Mittwoch, 31. Dezember 2014

Japan´s schönste Lady ist auf der Jagd : Nissan Fairlady 260Z Patrol Car (Metropolitan Police), Tomy, Modelljahrgang 2012

Hersteller : Tomy
Modell : Nissan Fairlady 260Z 2by2, 1969-1978
Update : ja, neues Polizeimodell zu parallel gebauten Standardmodellen
Farbe : Weiß / Schwarz
Maßstab : ca. 1:64
Maße : ca. 7,0 x 2,6 x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 13,00 € (mein Kaufpreis Neu in 2013)
 
Ausstattung / Extras : Rundscheinwerfer zurückversetzt in der Karosse, durchsichtige Plastikabdeckung auf den Scheinwerfermulden, Stoßstangen in Chromoptik mit geschwärzten Stoßflanken, Scheibenchrom, Scheibenwischer, Lüftungsgitter in Schwarz auf der Motorhaube, Datsun Emblem mittig auf der Haube in Silber, Lüftungsgrill in Schwarz (hinter der Stoßstange sichtbar), waagerechte Blinker in Orange unter der Stoßstange, schön detailierte Zinkgussfront, Plakette an der C-Säule, Kotflügelblinker in Orange, weißer Kennzeichenhalter vorne und hinten, aufwendige und originale Einfachfelgen mit sichtbaren Radmuttern auf schwarzen Gummireifen, B-Säule in Chrom, Heckleuchten in durchsichtigem mehrfarbigem Plastik (Rot und Gelb) und Chrom umrandet, Stoßstangenecken am Heck teilweise in Schwarz und Chrom, rote Signaleinzelleuchte auf dem Dach, schön gestaltetes Interieur, Holzlenkrad, Rechtslenker, Heckbereich der Lampen in Grauschwarz, schwarzer Auspuff.

Fazit : Das Grundmodell ist prinzipiell gesehen schon eine Faszination für sich. Hier setzt Tomy allerdings noch einen drauf und verwandelt Japans schönsten Sportwagen in einen Polizeiwagen, den es so allerdings auch in Realität gegeben hat. Schaut man sich an, was sonst noch in den späten 60ern in Japan gebaut wurde, auch auf den Straßen vorhanden war, ist es allerdings auch einfach zu glauben, dass dieser Polizeiwagen gerne auch mal für schnellere Verfolgungsjagden benutzt wurde. Wobei, so wirklich viele "Gegner" wird er auch nicht seinerzeit gehabt haben. Die Qualität von Tomy ist einzigartig. Das Modell ist ein kleines Kunstwerk und als Rechtslenker dann auch noch eine schöne Rarität im Regal. 13 Euro Kaufpreis sind schon günstig, man sollte bei solchen Fahrzeugen eher um die 20 bis 25 Euro rechnen. Achtung, diesen Polizeiwagen gibt es noch in anderen Ausführungen, hier mit fehlendem Scheinwerferschutz und anderer Signalanlage. Tomy macht es halt spannend und abwechslungsreich und bedient sich aus dem großen Teilebaukasten anderer Modelle. Wer Japaner liebt und auf Polizeiwagen rund um die Welt steht, der sollte hier zuschlagen! Feiner und seltener geht es nicht...
 
 


 

Als Busreisen in Deutschland noch absoluter Luxus waren : Kässbohrer Setra S6, 1958 - 1967, Schuco, Modelljahrgang 2010

Hersteller : Schuco
Modell : Kässbohrer Setra S6
Update : nein, neues Modell 2010 (gehe ich zumindest von aus)
Farbe : Cremeweiß / Rot
Maßstab : ca. 1:87
Maße : ca. 7,9 cm x  2,6 cm x 3,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 5,00 € ( Kaufpreis gebraucht in 2013 )

Ausstattung / Extras : Lampen vorne in durchsichtigem Plastik, Markenemblem sowie Grill vorne in Silber, Kühlergrill innen in Rot eingefärbt, Silberne Blinker vorne, filigraner Aufbau des Busmodells in Plastik, Seitenwand des Busses in Metall, Mehrfarbigkeit beim Glas (grünes Colorglas als Sonnenschutzglas im Dach), zweifarbige und dynamische Lackierung in Rot und Cremeweiß, Chromstoßstange vorne und hinten aus Plastik, Scheibenwischer vorne, schön gestylte Chromfelgen (vorne und hinten unterschiedlich), Gummireifen, sehr schöne Detailierung der Karosse, Interieur in Rot, Rückleuchten in Rot, Kennzeichen "FÜ" für Fürth, Kennzeichenplakette "D" für Deutschland am Heck, seitliche Zierleisten in Silber, "SETRA" Schriftzug am Heck, Kühler-/Luftauslass am Heck des Busses, Hinterachse weist doppelte Räder auf.

Fazit: Ok, so wirklich ist das nicht "unser" Maßstab aber Matchbox, Hot Wheels und auch Siku gehen bei solchen Bussen durchaus mal in den kleineren Maßstab über, wenn Busse mit den regulären PKW Modellen mit verkauft werden sollen. Das Modell entdeckte ich oben auf einer Wühlkiste, so unglaublich das klingen mag. Das schlechtere Wetter und ein geringer Besucheransturm ließen somit auf einer Veranstaltung im Jahre 2013 wenig Menschen in die Auslagen der Verkäufer schauen, so dass ich nach ein klein wenig Handeln von dem Verkäufer dieses außergewöhnlich schöne Busmodell für 5 Euro unversehrt gekauft habe. Die Qualität  ist einzigartig, das Modell ist mit vielen schönen Details geschmückt, inklusive des Kennzeichens aus Fürth. Für den Preis würde ich das Modell auch immer wieder kaufen, muss aber zugeben, bisher kein zweites entdeckt zu haben. Ich bin sicher, der schöne Reisebus kostete bei der Neuerscheinung damals auch deutlich mehr Geld...
 
