Montag, 16. Februar 2026

Mortal schickt nun nach ersten Erfolgen drei weitere hochwertige Alpinas in den Markt der 1/64 Modelle... : BMW E36 Touring, Alpina B8 4.6, 1996-1998, Mortal, All in Tuning 2024, Modelljahr 2024 / 2025

Hersteller : Mortal
Modell : BMW E36 Touring, Alpina B8 4.6, 1996-1998
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebautem Derivat in 2024 / 2025
Rubrik : BMW, Alpina, All in Tuning 2024 limitierte Auflage 
Limitierung in Folge : Weiß 333 von 499 Stück; Silber 133 von 699 Stück, Blau 431 von 1221 Stück 
Produktionsort : China
Farbe : Weiß (Alpinweiß III), Silbermetallic ( Titansilbermetallic) & Blaumetallic (Alpina-Blaumetallic)
Maßstab: 1/64
zu öffnen  : nichts
Maße: ca. 7,1 cm x 2,8 cm x 2,3 cm (l/b/h) 
Preis : ca. 41,50 € bei dem weißen Modell & ca., 40,50€ bei den Anderen ( Mein Kaufpreis neu in 2025 )
 
Für dieses Modell muss man selbst in diesem Blog weit ausholen, denn die erste Reproduktion des Tourigmodells der Baureihe E36 ist tatsächlich in den 90er Jahren zu finden. Das Besondere an diesem Modell ist die Darstellung, Modellart und auch die herausragende Qualität des Modells, welche in dieser Erscheinung 1:1 die der von Tomy Tomica entspricht. Weiterhin ist die Auswahl eines Alpinamodells nahezu brilliant gewählt worden, denn Alpinamodelle sind in diesem Maßstab absolut rar. Es bleibt zu hoffen, dass Mortal weitere Modelle von Alpina aus anderen Baureihen nachbaut. Während es dieses E36 Touring Modell als normales Serienmodell mit anderen Felgen in vier Farben gibt, kommen noch vier Touringmodelle von Alpina mit zum Teil anderen Farben aktuell hinzu, wobei das unten gezeigte weiße Modell bereits als Testballon in 2024 hergestellt wurde. Die Stückzahlen der Alpinamodelle weisen unterschedliche Auflagenzahlen auf und sind mit unter 500 Stück beim weißen Modell erschreckend niedrig gewählt worden. So ist dass fast vollständig auszuschließen, dass man so ein Modell noch bekommt. Die beiden anderen Farben sind in der Auflage höher und beim blauen Modell hat man das Verkaufspotential in der Summen zumindest vorausgesehen. Das grüne Modell ist hier im Blog zu finden. Der Großteil der Modelle ist voraussichtlich in China verkauft worden. 
 
Es lassen sich zwar keine Bauteile öffnen, aber dafür ist das Modell perfekt detailliert worden. Die Lackqualität ist so erstaunlich hoch und weich wie bei Tomica geworden. Die Federung der Reifen ist nicht existent, was aber bei der Abrollqualität auch absolut nicht stört, wenn diese fehlt. Das Touringmodell rollt messerscharf und sehr präzise über die Tischplatte und weist keinerlei Starachsenproblematik auf. Felgen, Dekore, Beschriftung sowie die Darstellung innerhalb der originalen Bauzeit passen perfekt. Die feine Dachreeling als auch der reflektierende Innenspiegel sind sensationelle Details. Kurzum : die Perfektion dieses Modells ist perfekt. Wer so ein Modell sein Eigen nennen darf, hat eine echte Rarität und einen echten bajuwarischen Hingucker in der Sammlung stehen... .      
 
