50 € ( Kaufpreis neu in 2026 )
 
Nach einer echt langen Stillstandszeit in der gesamten ehemaligen Schucopalette kommt nun wieder Bewegung in die Modelle. Gerade bei dem unten gezeigten Modell handelt es sich um einen typischen Mercedes, der auch gerne Mal in zehn Farben oder mehr gesammelt wird. So bin ich mir deutlich sicher, dass nicht nur ich als Käufer von allen präsentierten Farben in Frage kommen werde, da nicht nur ich eine Aufreihung von beispielsweise zehn oder mehr Modellen höchst attraktiv finde. Der neue Hersteller Minimax sollte aber auch die Grundform nicht außer Augen lassen. Ein deutsches Taximodell in Schwarz oder Hellelfenbein fehlt definitiv noch in der Auslage. Und die Frage, warum es nicht schon längst auf dem Markt ist, obwohl man bereits zwei Hong Kong Taximodelle entwickelt und verkauft hat, bleibt erst einmal unbeantwortet. Auch ein Feuerwehreinsatzfahrzeug in Rot mit weißen Kotflügeln als auch ein frühes Modell eines Notarztwagens wäre denkbar. Und sollte der W115 einmal in Limousinenform nicht mehr gewollt sein, könnte man daraus wunderbar ein Kombimodell nach Vorlage der Firmen Crayford, Miesen oder IMA herstellen. Und mit einem Kombimodell könnte man alle Farben und Aufbauten wiederholen... .

Qualitativ ist der schöne Mercedes als Strichachter tatsächlich noch immer das, was er auch vorher war. Trotz der Starrachsenthematik rollt das Modell wunderbar über die Tischplatte. Den Pylonentest würde der Diesel aufgrund der Langsamkeit sowieso immer gut überstehen, so dass ich auf der Tischplatte nur mal ein wenig mit dem Lastwechsel gespielt habe. Da eine Federung am Modell fehlt, ist dieser Mercedes tatsächlich auch äußerst spurstabil geraten. Obwohl es ja eigentlich ein Vitrinenmodell wäre, könnte man das Modell fast schon zum Spielen freigeben, wobei die vielen Kleinteile im überaktiven Spielzimmer schnell verlorengehen könnten (leuchten und Mercedes Stern). Das Interieur ist sehr gut auf die Außenfarbe abgestimmt worden. Wenn ich zeitlich zurück auf die Ersterscheinung gucke, stelle ich fest, dass dieses Modell zudem sein zehnjähriges Bestehen in der Produktion feiern kann. Gutes und Attrakives kommt halt nicht so schnell aus der Mode und lässt sich auch noch über den Zeitraum von zehn Jahren hinaus gut verkaufen.
 
Zu den Details : Hochkantscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik mit orangefarbenen Blinkern im oberen Teil, Chromkühlergrill innen in Schwarz und waagerechten Chromverstrebungen, auf dem Kühler befindet sich der verchromte Mercedes Stern, silberne Stoßstangen mit dargestellter schwarzer Gummistoßfängereinlage, Außenspiegel in Silber auf der Fahrerseite (in den Jahren war das noch so, dass dieser extra bestellt werden musste!), gegenläufige Scheibenwischer in Silber, Silberzierrat in Form von Dekorleisten / Schwellerleisten und Scheibenumrandung, silberne Türgriffe, Radkappen mit Mercedes Stern in Silber sowie in Wagenfarbe lackiert, gummierte und profillierte Bereifung, Mercedes Stern samt Dekorleiste auf der Heckklappe in Silber, Modellschriftzug "200D" in Silber, durchsichtige Plastikleuchten in Riffeloptik  dreifarbig (die Riffelheckleuchten stellen das Faceliftmodell dar), Auspuffrohr in Silber, sowie ein graues Interieur.
 