1958 ist noch ein Jahrgang gewesen, wo in Deutschland noch immer, zumindest in den Großstädten, Kriegstrümmer beseitigt wurden und so allmählich sich das Leben nach dem zweiten Weltkrieg wieder normalisierte. Urlaube konnten sich wenige leisten, ebenso wenige konnten sich Autos leisten, denn sowohl Autos als auch Benzin kostetet im Vergleich zum Verdienst eines durchschnitlichen Arbeites zu viel Geld. Busreisen waren in den Jahren eher noch etwas Exklusives als Reisen für ärmere Menschen (so ändern sich die Zeiten). Die Panoramabusse waren seinerzeit eine echte Augenweide. Zweifarbigkeit, oftmals mit edlen Veloursitzen oder gar Kunstledersitzen ausgestattet, konnten Reisende viele Kilometer noch recht bequem überstehen. Nicht nur inländische Reisen wurden damit getätigt, sondern auch Österreich und Italien wurden damit angefahren. Wobei, das muss man noch erwähnen, wurde auch viel über Land gefahre, da es die Autobahnen, so wie sie heute existieren, zu dem Zeitpunkt kaum gab. Schien die Sonne, so schützten durchaus etwas die colorisierten Sonnengläser in Grün den Fahrgast. Was ich auch erst seit kurzem weiß ist, dass die Kässbohrer Busse die Zusätze S6 bis S15 im Namen trugen. Das sind in dem Falle keine Modelljahrgänge sondern "S" steht für Sitzreihe und die Zahl bedeutet die Anzahl der Sitzreihen. Klever. Das Busmodell ist übrigens nicht nur etwas für Buslieghaber! Ich hoffe, der Reisebus gefällt...




 

Amerikanischer Traum mit zwei Türen : Chevrolet Impala Bel Air Hardtop Sports Coupé, 1958, Treasure Hunt Modell, Hot Wheels, Modelljahrgang 2010

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Chevrolet Impala Bel Air Hardtop Sports Coupé, 1958
Update : ja, neue Modellfarbe 2010
Farbe : Violetmetallic
Maßstab : nicht bekannt
Maße : ca. 8,3 cm x  2,9 cm x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,50 € ( Kaufpreis neu in 2010 )

Ausstattung / Extras : Bedruckte Rundscheinwerfer in Silber vorne, sehr schön detailierte Zinkgussfront, Stoßstangen vorne und Kühlergrill in Zinkguss (Bestandteil der Bodenplatte), Bodenplatte aus Metall (ist meist bei Sondermodellen der Fall, hier ein Treasure Hunt Modell), aufwendige Zweifarbenbedruckung auf Metallicfarbton (hier Silber und Mattviolet) , Türgriffe in Silber, Seitenzierrat in Silber, klassische Standardfelgen von Hot Wheels, schön detailierte Karosse, schön detailiertes Interieur in Cremeweiß, seitliche Trittleisten in Zinkguss, Ersatzradmulde/Halter am Heck aufgesetzt, "TH" (Treasure Hunt) auf der Radmulde aufgemalt, sehr Originalitätsnah!

Fazit: Das Grundmodell mag sogar von Hot Wheels noch älter sein, aber meine erste Erfassung ist im Jahre 2006 erfolgt, hier bei einem Sondermodell der "Hot Wheels Classics" Baureihe. 2010 folgte das damals äußerst beliebte Treasure Hunt Modell in einem attraktiven Violetmetallicfarbton und sehr aufwendiger Bemalung. Für alle die nicht wissen was ein Treasure Hunt Modell ist, sei erklärt, dass einzelne Serienmodelle aus dem normalen Programm herausgenommen werden und in einer ganz streng limitierten Auflage, in edlen Farbtönen, gesonderten Bedruckungen und meist mit schweren Bodenplatten aus Metall produziert werden. Wer das Treasure Hunt Modell zuerst entdeckt, hat Glück, denn meist werden diese Modelle an Hardcore Sammler je nach Auflage, Modell und Erscheinungsbild schnell bis zum zehn- oder gar bis zum 20-fachen des Ladenpreises verkauft. Nun gehörte dieser Chevrolet leider zu den sehr gefragten Modellen, so dass die limitierte Auflage schon etwas höher war als bei anderen seltenen Modellen. Dennoch muss man heute etwas Geld ausgeben, wenn man diese Rarität erwerben möchte. Ich denke, um die 5 Euro bis zu schmerzlichen 10 Euro sollte man anlegen, um einen dieser feinen, herrlichen US-Straßenkreuzer aus der Rock & Roll Zeit zu ergattern. Und diese Augenweide ist das Geld einfach Wert. Für mich einer der schönsten Hot Wheels aller Zeiten...




 
 
 

Ostalgie und seltene Automarken : Tatra 603, Typ 2, Grell Modell, Modell im Jahre 2013 erworben

Hersteller : NoName (Grell Modell)
Modell : Tatra 603
Update : nein, neues Modell (gehe ich zumindest von aus)
Farbe : Weiß/Dunkelblau
Maßstab : nicht bekannt
Maße : ca. 7,7 cm x 3,0 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 € ( Kaufpreis gebraucht)

Ausstattung / Extras : Lampen und Grill vorne in Silber, Chromstoßstange vorne und hinten aus Plastik, Scheibenwischer vorne, einen Außenspiegel Fahrerseite, Klarglas, schön gestylte Chromfelgen, Gummireifen, schöne Detailierung der Karosse, Interieur in Schwarz, aufwendige Zweifarbenlackierung, Rückleuchten in Rot.
 
Fazit: Im realen Leben ist es schon ein echtes Glück, einen Tatra 603 überhaupt einmal ansehen zu können, zumindest für diejenigen, die jetzt nicht in der ehemaligen DDR aufgewachsen sind oder aus dem Ostblock stammen, wo die Chance höher war, ein solches Fahrzeug zu sehen. Die Geschichte dieser Designikonen ist recht eigenartig. Tatra gilt nach dem Zusammenschluss der Nesselsdorfer Wagenbaufabrik 1923 heute zu den ältesten Automarken und Mischkonzerne der Welt. PKW, LKW, Triebwagen für die Bahn und selbst kleine Flugzeuge hat Tatra einmal hergestellt, galt aber 2013 als Pleite, und wurde durch ein Konsortium aufgekauft und am Leben erhalten. Was Tatra heute produziert, weiß ich leider nicht.
 
