Samstag, 29. August 2026

Hot Wheels erneuert das damalige Dickschiff von Mercedes-Benz in der Luxusklasse und zeigt, wie man dieses Modell unter heutigen Bedingungen bauen kann... : Mercedes-Benz 500 SEL, W140, 1991 bis 1998, Hot Wheels, Fast & Furious, 25 Years, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Mercedes-Benz 500 SEL, W140, 1991 bis 1998 
Update : Nein, aber neue Sondermodell in 2026 auf Basis des Modells von 2024 
Rubrik : Fast & Furious, 25 Years, Premium 
Produktionsort : Thailand
Farbe : Silbermetallic
Maßstab: 1/65
zu öffnen : nicht
Maße : ca. 8,0 cm x 3,2 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 10,00 € ( Kaufpreis neu in 2026 )
 
Wenn man die Erstfassung von Hot Wheels aus dem Jahr 2024 zu grunde legt, hat es immerhin in unserem Maßstab fast 32 Jahre gedauret, bis eine zweite S-Klasse dieses Typs auf den Markt gekommen ist. Matchbox baute zunächst ein Standardmodell für die Mainline und später noch ein schönes Sammlermodell, welches besser bedruckt war und eine Gummibereifung als Aussatttung mit auf den Weg bekommen hatte. Siku blieb beim beim Vorgänger W126 und Majorette fokussierte sich auf andere Modelle. Während das Matchboxmodell noch eine gewisse Leichtigkeit versprüht, ist das Hot Wheels Modell optisch ein Klotz geworden. Auch die gummierte Bereifung kostet dem Modell eine gewisse Dynamik, da diese oftmals an der Karosse kratzen. Die Nachberechnung des Maßstabs ergab, dass das Modell trotz einer guten Größe mit einem Punkt kleiner als der Vorgabe 1/64 entwickelt wurde. Das Modell ist in Summe nicht schlecht, aber das alte Matchboxmodell aus den 90er Jahren mit den zu öffnenden Türen ist immer noch der Hit in der Vitrine. Das Hot Wheels Modell hingegen ist ein schönes Spielzeug. 
 
Zu den Details : Flächenscheinwerfer in fotorealsitsischer optik aufgedruckt, orangefarbene Blinker seitlich hochkant stehend, Kühlergrill in Schwarz mit mehreren waagerechten und einer senkrechten Strebe sowie einer Komplettumrandung in Silber, breites Lüftungsgitter in Grau, schwarze Spoilerlippe, Andeutung der Mercedes Plakette auf der Motorhaube, stark getöntes Scheibenglas, Fahrerscheibe zur Hälft heruntergelassen, Außenspiegel außen und innen in Wagenfarbe, Schiebedach im Dach eingestanzt, die Sacco-Planken seitlich sind leider in Wagenfarbe lackiert worden, Türgriffe in Schwarz, grauen Sechsspeichenfelge auf gummierten Slicks, seitliche Schwellerleisten in Schwarz, kleiner Heckspoiler auf der Heckklappe, geriffelte Heckleuchten in Rot und Dunkelrot lackiert, unbedruckte Kennzeichenmulde am Heck, Mercedes Stern in Schwarz, Modellschriftzug "500 SEL" in Schwarz sowie ein schwarzes und schön detailliertes Interieur.    
 
Dieser Übermercedes war seinerzeit zwischen 1991 und 1998 ein Symbol für das "Technisch machbare" bei Mercedes Benz in Stuttgart. Trotz etwa 406.000 gebauten Exemplaren war die S-Klasse nicht der Erfolgswagen, der er hätte sein müssen, denn der zeitgleich gebaute 7er BMW wilderte kräftig in dessen Revier, blieb aber noch mit etwa 100.000 Stück unterhalb der gebauten S-Klassen. Motorentechnisch war der Mercedes nahezu gigantisch mit zwölf Motoren bestückt worden. Es gab vier Sechszylinder, vier Achtzylinder, zwei Zwölfzylinder als auch zwei Diesel. Der Einstieg lag beim Benziner bei 193 PS Leistung und beim Diesel bei nur 150 PS Leistung, wobei der Diesel dann auch schon mit der Masse des Fahrzeuges echt zu kämpfen hatte. Der erste Zwölfzylinder hatte 408 PS und benötigte nur 6 Sekunden, um die tonnenschwere Masse auf 100 Stundenkilometer zu bekommen. Verbrauchstechnisch war er zudem ein Albtraum und kam mit über 20 Liter Verbrauch auch in die Nähe eines Panzerverbrauchs. Die Über-S.Klasse von Mercedes kam äußerlich äußerst wuchtig daher und glich schon fast einem deutschen Panzer. Um dieses Modell auch selber einparken zu können, entwickelte Mercedes Peilstäbe, welche dann elektrisch ausfuhren. Spötterisch wurde anfang der 90er Jahre mehrfach in Fachzeitschriften behauptet, dass diese S-Klasse um den damaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl herumgebaut wurde. Auch die Geschichte mit dem Sylt-Shuttle Zug von Niebüll nach Westerland, wo angeblich diese S-Klasse beim erstmaligen Auffahren sich in dem Autoreisezug aufgrund der Größe verkeilte, somit nicht auf den Shuttle-Zug passte, hält sich bis heute wehement aufrecht. 
 
