Mittwoch, 14. Oktober 2026

Majorette bietet sehr bildgewaltig einen der heißesten Streifenwagen für die Vitrinen der Sammler an und holt für die Rescue World ein für Majorette seltenes Modell aus der vergangenen Mainline zurück in den Handel... : Kia Performance Car / Kia Stinger Police, Majorette, Rescue World, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Majorette
Modell : Kia Performance Car / Kia Stinger Police
Lenkung : Linkslenkung
Update : Nein, neues Modell in der Sparte Einsatzfahrzeuge in 2025 
Modellnummern : REF 223A (leider keine eigene Modellnummer)
Rubrik : Rescue World
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : der 16.12.24 (ist erst spät in 2025 ausgeliefert worden !)
Farben : Schwarz + Weiß
Maßstab : ca. 1/61
zu öffnen : die Türen
Maße : ca. je 7,9 cm x 3,1 cm x 2,6  cm (l/b/h)
Preis : ca. 4,00 € (Kaufpreis neu in 2026)
 
Das muss man Majorette mal lassen. Da hat man erst rund zwei Mal den seltenen Kia Stinger im Programm oder in den Handel gebracht (zumindest für die Europäer!), bestückt man dieses Modell nun auch noch mit einem Blaulicht und neuen Felgen. Chapeau! Optisch macht der Kia, welcher zuerst in 2020 und nachfolgend in 2023 in den Handel gekommen ist, echt viel her. Aus welchem Land es kommt, oder besser gesagt, in welchem Land es hier den Polizeidienst verrichtet, ist anhand des Aufdrucks leider unklar. Aufschluss darüber könnten Kenner der Materie sein, und die Polizeifahrzeuge weltweit erkennen, um dann aufzuklären, wo solche Modelle mit einem aufgedruckten Adler herkommen können. Fakt ist, es muss etwas englischsprachiges sein, wobei ich hier die USA einmal ausschließen würde. Anhand der aufgedruckten Notfallnummer und in Verbindung mit dem Adler könnte es Australien sein. Aufgrund der ganz unten dargestellten Leistungswerte ist ein Kia Stinger Polizei Streifenwagen aber durchaus realistisch und im Bereich des Möglichen, so dass Majorette hier eine gute Wahl getroffen hat.
 
Ich weiß nicht genau, wieviele Streifenwagen ich tatsächlich besitze, aber so um die 300 Stück werden es bestimmt sein. Ein Kia ist da genau so selten darunter zu finden, wie eine langgestreckte Limousine mit Coupécharakter. Die Qualität ist sehr gut und entspricht den anderen Majorette Modellen. Die Lackierung ist Top, die Federung trotzt an der Karosse kratzend wie gewohnt gut, und die Bedruckung ist vollständig. Meines Wissens trägt dieser Kia diese neue Felge auch als erstes Modell überhaupt. Die Optik ist sehr sportlich und während des Rollens sieht die Felge so aus, als hätte sie einen verchromten Doppelring montiert bekommen. Die Blaulichtleuchte entspricht dem Zeitgeist von heute und unterscheidet sich auch kaum bis gar nicht zu den Blaulichtleuchten auf Konkurrenzmodellen. Von diesem Modell würde ich mir fast schon eine ganze Flotte wünschen, weil dieses Modell mal erfrischend anders ist! Danke Majorette.
 
Zu den Details : durchsichtige Scheinwerfer aus Plastikglas, silberner Kühlergrill, KIA Emblem auf der Motorhaube (auch aktuelles Design des Kia Schriftzuges), Lüftungsgitter in Schwarz, Aufdruck in Silber an den vorderen Kotflügeln in klein und auf der Motorhaube in groß "POLICE", Lackierung zweifarbig in Schwarz und Weiß sowie eine Darstellung eines weißen Adlers, B-Säule in Schwarz, Außenspiegel in Schwarz, neue Optik in den Speichenfelgen (eher eine amorphe Form), Dachantenne, Schiebedach, Einsatzleuchte in Blau, eine Art kleiner und fast über die Breite gehende Sonnenschutzverglasung, Leuchtenband mit fotorealistisch bedruckten Heckleuchten, KIA Emblem am Heck, am seitlichen Heck "000 Emergency" Aufdruck mit schwarzem Telefonhörer, hochgezogene Heckschürze mit vier Abgasrohren, "KIA" Aufdruck in Silber mittig auf der Heckklappe, "GT" Aufdruck in Silber rechts auf der Heckklappe, eine schwarze Kennzeichenblende sowie ein schwarzes Interieur.    
 
