Dienstag, 12. November 2019

Hier kommt der Nissan Skyline GT-R (BNR34) aus Japans Nismo Drachenschmiede... : Nissan Skyline GT-R (BNR34) & Aero Lift, Team Transport, Hot Wheels, Modelljahrgang 2019

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Nissan Skyline GT-R (BNR34) & Aero Lift 
Update : "Ja" beim Nissan Skyline GT-R (BNR34) und "Nein" beim Aero Lift
Rubrik : Team Transport, Car Culture
Produktionsort : Thailand
Farbe : Silbermetallic, beide Modelle
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts, die Laderampe lässt sich bewegen
Maße: ca. 7,5 cm x 3,0 cm x 2,2 cm (l/b/h) & 11,7 cm x 4,0 cm x 3,8 cm (l/b/h)
Preis : ca. 18,00 € ( Kaufpreis neu in 2019 )

Es ist schon echt eine kleine Weile her, dass der hier gezeigte Nissan Skyline GT-R von mir gezeigt wurde. Während im aktuellen Eintrag das Modell R34 noch mit einem "N" für Nismo gekennzeichnet wurde, sind die beiden vorherigen Einträge aus 2016 und 2013 "normale" GT-R´s mit der Baureihenbezeichnung R34 gewesen. 

Von der Serie unterscheidet sich das Modell in den typischen Punkten wie der Ausführung in der schweren Bodenplatte und dem Gewicht des Modells. Gummierte Reifen, Scheinwerfer in Fotooptik, Blinker in Orange, Kühler und sonstige Lüftungsöffnungen in Schwarz sowie ein "Nismo" Zusatz in der Front zeichnen das Modell aus. Auf den vorderen Kotflügeln finden sich zudem noch Seitenblinker in Orange und das "GT" Emblem aufgedruckt. Ein elementarer Unterschied ist die Ausführung des Heckspoilers im Vergleich zur Serie, denn hier ist das Bauteil aus Zinkguss und nicht wie sonst aus Plastik hergestellt worden. Am Heck wurden die Leuchten in Rot und Orangerot, die dritte Bremsleuchte in Rot, Rückfahrlicht in Weiß und Nebelschlussleuchte in Rot bedruckt, sowie diverse Aufdrucke vom Schriftzug "Nismo" auf dem Spoiler und der Kennzeichenblende aufgetragen. Auch das Nissan- und das GT-Emblem sind hier noch einmal zu finden. In dieser Optik und Ausführung macht das Modell auch so richtig viel Freude...

Von allen bisherigen Transportern gehört der Aero Lift zu den spannendsten Hot Wheels Transportern überhaupt. Warum? Die Rampe ist voll schiebbar und auch zu kippen, so dass ein Modellauto mühelos darauf rollen und komplett aus der Schräge in die Waagerechte geschoben werden kann. Der Aero Lift ist zudem so neutral in der Optik gewählt worden, dass er auch jedes andere Modell transportieren kann. Besonders markant ist die Front, denn die großen Scheinwerfer aus durchsichtigem Plastik sind sonst nicht das typische Hot Wheels Detail. Um dem R34 aus den Jahrgängen 1998 bis 2002 einen würdigen Beistand zu leisten, habe ich mein Archiv durchforstet und eine schöne Rarität für das Foto Shooting gefunden. Tomica baute einst diesen heute sehr rar gewordenen Silberling des Typs C210 als GT TI. Die letzten beiden Buchstaben zeichneten gesondert das Modell mit den Doppelrundscheinwerfern aus, während der GT bereits die moderneren Rechteckscheinwerfer erhalten hatte. Während 1980 schon 145 PS eine ordentliche Leistung darstellten, kam der R34 als Nismo im Jahr 2005 aus umgebauten Gebrauchtwagen mit 507 PS in den Handel. 













