Montag, 14. September 2026

M2 bringt eine optisch starke Version von "America´s best selling Car 1957" von Ford in der damaligen Topversion "Fairlane 500" in den Handel... : Ford Fairlaine 500, 1957, M2, FoMoCo ( Ford Motor Company ), Modelljahrgang voraussichtlich 2023 / 2024

Hersteller : M2
Modell : Ford Fairlaine 500, 1957
Lenkung : Das Modell ist ein Linkslenker 
Update : Ja, voraussichtlich neue Modellfarbe in 2023 / 2024
Rubrik : Ford, FoMoCo ( Ford Motor Company )
Produktionsort : China
Farbe : Hellbraunmetallic + Grauweiß ( innere Streifendekorfarbe ) 
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 8,3 cm x 3,0 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 20,00€ ( Mein Kaufpreis neu in 2025 )
 
Anfang des Jahres hatte ich bei einer kleinen Einkaufsrunde mal echt wieder Lust auf Heckflossenfahrzeuge und machte mich auf die Suche nach solchen Modellautos, welche ich noch nicht besitze. Zwar habe ich das Grundmodell des unten gezeigten Fordmodells schon mit einer anderen Motorisierung in der Sammlung, aber die Ausführung als Topversion "Fairlane 500" hatte ich noch nicht. Auch farblich passte diese Variante gut in den ganzen Heckflossenkader in meiner Sammlung, welche ich eines Tages auch mal alle zusammensuchen werde, um wieder einmal ein kleines Diorama für die Zeit der 50er und 60er Jahre zusammenstellen. Mit Hot Wheels und Matchboxfahrzeugen ist zumindest so etwas hier im Blog schon unter den frühen Einträgen zu finden sein. Tauchen wir also nun mit diesem Modell mit einem herrlich gedanklichen V8 Donnergrollen in die stimmungsvolle späte Zeit der 50er Jahre tief ein. Die USA hatten die größten und weltweit erfolgreichsten Autobauer im eigenen Land und die Bevölkerung vergnügte sich gerne mit Rock N´Roll und trank dazu Coca Cola. Eine schnell wachsende Fastfoodkette namens McDonalds war schon seinerzeit mit Burger und Milchshakes in aller Munde. Dwight D. Eisenhower war Präsident und der Petticoat war bei den Damen auf dem Vormarsch, um einmal die guten Sachen aus dieser Zeit zu benennen. Was muss das diesbezüglich nur für eine tolle Zeit gewesen sein...    
 
M2 baut in dem Segment der 50er und 60er Jahre sehr gute Modelle, hat aber irgendwie nicht so den Sprung in die Big Seller wie Greenlight geschafft, obwohl das Modell optisch sehr gut und preislich auch ebenso attraktiv ist. Die Qualität des Modells ist, sofern das Modell nur steht, auch sehr hochwertig und gut. Das letzte Bild zeigt aber das Elend dieses Modell und zugleich auch das hausgemachte Problem mit der Hinterachse. Wenn man mal bedenkt, dass Kyosho im obersten Segment vor über 20 Jahren bereits funktionierende Starachsen gebaut hat, ist es umso fraglicher, was M2 hier heutzutage verbaut hat. Die Heckbereifung gleicht einer Bereifung für ein Viertelmeilerennen und ist so schlecht ausgeführt worden, dass die Führungsmöglichkeit der Hinterachse sich gerade einmal auf sechs Milimetern zwischen den Reifen abspielt. Die Hinterreifen haben zudem mit sieben Milimetern Breite eine unsteuerbare Gesamtdicke erreicht. Die Felge darunter ist schon schlecht in der Oberfläche als zu buckelig ausgeführt worden, so dass der Gummiüberzug noch nicht einmal einwandfrei über den Reifen passt. Die Achse wabbelt daraufhin schon in alle Richtungen, so dass der Reifen auf der Fahrerhinterseite dann zu allem Übel noch an der Bodenplatte hinten hängenbleibt und blockiert. Auf geraden Flächen laufen tatsächlich nur die Vorderräder. Auf Teppich verschwindet dann spürbar das Laufelend der Achskonstruktion. Die Unterbrodenkonstruktion steuert aber noch ein weiteres Manko hervor. Drückt man jeweils auf den Bodenplattenteil je Seite vor der Achse in Richtung Stoßstange, merkt man, wie sich der Bodenplattenanteil in der Mitte anhebt. Da ich mittlerweile schon etliche Fahrwerke, Starachskonstruktionen inklusive, in den letzten Jahren bei meinen Modellen selber repariert habe, bin ich zuversichtlich auch dieses Problem noch zu lösen. Einfach wird es auf jeden Fall nicht.
 
