Mittwoch, 31. Juli 2019

Hot Wheels 2.0 oder die neuen "iD" Modelle kommen...(2) : Mercedes Benz AMG GT, 2017, Hot Wheels, Sondermodell, Modelljahrgang 2019

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Mercedes Benz AMG GT, 2017
Update : Ja, neues eigenständiges Sondermodell "iD", Speed Demons
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Graumetallic Chrom
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße: ca. 7,0 cm x 3,0 cm x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 8,00 € ( Kaufpreis neu in 2019 )

Die siebte Fassung des Mercedes Benz AMG GT ist bei Hot Wheels ein waschechtes Sondermodell geworden. Einer der gefragtesten Modelle wurde nun ein "iD" Modell. Hot Wheels 2.0 halt. Zum ersten Mercedes AMG GT Modell besitzt das eigenständige ID Modell einige Änderungen. Der Lack ist die markanteste Änderung und als Homage an das Ursprungsmodell ist noch ein gelbes Streifendekor aufgedruckt worden. Aufgrund der geänderten Bodenplatte und dem voraussichtlichen Rennbahneinsatz wurde die Spoilerlippe vorne etwas höher gelegt. Die Reifen mit dem aufgedruckten Seitenrand und dem Verweis auf der Modellgruppe "Speed Demon" sind der echte Hingucker. Aus meiner Sicht wurden die Außenspiegel deutlich kleiner gestaltet als es bei der 2017er Fassung der Fall war. Auch die hochgezogene Heckschürze wurde in der Tiefe verringert. Das Hot Wheels "iD" ist ebenfalls aufgedruckt worden. Durch die fotorealistischen Aufdrucke an Front und Heck bezüglich der Leuchten wirkt das Modell einfach genial. Im Gegensatz zum Grundmodell aus 2017 wurde hier sogar die Kennzeichenblende mit der Kombination von "Hot Wheels Flagge und iD" Bzeichnung aufgedruckt. Ru8ndum ein gelungenes Modell, welches man sich auch ohne Renneinsatz in das Regal oder Vitrine stellen kann...   

Nun gibt es zwei Arten von Käufern : Sammler und Spieler. Spieler? Richtig gelesen, denn die iD Modelle können etwas, was die normale Serie nicht kann. Mit dem Chip und der Verbindungstaste auf einer speziellen Spiel- und Rennbahn lässt sich das Modell digital verbinden und auf einem Handy oder IPad als Beispiel eingelesen darstellen. Auf der Spielbahn kann man mittels eines Buzzer die Geschwindigkeit eines Modells bestimmen. Mittels des Chip lassen sich neben den drei Spielzonen "Stadt/Werkstatt/Track" auch grundlegende Informationen wie das Herstellungsdatum und den Designer des originalen Serienmodells ablesen. Um aber nun die technischen Raffinessen auslesen zu können, zeichnet das Modell die Höchstgeschwindigkeit und die Rundenzeiten einer Strecke auf. Auch ein Kilometerzähler wird angezeigt. Sinn des Ganzen ist, dass durch die Verbindung mit einer iD Plattform man nun weltweit gegen andere "gleiche" und ungleiche Modelle und Mitspieler antreten und um die Höchstgeschwindigkeit ringend Rennen fahren kann. Hot Wheels 2.0 sozusagen, wobei ich mich immer wieder frage, ob ein Modellauto überhaupt digital sein sollte? Die Idee ist ganz witzig aber meine Modelle kommen schlichtweg nur in das Regal oder die Vitrine. Zum Gucken, zum Staunen und vielleicht auch mal zum kleinen Ausrollen auf dem Schreibtisch.... ganz analog versteht sich! Sofern das Modell nicht vielleicht auch im Stillstand Daten übermittelt...  