Der KIA Stinger war mit Sicherheit für die Marke KIA eine echte Revolution. Da kommt man aus Korea und zeigt insbesondere mal den Deutschen, dass es für einen Audi A5 oder ein BMW Vierer Coupé durchaus eine Alternative gibt (oder hätte geben können). Das Design ist sensationell und stammt von Peter Schreyer, der zunächst bei Volkswagen und danach bei Audi in der Entwurfsabteilung zu finden war. Bei Audi wurde er seinerzeit durch Walter de Silva abgelöst, und nach erst kürzlich gelesenen Presseberichten bereut das Audi vollkommen zu Recht bis heute. Schreyer ging auf Einladung 2006 zu KIA, wo er bis heute tätig ist und sogar im Vorstand der Marke sitzt. Mittlerweile ist er für das gesamte Design der Hyundai und KIA Group federführend verantwortlich. Technisch ist und bleibt der Kia Stinger, welcher von 2017 bis 2023 gebaut wurde, tatsächlich durchaus ein Leckerbissen. Es gab beim Original zwei Zweiliter Reihenvierzylinder Benziner und einen Reihenvierzylinder Dieselmotor. Das Topmodell hat einen V6 Motor mit rund 370 PS Leistung verbaut und weist adäquate Beschleunigswerten auf, welche allerdings zum Beispiel im Vergleich nicht ganz an einen 340i von BMW heranreichen. Der Top-Speed liegt bei rund 270 Stundenkilometer und von Null auf 100 Stundenkilometer benötigte die Topversion rund 4,9 Sekunden. Die meisten Deutschen haben sich leider doch nicht getraut, mal einen zu kaufen, was im übrigen auch übertragend für den weltweiten Absatz des Stingers so zu berichten ist. Für KIA war er trotz einer Produktion von 130tsd bis 140tsd Stück ein Design und Achtungserfolg. 
 
 










    

Montag, 12. Oktober 2026

Hot Wheels zeigt in der Serie Power Trip mal wieder den bärenstarken Mustang SVO mit den unterschiedlichen Reifengrößen... : Ford Mustang SVO, dritte Modellgeneration, 1984, Hot Wheels, Power Trip, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Ford Mustang SVO, dritte Modellgeneration, 1984
Lenkung : Linkslenker 
Update : Ja, neue Modellvariante in 2026
Rubrik : Power Trip, Premium, Car Culture 
Produktionsort : Thailand
Farbe : Silbermetallic 
Maßstab: 1/61
zu öffnen  : nichts
Maße: ca. 7,6 cm x 3,1 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 10,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026)
 