Das hier gezeigte Modell ist übrigens ein Tatra 603 Typ 2, den es ab etwa 1963 bis 1975 zu kaufen gab. Die Fahrzeuge mit dem sonderbaren Stromliniendesign wurden überwiegend in Handarbeit gebaut und die genannte Produktionszahl von knapp 20.400 Fahrzeugen zeigt schon eine gewisse Extravaganz auf. Ein luftgekühlter V8 mit rund 95 PS treibt dieses Fahrzeug an. Grell Modell produzierte dieses und andere Fahrzeuge etwa im Jahre 2007. Mit rund 3 bis 5 Euro werden diese Fahrzeuge heute gehandelt. Ok, es handelt sich jetzt nicht um eine der bekannten Modellautofirmen, aber an diesem Modell gibt es nichts auszusetzen. Es ist liebevoll gestaltet, zumal es aufgrund der Geschichte und der gebauten Fahrzeuge höchst exklusiv ist. Er ist also sammelwürdig, sollte man überhaupt mal einen Wagen entdecken! Der Ostblockcharme kommt sozusagen auch in diesem Maßstab auf und bereichert die eher westlich geprägte Modellautowelt. Ich finde es schön, dass es solche Modelle schon alleine der Geschichte rund um Autos im Allgemeinen wegen gibt, wenn auch gleich leider nicht an jeder Ecke erhältlich. Auch im "Westen" gibt es dafür bestimmt einen Markt...




 

Quadratisch , praktisch, gut, Nissan : Nissan Cube, 2010, Matchbox, Modelljahrgang 2010

Hersteller : Matchbox
Modell : Nissan Cube, 2010
Update : nein, neues Modell 2010
Farbe :  Blaumetallic
Maßstab : ca. 1:62
Maße : ca. 6,3 cm x  2,8 cm x 2,7 cm (l/b/h)
Preis : ca.  1,50 €  (Kaufpreis neu in 2011)

Ausstattung / Extras : sehr schön detailierte Zinkgussfront, Flächenscheinwerfer in in Fotooptik dargestellt und bedruckt, schwarzer Kühlergrill mit mittig liegendem Nissan Emblem, Nebelscheinwerfer in Silber punktiert, bedrucktes Kennzeichen vorne und hinten mit der Modellbezeichnung "Cube",Frontscheibe geht in Dach über, schöne Detailierung an der Karosse, schwarzes Interieur, schöne Sternfelge von Matchbox (6-Sternfelge), Scheibenwischer, Außenspiegel, Heckleuchten in Fotooptik bedruckt, Heckleuchten als Heckleuchtenband, Verbindungsteil der Heckleuchten mit "Cube" bedruckt, Nissan Emblem auf dem Heck aufgedruckt.

Fazit : Ein Sonderling und Designerstück ist dieser Nissan Cube von 2010 irgendwie schon. Das Fahrzeug ist modern gestaltet. Was ich persönlich witzig finde ist, dass die Europäer dieses Fahrzeug nicht mochten, so dass Nissan (leider) dieses Modell nicht mehr nach Europa exportiert. Schade, wenn Autos die "anders" sind, auch gleich verschmäht werden. Gibt es hierzulande wenige Extrovertierte, die gerne mal einen Eyecatcher auf Rädern fahren wollen?
 
Anders ist die Thematik als Modellauto, denn Matchbox hat neben diesem Modell noch zwei weitere Farbvarinaten nachgeschoben, so dass dieses Fahrzeug zumindest als Modell recht "Hip" ist. Kinder von heute sind halt etwas anders als Erwachsene von gestern. Die quirlige Autobox ist erstaunlicher Weise für rund das vierfache heute zu erwerben. Der Grund ist einfach, denn die Stückzahlen sind relativ gering gehalten bzw. schiebt Hot Wheels ganz fix den Riegel vor, wenn Modelle wie dieses zum Verkaufsschlager geraten könnten. Die Qualität und der optische Eindruck spricht für sich und für 1,50 Euro wird man wenig Besseres woanders finden können. Meines Wissens hat nur noch Tomy dieses Modell parallel produziert...  




 

Siku´s Aktionsfahrzeuge vom ADAC : VW Amarok TDi, Siku, Nr.1469 , Modelljahrgang 2012

Hersteller : Siku
Modell : VW Amarok TDi
Update : ja, neues Modell 2012, hier ADAC
Farbe : Gelb
Maßstab : ca. 1:60
Maße : ca. 8,7 cm x 3,1 cm x 3,0 cm (l/b/h) (gemessen Höhe Signalleuchte)
Preis : ca. 4,50 € (Kaufpreis neu in 2012)
 
Ausstattung / Extras : durchsichtige Plastiklampen vorne in Klarglas und hinten in Rot, VW Emblem mittig auf der Motorhaube, detailierte Front, schwarzer Lufteinlass vorne, schwarzer Kühlergrill mit silbernen waagerechten Chromleisten, Signalleuchte in Hellorange auf dem Dach, aktuelle Siku Einheitsfelge in Grau und gummierten Reifen, Scheibenwischer, Rückspiegel, schön detailiertes Interieur in Schwarz, Außenspiegel, Modellschriftzug und VW Emblem auf der Heckklappe in Silber lesbar, Bedruckung des Fahrzeuges mit "ADAC" (Allgemeine Deutsche Automobil Club e.V.) Kennzeichen aus Siegen (SI, hier noch mit Zwischenbuchstaben "KU", also Si-Ku, wie der Hersteller).
 
Fazit : Der VW Amarok gilt bei Siku als eines der wenigen, aktuellen Modelle im gesamten Sortiment, welches nicht hoffnungslos veraltet ist. Nach der ersten Grundversion in Blaumetallic schob Siku realtiv schnell als zumindest damals einzigster Anbieter eines Amarokmodells die Versionen Polizei, Feuerwehr und vom ADAC nach, wobei erstaunlicher Weise nicht mehr jede Variante im Laden erhältlich ist. Der hier gezeigte Amarok vom ADAC hat keine Anhängerkupplung, bei den Anhängermodellen wurde nachgearbeitet! Neben diesen Modellen verwurstet Siku den Amarok zusätzlich als Modell mit Anhänger (einmal befüllt mit Absperrmaterial und einmal als Transportanhänger mit einem Jetski) sowie noch als Straßenräumfahrzeug. Ok, der Amarok lässt sich in der Tat (noch) verkaufen, aber wieviel Modellvarianten verkraftet noch der Markt oder der einfache Sammler??? Abwechslung in der Modellautowelt wäre schöner. Das hier gezeigte Modell ist schön und gut gelungen, die Qualität ist durchaus hochwertig und als einziger Mangel bleibt die gnadenlos häßliche Einheitsfelge, die absolut jedes neue Modell bekommt. Das war zumindest mal anders, scheint allerdings heute gewünscht und gewollt zu sein. Die Konkurrenz bietet zum Glück keine Universalfelge an und verkauft dadurch um ein vielfaches mehr seine Modelle (wen wundert´s?).  Als noch aktuelles Modell muss man heute etwa 4,50 Euro dafür je nach Region bezahlen. Das geht gerade noch so für ein Aktionsfahrzeug in Ordnung, ist aber an der preislichen Belastungsgrenze zum Preis-Leistungsverhalten angekommen.
 