Schuco schaffte in den 70er Jahren bereits mit dem Strichachter große Erfolge. Es gab ein Taxi, ein Polizeiwagen (genannt Peterwagen) sowie eine normale Limousine als 200er Benziner mit 95 PS. Interessanter Weise wies das Modell damals im Maßstab 1:66 die erste Stufe des Strichachters auf, welche man prima an den Heckleuchten erkennen konnte. Alle kleineren Motoren, egal ob Benziner oder Diesel gehören als Vierzylinder der Baureihe W115 an. Alle großen Motoren mit dem Sechszylinder sind W114er. Unten sieht man den klassischen und vermutlich den beliebtesten Motor der Baureihe, hier den 200D, sprich ein 55PS Dieselmotor, der auch die Wanderdüne genannt wurde, weil selbst teilweise LKW schneller beschleunigten. Mit rund 31 Sekunden Sprintzeit von Null auf 100 Km/H beschleunigte er genauso schnell wie der VW Käfer. Die Stückzahlen zeigen auf, dass diese sich zwar vom Vorfaceliftmodell zum Faceliftmodell am Laufende um knapp 30tsd Autos unterscheiden. Insgesamt sollen vom 200er Diesel knapp 340tsd Stück vom Band gelaufen sein. Betrachtet man die gesamte Baureihe so blieb Mercedes inklusive dem Coupé bei knapp über 1,9 millionen Stück, was für die 60er und 70er Jahre ein enormer Erfolg gewesen war. Es bleibt aber zu bemerken, dass man bei Mercedes hier einen echten Verkaufsschlager im Programm hatte und der Mercedes-Benz Strichachter insbesondere als Diesel in großen Teilen der Welt über Jahrzehnte über das Bauende hinweg auch ersichtlich präsent war. Die Haltbarkeit der Technik ist bis heute legendär. Weiterhin ging der Mercedes in die Geschichte als das Modell bei Mercedes ein, wo bis zu 43 Extras für ein Modell angeboten wurden. Das individualisierte stark die Modelle, schaffte aber auch Raum für schöne Gewinne bei Mercedes.  
 










  

Donnerstag, 13. August 2026

Heute zeige ich wieder einmal aus der Exklusivserie von Tomica keinen roten, aber immerhin einen schönen Ferrari in einer Außenseiterfarbvariante... : Ferrari 512 M, 1994 bis 1996, Tomica Limited Vintage Neo, Sonderserie Ferrari, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Tomy / Tomica
Modelle : Ferrari 512 M, 1994 bis 1996
Lenkung : Linkslenker 
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2026
Rubrik : Tomica Limited Vintage Neo, Sonderserie Ferrari 
Produktionsort : China
Farbe : Schwarz
Maßstab : 1/64
zu öffnen : Motorhaube im Heckbereich
Maße Modell: ca. 7,0 cm x 3,1 cm x 1,8 (l/b/h)
Preis : ca. 65,00€ ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )
 
Einen Ferrari in Rot hat ja irgendwie jeder, aber einen in Schwarz? Das ist schon etwas anderes. Ob ich mir damals die über 60 Euro für den roten Ferrari 512 M sparen wollte, oder er mir einfach nicht gefallen hat, wird vermutlich eine Mischung aus beiden Punkten gewesen sein. Als mir der nicht gewollte Ferrari aber in Schwarz angeboten wurde, fand ich ihn deswegen so gut, weil er eben nicht alltäglich war. In Gelb hätte ich ihn vermutlich ebenso genommen. Nichts desto trotz sind für die derzeitige Königsklasse im Bereich der Modellautos der aufgerufene Preis von 60 bis 90 Euro je nach Modell eine echte Ansage. Das Angebot an den Sonderserie ist noch knapper als bei den TLV oder TLV-N Modellen und meist merkt man nach ein paar Jahren, dass man solch ein Modell aufgrund der vorbestimmten Wertsteigerung doch schon hätte kaufen sollen. Und hier reizt auch noch einmal mehr die Verarbeitung des Modells sowie die extrem schön Verpackung aus bedrucktem oder bezogenem Balsaholz. Irgendwie erinnert einen diese Verpackung wie die einer edlen Uhr und dementsprechend ähnlich ist auch das innere des Kartons interessant und mit einem hochwertigen Beipacktext bestückt. Zumindest kann ich dem einen oder anderen raten, auch die Verpackung in die Vitrine zu stellen, denn auch so eine Verpackung stellt kein anderer Hersteller her.
 
