Mittwoch, 19. Dezember 2018

Matchbox und die Belebung eines 47 Jahre alten Modells für die Neuzeit... : GMC Scenic Cruiser, 1954-1956, Matchbox, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Matchbox
Modell : GMC Scenic Cruiser, 1954-1956
Update : Nein, neues Modell für 2018 
Produktionsort: Thailand
Farbe : Weiß / Orange
Maßstab : ca. 1/159
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,9 cm x  2,6 cm x 2,8 cm (l/b/h
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Nach "nur" 47 Jahren belebt Matchbox einen der Giganten aus dem hauseigenen Modellprogramm wieder. Der Greyhound Coach war mit rund 5 Jahren ein durchaus länger gebautes Modell, welches gerade noch am Scheideweg zur Superfast Serie eine letzte Chance erhalten hat, oder einfach nur ein kleiner Lückenbüßer war, um nach der neuen Ausrichtung von Matchbox noch eine Lücke im Programm zu füllen. Es gab seinerzeit viele Varianten, wo es bereits im Aufdruck Änderungen gab und zu guter Letzt dann auch in der Bereifung. Und den Sammlern sei gesagt, dass das Superfastmodell mit nur einem Jahr Bauzeit in 1971 mittlerweile echt selten geworden ist!

Der neu polierte und restaurierte Bus ist von Matchbox schon eine kleine Augenweide. Er strahlt so schön, währen die ihm beigestellten Busse aufgrund der Jahrzehnte schon einige kleine Kampfspuren aufweisen. Natürlich gibt es auch kleine Änderungen. Insgesamt sind alle Fenster kleiner geworden. Die Front wurde dezent geändert. Außenspiegel kamen hinzu und die Befestigung der Bodenplatte erfolgt heute über zwei Nieten. Die Seite ist beim Neuling schon mehr markant. Die "Greyhound" Aufdrucke sind verschwunden und der "Matchbox" Schriftzug ist neu. Auch der Spruch "Travel with Style" erinnert an die guten alten Greyhounds wobei der damalige Werbeslogan der hier war : " Every Mile a Magnificnet Mile. Wer genau hinsieht entdeckt, dass die aktuelle Busvariante nur noch einen  Ladebereich aufweist. Das alte Modell hat diverse Kofferklappen. Das Heck des 1971er GMC Bus ist recht spannend, denn auch hier weicht der neue GMC vom alten etwas ab.

1001 Stück sind von diesem Bus in Realität gebaut worden, was ja schon eine märchenhafte Zahl ist. Weiterhin ist das Original rund 12,19m lang und wurde sowohl mit einem 4,7 Liter Diesel Vierzylinder als auch mit einem 9,3 Liter V8 Diesel gebaut. Der erste Entwurf der Karosse stammt übrigens vom großen Designer Raymond Loewy, der seinerzeit bei Studebaker viel bewirken sollte.
Ich denke, Matchbox hatte hier den richtigen Denkansatz das Modell wieder zu beleben, denn lieber etwas "Gutes" von gestern geändert auf den Markt bringen, als ein neues und schlechtes Design oder Modell zu vermarkten. Orange und Weiß sind übrigens schöne Farben, die den Bus zudem hell und freundlich machen und die Blicke auf ihn ziehen lassen... .  










Montag, 17. Dezember 2018

Ein Stromer mit Leistung im Überfluss...(2) : Tesla Model X, 2015, Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Tesla Model X, 2015
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2018
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Schwarzmetallic
Maßstab: 1/64
zu öffnen  : nichts  
Maße : ca. 7,1cm x 2,9 cm x 2,5cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,50 € ( Mein Kaufpreis neu 2018)

Das Model X von Tesla kommt derzeitig zum vierten Mal in den Handel. Während die ersten beiden Modelle mit der extravaganten Säbelzahnfelge höchst auffällig waren, erhält auch die vierte Fassung wie sein Vorgänger eine gemäßigte und schöne Vielspeichenfelge mit einer klassische Eleganz. Während man neben dem Metallicfarbton noch ein schön bedrucktes Heck aufweist, ist die Front total "nackt" verblieben. Beim dunklen Schwarz fällt dabei aber gesondert auf, wie sehr Linien und Konturen verschwimmen, wenn keinerlei Aufdrucke helfen, die Proportionen von Scheinwerfer und sonstigen Stilelementen einzufassen. Mit einer bedruckten Front wäre das Modell sehr gut gelungen, aber ohne gibt es beim vierten Aufguss leider einen Abzug in der Gesamtoptik. Dennoch ist das Modell sammelwürdig, denn Farbe und Felge reissen gerade in der Seitenansicht mit der Bedruckung "Tesla Energy" einiges heraus.  