 

Sportskanone (2) : Bentley Continental Supersports, Ersterscheinung 2012, Hot Wheels, Modelljahrgang 2014

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Bentley Continental Supersports
Update : ja, neue Modellfarbe 2014
Farbe : Rotmetallic
Maßstab : nicht bekannt
Maße : ca. 7,3 cm x  2,9 cm x 2,1cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 €

Ausstattung / Extras : detailierte Zinkgussfront, Bedruckung mehrfarbig auf der Motorhaube und den Seitenflächen, stylische Sportfelgen von Hot Wheels (passen nicht auf jedes Auto, erstaunlicher Weise auf den Bentley ganz gut), schön detailierte Karosse, Außenspiegel, Interieur in Schwarz.

Fazit: Liest Hot Wheels hier etwa heimlich mit? Vor rund zwei Jahren habe ich hier in der Einzelvorstellung des Bentley´s beiläufig geschrieben, dass ich mir einen Silber- oder einen Rotfarbton gut vorstellen und somit wünschen würde. Und, wie man sieht, er wurde in einem sündigen Rotmetallic lackiert. Das sieht klasse aus und ist echt gut gemacht. Danke Hot Wheels! 
 
Iritiert bin ich allerdings gewesen, dass hier bei diesem Modell nicht schnell weitere Farben nachgeschoben wurden. Der Bentley ist damals populärer als heute gewesen und man hätte durchaus das Image und die Popularität noch weiter nutzen können. Zeitgleich zur Einzelvorstellung hatte ich diesen Bentley mit dem Matchboxmodell und dem Modell von Tomy in einem harten Test verglichen und die Schwächen aufgezeigt. Ok, er wurde dritter aber als gesondertes Sportmodell hat er separat auch am Markt Chancen, auch wenn die Konkurrenz hier im Vergleich durchaus besser war. Vielleicht gab es noch andere Vergleiche oder Bemerkungen im Netz, so dass Hot Wheels dieses Fahrzeug zwei Jahre ruhen ließ. Normal ist das aber nicht.
 
Das Modell ist schön, aber schöner wäre es noch, wenn die typischen Aufdrucke wie bei dem weißen Modell (Sportskanone : Bentley Continental Supersports 2012 von Hot Wheels) mit auf den Weg gegeben worden wäre. Die restlichen Aufdrucke und die High End Sportfelgen passen aber gut zum Modell, auch wenn man das Ganze dann mit einem leichten Nachtclubimage aus dem Rotlichtmilieu verbindet. Kurzum, das weiße Modell passt nach Düsseldorf auf die Kö und das hier gezeigte rote Modell nach Hamburg auf die Reeperbahn. Aber mal ehrlich, einen Bentley für rund 1,80 Euro, wo bekommt man das noch? Bitte Hot Wheels, jetzt noch mal in Silber mit einer schönen Speichenfelge und dann habt ihr den Bentley endgültig passend gemacht. Alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei...



 

Freitag, 26. Dezember 2014

Der Evoque ist absolut En Vogue : Range Rover Evoque, Majorette, REF 266A, Modelljahrgang 2014

Hersteller : Majorette
Modell : Range Rover Evoque, 2014
Update : nein, neues Modell 2014
Farbe : Blaumetallic
Maßstab : ca. 1:59
Maße : ca. 7,5 cm x 3,0 cm x 2,5 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € (Kaufpreis neu)
 
Ausstattung / Extras : schön detailierte Zinkgussfront, Range Rover Schriftzug in Silber auf der Motorhaube, silberne Nebelscheinwerfer, Flächenscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik vorne, aufgemalte Luftschlitze auf der Motorhaube in Schwarz, moderne und hochwertige Doppelspeichenfelge aus dem aktuellen Programm, Scheibenwischer, Interieur in Schwarz, schöne Detailierung der Karosse, perfekte Federung, Aussenspiegel, Schriftzug "Range Rover" mittig auf der Heckklappe sowie Modellbezeichnung links und Firmenemblen rechts darunter in Silber, Auspuffrohre in Grau, Heckleuchten sowie Nebelschlussleuchten in Rot, Scheibenrahmen in Schwarz (Shadowline), Heckklappe lässt sich öffnen.
 
Fazit: Oh, da fahren die Rezeptköche von Majorette zum Jahresende noch einmal gewaltige Geschütze auf dem Modellautosektor auf und feuern sozusagen mit ihrer ganzen Kreativität aus allen Rohren auf die ahnungslose Konkurrenz. Der Range Rover Evoque liegt als Modell voll und ganz im Trend der Zeit, ist sozusagen ein elegantes und edles Modell in einer eigenen Klasse für sich (fernab von Audi, BMW & Co.). Zur Vollendung des guten Rezeptes wird das Modell in einem wunderschönen Blaumetallicfarbton lackiert und mit der aktuellsten Doppelspeichenfelge versehen.
Achtung, dieses Modell ist Hitverdächtig. Ist er etwa das Majorettemodell des Jahres 2014? Oder gar das Modellauto/Neuerscheinung des Jahres 2014? Ich finde, die Chancen stehen sehr gut...