Dieses Modell von Hot Wheels ist bereits ein zeitlich sehr lang laufendes Modell, welches seit 2012 von Hot Wheels vermarktet wird. Erstaunlicher Weise ist das Modell bisher überwiegend mit einer Quote von etwa 8 zu 5 Modellen als ein Sondermodell vermarktet worden, welches aber nicht immer in dem Premium Bereich zu finden war, sondern durchaus ebenso oft in den Sonderserien ab 4 Euro das Stück. Tatsächlich entspricht dieses Hot Wheels Modell noch der alten Mentalität der Marke Hot Wheels, wo man Modelle mit unterschiedlichen Reifengrößen überwiegend hergestellt hat. Tatsächlich nimmt man dem Modell das nicht übel, weil es in der Tat bei diesem Ford Mustang sogar recht gut aussieht. Bei anderen Modellen ist das nicht immer der Fall. Jun Imai war für dieses Modell einst der Entwerfer. Sollte das Modell in der Mainline auftauchen, läuft meist ein Mustang ähnlicher Art noch mit parallel zu diesem Modell mit auf. Wer in seine Vita schaut, entdeckt dann auch genau diesen 1992er Mustang als Mitläufer, welcher andere Frontleuchten hat und sich die Heckspoilerklappe dann optisch erspart. Prinzipiell ist es aus heutiger Sicht sehr schade, dass dieser Entwerfer Hot Wheels verlassen hat, denn er war federführend für erstaunlich viele und sehr gute amerikanische Modellautos zuständig, welche man in die 60er, 70er und auch 80er Jahre verorten kann. Schaut man sich die derzeit aktuellen neuen Modelle für diese USA Sparte an, scheint man aber auch einen guten ersatz bekommen zu haben. 
 
Qualitativ ist dieser Mustang ein absolutes Brett in punkto des Fahrwerkes geworden, was alleine schon aufgrund des Gewichtes zurückzuführen ist. Zum einen wiegt die Karosse schon an sich aufgrund des höheren Metallanteils etwas mehr als sonst, und mit der schweren Bodenplatte aus Metall liegt das Modell wie ein Brett auf der Aufstellfläche. Die Slicks laufen ohne Blockade sehr gut, kratzen aber durchaus deutlich geräuscharmer an der Karosse beim Lastwechsel, als es so mancher Majorette tut. Die hinteren Reifen sind etwas rutschiger, so dass der Mustang in engen Kurven leicht zum Ausbrechen des Heckbereiches neigt. Der Lack ist Top, die Details sind Top und in dieser deutlichen Optik eines echten Machos der 80er Jahre findet er auch seine deutliche Berechtigung im Programm. Als Premiummodell bringt er zudem auch finanziell mehr ein als in der Serie... .  
 
Zu den Details : fotorealsitisch bedruckte Doppelscheinwerfer in eckiger Form, seitliche Blinker in Orange, kleiner schwarzer Lüftungsschlitz unterhalb der Frontmaske, schwarze Teilstoßstangen verlaufen von der Front zur Seite hin, schwarzes Lüftungsgitter auf der Motorhaube, Ford Emblem auf der Frontmaske (in Blau und Weiß), Kennzeichenbereich in Wagenfarbe, einzelne Punkte in der Frontschürze zum Einlass von Kühlungsluft, leichte Lufthutze auf der Motorhaube, Außenspiegel in Wagenfarbe, Türgriffe in Schwarz, die B-Säule ist in Schwarz, schwarze Scheibenumrandungen, geschwärzte Heckklappenspoiler, "SVO" Emblem auf den vorderen Kotflügeln, graue Real Rider Aero Felgen auf gummierten Slicks, Teilstoßstangen am Heck in Schwarz, fotorealistisch bedruckte mehrfarbige Heckleuchten, Schriftzug "MUSTANG" in Schwarz und "SVO" in Rot links, Ford Emblem in Blau und Weiß rechts, zweiflutige Abgasanalge in Schwarz sowie ein Interieur in Schwarz.  

Die dritte Generation der Ford Mustang Baureihe startete ab 1979 und wurde bis immerhin 1993 rund 2,5 Millionen Mal gebaut wurde. Aufgrund der Kompaktheit im Zeitalter des Downszizing benannte man die Modellreihe auch als "Fox Body", welche dann im unteren Segment alle Ford und Mercury Modelle erhalten haben. Die Ford Motor Company musste wie viele andere Hersteller der USA auch im Zeitalter der Ölkrise reagieren und nach Kundenwunsch ein Downsizing durchführen, um den Automodellen das Trinken abzugewöhnen. Die Bandbreite der verbauten Motoren ist groß und Ford bediente im Ölsparmodus sogar als Einstiegsmodell die Kundschaft mit einem 2,3 Liter Vierzylinder mit nur 88 PS Leistung. Weiterhin ungewöhnlich ist die folgende Mischung aus Reihensechszylinder und V6 Motoren, welche es von 2,8 Liter bis immerhin 3,8 Liter Hubraum zu ordern gab. Hier bediente Ford die Kundschaft im Leistungsbereich ab 111PS Leistung. Wer auf einen Achtzylinder nicht verzichten wollte, konnte anfänglich den 5 Liter V8 Smallblock mit 140 PS Leistung wählen. Die leistungsstarken SVO (Abteilung für Special Vehicles Operation) und SVT Modelle sind heute gesucht und wurden seinerzeit mit rund 177 PS oder auch später noch mit 167 PS Leistung angeboten.
 