Der Tesla Model X ist ein großes und familientaugliches Modell der Oberklasse. In Realität hat das Fahrzeug hinten Flügeltüren. Wie bei den anderen Tesla Modellen kann der Käufer auch hier den Motor bzw. die Reichweite bestimmen. Von 322 bis etwa 542 Kilometer wird die Reichweite des Fahrzeugs geschätzt. Alles natürlich rein elektrisch, wobei es auch mit der eigenen Disziplin zu tun hat, diese Kilometerzahl mit einem ruhigen Gasfuß zu erreichen.... Und man darf nicht vergessen, dass Tesla hier kein Leichtgewicht mit knapp 2,5 Tonnen auf die Räder gebracht hat. Die Leistungsdaten helfen aber, dieses Schwergewicht auf Trab zu bringen. 328 PS sind das Minimum, 773 im P100D das Maximum. Bei Hot Wheels haben die Elektroautos der Teslafamilie einen festen Programmplatz, der jetzt mit dem Tesla Model 3 wohl noch im kommenden erweitert wird. Doch zunächst stromert dieses Fahrzeug erst einmal durch das Modellautoland...





Samstag, 15. Dezember 2018

Majorette zeigt als erster Hersteller den neuen Panamera... : Porsche Panamera Police, Porsche Edition, Majorette, REF 209I, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Majorette
Modell : Porsche Panamera Police, Porsche Edition
Update: Nein, neues Modell in 2018, REF 209I
Produktionsort : Thailand
Farbe : Silbermetallic / Blau/ Gelb
Maßstab : 1/64
zu öffnen : Türen
Maße : ca. 7,5 cm x 3,0 cm x 2,6 cm (l/b/h), Längenmaß ohne Anhängerkupplung
Preis : ca. 3,00 € (Kaufpreis neu in 2018)

Zugegeben, beim ersten Blick auf das neue Porsche Editionsset dachte ich mir, dass schon wieder der gleiche Polizei Panamera Bestandteil eines Sets ist, wovon ich bereits mindestens zweimal das Modell besitze. Gerade als Polizeiwagenvariante hat es ihn alleine oder in diversen Packungen mit anderen Fahrzeugen zu kaufen gegeben. Doch beim Auspacken der Porsche Edition wurde ich stutzig, denn dieser Porsche Panamera ist tatsächlich neu. Auf Grundlage des vorherigen Modells hat Majorette heimlich den alten Panamera der ersten Serie gegen das neue Modell der zweiten Serie getauscht. Insbesondere die auffallende Frontpartie mit den schwarzen Lufteinlässen, der seitliche Tankdeckel in länglicher statt runder Form und das Heck mit der Lampenoptik haben sich gravierend geändert. Witzig ist die Darstellung des Aufdruckes, denn hier hat man mit Silberblau die Optik der deutschen Polizei genommen und doch das englische "Police" aufgedruckt. Auch die Felgen hat man im Gegensatz zur ursprünglichen Variante verändert und getauscht. Warum man aber das alte Interieur nicht getauscht hat, kann nur den Kosten der Entwicklung geschuldet sein und so ganz genau dürften wohl die wenigsten Betrachter hinsehen um das zu bemerken. Das es sich tatsächlich um ein neues Modell handelt, erkennt man auf der Bodenplatte. Dort steht die neue REF-Nummer, welche zwar die Zahl 209 gleich anzeigt, aber am Ende einen anderen REF-Nummern Zusatz anzeigt. Für diejenigen, die sich gleich den aktuellen Katalog aus 2018 schnappen sei gesagt, dass der neue Panamera noch nicht enthalten ist. 