Montag, 29. Juli 2019

Als das T-Modell bei Mercedes den Kombi kultivierte... : Mercedes Benz W123 Wagon, 300 TD, 1980, Matchbox, Modelljahrgang 1980

Hersteller : Matchbox
Modell : Mercedes Benz W123 Wagon, 300 TD, 1980
Update : Nein, neues Modell für 2019 
Produktionsort: Thailand
Farbe : Hellgrün
Maßstab : ca. 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,4 cm x 2,8 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,50 € ( Kaufpreis neu in 2019 )

Kommen wir nun zu einem mit großer Spannung erwarteten Matchboxmodell aus dem aktuellen Jahrgang 2019. Wie bei dem BMW 2002 zuvor setzt Matchbox derzeit auf absolute deutsche Klassikermodelle, welche in deren eigenen Sparte "Road Trip" in den Handel kommen. Die gute alte Zeit lebt, und wer sich intensiv an die 80er Jahre zurück erinnert, erinnert sich auch an eine der stärksten, besten und sorglosesten Jahrzehnte überhaupt. Dieses Modell trifft in vielen Sammlern den Nerv aus den 80er Jahren und erinnert zudem an einen der markantesten Mercedes aller Zeiten. Aus der Historie ist bekannt, dass mit der Ablösung des Strichachters im November 1975 und dem Haupterscheinungsjahr des W123 im Jahr 1976 einer der besten Mercedes in den Handel kam. Mercedes selbst steckte unglaublich viel Geld in diese Baureihe, um den Start möglichst mängelarm zu gestalten. Diese konsequente Entwicklung auf Qualität hatte auch dazu beigetragen, dass der Ruf der fast unendlich langen Haltbarkeit mit diesem Modell verbunden wurde. Gerade als Taxi war der Mercedes beliebt. Neben der Limousine wurden auch ein Coupé und ein Kombi offiziell bei Mercedes angeboten. Wer viel Gelöd auf der hohen Kante hate, griff auch schon mal zu Sondermodellen von AMG oder kaufte sich eines der raren Cabrios von Bähr. Knapp 2,7 Millionen Käufer griffen in etwas über zehn Produktionsjahren zu einem W123.

Das Matchboxmodell stellt einen 300TD (Turbodiesel) mit Fünfzylinder Diesel und 121 PS Leistung dar. Allerdings hat dieses Modell ein paar optische Schwächen. Das Schiebedach ist zu breit angelegt, denn das originale Dach weist deutlich mehr Blech als eine Holmstärke auf. Als 300TD fehlt ihm zudem der klassische Schriftzug "Turbodiesel" auf der Heckklappe. Aufgrund der Stoßstangendarstellung muss es sich um ein europäisches Fahrzeug handeln, denn in der Amerikaausführung waren diese anders gestaltet. Dennoch trägt er ein blaues kalifornisches Kennzeichen, was den Widerspruch beinhaltet. Der 300 TD hatte zudem nur ein Auspuffrohr und nicht zwei, so wie dieses Modell hier zeigt. Aber genug kritisiert, denn hier ist Matchbox durchaus dennoch ein sehr schönes Modell gelungen, denn das Modell trägt die markanten "Ochsenaugen" als Scheinwerfer. Einen Vorreiter gab es auf jeden Fall noch. Die Fa. Conrad baute in den späten 70ern bereits im Maßstab 1/66 einen solchen Kombi, wo Türen, Heckklappe und Motorhaube sich öffnen ließen. Dieses Modell sollte dem Matchboxmodell ruhig mal innerhalb einer Sammlung an die Seite gestellt werden...     