Ja, wir sind hier im absoluten High End Bereich bei Automodellen angekommen, was dann auch bei der Verarbeitung und wie zuvor beschrieben, auch mit der Verpackung samt Präsentation der Modelle bemerkbar ist. Die Lackierung der Modelle und insbesondere der Weichegrad der Oberfläche ist mehr als beeindruckend. Die Details des Modells gehen in den Bereich der 1: 18 Modelle, da man auch hier auf dem Lenkrad logischer Weise das Ferrariemblem aufgedruckt hat und das auch gut erkennbar ist. Trotz der Starachsen weist dieses Modell eine Fahrdynamik auf, welches selbst bei anderen Modellen so nicht zu finden ist. Es ist zudem eine minimal und leichte Federung an beiden Achsen bei diesem Modell vorhanden. Das Modell bremst mit Druck auf den vorderen Bereich dank der gummierten und profilierten Bereifung extrem schnell ab. Die gebogenen Außenspiegel sind zudem ein echtes optisches Highlight in diesem Maßstab, wo ich nicht wüsste, wer diese in dieser Art noch so herstellen würde. Und öffnet man dann die Motorhaube, findet man dann den Modellhöhepunkt mit enormer Finesse in Form von Grundbauteilen des Motors in Silber und Rot sowie mit schwarzen Anbauteilen ergänzt. Kurzum, das ist eine echte Augenweide. Der Rest ist dann, und das sollte auf keinen Fall abwertend klingen, gleich den Modellen der Tomica Limited Vintage oder den Tomica Limited Vintage Neo Modellen. Und einen weiteren Tipp möchte ich zu diesem exklusiven Modell noch mitgeben : "Haben" ist besser ist als "Brauchen". Daher spare ich gerne in anderen Bereichen im Leben, um mir diesen Luxus zu gönnen... .
 
Zu den Details : Flächenscheinwerfer in Klarglasoptik mit unterschiedlichen Leuchtengrößen, halbovaler Kühlergrill in schwarz und Gitteroptik (sieht aus wie ein lächelnder Mund), waagerechte Blinker in Silber, Nebelscheinwerfer in rund und in Silber, Ferarri Emblem mittig auf der Frontmaske, Lüftungsgitter innerhalb der Fronthaube (Für die Innenraumluft), Scheibenwischer in Schwarz, stylisch in einer Art Löffelform gebogene Aussenspiegel aussen in Schwarz und innen spiegelnd dargestellt, Scheibenrandtrennsteg zwischen Tür und hinterem Seitenfenster, orangefarbene Blinker auf den vorderen Kotflügeln, Schild des Karosseriebauers "PININFARINA" in Schreibschrift in Schwarz auf Silbergrund auf den hinteren Kotflügeln im unteren Bereich, "FERRARI" Schriftzug in Silber auf der Heckklappe (Aufsicht), "F 512 m" Schriftzug in Silber auf der Heckklappe (Ansicht von hinten), silbernes Ferraripferd mittig auf der Heckblende, Heckblende in Schwarz in waagerechter Riffeloptik, mehrfarbige Plastikleuchten mit silbernem Rücklicht innen als Doppelrundleuchten, weiße Kennzeichenplatte, je Fahrzeugseite ein Doppelrundendrohr innerhalb der Heckblende sowie ein hoch detailliertes Interieur.    
 
Es ist schon erstaunlich, wie schnell 30 Jahre vergehen können, denn gefühlt hätte ich das Modell optisch auch fast schon ein Jahrzehnt danach eingeordnet. Der Ferrari 512 M wurde nur von 1994 bis 1996 gebaut. Dabei entstanden nur rund 501 Stück, so dass Tomica definitv mehr davon bauen wird, als Ferrari einst gebaut hat. Das "M" im Modell steht für "Modificata" und bedeutet auch nichts weiter als eine Modifikation oder Überarbeitung des Ferrari Testarossa, auf dem dieses Modell auch beruht. Letztendlich kann man auch aussagen, dass dies die letzte Überarbeitungsstufe des Testarossa gewesen ist, welche man auch deutlich an der Karosse erkennen konnte. Immerhin nahm er mit dem Entfall der anfälligen Klappscheinwerfer in dieser Optik mit den flachen Scheinwerfern hinter Glas die Moderne voraus. Aus einem 4,9 Liter Hubraum schöpfte man in der letzten Ausbaustufe rund 441 PS Leistung. Den Sprint legte der Ferrari in nur 4,7  Sekunden von Null auf einhundert Stundenkilometer zurück. Noch beeindruckender ist die Angabe, dass ein Kilometer nach dem Sprint aus der Startprosition in nur 22,7 Sekunden zurückgelegt wurde. In der Endspitze erreichte die Flunder um die 315 Stundenkilometer, so dass Ferrari wieder einmal bewiesen hat, dass man nicht unbedingt in ein Flugzeug steigen muss, um schnell voran zu kommen. Ein mehr als beeindruckendes Fahrzeug für seine Zeit.   
 











