Montag, 30. April 2018

E-Power und Hybrid auf japanisch... : Nissan Note, 2017, Tomy, Modellautojahrgang 2017

Hersteller : Tomy / Tomica
Modell : Nissan Note, 2017
Update : Nein, neues Modell der regulären Serie in 2017, No. 48
Produktionsort : Vietnam
Farbe : Braunmetallic
Maßstab : 1/63
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,6 x 2,7 x 2,4 cm (l/b/h)
Preis : ca. je 7,00 € (Mein Kaufpreis neu in 2017)

Kommen wir nach den ganzen Sportwagen wieder einmal auf die Brot und Butter Autos zurück. Im letzten Jahr startete bei Tomy der aktuelle Nissan Note, der in der Kategorie Minivan unterwegs ist. Das Fahrzeug ist ein Hybrid bestehend aus einem Benzinmotor mit 80 PS, der die an Bord verbauten Akkus als Range Extender mit Energie versorgt. Daher steht auf der Seitenfläche des Modells auch der Begriff "e-Power". Neben der Elektrifizierung weist der Nissan einen außerordentlichen geringen Verbrauch von ca. 2,7 Liter auf 100 Kilometer aus. Kompakte Abmessungen und ein gutes Innenraumraumkonzept haben das Fahrzeug in seinem Segment auf Platz 1 der Zulassungsstatistik katapultieren lassen. Da es sich um ein Faceliftmodell handelt, gehört dieser Nissan Note noch zu der zweiten Generation E12, welche bei Nissan seit 2012 gebaut werden.

Tomy hatte bereits den ersten Nissan Note in 2012 im Programm, was man witziger Weise noch auf der Bodenplatte erkennen kann. Somit nutzte man tatsächlich das Grundmodell und bearbeitete nur die Front des Nissan Note neu. Ganz schön klever. Wie im Standard üblich, kommt dieses Modell natürlich optisch gut ausgestattet daher. Die Scheinwerfer gibt es in Silberoptik, den Kühlergrill in Schwarz mit Kühlerverzierungen in Silber und Blau. Das Spiegeldreieck vorne sowie B-, C-Säule und Heckfenster sind geschwärzt worden. Die Heckleuchten sind typisch in Rot lackiert worden. Neben dem aufgedruckten Schriftzug "e-Power" gibt es natürlich noch die Nissanembleme in Silber auf dem Modell zu erkennen. Kompakte Minivans sind Tomy´s Spezialität und als einer der wenigen Hersteller bildet man auch viele Alltagsautos nach...  





Sonntag, 29. April 2018

Vier V8 Boliden aus Detroit... : ZAMAC Sonderedition, Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modelle : Buick GSX, Oldsmobile 442, Plymouth Barracuda, Ford Mustang GT Coupé
Update : Ja, neue Sondermodelle "ZAMAC" in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Chromsilber
Maßstab: 1/64
zu öffnen: nichts
Preis : ca. je 4,00 € ( Mein Kaufpreis neu 2018)

Hot Wheels bietet momentan die größte Anzahl aller Neuheiten auf dem Markt, so dass es durchaus momentan sehr Hot Wheels lastig in diesem Blog zugeht. Neu ist in diesem Jahr die wunderbare ZAMAC Serie, die auch nach Deutschland gekommen ist und derzeitig fleissig von Sammlern komplett aufgekauft wird. Wer jetzt noch zu den Händlern will, wird meist nur noch im elektronischen Kaufhaus fündig. Bisher hatte ich aus der ZAMAC Serie nur ein Modell gezeigt, hier den Ford Mustang ganz rechts im Bild. Aufgrund der wunderbaren Modelle, die auch zu den Bestsellern bei Hot Wheels gehören, zeige ich von dieser Serie nun mehr davon. Der Clou der Serie ist definitiv die Lackierung, die ein wenig an Aluminium oder einfach unlackiertes Metall erinnert. Eine schöne Serie zum 50jährigen Dienstjubiläum von Hot Wheels...

Von links nach rechts betrachtet sind folgende Muscle Cars dargestellt :
Der Buick GSX aus 1970 kommt in diesem Farbton sehr gut herüber und ausstattungstechnisch kommt er sehr klassisch herüber. Flammendesign und eine Doppelspeiche sind nichts neues und stellen den typischen Hot Wheels dar. Markant ist und bleibt die spitz zulaufende Fahrzeugfront am Automodell und natürlich auch die schönen Doppelscheinwerfer.