  

Samstag, 10. Oktober 2026

Hot Wheels zeigt in der zweiten Auflage einen superflachen Sportwagen aus Zuffenhausen, der in den 60er Jahren höchst aktiv im Rennsport gewesen ist... : Porsche 906 Carrera 6, 1966, Hot Wheels, Forza Motorsport, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Porsche 906 Carrera 6, 1966
Lenkung : Linkslenker 
Update : Ja, neue Modellvariante in 2026
Rubrik : Forza Motorsport, Premium, Pop Culture 
Produktionsort : Indonesia
Farbe : Orange + weißrote Streifen + Dunkelgraumetallic bei der Bodengruppe 
Maßstab: 1/63
zu öffnen  : nichts
Maße: ca. 7,3 cm x 3,2 cm x 1,7 cm (l/b/h)
Preis : ca. 10,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026)
 
Mit diesem Modell hat der Entwickler Mark Jones ein schönes Beispiel eines fast vergessenen Sportwagens von Porsche wieder ans Tageslicht geholt. Das Porsche 906 Coupé als Carrera 6 ist ein Modell der 60er Jahre und kam zunächst 2024 bei Hot Wheels in der begehrten Baureihe Team Transport in den Handel. Zwei ganze Jahre mussten vergehen, ehe man dieses wundervolle Modell in die nächste Sparte übersiedelte und mit dem Forza Motorsport Modell auch noch eine recht sensationelle Verpackung hergestellt hatte. Auch wenn das Erstlingswerk dem originalen Motorsport deutlich näher ist, stiehlt ihm das orangefarbene Modell irgendwie optisch die Show. Vielleicht auch deshalb, weil es im Heck noch gelbes Plastikglas als Zusatz beinhaltet und damit ebenfalls Blicke auf sich zieht.
 
Dieses Modell ist aus der Historie heraus durchaus ein Siegermodell geworden : Klassensieg 1966 beim 12 Stunden-Rennen von Sebring, Gesamtsieg der Targa Florio, Rennsieg beim großen Preis von Mugello, Rennsieg beim großen Preis von Hockenheim, Rennsieg beim 500 Kilometer Rennen in Österreich. Ab 1967 fuhren überwiegend die Privatteams mit diesem Modell und waren dabei ebenso erfolgreich in einigen Rennen mit ihren Einzelsiegen.    
 
Zu den Details : fotorealistisch bedruckte Frontscheinwerfer innerhalb schwarzer Rechtecksfläche, waagerechte Blinker in Orange, schwarze Lüftungseinlässe in der Front und in der fronthaube, Antennespiegel auf den vorderen Kotflügel, Einarmscheibenwischer, bis ins Dach geschnittene Seitenfenster (da der Porsche ein Flügeltürer war), vorne sowie seitlich klares Scheibenglas, hinten gelbes Scheibenglas, schwarzer "FORZA" Aufdruck sitlich, schwarzer Aufdruck "Carrera 6" innerhalb einer Linienbegrenzung oben und unten am vorderenKotflügel, schmaler Streifenaufdruck in den Farben Rot und Weiß, seitlicher Schwellerbereich in Graumetallic, gummierte Slicks auf grauer Motorsportfelge (heißt hier im Original Slotted Real Riders), vernietete Heckblende, Rundleuchten am Heck in Rot sowie ein schwarzes Interieur.  
 