Den Kampf um den imposantesten Motor unter der Haube des deutschen Flagschiffes verlor diese S-Klasse gegen die Konkurrenz aus München. BMW baute erstmalig nach dem zweiten Weltkrieg den ersten deutschen Nachkriegs-Zwölfzylinder in den 7er BMW ein und die Ingenieure und Kunden zogen bei Mercedes Benz recht lange Gesichter. Es dauerte über ein Jahr, in dem dann endlich einen vergleichbaren Motor im Mercedes anbieten konnte, doch die ewige Überheblichkeit von Mercedes gegenüber BMW verstummte in jenen Tagen. Auch die 5er Baureihe setzte zeitgleich der E-Klasse zunehmend zu und zeigte auf, dass Mercedes sich in einer Art Dornröschenschlaf befunden haben muss und nicht unbedingt dauerhaft die Nummer 1 in Deutschland bleiben muss. Die Krone des Automobilbaus wurde zumindest erstmalig in jenen Tagen zwischen München und Stuttgart geteilt. Auch um die Abverkäufe des W-140 kursieren so manche Gerüchte, die nicht wirklich verkehrt erscheinen. Während hierzulande keiner diese S-Klasse noch haben wollte, schienen die Russen ganz scharf auf diesen Übermercedes gewesen zu sein und kauften die Restbestände dann vergünstigt auf.  
 











Mittwoch, 26. August 2026

Schuco´s ewiger Porsche 911er aus dem Turbozeitalter darf auch bei Minimax in der Neuzeit überleben und kommt in einem zeitgeistigen Braunmetallic in den Handel... : Porsche 911 Turbo (930), 1975, Schuco (Minimax Import & Export Ltd.), Modelljahrgang 2026

Hersteller : Schuco (Minimax Import & Export Ltd.)
Modell : Porsche 911 Turbo (930), 1975
Lenkung : Linkslenker 
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2026
Rubrik : Edition 1: 64
Produktionsort : China
Farbe : Braunmetallic (Braunkupferdiamant Metallic, Originalfarbton)
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,8 cm x 2,7 cm x 1,9 cm (l/b/h)
Preis : ca. 18,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )

Dieser Porsche 911 Turbo (930) aus 1975 war mit eines der ersten Modelle von Schuco´s neuer 1:64 Linie und schlug auch gleich aufgrund der wunderschönen und leicht bezaubernden Optik ein wie eine Bombe. Auch wenn man sich selber manchmal dachte, ob man noch einen weiteren 911er in der Sammlung benötigt, sollte man immer an das gute alte Sprichwort denken : "Haben" ist besser als "brauchen"! Also Grund genug für Minimax auch das Modell in die Neuzeit zu retten, da noch nicht jede Originalfarbe bedruckt und somit die eigentliche Geschichte des Turbomodells auch noch nicht vollständig auserzählt wurde, sollte man noch in den Vitrinen und Regalen der Nation für weitere Modelle etwas Platz lassen. Bis auf eine leichte Schiefstellung erscheint das Modell qualitativ noch auf dem gleichem Niveau wie zuvor zu sein. Vielleicht hat man bei Minimax mit dem Fahrwerk etwas experimentiert, da die Fahrerseite einen etwas größeren Abstand zwischen Kotflügel und Gummireifen aufweist. Das Modell rollt aber gut.  
 