 

Der vielleicht gefragteste Kombi des Jahres 2014 von Hot Wheels : Datsun 510 Wagon, 1971, Hot Wheels, Modelljahrgang 2014

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Datsun Bluebird, 1971
Update : ja, neues Modell als Serienmodell 2014
Farbe : Rot
Maßstab : nicht bekannt
Maße : ca. 7,2 cm x 3,0 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 €
 
Ausstattung / Extras : schön detailierte Zinkgussfront, Ölkühler aus schwarzem Plastik an der Front vorgesetzt, zeitgemäße Rückspiegel (Wohnwagenspiegel) auf der Motorhaube beidseitig montiert, schöne und aktuelle Sportfelgen mit Chromrand aus dem aktuellen Felgensortiment von Hot Wheels, schön detailierte Karosse, schöne Bedruckung des Modells ( Rennzahl 0 / weiße Streifen / Nippon / Speed Hunters / Cimai / japanische Schriftzeichen ), Sportauspuff am Heck in der hochgezogenen Heckschürze in Schwarz, Türgriffe und Tankdeckel in Silber.
 
Fazit: Was als simples Sondermodell der "Boulevard Cruisers" in den USA (ich glaube 2013) begann, muss sich wohl im Jahre 2014 bei Hot Wheels wohl äußerst in der Nachfrage zugespitzt haben. Dieser Datsun 510 Wagon gehörte auf einmal zu den am Meisten besprochenen und diskutierten Fahrzeugen der Modellautowelt. Eine Welle von "Den muss ich unbedingt haben" Sprüchen brach los und es scheint, als hätte Hot Wheels kurzfristig in die aktuelle Modellpalette eingegriffen und dieses Modell in die Serie gesteckt. Was man liest ist, dass der Hype um dieses Modell weiter losgebrochen ist. Sammler stellen sich gerne zwei, drei oder schon mehr Modelle weg, somit schlägt dieser Datsun voraussichtlich weitere Verkaufsrekorde. Er hat etwas Magisches. Warum? Man konnte vor kurzem in einer Autozeitschrift lesen, dass ein Datsun 510 in den frühen 70ern, so um 1971/1972 die Trans-Am-Series unter 2,5 Liter Hubraum gewonnen hatte. Die Rennsporthistorie mag den Hype gerade bei den Amerikanern noch verstärkt zu haben, zumal unter jungen Leuten die Fahrzeuge der 70er Jahre einfach kultig und beliebt sind. Ohne ihn wirklich in diesem Jahr noch käuflich auf dem Schirm zu haben, lag er neulich dann auf einmal vor mir, dem Weihnachtsgeschäft und dem hohen Absatz an Hot Wheels Fahrzeugen sei Dank. Ein kurzes Augenreiben und ein erhöhter Pulsschlag ließ mich dann sofort einfach zugreifen. Wer weiß, wie schnell weitere Farben nachgeschoben werden? Selbst Treasure Hunt Modelle soll es davon geben! Für 1,80 Euro erhält man einen unvergleichbaren Kombi aus Japan mit Rennsporthistorie. Hot Wheels ist in manchen Dingen halt anders und darin liegt auch schlichtweg der Erfolg des größten (Modell-)Autobauers der Welt. Wer es weniger sportlich mag, sollte sich den Datsun Bluebird hier als regulären Kombi bei den Tomymodellen anschauen (Schöne und schlichte Kombis aus Japan : Datsun Bluebird Van DX, Serie 510, 1967-1972, Tomy, Modelljahrgang 2013). 
 
 



 

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Audi´s Größter fährt im kommenden Jahr in Rente : Audi Q7, erstes Modell, Kyosho , Modell im Jahre 2014 gekauft

Hersteller : Kyosho
Modell : Audi Q7
Update : nein, voraussichtlich neues Modell
Farbe : Graublaumetallic
Maßstab : ca. 1:64
Maße : ca. 8,0 cm x 3,0 cm x 2,7cm (l/b/h)
Preis : ca. 5,00 € (Neupreis)

Ausstattung / Extras : Lampen vorne in durchsitigem Plastik, der Audi Kühlergrill ist außen Silber und innen Schwarz, silberne Audiringe sind zu sehen, schwarze Lufteinlässe mit silberner Nebelleuchte, Scheibenwischer vorne und auf der Heckscheibe, Dachreeling in Silber, Außenspiegel, Audi Emblem auf der Heckklappe, Modellbezeichnung in Silber am Heck aufgedruckt, Scheibenchrom seitlich, schwarze Fahrzeugsäulen, silberner Seitenblinker, elegante Speichenfelge mit Gummirädern, schöne Detailierung der Karosse, Heckleuchten in rotem Plastik, weitere Heckleuchten (Nebelschlussleuchten in Rot), schwarze Auspuffrohre.

Fazit: Still ist es um den großen Audi geworden, der in der Slowakei produziert wird. Vor rund 9 Jahren wurde die große Baureihe ins Leben gerufen, löste kurzzeitig einen Geländewagenhype bei Audi aus, doch im betagten Alter kommt dieser Audi nun an seine verkäufliche Grenzen und dient eher als guter Gebrauchtwagen mit teilweise exorbitanten Unterhaltskosten. Gut, dass es günstige Modelle gibt, die nur den Standplatz einmalig kosten! Der neue Q7 kommt im Jahre 2015, aber ein altes Modell soll hier die Fangemeinde noch einmal im alten Jahr erhellen, denn dieses Modell ist einfach hochwertig, sehr schön anzusehen und schlicht sehr gut gelungen. 5 Euro sind schon ein Schnäppchenkaufpreis, denn Modelle dieser Art können im Mittel in der Regel um die 20 Euro hier in Deutschland kosten. Da diese Art von Modell, also ein Audimodell, eher weniger gefragt ist, konnte ich diesen Geländewagen somit zu einem ungewöhnlichen Einkaufspreis erstehen. Da ich bei Modellautos keinerlei Unterschiede mache, sind auch Audis höchst willkommene Fahrzeuge für eine gemischte Sammlung, gerade deshalb, da Audimodelle relativ rar sind.





Toyota´s Kleinster auf dem Weg in das Regal : Toyota Yaris, Majorette, REF 254B, Modell im Jahr 2014 erworben

Hersteller : Majorette
Modell : Toyota Yaris
Update : ja, neue Farbe 2013/2014
Farbe : Rot
Maßstab : ca. 1:59
Maße : ca. 6,2 cm x 2,9 cm x 2,5 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € (Kaufpreis neu)
 
Ausstattung / Extras : schön detailierte Zinkgussfront, Scheinwerfer aus durchsichtigem Plastik vorne, Rückspiegel, moderne und hochwertige Sternfelge aus dem aktuellen Programm, Scheibenwischer, Interieur in hellem Grau,schön detailiertes Interieur, schöne Detailierung der Karosse, Aussenspiegel, Kennzeichenblende in Schwarz, witziges Detail auf der Bodengruppe (Produktionsdatum 27.01.2014 als weißer Laufzettel aufgeklebt).
 