Dieses Porschemodell wurde auf Basis des Porsche 906 Bergspyders errichtet und hatte als Grundlage in der Fahrzeugarchitektur dessen Gitterrohrrahmen erhalten. Durch den Neuaufbau hat das Modell somit nur indirekt mit dem Jahrgang 1965 zu tun, so dass das mit dem Beinamen "Coupe" versehene Sportwagenfahrzeug erst von 1966 bis 1971 gebaut und eingesetzt wurde. Die Homologationssumme des Sportwagens lag ursprünglich bei rund 50 Fahrzeugen, wobei die Nachfrage im Rennsport wohl so groß gewesen sei, dass man fünfzehn weitere Exemplare gebaut hat. Diese 65 Modelle teilten sich wiefolgt in der Motorenleistung auf : 52 Modelle wurden mit einem 2-Liter Boxermotor mit 6 Zylindern als Vergaser und 210 PS ausgeliefert, 9 Modelle hatten bereits eine Benzineinspritzung bei dem gleichen Motor und leisteten rund 220 PS. Vier Fahrzeuge erhielten einen 2,2 Liter Achtzylinder Boxoermotor und konnten damit einen beachtlichen Leistungssprung auf 270 PS verzeichnen. Die Höchstgeschwindigkeit des Porsches lag bei rund 260 Stundenkilometer mit den kleineren Motoren und rund 280 Stundenkilometer mit den größeren Motoren. Das Gewicht schwankte zwischen nur 675 Kilogramm und 710 Kilogramm.
 
Warum der Porsche 906 als Carrera 6 vermarktet wurde, ist eine interessante Geschichte. Peugeot hatte sich als Autohersteller für seine Nummerierung der Modellreihen die mittlere "Null" weltweit sichern lassen und trat dabei gegen Porsche in einen Rechtsstreit ein, den man auch seitens der Franzosen gewann. Somit musste Porsche das wesentliche Verkaufsmodell 901 in die Baureihe 911 umbenennen, was zugegebener Weise, heute gemäß dem Erfolg des 911 keinen mehr ärgern dürfte. In den 60er Jahren betraf die Regelung alle Porsche Modelle, so dass auch ein Sportwagen in Kleinstauflage davon betroffen war..    
 









  

Dienstag, 6. Oktober 2026

Hot Wheels zeigt wieder einmal den bärenstarken BMW M3 der Baureihe E46 und spendiert dem Modell sogar eine neue und heiße Doppelspeichenfelge... : BMW M3 E46, 2000 bis 2007, Hot Wheels, Power Trip, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Hot Wheels
Modell : BMW M3 E46, 2000 bis 2007
Lenkung : Linkslenker 
Update : Ja, neue Modellvariante in 2026
Rubrik : Power Trip, Premium, Car Culture 
Produktionsort : Thailand
Farbe : Dunkelgrünmetallic 
Maßstab: 1/61
zu öffnen  : nichts
Maße: ca. 7,3 cm x 3,1 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 10,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026)
 
Das dieses Modell ein echter Dauerbrenner und Bestseller wird, war so selbstverständlich wie der tägliche Sonnenaufgang. Und es war so selbstverständlich, dass auch dieser BMW M3 E46 in dieser Serie bei Hot Wheels auftauchen würde. Seit 2021 ist der BMW M3 der Baureihe E46 bei Hot Wheels im Programm. Die unten gezeigte BMW M3 Variante in Grünmetallic ist übrigens die aktuellste Version von Hot Wheels und stellt bereits zum elften Mal in Folge ein Sondermodell dieser Baureihe dar. Der BMW passt halt überall hin, egal in welche Sonderserie oder egal in welches Collector Set. Und sollte er eines Tages in die Mainline kommen, muss Hot Wheels sich nur noch weitere 30 bis 40 Farbvarianten ausdenken, ehe dieses Modell mal nicht mehr nachgefragt wird. Doch die Sammler stehen auf das Sondermodell, so dass wir hier doch noch mindestens ohne Weiteres zehn weitere Varianten vertragen können. Alternativ könnte Hot Wheels beim E46 noch das Dach aufschneiden und eine M3 Cabriovariante herstellen. Das gab es zwar schon unter anderem von Majorette, aber wer würde sich die Premiumvariante als M3 Cabrio nicht doch noch mal irgendwo mindestens in zehn weiteren Farben hinstellen? Hot Wheels, bitte mal prüfen. Ich würde Euch dazu nur dringendst raten, diese Variante zu bauen.