Die aktuellen Benziner des Panameras werden von einem V8 Motor angetrieben. Dabei setzt Porsche aktuell auf die Modelle GTS mit rund 450 PS und dem Turbo mit rund 550 PS Leisung. Dabei erreichen beide Modelle mit einem Allradantrieb knapp unter und knapp über der 300 Kilometer pro Stunden Marke als Höchstgeschwindigkeit. Dieses Modell von Majorette ist der Vorreiter aller derzeitigen Panameras, denn die Konkurrenz wie Hot Wheels oder Matchbox verkaufen "nur" noch das alte Modell, welches bis 2016 gebaut wurde. Somit hat Majorette wieder einmal die Nase vorn und bietet ein aktuelles Modell an...







Donnerstag, 13. Dezember 2018

Eine Fortführung von Traditionen aus dem Hause Matchbox...(2) : Chevrolet Station Wagon "Brookwood", 1959, Matchbox, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Matchbox
Modell : Chevrolet Station Wagon "Brookwood", 1959
Update : Ja, neues Modell für 2018 
Produktionsort: Thailand
Farbe : Dunkelblau mit braunem Dachgepäckträger mit Boot
Maßstab : nicht bekannt
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,2 cm x  2,8 cm x 2,8 cm (l/b/h), hier Oberkante Boot gemessen
Preis : ca. 2,50 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Das Modelljahr 2018 lässt auch gegen Ende des Jahres diesen wunderschönen Chevrolet Station Wagon wieder aufleben. Matchbox verpasst dem großen Amerikaner mit Boot eine neue Farbe und tunkt den Kombi von der roten Farbe aus 2017 im aktuellen Jahr in ein gefälliges Dunkelblau um. Im Farbenspiel der visuellen Sinne kommt bei dem dunklen Unilack auch das hellbraune Boot besser zur Geltung, als bei seinem roten Vorgänger. Auch der Chromschmuck kommt deutlich besser herüber und die Modellbezeichnung "Brookwood" lässt sich nun tatsächlich am vorderen Kotflügel ablesen. Somit weiß der Sammler nun, dass er sich das simple Basismodell eingekauft hat, dass Matchbox tatsächlich auch so ausstattet, denn die Felgen wurden nur mit einem Zentrierring in Silber dargestellt und machen den Kombi in seiner Schlichtheit deshalb auch so interessant.  Wenn man sich die alten Kataloge so ins Gedächtnis ruft, wäre der Brookwood garantiert auf dem Titelblatt in Aktion gezeigt worden. Aus der reinen Idee heraus, bei Matchbox Verkehrsmodelle zum Spielen zu bauen, ist hier in guter alter Manier ein Klassiker mit den alten Idealen zum Leben erweckt worden. Mit dem Boot auf dem Dach ist auch der "American Way of Drive" wieder empor gekommen und lässt in Gedanken des Benutzers diesen Straßenkreuzer endlos die Highways quer über den gesamten amerikanischen Kontinent fahren. Die "gute alte Zeit" kehrt doch immer wieder gerne zurück...

1959 bot die Baureihe teilweise Platz für bis zu 6 Personen und dem dazugehörigen Gepäck. Der Kombi war ein reines Mitnahmegeschäft bei Chevrolet und lag in den meisten Bereichen in einem 10% Anteil oder darunter in Betrachtung der Gesamtstückzahlen einer Baureihe. Neben dem Basismodell Brookwood war der Käufer in der goldenen Mitte mit dem Parkwood bestens bedient, der auf den BelAir Modellen basierte. Mit etwas mehr eingesetztem Geld als Kaufpreis schickte man in der kleineren Nische noch die Ausstattungsvariante Kingswood ins Rennen, der zwischen dem aufgewerteten Parkwood und dem Topmodell Nomad landete. Motorentechnisch gab es keine Unterschiede, denn irgendwie landeten doch alle Motoren in irgendeiner Form und Ausstattungslinie in die Kombimodelle.

Achja, und zum letzten Bild in der unten gezeigten Aufstellung passt auch die blaue Variante bestens hinein, oder nicht?