Fazit: Auf den ersten und zweiten Blick könnte man die Frage stellen, warum man ausgerechnet so ein Modell produziert und dann auch noch hier zeigt? Aussenseiter in der Modellautowelt sind hier willkommen, erweitern den Horizont und es ergeben durchaus sich schöne Bilder, wenn ein Toyota Yaris neben einem Audi Q7 von Siku beispielsweise stehen würde. Der reale Straßenverkehr zeigt ja auch nichts anderes. Der Toyota Yaris ist übrigens ein recht seltenes Modell, welches ich erst in diesem Jahr erstanden habe. Majorette breitet sich hier in dieser Region langsam aber stetig aus, so dass auch noch die alten und raren Modelle noch so dann und wann in den Verkauf kommen. Dieses Modell war übrigens in einer großen 10er Packung. Kleinstwagen sind in Realität beliebt und ich finde sie im Modellautosektor höchst interessant, denn sie besitzen weder die Eleganz eines BMW´s oder die Sportlichkeit eines Porsches. Sie sind klein, sparsam und bilden fast den größten Anteil im allgemeinen Fahrzeugsegment auf Deutschlands Straßen. Und mal ehrlich, wer öfter in die Großstädte Deutschlands einfährt, wünscht sich doch beim Erblicken mancher kleinen Parklücke einen Yaris... . Preislich liegt er vermutlich im 3 Euro Segment, wobei ich befürchte, dass kaum einer dieses Modell kennt oder aus Sammlungsgründen auf dem Schirm hat. Ich sage "Ja" zu Toyota´s Kleinstem. 



 
 
 

Turiner Feinkost aus den frühen 70er Jahren : Alfa Romeo Montreal, Nr. 1025 / V321, Siku, Modelljahrgang 1975

Hersteller : Siku
Modell : Alfa Romeo Montreal, gebaut bei Siku zwischen 1975 und 1981 als 1000er Serie
Update : ja, neue  Modellfarbe und neue Felgen ab 1975 
Farbe : Silbermetallic / Schwarz
Maßstab : ca. 1:60
Maße : ca. 7,4 cm x 2,9 cm x 2,4 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,00 DM  (Kaufpreis gebraucht)

Ausstattung / Extras : halbe Rundscheinwerfer in zinkguss, Alfa Romeo Emblem mittig auf dem Kühlergrill, Kühlergrill in Zinkguss, vordere Bodengruppe in Schwarz lackiert, Felge R10 ab1975, schön detailiertes Interieur in Rotorange, sehr schön detailierte Karosse, Stoßstangen in Zinkguss, Türen in Schwarz, Türen sind zu öffnen, gelbe Scheiben.

Fazit : Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass dieses Modell seinerzeit zu meinen populärsten Spielzeugautos gehörte, dementsprechend am meisten bespielt war und ich anschließend zu Tode betrübt gewesen bin, als eines Tages die Frontscheibe in Form eines Totalverlustes verloren ging. Genau wie der Citroen SM gehört dieser Alfa Romeo zu den populärsten Sikufahrzeugen, die im Wechsel vom V-Modell zur 1000er Serie noch ein paar Zusatzjahre geschenkt bekamen. Neben neuer Lackierung gab es auch neue Felgen, so dass sich oftmals diese Modelle noch diverse Male verkaufen ließen. Und von diesem Modell gab es einfach keine Konkurrenz, Siku war alleiniger Produzent des Sportwagens. Preislich liegt der Alfa im gleichen Segment wie der Citroen. Bis 10 Euro lässt sich die 1000er Serie einkaufen, bis 20 Euro die schönen V-Modelle.

Ohne es damals zu wissen produzierte Siku einen der Autoklassiker bis heute schlechthin. Kein anderes Auto dieser Welt hat diesen grazielen Wimpernaufschlag über den Doppelrundscheinwerfern. Jedem, der das in Realität noch nie gesehen hat sei gesagt, er hat etwas verpasst. Das Design ist ultimativ, die Technik seinerzeit fast schon mondän. 1970 war ein V8 Motor etwas für auserwählte, zudem gab es hierbei rund 200PS an Leistung. Bitte nicht vergessen, ein VW Käfer hatte rund 34 PS und der war 1970 garantiert noch das Auto mit dem größte Besatnd in der Budnesrepublik Deutschland. Etwa 3900 Stück wurden nur in den sieben Jahren gebaut.In den 70er Jahren war Alfa Romeo noch ein Vollbluthersteller mit einem vollen Baureihensortiment im Angebot. Was viele nicht wissen ist, dass BMW vor der Neuordnung seiner Klassen mit Alfa Romeo von den jährlichen Stückzahlen in etwa gleich auf lag in jenen Tagen. Während in München aber die Weichen für die Neuzeit gestellt wurden, verkam Alfa leider im Fiatkonzern zu einem mitgezogenen Markenanhängsel ohne Identität. Noch gibt es die Marke, aber die Zukunft des Bestehens bleibt ungewiss. Diesen Alfa schaue ich mir heute immer wieder gerne an, egal ob als Modell oder als reales Fahrzeug auf einer Oldtimermesse. Wäre es ein Bild, so würde dieser Alfa sogar an der Wand hängen, wobei das Modell auch einfach schöner ist...   





Eine französische und italienische Allianz : Citroen SM, Siku, Nr. 1026 / V322, Modelljahrgang 1975

Hersteller : Siku
Modell : Citroen SM, (V-Modell 1971-1974)
Update : ja, neue Radkombination 1975
Farbe : Orange
Maßstab : ca. 1:60
Maße : ca. 8,1 cm x  3,1 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,00 DM  (Kaufpreis gebraucht)
 
Ausstattung / Extras : Flächenscheinwerfer als Band vorne in durchsichtigem Plastik, Citroen Emblem eingelassen auf der Motorhaube, Frontstoßstange und Heckschürze in Schwarz aus Zinkguss dargestellt, blaues Interieur, schön detailiertes Interieur mit Armatur in Orange, schön detailierte Karosse, Türen sind zu öffnen, verdeckte Radkästen hinten.
 
