Samstag, 30. Juni 2018

Hot Wheels und deren feuerrotes Spielmobil... : Lamborghini Countach "Pace Car", 1978, Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Lamborghini Countach "Pace Car", 1983
Update : Nein, neues Modell in 2018
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Rot
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,1 cm x 3,2 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,50 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Vielleicht geht das anderen beim Betrachten dieses Modells auch so, aber ich habe dabei einen unglaublichen Rückfall in die Kindheit gehabt, denn ich hatte unter anderem den roten Lamborghini Countach von Matchbox noch selber zum Spielen. Und irgendwie erinnert mich dieses Modell sehr stark daran, auch wenn das Themengebiet mit dem "Pace Car" ein ganz anderes ist. Hot Wheels bringt somit in diesem Jahr eine wunderschöne Überraschung heraus, die bei mir in der Sammlung einen schönen Platz erhalten wird. Zum 50jährigen Geburtstag erscheint ein Grand Prix Pace Car, welches 1983 in dieser Art vor und bei den Grand Prix Rennen als Pace Car oder Safety Car über die Rennstrecke gefahren ist. Das feuerrote Modell ist von den Proportionen her wirklich gut gelungen, was ich deshalb so betone, da gerade der Lamborghini Countach oft nachgebaut aber nie oder selten wirklich "gut" nachgebaut wurde. Beim Anblick des Modells kann man aber behaupten, dass Hot Wheels hier eine sehr gute Arbeit zu Tage gebracht hat. Ausgestattet wurde das Modell mit der derzeitig populärsten Felge als Neuerscheinung in diesem Jahr. Ein blaues Colorglas passt zum roten Lack auch sehr gut dazu. Sollte jemand mal die Aufschrift entfernen, könnte man den italienischen Superstar auch schnell als Feuerwehr Einsatzfahrzeug verkaufen...

Bei der Einschätzung, welches Modell genau hier vor uns steht, wird es wieder einmal etwas spannend. Wenn ein Modell 1983 beim Grand Prix startet, heißt es noch lange nicht, dass es auch ein 83er Modell ist, denn optisch in Anlehnung an bekannte Bilder im Netz, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit noch der Typ LP400S. Bei einem 83er Modell würde man von einem LP500S ausgehen. Aber wo liegen denn nun die Unterschiede? Das ist die Krux, denn die liegen unter der Motorhaube und voraussichtlich nur in Kleinigkeiten an der Karosse, die man bei den Originalen und nicht im Maßstab 1/64 erkennen könnte. Beide Modelle besitzen noch einen Vergasermotor mit 12 Zylindern. Doch dann folgen die reinen Leistungsunterschiede. Der LP400S hat 355 PS, der LP500S 20 PS mehr. Durch eine andere Verdichtung holte Lamborghini aber ein viel stärkeres Leistungsspektrum heraus, so dass sich zwar nur die Endgeschwindikeit minimal auf 300 Kilometer pro Stunde erhöhte, aber entscheidend die Beschleunigung und das Drehmoment verändert wurden. So presste man mit dem höheren Druck immerhin eine halbe Sekunde auf 100 Kilometer pro Stunde heraus, was im Renn- und Motorsport schon entscheidend ist. 

Aber egal welches Modell hier nun verwendet wurde, es ist ein echter Augenschmaus...  






Donnerstag, 28. Juni 2018

Klein, Stark, Schwarz... : Honda CR-X, 1985, Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Honda CR-X, 1985
Update : Ja, neues Modell der Sonderserie "Honda" in 2018
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Schwarz Matt
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,3 cm x 3,1 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Zum 70jährigen Geburtstag der Marke Honda hat Hot Wheels noch einen schönen Exoten an das Tageslich geholt. Der Honda CR-X ist bei Hot Wheels eine sehr beliebte Modellreihe in den letzten sechs Jahren geworden. Das mag daran liegen, dass dieses Modell nur selten als Massenprodukt in den Handel gekommen ist, denn die meiste Zeit wurde er als Sondermodell in den Handel gebracht. Und das weckt Begehrlichkeiten aufgrund der geringen Verfügbarkeit, denn Sondermodelle werden meist in einer deutlich geringeren Auflage auf dem Markt zu finden sein, so das sie auch einfach etwas exklusiver sind. Die unten gezeigte Fassung ist die neunte ihrer Art und mit ein wenig Glück lässt sich noch so ein Modell als Ausläufer im Handel finden.

