Sonntag, 30. September 2012

Hot Wheels "Knüller" des Jahres : Mercury Cyclone von 1969...

Das Rezept für einen Erfolgsgaranten wurde bereits jetzt schon perfekt angewendet, denn so hat es schon bei manchem Modell angefangen. Eine schlichte, aber für die 70er Jahre recht poppige Farbe wie Gelborange, schöne Standardfelgen, die vorne und hinten gleich sind, als Fahrzeugwahl ein Coupé und zwar eines, welches einen wohlklingenden , dynamischen Namen trägt. Mercury Cyclone, benannt nach einer Sturmgröße. Und das könnte einer werden, wenn er mehrere Farbtöne bekommt und die Sammlerherzen höher schlagen lässt. Bereits jetzt sind die ersten Exemplare vergriffen. Die Form des Mercury ist beim näheren betrachten schon bekannt, Hot Wheels greift hier in den übergreifenden Baukasten von Ford, die auf gleicher Basis und zu gleicher Zeit mit gleicher Form den Torino gebaut haben. Die Ähnlichkeiten sind enorm, die Karosse fast gleich, nur an Heck und Front zeigen sich Marken typische Änderungen.

Zunächst einmal liegt der Cyclone deutlich höher als der Torino. Und das steht ihm optisch bestens. Der hintere Radkasten ist beim Torino Modell größer, da Hot Wheels hier auch größere Räder verwendet hatte. Die Haube des Mercury Cyclone ist anders aufgebaut. Eine schwarze Lufthutze ist zu sehen. Weiterhin sind die Haube und der Kühlergrill etwas profilierter und nehmen den künftigen Fordmodellen die Knudsen-Nase voraus. Die seitlichen Blinkern an den Kotflügeln sind größer und anders positioniert. Das Heck ist absolut gleich, aber die Rückleuchten sind kleiner und passen sich besser in die Heckpartie ein. Insgesamt ist der Mercury Cyclone hier schon fast der bessere und stimmigere Ford. Vielleicht hat ihn Hot Wheels deshalb wieder zum Leben erweckt..... Mich würde es nicht wundern, wenn ein Treasure Hunt Modell daraus entstehen und bald folgen würde.




US-Streifenwagen : 1970er Plymouth Fury von Majorette

Auch die Franzosen haben so dann und wann durchaus mal Fremdprodukte in ihre Modellreihen aufgenommen, wobei der Schwerpunkt auf französischen oder definitiv europäischen Fahrzeuge lag. Der Plymouth Fury Jahrgang 1970 war so einer der Ausrutscher, der durchaus seine Erfolge bei Majorette feierte, denn die Farbe Gelb war die zweite Farbe Modellfarbe im Programm. Mit so einem Streifenwagen ging man als Kind früher gerne auf Verbrecherjagd, denn der Plymouth hatte diese herrliche Federung der Majorettemodelle, die den Wagen bei Verfolgungsjagden dann spektakulärer um die Kurven fliegen ließ.