Fazit : Die automobilen Spötter behaupten ja, dass der Zusatz "SM" bei diesem Citroen durchaus seinerzeit etwas mit "Sadomasochismus" zu tun gehabt haben muss. Denn die unglückliche Kombination aus Maseratimotor und lässiger französischer Verarbeitung müssen diesen Wagen in den frühen 70ern wohl zu einer echten Diva gemacht und deren Besitzer in die Verzweiflung getrieben haben. Aber zur Beruhigung, selbst die wissensreichsten Autoexperten können heute nur vermuten, was "SM" tatsächlich bedeutet, hier gibt es wohl mehrere Möglichkeiten. Dieses Fahrzeug war eine technische Offenbahrung, denn Kurvenlicht und die sagenhafte hydropneumatische Federung hatte dieser moderne Autokeil schon in der Serie an Bord. Er galt sogar eine Zeit lang als schnellste Serienlimousine der Welt, wenn der divenhafte Maseratimotor es den zuließ. Etwa 19.200 Fahrzeuge sollen nur gebaut worden sein, wobei das prinzipiell gesehen für so ein Fahrzeug schon ein respektabler Wert ist, denn für den Kaufpreis konnten sich einige Menschen auch ein kleines Haus kaufen.
 
Siku produzierte diesen Citroen ebenso wie Majorette als auch Matchbox nahezu zeitgleich. Während das Majorettemodell noch mit dem zusätzlichen Ausstattungsextra  der Zusatzfrontbeleuchtung aufwartete, gab es den Matchbox mit einer Anhängerkupplung. Türen konnten übrigens alle Modelle öffnen. Der robustete Citroen SM dürfte wohl der massivere von Matchbox gewesen sein. Das Sikumodell hatte mit der "Plastikglasfront" eine Schwachstelle und bei dem Majorettemodell waren es die dünnen Achsen, die extrem anfällig bei den frühen Modellen waren. Auch wenn dieses Modell noch zu der frühen 1000er Serie gehört, so zählt es doch heute nicht wirklich zu den gefragten oder gar teuren Modellen. Gute Exemplare lassen sich für 10 Euro einkaufen und bilden einen schönen Eckpfiler für eine Sikusammlung.




 

Eine Designikone und sportliches Meisterstück aus München : BMW M1, Matchbox, Modelljahrgang 1981

Hersteller : Matchbox
Modell : BMW M1, 1981
Update : nein, neues Modell
Farbe :  Silbermetallic
Maßstab : ca. 1:57
Maße : ca. 7,6 cm x 3,2 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 2,00 DM (Kaufpreis gebraucht)

Ausstattung / Extras : sehr schön detailierte Zinkgussfront, Lufteinlässe vorne in Schwarz, die zu öffnende Haubenklappe vorne besteht aus grauem profiliertem Plastik, bedrucktes Modell mit Streifen und einer Zahl in Schwarz, geriffelte Heckklappe in Rot, Heckleuchtenband aus rotem Plastik,  schöne Detailierung an der Karosse, rotes Interieur, schöne zeitgemäße größere Lochfelge von Matchbox (damals Standardfelge der späten 70er und frühen 80er Jahre), Scheibenwischer, Rückspiegel.

Fazit : Während bei dem Dreiliter CSl Modell die Proportionen damals bei Matchbox entglitten, so kann man mit absoluter Überzeugung sagen, dass hier das Augen- und Proportionsmaß absolut stimmt. 1981 war ein glorreicher Jahrgang, weil es mit diesem Modell ausstaffiert worden ist. Der Traumwagen von BMW, der Traumwagen von vielen, selbst deutlich über 30 Jahre danach gab es damals für kleines Geld zu kaufen. Der Vorteiul war, dass viele sich ein unbezahlbares und in Realität limitiertes Modell für kleines Geld als Modell kaufen konnten. Der Nachteil heute ist, meist bekommt man ihn für einen Zehner in diesem Zustand, für das Doppelte schon oftmals in der originalen Verpackung. Es war halt ein sensationeller Erfolg. Selbst ein Rennmodell folgte kurz darauf.
 
Für BMW war der M1 seinerzeit ein absoluter Meilenstein. Das technisch machbare in Form von einem 286 PS starken Reihensechszylinder Motor, hier einem der berühmten Grauguss Dreieinhalbliter Motoren, wurde verbaut. In seiner dreijährigen Bauzeit wurden rund 460 Stück gefertigt und damals für unerreichbare 100.000 DM angeboten. Ein Art Car hat es vom Künstler Andy Warhol auch gegeben, es gab eine legendäre Rennserie, hier die Procar Serie mit den BMW M1. Kaum ein anderer BMW polarisiert das sportliche Image der Marke BMW wie dieser Wagen. Er ist weltbekannt, immer noch "der" Traumwagen vieler und als realisierte, modernisierte Designform des BMW Turbo (Design Ikone) auch noch die Verkörperung des ultimativen und weiterentwickelten sowie prägenden BMW Designs der 70er und 80er Jahre. So ein Fahrzeug kann man nur sammeln, alles andere wäre irrational.... 
 



 

Samstag, 20. Dezember 2014

Das wundersame und zeitgleich zu Matchbox gebaute Fahrzeug von Siku : VW Karmann Ghia, Siku, Nr. 1308, Modelljahrgang 2008

Hersteller : Siku
Modell : Karmann Ghia Cabrio
Update : nein, neues Modell 2008
Farbe :  Dunkelgrün
Maßstab : ca. 1:60
Maße : ca. 7,6cm x  2,9 cm x 2,2cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 € (Kaufpreis neu)

Ausstattung / Extras : Rundscheinwerfer vorne mit durchsichtigem Plastik, VW Emblem mittig auf der Motorhaube in Silber, Blinker in Orange, sehr schön detailierte Front, silberne aufgemalte Lüfzungseinlässe / Ziergitter, grausilberne Stoßstangen an Front und Heck, Bodengruppe aus Plastik komplett unter Karosse versenkt, originalgetreue VW Felgenabdeckungen (leider in Grau statt Chrom), Rad-Felgen Kombination und gummierten Reifen, Scheibenwischer, Rückspiegel, Außenspiegel, Sonnenblenden in Klarglas, detailiertes Interieur in hellbeige, sehr schön detailierte Karosse, Heckleuchten in Rot mit Silberrand lackiert, Emblem / Modellbezeichnung sowie Zierleiste am Heck in Silber aufgedruckt, schwarze Persenning, Kennzeichen SI (hier aus Siegen, Siegerland).