Dass ich mir die Sondermodelle "Collection" inklusive der derzeit aktuellen fünften Welle von Majorette in den Einzelshowkästen ebenfalls besorgt habe, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Doch beim Betrachten der Modelle sahen alle Modelle nie so aus, als wären sie direkt von Majorette entwickelt oder gebaut worden, weil sie schon durchgehend im Maßstab 1:64 sind und qualitativ plötzlich andere Details im Focus stehen hatten, als es sonst bei den üblichen eigenen Modellen der Fall war. Heute habe ich bei der aktuellen Präsentation des ehemaligen Schucomodelle feststellen müssen, dass das Minimax Modell dem Majorette Collection Modell bis auf vier Punkte absolut gleicht, so dass diese Modelle tatsächlich als "identisch" gelten können, da der Großteil an Gleichheit passt. Die Modelle sollte sich somit jeder Sammler mal nebeneinander stellen : Abweichung 1 zeigt beim Minimaxmodell die Scheibenwischer auf der Fahrerseite links, Abweichung 2 zeigt beim Minimaxmodell an der Fahrzeugfront eine Kennzeichenfläche, Abweichung 3 zeigt beim Minimaxmodell deutlich dünnere Reifen bei gleicher Fuchsfelge und Abweichung 4 besteht bei den Heckleuchten, wo das mehrfarbige Plastik nicht bedruckt wurde. Ansonsten sind die Modelle absolut gleich. Damit wäre der Majorette Colletion Produzent zumindest bei diesem Modell mit großer Wahrscheinlichkeit also Minimax.

Zu den Details: Rundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik, Porsche Markenemblem auf Motorhaube, waagerechte orangefarbene Blinker innerhalb der Stoßstange, schwarze Stoßleisten vorne und hinten, Nebelscheinwerfer in Silber mit schwarzem Gehäuse, kleine Spoilerlippe in Verbindung mit Teilen des Kotflügels, Außenspiegel links (der rechte Außenspiegel ist in der Tat nicht montiert), Scheibenwischer in Schwarz, Scheibenumrandung in Schwarz (bis auf Frontscheibe), leicht getöntes Colorglas, schwarze unterläufige Frontschürze mit der Stoßstange vorne verbunden, seitliche Blinker in Orange in den vorderen Kotflügeln, seitliche Zierleisten unten an der Tür sowie ein geschwärzter Teil als Schmutzabweiser am hinteren Kotflügel, Motorhaubengrill mit kleinem Zusatzgitter am Heck in Schwarz, Stoßkante des Heckflügels in Schwarz, Schiebedach, B-Säule in Schwarz, schön gestylte und geschwärzte Fuchsfelgen (originales Design!), profilierte Gummireifen, Rückleuchten aus mehrfarbigen und durchsichtigem Plastik in Rot, Gelb und Silber, "Porsche" Schriftzug in Silber auf der Heckplastikblende, schwarze hochkant stehende Bumper (Stoßstangenteilstücke), ein schwarzer Auspuff auf der Fahrerseite hinten sowie ein hoch detailliertes Interieur in Hellbraun (siehe am Ende der Bilder ein Detailfoto aus dem Innenraum).
 
Zu der Historie des Porsche 911 (1975) : Das G-Modell gilt in der Bauzeit von etwa 1975 bis 1989 optisch mit zu den beliebtesten Varianten der Baureihe 911, weil es sozusagen das Urmodell aus den 60er Jahren mit der Wohlstandsneuzeit der 70er und 80er Jahre verbindet. Aus der ehemals recht glatten Form wird nun ein Muskel bepackter Bolide hergestellt, dessen markante Front und dem ebenfalls markanten Heckspoiler die Kraft auf den Leib geschrieben wird. Auch wenn die zusätzliche Modellbezeichnung "930" bei diesem Modell entfallen ist, kennzeichnet sie doch den 911 Turbo als solchen aus. Die Zahl verweist auf den Dreiliter Hubraum des Sechszylinder Boxermotors aus dem Carrra RS, und spiegelte mit dieser Ansage damit auch mit rund 260 PS Leistung den schnellsten in Serie in Deutschland hergestellten Sportwagen ab 1975 wieder. Diesen Titel konnte er zumindest bis etwa 1986 behalten, ehe ihm der erste BMW M5 der Baureihe E28 auf den Leib rückte und ihn vom Thron stieß. Weiterhin ist dieses Modell der erste Porsche, in dem ein Turbolader verbaut wurde. Ohne die 3,3 Liter Version ist alleine der Dreiliter Porsche nur rund 2850 Mal zwischen 1974 und 1976 gebaut worden.  
 