Der japanische Sportwagen ist in einem sportlichen und renntauglichen Mattschwarz lackiert worden, was den Vorteil hat, dass die farblichen Aufdrucke in Rot und die flankierenden Flächen in Weiß noch einmal etwas stärker betont werden. Dass es sich hierbei um ein Honda Motorsportmodell handelt, machen auch die Aufdrucke und natürlich die Ausstattung des Modells gut sichtbar. Witziger Weise hat man dem Honda die Startnummer 85 mitgegeben, welches genau das Geburtsjahr dieses Motorsportmodells ist. Die Kotflügelverbreitungen lassen auf ein Rallyesportmodell hinweisen. Das Grundmodell des CR-X kam immerhin zwei Jahre früher auf dem Markt. Auffallend ist der Entenbürzel am Heck, der dem Modell noch deutlich mehr Sportlichkeit vermittelt. Bei Hot Wheels nennt man ihn übrigens ein "JDM" Modell, was erst einmal nach einem Rennsportfahrer oder einer bedeutenden Tuningfirma klingt. Schlussendlich verbirgt sich aber nichts simpleres als ein "japanese domestic market" dahinter, was kurzum ein Modell primär für die Heimat bedeutet.

Auffallend ist noch die Innenausstattung und natürlich der Mittelmotor, der in dem Serienmodell nicht im Heck anzufinden ist. Die rund umlaufenden und am Heck hochgezogene Schürze in Rot wirkt da fast schon wie eine kleine Sünde. Sportlich ist der "Kleine" geworden und er sieht einfach sehr gut aus. Dass kein Serienmotor verbaut wurde, zeigt der Blick durch das Plastikglas am Heck des Modells. Während das stärkste Serienmodell etwa 135 PS Leistung hatte, wird es vielleicht technisch möglich gewesen sein, dass man hier einen aufgebohrten S2000 Motor im Anschlussjahr eingebaut oder tatsächlich einen hochdrehenden Motorsportblock verbaut hat. Die Gewaltigkeit des Motors spricht eher optisch von 300 bis 400 PS Leistung...





 

Mittwoch, 27. Juni 2018

Ein 90er Jahre Japaner in den Farben "Black&White"... : Nissan 180 SX, 1996, Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Nissan 180 SX, 1996
Update : Ja, neue Serienmodelle aus dem aktuellen Jahr 2018
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Schwarz und Weiß
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,1 cm x 3,2 cm x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Die letzten zwei Monate waren wieder sehr kritische Hot Wheels Monate, denn die Lieferung der neuen Serienmodelle blieb zunächst aus. Dann folgten die Modelle in nur kürzester Zeit aufeinander, so dass die unten gezeigten Modellen aus zwei unterschiedlichen Paketen und Zeiten stammten und innerhalb von zwei Wochen Abstand im Laden erschienen sind. Wie das so ist, erwischt man dann leider nicht alle Modelle, aber zumindest dieses schöne Duo als Fassung 5 in Schwarz und Fassung 6 in Weiß fiel mir zum Glück in die Hände. Der Nissan ist seit gut drei Jahren bei Hot Wheels vertreten und spricht einen ganz speziellen Käuferkreis an. Gerade die Asiaten und die Amerikaner fahren derzeitig auf altes Blech aus Japan voll ab. Hot Wheels krönt die 2018er Black&White Modelle zudem mit einer der interessantesten Neufelgen aus diesem Jahr, die durchaus zum Zeitgeist der 90er Jahre passen. Der primäre Werbeträger auf den beiden japanischen Sportwagen ist der Reifenhersteller Yokohama mit seinen ADVAN Reifen. Ein weiterer Werbeträger ist die Firma GReddy, die sich speziell den japanischen Fahrzeugen und deren sportliche Komponenten widmet.