Der Oldsmobile 442 aus 1968 gehört schon zu den etwas feinsinnigeren Fahrzeugen aus dem Quartett. Markant ist hier das Scheinwerferpaar in der Front, wo jeder Scheinwerfer noch durch einen Blinker getrennt wurde. Somit liegt die gesamte Einheit waagerecht und dominant in der Front. Mit 7,5 Liter Hubraum gehört er zu den Motorengiganten im Feld. Optisch trägt er wohl derzeitig eine der beliebtesten Felgen in Stahlfelgenoptik aber mit einem großen Tiefbett. Flammendesign und eine in Schwarz akzentuierte Teillackierung auf der Haube machen dieses Modell zum Underdog in dieser Vorstellung, zumal Oldsmobile auch eher etwas für die älteren Herren war...

Der Plymouth Barracuda Formula S hat mit Sicherheit das außergewöhnlichste Design des Quartetts. Während Buick GSX und Oldsmobile 442 eher reinrassige Coupés sind, ist das Heck des Barracuda so lang gestreckt, dass es eher eine zweitürige Limousine darstellt. In der Designsprache spricht man hier von zweierlei Grundbegriffen : dem Three-Box-Design und der Variation des hier vorliegenden Notchback-Design. Aber über das gefällige und sehr anspruchsvolle Design des zierlicheren Barracuda´s hinweg, sollte man nicht das Formula S Paket unterschätzen, denn auch dieses Modell besitzt einen großen 6,3 Liter V8 Motor.    

Der Ford Mustang ist hier ja schon in einem Einzelbeitrag vorgestellt worden, so dass ich mich hier etwas kurz halte. Ich finde es interessant, dass Hot Wheels diese Mustangform gewählt hat, denn in der Regel ist doch das Fastback deutlich markanter. Nichts desto trotz stimmen die Proportionen bei dem zweitürigen Coupé, so dass auch dieses Modell sehr viel Freude bereitet.

Einen zweiten Teil mit den übrigen vier Modellen wird es in Kürze hier auch noch geben, doch zuvor erst einmal viel Freude an den folgenden Bildern.















Samstag, 28. April 2018

Italien, Sonne, Insel, Urlaub, Capri ??? : Ford Capri, 1968, NoName Modell mit unbekanntem Modelljahrgang

Hersteller : NoName (Grell Modell)
Modell : Ford Capri, 1968
Update : Nein, neues Modell (gehe zumindest davon aus)
Produktionsort : nicht bekannt
Farbe : Rot
Maßstab: 1/63
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,6 cm x 2,7 cm x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 5,00 € ( Kaufpreis gebraucht in 2018 )

Es gibt ja manchmal Veranstaltungen am Wochenende, da würde man alles erwarten, aber niemanden, der auf einem halben Quadratmeter großen Tisch sich irgendwo dazwischen mogelt, um privat ein paar Sachen von sich zu verkaufen. Und manchmal lohnt es sich auch, einfach mal einen Blick darauf zu werfen. Kostet ja nix, wie der Volksmund so schön sagt. Es sei denn, es steht zwischen all den Sachen auf einmal ein Modellauto. Dann kostet es schon was, wenn man das Modell dann kauft oder unbedingt haben möchte. In meiner Sammlung gibt es ja eigentlich schon alle Typen vom Ford Capri. Schuco baute den Capri I als reguläres und als RS Modell, ebenso baute man den Capri II. Majorette baute auch den Capri II, Siku wiederum den Capri I. Und den Capri III? Gab es den auch? Ja, Corgi Juniors hatte den Capri III sogar mal im Programm. Dennoch ist dieses Modell kein schlechtes Modell. Im Gegenteil, es erinnert stark an das Schucomodell. Nach langem hin und her wollte der Verkäufer gar nicht handeln und je mehr ich das Modell angesehen und geprüft hatte, umso mehr entschied ich mich dann zum Kauf. 5 Euro mögen für ein NoName Produkt viel Geld sein, aber nachdem ich den originalen Rostyle Felgensatz aus den 70er Jahren entdeckt hatte, war klar, dass dieses Modell in meine Sammlung aufgenommen werden muss. Und da ist er nun...