Zu den Details : Rundscheinwerfer in Silber, detaillierter Chromkühlergrill mit überwiegend waagerechten Streben sowie mittig einer senkrechten Strebe, Blinker waagerecht in den Außenecken des Kühlergrills, vertikale Bumper in Chrom, Stoßstange vorne verchromt, Ford Motorhaubenzierrat auf der in Silber, Scheibenwischer in Silber, aufwendiger Zweifarbenlook mit einem Trennzierrat in Silber außen und grauweißer Farbe innen (interessanter Weise muss man bemerken, dass der Chromzierrat seitlich beim Custom 300 ab der C-Säule nach vorne ganz anders verläuft), Scheibenzierrat in Silber rundum, an den Seitenrändern verchromtes Seitenausstellfenster vorne, Türgriffe in Silber, gummierte Slicks mit Herstelleraufdruck "Goodyear" auf verchromter Speichenfelge, runde Heckleuchten in Rot, versilberter V auf der Heckklappe mit darüberliegendem Schriftzug in Silber "FAIRLANE", verchromtes Kennzeichen am Heck mit schwarzer Aufschrift "1957" (ist Teil der Stoßstange), vorchromte Doppelstoßstange mit eckigen Kanten am Heck, Heckflossendarstellung sowie ein schwarzes Interieur.
 
Oftmals liegt der Reiz im Einfachen als im Exklusiven. So kam es dann auch, dass das hier im Blog vorgestellte Ford Custom / Custom 300 Modell in seiner Einfachheit den Massengeschmack des Basismodells traf, so dass die Käufer seinerzeit zahlreich zugeschlagen haben. Der Ford Custom 300, hier im Blog als Modell von Matchbox vorgestellt, wurde seinerzeit im Maßstab 1:1 ca. 1,35 Millionen Mal als Limousine und mit rund 262.500 Kombimodellen in drei Jahren gebaut. Als Grundmodell hatte er selbstverständlich noch einen 3,7 Liter Sechszylinder mit rund 144 PS Leistung an Bord. Es gab ihn aber auch ebenso als V8 Modell zu kaufen, wo aus einem 4,4 Liter Motor dann bereits 190 PS Leistung abgerufen werden konnten. Das Topmodell wies einen 5,4 Liter V8 mit 265 PS Leistung auf, welcher im Thunderbird zum Einstz kam. Während der Custom dann das Sechszylindermodell darstellte, waren die V8 Modelle an dem Zusatz "300" erkennbar. Die Topversion der gesamten Baureihe war der unten gezeigte Ford Fairline 500, der seinerzeit im Modelljahr 1957 als Spitzenmodell der gesamten Baureihe galt, und noch einmal um 20 PS Leistung auf 285 PS insgesamt zulegte in der Spitzenversion zulegte. Diesen Motor teilte er sich beispielsweise mit dem im Modelljahr 1958 vorgesehenen Thunderbird. Zusätzlich zu den zuvor genannten Verkaufszahlen kamen noch einmal rund 400tsd Stück als Fairlane 500 dazu. Ohne alle anderen Zahlen hier aufzuzählen, galt dieses Modell 1957 als das meistverkaufteste Automobil in den USA.  
 
 