Das sportliche Coupé aus Japan hatte jeweils einen Vierzylinder Motor mit 1,8 und 2,0 Liter Hubraum. Bei den Bezeichnungen löste man wohl weltweit etwas Irritation aus, denn während die dreistellige Zahl als 180 oder 200 auf die Hubraumzahl verwies, ließ Nissan dieses Modell in einigen Ländern nur als 200SX laufen. Während der kleinere Motor schon rund 170 PS Leistung aufrief, begeisterte der Japaner mit dem 2 Liter Turbo bereits mit 205 PS. Somit war der Nissan sehr flott unterwegs und benötige für den Sprint von Null auf 100 Kilometer Pro Stunde nur 7,5 Sekunden. Auch in der Höchstgeschwindigkeit konnte der Japaner überraschen, denn er erreichte rund 230 Kilometer pro Stunde. Gebaut wurde diese Baureihe zwischen 1989 und 1998 in Japan.    






Dienstag, 26. Juni 2018

Cool oder Freaky... ? : Chevrolet Bel Air, 1957, NoName (Maisto), Modelljahrgang 2018

Hersteller : NoName (Maisto)
Modell : Chevrolet Bel Air, 1957
Update: Nein, neues Modell aus der Serie "Harley Davidson"
Produktionsort : China
Farbe : Dunkelrotmetallic / Silbermetallic / Schwarz matt
Maßstab : 1/64 
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,9 cm x 3,1 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 4,00 € (Kaufpreis neu in 2018)

Vor einem Monat habe ich dieses Modell entdeckt und habe noch im Laden lange überlegt, ob es meiner Sammlung würdig ist. Maisto ist hier der Hersteller einer Sonderserie von sechs Modellen, die sich mit einer alternativen Form von Autos beschäftigt. In der Oldtimer Szene gibt es eine Gruppierung, die sich um den Erhalt klassischer Fahrzeuge kümmert, aber in der Regel die Technik vor dem Zustand der Karosse in den Vorderung stellt. Sie nennen sich "Custom Culture", bevorzugen in der Regel amerikanische Fahrzeuge und Hot Rods und gestalten diese Modelle nach deren Wünschen um, verzieren sie Kettenlenkräder und Totenköpfen auf Schalthebeln. Es ist nicht ganz überliefert, woher diese Gruppierung stammt, aber sie mag mit Sicherheit ihren Ursprung in der Motoradszene gehabt haben.

Der Chromzierrat des Modells ist ausladend, der Metalliclack gelungen. Auf dem matt schwarzen Seitenteil ist auf jeder Seite der Aufdruck "Harley-Davidson" in Silber zu sehen. Die Lampen vorne sind aus durchsichtigem Plastikglas und die Lampen am Heck sind bedruckt worden. Auffallend sind die Weißrandreifen und die geschwärzten Radkappen. Von unten ist die zweiflutige Auspuffanlage zu sehen, die in den Endtöpfen dann von der Serie deutlich abweicht. Herausstechend ist das silberne Lenkrad und der Chromzierrat auf der Motorhaube. Schlecht ist er nicht. Er ist halt anders und man muss länger draufsehen, um sich für den Bel Air und seiner gesonderten Art zu erwärmen.

Ob man die Sonderserie nun mag oder nicht, bleibt jedem selber überlassen. Ich für meinen Teil kann mich nur mit dem Chevrolet Bel Air anfreunden und der wird garantiert noch nicht einmal in der ersten Reihe stehen. Er ist tatsächlich eine Art für sich und hat vielleicht noch eine entfernte Ähnlichkeit mit den gesonderten Hot Wheels Modellen der Sonderserie Kool & Kustom. Die weiteren Modelle von Maisto sind ein gechoppter VW Käfer, ein tiefer gelegter VW T1, ein 1936er Ford Coupé, ein Chevrolet Nomad und ein Chevrolet Pick Up von 1936. Sie alle passen entweder im Detail nicht, haben zu größe Räder oder haben sonst einen gravierenden optischen oder qualitativen Mangel im Hinblick auf den Preis. Es ist also eine reine Wertfrage, die hier jeder für sich beantworten kann. Der Bel Air ist noch am harmonischten von allen, daher ist er auch das einzige Modell der Sonderserie "Harley-Davidson" geworden, welches in die Sammlung durfte... .  

Maisto firmiert als NoName Marke bei mir, weil sie in diesem Maßstab zumindest gemäß den registrierten Modellen in meiner Sammlung keine nenneswerte Rolle spielt. Viel Vergnügen an diesem gesonderten Modell eines der markantesten Autoklassiker der Welt... 