Als Gegenpol zum Opel Manta stand der Ford Capri einst in der aufstrebenden Käuferschicht mit ganz oben auf der Wunschliste. Vorbei waren die Zeiten von VW Käfer, denn nun durfte es auch mal "schnitter" und rassiger werden. Und da der Deutsche mit Schlaghosen und langen Haaren in den 60er und 70er Jahren gerne nach Italien in den Urlaub fuhr, war der Produktname "Capri" im Hinblick auf die Insel vor Neapel natürlich ein gekonnter Werbeschachzug. Im krassen Gegensatz stand der Ford Capri aus Deutschland und England nur seinem amerikanischen Pendant gegenüber. Während der Europäer anfänglich mit 50 PS aus einem Vierzylinder motorisiert wurde, bollerte der Amerikaner doch mit V8 und bis zu 270 PS durch die Gegend. Wie zierlich und unschuldig doch deutsche Coupés einmal aussehen konnten. Doch dieser Capri wurde auch im größten Ford Werk in Dagenham in England gebaut. Ford Europa traf sowohl auf der Insel als auch auf dem Festland mit den meisten Modellen bei der Kundschaft ins Schwarze. Hundeknochen Escort, Capri, Taunus und Granada bescherten Ford sogar einmal große Gewinne in Deutschland und gerade im Krisenjahr 1968 lag der Marktanteil mit 13,5 Prozent damals immer noch doppelt so hoch in Deutschland wie heute. Der Ford Capri ließ den Marktanteil wieder steigen.     

Das Modell bringt unwiderruflich kurz die 70er Jahre wieder in das Gedächtnis, in der er sich ja hauptsächlich wie geschnitten Brot verkaufen ließ. Das erste Modell wurde von 1968 bis 1974 gebaut und bis 1986 gab es den Ford Capri III, ehe er nach gut 18 Jahren und drei Baureihen eingestellt wurde.   






Freitag, 27. April 2018

VW und das schönste Servicemobil aller Zeiten... : Volkswagen Squareback Custom "VW Service", 1969, Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Volkswagen Squareback Custom "VW Service", 1969
Update : Ja, neues Sondermodell "50 Years Hot Wheels Favorites" in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Grünmetallic
Maßstab: 1/61
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,9 cm x 2,8 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 8,00 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Mit dem neuen Sondermodell der Serie "50 Years hot Wheels Favorites" bekommt der 1969er VW Variant des Typ 3 den Ritterschlag verliehen. Ja, er war schon mehrfach ein Sondermodell und selbst in der schlichten Serie hat es das Modell mehrfach zum Star geschafft. In diesem Block gibt es immerhin drei weitere Varianten des VW Squareback zu sehen, welche das Thema Rost beim "Air-cooled" Modell sowie in zwei Varianten das Woodstock-Thema samt Flower Power Zeit bildgewaltig aufgreift. Doch in dieser Optik schuf man nun eine Ikone und setzt dem einstigen "Best of Matchbox" VW T2 Bus mit einem ähnlichen Thema als Aufdruck nun ein weiteres VW Servicemobil zur Seite. Allerdings gefällt mir persönlich dieses Modell von Hot Wheels deutlich besser...

Das Fahrzeug spiegelt den Zeitgeist von Oldtimern in Deutschland und dessen Pflege wieder und macht vielleicht ungewollt für die klassische Sparte und Pflege des technischen Kulturgutes von VW Werbung. Die perfekte Modellautooptik mit all den schönen Details bishin zum genialen Werbeslogan " Always ready to serve you and your Volkswagon" dürfte das Modell mit dem VW Service Aufdruck schon heute zu einer gesuchten Rarität machen. Das Grünmetallic passt wie keine zweite Farbe zum herrlichen VW Kombi aus dem letzten Jahrgang des Typ 3. Eine "50" zum 50jährigen Jubiläum der Marke Hot Wheels steht auch noch auf dem Modell am Heck geschrieben und markiert damit die Sonderserie. Das auf den Seitenflächen abgebildete VW-Männchen könnte tatsächlich auch aus den 60er Jahren stammen, aber Genaues weiß ich hierzu leider nicht.