Montag, 11. November 2019

Der weiße Riese, oder wie man in Japan Luxus verpackte...(2) : Toyota Royal Saloon & Toyota Crown 2.8 Royal Saloon G, Typ S120, 1983-1987, Tomy, Modelljahrgang 2019

Hersteller : Tomy
Modell : Toyota Crown Royal Saloon & Toyota Crown 2.8 Royal Saloon G, Typ S120, 1983-1987
Update : Ja, neue Farbvarianten mit parallel gebauten Derivaten
Rubrik : Limited Vintage Neo
Produktionsort : China
Farbe : Weißmetallic / Goldmetallic, ist bei beiden Modellen anzufinden
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,4 cm x 2,7 cm x 2,1 cm, ca. 7,7 cm x 2,7 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 25,00 € (mein Kaufpreis Neu in 2019)

Die siebte Generation von Toyota´s Luxusklasse ist schon einmal im Mai diesen Jahres hier vorgestellt worden und rollt heute in zwei weiteren Modellvariationen zur Begutachtung vor. Zum damals gezeigten Farbton Weiß kommen heute zwei edlere Ableger in Weißmetallic und Goldmetallic in den Handel. Und bei dem Farbunterschied bleibt es nicht, denn die beiden heute gezeigten Modelle unterscheiden sich aufgrund ihres Modellnamens schon ersichtlich in der Darstellung und in der Ausstattung. Auch motorentechnisch bot der große Toyota Crown Royal Saloon oder der 2.8er eine enorme Bandbreite an Leistung von einem kleinen Vierzylinder mit 88 PS als Exportmodell bishin zu einem großen Twincam 12-Ventiler Dreiliter Reihensechszylinder mit 190 PS. Der weiße Riese ist immerhin um die 4,86m in Realität lang, so dass er durchaus auch in die Kategorie vergleichsweise von der Mercedes S-Klasse oder eines 7er BMW´s hineingepasst hat.

Der Toyota Crown 2.8 Royal Saloon G (unten gezeigt links im Bild) ist zum Beispiel um drei Milimeter länger als der normale Crown daneben. Im Maßstab 1/64 ist das schon viel, denn umgerechnet sind das beim Original rund 19 Zentimeter, die der 2.8er ersichtlich an den Stoßfängern zugelegt hat. So wirkt der große Crown deutlich eleganter und luxuriöser, was für den amerikanischen Markt voraussichtlich für Bedeutung war. Der 2.8er hat weniger senkrechte Kühlerlamellen. Das "Crown" Emblem rutscht vom Kühler auf die Motorhaube. Die größeren Blinker rutschen innerhalb der Front unter die schwarze Zierleiste und das Kennzeichen rutscht leicht höher positioniert bis knapp unter die Zierleiste in Schwarz. Während die Außenspiegel beim normalen Crown eleganter aussehen, vergrößern sich die Außenspiegel beim 2.8er um einen Milimeter und weisen eine minimal andere Form auf. Geht man in die Seitenansicht über, ist der Orangeanteil bei der Frontleuchte beim 2.8er links deutlich kleiner, der Weißanteil der Leuchte höher. Der Zusatz "G" wurde zudem auf den vorderen Kotflügeln links im Bild dem Modellnamen angefügt und ist ein Hinweis auf die Motorengeneration. Weiterhin hat er ein Glasschiebedach, was der normale Crown nicht aufweisen kann. Auch in der Sicherheitsausstattung verbessert sich der 2.8er, denn er hat eine dritte Bremsleuchte im Heckscheibenbereich mit auf den Weg bekommen. Am Heck verdeutlichen sich ebenso einige Abweichungen, denn beim normalen Crown rechts im Bild ist die Stoßleiste in Schwarz  sowie das Metallstück zwischen Stoßstange und Heckleuchte dicker ausgefallen. Selbst im Innenraum setzt sich der Unterschied fort, denn der 2.8er hat ein anderes Cockpit, welche eine Wulst oder Aufbau nach oben aufweist. Beim normalen Crown verändert sich der Armarturenträger in der Fläche nicht.     