Zurück zum Modell : Viertüriger Sedan mit Poleibeleuchtung auf dem Dach. Aus Filmen weiß man, dass die vier nebeneinanderstehenden Leuchten nur auf und ab leuchteten, wobei die große Polzeileuchte dann rund, meist auch Rot, mit Spiegellicht umherwirbelte. Das, was rechts vorne wie eine Antenne aussieht, ist meist der Zusatz für die hanbetriebene Zusatzsuchleuchte, die seitlich dann per heruntergelassener Scheibe bedient werden konnte. In sich gesehen, gehört dieser Plymouth Fury zu den spektakulärsten Polzeimodellen in diesem Maßstab. Auf der Motorhaube befindet sich ein Abdruck für die Regionalität dieses Streifenwagens. Blau, Weiß und Rot sind zumindest Südstaatenfarben, die unter anderem auch der US-Bundesstaat Texas verwendet. Ob es sich hierbei um einen Aufdruck der 70er Jahre aus Texas handelt, mag ich nicht bestätigen wollen. Der große Plymouth an sich ist ein herrliches, V8-blubberndes Straßenkreuzermodell. Doppelscheinwerfer und ein gigantischer Chromgrill kennzeichnen ihn. Als schönes Detail findet sich auch ein Rückspiegel auf der Scheibe. Die Seitenlinie ist fast klassisch gedrittelt in Fronthaube, Passagierkabine und Kofferraumbereich. "The big way of Drive", sozusagen.... . Die damals klassische Felge bei Majorette war auch die Dreisternfelge, die dem Viertürer hervorragend steht und einen Teil seines Charmes ausmacht. Konstruktiv gesehen, gehören Front- und Heckstoßstange als ein miteinander verbundenes Teil mit zur Bodengruppe. Das Heck weist noch die auslaufende Ära der Heckflossen auf, die seitlich noch ein wenig über dem Kofferraumdeckel stehen. Ansonsten herrscht bereits das kühle und klare Design der 70er Jahre.
Für US- Autofreunde, sowie Sammler von Polizei- und Streifenwagen sowie Fans der französischen Modellautomarke Majorette ist dieses Modell auf jeden Fall etwas für die Vitrine, denn er ist zu aller Zeit ein herrliches, anzuschauendes Modell und ein Stück Zeit- und Rettungsgeschichte...


US-Feuerwehr : 1950er Seagrave Fire Engine von Matchbox

Am letzten Samstag entdeckte ich diesen "neuen" Matchbox im Handel, den ich umgehend gekauft habe. Es handelt sich um einen klassischen Feuerwehrwagen der Marke Seagrave, die für den Bau von Feuerwehrwagen in den USA zuständig ist. Dieser sehr gelungene Wagen stellt das Modell aus dem Jahrgang 1950 dar, ist also perfekt für die Matchboxrubrik Heritage Classic. Mit viel Liebe zum Detail hat man hier ein großartiges Fahrzeug in den Handel gebracht, das nicht nur Feuerwehrfreunde verzücken wird. Seit dem überlege ich, ob es nicht sogar der "Matchbox des Jahres 2012" geworden ist.

Zum Modell : Ein schönes Stück Mobilitäts- und Rettungsgeschichte würde ich einmal stark behaupten. Der Grill ist typisch für die Fahrzeuge der auslaufenden 40er Jahre und symbolisiert den wahnsinnigen Reichtum von Chromschmuck an der Front solcher Fahrzeuge. Mittig darüber befindet sich die Plakette von Seagrave, aus Columbus, Ohio State. Die Feuerwehrleuchte sitzt mittig auf der Scheibe, kleinere Leuchten sind zurückversetzt an den Seiten der Scheiben aufgesetzt. Meist sieht man hier noch original eine Fahne der Vereinigten Staaten flattern, so wie es immer an öffentlichen Gebäuden oder auch Fahrzeugen wie diesen der Fall ist. Interessant ist der Wandel des Fahrzeugdesigns, wobei hier noch Grill und ausladende Kotflügel aus der "guten alten Zeit" stammen. Die Felgen und Reifen stammen aus der Heritage Classic Linie und stehen der Feuerwehr bestens und machen sie fast schon authentisch. Die Aufbauten an den Seiten sind fast beidseitig gleich. Neben den Anschlüssen für Schläuche, etc. finden sich auf der Längsseite hier im Bild noch die Schläuche selber. Auf der anderen Fahrzeugseite ist hier die Leiter aufgedruckt. Die Rückliegende Seite zeigt noch die Laufrinne der Feuerwehrleute, sowie die Lagertanks und die restliche Feuerwehrstechnik. Die Ausarbeitung und Detailierung für dieses Modell in dieser Preisklasse ist einfach einzigartig und als sensationell zu bezeichnen. Fehlen sollte so ein Modell nirgendwo. Das "Bekommen" eines solchen Modells ist schon schwieriger, denn Matchbox wirft gerade nur in geringen Dosen seine Modelle auf den Markt. Sie sollten sich einfach mehr darauf konzentrieren, solche und andere Modelle zu bauen, denn damit während sie fast führend....