Dieser VW könnte es auch in die Hall of Fame der Top 10 Hot Wheels ohne weiteres schaffen, so dass das Modell bestens zur neuen Serie passt. Hot Wheels hat zur Zeit ein echt gutes Händchen, um Stimmungen aus der guten alten Zeit einzufangen und viele schöne klassische Fahrzeuge zurück in den Handel zu bringen. Eine Ehre für einen einstigen Millionenseller aus dem hause VW...





Donnerstag, 26. April 2018

Japans flinke Kompaktwagen... : Honda Civic EF, Hot Wheels, Sonderserie Honda, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Honda Civic EF Hatchback, 1990
Update : Ja, neues Modell der Sonderserie "Honda" in 2018
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Gelb
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße: ca. 6,8cm x 3,0 cm x 2,2cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Zum 70jährigen Geburtstag der Marke Honda gibt es bei Hot Wheels derzeit eine schöne Sonderserie im Handel zu kaufen. Mit etwas Glück kann man immer noch einen Satz ergattern. Als besonders schwierig zu besorgen gelten wie immer der Honda Civic EF und der Honda Civic Si. Die derzeitige Flut von Sonderserien zeigen insbesondere bei Hot Wheels auf, welchen großen Fundus an Marken und Fahrzeugen man in den letzten 5 Jahrzehnten so produziert hat. Mit den derzeitigen Sonderserien geht man einen neuen Weg in der Firmengeschichte, denn in dieser Hülle und Fülle hat es das noch nicht gegeben. Lohnt sich der Weg denn überhaupt? Ja, er lohnt sich aufgrund vieler Punkte. Zum einen heizt man die Sammler immer weiter zum Kaufen an, sichert sich damit eine andauernde Kundschaft und zum anderen kann man Sondermodelle ohne größeren Aufwand teurer verkaufen, was die Marge verändert. Und so profitieren Hersteller als auch Sammler auf beiden Seiten.    

Das hier gezeigte Honda Modell ist schon das Spitzenmodell mit dem VTEC Motor und der weltweit ersten variablen Ventilsteuerung. Und einen Katalysator hatte der kleine Honda 1990 auch schon, und das sogar in der Kompaktklasse... . Leistungstechnisch gab es es natürlich Vierzylindermotoren mit Vierventiltechnik. In der VTEC-Variante hatte der Kompakte Honda bis zu 150 PS. Hot Wheels war sehr spendabel und gab dem Civic noch ein Sonnendach und sogar Außenspiegel mit auf den Weg. Mit sportlichen Doppelspeichenfelgen und einer geschwärzten B-Säule als Extra geht man auf Kundenfang. Das frische Gelb könnte sogar aus den 80ern noch stammen, wirkt aber in erster Linie zu den sonst eher gedeckten farbtönen des Modells als sehr auffallend.Aufgrund des Steilhecks gehört dieser honda zu den kompakten Kombicoupés. Das Modell ist hervorragend gelungen und man hat mit diesem Fahrzeug schon einen echten japanischen Klassiker im Regal stehen.
 



Mittwoch, 25. April 2018

Fantastische Straßenkreuzer aus Detroit... : Chevrolet Bel Air, 1956, Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Chevrolet Bel Air, 1956
Update : Ja, neues Sondermodell "50 Years Hot Wheels Favorites" in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Braunmetallic
Maßstab: ca. 1/68 (bei einer realen Fahrzeuglänge von 5,01m)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3 cm x 3,1 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 8,00 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Seit letztem Wochenende ist bei mir auch die neue und aktuelle Sonderserie zum Jubiläum von 50 Jahren Hot Wheels angekommen. Unter dem Titel "Hot Wheels Favorites" hat man zum Teil eine illustre Runde zusammengestellt, wobei in den ersten fünf Modellen dann die zweite Version einer Neuerscheinung aus diesem jahr mit inbegriffen ist. Ob das nun Sinn macht, oder man besser solche tatsächlichen Größen wie den Dodge Deora noch einmal herausbringen sollte, ist eine Frage der Zeit, der eigenen Ermessung und der Investition, denn auch die Kundschaft, die mit dem Deora noch gespielt hat, ist ja dann vielleicht auch schon 60 Jahre alt. Die jüngeren werden den Hype um den Deora vermutlich noch nicht einmal nachvollziehen können. Vielleicht hätte man auch zwei Modelle aus jedem Jahrzehnt für diese Sonderserie bringen können. Den 56er Bel Air finde ich sehr gut gewählt, denn er gehört seit 2008 zu den aktiven und schönen Sondermodellen aus dem letzten Jahrzehnt.   