Samstag, 12. September 2026

Majorette feuert mit diesem Vintage Set voll und ganz auf die gute alte Zeit der 60er und 70er Jahre und den heutigen Oldtimerrennen... : Alpine A110, Jaguar E-Type, Shelby Cobra 427 SC, Porsche 934, Datsun 260 Z, Majorette, Vintage Racing, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Majorette
Modelle : Alpine A110, Jaguar E-Type, Shelby Cobra 427 SC, Porsche 934, Datsun 260 Z
Lenkung : Linkslenkung & Linkslenkung & Linkslenkung & Linkslenkung & Rechtslenkung  
Update : Ja, bei allen Modellen in 2026, die Shelby Cobra hat bereits die zweite Farbe
Modellnummern : REF 210A & REF 291B & REF 236A & REF 269C & REF 235B
Rubrik : Vintage Racing, Vintage
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : 14.10.25 & 27.10.25 & 27.10.25 & 27.10.25 & 27.10.25
Farben : (Grundfarbe) Hellblau & Schwarz & Silber & Chromrot & Schwarz & Weiß
Maßstab : ca. 1/61 & ca. 1/57 & ca. 1/58 & ca. 1/57 & ca. 1/53
zu öffnen : Türen & Verdeck & Heckklappe & Türen & Türen
Maße Modelle 1 + 2 : ca. 7,5 cm x 3,2 cm x 2,3 cm & 8,0 cm x 3,0 cm x 2,0  cm (l/b/h) 
Maße Modelle 3 + 4 : ca. ca. 6,8 cm x 2,9 cm x 2,2 cm & 7,6 cm x 3,3 cm x 2,4 cm (l/b/h) 
Maße Modell : ca. 7,9 cm x 3,3 cm x 2,4  cm (l/b/h)
Preis : ca. 20,00 € für das Set (Kaufpreis neu in 2026)  

Majorette hat bereits bis jetzt auch in diesem Jahr wieder ein echtes Modellfeuerwerk gezündet und trotzt damit erfolgreich gegen die starke Konkurrenz von Matchbox und Hot Wheels. Zugegeben, seit dem Zusammenwirken beider Marken buhlt jede Marke um jeden Kunden mit immer neuen Sets und sehr kreativen Ideen. In der Regel sammeln die meisten Käufer sogar bestenfalls alle drei Marken. Majorette kann sich aber nicht mehr vertreieben lassen, da man mittlerweile zu erfolgreich geworden ist. Man hat die Krise erfolgreich überstanden und ist wie der Phönix aus der Asche auferstanden. Und zwar gewaltig. Was man ebenfalls bemerken muss ist, das Majorette in der Zwischenzeit ebenso breit gefächert aufgestellt ist, wie die anderen Marken, doch in weiten Teilen ist man manchmal etwas "jünger" und manchmal dabei sogar etwas "waghalsiger" oder "mutiger" als die Konkurrenz. Das unten gezeigte Set ist erst vor Kurzem in den Handel gekommen und war aufgrund des Themas, welches sich mit Oldtimern und Autorennen befasst, mal wieder vollkommen "up to date" und verkaufte sich zudem sehr schnell in Deutschland ab. Weltweit wächst die Anzahl des historischen Blechs und die meisten Menschen erfreuen sich dabei an den alten Fahrzeugen, dem Design, der Technik und den wunderbaren Motoren. Das hat Majorette wahrscheinlich auch genauso verstanden und erweitert in regelmäigen Abständen die eigene Vintage Reihe um weitere Modelle. Die jüngste Erweitereung ist die die Shelby Cobra.
 
Die Shelby Cobra 427 SC ist ein nagelneues Modell bei Majorette, wobei diese Fassung tatsächlich schon die zweite Farbgebung darstellt. Daher wird die Erstfassung in der Neuvorstellung auch etwas genauer und detaillierter besprochen, so dass dieses Modell hier nur eher kurz erwähnt bleibt. Die Bilder kann man aber schon einmal auf dieses sehr gut gemachte Modell. Hot Wheels hat ein echtes Konkurrenzmodell im Programm, welches bereits mehrere Jahrzehnte sich immer noch gut verkaufen lässt. 
 
Die Alpine A110 gehörte seinerzeit zu den ersten Vintage Modellen bei Majorette und erlebt gerade wieder eine kleine Hochphase. Insbesondere fällt auf, dass sie dieses Mal nicht nur in diesem Giftpack vorhanden ist, sondern sich auch noch im aktuell erhältlichen Alpine Giftpack wiederfinden lässt. 
 
Der Jaguar E-Type hat mit dem Verdeck und den schönen Vintagefelgen inzwischen zur Bestform wiedergefunden, und ich bin wirklich froh, dass sich Majorette seinerzeit der Kritik am Erstlingswerk angenommen hat. Mittlerweile darf man hier im Giftpack die sinnvollste und schönste Variante mit Verdeck und den schönen simplen Reifen mit der silbernen Radnarbenabdeckung entdecken können.
 
