Mittwoch, 3. Juni 2026

Matchbox schließt mit dieser Toyota Celica Generation eine bisher noch empfindliche Lücke in der gesamten Modellhistorie aller Celica´s... : Toyota Celica, 1993, fünfte Generation, Matchbox, MBX Showroom, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Matchbox
Modell : Toyota Celica, 1993, fünfte Generation
Update : Nein, neues Modell in 2026 
Rubrik : Mainline, MBX Showroom
Produktionsort : Thailand
Farbe : Rot (Super Red, Originalfarbton)
Maßstab : ca. 1/62
zu öffnen : nichts
Maße Modell : ca. 7,2 cm x 3,0 cm x 2,1 cm (l/b/h) 
Preis : ca. 6,50 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )   

Matchbox macht genau das, was ich mir schon seit Jahren von einem Modellautohersteller so wünsche. Man findet die Lücken in einer bisher beliebten Baureihe und baut dann genau diese Fehlstellen nach. So ist das bei Matchbox auch bei dieser Toyota Celica Generation gekommen, das Matchbox hier den letzten Baustein der sieben Generationen von Celicas herausgefunden hat und mit der unten gezeigten Variante aktuell nachbaut und anbietet. Und die bisher fehlende Variante gehört sogar zu den attraktiven Modellen der gesamten Baureihe, welche durchaus bei einem global Player etwas eher hätten nachgebaut werden können. 
 
Matchbox hat mit diesem Modell wieder einmal bewiesen, dass man die sensible Thematik der richtigen Proportion sehr gut im Griff hat. Die Farbe passt, die Details passen und selbst die standartisierte Felge in Weiß steht dem japanischen Sportwagen sehr gut. Wenn Matchbox das Serienmodell nachbauen darf, geht die sportive Rallyversion, welche durch Carlos Sainz bekannt wurde, voraussichtlich an Hot Wheels und wird somit mit großer Spannung und großer Hoffnung in einer der sportlichen Sonderserien wie den Thrill Climbers (oder ähnlichen Serien) als Premiummodell erwartet. Interessanter Weise ist Matchbox mit diesem Modell dieses Mal zeitlich etwas eher auf den Markt gekommen als Tomica. Vielleicht mag es daran liegen, dass Tomica´s Erstfassung als gesondertes und teureres Premiummodel startet und voraussichtlich erst deutlich später in deren Mainline zu finden sein wird.
 
Zu den Details : Teilscheinwerfer in den Frontecken außen, schwarzes Ziergitter über die gesamte Fahrzeugbreite (beinhaltet auch den Teilverschluss der Klappscheinwerfer innen), waagerechte Blinker in Orange unter den geschlossenen Scheinwerfern, waagerecht positionierte Lüftungsgitter in Schwarz, Lüftungsgitter in Schwarz in den jeweiligen Außenecken, Toyota Emblem mittig auf der Motorhaube am vorderen Rand, Lufthutze auf der Motorhaube, Außenspiegel, Scheibenwischer, leicht getöntes Scheibenglas, Heckscheibenwischer, Standard Sechspeichenfelge in Weiß (eine Einstiegsfelge der Mainline), einflutige Abgasanlage auf der Beifahrerseite in Schwarz, mehrfarbige Heckleuchten in schwarzer Umrandung fotorealistisch aufgedruckt, Kennzeichenblende schwarz umrandet, aufgedrucktes Kennzeichen am Heck mit Silberrand außen und geschwärzter Fläche innen, Kennzeichenschriftzug "CELICA" in Silber, Toyota Emblem mittig auf der Heckklappe, kleiner Heckklappenspoiler in Wagenfarbe, Schriftzug "Toyota Celica" in Silber links am Heck, Schriftzug "turbo 4WD (4WD= Four Wheel Drive, also Allradantrieb) in Silber rechts, Linkslenker sowie ein graues Interieur.
 