Zu den Details :  Doppelscheinwerfer hinter durchsichtigem rechteckigem Plastikglas, BMW Niere in außen Silber und innen Schwarz, orangefarbene Blinker vorne, Kennzeichenplatte in Wagenfarbe, Rammschutzleiste der Stoßstange in Schwarz sowie Aufsicht in Wagenfarbe lackiert, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, Frontschürze mit Schriftzug "Alpina" als Silber- und Schwarzdekor (hier noch als Druckfehler ohne A am Ende des weißen Modells, die übrigen sind richtig geschrieben worden), BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel in Wagenfarbe mit Spiegeldarstellung innen, Scheibenwischer in Schwarz, schwarze Fensterleisten seitlich (Shadowline Ausführung), Seitenblinker im vorderen Kotflügel in Schwarz, seitliche Rammschutzleiste in Schwarz, originaler seitlicher Dekorstreifen in Schwarz (Silber beim blauen Modell), seitliche Schwellerleiste in Wagenfarbe, Alpina 15-Speichenfelge in Silber mit abschließbarem Radnarbendeckel, gummierte und profilierte Bereifung, Bremscheiben sowie Bremsbacken in Rot sichtbar, Linkslenker, Innenspiegel außen in Schwarz mit innere Spiegeldarstellung, Dachreeling in Schwarz, aus mehrfarbigen durchsichtigen Plastik dargestellte Heckleuchten (Faceliftheckleuchten), BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, "Alpina" Schriftzug links auf der Heckklappe in Silber, "B8" Schriftzug in Rot rechts auf der Heckklappe, "4.6" Schriftzug neben dem B8 in Silber auf der Heckklappe, Heckscheibenwischer, doppelflutige Abgasanlage in Silber sowie ein detailgetreues Interieur in Schwarz.

Aus dieser BMW E36 Baureihe schaffte Alpina zum 30jährigen Firmenjubiläum ein echtes Kunstwerk, welches so niemand jemals zuvor auf dem Schirm gehabt hätte und vermutlich auch niemals jemand geglaubt hätte, dass es so etwas als Fahrzug geben würde. Man wollte nicht nur etwas Extravagantes und gesondert Sportliches erschaffen, sondern gleich ein Fahrzeug herstellen, welches mit dem BMW M3 konkurrieren würde. Aufgrund des Endergebnisses, hat man wohl eher hinter der vorgehaltenen Hand gesagt, wir müssen etwas erschaffen, was den BMW M3 eher vernichtet. Und so machte man schon deutlich früher das, was BMW erst mit dem E92 in der M Version machte. Man setzte dem E36 einen V8 Motor ein und erhöhte im kleineren 3er im direkten Vergleich zum E34 dann den Hubraum um 0,6 Liter. 333 PS leistete das Triebwerk mit 4,6 Liter Hubraum und machte aus der 3er Reihe nun einen Supersportwagen. In nur 5,6 Sekunden schaffte der Alpina es von Null auf 100 Stundenkilometer zu kommen und der 3er schoss dann in der Höchstgeschwindigkeit auf rund 280 Stundenkilometer hoch. Während heute solche Supersportwagen zwischen 2 und 2,5 Tonnen Gewicht mit sich herum schleppen, schaffte es der 3er BMW E36 im Minimum auf 1400 Kilogramm und im Maximum auf 1600 Kilogramm  Gewicht. Alpina bot seinerzeit bis auf den E36 Compakt alle anderen Fahrzeugvarianten oder Karosserieformen der 3er Baureihe an. Insgesamt wurden vom B8 4.6 nur 221 Stück gebaut, wovon nur 27 Modelle einen Touring darstellen. Damit gehört das reale Touring Modellen zu den seltensten Alpinas.
  













 

Samstag, 14. Februar 2026

Norev stellt mit dem wunderbar gelungenen Vorfaceliftmodell der "Grande Série" die zweite Erfolgsreihe von Citroen aus den 70er Jahren vor...(2) : Citroen GS, 1970 - 1989, Norev, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Norev
Modell : Citroen GS, 1970 - 1989
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2025
Rubrik : Standard Serie
Produktionsort : China 
Farbe (Originalfarbton) : Rot ( Rouge de Rio oder Rouge Soleil ) & Hellbeige ( Beige Érable )
Maßstab : ca. 1/64 (3inch)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,4 cm x  2,6 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € ( Kaufpreis neu in 2025 )