Das dieses Modell wirklich wunderbar gestaltet worden ist, steht ja eigentlich vollkommen ausser Frage. 
Die Qualität stimmt. Die Farben sind zum Teil original und die zur Zeit noch wenig am Markt vertretenen Motorsportvarinaten könnten auch noch einen weiteren Ausbau vertragen, wenn man sich mal beispielsweise an dn ganzen privaten kleinen Teams am Nürburgring so umschaut, welche solche Modelle wie dieses auch noch im Motorsport betreiben. Die Aufdrucke stimmen und das Fahrwerk ist mindestens so gut und agil, wie bei dem zuvor vorgestellten Mercedes-Benz CLK 63 AMG Black Series. Hier kommt Hot Wheels auch dem nach, was man seit knapp 60 Jahren in dem Namen und auch in den Genen sowie in fast allen bisher hergestellten Modellen der Marke Hot Wheels als Philosophie verspricht. Buchstäblich heiße Reifen, Spurstabilität, kein Kratzen an der Karosse, kein Blockieren, unterschiedliche Profile, Standfestigkeit beim schnellen Herunterbremsen sowie auch eine gewisse Kurveneleganz bei eng oder sehr weit ausgefahrenen Kurven. Während Spielkinder vielleicht je nach Modell wie beispielsweise mit der Marke BMW im Spielzimmer angeben können, so können sich (die älteren) Sammler dieser Welt an zig tausenden Modellen funktionierender Bereifung, Achsen und Fahrwerkstechnik mit einer sehr geringen aber durchaus oftmals vorhandenen minimalen Federung erfreuen. Denn hier scheitern bereites etliche neue und auch alte Firmen im Segment zwischen 30 und 50 Euro und überlassen eine der wichtigsten Eigenschaften nur wenigen Big Playern wie Hot Wheels, welche in das Thema über Jahrzehnte ein Know How entwickelt haben und ihr Handwerk verstehen und das gegebene Versprechen auch Leben.
 
Zu den Details : fotorealistisch bedruckte Doppelscheinwerfer, schwarze BMW Niere in Silber eingefasst, schwarze Lüftungsgitter in der Frontschürze, Nebelscheinwerfer in Silber in den Lüftungsecken, schwarze geteilte Spoilerlippe vorne mit schöner Eckausbildung, BMW Emblem auf der Motorhaube, leicht getöntes Scheibenglas, schwarzes Lüftungsgitter auf der Motorhaube, seitliches Lüftungsgitter in den vorderen Kotflügeln in Schwarz und Silber (gab es nur beim M3), gummierte Reifen ohne Profil (Slicks) auf grauer Doppelspeichenfelge (die Felge hat in 2026 Premiere), braunes Interieur, Heckspoilerlippe aus Metall auf dem Kofferraumdeckel (auch Entenbürzel genannt), fotorealistisch bedruckte Heckleuchten, BMW Emblem auf Kofferraumklappe, Heckklappenschloss in Silber, "M3" Emblem rechts auf der Kofferraumklappe, bedrucktes Kennzeichen in deutscher Optik (weiße Grundplatte mit blauem Randstreifen) sowie mit folgender Aufschrift in Schwarz "BMW M3", Heckschürze in Wagenfarbe samt je zwei Auspuffrohre pro Seite in Schwarz, Linkslenker.