Der Porsche 934 dürfte mit zu den erfolgreichsten Modellen bei Majorette überhaupt gehören, und das ist tatsächlich für Majorette eine echte anzuerkennde Leistung gewesen, denn andere haben das Modell ebenfalls hergestellt. Warum auch immer, und ich gehe hier bezüglich der unglaublich vielen Versionen davon aus, haben sich die meisten Sammler in dieses formschöne und proportionsechte Modell einfach nur verliebt. Mit dem berühmten grünen Vaillant Modell wurden bereits 1,5 Millionen Stück hergestellt, was sogar einer Modellautozeitung einen Artikel darüber Wert gewesen ist. Zahlreiche Varianten später dürfte man voraussichtlich eine Million Stück weiter sein. Kein Design ähnelt so wirklich dem anderen. Auch das unten gezeigte Design habe ich so noch nicht gesehen, so dass auch dieser Porsche als Hingucker und Sammlungshighlight gelten darf.
 
Zum guten Schluss rundet das Set einen neuen Shooting Star bei Majorette ab. Meiner Meinung nach folgt das japanische Coupé dem gleichen Trend wie der Porsche 934 und entwickelt sich dabei ebenfalls zum nachgefragten Bestseller. Damit löst man das seinerzeit historische Modell aus den 70er Jahren in seinen zahlreichen Varianten vermutlich auch irgendwann in Bezug zu Stückzahlen und Bauzeit ab, da man auch mit diesem Modell samt den wunderbaren Aufdrucken oder simplen Farbversionen den Geschmack der Sammler auf den Punkt getroffen hat. Wenn man sich die Optik des Modells betrachtet, kann man sich das Modell auch so nicht nur im historischen Motorsport Japans vortellen. Es hätte in seiner aktuellen Produktionszeit auch durchaus so in dieser Farbgebung unterwegs sein können. Die dynamische Linienführung der orangeroten Doppellinie passt sowohl in die 60er als auch voll in die 70er Jahre hinein. Der dynamische schwarze Pfeil auf der Motorhaube schreit fast schon psychologisch förmlich "Wo ich bin, ist auch Vorne...". Dazu würde im Erfolgsfall auch der wunderbare Spruch für die Konkurrenz vom fränkischen Kaberettisten Frank-Markus Barwasser passen : "Vorne ist verdammt weit wech...". Und dieser Spruch war sogar mal einst ein Titel eines Filmes, den man durchaus mal im Leben gesehen haben sollte.









 

Freitag, 11. September 2026

DCM überrascht uns mit einem sensationell schönen BMW Modell, welches es so nie real gab, aber durchaus hätte so geben können... : BMW M5 Touring, E39, 1996, Vorfaceliftmodell, DCM, Modelljahrgang 2025 & 2026

Hersteller : DCM
Modell : BMW M5 Touring, E39, 1996, Vorfaceliftmodell
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebauten Derivaten in 2025 & 2026
Rubrik : BMW, limitierte Auflage
Limitierung in Folge : Silber: Nr. 326 von 999 Stück; Grünmetallic: Nr. 352 von 500 Stück 
Produktionsort : China
Farbe / Originalfarbe : Silbermetallic ( Titansilbermetallic ) & Grünmetallic ( Oxfordgrünmetallic II )
Maßstab: ca. 1/64 (nach Berechnung knapp über 1/63)
zu öffnen : jeweils die Motorhaube
Maße : ca. 7,6 cm x 2,9 cm x 2,4 cm (l/b/h)
Preis : ca. 38,50€ & 35,00€ ( Mein Kaufpreis neu in 2025 & 2026)
 
Nach einer turbolenten Woche geht´s heute wieder mit den Einträgen weiter. DCM machte anfangs im letzten Jahr schon durchaus Furore mit der Neuvorstellung eines edlen und hoch detaillierten BMW 5er M5 auf Basis der Baureihe E39. Es gab drei Farben, wovon ich allerdings nur eine ergattern konnte, weil die weltweite Sammlerschaft wohl vollkommen viral auf dieses Modell losgegangen ist und die Anzahl der Modelle in kürzestere Zeit ausverkauft waren. Gegen Ende 2025 kam DCM erneut mit der Baureihe E39 heraus und zeigte der Sammlerwelt den ersten BMW 5er E39 Touring, den es bis heute tatsächlich sonst noch nirgendwo zu kaufen gab. Und es ist schon erstaunlich, dass noch keiner zuvor auf dieses Modell gekommen ist. Die Limousine gibt es beispielsweise von Hot Wheels in der Premiumversion als M5 ab 10 Euro zu kaufen. Auch Schuco versuchte sich etwa vor 20 Jahren im etwas kleineren Maßstab 1/72 und schuf ein wirklich schönes Modell in Form einer Limousine als 528i. Doch schauen wir uns heute erst einmal das Modell von DCM genauer an, denn es ist gleichzeitig genial wie fragwürdig.
 