  

Dienstag, 11. Dezember 2018

Majorette und die neue "Porsche Edition"... : Porsche 911 GT3 RS, Typ 991, Majorette, REF 209H, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Majorette
Modell : Porsche 911 GT3 RS, Typ 991, Porsche Edition
Update: Ja, neue Modellfarbe in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Hellblau
Maßstab : 1/59
zu öffnen : Türen
Maße : ca. 7,5 cm x 3,2 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. je 3,00 € (Kaufpreis neu in 2018)

Majorette zündet gegen Ende des Jahres noch einmal ein kleines Modellfeuerwerk in Bezug auf die Sondermodelle. Mercedes und das G-Modell war schon einmal am Anfang diesen Jahres ein Thema, Porsche mit diversen Modellen aus den letzten Jahren ist es heute. Das erste Modell aus dem Set ist in der Vorstellung das bereits schon mehrfach in diesem Jahr gezeigte Porsche 911 Modell, welches auch in dieser Farbe wieder ein echter Hingucker geworden ist. Dem derzeit aktuellen Sondermodell aus dem 5er Set habe ich noch einmal das Sondermodell aus September beiseite gestellt, denn irgendwie könnte man beim Anblick beider Modelle darauf schließen, als würde Majorette hier einen Brückenschlag zu dem Hot Wheels Thema "Treasure Hunt und Super Treasure Hunt" schlagen. Denn mit einem ähnlichen Farbspiel begeistert auch Hot Wheels seine Fans, doch bei Majorette ist es vermutlich nur ein Zufall. Während solche Modelle bei anderen Herstellern im zweiten oder dritten Aufguss an Detailschwund leiden, herrscht bei Majorette eine durchgehende sehr hohe Qualität und Darstellung aller Details. In einer Vitrine machen sich beide Modelle bestimmt wunderbar...    

Die neue Porschefassung hat rund 500PS an Motorleistung und schafft es in nur 3,3 Sekunden, von Null auf einhundert Kilometer pro Stunde zu kommen. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 310 Kilometer pro Stunde angegeben worden, was den Typ 991 GT3 RS zu einem Supersportwagen macht. Egal ob Hellblau oder Chromeblau, beide Farben sind ein Hingucker, haben einen enormen Charme und tragen bereits die neueste Felge der Saison. 





Sonntag, 9. Dezember 2018

Variationsalarm und späte Innovationskraft... : BMW 645i Cabrio, Nr 1007 CE , Siku, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Siku
Modell : BMW 645i Cabrio, Nr 1007 CE
Update : Ja, neue Modellfarbe der Baureihe E64 in 2018
Produktionsort : China
Farbe :  Blau
Maßstab : ca. 1:60
zu öffnen : Dach ist abnehmbar
Maße : ca. 8,8 cm x 3,3 cm x 2,5 cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,70 € (Kaufpreis neu in 2018)

Dieser "alte" Bekannte überraschte mich gestern sehr, als ich ihn im Geschäft erkannte. Beim Durchstöbern der Regale tauchte der 6er BMW von Siku plötzlich wieder auf. Und er hat sich verändert, denn bei einem Farbwechsel ist es dieses Mal nicht geblieben. Das BMW Modell der Baureihe E63/E64 ist seit 2006 im Programm von Siku enthalten. Damit dürfte das Cabrio wohl das dienstälteste Modell im Programm sein, denn es geht im Hinblick auf den Jahreswechsel nun bei Siku in sein dreizehntes Produktionsjahr. Neben der sehr hübschen Farbe, welche auf dem aktuellen Porsche 911 Cabriolet zu finden ist, hat man dem BMW Modell endlich das gegeben, was es vielleicht von Anfang an hätte erhalten sollen. Ein abnehmbares Dach! Zudem ist die späte Innovationskraft auch noch perfekt gelöst worden, denn das hakelige Abnehmen eines Daches wurde nun so gelöst, dass man ohne Kraftanstrengung und Angst auf Beschädigungen, das Dach einfach und leicht entfernen kann. Hinten wurde es großzügig eingesteckt und vorne leicht in der Frontscheibe verzapft. Perfekt. Überraschend fand ich persönlich auch den Preis. Startete man 2006 mit 3 Euro Verkaufspreis geht der 6er BMW heute nach 13 Jahren mit nur 70 Cent Mehrpreis in den Handel. Gibt Siku nun "Made in China" an den Endverbraucher weiter? Trotz des hohen Alters und einer außerordentlich guten Verarbeitungsqualität sollte man sich diese Variante sichern, denn in meinen Augen, ist die Version mit dem abnehmbaren Dach die deutlich schönere Variante...