  

Dienstag, 11. August 2026

Japan baute schon so manche schöne und scharfe Limousine, aber dieser Kombi aus dem letzten Viertel Jahrhundert stiehlt ihnen besonders als Turbo die Show... : Toyota Crown Estate Athlete V, elfte Generation, Typ S170, Faceliftmodell, 1999-2007, Tomica Limited Vintage Neo, LV-N355a, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Tomy / Tomica
Modelle : Toyota Crown Estate Athlete V, elfte Generation, Typ S170, Faceliftmodell, 1999-2007
Lenkung : Rechtslenker 
Update : Nein, neues Modell mit zeitgleich gebautem Pendant in 2026
Rubrik : Tomica Limited Vintage Neo, LV-N355a 
Produktionsort : China
Farbe : Silbermetallic
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße Modell: ca. 7,6 cm x 2,8 cm x 2,3 (l/b/h)
Preis : ca. 29,00€ ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )
 
Dieses Modell darf mal wieder in die Rubrik des kleinen Paukenschlages gepackt werden. Die Geschichte des Toyota Crown aufzuarbeiten, verfolgt ja mittlerweile Tomica sehr erfolgreich, doch während die Hauptmodelle fast alle vorhanden sind, gibt es bei den herrlichen Nebenmodellen wie diesem gezeigten Kombi oder den wenigen wunderschönen Coupés noch ein wenig Nachholbedarf. Im Jahre 2001 ist in der Mainline von Tomy das zeitgleich gebaute Limousinenmodell entstanden, welches hier ebenfalls im Blog zu finden ist. Ein viertel Jahrhundert später entsteht nun in dieser ganz anderen Modellrubrik von Tomica und deutlich hochwertiger sowie detailreicher das unten gezeigte Kombimodell. Und wenn man sich diesen wunderschönen Kombi so ansieht, kommt man schnell zu dem Entschluss : Kombimodelle können die Japaner. Im Gegensatz zur damals veröffentlichten Limousine ist der Kombi auch sportlich geworden, zeigt aber diese Sportlichkeit deutlich dezenter und überhaupt nicht mehr in Richtung der Krawalloptik. Bis auf den durchaus noch dezenten Dachspoiler, wirkt dieser Kombi wie aus einem Guß. Die Sportlichkeit kommt also vom Motor her, so dass dieser Kombi auch gerne mal unterschätzt wird.        
 
Tatsächlich fällt mir an diesem wunderbaren Modell sofort ein bestimmtes Fahrwerksdetail auf. Das Toyotamodell weist wieder einzeln steuerbare Räder auf. Mir persönlich ist bis heute unklar, warum man trotz dieser bekannten Technik dann bei manch anderem Modell wieder auf die Starachsen zurückgeht. Ist es der Preis? Ist es die Modellkategorie, so dass zumindest sportlichere Fahrzeuge auch die bessere Reifentechnik erhält? Zwar gehört Tomica zu denen, welche die Starachsenproblematik auch vollständig für sich selber gelöst hat, aber dennoch ist die Verwunderung groß, dass bei bestimmten Modellen dann doch wieder gewechselt wird. Nimmt man zu diesem Modell den Toyota Celsior aus dem vorherigen Eintrag in den direkten Vergleich, fällt auf, dass die schnell gefahrenen Lastwechsel bei diesem Modell noch besser funktionieren. Eine Vollbremsung unterscheidet sich allerdings deutlich, so dass man bei diesem Modell anmerken muss, dass hier die Räder nicht blockieren. Der Federungskomfort scheint auch bei diesem Modell etwas besser zu sein. Ansonsten sieht das Modell durch die herrlich in Schwarz hervorgehobene Dachreeling auch wie ein normaler Kombi aus, obwohl er das nicht ist. Ein sehr witziges Detail sind die auf den Kotflügeln montierten kleinen Positionsleuchten, welche offiziell als Begrenzungsleuchten oder Parkleuchten benannt werden, um im Dunkeln dann die volle Breite des Modells beim Einparken besser einschätzen zu können. Keine schlechte Austattung, oder?       