Die fünfte Modellgeneration des japanischen Sportwagens mit einer bewegten Historie gehört auch gleich mit zu den besten Modellen aus allen bisherigen Baureihen der Celica´s. Für die weltweite Vermarktung stehen ausschließlich Vierzylindermotoren zur Verfügen, welche in der Regel ab dem Einstieg 1,6 Liter Hubraum und im weiteren Leistungsverlauf rund 2,0 Liter Hubraum aufweisen. Nur der Nordamerikanische Markt hatte noch gesondert einen 2,2 Liter Motor spendiert bekommen. Die Motoren leisten ab dem Einstieg rund 105 PS und enden in der nromalen Serie bei 204 PS. Die Ausnahme macht hier das rund 4 PS stärkere Sondermodell "Carlos Sainz", welches in Anlehnung an die ganzen Rallyerfolge des gleichnamigen Rennfahrers erinnert. Die Celica der fünften Generation hatte ein besonderes Merkmal, welches die Vorgänger noch nicht hatten. Toyota investierte seinerzeit bei der Gesamtkonstruktion des Fahrwerks viel Geld in die Entwicklung eines elektronisch gesteuerten Fahrwerkes, welches mit Sensoren im Bereich der hydraulischen Dämpfer ausgestattet war und sich somit auch damit von der Konkurrenz absetzte. Auch die 16 Ventiltechnik bei dem Motor war Anfang der 90er Jahre noch lange keine Selbstverständlichkeit, so dass Toyota hier mit den großen Deutschen Herstellern gleichzog. Das Topmodell kostete bereits 57.500 DM und nur das auf 5.000 Stück limitierte Sondermodell war noch einmal rund 8.000 DM teurer.         
 








  

Montag, 1. Juni 2026

Heute gehen wir mit einem der aktuellen Majorettemodelle der Spielfreude und somit auch der Fahrdynamik noch einmal auf den Grund... : BMW M3, Typ E30, Majorette, Premium Cars, BMW Edition, Modelljahrgang 2025 / 2026

Hersteller : Majorette
Modell : BMW M3, Typ E30
Update : Nein, neues Modell mit parallel gebauten Derivaten in 2025 / 2026
Modellnummern : REF 257F
Rubrik : Premium Cars, BMW Edition
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : der 22.12.25 & 22.09.25
Farben : Rot (Brilliantrot, Originalfarbton) & Schwarz ( Schwarz / Glanzschwarz, Originalfarbton)
Maßstab : ca. 1/60
zu öffnen : die Türen
Maße : ca. je 7,3 cm x 2,8 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. je 6,00 € (Kaufpreis neu in 2026)  
 
Auch wenn ich schon einiges über dieses Modell sowohl bei Majorette als auch bei anderen Herstellern geschrieben habe, möchte ich dennoch etwas mehr über die Dynamik und die Spielfreudigkeit des Modells bei Majorette schreiben und diese auch gesondert hervorheben. Es ist durchaus positiv gemeint, wenn ich sage, dass man bei so einem Modell eine komplette Rolle Rückärts in punkto Spieltrieb betrieben hat, denn Kinder stehen bei diesem Modell tatsächlich primär im Focus (oder spielfreudige Erwachsene, die eigentlich sonst nur mit den großen Autos spielen). Heute steht hier der BMW M3 E30 vor mir und in Gedanken flimmert sofort der BMW 733i in einem Hellgrünmetallic auf (damals hieß das noch Resedagrün), mit dem ich noch selber im Sandkasten, auf Asphalt oder vorzugsweise auf Teppichen aller Art gespielt habe. Auch wenn Matchbox und Hot Wheels auf ihre Art und Weise die Fahrwerke markentypisch peekt getrimmt haben, so unterscheidet sich Majorette doch wie früher auch deutlich davon und zeigt auch das, was man seinerzeit bei nahezu allen Modellen mit der verchromten Dreisternfelge ab den 70er Jahren über mindestens etwas mehr als zwei Jahrzehnte verkauft hat. 
 
