Mittwoch, 3. Juni 2026

Matchbox schließt mit dieser Toyota Celica Generation eine bisher noch empfindliche Lücke in der gesamten Modellhistorie aller Celica´s... : Toyota Celica, 1993, fünfte Generation, Matchbox, MBX Showroom, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Matchbox
Modell : Toyota Celica, 1993, fünfte Generation
Update : Nein, neues Modell in 2026 
Rubrik : Mainline, MBX Showroom
Produktionsort : Thailand
Farbe : Rot (Super Red, Originalfarbton)
Maßstab : ca. 1/62
zu öffnen : nichts
Maße Modell : ca. 7,2 cm x 3,0 cm x 2,1 cm (l/b/h) 
Preis : ca. 6,50 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )   

Matchbox macht genau das, was ich mir schon seit Jahren von einem Modellautohersteller so wünsche. Man findet die Lücken in einer bisher beliebten Baureihe und baut dann genau diese Fehlstellen nach. So ist das bei Matchbox auch bei dieser Toyota Celica Generation gekommen, das Matchbox hier den letzten Baustein der sieben Generationen von Celicas herausgefunden hat und mit der unten gezeigten Variante aktuell nachbaut und anbietet. Und die bisher fehlende Variante gehört sogar zu den attraktiven Modellen der gesamten Baureihe, welche durchaus bei einem global Player etwas eher hätten nachgebaut werden können. 
 
Matchbox hat mit diesem Modell wieder einmal bewiesen, dass man die sensible Thematik der richtigen Proportion sehr gut im Griff hat. Die Farbe passt, die Details passen und selbst die standartisierte Felge in Weiß steht dem japanischen Sportwagen sehr gut. Wenn Matchbox das Serienmodell nachbauen darf, geht die sportive Rallyversion, welche durch Carlos Sainz bekannt wurde, voraussichtlich an Hot Wheels und wird somit mit großer Spannung und großer Hoffnung in einer der sportlichen Sonderserien wie den Thrill Climbers (oder ähnlichen Serien) als Premiummodell erwartet. Interessanter Weise ist Matchbox mit diesem Modell dieses Mal zeitlich etwas eher auf den Markt gekommen als Tomica. Vielleicht mag es daran liegen, dass Tomica´s Erstfassung als gesondertes und teureres Premiummodel startet und voraussichtlich erst deutlich später in deren Mainline zu finden sein wird.
 
Zu den Details : Teilscheinwerfer in den Frontecken außen, schwarzes Ziergitter über die gesamte Fahrzeugbreite (beinhaltet auch den Teilverschluss der Klappscheinwerfer innen), waagerechte Blinker in Orange unter den geschlossenen Scheinwerfern, waagerecht positionierte Lüftungsgitter in Schwarz, Lüftungsgitter in Schwarz in den jeweiligen Außenecken, Toyota Emblem mittig auf der Motorhaube am vorderen Rand, Lufthutze auf der Motorhaube, Außenspiegel, Scheibenwischer, leicht getöntes Scheibenglas, Heckscheibenwischer, Standard Sechspeichenfelge in Weiß (eine Einstiegsfelge der Mainline), einflutige Abgasanlage auf der Beifahrerseite in Schwarz, mehrfarbige Heckleuchten in schwarzer Umrandung fotorealistisch aufgedruckt, Kennzeichenblende schwarz umrandet, aufgedrucktes Kennzeichen am Heck mit Silberrand außen und geschwärzter Fläche innen, Kennzeichenschriftzug "CELICA" in Silber, Toyota Emblem mittig auf der Heckklappe, kleiner Heckklappenspoiler in Wagenfarbe, Schriftzug "Toyota Celica" in Silber links am Heck, Schriftzug "turbo 4WD (4WD= Four Wheel Drive, also Allradantrieb) in Silber rechts, Linkslenker sowie ein graues Interieur.
 
Die fünfte Modellgeneration des japanischen Sportwagens mit einer bewegten Historie gehört auch gleich mit zu den besten Modellen aus allen bisherigen Baureihen der Celica´s. Für die weltweite Vermarktung stehen ausschließlich Vierzylindermotoren zur Verfügen, welche in der Regel ab dem Einstieg 1,6 Liter Hubraum und im weiteren Leistungsverlauf rund 2,0 Liter Hubraum aufweisen. Nur der Nordamerikanische Markt hatte noch gesondert einen 2,2 Liter Motor spendiert bekommen. Die Motoren leisten ab dem Einstieg rund 105 PS und enden in der nromalen Serie bei 204 PS. Die Ausnahme macht hier das rund 4 PS stärkere Sondermodell "Carlos Sainz", welches in Anlehnung an die ganzen Rallyerfolge des gleichnamigen Rennfahrers erinnert. Die Celica der fünften Generation hatte ein besonderes Merkmal, welches die Vorgänger noch nicht hatten. Toyota investierte seinerzeit bei der Gesamtkonstruktion des Fahrwerks viel Geld in die Entwicklung eines elektronisch gesteuerten Fahrwerkes, welches mit Sensoren im Bereich der hydraulischen Dämpfer ausgestattet war und sich somit auch damit von der Konkurrenz absetzte. Auch die 16 Ventiltechnik bei dem Motor war Anfang der 90er Jahre noch lange keine Selbstverständlichkeit, so dass Toyota hier mit den großen Deutschen Herstellern gleichzog. Das Topmodell kostete bereits 57.500 DM und nur das auf 5.000 Stück limitierte Sondermodell war noch einmal rund 8.000 DM teurer.         
 








  

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