Sonntag, 28. Juli 2019

Majorette und die nagelneuen scharfen "Deluxe Cars"...(2) : Nissan GT-R, REF 214F, Majorette, Sondermodell, Modelljahrgang 2019

Hersteller : Majorette
Modell : Nissan GT-R
Update: Ja, neues eigenständiges Modell "Deluxe Cars", REF 214F
Produktionsort : Thailand
Farbe : Chrom Blau/ Schwarz
Maßstab : 1/62
zu öffnen : Türen und Motorhaube
Maße : ca. 7,7 cm x 3,2 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € (Kaufpreis neu in 2019)

Majorette schärft eines seiner wichtigsten Modelle und geht damit in den klaren Kampf zu Tomica und auch Hot Wheels, die dieses Modell an manchen Tagen wie den heiligen Gral behandeln. Man zeigt genau, was man beherrscht oder vielleicht noch besser als die Mitbewerber ausführen kann. Bewegliche Teile wie zu öffnende Türen gab es ja schon immer bei Majorette, allerdings zeigt man der Konkurrenz gerade, das man noch zusätzliche Hauben oder Heckklappen öffnen kann. Ein Novum bei den aktuellen Fahrzeugen, welches sogar die "Moving Parts" von Matchbox etwas in den Schatten stellt. 

Das unten gezeigte Modell ist bisher nur in geänderter Fassung Bestandteil der regulären Serie. Als Bestandteil der neuen "Deluxe Cars" wurde die Karosse des Nissan GT-R grundlegend verändert und auch aktualisiert, so dass dieses Modell ein anderes Modell im Gegensatz zur Premiumreihe ist. Als geändertes Modell und Neuheit für den 2019er Jahrgang erhält der Nissan auch eine andere Referenznummer und endet mit einem "F" statt mit einem "D" wie bei seinem Vorgänger. Interessant ist, dass sich die Bodengruppe mit den dort genannten Daten und dem Maßstab sowie Refenrenznummer auf der kleinen Pappschachtel nicht übereinstimmt. Ich denke, hier handelt es sich um einen kleinen Schöhnheitsfehler oder Nachlässigkeit, die man aber verschmerzen kann. Perfektion auf dem Modell ist aber wichtiger als auf einer Pappschachtel. Wie schon der zuvor gezeigte Ford Mustang gehört dieser Nissan zu den sechs Modellen der neuen Deluxe Cars. Das Modell ist sogar in Deutschland erhältlich. 

Die Karosse ist extrem scharf gearbeitet worden und weist zum Serienmodell bei den Premium Cars diverse Neuerungen auf. Die komplette Front wurde überarbeitet und Lufteinlässe hinzugefügt. Auch die umlaufende Schürze hat sich geändert. Die Motorhaube und auch die Außenspiegel haben sich in der Optik geändert. Die B-Säule ist entfallen. Auch das Heck wurde überarbeitet und durch den Heckspoiler kann man nun durchsehen. Insgesamt betrachtet wurde an allen Ecken und Enden etwas gefeilt, um ein feines und hochwertiges Modellauto herzustellen, welches sich mit der großen Konkurrenz messen kann. Folgende Details sind auch noch schön : durchsichtige Plastikscheinwerfer, Lufteinlässe in Grau, Kühlergrill in Grau mit "R" Emblem in Rot, umlaufende Spoilerlippe in Grau, Außenspiegel, Reflektorleuchten und Blinker an den Seiten, in Rot und Silber lackierte Rückleuchten, Modellbezeichnung "GT-R" in Silber und Rot, und ein gut detailliertes Interieur. Das Highlight der Details sind aber die Zweifarbenlackierung und die gummierten Reifen mit der Y-Felge. Hat man auch hier alles richtig gemacht? Ich sage "Ja"..