Die Baureihe E46 gehört aus heutiger Sicht zu den erfolgreichsten BMW 3er Baureihen aller Zeiten. Warum? Sie war vom Compact über Cabriolet und Limousine bis hin zum Touring am breitesten aufgefächert, vom Design modern und zeitlos sowie qualitativ sehr hochwertig ausgebildet. BMW investierte in den 90er Jahren viel Geld, um möglichst mit allen Modellreihen an Mercedes vorbei zu ziehen. Matchbox hatte immerhin drei Varianten vom E46 produziert, so dass klar war, dass Hot Wheels den M3 nachbauen wird. Hot Wheels hat mittlerweile mit dem M3 Coupé und dem M3 GTR zwei der drei Varianten des M3 E46 nachgebaut. Nur Kyosho hat noch den M3 CSL nachgebaut. Motorentechnisch sollte der M3 tatsächlich vorerst den letzten Sechszylinder erhalten, da der Nachfolger einen V8 bekam. Aus dem Reihensechszylinder wurden 343 PS Leistung geschöpft. Vor über 20 Jahren waren die 365 Nm Drehmoment schon sehr beeindruckend, ebenso die Leistung von Null auf 100 in nur 5,2 Sekunden zu kommen. Über 56tsd Stück wurden gebaut, so dass der E46 alle Erwartungen um mehr als das Doppelte zu seinen Vorgängern seinerzeit übertraf.









 
 

Samstag, 3. Oktober 2026

Mit diesem Modell hat der Haus und Hof Tuner von Mercedes-Benz aus Affalterbach mal wieder in der höchsten Vollendung stilvoll Hand angelegt... : Mercedes-Benz CLK 63 AMG Black Series, W209, 2008, Hot Wheels, Powe Trip, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Mercedes-Benz CLK 63 AMG Black Series, W209, 2008
Lenkung : Linkslenker 
Update : Ja, neues Sondermodell in 2026
Rubrik : Power Trip, Premium, Pop Culture 
Produktionsort : Thailand
Farbe : Weißmetallic
Maßstab: ca. 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3 cm x 3,2 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 10,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )
 
Die fünfteilige Sonderserie mit dem klangvollen Namen "Power Trip" hält in der Vorstellung auch absolut das, was sie auf der Verpackung verspricht. Jede Menge Power! Der erste Vertreter dieser wundervollen Reihe ist der Mercedes-Benz CLK 63 AMG Black Series der Baureihe W209, welche salopp gesagt aus den Nullerjahren dieses Jahrhunderts kommt. Aus heutiger Sicht wäre das mit dem Jahrgang 2008 immer noch ein guter Gebrauchtwagen und gehört damit längst noch nicht zum alten Eisen, was auch dem gefälligen und harmonischen Design des Modells geschuldet ist. Bei Hot Wheels selber ist das Modell in diesem Modelljahr tatsächlich erst eine Zweiterscheinung und somit durchaus noch etwas rar in den meisten Sammlungen. In den Läden musste man sich meist erst gar keine Hoffnung machen, um das Modell zu erhalten, da die Modelljäger und spätere Aasgeier im Verkaufswesen sich die Modelle geschnappt haben, und um dann es für das Doppelte vom Ladenpreis zu verkaufen. Wer meint das Grundmodell zu kennen, liegt für unseren Maßstab 1/64 auch nicht falsch, denn Realtoy hatte so vor etwa 20 Jahren das normale Coupé sehr erfolgreich für vielleicht sogar ein ganzes Jahrzehnt im Programm. Die Modelle waren damals so gut, dass sie sogar über dem damaligen Matchboxniveau lagen und optisch echt was hermachten. Heute ist die Marke meines Wissens nahezu wieder Geschichte und die zumindest dem Modell nachfolgenden Modelle waren seinerzeit nahezu optisch grausam gestaltet und billig verarbeitet worden.   
 