DCM zeigt uns hier in Originalfarben einen 1996er BMW E39 Touring. Soweit so gut, wobei der Zusatz M5 hier noch erwähnt sei, den es allerdings so offiziell nie von BMW gegeben hat. Es gibt gewiss gute Umbauten von einigen BMW Spezies, aber diese Einzelmodelle zählen ja offiziell nicht. Und jetzt kommen so langsam die Feinheiten von BMW Kennern, welche fragwürdig sind oder fragen aufweisen. Die Frontschürze ist falsch für ein Vorfaceliftmodell, da es die silbernen Zierleisten in der Sportschürze nur ab Facelift gab. Die vollverchromten Nierengitter gab es natürlich auch nicht. Es änderte sich eventuell der Nierenrahmen von Vorfacelift zum Facelift leicht in der Rahmenbreite, aber das Inlet der Nierengitter ist stets Schwarz und nur die Vorderkante der senkrechten Stäbe sind verchromt. Das nächste Kuriosum gibt es am Heck zu sehen, denn der M5 E39 Touring hat die Anhängerabdeckung in der Heckschürze enthalten. Ernsthaft? Ein "M5" mit Anhängerkupplung?? Wohl kaum. Im Innenraum wird es weiter fragwürdig, denn der 1996er Touring kann nicht den Vollmonitor in der Mittelkonsole haben, da es diesen anfänglich nur in geteilter Version gab, wo links die Kassetteneinführung zu sehen ist und rechts der Navigationsbildschirm in qzuadratischer Form. Den breiten Monitor gab es erst ab 2002. Auch das hier im Modell verbaute Lenkrad ist nach Originalbildern ausschließlich ab dem Faceliftmodell erst erhältlich, so dass in 1996 noch nicht vorkommen kann.    
 
Zu den Details : Doppelrundscheinwerfer hinter durchsichtigem und rechteckigem Plastikglas als Flächenscheinwerfer, BMW Niere voll verchromt dargestellt, orangefarbene Blinker seitlich vorne, Kennzeichenplatte in Wagenfarbe mit Verschraubungsmöglichkeit in der darstellung, Rammschutzleiste der Stoßstange in Schwarz sowie Aufsicht in Wagenfarbe lackiert, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas im Chromrand verbaut, mittig ist ein fast trapezförmiger schwarzer Lüftungseinlass mit abgerundeten Ecken zu finden, Dekorleisten in Silber innerhalb des Lufteinlasses, Frontschürze generell im sportlichen Look (M5 Look der Limousine), BMW Emblem auf der Motorhaube, Außenspiegel mit Spiegeldarstellung innen, Scheibenwischer in Schwarz, schwarze Fensterleisten seitlich (Shadowline Ausführung), Seitenblinker im vorderen Kotflügel in Wagenfarbe, seitliche Rammschutzleiste in Schwarz, Türgriffe in Wagenfarbe, seitliche Schwellerleiste in Wagenfarbe, typische Doppelspeichenfelge M-Felge in Silber in originaler Felgenoptik BMW, gummierte und profilierter Bereifung, Linkslenker, Innenspiegel mit Spiegeldarstellung, Dachreeling in Schwarz, aus mehrfarbigen durchsichtigen Plastik dargestellte Heckleuchten (Vorfacelift Heckleuchten), BMW Emblem auf der Kofferraumklappe, Heckscheibenwischer in Schwarz, doppelflutige Abgasanlage in Silber je Seite (ebenfalls typisch M5), abklappbare Klappe für die Anhängerkupplung (hier in waagerechter Riffelung dargestellt) sowie ein detailgetreues Interieur in Schwarz. 
 