Samstag, 27. Juli 2019

Mit dem Käfer und der Familie auf in den Urlaub... : VW Käfer 1500 (Beetle), 1966-1974, Schuco, Modelljahrgang 2019

Hersteller : Schuco
Modell : VW Käfer 1500 (Beetle), reale Bauzeit 1966-1974
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2019
Produktionsort : China
Farbe : Braun
Maßstab : ca. 1:64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,3 cm x 2,3 cm x 3,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 10,00 € (Neupreis in 2019)

Schuco hat schon wieder ein paar neue Variationen seiner Modelle auf den Markt geworfen und fängt so langsam an, eine Geschichte mit diesen Modellen zu erzählen. Und zwar aus einer Zeit, die für die Nachkriegsgenerationen in Deutschland und Europa eine durchaus wichtige Zeit war. Zurück zur Normalität, zurück zum Leben, raus aus der Stadt und dem Alltag und mit der Familie gemeinsam in den Urlaub. Um 1966 herum, war es übrigens noch lange keine Selbstverständlichkeit einen Urlaub in der Ferne, vorzugsweise sogar in Italien zu machen oder sogar schon ein Auto zu besitzen. Ein VW Käfer galt schon als etwas Gehobenes und setzte sich schon gegen Marken wie Llyod, Gutbrodt, Glas und Messerschmidt erfolgreich durch. Auch ein BMW 700 oder eine Isetta waren seinerzeit noch darunter angesiedelt. Fakt ist, man konnte mit dem VW auf langen Strecken vereisen. Überall hin. Legendär ist seine Zuverlässigkeit und die Möglichkeit zu erfahren, ein echtes Weltauto zu erleben. Mit nur wenigen optischen Abweichungen wurde dieses Fahrzeug über 65 Jahre lang gebaut. Die Stückzahlen von ein und demselben Modell sind weltweit einzigartig bis heute.    

Wie bei den bereits anderen vorgestellten Käfermodellen hat auch dieses Modell folgende betrachtenswerte Details : Rundscheinwerfer vorne in durchsichtigem Plastik und Chromeinfassung, kleine Lüftungsgitter vorne, Zierrat in Silber auf der Fronthaube, aufgesetzte Blinker in Orange auf den Kotflügeln, VW Emblem ist auf der Fronthaube zu sehen, Stoßstangen an Front und Heck mit Bumpern in Silber, Scheibenwischer in Silber, VW 1500 als Schriftzug auf der Heckmotorhaube aufgedruckt, Trittbrett in Schwarz mit Silberkante außen, Silberzierleiste seitlich, schwarzes Interieur, originale VW Reifen mit Chromdeckel und mit Gummirädern, schöne Detailierung der Karosse, Heckleuchten aus rotem durchsichtigen Plastik mit Chromrand, schön detailliertes Interieur und auf einem Dachgepäckträger in Silber dann vier aufgeschnallte Koffer.







Donnerstag, 25. Juli 2019

München´s Meisterstück M2 kehrt in den Handel zurück : BMW M2, Hot Wheels, Modelljahrgang 2019

Hersteller : Hot Wheels
Modell : BMW M2, 2016
Update : Ja, neues Modell in 2019
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Weiß
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,9 cm x 3,0 cm x 2,2 cm
Preis : ca. 1,50 € ( Kaufpreis neu in 2019 )

Exakt nach einem weiteren Jahr kommt der nächste BMW M2 in den Handel, wobei das Erscheinungsbild einige Federn gelassen hat. In der derzeit dritten Fassung wurden die Bedruckungen der Scheinwerfer vorne, die BMW Niere als auch die Heckleuchten komplett in der Darstellung weggelassen. Kann diese Bedruckung denn tatsächlich so viel kosten, dass man sie ernsthaft weglässt? Oder anders herum gefragt, kann man davon ausgehen, dass sich ein stilistisch nackter BMW M2 überhaupt noch wirklich gut verkaufen lässt?   

Die noch halbwegs gute Verarbeitung der markanten Sicken und Linien lässt zumindest noch den gewissen Vorstellungsspielraum, um sich die weggelassenen Elemente vorzustellen. Allerdings fällt es auf Dauer doch etwas schwer, sich mit der nackten Front und dem Heck anzufreunden. Wenigstens versprühen die Lüftungsgitter vorne aufgrund ihrer Struktur noch etwas optischen Anreiz. In der Malkunst eines kleinen Kindes sind dann die M-Farben an den Seiten noch sehr schwammig aufgedruckt worden. Klar, M-Farben und weißer Lack geht immer und soll vielleicht noch in Richtung Performance Paket von BMW blicken lassen. Wirklich gelungen wäre aber ein vollständiges Produkt, so dass man dieses Modell mit dieser Druckqualität definitiv in die zweite Reihe stellen sollte. Schade eigentlich...