Fazit : Prinzipiell gesehen war dieser Karmann Ghia aus dem Jahre 2008 von Siku kein schlechtes Modell und die Rückbesinnung auf Neuauflagen zu den Plastikmodellen der 60er Jahre sind keine schlechte Idee gewesen. Doch 2008 war auch wieder das Jahr des Mysteriums von Siku, wo sich Sammler fragten, was dieses Modell zu diesem Zeitpunkt im Handel soll, wo andere längst erfolgreich Präsenz zeigten. Oder gibt es für Siku keine Konkurrenz? Matchbox lag mit seiner Serie "Heritage Classics" voll und ganz auf der weltweiten Sammlerlinie. Die Modelle waren fast immer generell im Laden vergriffen, wurden vielfach farblich erneuert, um die Sammlerlust zu decken. Doch Matchbox brachte einen Karmann Ghia heraus, der nahezu identisch mit dem hier gezeigten Modelljahrgang des Karmann Cabrios von Siku war (siehe Bild unten). Wie seit mehreren Modellen vorher und leider auch zig Modellen nachher waren Hot Wheels und Matchbox grundsätzlich immer schneller als Siku. Während ein exzellentes Matchboxmodell nach kürzester Zeit drei Farben im Handel hatte und fast schon mit Preisdumping ab etwa 1,29 Euro pro Modell glänzte, kam ein baugleicher Siku für 3 Euro in den Handel. Gleiches Modell, fast dreimal so teuer, mit merkwürdiger Farbe und grauen Felgenabdeckungen. Das günstigere Matchboxmodell glänzt dafür mit Chromoptik und Autos aus dieser Zeit haten auch den Chrom am Auto als den Charme einer verzinkten Regenrinne als Stoßstange, um hier einmal ein Beispiel zu nennen. Dennoch schob Siku zwei Farben nach, die allerdings auch nicht überall in Deutschland vorhanden waren oder angeboten wurden. Eine merkwürdige Verkaufspolitik ist das schon...
 
Die Qualität ist Top aber wie kann sich allen Ernstes so ein Modell gegen einen fast gleichwertigen Karmann Ghia von Matchbox durchsetzen? Die Frage ist einfach zu beantworten, er konnte sich nicht durchsetzen, denn dieses Modell war im Vergleich zu teuer, die Unterschiede zum Matchboxmodell fast nicht vorhanden und die zusätzlichen Details oder anderen Ausführungsoptiken rissen keiner vom Hocker. Matchbox bestach mit dem "günstigeren" Modell, trotz sichtbaren Vereinfachungen, aber mit frischen 60er und 70er Jahren Farben. Und wie man heute weiß, war das nicht der einzige Fall, wo Siku das Rennen um die Käufergunst verloren hat. Normale Anbieter setzen den Karmann ins Netz, mit der Hoffnung versehen, etwa 5 Euro damit erlangen zu können, was ein fairer Verkaufspreis ist. Optimisten setzen einzelne Cabrios im Preis von etwa 11 bis 17 Euro an und wundern sich, dass dort keiner zuschlägt.
  
 



 
 

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Rückkehr zum Erfolg in der berühmten Z-Reihe : Nissan 350Z, Matchbox, Sondermodell Superfast, Modelljahrgang 2005

Hersteller : Matchbox
Modell : Nissan 350Z, 2003
Update : ja, neues Modell ab etwa 2005, Superfastmodell
Farbe :  Goldmetallic
Maßstab : ca. 1:61
Maße : ca. 7,3 cm x 3,0 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca.  5,00 € (Kaufpreis neu)
 
Ausstattung / Extras : sehr schön detailierte Zinkgussfront, Kühlergrill in Schwarz, Flächenscheinwerfer in Silber lackiert, aufwendig lackiertes Modell, Kennzeichenblende am Heck mit Buchstaben und Zahlen versehen, schöne Detailierung an der Karosse, schwarzes Interieur, schöne Designfelge in polierter Chromoptik von Matchbox, Scheibenwischer, Außenspiegel, Heckleuchten in Rot lackiert, Türgriffe in Silber, Heckrückfahrleuchten in Silber, Nissan Emblem an Front und Heck in Silber.

Fazit : Man hatte mit diesem Modell seine Hausaufgaben mehr als vorbildlich gemacht und traf damit mitten ins Herz der westlichen Automobilkultur. Der Nissan 350Z war ein außergewöhnlicher Sportwagen, äußerst attraktiv, modisch gekleidet, sportlich, knackig und mit 311PS nicht wirklich untermotorisiert. Mitte der 90er Jahre hatte es Nissan mit schweren finanziellen Problemen zu tun und stellte seinen Supersportwagen 300Z ein. Etwa ein Fahrzeugleben von knapp 7 Jahren sollte es überdauern, ehe Nissan 2002 sich mit dem 350Z in den Markt attraktiver Sportwagen zurückkämpfte. Fakt ist, er kostete nicht mehr als ein mittelmäßig ausgestatteter deutscher Mittelklassewagen, verbreitete aber dafür äußerst viel Fahrspaß. Matchbox erkannte den Erfolgswagen und Griff schon aus historischer Verbundenheit den 350Z wieder auf, denn schon frühe Fairlady´s aus der Z-Reihe standen seit Mitte der 70er Jahre immer vwieder im hauseigenen Programm im Verkauf. Ich weiß nicht, wie viele Farben es gab, Fakt ist, dieser 350Z wurde x-fach in vielen Varianten gebaut und angeboten. Auch ein gesondert schönes limitiertes Superfastmodell wurde ab etwa 2005 angeboten. Mit einem hohen Maß an Bedruckung und einer exklusiven sehr schönen Felge ist dieses Modell grandios gelungen. Das Angebot scheint aufgrund großer Beliebheit zur Zeit recht knapp am Markt zu sein, so dass man daraus schließen kann, dass für normale Fahrzeuge etwa 8 Euro zu zahlen und für das Superfastmodell bestimmt 12 bis 15 Euro anzulegen sind.