Donnerstag, 18. Juni 2026

Hot Wheels kramt in den Geschichtsbüchern und holt eine faszinierende Motorsportlegende von Maserati aus den 60er Jahren in den Handel... : Maserati Tipo 61, 1961, Hot Wheels, HW Starting Grid, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Maserati Tipo 61, 1961
Update : Nein, neues Modell in 2026
Rubrik : HW Starting Grid 
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Weiß mit blauem Streifendekor
Maßstab : ca. 1/65
zu öffnen : nichts  
Maße : ca. 6,8 cm x 2,8 cm x 1,7 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,60 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026) 
 
Bei solchen Modellen bin ich tatsächlich immer etwas aufgeregt und kann es auch kaum erwarten, wenn ich so etwas im Laden entdecke, das auch endlich zu Hause auszupacken, um es von allen Seiten zu betrachten. Das Hot Wheels immer weiter erfolgreich den immens großen Motorsportbereich für sich nutzt, habe ich ja bereits vor Jahren hervor gesehen und in diesem Blog beschrieben, als das Thema Motorsport in der Rubrik Team Transport aufgekommen ist und das man hier in nahezu unendlich vielen Varianten LKW Modelle und PKW Modelle kombinieren kann. Ich würde auch einmal positiv in die Zukunft blicken wollen, dass Hot Wheels dieses höchst würdige Modell mit dem schönen Fiat 642 RN" Bartoletti Transporter kombinieren wird, da der Originaltransporter seinerzeit im späteren Lebenszyklus sogar Maserati Modelle transportiert hatte. Was man sich angesichts dieses Modell auch sofort wünschen kann, ist eine vollständig bedruckte Premiumversion. Verdient hätte es das Modell auf jeden Fall. Während die Aufdrucke noch relativ gering erscheinen, hat Hot Wheels hier den Innenraum des Sportwagens ordentlich aufgehübscht, so dass ich deswegen auch ein solches Bild mit beigelegt habe. Der Sitz ist konturiert worden, ebenso die inneren Verkleidungsteile wie der Ablage ( wobei das in Realität keine Ablage sondern ein Gitterkäfig ist) über den Instrumenten und dem freien Platz neben dem Fahrersitz. Wenn man genau hinsieht, entdeckt man zudem ein wunderschönes Dreispeichenlenkrad (vermutlich von Nardi). Da stiehlt das Interieur fast schon dem Modell die Show! Was Hot Wheels allerdings auch gelungen ist, dass man hier ein mir unbekanntes Fahrzeug in den Handel bringt, was schon tatsächlich sehr selten vorkommt... . 
 
Hot Wheels oder dessen Mitarbeiter müssen hier tatsächlich mitlesen, denn es scheint so, als hätte man die Fahrwerksthematik wie bei Majorette nun auch in die eigene Agenda übernommen, um Verbesserungen vorzunehmen. Die neue Felge aus den letzten Zügen des alten Jahres wird derzeit nur in einem Ford Hot Rod benutzt, wobei sie tatsächlich bestens auch zu diesem Modell im Motorsport passt. Frazer Campell ist der Entwerfer der Felge und leitet damit auch eine neue Ära im Bereich Reifen und Fahrwerk bei Hot Wheels ein. Witzig ist, dass das Modell einen anderen Entwerfer bei dem Modell an sich ausweist. Doch nun wieder zurück zu den Fahreigenschaften und meinem persönlichen Pylonentest. Als erstes fällt die äußerst geringe Geräuschentwicklung bei einem leichten Druck auf das Automodell auf, was aber auch bei einem Reifenquerschnitt von nur 1,5 Milimetern plausibel erscheint. Warum? Der Reifen hat deutlich weniger Masse oder Standfläche als ein regulärer Hot Wheels, somit dann auch einen deutlich geringeren Leeraum zur Schallübertragung im Reifeninneren. Wenn man einmal auf den zuvor veröffentlicheten Ford Galaxie 500 schaut, liegt dort der Reifenquerschnitt bei 5,5 bis 6 Milimeter und hat somit deutlich mehr "Volumen oder Körper". Trotz einem leicht kratzenden Geräusch beim Slalom und Kontakt des Reifens mit der Karosse, blockiert hier kein einzelner Reifen bei dem Maserati. Und das sogar bei lang oder kurz aufgestellten Pylonen. Das Modell meistert auf eine neue Art den Pylonenparcours und zudem die Thematik von sehr eng und sehr weit gefahren Kurven. Insbesondere bei de zuletzt genannten Kurven mag man fast schon von einer gewissen "Eleganz" sprechen. Und es handelt sich dabei um echte Motorsport Eigenschaften. Witziger Weise heißt die neue Bereifung "Wire Wheel in Motion", so dass man insbesondere in diesem Fall auch tatsächlich von Emotionen sprechen kann. 
 
Zu den Details : detaillierte Zinkgusskarosse mit einer Andeutung von Doppeleuchten und Gittern sowie einem Tankdeckel am Heck, blaues Streifendekor aufgedruckt, Rennwagennummer "25" in Schwarz aufgedruckt, Hot Wheels Flagge seitlich aufgedruckt, gebogene Klarglasscheibe (geht über die Front zu den Seiten weg), verchromtes Interieur mit einem Sitz sowie einer detaillierten Lenkraddarstellung, Darstellung einer verchromten Abgasanlage auf der Fahrerseite, zweite Veröffentlichung der neuen Reifenform bei Hot Wheels, Heckleuchten in den abgerundeten Teilbereichen der Karosse am Ende erkennbar, das fahrzeug ist ein Rechtslenker. 

Der Maserati Tipo 61 ist schon ein mehr als beindruckender Rennwagen gewesen und macht auch in der Optik viel her. Gebaut wurde das Grundfahrzeug zwischen 1959 und 1961 wobei die Zahl hinter dem Teilnamen Tipo immer den Jahrgang des Modells meint. Dieses ist zudem wichtig, da sich die Modelljahrgänge deutlich in der Leistung der Motoren unterscheidet. Das unten gezeigte Modell des Jahrgangs 1961 weist einen Zweiliter Reihenvierzylinder aus, welcher interessanter Weise um 45 Grad im Einbau geneigt wurde. Hersteller machen das um den Platzbedarf im Motorraum zu minimieren und den Schwerpunkt gleichzeitig zu optimieren. Die Fahrdynamik wird ebenfalls verbessert. Bei einem Fahrzeuggewicht von knapp 600 Kilogramm stehen rund 250 PS zur Verfügung, welche dann für eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 300 Stundenkilometer sorgen. Das Fahrzeug bekam zudem noch den Spitznamen "Birdcage" aufgrund des filigranen Gitterrohrrahmens unter den Verkleidungsteilen, welcher zudem auch im Innenraum an den Seiten sowie über den Instrumenten gut zu erkennen ist. Maserati dominierte kurzzeitig damit den Motorsport in den USA und gewann zudem auch zweimal das 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring. Schätzungsweise wurden etwa 16 bis 17 Fahrzeuge de Jahrgangs 1961 gebaut. Nimmt man das Vormodell mit der Nummer 60 dazu, sind nach Angaben des Rennsportmagazins "radical" rund 22 Stück in Summe gebaut worden.
 









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