Montag, 25. Juni 2018

Ein Fahrzeugset über das THW für den gespielten Katastropheneinsatz... : "Technisches Hilfswerk" Giftpack, Majorette, Sondermodelle, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Majorette
Modellreihe : "Technisches Hilfswerk" Giftpack
Modelle : Renault Master / Mercedes Benz Zetros / Liebherr L538 / Mercedes Benz Zetros
Limitierung : ja, voraussichtlich limitiert
Farben : Blau + Weiß
Maßstab : nicht bekannt
zu öffnen : nichts
Preis : ca. 14,50 € (Kaufpreis neu in 2018)

Man kann ja immer wieder überrascht sein, was bei Majorette so als nächstes Set auf den Markt kommt. Eine durchaus sehr interessante Mischung, auch wenn kein PKW dabei ist, ist mit diesem letzten und aktuellen Giftpack in diesem Monat auf den Markt gekommen. Majorette kombiniert dieses Set mit dem derzeit unangefochtenen Universalmodell Renault Master, der sowohl in allen Varianten der Dienstleistung als auch des Rettungswesens derzeitig als Modell quer durch alle Themengebiete angeboten wird. Weiterhin mischt man dem Set mit Fahrzeugen aus der "Construction" Abteilung unter anderem noch einen neuen Zetros mit Verkehrsschild sowie einem Liebherr Bagger L538 unter. Als krönender Abschluss wurden alle bisher genannten Fahrzeuge sowie ein weiterer Mercedes Zetros aus der Feuerwehrabteilung noch in die üblichen Farben des THW (Technisches Hilfswerk) in Blau und Weiß umlackiert.

Modelle des Technischen Hilfswerkes waren bisher nur bei Siku zu zu finden. Nun stößt auch Majorette in die Marktlücke der landestypischen Sonderfahrzeuge für Deutschland und hat dieses Set maßgeblich für den deutschen Markt gestaltet. Obwohl PKW Modelle fehlen hat man doch entscheidende und durchaus authentische Modelle für dieses Set ausgewählt. Gerade bei inländischen Katatstropheneinsätzen machen solche Fahrzeuge wie der Liebherr Bagger oder das umlackierte Feuerwehrfahrzeug durchaus Sinn. Das Set muss nicht jedem gefallen. Mir zum Beispiel gefällt es, weil es derartig anders ist, dass es aufgrund dessen schon interessant ist. Absolut neu ist, dass in einem Giftpack Set erstmalig ein Fahrzeug mit auslösbarem Blaulicht dabei ist. Der Renault Master Transporter ist mit Knopfdruck durch das wechselseitige Blaulicht zu sehen und akustisch auch durch eine Einsatzsirene zu hören, um den Einsatz auch visuell zu begleiten. Ein schönes Novum, oder nicht?     




Sonntag, 24. Juni 2018

Die Haifischnase aus den 70er Jahren schwimmt wieder... : BMW 3.0 CSL "Race Car", 1973, Hot Wheels, Sonderserie, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : BMW 3.0 CSL "Race Car", 1973
Update : Ja, neues Sondermodell "Forza Motorsport" in 2017
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Weißmetallic
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,1 cm x 3,2 cm x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 9,00 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Die Krönung einer Motorsportserie erfolgt meistens durch einen wunderbaren BMW. Der BMW 3.0 CSL kommt als "Race Car" und Motorsportlegende bereits in der siebten Version in den Handel. Als Sondermodell "Forza Motorsport" fasziniert er dabei erneut Jung und Alt. Dabei erhält der BMW neben den M-GmbH Farben auch den vollen Rennsportaufdruck der gesonderten Serie Forza Motorsport. Die schwere Ausführung mit der Bodenplatte aus Metall lässt das Modell satt auf einem festen Untergrund stehen und durch die Gummibereifung rutscht das Modell auch nicht mehr so leicht hin und her. Wer genau hinsieht, entdeckt die typische BMW Y-Speiche als Felge, die es sowohl bei Serienfahrzeugen der auslaufenden 80er bishin zu den späten 90er Jahren so gegeben hat. Aber auch im Rennsport gab es diese originale Felge, die in Anlehnung an eine typische BBS-Felge starke Ähnlichkeiten aufweist. Endlich wurden die Scheinwerfer vorne bedruckt und am Heck farbig bemalt. Die scharfe Rennwagenausführung samt dem Spoilerpaket, den Sidepipes und der Tankbefüllung am Heck versetzen den Betrachter schon fast an den Rand einer Rennsportstrecke, wo man den brüllenden Lärm dieses Rennsportfahrzeug akustisch fast schon hören kann. Der Forza Aufdruck in Rot ist bei der weißen Grundfarbe als Gegensatz schon äußerst markant ausgeführt worden und huldigt somit auch die noch aktuelle Serie "Forza Motorsport".