Nach dem erfolgreichen Start des Verkaufs der Citroen CX Modelle, startet Norev mit der Baureihe GS weiter durch und folgt dem Erfolg des CX Modells. Norev verpasst dem Citroen GS zwei weitere neuen Farben und schickt diese in das bereits abgelaufene Modelljahr 2025. An den Details ändert sich nichts, außer dass das Interieur ein seinerzeit passendes Interieur zur äußeren Farbe erhalten hat. Und das sieht schon mal recht schräg aus, obwohl man seinerzeit entweder einen hochwertigen Stoff oder vielleicht auch schon ein Kunstleder in dieser Farbe erhalten konnte. Währen das etwas hellere, aber leicht verwaschene Rot im Innenraum keinen schockiert, fremdelt man aus heutiger Sicht etwas mit dem leicht Pistaziengrünen Interieur zum beigen Äußeren, was dann in Summe an einen bakteriellen Auswurf erinnert. Farbenanalytiker würden bei diesem damaligen Besteller psychologisch vielleicht schon eher seinerzeit zum Abstand zur Person geraten haben. Heute kleiden sich Rentner gerne in hellen Beigetönen und sind dabei entgegengesetzt zum vorherigen Satz absolut unbedenklich im Umgang.
 
Für das, was ein Norevmodell heute bietet, kann es nur als günstig betrachtet werden, so dass man kaum besser 6 Euro anlegen kann, welche man zugegeben voraussichtlich auch immer wieder bekommen kann. Neben einem sehr detailreichen Modellauto holt man sich zudem ein schönes Stück französische Erfolgsgeschichte in das eigene Regal oder Vitrine, denn gerade das GS Modell gab es nicht wirklich häufig bisher zu kaufen. Es sind nur weitere Modelle von Majorette als auch von Polistil bekannt, welche bis heute so gebaut wurden. Was man heute schon vergessen hat, sind solche schönen Details wie nur ein Außenspiegel. Den zweiten Außenspiegel ließen Neuwagenkäufer oftmals weg, denn dieser kostete früher Aufpreis. Und gerade in diesen herrlichen zum Teil heute unnormalen, aber typischen Farben der späten 60er Jahre, macht dieses Modell umso mehr Spaß, auch wenn die Plastikreifen durchaus lautstark über die Tischplatte bollern.

Und das sind die Details des Modells : durchsichtige Scheinwerfereinheiten mit innen waagerecht liegenden Blinkern in Gelb, Chromkühlergrill in Silber, Citroen Emblem mittig im Kühler mit Wabenstruktur, silberne Stoßstangen mit mittig eingeschobener Einbuchtung zur Kennzeichenmontage, rundum Scheibenumrandungen in Chrom, Armaturenbrett in Schwarz, Scheibenwischer in Silber, linker Außenspiegel in Silber, silberne Radabdeckungen, silberne Türgriffe, Tankdeckel in Silber, Stoßstange am Heck in Silber, Scheibenumrandung am Heck in Schwarz, Interieur in Schwarz, Hutablage in Schwarz, Kofferraumblende in Schwarz, Heckleuchten in Rot mit silberner Einfassung sowie Unterteilung, Chromzierrat in Form einer Leiste am Heck sowie ein Interieur jeweils ähnlich in Wagenfarbe. 
 
Das Modell fällt in den Bereich der unteren Mittelklasse, ohne aber hier vom Fahrkomfort der großen Citroenmodelle allzu weit weg zu sein. Die unten gezeigten Modelle entsprechen noch dem Vorfaceliftmodell, welches bis etwa 1979 so gebaut wurde. Die Limousinen wogen unter einer Tonne, der Kombi darüber. Große Leistungssprünge wagte man seinerzeit nicht, konnte sich aber zu den Kompakten nach unten deutlich abgrenzen und hatte zu der Oberklasse dann auch noch einen ordentlichen Abstand. Es gab ausschließlich Vierzylindermotoren mit beginnend 54 PS und final mit rund 65 PS Leistung.  "GS" steht im übrigen für "Grande Série" und dieses Modell löst den Vorgänger Citroen Ami 6 ab und läutet damit auch eine neue Ära des Designs ein. In Anlehnung an Pininfarina´s BMC 1800 bedient sich Citroen der rund zwei Jahre zuvor vorgestellten Form und zeigte auch hier eine besonders aerodynamische Form. Mit Erfolg. Die Baureihe GS verkauft sich in 16 Jahren rund 2,5 Millionen Mal.  
 