Zu den Details : rechteckige Flächenscheinwerfereinheit aus durchsichtigem Plastikglas mit Doppelrundscheinwerfern im Versatz samt Leuchtmitteldarstellung und versilberter Randeinfassung, Klarglasblinkereinheit am Rand, verchromter Kühlergrillrand mit schwarzen Waben innen, silbernes Toyota Crown Emblem mittig auf dem Kühlergrill (das Emblem zeigt auch eine Krone) sowie den silbernen "ATHLETE" Schriftzug rechts im Kühlergrill, silbern abgesetzte Nebelscheinwerfer in der Frontschürze, Lüftungsschlitze unterhalb der Stoßstange in Schwarz mit waagerechten silbernen Dekorleisten, aufgesetzte weiße Kennzeichenplatte in Aussparung der Frontschürze, seitlich in Frontschürze befindliche Zusatzleuchten in Silber abgesetzt, Positionsleuchten auf den Kotflügeln, Außenspiegel innen matt und leicht spiegelnd, Außenspiegel außen in Wagenfarbe, Klarglasscheiben, silberne Scheibenumrandung an Front- und Heckscheibe, silberne Seitenumrandung der Fensterscheiben seitlich,  Fenstersäulen schmal und in Schwarz, Türgriffe seitlich in Schwarz, dezente schwarze Dekorleiste seitlich, originaler Felgensatz Y-Speiche verchromt mit profilierten Gummireifen, Heckklappenspoiler, Andeutung eines Heckscheibenwischers in Schwarz, Modellbezeichnung "ATHLETE" am Heck links in Schwarz, Toyota Emblem mittig auf der Kofferraumklappe in Schwarz, Modellbezeichnung "CROWN ESTATE" rechts auf der Heckklappe in Schwarz, große Heckleuchten aus mehrfarbigen durchsichtigem Plastik (mit Rückfahrlicht in Silber), Kennzeichenplatte in Weiß mit seitlicher Kennzeichenbeleuchtung (oder doch Rückfahrlicht?), Kofferraumschloss in Schwarz, einflutige Auspuffanlage in Silber (inklusive Endtopfdarstellung unter der Bodenplatte), originale Darstellung der Innenausstattungslinie in Schwarz, perfekt konturierte Sitze samt Kopfstützen und Seitenwangen, perfekt konturierte Innentüren sowie ein perfekt dargestelltes Armaturenbrett.
 
Die elfte Generation des Toyota Crown Modells hat es in Japan in sich. Von 1999 an wurden sowohl Kombi als auch Limousine gebaut. Während die Limousine im Jahr 2003 endete, wude der Kombi noch bis 2007 weitergebaut. Bei dieser Baureihe kamen ausschließlich Reihensechszylindermodelle zum Einsatz. Da es sich um ein Luxusfahrzeug handelt, gibt es auch eine kleine Zweiliter Hubraum mit 158 PS Leistung als Einstigesversion, da auf dieses Modell dann keine Luxussteuer entfällt. Danach folgten zwei Abstufungen des 2,5 liter Modells mit rund 170 PS und rund 200 PS Leistung sowie ein weiterer 2,5 Liter Turbo, der mit rund 280 PS Leistung um die Jahrhundertwende dann ein tatsächlicher Dampfhammer gewesen ist. Damit ist der Turbo mit dem etwas kleineren Sechszylinder das Topmodell der gesamten Baureihe. Bei den Dreiliter Reihensechszylindermodellen wurde einer als Mildhybrid angeboten und der zweite dann als Topmodell der Großmotoren der Baureihe. Dieses Modell hatte aber rund 50 PS wenige und hatte dann rund 230 PS Leistung zur Verfügung, was ja auch keine schlechte Motorleistung war. Insgesamt baute Toyota von dieser Modellreihe knapp 351.000 Stück, wobei nicht bekannt ist, wie hoch der Kombianteil im Allgemeinen war. Auf diese Stückzahl entfielen dann rund 10.545 Crown Athlete V Limousinen und nur rund 5.02 Stück Crown Athlete V Kombimodelle. Somit handelt es sich bei beiden Modellversionen um eine echte Rarität. Vom Design her ist dieser Kombi absolut ausgewogen, so dass es echt die Frage übrig bleibt, warum nicht nicht jeder dritte der Gesamtzahl ein Kombi gewesen ist. 
 