Diese Serie weist außergewöhnliche Modelle auf und die Rückkehr der deutschen Rennsportikone in Form des BMW E9 Coupés macht definitiv Lust auf mehr. Der BMW "3.0 CSL Race Car" aus den 70er Jahren hat zur Zeit der Motorsport GmbH Gründung den sportlichen Ruf von BMW mit begründet und auch gefestigt. Er gilt als erstes Produkt der späteren BMW Motorsport GmbH, die seinerzeit noch eine Abteilung von BMW war. Hans Joachim "Strietzel" Stuck bei BMW und Dieter Quester bei Alpina prägten die frühen 70er im Rennsport mit diesem Rennboliden. Auf der Basis des BMW E9 Coupé schuf man einen leichten Supersportler, dessen Steckenpferd die Verwendung von Aluminiumbauteilen war, um von dem Fahrzeuggewicht herunterzukommen. Die Straßenversion des BMW 3.0 CSL, die von Juli 1973 bis November 1975 gebaut wurde, schöpfte rund 206 PS aus dem Dreiliter Sechszylindermotor, der für die Straße konzipiert wurde. Der BMW 3.0 CSL wurde allerdings auch schon früh getunt, so dass die ersten Tuner bereits auf 250 PS von Alpina und 290 PS von Schnitzer im Rennwageneinsatz kamen. Die Werksrennwagen konnten aufgrund der Hubraumvergrößerung aus dem vollen schöpfen und bekamen ein 440 PS starkes Triebwerk eingepflanzt. Die letzte Version des Supersportlers hätte zwar vom Motor her Leistung bis zu 590 PS gehabt, aber alles andere am Fahrzeug wie Fahrwerk, Bremsen oder Ähnliches konnte die Leistung schlicht weg nicht mehr bewältigen, so dass es bei einem Einzelstück dort blieb.

Das Modell ist mit einer realistischen Bedruckung höchst stimmig geworden. Um dem schönen Forza Motorsport Modell noch ein pendant gegenüber zu stellen, habe ich das erste Modell aus 2016 noch einmal aus dem Archiv geholt...










Samstag, 23. Juni 2018

Zum Jubiläum, 50 Jahre "Challenging the Limits"...(3) : Ford Custom Mustang, 1967, Hot Wheels, Sondermodell, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Ford Custom Mustang, 1967
Update : Ja, neues Modell der Sonderserie "Challenging the Limits"in 2018
Produktionsort : Malaysia
Farbe : "New" Spectraflame Red / Schwarz
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca.  7,5 cm x 2,9 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 9,00 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Und weiter geht es mit den neuen klassischen Revival Modellen von Hot Wheels. Und genau so ein Modell wie der hier gezeigte Ford Mustang, den es in dieser und ähnlichen Formen seit 50 Jahren bei Hot Wheels gibt, erwartet man in dieser klassischen Sonderserie. Die neue Serie läuft unter dem magischen Titel "Challenge the Limits" an, die ebenfalls zum 50jährigen Jubiläum herausgekommen ist und an die ganz frühen Modelle erinnern soll. Mit rund 9 Euro liegt man in etwa beim fünf- bis sechsfachen Preis eines Standardmodells. Ganz im Stil der 68er Modelle wurden diese Modelle mit den Spectraflame Lackierungen nachempfunden. Auch der Rotringreifen alias "Redliner" kam wieder und ziert die fünf Modelle. Nur die "50" auf der Seitenfläche verrät, dass es sich um ein Jubiläumsmodell aus der Gegenwart handelt. 