Ein ultimativer Sportwagen : Wiesmann GT MF4

Siku hatte vor ein paar Jahren angefangen, eine Billiglinie in das Programm aufzunehmen, die die teureren, mit der Zeit gewachsenen und im Detail genaueren Hauptfahrzeuge in den Stückzahlen unterstreichen sollten. Die qualitativen Abstriche sind klar erkennbar und sind auch nicht zu verheimlichen. Keine zu öffnenden Türen oder Hauben, keine Gummireifen, schlechterer Abrollkomfort und Abstriche in der Gesamtqualität sind zu beobachten. Siku macht da aber auch kein Geheimnis daraus. Der Wiesmann GT MF4 gehört noch zu den schöneren Low-Budget-Modellen von Siku, der Rest sind teilweise sogar Eigenkreationen mit Eigennamen. Die Starachse des Modells samt Billigräder ist in der Tat eine Geschmackssache und verzücken nicht so wirklich. Dafür ist das Modell auch rund 50% billiger als der Rest der Siku PKW-Flotte. Die Frontlampen und die Hecklampen sind detailiert und bedruckt, auch das Wiesmann Logo prangt vorne sowie hinten auf dem Modell. Selbst Scheibenwischer und Rückspiegel findet man auf der Klarglasfrontscheibe. Dafür, das es das einzigst bekannte Wiesmann (Billig-)Modell zur Zeit auf dem Markt ist, kann man es dennoch ruhigen Gewissens kaufen, denn es gibt noch viele Modelle mit deutlich mehr Abstrichen, so dass die Siku Billigschiene durchaus attraktiv(er) ist... Und wer die nicht mag, kann jetzt auf den neuen Wiesmann Roadster von Siku selber zurückgreifen. Aber dazu später einmal mehr...


Sonntag, 16. September 2012

Da schlägt das Scudetto höher : Alfa Romeo Nuova Super 1300

Aus den tiefsten Tiefen der Vitrine präsentiere ich heute noch einen kleinen Leckerbissen : einen Alfa Romeo Nuova Super 1300 von einem italienischen Modellautohersteller, der sich heute nur auf große Modelle eingerichtet hat. Polistil baute in den 70ern allerdings auch solche Modellautos. Warum diese nicht erfolgreich waren oder geworden sind, bleibt bis heute ein Rätsel . Fakt ist, nur wenige Modelle haben das Land verlassen , haben überhaupt überlebt und werden heute vorraussichtlich weltweit zu sehr hohen Preisen gehandelt. Dieser Alfa Romeo ist mit Sicherheit der Inbegriff der Automarke. Sportliche Limousinen mit attraktiven und im Sound kernigen Motoren sprechen seit je her für die Alfas aus den 70ern und machen sie heute als reale Autos so beliebt. Gerade das hier gezeigte Modell ist heute mit der populärste (italienische) Oldtimer.

Das Modell ist mit seinen knapp guten 40, 45 Jahren auf dem Buckel oben herum noch sehr gut im Zustand, unten herum allerdings schon recht angegriffen. Vielleicht haben wir hier schon einen Grund, warum sich die Modelle nicht durchsetzen konnten, denn die "ungeschützte" Bodenplatte korodierte und reagierte mit der Zeit sowohl mit der Luft als auch mit den Fingerabdrücken (Fettrückständen auf den Fingerkuppen). Auch der aufgetragene Lack ist nicht von bester Qualität, denn auch hier sind die Modelle recht anfällig für unterwandernde Feuchtigkeit und somit später abplatzender Farbe. Doch sind sie so wie in Real? So mancher Alfa sollte damals schon im Prospekt gerostet haben... Die gelbe Farbe passt auch zur unbeschwerten und bunten Zeit des Alfa Romeo´s.