Dieser BMW M3 E30 ist ein echtes Spielmobil. Es schreit förmlich "Nutz mich und spiel mit mir...", denn es ist äußerst agil und höchst dynamisch. Kein (oder kaum ein anderes) Majorette Modell lässt die Reifen so tief in die Karosse tauchen wie dieses und bleibt dabei noch in der Spur. Insbesondere als Hecktriebler lässt sich das Kurvenräubern sehr schön nachstellen, da der BMW hinten viel tiefer eintaucht als vorne.
Durch die unterschiedliche Druckintensität der Fingersteuerung agiert das Modell im Prinzip wie ein Originalfahrzeug. Je nach Fingerstellung senkt sich beim Beschleunigen das Heck und hebt sich leicht die Front. Da würde nur noch die früher bei Autos zu beobachtende kleine Blaurauchfahne bei der Beschleunigung am Heck bei so manchem BMW fehlen. Beim Bremsen ist das das Gleiche, denn je nach Druckintensität bremst das Modell langsam oder kommt mit blockierenden Reifen zum Stehen. Gibt man als Hersteller den Reifen genügend Luft in den jeweiligen Radhäusern, macht auch das Kurvenräubern sehr viel mehr Spaß, egal ob man enge Kurven beim Bremsen oder sehr weit gezogenen Kurven beim Herausbeschleunigen nimmt. Warum so viel Majorettemodelle trotz der Dynamik den meinigen Pylonentest bestehen, liegt an der jeweiligen Beschaffenheit der Reifen, insbesondere denen, welche zusätzlich profiliert sind (also auch keine Slicks darstellen). Und Majorette spielt hier deutlich je nach Modell / Modellart in der Justierung der Breiten der jeweiligen Laufflächen und der seitlichen Flankenflächen, welche profiliert sind. Alleine der Unterschied der Bereifung in der Auslegung des X5 M Competition zum M3 E30 ist gewaltig. Bei der Federung an sich kommt noch das gleiche Konstruktionsprinzip von früher zum Tragen. Kleine Metallstäbe mit einer gewissen Länge sorgen dafür, dass die Bereifung in den jeweiligen Achsen nicht die Position verliert und halten die jeweiligen Achsen auf jeder Seite einzeln. Sollten die Stäbe dennoch mal verrutschen, gehe ich einmal davon aus, dass sich diese Modelle immer noch so einfach reparieren lassen wie früher. Denn da benötigte man nur etwas Fingerspiel und einige Minuten, ehe sich die Federung wieder herstellen ließ. 
 
Damit beweist Majorette, dass man nicht nur für Sammler baut, sondern immer noch für die eigentliche Zielgruppe : Kinder! Das passt dann auch zu den neuen Slogan "Ready for the Ride? / Ride now!"   
 
Zu den Details : Doppelrundscheinwerfer dunkel getönt, waagerechtes BMW Ziergitter in Schwarz links und rechts neben der BMW Niere, BMW M-Emblem im rechten Ziergitter, BMW Niere in Silber außen und Schwarz innen, Orangefarbene Blinker waagerecht, Spoilerlippe unten, BMW Emblem auf der Motorhaube, seitliche Positionsleuchten in Hellorange vorne und hinten (fast schon strichartige Ausbildung), Außenspiegel, Scheibenwischer, B-Säule geschwärzt, kleine V- oder Sternfelge verchromt, Heckspoiler, kleiner Dachspoiler, silberner "M3" Schriftzug am Heck links, BMW Emblem mittig auf der Heckklappe, rechteckige und mehrfabige Heckleuchten aufgedruckt ( Optik eines Vorfaceliftmodells), doppeltes Endrohr in Schwarz auf der Fahrerseite hinten erkennbar sowie ein schwarzes Interieur.   
 
Der BMW M3 E30 war für die sonst eher kleinen Stückzahlen der bisherigen "M-Fahrzeuge" wie der erste BMW M5 E28 oder der M635 CSi E24 ein absoluter Verkaufserfolg. Über 18.300 Stück wurden vom ersten BMW M3 in knapp 5 Jahren bei der M GmbH in München gebaut. Aufgrund des sowieso schon sehr sportlichen und agilen E30 löste der M3 eine weltweite Begeisterung für sportliche Limousinen und Coupés aus, die bis heute mit dauerhaft ansteigenden Verkaufszahlen anhält. Der ursprüngliche M3 hatte im Jahre 1986 ohne Katalysator eine Leistung von 200 PS. Das letzte offizielle BMW Produkt des BMW M3 E30 hatte als Sport Evolution 238 PS. Alpina setzte auf Basis des E30 nochmals einen drauf und verschaffte dem kompakten Sportler eine Leistung von rund 254 PS in einem Fahrzeug, welches je nach Austtattung nur zwischen 1200 und 1360 Kilogramm gewogen hat.   
 