Um beim Thema Qualität zu bleiben, ist das bei Hot Wheels heute natürlich eine ganz andere Nummer. Hochwertige Lacke, sehr gute Verarbeitung, ein hoher Detaillierungsgrad, eine Bodenplatte aus Metall sowie ein exzellentes Fahrwerk zeigen ganz eindeutig, dass in diesem Segment auch keiner an Hot Wheels vorbeikommt. Eigentlich ist das Modell zu schade zum Spielen, doch sollten es Kinder tatsächlich ihr Eigen nennen können, erhält man auch hier das beste und fahraktivste Spielzeug. Ich selber erwische mich ja auch bei jedem ausgepackten Modell, es mal etwas über die Tischplatte zu jagen. Spätestens der Pylonentest lässt mich die Welt um das Modell herum mal für einen Augenblick vergessen... .  
 
Zu den Details : fotorealistisch bedruckte Doppelscheinwerfer (hier sogar leicht bläulich angehaucht) und mit schwarzem Rand, Mercedes Kühlergrill innen Schwarz sowie mit drei silbernen waagerechten Streben versehen, Mercedesstern Plakette auf der Motorhaube, schwarze Frontziergitter in den seitlichen Ecken, weitere Lüftungsgitter in Schwarz und Silber in der Frontschürze unten, Seitenblinker in Orange (üblich bei einer gesonderten US Ausführung, sind zugleich auch Positionsleuchten), Kennzeichenplatte in Schwarz und bedruckt mit "AMG", seitliche Beschriftung an den vorderen Kotflügeln ( 6.3 AMG), Außenspiegel in Wagenfarbe, Scheibenwischer, stark getönte Scheiben, Dachantenne, schwarzer Heckspoiler auf dem Kofferraumdeckel, 10-Speichenfelge in Grau auf gummierten Reifen ohne Profil (Slicks), große mehrfarbige Heckleuchten in fotorealistischer Optik, dritte Bremsleuchte in Rot, Mercedesstern auf der Heckklappe, schwarzes Kennzeichen mit weißem Aufdruck "AMG", Modellbezeichnung "CLK 63" in schwarz als Aufdruck links auf der Heckklappe, schwarzer Firmenzusatz als Aufdruck "AMG" rechts auf der Heckklappe, je Seite eine zweiflutige Abgasanlage in Schwarz mit silbernen Endblenden sowie ein schwarzes Interieur.
 
Der unten gezeigte Mercedes-Benz CLK 63 AMG Black Series wurde nur zwischen 2007 und 2009 bei AMG in Affalterbach gebaut. Das Fotoexemplar liegt mit dem angegebenen Jahrgang genau dazwischen. AMG hauchte dem vom Design her sehr gelungenem und harmonischen W209 von Mercedes-Benz etwas mehr Leben ein und verbreiterte die Karosserie bei dem Kotflügeln. Eine andere Front und Heckschürze wurde ebenfalls notwendig. Motorentechnisch wanderte ein AMG V8 Motor mit rund 6,2 Liter Hubraum unter die Motorhaube. Das Kürzel "63" soll eigentlich den Hubraum aussagen, so dass Mercedes dann von den 6208ccm die Zahl von "08" endend aufwärts auf 6,3 Liter zumindest auf dem Papier änderte. 507 PS Leistung, 630 Newtonmeter Drehmoment, 300 Stundenkilometer in der Endspitze und nur 4,3 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer im Sprint sind klare Ansagen an die Leistung und dessen Entfaltung. Vielleicht ist das Coupé von der Leistung sogar so martialisch, weil es trotz des schweren V8 immer noch unter 1,8 Tonnen im Gewicht bleibt, was eine sehr respektable Leistung ist. Während die Leistung recht immens ist, ist auch der Durst des Automobils mit knapp fünfzehneinhalb Litern auf 100 Kilometern sehr hoch. Aber irgendetwas ist ja immer und angesichts des damaligen Preises und heutigen Wertes trotz Laufleistungen bis 100tsd Kilometer ist der Verbrauch als Kostenträger in der Tat zu vernachlässigen. So ein Auto ist mittlerweile eine Wertanlage und kein Daily Driver mehr.