Die Front verzückt sofort : Doppelscheinwerfer aussen, Scudetto auf gerastertem Kühlergrill in der Mitte und zu der zierlichen Stoßstange gibt´s noch die zusätzlichen, im 90 Grad Winkel angelegten Prallschütze. Letzteres sieht man sogar hinten erneut. Eine lange Motorhaube streckt die zierliche Limousine. Zum Schluss steigen die zusätzlichen Lüftergitter noch mit der Motorhaube an. Scheibenwischer ud Rückspiegel sind bereits aufwendig in die Plastikscheibe eingraviert. Die Seitenlinie ist nicht unattraktiver als der Rest des Fahrzeuges : Die Abschürfungen legen die wichtigen Details der Ansicht frei. Die Rammschutzleisten haben bereits die Aufgabe dieses Modells erfüllt, die Türgriffe liegen hier ebenfalls frei sowie die aufgesetzten Blinker auf dem vorderen Kotflügel. Die Türen sind sichtbar bis unter das Dach geschnitten worden und die seitlichen Zierleisten gehen bis zur Stoßstangenoberkante nach hinten runter ab. Eine Fünflochfelge passt zum Alfa recht gut, wobei es sich um die einzigste, bekannte Felgenart von Polistil handeln dürfte. Das Heck präsentiert den klassischen Alfa : Der Heckdeckel ist glatt undzeigt somit das Faceliftmodell von der Giulia. Die Lampen und die Kennzeichenhalterung stehen leicht zurück und somit unter der Abschlusskante des Heckdeckels. das dach übersteht leicht die darunterliegende Panoramaheckscheibe. Überhaupt muss man erwähnen, wie filigran die tragenden Säulen des Alfas sind. Das Design ist großartig und der Wagen als solches gehört zu den weltweiten automobilen Meilensteinen, sowohl vom Design als auch von der Sprache des Handlings. Das Modell ist sehr rar, so dass man ewig suchen muss, um einen vergleichbaren Wagen zu finden. Er ist ein Hit in der Vitrine und lässt Porsche und Ferrari neben sich alt aussehen. Sympathie entscheidet eben doch so manches mal eher den Unterschied...


Stabiler Benzinpreis im Modellautoland : aktuelle Bilder von dem kleinen Zapfsäulen-Diorama !

Benzinpreis? Erhöhung? Krise? Knappheit? Alles kalter Kaffee im Land des Modellautos, wo die Preise ewig stabil bleiben und das zeigen, was einst der Hersteller der Tankstelle auf die Preistafeln gedruckt hat. Ach wäre doch die reale Welt genauso schön und "simpel", so dass wir, wie in diesem kleinen Diorama dargestellt, auf alle Ewigkeiten amerikanische Straßenkreuzer und italienische Supersportwagen mit grenzenlosem Treibstoff zum gleichen Preis füttern könnten. Doch die Preisschraube geht in der Realität weiter nach oben, so dass wir uns in solche Anblicke nur träumerisch flüchten können. Anbei ein paar Bilder "durstiger" Kunden...
Hinten Links : 1962er Chevrolet Impala Bubble Top Coupé
Hinten Rechts : Ford Mustang "Shelby GT 500" 1969
Vorne Links : Chevrolet Monte Carlo SS 80er Jahre
Vorne Rechts : Ferrari FF 2012 
Durstiger Amerikaner : 1970er Dodge Challenger "Hemi"
Im Hintergrund Links : Infiniti G37, Jahrgang 2010

Ford Mustang Shelby 500 GT Super Snake 2010
Im Hintergrund Links : 1970er Dodge Challenger "Hemi"
Im Hintergrund Rechts : Infiniti G37, Jahrgang 2010

Links im Bild : Mazda Cosmo L Limited, 1978 Japan
Rechts im Bild : Nissan Skyline Wagon, 70er Jahre Japan
Hinten Links im Bild : Toyota Mark X, 2005 Japan

Vorne im Bild : Nissan Cedric Wagon, Limited Edition, 1974 Japan
Hinten im Bild : Toyota Mark X, 2005 Japan
Links im Bild : Nissan Skyline Wagon, 70er Jahre Japan