Optisch sprechen den Betrachter die Details und die Qualität an. Aber die Modelle unterscheiden sich in den Details. Dieses Modell besitzt im Gegensatz zu den zuvor gezeigten Modellen als Beispiel keine lackierte Bodenplatte. Schwarze Ziergitter in der Front und die große in matt Schwarz lackierte Dachfläche fallen sofort auf. Während das rote Interieur passend zur Wagenfarbe ausgesucht wurde, wurde seitens Hot Wheels blaues Colorglas als Scheibenfarbe herausgesucht. Auffallend ist noch, dass bei diesem Mustang die Motorhaube nicht öffnet, so wie es bei vielen Modellen in der Vergangenheit der Fall war. Die Verpackung ist im "Old-School" Look verfasst worden, wobei zur US-Verpackung die Optik erheblich durch fehlende Textteile abweicht. "Matching Collectors Button" sowie "by Mattel" und der Schriftzug "fastes metal cars in the world" fehlen. Auch das "50 Jahre Hot Wheels" Zeichen vorne auf der Verpackung fehlt, ist aber auf der deutschen / europäischen Verpackung auf der Rückseite zu zu finden.

Dieser hier gezeigte Mustang ist ein klassisches Fahrzeug und Begründer der Pony Car Ära. Der 67er Jahrgang stellt die zweite Variante des Mustangs dar, der nur 1967 und 1968 so gebaut worden ist. Rund 10 Prozent der hergestellten Mustangs der ersten und zweiten Serie waren Fastbacks. Heute ist ein Fastback deutlich gesuchter als ein Cabrio oder die zweitürige Limousine. Das Modell stammt aus den späten 60er Jahren und war schon überdurchschnittlich motorisiert. Aus einem 6,4 Liter V8 Motor wurden rund 330 PS abgerufen, was auch nach über 50 Jahren noch eine respektable Leistung darstellt. Der berühmteste Fastback aller Zeiten flimmerte im Film "Bullit" mit Fahrer Steve McQueen in einer der legendärsten Verfolgungsjagden über die Bildschirme.   







Freitag, 22. Juni 2018

Kommt "Herbie" etwa wieder...? : VW Käfer "Rallye" (Beetle), ab 1953 , Majorette, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Majorette
Modell : VW Käfer "Rallye" (Beetle), ab 1953
Update: Ja, neues Modell aus der Serie "Vintage", REF 241A
Produktionsort : Thailand
Farbe : Weiß
Maßstab : 1/64 
zu öffnen : Fronthaube  
Maße : ca. 7,1 cm x 2,7 cm x 2,6 cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 € (Kaufpreis neu in 2018)

Die große Preisfrage bei diesem Majorette Modell aus der aktuellen Kollektion ist, ob man hier tatsächlich einen "Herbie" nachbauen wollte oder einfach einen klassischen Käfer genommen und diesen mit einem Rallyelook in Anlehnung an dem großen Vorbild "Herbie" versehen hat. Die Antwort steckt ein wenig im Detail und Bedarf etwas Klärung. Ein "Herbie" lässt sich selbst nach 50 Jahren immer noch gut verkaufen, denn in seinen gesamten Verfilmungen gab es immer wieder Jung und Alt, welche sich von diesem eigenwilligen Modell begeistern ließen. Tatsächlich flimmerte bereits 1968 der erste Herbie mit den unvergessenem Dean Jones über den Bildschirm. Was unten erst einmal oberflächlich nach Herbie aussieht, wird sich in diesem Beitrag doch etwas wiederlegen lassen.

Schauen wir uns erst einmal das VW Modell an, denn hier kommt es tatsächlich auf das Detail und somit den entsprechenden Jahrgang an. Entscheidend für die Beantwortung der Frage ist die Gestaltung des Heckbereiches, den es zeitlich zu beziffern gilt. Schaut man sich die Gestaltung von Fenster und Motorhaube genau an, stellt man fest, dass es sich hierbei um ein erstes Facelift nach der Ära des Brezelkäfers ist. Am Heck prangt noch das kleine ovale Fenster, welches beim Brezelkäfer noch getailt war. Zeitlich lässt sich das auf mindestens einen 1953er Jahrgang eingrenzen, denn das Jahr, war das erste Jahr ohne Fensterteilung am Heck. Bis zum "Herbie-Jahr" 1968 vergehen also ab hier noch 15 Jahre und dieser Unterschied ist erkennbar. Ab 1957 wurde die Fensterscheibe am Heck wiederum geändert und läutet genau das Modell ein, welches dem "Herbie" als Grundlage dient. Der genauen Historie aber nach, soll Herbie ein 1963er Exportmodell gewesen sein, was auch ziemlich gut passt, denn es stimmt optisch mit einem ab 1961 gebauten VW Käfer überein, der größere Heckleuchten erhalten hat. Das entscheidende Merkmal des Exportmodells waren aber die kunstvoll geformten Stoßstangen, welche auch "Exportbügel" genannt wurden. 