Samstag, 30. Mai 2026

Wenn Modellautohersteller anstatt des ursprünglichen Herstellers Modelle produzieren, kommt das unten gezeigte Ergebnis heraus... : Dodge RAM REV, 2025, Matchbox, MBX Adventure, Modelljahrgang 2025 / 2026

Hersteller : Matchbox
Modell : Dodge RAM REV, 2025
Update : Nein, bei der blauen Version in 2025 und Ja, bei der roten Modellversion in 2026 
Rubrik : Mainline, MBX Adventure
Produktionsort : Thailand
Farbe : Dunkelblaumetallic & Rotmetallic
Maßstab : ca. 1/79
zu öffnen : nichts
Maße Modell : ca. 7,5 cm x 2,9 cm x 2,7 cm (l/b/h) 
Preis : ca. 1,50 € & ca. 4,60 € ( Mein Kaufpreis neu in 2025 und 2026 ) 
 
Es ist schon wirklich hochinteressant, wie viele Autobauer sich bei der Herstellung von Elektrofahrzeugen zum einen zu viel Zeit gelassen haben und zum anderen tatsächlich viele Milliarden versenken mussten, um festzustellen, dass sich die Produktion nicht lohnen wird. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, bei dem unten gezeigten Modell oder ganzen Gattung Pick UP´s hätte man das durchaus vorher wissen können, dass so etwas nicht funktionieren konnte. An dem Modell und der Optik liegt es nicht, denn der (Dodge) RAM 1500 REV ist schon ein optisch starker sowie ausgewogener Pick Up geworden. Aber alleine der Tatsache geschuldet, dass seit den ersten Ford-F100 oder den ersten Dodge Sweptside Modellen in den 50er Jahren seit nunmehr über 70 Jahren V8 oder heute auch wieder große V6 Modelle über die amerikanischen Straßen und Highways akustisch hörbar bollern, kann man doch von keinem Käufer verlangen, sich den lässigen Sound zum Cruisen nur zu denken, geschweige denn bei den räumlichen Dimensionen Amerikas alle 500 bis 600 Kilometer Strom nachzutanken. Pick Up´s gehören zu den am meist verkauftesten Modellen in den USA, und wenn es keinen V8 mehr geben sollte, nimmt der Käufer noch den V6 für den Sound, aber rein Elektro auf keinen Fall. Das ist halt Amerika, und es war immer so und man versucht es auf dem Kontinent halt so lang wie eben möglich am Leben zu halten.
 
Somit baut anstatt RAM nun Matchbox fleissig einen schönen und schlanken Pick Up mit vielen Details, so dass es keinen wundert, dass das zumindest wunderbar funktioniert. Derzeit sind zwei Farben bekannt am Markt vertreten und die Modelle kommen in der gewohnt sehr guten Matchbox Qualität in den Handel. Der Pylonentest schafft der RAM REV tatsächlich vollkommen mühelos, da das Modell nur eine verschwindend geringe Federung aufweist. Somit durchfährt der Pick Up souverän die Pylonenreihe, ohne das ein Rad am Radhaus kratzt oder der RAM REV nur einen Milimeter aus der Spur läuft. Perfekt!
 
Zu den Details : Scheinwerfer und Zusatzleuchten in fotorealistischer Optik, schwarzer Kühlergrill, "RAM" Schriftzug in Großbuchstaben silbern aufgedruckt, hochgezogene detaillierte Frontschürze aus schwarzem Plastik (Bauteil ist Bestandteil der gesamten Bodengruppe samt Stoßfängern), Außenspiegel, Scheibenwischer, Dachantenne, großes Panoramadach, am Ende der Doppelkabine wurde die Dachfläche minimal zwecks der Aerodynamik abgesenkt, Radhauseinfassungen sowie Teilstoßstangen und Teilladeflächen in Interieurfarbe (ist ein Bauteil), Sechslochfelge in verchromter Fassung (ist die typische Geländewagenfelge von Matchbox), Heckleuchten in fotorealistischer Optik aufgedruckt, "RAM" Schriftzug in Großbuchstaben silbern mittig am Heck aufgedruckt, "4x4" Schriftzug in Silber rechts am Heck aufgedruckt, Stoßstangen in Interieurfarbe sowie ein detailliertes Interieur in Blau (oder Rot).
 