Dieser BMW wurde als Original zwischen 2003 und 2010 bei BMW in Dingolfing gebaut und er galt zu der Ära des Chris Bangle Designs als umstritten. Zwischen hohem Lobgesang und Verachtung des Designs gab es seinerzeit eine große Bandbreite von Stimmen der Kunden. Fakt ist, dass er in Deutschland aufgrund seiner Kritiker sich eher schlecht, weltweit hingegen aber sehr gut verkaufen ließ. BMW setzte seinerzeit auf die Strategie, seinen weltweiten Absatz anzukurbeln und Marktanteile zu gewinnen, auch wenn es heißt, den begehrten Heimatmarkt etwas zu vernachlässigen. Die Strategie ging auf. Als E63 kam er als Coupé auf den Markt, als E64 dann als Cabriolet. Einstiegsmodell war der 630i mit Sechszylinder und 258 PS, das Topmodell war der BMW M6 mit dem legendären letzten Supersaugmotor als Zehnzylinder und 507 PS Leistung. Es hat sogar einen Diesel davon gegeben. Über die realen Produktionszahlen schweigt BMW, so dass man nur Vermutungen äußern kann, die man aus dem Produktionszyklus abschätzen kann. Während man vom Vorgänger dem 8er nur 31.000 Stück verkaufte, lagen die Verkäufe voraussichtlich mehr als doppelt so gut wie beim 8er. Es soll sogar Produktionsjahre mit 20.000 verkauften Einheiten gegeben haben, aber ich glaube die Gesamtstückzahl liegt noch unter der des ersten 6ers als Baureihe E24 und somit unter 86.000 Stück. Nur BMW könnte es aufklären...








Donnerstag, 6. Dezember 2018

Die berühmteste Hornisse fliegt wieder...(2) : Hudson Hornet Fire Chief, 1951, Matchbox, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Matchbox
Modell : Hudson Hornet Fire Chief, 1951
Update : Ja, neues Modell in 2018 
Produktionsort: Thailand
Farbe : Rot
Maßstab : nicht bekannt
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 8,1 cm x  2,8 cm x 2,6 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Nachdem im letzten Jahr die erste Fassung dieses Hudson Hornet als Polizeifahrzeug für regelrechte Fuore gesorgt hatte, setzt man in diesem Jahr noch eines drauf und produziert den Hudson als "Fire Chief". Als geografischen Zusatz spendiert Matchbox wieder einmal einen fiktiven Ort "Nuwan" im Fernando Valley, der durchaus starke Anlehnung an das "San Fernando Valley" als ein Teil von Los Angeles in den USA haben dürfte. Nachdem man in den 70er und 80er Jahren realtiv realistische Streifenwagen in der damaligen Optik der Streifenwagen in New York oder Kalifornien hergestellt hat, entwickelt man nun interesante kleine Ortschaften sowohl für die Polizei als auch Feuerwehrmodelle, welche entweder irgendwo in der Welt existieren oder halt auch nicht. 

Und dazu passt dann auch irgendwie der Hudson Hornet als Geschichte, denn diese Automarke hat es auch mal sehr aktiv in den USA gegeben. Als Hersteller von Oberklasse PKW erarbeitete man sich einst einmal den dritten Platz in der US Hersteller Rangliste, ehe man bitterlich aufgrund von elementaren Entscheidungsfehlern in den Verkaufszahlen absackte, mit einem Konkurrenten fusionierte, um gemeinsam ein Ende zu finden. Vielleicht lag es auch an den Weltkriegsjahren 1943 bis 1945 in dem kein Fahrzeug produziert wurde, weil man wie viele andere Firmen für die Rüstungsindustrie herstellen musste. 1946 baute man wieder zivile Fahrzeuge, doch man fand nicht mehr so recht den Anschluss an die Konkurrenz. Während sich der 1951 vorgestellte Hudson Hornet anfangs sehr gut verkaufen ließ, kränkelte bereits der Rest der Modelle, so dass aus einem innovativen Marktbegleiter ein Sterbepatient geworden ist. Der Hornet selber lief als Modell noch bis zum Jahr 1957, wobei das hier gezeigte Fahrzeug nur bis 1955 gebaut wurde, da von da an das Design revolutionär geändert wurde. Was die Fachpresse damals lobte fiel beim Kunden allerdings gnadenlos durch... 