  

Montag, 24. August 2026

Team Transport hat momentan eindeutig den japanischen Motorsport und speziell die sportlichen Honda Modelle im Focus...(2) : Honda Civic Type R, 2024 & Kousoku Hauler, Hot Wheels, Team Transport, Walmart Legends Tour Exclusive, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Hot Wheels
Modelle : Honda Civic Type R, 2024 & Kousoku Hauler
Lenkung : Linkslenker & Linkslenker 
Update : Ja, sowohl bei dem PKW als auch LKW Modell in 2026
Rubrik : Team Transport, Walmart Legends Tour Exclusive, Premium, Car Culture
Produktionsort : Thailand
Farbe : beide Modelle in Weiß (Championship White) + Gelb + Schwarz
Maßstab : 1/64
zu öffnen : Laderampe des Kousoku Hauler lässt sich abklappen
Maße Modelle: ca. 7,3 cm x 3,2 cm x 2,3 cm & 13,6 cm x 4,2 cm x 4,7 cm (l/b/h)
Preis : ca. 20,00€ ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )
 
In der heutigen Vorstellung gibt es wieder einmal ein schönes Gespann aus Transporter und Fahrzeug von der seit Anbeginn hoch nachgefragten Walmart Legends Tour Exclusive. Ich kann mich noch genau erinnern, wie schwierig es war, dieses Sondermodell immer im Ausland zu besorgen. Manche Gespanne hatten aufgrund eines gierigen Verkäufers echt hoche Einzelpreise von 80 bis zu 100 Euro inklusive Versand und wurden auch nur einzeln verschickt. Einige wenige Verkäufer boten gleich das zweite Modell mit an, um sich dann das zu haltende Modell durch den Verkauf des zweiten Modells finanzieren zu können. In der Regel kamen diese Modelle bei mir bis 2024 aus den USA. Der 2023er Jahrgang des Legends Tour Doppel war in der Besorgung eine Vollkatastrophe und kam mangels vernünftiger Angebote aus Australien. Somit legte dann das Modell etwa 16.000 Kilometer zurück. Irre, oder nicht? Ich bin da aber nicht der einzige, der tatsächlich seine Sammlung mit bestimmten Modellen aus aller Welt bezieht. Der erste entspannte Jahrgang aus Deutschland war 2025, was sich hoffentlich weiter so fortführen wird. Alleine schon deshalb, dass die Modelle nicht um die halbe Welt fliegen müssen.       
 
Ein paar Worte muss ich allerdings noch zu diesem exzellenten Motorsportmodell verlieren, welches mich in punkto der Fahrwerksleistungen deutlich mehr als sonst beeindruckt hat. Der aktuelle Honda Civic wurde von Hot Wheels beim Fahrwerk gefühlt von links nach rechts gedreht und ist absolut spurstabil in jeder Lage. Egal ob kurzer oder lang gefahrenen Lastwechsel, eng oder weit gefahrene Kurven sowie ein abrupter Bremsversuch zeigen auf, dass die montierten Slicks eine absolut perfekte Bodenhaftung haben. Das Modell rutscht nicht einen Milimeter aus dem Spurverlauf heraus. Ein mit Sicherheit dazu beitragender und entscheidender Punkt ist die Bodenplatte aus Metall und dass der Schwerpunkt des Modellfahrzeuges auch nicht nur gefühlt in der Mitte liegt. "SO" sehen Rennsportsieger aus, welche vom Sprint am Start bis zum Zieleinlauf der Konkurrenz problemlos davonfahren. Meine Nummer 1. Chapeau Hot Wheels !!!  
 