Den "such-den-Unterschied-Effekt" beherrscht in diesem Maßstab ausschließlich nur Tomica. Bei mindestens zwei, in der Regel vier Ablegern eines Modells zeigt man in der Regel Leistungs-, Längen-, Ausstattungs- und Interieurunterschiede sowie sonstige optische Unterschiede an der Karosse. Und genau das macht den Reiz dieser Modelle aus, dass man sich oft lange mit den Modellen beschäftigen kann. Der Unterschied steckt oft in fast schon banalen Details. Daher sind das zu Recht Meisterstücke aus Meisterhand...  










Sonntag, 10. November 2019

Mazda und sein erfolgreiches Sports Utility Vehicle...(2) : Mazda CX-5, 2016, Matchbox, Modelljahrgang 2019

Hersteller : Matchbox
Modell : Mazda CX-5, 2016
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2019
Rubrik : MBX Road Trip
Produktionsort : Thailand
Farbe : Rotmetallic
Maßstab : ca. 1/67
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,8 cm x 2,8 cm x 2,7 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,50 € ( Kaufpreis neu in 2019)

Matchbox geht bei einem der 2018er Modelle in die zweite Runde und zeigt den Mazda CX-5 nun in einem sündigen Rotmetallic, welches sogar dem originalen Farbton recht nahe kommt. Das Modell von Matchbox zeigte im letzten Jahr den Modelljahrgang 2016 von Mazda, was damals fast schon berechtigt die Frage aufgerufen hatte, warum dieses Modell nicht gleich schon als Facelift herausgekommen ist. Für Sammler ist das jetzt nicht tragisch, denn es gibt den Nachfolger passend von Tomica. Und übergreifende Modellsammlungen haben immer ihren besonderen Reiz...

Auch nach einem Jahr ist der Mazda CX-5 von Matchbox immer noch ein echter Hingucker. Weiterhin ist und bleibt er auch ein richtig solides und detailreiches Modell. Die Scheibenfarbe ist immer noch getönt, was aber in der Kombination mit dem Rotmetallic sehr gut aussieht. Die Fahrzeugfront wie auch das Heck wirken sehr lebendig, denn die Scheinwerfer und Rückleuchtenaufdrucke sind fotorealistisch. Das Mazda Emblem auf dem Kühlergrill kommt im Hintergrund in Wagenfarbe daher. Der Kühlergrill ist Schwarz mit silbernen waagerechten Kühlerstreben. Nebelscheinwerfer sind silbern gekennzeichnet. Die Kennzeichenblende ist mit dem Firmennamen "Mazda" vorne und hinten bedruckt worden. Am Heck ist zudem ein "Mazda"-Schriftzug auf dem Kofferraumdeckel in Silber zu finden. Das Modell erscheint sehr gut ausgestattet zu sein, denn es kommt mit Scheibenwischern, Außenspiegel, Colorglas, Schiebedach, der aktuellen Fünfsternfelge sowie einer in Grau abgestimmten und zur Wagenfarbe passenden umlaufenden Schürze daher. Insgesamt betrachtet ist das ein Modell für die Vitrine und zu dem was er bietet, ist er ein echter Preis-Leistungs-Sieger...







Samstag, 9. November 2019

Siku bringt doch noch den neuen Range Rover in diesem Jahr heraus... : Range Rover Sport, Siku, Nr. 1521, Modelljahrgang 2019

Hersteller : Siku
Modell : Range Rover Sport
Update: Nein, neues Modell für 2019, Nr. 1521
Rubrik : Siku Super 
Produktionsort : Polen
Farbe : Blaumetallic
Maßstab : 1/64
zu öffnen : Türen
Maße : ca. 7,6 cm x 3,1 cm x 2,7 cm (l/b/h), ohne Anhängerkupplung gemessen
Preis : ca. 5,00 € (Kaufpreis neu in 2019)