Der BMW M5 der Baureihe E39 war tatsächlich ein großer Meilenstein in der Motoren- und Modellgeschichte von BMW und der M GmbH in München. Die E39 Serie verkaufte sich vom Start weg blendend und sorgte bis zum Schluss mit rund 1,48 Millionen Stück für deutlich höhere Stückzahlen, als der E34 es bereits vorgelegt hatte. Der M5 sollte mit großem Abstand deutlich überlegender sein als sein Vorgänger, welcher in der zweiten Leistungsstufe schon rund 340 PS aufwies. Grund genug, der Welt aus bayerischer Sicht einmal zu zeigen, dass man im Motorenbau nicht nur die Vier- und Sechszylinder bestens beherrschte, und um genau dieser Baureihe dann zum Nachweis einen V8 unter die Haube zu pflanzen, der rund 400 PS aufweist. Und genau dieser Motor ist so legendär geworden, dass man ihn auch in den BMW Z8 pflanzte. "M" steht hier für ein Meisterstück. Das sehr gefällige Design der Baureihe sorgte somit auch bei der M GmbH für hohe Stückzahlen. 20.482 Stück wurden von der Limousine gebaut und verkauft, womit sich der Absatz fast im Vergleich zum Vorgänger verdoppelt hatte. Ein M5 Touring wäre mit Sicherheit seinerzeit geil und schön gewesen, aber vom E34 setzte man nur 891 Stück ab, so dass man sich mit dem E39 nicht viel weiteren Absatz erhoffte. Beim M5 E61Touring wagte man diesen Schritt wieder, doch man setzte auch hier nur 1.025 Stück ab. 
 















  

Freitag, 4. September 2026

Der schärfste, frechste und mit einer Spiegelschrift auf der Frontschürze versehen provokanteste BMW aller Zeiten gibt sich in diesem Blog endlich die Ehre...(2) : BMW 2002 Turbo, Typ E20, 1973 - 1974, Kyosho, Modelljahrgang 2005

Hersteller : Kyosho
Modell : BMW 2002 Turbo, Typ E20, 1973 - 1974
Lenkung : Linkslenker 
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebautem Derivat in 2005
Rubrik : Miniature Collection of BMW Automobiles, BMW 2002 Turbo
Produktionsort : China
Farbe : Silbermetallic ( Polaris Metallic, Originalfarbton)
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,7 cm x 2,6 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 34,00 € ( Kaufpreis gebraucht in 2025)
 
Im auslaufenden Jahr 2025 habe ich mir noch einen weiteren echt großen Traum erfüllen können, der schon seit der ersten Kenntnisnahme dieses Modells vor etlichen Jahren existiert. Ich kann mich noch sehr gut daran zurückerinnern, wie dieses Modellauto in den Handel gekommen ist, was ja auch schon gute 21 Jahre her ist. Immerhin konnte man sich aber damals wenigstens schon die Modelle im Internet ansehen und ein englischsprachiger Beitrag las sich wie eine ultimative Lobhudelei über die Qualität des Modells. Und diese ist perfekt und bleibt es noch für die kommenden Jahre, bis Tomy aufrüstet und bis heute die Krone um die beste Qualität eines Modell bei den Limited Vintage und Limited Vintage Neo Modellen inne hält. Der mögliche Preisverfall ist dadurch erklärbar, dass nicht mehr jeder diese Modelle kennt. Dennoch hat diese hohe Qualität auch weiterhin ihren Preis. Damals war das übrigens für mich eine Zeit, wo man für ein einzelnes Modell eben einfach nicht die 30 bis 35 Euro übrig hatte, weil man das Geld für wichtigeres im Leben zu dem Zeitpunkt benötigte. Gut Ding, will also Weile haben, wobei man auch erst einmal ein solches Modellauto finden sollte. Man findet selten genug eine der beiden Farben und am allerwenigsten gleich beide mit Originalverpackung im Konvolut. Hier ist sogar noch die Originalverpackung vorhanden und das weiße Parallelfahrzeug ist hier ebenfalls im Blog zu finden.
 
Heute hat sich die Lage um den wunderschönen BMW deutlich geändert. Die Anzahl der Modelle schwindet, in der Regel trennt man sich von solchen Modellen nie, und der derzeitige Regelkurs für dieses Modell liegt bei etwa 80€ bis 100€ ohne Versand und Steuer. Doch das unten gezeigte Modell versteckte sich in einer Sammlungsauflösung, wo ich noch zwei weitere Raritäten aufgekauft habe, welche ebenfalls hier bald im Blog erscheinen werden. Auch diese noch nicht genannten Modelle sind mehr als rar und schließen eine derzeit nur von Kyosho besetzte Modelllücke einer Baureihe. Inklusive Versand und Steuer war der Einkaufspreis des silbernen BMW Nullzwo also mehr als attraktiv gewesen, so dass ich mir nach all den Jahren endlich eine echte Sammlungslücke innerhalb der Raritäten schließen konnte.