HintenLinks : Nissan Cedric Wagon, Limeted Edition, 1974 Japan
Hinten Rechts: Toyota Mark X, 2005 Japan
Links im Bild : Toyota Corolla 1500 GL, späte 70er Jahre, Japan
Rechts im Bild: Toyota "Toyopet" Crown MS50, späte 70er Jahre Japan
Vorne in Rot : Mazda MPV , Jahrgang 2008


Treasure Hunt Modell 2012 : 65er Chevrolet Malibu

Hot Wheels hat eine besondere Serie im regulären Programm, die Treasure Hunt Modelle, die gerade unter Sammlern begehrt sind. Die Modelle sind meist anders lackiert, weisen gesonderte Aufdrucke auf, haben teilweise gummierte Reifen und besitzen eine Bodengruppe aus Metall, die das Modell schwerer und solider macht. In diesem Jahr wurde z.B. dieses schlichte Modell in den Handel gebracht, ein Chevrolet Malibu Hardtop Coupé Baujahr 1965. Es wirkt schon fast unscheinbar und stammt aus der geklärten Ära des Designs aus den USA. Ab Mitte der 60er wurden die Autos teilweise bereits gesichtslos und kantig und glichen anderen Konzernbrüdern. Der Chevrolet Malibu ist eines dieser verwechselbaren Massenautos. Vorne prägen die Doppelscheinscheinwerfer und ein riesiger Kühlergrill die Front, darunter liegt die gerade Stoßstange. Das Heck ist absolut gleich aufgebaut, wobei die Heckleuchten kleiner sind und das Abschlussblech dazwischen größer. Das Grünmetallic steht ihm hervorragend, ebenso die Doppelspeichenfelge im Sterndesign. Die Seitenlinie ist kühl und nüchtern. Die fehlende B-Säule fällt kaum auf. Die Türgriffe sind silbern und einige schwarze Aufdrucke als eine Art Trible sind vorhanden. Schlicht, unscheinbar und dennoch ein schönes Modell, gerade als Treasure Hunt Modell....


Deutsche Autobahnpolizei : Porsche 911 Carrera von Siku

Und hier ist mal wieder einer von Siku´s Dauerbrenner, der Porsche 911 Carrera Autobahnpolizei Streifenwagen mit der Nummer 1416. Kaum zu glauben aber wahr, dieser Porsche wurde bereits im Jahre 2000 gebaut und hielt bis zu seinem Nachfolger über ein Jahrzehnt seinen Verkaufsplatz in den Regalen der Nation. Dieses hier gezeigte Modell ist ein Zwischenmodell, denn die Farbgebung deutscher Polizeiwagen wechselte zuerst von weißgrün auf silbergrün, später auf silberblau. Der grüne Zierstreifen mit Polizeiaufschrift wechselte ebenfalls in der Optik, so dass Siku hier eine Reihe von begehrten Porschemodellen hintereinander sehr kurzfristig und kurzläufig auf den Markt brachte, die in den kommenden Jahren vermutlich dann aufgrund Ihrer geringen Stückzahl zu begehrten Sammlerobjekten werden.

Zum Modell : Porsche 911 Carrera, auch bekannt unter der Nummer 996 von Porsche. Die Grundlage bildete hier das Straßenmodell, da die Polizeileuchte auf dem Schiebedach befestigt wurde. Der Leuchtenaufsatz wechselte ebenso über die Jahre, so dass dieses ersatzteil auch einmal rar werden wird. Das Erkennungszeichen des Porsches sind die Spiegeleierlampen vorne, die von Siku sogar Mehrfarbig dargestellt wurden. Das Grundmodell ist in einem dunklen Silbermetallic mit Rauchnote verfasst. Scheibenwischer und Rückspiegel sind in der Frontscheibe mit dargestellt. Das Scheibenplastik ist sehr hochwertig. Die Seitenlinie ist klassisch mit herrlichen Rundungen. Aussenspiegel und Türgriffe detailieren diese Ansicht. Das Interieur ist grau, die Sitze sind mit Konturen ausgebildet und das Armaturenbrett samt Lenkrad ist teildetailiert. Die Gummireifen samt den hochwertigen Porschefelgen werten das Modell auf. Auf der Rückseite findet sich noch einmal ein Aufdruck mit "Polizei". Zwei Endrohre der schwarzen Plastikbodengruppe schauen den nachfolgenden Fahrer an. Das Kennzeichen trägt die Buchstaben "MK" für Märkischer Kreis", Siku´s Heimat. Über dem Heckmotorgrill befindet sich noch eine dritte Bremsleuchte, hier leider nicht lackiert. Insgesamt gehört dieser Siku zu den stimmigsten und zu den erfolgreichsten seiner Art! Und ist nicht nur für Porschesammler attraktiv...!