 

Donnerstag, 12. Februar 2026

Mortal bringt weitere drei Originalfarben des einzigartigen BMW E30 Touring Modells heraus... : BMW E30 Touring, hier M3 Touring, Faceliftmodell ab 1988, Mortal, Modelljahrgang 2024 / 2025

Hersteller : Mortal
Modell : BMW E30 Touring, hier M3 Touring, Faceliftmodell ab 1988
Update : Ja, neue Modellfarben mit parallel gebauten Derivaten in 2024 / 2025
Rubrik : BMW, limitierte Auflage
Limitierung in Folge : Graumetallic, hier Nr. 809 von 999 Stück; Weiß, hier Nr. 446 von 499 Stück;  
sowie Schwarz, hier Nr. 343 von 799 Stück 
Produktionsort : China
Farbe : Graumetallic ( Sterlinggraumetallic ) , Weiß ( Alpinweiß ) und Schwarz ( Schwarz )
Maßstab: 1/64
zu öffnen  : Motorhaube
Maße: ca. 6,8 cm x 2,7 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 43,00 € & 42,00€ & 35,50€ ( Mein Kaufpreis neu in 2025)

Bei Mortal ist erneut die Touring Laune ausgebrochen oder man hat zumindest dort erkannt, dass bisher alle anderen Hersteller die Touringmodelle von BMW aussen vor gelassen haben. Mit dem BMW E30 Touring schließt Mortal die Lücke nach unten, denn den E36 Touring, den E46 Touring sowie den E91 Touring als Folgekombimodelle gibt es ja bereits zum Teil von anderen Herstellern. In diesem Eintrag folgen bereits drei weitere Originalfarbtöne und somit unterschiedliche Optiken des E30 Modells. Schaut man es etwas länger an, erkennt man, dass das Modell sehr üppig ausgestattet wurde und vermutlich die Grundlage des Modells ein später 325i gewesen sein muss. Aufgrund der Finesse dieses Modell ist der hohe Kaufpreis durchaus noch gerechtfertigt. Der Haken an der Sache ist, dass dieses Modell limitiert ist. 
 
Die Details zum Faceliftmodell stimmen, die Farben sind jeweils Originalfarbtöne, die Felgen sind original, selbst Kleinigkeiten wie die Heckleuchten des Faceliftmodells oder die Shadowline Ausstattung verzaubern sofort. Dass alle Spiegel auch innen verspiegelt sind, ist herausragend. Die Motordarstellung des M Motors ist äußerst genau, ebenso die Darstellung von Flüssigkeitsbehältern oder dem Sicherungskasten, und selbst die schwarze Innenverkleidung der Motorhaube ist originalgetreu nachgebildet worden. Selbst das Öffnen der Motorhaube in die richtige Richtung als auch die Zuklappfunktion mit Zwischenposition der Motorhaube, wo man mit dem Handballen auf dem BMW Emblem drückend die Motorhaube zum Einrasten bekam, ist perfekt dargestellt worden. Und je länger man darauf guckt, entdeckt man noch mehr Details. Aber es gibt einen geschichtlichen Fehler, den die Chinesen vielleicht nicht auf dem Schirm hatten. Einen BMW M3 E30 Touring hat es nie gegeben. Es gab weltweit einige sehr stimmige Umbauten durch private Eigentümer, doch in die Serie hatte es selbst der M3 30 Touring seinerzeit noch nicht einmal als Blaupause geschafft.

Zu den Details : Doppelrundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, schwarze Ziergitter vorne, BMW Niere in außen Silber und innen Schwarz, waagerechte Blinker aus durchsichtigem orangefarbenen Plastikglas, Kennzeichenplatte in Schwarz, Rammschutzleiste der Stoßstange in Schwarz sowie Aufsicht in Wagenfarbe lackiert, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, zusätzlicher Lüftungseinlass unterhalb der Stoßstange, BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel in Wagenfarbe mit Spiegeldarstellung innen, Scheibenwischer in Schwarz, schwarze Fensterleisten seitlich (Shadowline Ausführung), Seitenblinker im vorderen Kotflügel in Orange, seitliche Rammschutzleiste in Schwarz, Kreuzspeichenfelge in Silber auf gummierten und profilierter Bereifung (hatte auch Felgenhersteller BBS im Programm), Linkslenker, Innenspiegel mit Spiegeldarstellung, Motordarstellung mehrfarbig sowie ablesbarem "BMW M Power" Schriftzug auf der Motorverkleidung, Schiebedach, aus mehrfarbigen durchsichtigen Plastik dargestellte Heckleuchten, schwarze Kennzeichenplatte hinten, BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, doppelflutige Abgasanlage in Silber sowie ein detailgetreues Interieur in Schwarz.