Zu den Details des Honda Civic : fotorealistisch bedruckte Flächenscheinwerfer mit Einzelleuchtendarstellung in Schwarz eingefasst, Kühlergrill in Schwarz sowie mit angehauchter silberner Wabenoptik, silbernes Honda Emblem auf rotem Grund, rote Dekorleiste auf dem Kühler und über dem Honda Emblem platziert, Seitenblinker in Orange, Lüftungsecken ohne Aufdruck, großes schwarzes Lüftunsggitter mit Wabenoptik innerhalb der Frontschürze, schwarze Spoilerlippe an der Front mit einer einer leichten Übertiefe von bis zu zwei Milimetern, Außenspiegel außen in Schwarz und innen silbern, Scheibenwischer, Dachantenne, geschwärzte Scheibenumrandung seitlich, schwarze B-Säule, Motorsportbedruckung auf den Haupt- und Seitenflächen "Hot Wheels Legends Tour (hier sind der Hot Wheels Schriftzug als auch der "Tour" Schriftzug in Gelb aufgedruckt) / Powerd by Mobil (Motoröl Hersteller) / Rennsportnummer 26 (hier ist auch das Jahr gemeint)", dazu gibt es noch die typischen "Legends Farben" Gelb als Flächenaufdruck sowie Schwarz hier als Wabenaufdruck, großer und schwarzer Heckspoiler aus Plastik am Heck, filigrane Zehnspeichenfelge in Weiß (immer noch eine der schönsten Hot Wheels Felgen), gummierte Slicks, Flächenheckleuchten mehrfarbig in fotorealistischer Darstellung und untereinander mit einer Leiste verbunden, Honda Emblem auf der Heckklappe in Silber auf rotem Grund und Silbereinfassung, Modellschriftzug in Schwarz "CIVIC" (links) und "Type R" (rechts) in Schwarz und Rot, Positionsleuchten in Rot auf schwarzer Einbauschale, schwarzes Flächenkennzeichen sowie in Gelb der Hot Wheels Aufdruck, hochgezogene Heckschürze in Schwarz mit zwei silbernen Endrohren in Rund sowie ein schwarzes Interieur.
 
Die neue Transporterreihe in Form des Kousoku Haulers gehört zu den derzeit stärksten und besten Transportern von Hot Wheels überhaupt und zielt voll auf den japanischen Motorsport. Dabei wird der Motorsport in seiner Optik direkt von den Fahrzeugen auch auf den Transporter übertragen. Darüber hinaus steht hier Honda mit im Mittelpunkt so dass in dieser Reihe auch Modelle gezeigt werden, welche in der Mainline noch nicht aufgetaucht sind. Vor wenigen Wochen wurde das gleiche Modell von Bride Motorsport dargestellt, welches sich dem heute gezeigten Modell bis auf die Aufdrucke absolut gleicht. 
 
Zum guten Schluss gibt es noch ein paar Worte ohne Detailaufzählung zu dem spannenden Rennsporttransporter, welcher zwei Automodelle transportieren kann. Die Stellflächen sind starr und die Heckklappe dynamisch und beweglich. Ein witziges Gimmick ist der Abschlepphaken auf der unteren Standfläche. Hot Wheels verweist korrekt auf den Jahrgang 1990 sowie aufgrund der Optik mit dem speziellen Spoiler auf den sogenannten "Japan Style". Zugegeben, wenn man erst einmal einfach denkt, könnte man bei so einem Transporter erst einmal auf Nissan tippen, wobei Nissan hier definitiv nicht der Hersteller ist. Ebenso wichtig und präsent ist hier der japanische Hersteller von Transport- und Nutzfahrzeugen HINO im Transportergeschäft. Und damit kann man den Transporter eindeutig auch als "Hino Ranger Hauler" von 1990 identifizieren. Die Marke HINO ist bereits 84 Jahre alt und gehört einem großen Mischkonzern an. Nach einem Wirtschaftsbericht im Internet sind sowohl Toyota als auch Daimler Truck an den LKW Fahrzeugen mit rund 25% seit 2025 beteiligt.
 
















  

Samstag, 22. August 2026

Minimax streicht dem VW Golf Modell die Bezeichnung "GTi" und feiert das zehnjährige Jubiläum des Grundmodell VW Golf 1 im eigenen Programm... : VW Golf 1, Typ 17, 1974 bis 1983, Schuco (Minimax Import & Export Ltd.), Modelljahrgang 2026

Hersteller : Schuco (Minimax Import & Export Ltd.)
Modell : VW Golf 1, Typ 17, 1974 bis 1983
Lenkung : Linkslenker 
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2026
Rubrik : Edition 1:64
Produktionsort : China
Farbe : Hellblau (Monacoblau, Originalfarbton 1981)
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 5,8 cm x 2,2 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 14,50 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )

Ich persönlich finde die Entscheidung von Minimax, auf den Zusatz "GTi" bei dem VW Golf 1 zu verzichten, mehr als mutig und tatsächlich auch sinnvoll. Matchbox und Majorette hatten sich in der jüngsten Zeit fast schon eine regelrechte Modellschlacht mit dem VW Golf 1 GTi geliefert und das trotz der Modelle, welche man in den 70er Jahren bereits produzierte hatte. Überhaupt baute irgendwie jeder den VW Golf nach, so dass mindestens noch die Sikumodelle als auch die Schucomodelle 1:66 sowie Tomica als auch Polistil mit hinzugezählt werden müssen. 