Die Geschichte des (Dodge) RAM 1500 REV als vollelektrisches Modell kann tatsächlich in Gänze nur noch von Matchbox alleine geschrieben werden, den RAM stellte nach mehreren Ankündigungen in den letzten drei Jahren mit dem einen oder anderen US Hersteller ganze Fahrzeuge oder Fahrzeugreihen im auslaufenden Jahr 2025 oder beginnendem Jahr 2026 komplett ein, da die Nachfrage nur gering oder verschwindend gering an diesem Modell vorhanden war. Folgende technische Daten sind bekannt : Die Gesamtleistung des oder der elektrischen Antriebe liegt bei 654 PS. Die Beschleunigung liegt mit 4,5 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer auf einem sehr hohen Niveau, so dass die Höchstgeschwindigkeit in den USA mit 180 Stundenkilometer auch keinen gestört haben werden. Die Reichweite ist die Krux, denn hier garantiert RAM im Minimum ca. 560 Kilometer im Standardmodell und bis zu 800 Kilometer im Modell mit der großen Batterie. Nimmt man die mittlerweile bekannten rund 20%igen Schwankungen in der Dauer der Nutzung und Fahrweisen von Elektroautos, gehen hier also mehr als 100 Kilometer Reichweite verloren. Bei winterlichen Temperaturen von -20 Grad oder mehr im mittleren Teil der USA wird sich die Leistung dann mehr als halbieren, so dass deswegen auch keine Käufer zu erwarten waren. 
 










  

Donnerstag, 28. Mai 2026

Majorette zeigt die derzeit vorerst drei finalen Modellfarben der aktuellen BMW M3 (G80) Modellreihe der BMW M GmbH... : BMW M3, Typ G80, Majorette, BMW Edition & Premium Cars & Racing Cars, Modelljahrgang 2025 / 2026

Hersteller : Majorette
Modell : BMW M3, Typ G80
Update: Nein, neues Modell mit parallel gebauten Derivaten in 2025 
Modellnummern : REF 257G, leider gleiche Modellnummer bei allen Varianten
Rubrik : BMW Edition & Premium Cars & Racing Cars 
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : 12.01.26 & 29.07.25 & 14.10.25
Farben : Frozen Deep Green (Originalfarbton) & Signalgrün (Originalfarbton) & M-Farben
Maßstab : ca. je 1/62
zu öffnen : jeweils die Türen
Maße : ca. je 7,7 cm x 3,0 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. je 6,00 € (Kaufpreis neu in 2026)
 
Majorette flutet gerade den Markt mit der aktuellen BMW M3 Limousine mit dem Entwicklungscode G80. Der Streifenwagen der deutschen Polizei, den es nur exklusiv bei Müller gab (oder noch in Resten gibt?)  bildete den Anfang und testete den Markt erfolgreich aus. Es folgten das Premium Cars und Racing Cars Modell sowie die gesonderten Farben der beiden Modelle aus dem sechsteiligen Premium Cars Set inklusive dem Giftpack der BMW Edition. Um dem noch einen drauf zu setzen, bot man auch zwei weitere Modelle mit unterschiedlichen Felgenfarben auf einer neuen Speichenfelge mit gummierter Bereifung und zwei Farben in der Deluxe Cars Serie an. Das macht dann in Summe sieben Modellfarben und vier Modellausführungen innerhalb von vier Monaten. So erlaubt es Majorette mit den ersten Versionen in kürzester Zeit voraussichtlich in diesem Jahr so um die 150tsd Stück bereits verkauft zu haben, wenn man die Volumenbereiche der Premium- und Racing Cars mit je 30tsd und die Sondermodelle dann mit je 10tsd Stück über den Daumen gepeilt im Absatz ansetzt. Und das ist ziemlich klever als kleinerer Hersteller im Vergleich zu Hot Wheels, wobei die Modellpalette durchaus ständig wächst. Und in der Regel kauft derjenige, der das Anfangsmodell erstanden hat, auch gleich alle anderen Modelle mit auf.... .     

Bei dem Thema mit den Fahrwerken unterscheiden sich die unten geziegten M3 Versionen von Majorette eindeutig, so dass man zumindest bei meinen Modellen erkennen kann, dass es auch qualitative Unterschiede gibt. Während das Modell in mattem Grünmetallic den Pylonenparcours auf der glatten Tischfläche mit Bravour absolviert, verliert ausgerechnet das Modell mit den Schaufelradfelgen aus dem Bereich der Racing Cars nach dem ersten Pylonenpaar die Kontrolle und dreht sich um 180 Grad. Die Ursache des Abfluges ist schnell erklärt, denn die Federung des Modells entspricht nicht der des ersten Modells und fällt durch ein starkes Kratzen an den Radhäusern deutlich auf. Das Signalgrüne Modell weist eher das Fahr- udn Abrollverhalten des ersten Modells auf, was aber auch keinen aufgrund der gleichen Felgen verwundern wird. Die Grundqualität aller drei Modelle spricht deutlich für Majorette, welche derzeit den Kampf mit Matchbox und Hot Wheels zeitgleich aufgenommen hat. 
 