Der E30 Touring ist in der Kurzfassung der Modellgeschichte ein Zufallsprodukt gewesen. Ein BMW Angestellter liebte seinen eigenen E30, benötigte aber durch private Umstände ein geräumigeres Fahrzeug. Er kaufte sich ein Unfallfahrzeug und entwickelte in Heimarbeit den ersten BMW Touring der Firmengeschichte und stellte dieses Fahrzeug dann eines Tages dem Vorstand vor. Dieser war sofort begeistert und orderte an, dass das selbstgebaute Fahrzeug des Mitarbeiters nicht mehr das Firmengelände verlassen durfte, so dass dann in einer relativ kurzen Entwicklungszeit eigentlich am Ende des E30 Zyklusses der E30 Touring entstand. Ohne es bis dato zu wissen, entwickelte hier der BMW Mitarbeiter den ersten aller sogenannten Lifestylekombis für die obere Mittelklasse, so dass der BMW vollkommen konkurrenzlos den Touring für die kommenden sechs Jahre bis 1994 verkaufen konnte. Das machte sich in den Stückzahlen bemerkbar, denn BMW verkaufte sehr respektable 193tsd Stück vom ersten Touring. Die Topversion war der 325i mit rund 170 PS Leistung. Die E30 Baureihe setzte auch Mercedes mit dessem W201 ordentlich zu, denn insgesamt wurden von dieser BMW Baureihe 2,34 Millionen Stück gebaut.  
  





















Mittwoch, 11. Februar 2026

Mortal nutzt die Form des E36 fleißig aus und bringt drei weitere normale Touring Modelle in unterschiedlichen M-Farben... : BMW E36 Touring (M3 Touring) , 1995-1998, Mortal, limitierte Auflage, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Mortal
Modell : BMW E36 Touring, (gebaut als M3 Touring, den es nie gab) 1995-1998
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebauten Derivaten in 2025
Rubrik : BMW, limitierte Auflage 
Limitierung in Folge : Gelb 163 von 499 Stück; Rot 239 von 499 Stück, Schwarz 173 von 499 Stück 
Produktionsort : China
Farbe : Gelb ( Dakargelb ) , Rot ( Hellrot ) und Schwarz ( Schwarz II ), hier alles M-Farben
Maßstab: 1/64
zu öffnen  : nichts
Maße: ca. 7,1 cm x 2,8 cm x 2,3 cm (l/b/h) 
Preis : ca. je 35,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2025 ) 

Dieses BMW E36 Touring Modell ist bereits einmal in der Farbe Weiß vorgestellt worden, so dass heute die übrigen Farben vorgestellt werden. In einem anderen Eintrag gibt es dieses Modell sogar als Sportwagen zu sehen, denn Alpina baute den Touring als B8 nach. Die Stückzahlen dieser drei weiteren Modelle entspricht der des weißen Modells und ist mit 499 Stück erschreckend niedrig, so dass es schwer wird, solche Modelle noch zu bekommen. Denn die unten gezeigten Bilder und dessen erfahrene Qualität ist so außergewöhnlich, dass sie sich von alleine verkaufen lassen. Allerdings ist auch erkennbar, dass die normalen E36 Modelle nicht so begehrt sind, wie das bereits hier vorgestellte Alpinamodell oder die E30 Modelle. Der Großteil der Modelle ist voraussichtlich in China und dem Umland verkauft worden. 
 
