Montag, 15. Juni 2026

Einer der großen Hot Wheels Erfolge im Bereich der eleganten Hardtop Coupés kommt wieder bildgewaltig in den Handel zurück... : Ford Galaxie 500, ab 1965, dritte Generation, Hot Wheels, Vintage Club 1968, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Ford Galaxie 500, ab 1965, dritte Generation 
Update : Ja, neues Sondermodell in 2026
Rubrik : Vintage Club, 1968
Produktionsort : Indonesia
Farbe : Rot + weißes und goldenes Streifendekor
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 8,1 cm x 3,0 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 4,00 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026 )

Dieses Modell ist tatsächlich schon öfter in diesem Blog vorgekommen, und es gehört mit zu meinen absoluten Lieblingsmodellen von Hot Wheels. Ja, der Ford Galaxie wurde auch schon von anderen Herstellern nachgebaut. Bei Matchbox war er bereits in den Regulars 1-75 und auch bei den ersten Superfastmodellen als Viertürer dabei. Greenlight baute ihn sogar als Viertürer und als Coupé nach, doch irgendwie ist das Modell von Hot Wheels etwas spannender als die anderen Modelle anderer Hersteller. Das liegt durchaus am Designer Jun Imai, der nicht nur für den Ford Galaxie verantwortlich war, sondern in seiner ganzen Schaffenszeit bei Hot Wheels nahezu alle relevanten und markanten US-Boliden der Muscle Car Ära entwickelt hat. Und das wurde mit so einem Elan gemacht, dass sich daraus auch die Detailfreudigkeiten und die Langzeitqualitäten der Modelle ablesen lassen. Die Proportionen stimmen, die Qualität stimmt und auch die Details an dem Modell stimmen. So kann jeder Sammler oder jedes Spielkind selber entscheiden, wie er oder es das Modell haben will : als ehemaliges NASCAR Fahrzeug, als Full-Size Car (größte Fahrzeugklasse der USA) oder als Hardtop-Coupé der oberen Mittelklasse, als Muscle Car oder einfach nur als eleganten Cruiser einer Oldtimer Rally oder Ausfahrt. Für mich persönlich bleibt er das NASCAR Fahrzeug, welches durch die Ovale der Rennstrecken donnert.      
 
Meinen persönlichen Fahrwerkstest meiner Modellautos ist der hier immer wieder beschriebene Pylonentest auf der Schreibtischplatte. Dieser Test entscheidet über Sieg oder Niederlage in den Themen der Spurhaltung, der Federung, der Reifenwahl des Herstellers und auch die Agilität sowie die Fahrdynamik des jeweiligen Modells aufgrund von Größe, Gewicht und Länge des Modells. Und da bin schon etwas spielerisch in der Region der ganzen Originaltestes bei den großen Modellen im Maßstab 1:1 unterwegs. Wie zu erwarten war, entscheidet der Ford Galxie den Test eindeutig für sich und lässt sich dabei auch nicht aus der Ruhe bringen. Einmal in Fahrt gekommen, kann hier schon einmal das eine oder andere Rad je nach Intensität sich leicht im Bereich eines Mikrometers (1 μm) von der Platte abheben. Ein anderer Bloginhaber im deutschsprachigen Raum schreibt zwar öfter, dass Hot Wheels Modelle keine Federung haben, was aber letztendlich totaler Blödsinn ist. Ja, die Fahrwerke sind schon manchmal bretthart, aber die Reifen lassen sich immer etwas in die Radhäuser eindrücken und federn zurück. Sollte das nicht der Fall sein, liegt meist das Interieur oder der Radlauf auf dem Reifen auf, so dass das Defizit hier konstruktiver Natur ist.     
 
Zu den Details : fotorealistisch bedruckte hochkant stehende Doppelscheinwerfer, komplett verchromte Front samt Kühlergrill, Scheinwerfereinheiten und Stoßstangen (Teil der Bodengruppe), das Modellfahrzeug hat viele Konstrukte und Bauteile aus der damaligen NASCAR Reihe (Motorhaubenverschlüsse, Frontscheiben Halteklipse, Sicherheitstreben zur Halterung der Heckscheibe, Kofferraumverschlüsse, Überrollbügel und Dachverstärkung im hinteren Teil, es gibt nur den Fahrersitz, komplett geöffnete Seitenscheiben, Streifendekor im Renndesign in Weiß und Gold), verchromte nach seitlich außen geführte Abgasrohre, in Chromgold veredelte Felge im Fuchsfelgendesign (hier sind die typischen Porschefelgen gemeint), folgende Aufdrucke sind in Reihenfolge von vorne nach hinten vorhanden, soweit visuell erkennbar "Hot Wheels Flagge / Edelbrook (Motorteile für den Rennsport) / Bell (Rennfahrerhelme) / Holley (Vergaser) / Koni ( Fahrwerkskomponenten Federn und Dämpfer ) / Autolite (Zündkerzen) / Rennwagennummer 65 in Schwarz / Goodyear (Reifen) / Ford Schriftzug in Weiß" sowie auch die dargestellte Motorgröße auf der Motorhaube in cubic inch "427" (7 Liter Hubraum), Tankdeckeldarstellung (Rennsportbetankung ohne Tankdeckelklappe), Heckleuchten in Rot und Weiß aufgedruckt, verchromte Heckleuchteneinfassungen und Stoßstangen sowie ein Interieur in Schwarz.
 
Auch wenn die Mitte der 60er Jahre im US Fahrzeugdesign deutlich nüchterner wurden, da man sich von den Heckflossen und sonstigen wilden Spielereien verabschiedete, darf die verchromte Front des Ford Galaxie 500 durchaus noch als klassische Front gelten. Die dritte Generation begann 1965 und endete nach den regulären Facelifts des Grundmodells in 1968. Der größte verbaute Serienmotor wurde anfänglich noch vom Vorgänger übernommen und hatte einn V8 Motor mit rund 425 PS Leistung. Als NASCAR Modell wurde die Leistung deutlich erhöht und auch durchaus öfter geändert, so dass dieses Fotomodell unten mindestens mit seinen 600 PS Leistung aufwarten kann. Der Hubraum wurde mit 7 Litern schon im oberen Bereich angegeben. Mit diesem Motor war man im Modelljahr 1965 auch in der NASCAR Grand National Series nahezu unschlagbar. Mit den Fahrern Ned Jarret (13 Siege) und Fred Lorenzen holte man sich diverse Saisonsiege und man siegte im Image trächtigen und wichtigen Daytona 500 und Southern 500 Rennen. Rundum war der Ford Galaxie 500 nicht nur in der Vermarktung und in Stückzahlen ein Erfolg, sondern er war ein echter Imageträger vor über 60 Jahren.
 
 









  

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