Zu den Details des Modells : Scheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, BMW Emblem auf dem Steg zwischen der Niere auf der Motorhaube und auf dem Heckdeckel (allerdings ist hier das alte Emblem aufgedruckt worden!), BMW Niere in Schwarz mit horizontalen Lüftungslamellen, schwarze Lüftungsschlitze als Lüftungsecken unterhalb seitlich der Niere, kleine schwarze Schürzenecken in der Front erkennbar, kleines schwarzes Ziergitter in den vorderen Kotflügeln, Scheibenwischer, Außenspiegel, Dachantenne, Dachrillen, geschwärzte B-Säule, profilierte Bereifung aus Plastik auf einer V- oder Y-Speichenfelge sowie der mittlerweile etwas betagten Schaufelradfelge, schwarze Schwellerleiste seitlich, Rückleuchten in Rot, Modellschriftzug "M3" rechts in Schwarz auf der Heckklappe, rote Positionsleuchten, hochgezogene Heckschürze mit vier Auspuffrohren in Schwarz sowie ein hochwertiges und detailliertes schwarzes Interieur. 
 
Ja, es gibt hier noch den klassischen Reihensechszylinder bei dem aktuellen BMW M3, der leistungstechnisch auf hohem Niveau daher kommt. Und das ist auch gut so, denn nach den jüngsten Ereignissen in der europäischen Politik ist das Verbrennerverbot bei dem Motorenbau gefallen, wie so ziemlich überall dort, wo viele Autos gebaut werden. 480 PS leistet der Dreiliter in der normalen Version, 510 PS sind es als Competition Modell und 550 PS Leistung sogar als CS Modell (Competition Sport). In nur 4,2 Sekunden beschleunigt man dann von Null auf einhundert Stundenkilometer und zeigt dem Rest auch bei hohen Benzinpreisen, wo der Hammer auf den deutschen Autobahnen hängt. Dreizehntel Sekunden schneller geht es beim Competition Modell und immerhin Achtzehntel beim CS Modell. Die Geschwindigkeit belibt auf deutschen Autobahnen bei 250 Stundenkilometer abgeriegelt. Das Design der BMW Niere ist unter eingefleischten BMW Fans stark umstritten. Mir gefällt sie inzwischen und im Hinblick auf die Modellhistorie von BMW gab es früher auch schon die Hochkant stehenden BMW Nieren. Fakt ist, dass diese Nierenart tatsächlich auf die Märkte USA und China ausgelegt wurde, so dass das Heimatland tatsächlich von den alten Tugenden das Nachsehen hat. Immerhin hat die Serienfassung eine schmale liegende Niere, so dass "die langsameren" Modelle bishin zum 330i daran zu erkennen sind.
  
















Dienstag, 26. Mai 2026

Matchbox zeigt im auslaufenden Modelljahrgang noch den wunderschönen Toyota RAV4 in der spannenden TRD Version... : Toyota RAV4, 2023, fünfte Generation, Faceliftmodell ab 2021, Matchbox, MBX City, Modelljahrgang 2025 / 2026

Hersteller : Matchbox
Modell : Toyota RAV4, 2023, fünfte Generation, Faceliftmodell ab 2021
Update : Nein, neues Modell in 2025 
Rubrik : Mainline, MBX City
Produktionsort : Thailand
Farbe : Weiß
Maßstab : ca. 1/66
zu öffnen : nichts
Maße Modell : ca. 7,0 cm x 2,9 cm x 2,3 cm (l/b/h) 
Preis : ca. 6,50 € ( Mein Kaufpreis neu in 2025 ) 
 