Die neuen Modelle muss man ja bei Siku mittlerweile mit der Lupe suchen und in diesem Jahr gab es tatsächlich nur fünf neue Modelle, wovon "wirklich neu" dann nur zwei Modelle waren, und bei den drei übrigen Modellen man sich nur noch vergissern musste, um wieviele Jahre Siku damit wieder einmal zu spät auf den Markt gekommen ist. Und man stellt sich die Frage, warum man mit den bereits erschöpfenden Modellen überhaupt noch auf den Markt kommen muss... Auch mit der Veröffentlichung hat man es mal wieder nicht so genau genommen und schickt den Range Rover Sport mit guten zwei Monaten Verspätung in den Handel. Ohne Konkurrenz ist er nicht, denn der Velar von Hot Wheels ist emotionsgeladen, rasant und fulminant vor dem Siku gestartet.

Kommen wir nach den etwas ärgerlichen Vorbemerkungen nun schnell zu den Extras des Modells, die es so bietet : bedruckter Kühler in Silber, "Range Rover" Schriftzug in Silber, untere Lufteinlässe und Teilfrontschürze aus grauem Plastik, durchsichtige Scheinwerfer, Außenspiegel, Rückspiegel, angedeutetes Doppelschiebedach, diverse Ziergitter in der Andeutung in der Karosse, detailliertes Interieur, gummierte Reifen, bedruckte Heckleuchten, Anhängerkupplung, "Range Rover" Schriftzug und auch Modellschriftzug in Silber sowie eine Zierleiste am Heck in Silber sind gute Details geworden, allerdings kann und sollte man in der 5-Euro-Klasse deutlich mehr erwarten und bieten.

Schaue ich mir dieses Modell im Vergleich zum Range Rover Velar von Hot Wheels an dann sage ich "wow" zum scharfen Hot Wheels und wundere mich über die Emotionslosigkeit dieses Modells. Hier ist nur das nötigste bedruckt worden, und es fehlt dem Modell an Emotion und Rafinesse. Ziergitter, Lufteinlässe, Zierleisten und Blinker fehlen in der Detaillierung. Die montierte Felge ist die Einheitsbreifelge von Siku und schmeichelt dem Modell absolut nicht. Somit gehört es zu den grenzwertigen Modellen in meiner Sammlung, die es noch so gerade eben an den Sammlungsrand geschaffen haben. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt nicht im Vergleich zu einem Hot Wheels oder Majorette. Selbst Matchbox hat wieder verstanden, worauf es bei einem Modell ankommt. 3 Euro wären OK, 5 sind es nicht, dann lieber 9 Euro ausgeben, einen Schuco kaufen und sich an dessen Details erfreuen. Handwerklich ist das Modell ok, aber man bekommt dafür auch zwei Majorette, drei Matchbox oder auch drei Hot Wheels Modelle. Somit dürfte der "Neue" es wohl etwas schwerer im Verkauf haben...   







Donnerstag, 7. November 2019

Ein weiteres charmantes Werbemodell aus dem Hause "Müller"... : VW Beetle / Käfer, "Müller", Majorette, Modelljahrgang 2019

Hersteller : Majorette
Modell : VW Beetle "Müller"
Update: Ja, neue Modellfarbe für 2019, REF 241A
Rubrik : Street Cars
Produktionsort : Thailand
Farbe : Weiß /Orange
Maßstab : 1/64
zu öffnen : Fronthaube 
Maße : ca. 7,1 cm x 2,6 cm x 2,7 cm (l/b/h)
Preis : ca. 2,00 € (Kaufpreis neu in 2019)