  

Sonntag, 9. August 2026

Bei Tomytec sind die "Moving Parts" Bauteile mittlerweile aus den High End Kleinserien bei den Limited Vintage Modellen angekommen... : Nissan Skyline HT 2000 GT, 1970 bis 1972, Tomica Limited Vintage Neo, LV-N356a, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Tomy / Tomica
Modelle : Nissan Skyline HT 2000 GT, 1970 bis 1972
Lenkung : Rechtslenker 
Update : Nein, neues Modell mit zeitgleich gebautem Pendant in 2026
Rubrik : Tomica Limited Vintage Neo, LV-N356a 
Produktionsort : China
Farbe : Silbergraumetallic
Maßstab : 1/64
zu öffnen : Motorhaube
Maße Modell: ca. 6,9 cm x 2,6 cm x 2,1 (l/b/h)
Preis : ca. 35,00€ ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )
 
Vor vielen Jahrzehnten hatte Tomica in den 70er Jahren in der Mainline dieses Coupé ebenfalls mit aufgenommen, wobei das unten gezeigte Exemplar der heutigen Limited Vintage Modelle deutlich genauer und kantiger als Coupé dargestellt wird, als es seinerzeit in der Erstfassung der Fall war. Das mag natürlich an den Fertigungsmöglichkeiten als auch an der Fertigungsqualität gelegen haben. Vor etwa 10 Jahren habe ich einmal alle drei Varianten vom Typ C10 nebeneinander gestellt, wobei zu diesem Zeitpunkt noch das rare Coupé aus der Mainline dazu gekommen ist und erst heute durch die aktuelle Fassung ausgetauscht werden könnte (das ehemalige Mainlinemodell ist über folgenden Text zu finden : Faszination Tomica und die Nissan Skyline Familie des Typs C10 im Überblick). Erstaunlicher Weise ist weder das eine oder andere Produkt leicht zu finden. Vom Preis könnten sich die Modelle trotz des hohen Einstiegspreis der aktuellen Limited Vintage Modelle zur damaligen Mainline dennoch groß unterscheiden. Die erste Fassung aus der Mainline mit den abweichenden Standardfelgen liegt derzeit mit und ohne Packung zwischen 150 und 175 Euro. Versand ist damit noch nicht drin. Da kann man sich auch fünf der Limited Vintage Modelle leisten, welche "morgen" auch an Wert gewinnen werden... . 
 
Auch bei diesem Modell muss man sich selber immer einbremsen, es nie zum Spielen zu benutzen, da es einfach zu wertvoll ist. Die "Moving Parts" Modelle von Tomica verursachen in dieser exklusiven Limited Vintage Neo Fassung einen Aufschlag von etwa 5 bis 7 Euro, also in etwa ein ganzes Mainlinemodell. Aber dieses Modell verführt einfach jeden sofort, was an diesem unzähligen Detailreichtum als auch an der gesamten Verarbeitung liegen mag. Das fängt schon beim kristallklaren Scheibenglas an, geht über das angenehm volle Gewicht der Karosse bishin zum seidenweichen Lack. Und gerade die Lackierung ist mit Sicherheit im Mehrschichtverfahren entstanden. Außerdem fällt bei so einem Modell wie diesem auf, wie "leise" das Modell auf den gummierten Reifen auf einer Tischplatte abrollt und fast schon darüber hinweg spurstabil schwebt. Man könnte fast meinen, dass das Thema Fahrwerk beginnend mit diesem Blog tatsächlich auch an Gehör und auch an Wertigkeit gewonnen haben mag. Mit Sicherheit kann man die Aussage treffen, dass diese Modelle zu den leistesten ihrer Art gehören, als hätte man irgendwelche Dämpfer als Zusatzbauteil der Federung eingebaut. Vermutlich liegt es aber "nur" an dieser unglaublich starken Präzision der Verarbeitung, dass weder etwas quietscht noch eiert. Und gerade dafür sind ja die Japaner bekannt, perfekte Modelle zu bauen. Obwohl das China mittlerweile genauso gut kann... .
 