Qualitativ trennt sich dieses normale Minimaxmodell von dem vorherigen Schucomodell gewaltig. Ein Lackmangel oder ein eingedrückter Lackschaden am vorderen Kotflügel wurde bereits im Werk beseitigt. Die Aufdrucke der schwarzen Scheibenumrandungen sind nicht gerade, so dass es aussieht, als hätte die Dachform Knicke. Der Grundreifen als Gummireifen ist viel zu groß für das Modell. Erst wenn man die Schrauben des Modells löst, hat zumindest die Vorderachse einen halbwegs guten Lauf. Die Hinterachse hat das Problem, dass der Reifen das Radhaus komplett ausfüllt und das rad sich entsprechend dadurch nicht flüssig dreht. Viellecht kann man die Mängel noch bei Teppich verschleiern aber bei glatten Untergründen hat das Modell definitiv ein Problem. Ok, es ist ja auch eher ein Vitrinenmodell, aber dennoch fließen diese Punkte in meine Bewertung ein, so dass das Modell nur ein Durchschnittsmodell ist und verbessert anstatt verschlimmbessert werden muss. 

Zu den Details : Rundscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik, schwarzer Kühlergrill mit mittig platziertem VW Emblem in Silber, "GTi" Platzhalter in Schwarz unbedruckt noch vorhanden, orangefarbene waagerechte Blinker, Frontspoiler in Schwarz, Stoßstangen an der Front undem Heck des Modells in Schwarz, schwarze Scheibenwischer, Außenspiegel auf der Fahrerseite in Wagenfarbe lackiert (zu dem Zeitpunkt gab es nur einen Außenspiegel in der Serie. Der zweite Außenspiegel musste immer dazu gekauft werden!), schwarzer Dekorstreifen seitlich (Gürtellinie des Modells), Türgriffe und Tankdeckel in Schwarz, silberne Grundfelge auf gummierten und profilierten Reifen (das ist auch eine Originalfelge vom Golf 1), mehrfarbiges durchsichtiges Plastik als Rückleuchten, Hersteller- und Modellschriftzug "VOLKSWAGEN" in Silber auf schwarzem Grund (auch dieses Detail hatten viele Modelle wobei der Schriftzug oftmals verchromt war und der schwarze Anteil dann ein Gummiduplikat zwischen Blech und Chrom war!), Heckscheibenwischer in Schwarz, Auspuff in Farbe der Bodenplatte (hier Schwarz) sowie ein detailliertes, dunkelgraues Interieur.

Volkswagen steckte Anfang der 70er Jahre tief in der Absatzkrise, da seine ehemaligen Zugpferde mit luftgekühltem Motor nicht mehr den erhofften Erfolg im Verkauf brachten. VW brauchte dringend in fast allen Klassen Nachfolger, welche technisch auch tatsächlich "Uptodate" waren, um mit der Konkurrenz mitzuhalten. Ab 1974 wurde der VW Golf 1 in den Werken gebaut und wurde tatsächlich auf Anhieb ein Erfolg. Volkswagen baute hier einen Dreitürer, einen Fünftürer sowie auch ein Cabriolet, welches aufgrund des Überrollbügels auch "Erdbeerkörbchen" im Volksmund genant wurde. Insgesamt setzte man vom Golf 1 rund sechs Millionen Modelle ab, wovon bereits jeder sechste ein Diesel war. Auch das Cabriolet war für seine Verhältnisse überdurchschnittlich erfolgreich, denn VW setzte etwa 389tsd Stück davon ab.   

Damals konnte die Kundschaft bei den Autoherstellern noch richtig viel Auswahl im Motorenbau vorfinden. Volkswagen baute elf Motoren beim VW Golf 1, um so breit aufgefächert zu sein, so dass man Sparfüchse und auch sportliche Fahrer zugleich als Kunden gewinnen konnte. Neben acht Benzinmotoren mit einer leistungsspanne von 50PS beim Einstiegsmodell bishin zum 110 PS starken GTi gab es auch zwei Diesel mit 50 PS und 54 PS und sogar schon einen Turbodiesel mit 70 PS Leistung. Da sich in den 80er Jahren schon einige Autohersteller mit der Verbrauchssenkung beschäftigten, gab es bei VW frühzeitig die Formel E Automodelle, so dass der Verbrauch um ein bis ganze drei Liter nach unten differierte, was bis zu 30% Einsparung entsprach. Formel E Motoren waren ausschließlich in  Vergasermotoren zu finden.