Werbemodelle wie dieses haben immer einen ganz eigenen Charme, denn sie kommen in einer begrenzten Anzahl von Fahrzeugmodellen auf den Markt und wer Glück hat, kann eines dieser Modelle sein eigen nennen. Und wer hätte zudem einmal gedacht, das ein so simples Modell mit viel Diskussionsbedarf bei den Felgen einmal derartig oft reproduziert und auch verkauft wird? Wohl eher keiner. Majorette hat mit dem VW Beetle tatsächlich eine Nische am Markt entwickelt, wo dieses Modell trotz immenser Konkurrenz sich dennoch gut behaupten kann. Der Bestseller ist anhand diverser Serien und Sondermodelle ultimativ einsetzbar, wie man hier im Blog auch schon mehrere Male erkennen konnte. Vom Werbemodell wie diesem, bishin zu einem normalen Kompaktwagen, über spezielle Aufdrucke, spezielle Felgen oder sogar zur Adelung eines Einsatzfahrzeuges hat es dieses Modell mehrfach in den Handel geschafft. Die deutsche Einzelhandelskette "Müller", mit dem Schwerpunkt von Drogerieprodukten, vertreibt zum Glück für alle Sammler viele Majorettemodelle und nutzt diese Modelle auch für sich selber. Durch die helle und sehr freundliche Farbgebung von Weiß und Orange ist dieses Modell ein echter Hingucker und man kann ihm dadurch auch noch optisch die Felgen verzeihen.  

Den VW T1 im Duo mit gleicher Farbgebung und gleicher Aufdrucksgestaltung habe ich ebenso anbei gelegt, um einmal zu zeigen, dass bei dieser Farbgebung samt Aufdruck beide Modelle sehr gut machen...









Dienstag, 5. November 2019

Wüstenfuchs oder Sandkastenkönig...? : Mercedes Benz G-Class, 1991, Hot Wheels, Sondermodell, Modelljahrgang 2019

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Mercedes Benz G-Class, 1991
Update : Nein, neues Sondermodell in 2019
Rubrik : Fast & Furious, Furious Off-Road, Car Culture
Produktionsort : Thailand
Farbe : Olivgrün
Maßstab: ca. 1/62
zu öffnen  : nichts  
Maße: ca. 6,8 cm x 3,0 cm x 3,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 12,50€ ( Mein Kaufpreis neu in 2019)

Hot Wheels legt in diesem Jahr noch einmal eine weitere Fast & Furious Sonderserie nach und zeigt in diesem Bereich überwiegend Geländewagen. Dabei kommen in dieser Serie sogar überwiegend neue Modelle zum Einsatz, so dass sich die Anzahl der nagelneuen Modelle in diesem Jahr wieder einmal deutlich erhöht hat. Auch Hot Wheels hat nun endlich sein eigenes G-Modell und wenn ich mich mal so an die eigene Kindheit erinnere, hätte ich das Modell auch gerne als Spielzeug im Sandkasten gehabt. Aber für das Modell ist mein Kaufgrund und der Umgang mit Modellen heute deutlich besser, denn anstatt in den robusten Alltagseinsatz, kommt dieses Modell schadensfrei an einen schönen Platz in der Sammlung...

Wenn ich an ein G-Modell denke, kommt mir zuerst das Sikumodell von früher in den Sinn, welches so robust war, dass es die übelsten Einsätze immer gut überstanden hat. Als Sammlermodell kommt mir aber die farbenfrohe Color Edition von Majorette in den Sinn (ist hier im Blog zu finden), die bis heute absolut ohne Konkurrenz im Vergleich die Neuauflage des G63 Modells zeigt. Da passt dieses G-Modell durchaus genau in die Nische zwischen alter und neuer Erinnerung und zeigt wieder einmal, dass man sich seitens Hot Wheels sehr wohl Gedanken macht, wo und wie man ein Modell platzieren kann. Fotorealistische Scheinwerfer,  Blinker in Orange, ein Mercedes Stern in Silber, Scheibenwischer, Außenspiegel, Zierleisten in Schwarz, weiße Blinker an der Seite, ein schwarzes Interier mit großem stabilen Überrollbügel, gummierte und profilierte Reifen, Heckleuchten in fotorealistischer Optik sowie ein silberner Mercedes Schriftzug auf der Ersatzradblende am Heck sind einfach geniale Details. Die Farbe passt zum Modell und fast schon möchte man gerne das Modell einmal im Außeneinsatz in Aktion sehen...   