Das Original wird in München bei der BMW M GmbH gebaut. Dort wird der Kompaktsportler mit einem Reihensechszylinder ausgestattet, der einen zweifachen Turbolader hat. Mit rund 370 PS beschleunigt der kleine Kampfzwerg die 1,5 Tonnen Gewicht in nur 4,3 Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde. Bei diesen Beschleunigungswerten stellt sich so manches Mal die sinnhafte Frage, ob und warum man dann in Richtung Stuttgart Zuffenhausen gucken sollte...  







Mittwoch, 24. Juli 2019

Matchbox und die legendäre Rückkehr des Volkswagen Typ 3 Fließheck... : Volkswagen Type 3 Fastback, 1965, Matchbox, Moving Parts, Sondermodell, Modelljahrgang 2019

Hersteller : Matchbox
Modell : Volkswagen Type 3 Fastback, 1965
Update : Nein, neues Sondermodell "Moving Parts" in 2019
Produktionsort : Thailand
Farbe : Rot
Maßstab : ca. 1/70
zu öffnen : Türen 
Maße : ca. 6,6 cm x 2,7 cm x 2,4 cm (l/b/h)
Preis : ca. 7,00 € ( Kaufpreis neu in 2019)

Die Bekanntgabe der Rückkehr des legendären VW 1600 TL in 2018 war schon eine kleine Sensation, so dass mit einem relativ verhaltenen Versuchsangebot der beginnenden "Moving Parts" Sonderserie sich die kleinen Volkswagen doch schneller als gedacht verkaufen ließen. Oder die Matchboxsammler wollten mit dem neuen Modell die ursprünglichen Modelle der 60er und 70er Jahre ergänzen. Der erste Testballon war aber definitiv erfolgreich, denn in diesem Jahr wird die zweite Farbe des unten gezeigten Modells noch herauskommen. Das neue Modell ist gut gelungen, aber man darf es einfach nicht mit dem "Original" vergleichen, wie man unten bei den Bildern erkennen kann, denn die Jahrgänge sind unterschiedlich. Der VW 1600 TL in Pink stammt aus dem Zeitraum 1961 bis 1964 während das aktuelle Modell aus dem Jahr 1965 kommt, wo die Blinker bei VW als erstes Facelift geändert wurden. Es handelt sich damit um eine eigenständige Ergänzung, ohne dem Original von früher zu Nahe zu kommen. Und diese Entscheidung war absolut richtig!

Das aktuelle Modell wirkt deutlich kompakter gebaut und weist Änderungen in der Ausstattung zum Original aus den späten 60ern und der frühen Superfastserie der 70er auf. Die Zusatzleuchten vorne sind verschwunden. Stattdessen gibt es bei diesem Modell Stoßstangenbumper. Ein in Silber aufgedrucktes VW Emblem gibt es auch noch vorne zu sehen. Neben den Scheinwerfern in Fotooptik wurde ein Kennzeichen mit "MB 1135" an der Front und dem Heck aufgedruckt. Bei der Kennzeichennummer könnte es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Modellnummer bei Matchbox handeln. In Anlehnung der 70er Jahre kehrt bei diesem Modell auch das Colorglas in Blau wieder zurück. Passend zum Modell kommt die klassische Felgenart mit den beiden verchromten Zierringen aus der Heritage Abteilung zur Ausführung. Am Heck werden als zweites und drittes Detail auch nur noch Heckleuchten in Orange und einen Hauch von Zierleiste in Silber dargestellt. 