Es lassen sich zwar keine Bauteile öffnen, aber dafür ist es perfekt detailliert worden. Die Lackqualität ist so erstaunlich hoch und weich wie bei Tomica geworden. Die Federung der Reifen ist nicht existent, was aber bei der Abrollqualität auch absolut nicht stört, wenn diese fehlt. Das Touringmodell rollt messerscharf und sehr präzise über die Tischplatte und weist keinerlei Starachsenproblematik auf. Felgen, Farben und Darstellung der Ausstattung innerhalb der originalen Bauzeit passen perfekt zum Modell und sind historisch authentisch. Die M-Farben konnte man gegen Aufpreis seinerzeint in der Individualabteilung ordern. Das "M"-Emblem steht bei diesem Modell für das M-Paket, denn einen E36 M3-Touring hat es nie gegeben. Die feine Dachreeling als auch der reflektierende Innenspiegel sind sensationelle Details. Kurzum : die Perfektion dieses Modells ist perfekt. Wer so ein Modell sein Eigen nennen darf, hat eine echte Rarität und einen echten bajuwarischen Hingucker in der Sammlung stehen, auch wenn man den Touring noch von Schuco oder Hongwell in diesem Maßstab erhalten kann. Aber die zuletzte genannten Modelle können dem Modell von Mortal nicht einmal ansatzweise das Wasser reichen... .
 
Zu den Details :  Doppelscheinwerfer hinter durchsichtigem rechteckigem Plastikglas, BMW Niere in außen Silber und innen Schwarz, orangefarbene Blinker vorne, Kennzeichenplatte in Wagenfarbe (Schwarz also nur bei dem schwarzen Modell), Rammschutzleiste der Stoßstange in Schwarz sowie Aufsicht in Wagenfarbe lackiert, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, daneben schwarze Lüftungseinlässe, Frontschürze im sportlichen Look (vielleicht ein M-Paket), BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel in Wagenfarbe mit Spiegeldarstellung innen, Scheibenwischer in Schwarz, schwarze Fensterleisten seitlich (Shadowline Ausführung), Seitenblinker im vorderen Kotflügel in Schwarz, seitliche Rammschutzleiste in Schwarz, Türgriffe in Schwarz, seitliche Schwellerleiste in Wagenfarbe, eine leicht nach außen gewölbte Doppelspeichenfelge in Silber, gummierte und profilierte Bereifung, Bremsbacken in Rot sichtbar, Linkslenker, Innenspiegel mit Spiegeldarstellung, Dachreeling in Schwarz, aus mehrfarbigen durchsichtigen Plastik dargestellte Heckleuchten (Faceliftheckleuchten), BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, "M3"  Emblem rechts auf der Heckklappe in Silber und Rot, Heckscheibenwischer, doppelflutige Abgasanlage in Silber sowie ein detailgetreues Interieur in Schwarz.

Mit dieser BMW E36 Baureihe schaffte BMW mit seinen fünf Modellversionen rund 20% größeren Absatz zum Vorgänger, was sich dann umgerechnet tatsächlich auf den Absatz des neuen Compact Modells beruht, da BMW hiervon ca. 400tsd Stück gebaut hat. Vom Design her war der E36 deutlich moderner als sein Vorgänger. Die Kunden bemängelten am Häufigsten beim Design, dass das Modell seine Doppelrundscheinwerfer hinter einer Glasscheibe versteckte, welche mit den Jahren stumpf und matt wurde. Auch das Heckdesign sah den Kunden nach eher nach einer konstruktiven Lösung als ein Designhighlight aus. Es mussten aber bei diesem Modell auch mehr als 20 Jahre vergehen, so dass die meisten davon ihre Meinung revidieren könnten, denn dieser BMW sieht heute auch immer noch wie ein klassischer BMW aus. Es brauchte nur eine gewisse Zeit. Motorentechnisch hatte man hier noch echte Auswahl, denn BMW baute etwa dreizehn Benzinmotoren, einen Gasmotor und drei Dieselmotoren. Während das Erdgasmodell überwiegend von örtlichen Stadtwerken geordert wurde, haben die Benziner ein Leistungsspektrum vom 316i mit 99PS bis hin zum BMW M3 mit 321 PS Leistung. Die Turbodieselmodelle reduzierten den Verbrauch deutlich und man konnte von 90 PS bis 143 PS Leistung einen Diesel erwerben. Das unten gezeigte Fotomodell mit voraussichtlich einem montiertem M-Paket ist entweder ein 323i, ein 325i oder auch ein 328i. Einen M3 Touring hat es beim E36 nie gegegben. Qualitativ war die E36 Baureihe nicht so gut wie sein Vorgänger, denn BMW sparte nach der Rover Übernahme ab 1992 bei allen Modellen, so dass der Rost durchaus ein Problem wurde.