Die Fahrzeuge aus der amerikanischen Heckflossenära haben Zeit ihres Daseins noch nie ihre Ausstrahlungskraft verloren. Im Gegenteil, denn in den 50er und 60er Jahren wurden so viele Elemente bei einem Auto noch kunstvoll und individuell gestaltet, so dass man den Schalter aus dem Bel Air in einem Corvair nicht finden würde. Und das war allgemein dann auch egal, ob es eine gebogene Chromleiste, ein besonderer Außenspiegel oder gar ein Schalter, Knopf oder Sonstiges im Interieur war. Den unverwechselbaren Charakter eines solchen Bauteils findet man heute in der schnelllebigen Großserie weniger, damals war es fast schon eine Art Selbstdarstellung. Einen 1956er Bel Air gab es übrigens in fünf Karosserievarianten mal offen, mal als Coupé, mal als Viertürer, mal als Station Wagon und den etwas schnittigeren Nomad. Motorentechnisch war man seinerzeit noch mit den kraftvollen Thriftmaster und Blue-Flame-Reihensechszylindern unterwegs, die immerhin auch schon fast 4 Liter Hubraum hatten. Wahlweise gab es noch zwei V8 mit bis zu 220 PS Leistung. Kaum ein anderer Straßenkreuzer wie die Bel Air Modelle, blieb bis heute in den Köpfen der Menschen. Schwungvolle Heckflossen und eine große Chromorgie verzücken Alt und Jung heute gleichermaßen. Auch das Blubbern des V8 ist unverwechselbar. Der Bel Air gehört aus meiner Sicht mit zu den schönsten und markantesten Fahrzeugen, die jemals aus Detroit kamen...  





Dienstag, 24. April 2018

Der kleine flinke Boxster aus Stuttgart-Zuffenhausen... : Porsche 718 Boxster, Typ Cayman 982, Majorette, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Majorette
Modell : Porsche 718 Boxster, Typ Cayman 982
Update: Nein, neues Modell der Premium Cars 2017, REF 209 G
Produktionsort : Thailand
Farbe : Gelb
Maßstab : 1/58
zu öffnen : Verdeck
Maße : ca. 7,6 cm x 3,1 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 € (Kaufpreis neu in 2018)

Mit dem Erwerb dieses gelben Porsche ist der Modelljahrgang 2017 von Majorette bei mir fast komplettiert worden. Im Oktober letzten Jahres gab es dieses Modell mit der Nachfolgefarbe innerhalb eines gesonderten Giftpack merkwürdiger Weise vor dem Hauptmodell hier zuerst zu sehen und im Handel zu kaufen. Und das ist kein Einzelfall. Der gelbe Porsche ließ sich irgendwie enorm viel Zeit, ehe er in den Handel kam, und manchmal fragt man sicht, wie es überhaupt dazu kommen kann. Bleibt das Modell so lange beim deutschen Zoll stehen? Oder steht er tatsächlich noch ewig auf Halde in Thailand? Oder benötigt er nur kurze Zeit für die halbe Weltreise, ehe er monatelang in einem zentralen Warenlager in Deutschland steht? Schade, dass dieses Modellauto seine Geschichte nicht erzählen kann. Das hier gezeigte Fotomodell wurde am 07.03.2017 produziert und stand am 21.04.18 zum Verkauf. Mehr als ein volles Jahr benötigte der Porsche also aus Thailand hierher und hätte schon längst als Spielzeug- oder Vitrinenmodell seinen Dienst antreten können.