Das pinke Modell ganz unten ist hier in diesem Blog mit einem eigenen Eintrag versehen worden, so dass man danach suchen kann, Suchbegriff "VW 1600 TL"...    















Dienstag, 23. Juli 2019

Majorette holt sich eine deutsche Sportwagenlegende aus dem Porsche-Cup 1976 ins Haus... : Porsche 934, "Vaillant Kremer", 1976, Majorette, REF 269C, Modelljahrgang 2019

Hersteller : Majorette
Modell : Porsche 934, "Vaillant Kremer", 1976
Update: Ja, neues Modell aus dem "Vintage Deluxe Collectors Box", REF 269C
Produktionsort : Thailand
Farbe : Grün
Maßstab : 1/57
zu öffnen : Türen
Maße : ca. 7,6 cm x 3,3 cm x 2,4 cm (l/b/h)
Preis : ca. 9,00 € (Kaufpreis neu in 2019)

Majorette scheint sich in diesem Modelljahr mit der gesamten Konkurrenz anzulegen, so nach dem Motto : "Alles was ihr könnt, können wir schon lange so herstellen..." . Der virtuose Ritt auf der Rasierklinge und die Flut von neuen und von alten Modellen neu in Szene gesetzt sowie die Platzierung von Sondermodellen zeigt auf, wie schnell man sich bei Majorette derzeitig nach dem Markt richtet und wie schnell man sich anpassen kann. Das Porsche 934 Modell kam zunächst als simpler Klassiker in einem Fünferset in der Farbe Rot mit goldenen Felgen. Ohne zu ahnen, dass dieses Modell ein glatter Selbstläufer wird, schob man das gleiche Modell im klassischen Weiß nach. Der gelbe "Puerto Rico" Porsche setzte weitere Maßstäbe zum Kultmodell und der unten gezeigte "Vaillant Kremer" Porsche könnte den Zenit der Modelldarstellung darstellen.

Minichamps produzierte vor gut 6 Jahren ein fast brilliantes Modell in unserem Maßstab. Ebenfalls mit dem Blick auf das Original des Vaillant Kremer Modells (das Modell kann in diesem Blog betrachtet werden) kam man dem 1976er Modell sehr Nahe. Majorette nimmt das Original optisch zwar auch ins Visir, unterscheidet sich aber geschickt sowohl vom Original als auch vom Minichampsmodell. Die Grundfarbe, das Streifendekor und die Grundidee der goldenen Felgen sind gleich geblieben. Die Detailgenauigkeit ist gut, beim Minichampsmodell aber immer noch besser. Im Gegensatz zum Original verpasst man diesem Modell allerdings goldene Fuchsfelgen. Die Fuchsfelge ist "DIE KLASSISCHE FELGE" für einen echten Neunelfer und lässt das Herz jedes Porscheliebhabers in die Höhe schnellen. Anstatt der Rennwagennummer "6" bei Minichamps holt sich Majorette lieber die Nummer "9" auf das Modell, welche es ebenso im Jahrgang 1976 beim Porsche Cup gegeben hatte. Insgesamt betrachtet ist das Modell sehr gut gelungen und macht viel Lust und viel Laune. 

Der Nachteil des Modells ist, kein Mensch weiß derzeitig, wann und wo oder ob noch weitere Modelle nach Deutschland in diesem Jahr geliefert werden. Oder gibt es eine Limitierung? Die neue Sparte der "Vintage Deluxe Collectors Box" beinhaltet diesen Porsche als Highlight, gefolgt von einem noch sehr guten Ford Mustang und je zwei realtiv einfallslosen VW T1 und Käfermodellen, die mich zumindest auch nicht überzeugen, weil die normalen Serienmodelle schon so bedruckt waren. "Nur" neue Felgen reichen zumindest bei diesen Modellen nicht aus. Die Idee, das Modell in eine kleine Schachtel zu stecken ist und bleibt genial, auch wenn man das von der Konkurrenz geklaut hat...