Sonntag, 9. September 2012

Ein aktueller Porsche von Hot Wheels : Porsche GT2

Hot Wheels bringt viele Modelle pro Jahr auf den Markt. Neben den zahlreichen Us-Modellen aus den 50er und 60er Jahren hat Hot Wheels auch immer aktuelle Modelle im Programm. Der Porsche 911 GT2 ist zum Beispiel so einer, obwohl die Seitenlinie des Porsches im Prinzip immer gleich aussieht. Eine traumhaft schöne Form, hier in tiefen Blaumetallic lackiert, mit für Hot Wheels untypischen aufwendigen Lampen aus Plastik, sowie aufgedruckten Heckleuchten in Rot. Der helle Lederfarbton im Interieur ist passend zum Blaumetallic gewählt. Die Spoilerlippen sind bei diesem Porschemodell in grau abgesetzt und bilden auch gleich die Bodengruppe. Porscheemblem und nachempfundene Lufteinlässe auf der Haube vorne sind schöne Extras. Weiterhin finden sich auf der Frontscheibe aufgedruckte Scheibenwischer. Die Seitenlinie ist porschetypisch klassisch. Hot Wheels modernste Felge ziert das Modell und diese steht ihm einfach bestens und unterscheidet sich hier von diversen anderen Modellen. Da waren Designkünstler am Werk! Das Heck wird von einem übergroßen Spoiler geziert. Darunter findet sich der "GT2"-Schriftzug. Ebenfalls wurde das Heck anhand von Auspuffrohren schön im Detail perfektioniert. In Realität kostet der Porsche ein Vermögen, hierzulande steht er im Regal für rund 1,5 Euro. Da überlegt man selten zweimal, um sich dieses schöne Modell in die Vitrine zu stellen.


Sportives Mittelstück : Porsche 944 von Matchbox

Wem ein Porsche 924 zu schwach sowie ein Porsche 928 zu teuer ist, greift zum sportiven Mittelstück, dem Porsche 944 Turbo. Matchbox hatte zuvor diverse Porsche im Angebot, so dass es irgendwann auch nahe lag, den Typ 944 zu produzieren. Die erste Version war ein Fahrzeug in Rot mit markanten Aufdrucken. Das Porscheemblem prangt überdimensional auf der Haube und an den Seiten findet sich der Typschriftzug wieder. Kaum zu glauben aber wahr, der immer noch recht modern wirkende Porsche ist als Modell bereits 25 Jahre alt. Zum Modell : Lampenaufdrucke gab´s zu der Zeit nicht. Stattdessen ist das Modell aber nicht schlecht geworden. Eine moderne Lochkreisfelge gehörte zu den Standardfelgen bei Matchbox und ziert diesen Porsche ungemein. So wirklich alt sieht er heute immer noch nicht aus. Rückspiegel, Scheibenwischer, Aussenspiegel, Schiebedach und eine Heizbare Heckscheibe sind schon großzügige, sichtbare Extras und machen diesen einzigartigen Wagen noch attraktiver. Es dürfte nicht schwer sein, heute noch ein unbeschädigtes Modell zu finden, welches nicht nur Porschefreunde begeistert.