Tja, am Ende ist also die Frage beantwortetworden, das es nicht "Herbie" ist, sondern ein VW Käfer aus deutscher Produktion, der zwischen 1953 und 1957 gebaut wurde. Sein Vierzylinder Motor leistete zu dem Zeitpunkt des Verkaufsbeginn 25 PS, ab 1954 dann immerhin 30 PS. Die Farbe kann man anhand des Baujahres dann ziemlich gut auf Lichtbeige beziffern. Doch woher kommt eigentlich die Nummer 53? Die Herkunft ist wohl auf den Herbie-Produzenten Bill Walsh zurück zu führen, dessen Lieblingsbaseballspieler die Nummer 53 trug und wohl auch sonst zu dem Zeitpunkt, ihm immer wieder die Zahl 53 bewusst geworden ist.    







Mittwoch, 20. Juni 2018

Zum Jubiläum, 50 Jahre "Challenging the Limits"...(2) : Plymouth HEMI Barracuda, 1967, Hot Wheels, Sondermodell, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Plymouth HEMI Barracuda, 1967
Update : Ja, neues Modell der Sonderserie "Challenging the Limits"in 2018
Produktionsort : Malaysia
Farbe : "New" Spectraflame Green / Schwarz
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca.  7,6 cm x 2,9 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 9,00 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Und weiter geht es mit den neuen klassischen Revival Modellen von Hot Wheels. Die neue Sonderserie läuft unter dem magischen Titel "Challenge the Limits" an, die ebenfalls zum 50jährigen Jubiläum herausgekommen ist und an die ganz frühen Modelle erinnern soll. Wie schon zuvor in dem Eintrag mit dem Mercury Cougar beschrieben, ist die bessere Qualität heute eine ganz andere, als sie es vor 50 Jahren war. Die Modelle machen einfach sehr viel Freude, regen bestimmt Kinder zum intensiven Spielen an, wobei diese Modelle aber dafür in der Kleinstserie viel zu kostbar sind. Mit rund 9 Euro liegt man in etwa beim fünf- bis sechsfachen Preis eines Standardmodells.

Ganz im Stil der 68er Modelle wurden diese Modelle optisch nachempfunden. Die Rückkehr der Spectraflame Lackierungen ist schon ein kleines Highlight. Auch der Rotringreifen alias "Redliner" kam wieder und ziert die fünf Modelle. Nur die "50" auf der Seitenfläche verrät, dass es sich um ein Jubiläumsmodell aus der Gegenwart handelt. Optisch sprechen einen die Details und die Qualität einfach an. Auch dieses Modell besitzt die lackierte Bodenplatte, um vor Korrosion durch Hautfett und Fingerabdrücke zu schützen. Schwarze Ziergitter in der Front, eine große schwarze lackierte Lufthutze auf der Motorhaube, Türgriffe in Silber und das zur Wagenfarbe passende grüne Colorglas sind besonders schöne Details, so wie es sie in ähnlicher Form auch früher gegeben hatte. Die Verpackung ist im "Old-School" Look verfasst worden, wobei zur US-Verpackung die Optik erheblich durch fehlende Textteile abweicht. "Matching Collectors Button" sowie "by Mattel" und der Schriftzug "fastes metal cars in the world" fehlen. Auch das "50 Jahre Hot Wheels" Zeichen vorne auf der Verpackung fehlt, ist aber auf der deutschen / europäischen Verpackung auf der Rückseite zu zu finden.

Auch dieser HEMI Barracuda ist in meiner Sammlung keine Seltenheit, doch die 24igste Variante bringt einfach so viel Sympathie mit, dass diese die schönste Variante sein könnte... . Das Modell stammt aus den späten 60er Jahren und war überdurchschnittlich motorisiert. Aus einem 6,3 Liter V8 Motor wurden rund 330 PS abgerufen, was auch nach über 50 Jahren noch eine respektable Leistung darstellt.