Und wieder einmal trifft Matchbox mit einem neuen, kompakten SUV voll ins Schwarze und damit auch voll in die Herzen der Sammler. Zumindest zeigt das den Hype um das Modell und die tatsächlich sehr geringe Verfügbarkeit der weißen Fassung, welche den Einkauf nicht einfach machte. Mit dem Toyota RAV4 TRD bringt man eines dieser wunderbaren, normalen Weltautos in den Handel, welche in einem normalen Straßenverkehr vielleicht nicht mehr auffallen würden. Aber in unserem Maßstab tun sie das doch, denn es sind meist die typischen Brot-und-Butter Fahrzeuge wie dieses, welche sich von den ganzen Sportwagen und Luxuslimousinen gekonnt optisch absetzen. Warum? Weil sie eben normalen Alltagsfahrzeugen für die Masse entsprechen, welche täglich die Städte, Vororte und Autobahnen dieser Welt Tagein und Tagaus bevölkern und uns alle treu und brav von A nach B bringen.
 
Matchbox hat hier ein grandioses Modell auf den Markt gebracht, was natürlich wieder einmal mit der Farbe Weiß die Hauptmärkte und deren Lieblingsfarbe der Bereiche USA und Japan sowie den gesamten asiatischen Raum primär anspricht. Als ein 2023er Modelljahrgang handelt es sich fast noch um einen aktuellen Neuwagen, obwohl das Modell nach gut acht Jahren Produktionszeit in diesem Jahr noch bei Toyota auslaufen wird. Zum einen ist die recht üppige Ausstattung faszinierend und zum anderen polarisiert die gesamte Formensprache des Modells. Die Herstellungsform ist auffallend detailreich bearbeitet worden, um mit dem ganzen Flächenspiel der Karosse in Form von eckiger und runder Formensprache gerecht zu werden. Somit ist es echt schon schade, dass ein so dunkles Scheibenglas verbaut wurde, so dass man die technische Finesse im Innenraum vielleicht gar nicht einmal mehr mitbekommt oder zu Gesicht bekommt.

Zu den Details : Schlitzscheinwerfer in fotorealistischer Optik, sechseckiger Flächenkühler in Schwarz mit mittig platziertem Toyotaemblem in Silber, seitliche Lüftungsgitter in Schwarz mit Tagfahrlicht, markant geformte schwarze Stoßfängerleiste mit darunter liegendem Lüftungsgitter, Außenspiegel, Scheibenwischer Schiebedach, Dachrillen, Dachantenne, Dachreeling, Seitenschweller in Schwarz, schwarze Schmutzlappen an den Rädern (zur Vermeidung von festsitzendem hochgeschleuderten Dreck bei Offroadfahrten), die sehr schöne Eagle Bedlockfelge geschwärzt mit profiliertem Rand, hochgezoegne Heckschürze in Schwarz, fotorealistisch bedruckte Heckleuchten, Toyota Emblem in Silber mittig auf der Heckklappe, schwarzes Kennzeichen mit weißer "TRD" Aufschrift, schwarze Schriftzüge "RAV4" links und "TRD Off Road" rechts am Heck zu finden, Heckscheibenwischer sowie ein schwarzes Interieur. 
 
Der Toyota RAV4 TRD (Toyota Racing Development) ist ein sogenanntes Weltauto geworden, welches in diversen Ländern einen anderen Namen als auch einen anderen Firmennamen sowie das dazu gehörige geänderte Design erhalten hat. Suzuki und Mitsuoka haben die Plattform samt Technik übernommen und aussen anders gestaltet. Der derzeitige Absatzerfolg Toyotas beruft sich sich auf das gleiche Rezept wie bei BMW, denn beide Konzerne beliefern den Weltmarkt innerhalb der gesamten Nachfrage aller Antriebsarten, ohne sich bei den Elektroantrieben zu verzetteln. Zum Modellstart gibt es einen kleinen Zweiliter Reihenvierzylinder sowie auch das volle Hybridprogramm mit einem größeren 2,4 Liter Benziner plus einem Elektromotor. Das unten gezeigte Modell kommt im TRD Off Road Trimm und ich gehe einmal davon aus, dass es sich dabei dann auch um das 2,5 Liter große Top Modell handelt. Der Benziner leistet rund 185 PS Leistung und der Elektromotor rund 121 PS Leistung, so dass der toyota durchaus eine stattliche Systemleistung von rund 306 PS besitzt. Damit ist es möglich, einen Sprint von Null auf 100 Stundenkilometer in nur 6 Sekunden zu schaffen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt etwa 185 Stundenkilometer.