Frisch aus der Verpackung geholt wollte ich den Versuch erneut starten, das Verdeck des Modells doch tatsächlich einmal abzubekommen. Da der weiße Porsche aus Oktober letzten Jahres ein limitiertes Sondermodell war, hatte ich den Versuch dann irgendwann abgebrochen. Wie man erkennen kann, geht das Verdeck ab, ABER es ist eine unglaubliche Fummelei. Mit kleinen Widerhaken krallt sich das Verdeck zwischen Karosse und Interieur so fest, dass es eigentlich nur mit Beschädigungen zu öffnen ist. Ich hatte Glück, denn der erste, einzige und voraussichtlich letzte Versuch das Verdeck zu öffnen, war gelungen und gibt danach ein wunderschönes Cabriolet zur Begutachtung frei. Das Interieur des Porsche ist im Maßstab 1/58 schon ziemlich gut nachgebildet worden. Die Materialien sind vom Scheibenglas bis zum Interieur sehr hochwertig. Die Heckleuchten sind zweifarbig, Blinker vorne gibt es in Silber lackiert und auch die Scheinwerfer sind aus durchsichtigem Plastik erstellt worden. Selbst Porsche Embleme, Schriftzüge und kleine Leuchten sind zu finden. Viele kleine Details am Porsche zeigen auf, warum er so begehrt ist und hoffentlich eher in der Vitrine landet als in einer Spielzeugkiste. Egal ob Gelb oder Weiß, dieses Modell lohnt sich auch für solche Käufer, die nicht unbedingt auf Porsche stehen...  









Montag, 23. April 2018

Wenn aus dem Grabber ein Custom wird... : Ford Maverick Custom, Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Ford Maverick Custom, 1971
Update : Nein, neues Modell in 2018
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Weiß
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3 cm x 3,2 cm x 2,1 cm
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Hot Wheels belebt einen echten Klassiker aus dem regulären Programm neu. Und das kuriose dabei ist, dass das Original sogar noch weiter parallel gebaut wird. Aus dem Ford Maverick Grabber wird nun der Ford Maverick Custom. Was neu am Custom ist, zeigen die Bilder unten, denn ich habe mein Archiv kurzfristig geplündert und den allerersten Maverick Grabber zurück ans Tageslicht geholt. Beim Neuen ist alles anders, oder auch nicht. Die Abmessungen in Höhe und Länge sind dem 2010er Original identisch, nur die Breite ändert sich. Der neue Custom wächst um ganze vier Milimeter in der Breite und tritt nun deutlich aggressiver auf als der dezente Grabber. Die neue Frontschürze sitzt tief und hilft im Winter auch beim Schneeschieben aus. Im Kühlergrill finden sich nun statt rechteckigen Blinkern runde und leicht hervorstehende Leuchten. Die aufgesetzten Rückspiegel auf der Motorhaube erinnern an den jüngsten Datsun 240 Z Custom, den Hot Wheels momentan dauerhaft im Programm pflegt. Auch die Kotflügelverbreiterungen kommen vom japanischen Ideengeber. Im Gegensatz zum 2010er Modell ändert sich die Seitenlinie markant in der Ausbildung einer korrekten B-Säule. Auch am Heck sind dezente Änderungen erkennbar. Die normale liegende Längsleuchte wird zweifach unterteilt und die Heckblende wird vom Auspuff nun durchbrochen. Anstatt der regulären Standardfelge erhält nun der sportlichere Custom die beliebte Vielspeiche in Gold, die einfach herrlich zum Modell passt. Das neue Modell ist irgendwie wie der alte Maverick und dennoch neu und aufregend. Liebhaber von US-Klassikern werden ihn besonders mögen. Vielleicht auch deswegen, weil der Klassiker daneben fast schon zu "zierlich" wirkt...  

Der Ford Maverick wurde zwischen 1969 und 1977 in den USA einmal als Zweitürer wie im Bild und als viertürige Limousine gebaut. Alleine im ersten Jahr, wo es nur den Zweitürer gab, wurden knapp 579.000 Stück davon gebaut. Das Verhältnis von Coupé und Limousine bestand in etwa 3 zu 1 Exemplare pro vier gebauten Mavericks in den Stückzahlen. Die Modellbezeichnung "Maverick" galt in der Übersetzung als Außenseiter und auch als Preisbrecher. Letzteres war dann bezeichnend, denn es war schließlich ein Fahrzeug, welches zwischen Kompakt- und Mittelklasse angesiedelt wurde und im Zuge der Ölkrise sich sehr gut verkaufen ließ. Im realen Autoleben brach er fast schon Rekorde, denn in seinen sieben Produktionsjahren ab 1969 verkauften sich Coupé und Limousine bei Ford rund 2,2 Millionen Mal.