Montag, 4. November 2019

Die kreativen 30er Jahre und ein durchgestylter Ford aus der frühen Custom Szene... : Ford Sedan Custom, 1936, "SoCal Plating Truck", Sondermodell, Moving Parts, Modelljahrgang 2019

Hersteller : Matchbox
Modell : Ford Sedan Custom, 1936
Update : Nein, neues Modell in 2019
Rubrik : Moving Parts, Sonderserie
Produktionsort : Thailand
Farbe : Grünmetallic
Maßstab : ist nicht bekannt
zu öffnen : Türen
Maße : ca. 7,9 cm x 2,9 cm x 2,5 cm (l/b/h)
Preis : ca. 12,50 € ( Kaufpreis neu in 2019)

Die Recherche zu diesem Modellauto war definitiv keine einfache Suche, denn die Ausstattungsdetails dieses Fordmodells ließen zunächst auf eine ganz wilde Mischung von Modellen und Bauteilen aus den drei Jahrgängen von 1936 bis 1938 und zwei Modellreihen schließen. Aufgrund des Kühlergrilldesigns hätte es sich um einen Ford Standard Tudor des Jahres 1938 handeln können. Parallel dazu kam der Ford 2-Door-Sedan natürlich ebenso in Frage. Aber das gesamte Design mit den Änderungen an der Karosse warfen so viele Fragen auf, dass die zuvor getroffenen Annahmen nur falsch sein konnten. Dann löste sich auch prompt der Schleier des Modells auf, und es präsentierte sich ein umgebauter 1935er Ford Phaeton zu dem 1936er Ford "SoCalif Plating Truck" (Southern California Plating Truck Company), welcher von Frank Kurtis und dem Designer George DuVall entwickelt wurde. Die Karosse wurde nach hinten um 30 Zentimeter verlängert, das Dach gechopped, eine sehr flach stehende DuVall Windschutzscheibe eingebaut, eine handgemachte Front (Ziergitter) eingebaut, die Leuchten versteckt und eine große Heckklappe erschaffen, weil das Fahrzeug nicht als PKW sondern als Lieferwagen angedacht war. Fakt ist, das Modell nahm nachweislich das Ford Frontdesign des Jahrgangs 1938 beim Standard und Sedan vorweg. Es soll ebenfalls in Anlehnung von den damaligen Cordmodellen inspiriert worden sein.

Matchbox hat sich hier einem vergessenen Fahrzeug angenommen und holt eine äußerst interessante Geschichte nach über 75 Jahren der letzten Sichtung des realen Modells sowie nach 29 Jahren der ersten Berichterstattung über dieses Modell wieder an das Tageslicht. Und das ist bemerkenswert! Das Matchboxmodell weicht allerdings vom "SoCal Truck" in drei entscheidenen Punkten ab, um es etwas massentauglicher zu machen : Die Scheinwerfer, das Heckfenster und die mehrteilig geschwungene Heckstoßstange sind am Original anders. Ansonsten kommt der Klassiker der Vorkriegszeit auf den Standardrädern der Heritage Classic in den Handel. Der Kühlergrill und der Seitenscheibenchrom sind in Silber dargestellt worden. Die Türen lassen sich öffnen und bestehen bei diesem Modell aus Metall statt Plastik. Die grüne Farbe ist gut gewählt, ähnelt aber dem einzigen colorierten Bild nur geringfügig, denn dort war das Grün heller und das Dach bestand aus einem braunen Stoffbezug. Die Trittbretter waren gemäß dem Farbbild, welches 1936 technisch möglich war, auch aus silbernen Metall.

Eine großartige Geschichte und ein großartiges Modell holt hier die Sammlergemeinschaft aus dem Alltag heraus und präsentiert umso lebendiger die Automobilgeschichte der Kriegs- und Vorkriegsjahre, welche in diesem Maßstab derzeit ein kleines Comback feiert...