Zu den Details : Doppelrundscheinwerfer aus Klarglas mit äußerer Chromeinfassung nach innen zulaufend eingefasst, Kühlergrill in Schwarz oben und unten mit einer Chromleiste eingefasst, Nissan Emblem mittig auf dem Kühlergrill in Silber, Modellschriftzug "2000 GT" in Silber rechts auf dem Kühlergrill montiert, waagerechte Blinker in Weiß über der Stoßstange, Stoßstange aus Chrom mit weißer Kennzeichenplatte, Lüftungsgitterdarstellung zwischen Motorhaube und Fensterscheibe, Scheibenumrandungen in Silber an allen Scheiben, die Seitenscheiben sind mit einer senkrechten Leistenunterteilung in Silber und einer schwarzen Dreiecksleiste ausgestattet worden, Scheibenwischer in Silber, rundes Dekorelement an der C-Säule, silberne Dekorleiste im seitlichen Schwellerbereich, Türgriffdarstellung, Kotflügelblinker waagerecht in Orange, Modellschriftzug "Skyline" in Schreibschrift auf den vorderen Kotflügeln dargestellt, weiße Positionsleuchten waagerecht im seitlichen Heckbereich, aufwendige und original verchromte Lochfelgen auf schwarzen und profillierten Gummireifen mit Weißrand, silberne Dekorleiste auf der Kofferraumklappe, Heckleuchten in durchsichtigem mehrfarbigem Plastik sowie in doppelt quadratischer und verchromter Einfassung, schwarze Heckblende zwischen den Heckleuchten oben und unten mit verchromter Dekorleiste versehen, "2000 GT" in Silber als Modellschriftzug neben den rechten Heckleuchten, Kofferraumschloss in Silber, weißes Kennzeichen mit Chromdekorleisten zum Teil eingefasst, Stoßstangen am Heck verchromt und je Fahrzeugseite mit weißen und integrierten Rückfahrleuchten versehen, verchromte Doppelrundauspuffanlage, schön gestaltetes schwarzes Interieur, Hutablage auf geriffelter Fläche, Holzlenkrad und Holzdekor in der Mittelkonsole (bei der Schaltung), sehr gut konturierte Sitze, detaillierte Motordarstellung, silberner Grundmotor, blaue Verteilerkappe sowie schwarze Anbauteile.
 
Nissan erbte die Modellbezeichnung "Skyline" nach der Übernahme der Prince Motor Company im Jahre 1966, ohne vielleicht dabei zu wissen, das sowohl Fahrzeuge der ersten Generation als auch der Name Skyline es bis in die Neuzeit und in das Jahr 2024 schaffen würden. Das unten gezeigte Modell ist sowohl als Viertürer als auch als Kombimodell gebaut worden. Beide Modelle sind hier im Blog zu sehen. Das wunderschöne Coupé des C10 wurde tatsächlich erst sehr spät um 1970 herum in Produktion gegeben. Die Baureihe C10 endete im Jahre 1972. Knapp über 310.000 Exemplare baute Nissan in nur vier Jahren, wobei nicht mehr abzuleiten ist, wie viele Coupés davon gebaut wurden. Damit verdreifachte man den Absatz des Vorgängers. Und vielleicht ist das auch die Geburtstunde des sportlichen Image, welches der Skyline bis heute inne hält. Jede Variante hat seinen Reiz. Da es eine Luxussteuer auf Autos über Zweiliter Hubraum gab, sind seinerzeit die Motoren auf diesen Hubraum begrenzt worden. Mit einer zweiflutigen Auspuffanlage bewegt sich der 2000 GT bereits in dem elitären Kreis der wunderbaren Reihensechszylinder Motoren. 120 PS bringen die im Mittel 1000kg schwere Limousine ordentlich in Wallung, und damit liegt das Fahrzeug mit 20 PS über dem 1800er und 32PS über dem 1500er Modell. Der 2000 GT weißt eine Höchstgeschwindigkeit von rund 175 Stundenkilometer auf und hätte zumindest damals mit den Commodoremodellen von Opel oder den großen Sechszylindern von Ford Taunus und Ford Granada mit konkurriert. Überhaupt hätte man seinerzeit schon den Schritt mit diesem Modell nach Deutschland wagen können... .