Den BMW 2002 gibt es zunächst im gleichen Maßstab mit vergleichbarer Qualität nur von Schuco oder dem Newcomer Yungshing. Matchbox baut die Nullzwo Reihe ebenfalls nach, auch wenn die Proportion nicht ganz stimmt. Hot Wheels feierte seit 2012 gigantische Erfolge mit dem BMW 2002 und formte in 2018 zwar eine bezahlbare "Turbo Alternative", welche aber aufgrund der Rundleuchten im Heck dann leider auch eine BMW geschichtliche falsche Darstellung war. Der echte 2002 Turbo hatte ausschließlich eckige Heckleuchten verbaut, weil es sich um ein Faceliftmodell der Baureihe handelte. Demnach hatte Kyosho seinerzeit und bis vor kurzem das einzige Exemplar der Nullzwo Baureihe in unserem Maßstab mit eckigen Leuchten nachgebaut. Und das tat man zudem in den beiden einzigen Farben, in denen das Modell offiziell bei BMW jemals lackiert und angeboten wurden, ohne die drei einzelnen Modelle mit anderweitigen Farben auf Kundenwunsch zu erwähnen. Das unten gezeigte Modell trägt somit die Farbe Polaris Silbermetallic. Majorette hat in diesem Jahr ebenfalls einen sehr brauchbaren Nullzwo Turbo auf den Markt geworfen, spielt dafür aber in einer ganz anderen Liga unterhalb dieser Modelle.

Insgesamt entstanden bei BMW nur 1672 Fahrzeuge. Das wichtigste Kuriosum des Modells ist die Frontschürze, dessen Spiegelschriftzug "turbo" es im Zeitalter der ersten Ölkrise in den deutschen Bundestag geschafft hat, wo ein resoluter Politiker diesen sogar verbieten ließ, so dass die Fahrzeuge ab da nur eine farbliche Schürze hatten. Die Spiegelschrift durften ab dem Zeitpunkt nur Rettungs- und Einsatzfahrzeuge tragen. Leistungstechnisch hatte der Turbo bereits 170 PS, welche aus einem Vierzylinderaggregat  geschöpft wurden. Bis heute gilt er als eine DER BMW Ikonen schlechthin. Einen Sechszylinder hat es in der Baureihe Nullzwo nie gegeben... . 
 











 

Mittwoch, 2. September 2026

Mit dem aktuellen Audi A8 in seiner edelsten Form vervollständige ich endlich meine deutsche, dreistirnige Luxusklasse in unserem Maßstab...(2) : Audi A8 L Horch, Typ F8 (oder 4N), 2021, JKM, Modelljahrgang 2025/2026

Hersteller : JKM (Jackie Kim)
Modell : Audi A8 L Horch, Typ F8 (oder 4N), 2021
Lenkung : Linkslenkung 
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebauten Derivaten in 2025 / 2026
Rubrik : Audi
Produktionsort : China
Farbe : Schwarz 
Maßstab: 1/61, (oder 1/62 bei einer normal langen Version)
zu öffnen : nichts  
Maße : ca. 8,3 cm x 3,1 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 16,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2025 )
 
Dieses Modell habe ich nur durch Zufall bei einer der abendlichen Streifzüge durch das elektronische Kaufhaus gefunden und war schon bereits im letzten Jahr mehr als beeindruckt von den Bildern. Doch der Bereich "Modellautos" hat bei mir auch aufgrund anderer Hobbies nur ein anteiliges Budget, so dass ich mir auch nicht immer alles sofort kaufen kann. Leider. Modellautos sind einfach heute kleine Kunstwerke, deren man schnell verfallen kann, und der Markt zeigt, dass es noch viele so wie mich gibt. Anfang des Jahres war es aber soweit, und ich konnte mir zwei dieser Limousinen zulegen, wobei nun heute die weniger auffälligere, eher elegante oder sogar staatsmännische Variante in schlichtem Schwarz in die Vorstellungsrunde gekommen ist. Die Farbe ist optisch dennoch schön, da sie eine gewisse Tiefe als auch Strahlkraft hat. Somit passt meiner Meinung nach die Farbe auch besser zum Image der großen Limousine und somit auch perfekt auf den Audi A8L in der Topversion Horch, als das zuvor vorgestellte Chromblau in einem älteren Eintrag. Vielleicht sollte man sich auch einfach mal eine ganze Flotte davon zulegen... . 
 
Der Audi A8 L Horch weist eine Bodenplatte aus Metall aus. Die Verarbeitung ist absolut Top, denn nichts quietscht oder eiert. Die Laufruhe der Bereifung entspricht dem monumentalen Auftritt des A8. Die Details sind sensationell und überhaupt ist an diesem Modell nichts auszusetzen. Insbesondere die sehr schönen Felgen verleihen dem großen und breiten Fahrzeug ein gewisse Eleganz gegenüber dem bereits hier vorgestellten Chrommodell. Es kann aber auch sein, dass genau das bei der Chromvariante genau das Absicht war, eher zu protzen und aufzufallen, anstatt wie hier im eleganten schwarzen Kleid formschön zu brillieren. Bei Frauen in Abendgarderobe ist das ja ähnlich. Der letzte Vorgänger des Audi A8 ist das Modell, welches bis 2010 gebaut wurde, so dass diese neue und aktuelle Variante mit der Zeit auch irgendwie endlich mal wieder nötig war. Vielen Dank an JKM.   
 
Zu den Details : Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik mit Darstellung von leuchtmitteln, schwarzer  Kühlergrill mit silbernen Audiringen sowie silberner Grillstreben und silberner Kühlerumrandung, weiße Kennzeichenplatte mit schwarzer Aufschrift "A8L Horch", kleine schwarze Lüftungsecken mit versilbertem Rand sowie versilberten Dekorleisten und dem Tagfahrlicht, "Horch" Schriftzug auf den vorderen Kotflügeln in Silber, Außenspiegel außen in Schwarz und innen verspeigelt, Scheibenwischer in Schwarz, großes Schiebedach in Wagenfarbe, Dachantenne, seitliche Zierleisten in Silber, Türgriffe in Silber, Scheibenumrandung in Silber (nur seitlich), versilbertes Designelement "Horch" an der hinteren Seitenscheibe zur Rückbank, Zehnspeichenfelge voll verchromt mit Bremsscheibendarstellung als auch Darstellung von roten Bremsklötzen, schwarze B-Säule, Schriftzug  "HORCH" in Silber rechts am Heck, Audi Emblem auf der Kofferraumplatte mittig in Silber, Zierleisten in Silber, Heckleuchtenband aus rotem Plastik und Silberzierrat, Doppelauspuffrohre je Seite hinter einer formschönen Heckblende in Silber, weißes Kennzeichen mit Aufdruck "A8L Horch", Linkslenker sowie ein hoch detailliertes schwarzes Interieur. 
 
Die unten gezeigte Audimodellreihe A8 ist noch genau in dieser Form in der aktuellen Produktion. Sie fing 2017 an und besteht heute im somit zehnten Modelljahr immer noch und muss sich bereits der Konkurrenz auch geschlagen geben. Ausser vielleicht beim Design, denn dort weisen BMW und Mercedes regelrechte Exzesse auf, so dass der A8 im Vergleich derer noch dezent aussieht. Das Modell wird aktuell als Benziner, Hybrid sowie auch als Diesel angeboten. Generell ist auszusagen, dass ein A8 wohl nie untermotorisiert ist und wir deshalb auch technisch nur auf die Topversion schauen, welche unten dargestellt ist. Audi stattet das Modell mit einem Vierliter V8 Motor aus, welcher in der 60 TSFi Horch Version dann rund 460 PS als Biturbo leistet. Darüber liegt nur noch der S8 mit 571 PS Leistung. Das Fahrzeug ist in etwa 2,155 Tonnen schwer und beschleunigt in etwa 4,8 Sekunden von Null auf Einhundert Stundenkilometer. In der Spitze erreicht der Audi 250 Stundenkilometer. Die unten gezeigte A8 L Horch Version wurde nur in China gebaut und dort ausgeliefert. Nach aktuellen Pressemeldungen in den letzten Wochen hat Audi den aktuellen A8 ohne Nachfolger eingestellt, was den derzeitigen Verfall der Marke Audi deutlich macht.