Der Hudson Hornet ist im 1/64 Segment kein Unbekannter, denn Hot Wheels hatte den "Faboulos Hudson Hornet" bereits mehrfach nachgebildet. Im Gegensatz zu Matchbox produzierte man aber ein zweitüriges Coupé mit einer frühen Rennwagenoptik, so wie auch der Hudson Hornet bekannt wurde und bis heute in den Köpfen der Menschen überlebt hat. Das hier gezeigte Modell ist das Pendant als viertürige Limousine. Es ist immer wieder erstaunlich, welchen immensen Erfolg Modelle aus den USA aus der "guten alten Zeit" haben, an die sich vermutlich viele zurücksehnen. Obwohl Autos schon längst Massenprodukte waren, galten sie in großen Teilen dennoch als Kunstwerk. Führend im Design und teilweise auch in Technik und Ausstattung waren in jenen Tagen klar die USA, welche mit ausladenden Straßenkreuzern und Formen der Welt zeigten, wie man prunkvolle Autos baute. Der Hudson Hornet stach nicht nur mit seinem Namen aus der Masse heraus, denn das aerodynamische Desin, welches sich nach hinten verjüngte, sollte auch auf den Bezug des Namens vergleichend mit der Tierwelt sein. Das billige graue Plastik des Modells raubt dem Hudson leider eine Menge seiner Ausstrahlung, doch die Qualität insgesamt ist für ein Fahrzeug im 2-Euro-Segment einfach Spitze.





Dienstag, 4. Dezember 2018

Die grüne Mamba von Porsche... : Porsche 934 RSR, Typ G-Modell, Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Porsche 934 RSR, Typ G-Modell
Update : Ja, aktuelle Fassung 2018
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Grün
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße: ca. 7,2cm x 3,1 cm x 2,1cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,50 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Und weiter geht es mit einer weiteren neuen Farbe bei einem der markantesten Porschemodelle von Hot Wheels in den letzten Jahren. Die giftgrüne Mamba kommt in die Vitrinen und Kinderzimmer der Nation und hier ist auch nicht die Schlange gemeint, obwohl sich dieser Porsche damals wie heute gerne über die engen Kurven des Nürburgrings in der Eifel hin und herschlängelt... Er ist und bleibt ein echter Sportwagen, egal ob er auf die Rennstrecke oder auf die Autobahn darf. Er ist überall gefährlich...

Der Porsche 934 RSR kommt mit bedruckten Scheinwerfern in den Handel. Auch ein gut ablesbares Porscheemblem ist auf der Motorhaube zu finden. Durch die Farbe Grün ändert sich die Wahrnehmung vom häuslichen Porsche wieder in eine schärfere Variante im Rennsport oder dem privaten Vergnügen mit einem Ringtool auf die Rennstrecke zu fahren. Der Heckspoiler ist noch am Rand geschwärzt und taucht damit tief in die Details der auslaufenden 70er Jahre ein. Egal wie man es dreht und wendet, aber dieser Porsche ist ein echter Bestseller und Hingucker geworden. Von allen bisher erschienenen Farben dürfte das Giftgrün wohl die auffallendste Farbe sein. Die aktuell montierte Felge hat viel vom Rennsport steht dem Porsche somit bestens. Bei dunkel gedämpften Scheiben ist das Interieur des Porsche nahezu nicht zu erkennen. Aber genau das macht auch etwas den Reiz vom Modell aus. Der echte 934 RSR wurde übrigens nur zwischen 1976 und 1977 gebaut und ist ein echter GT-Rennwagen. Sowohl in der DRM als auch in der IMSA-GT Serie war der 934 vor 40 Jahren sehr erfolgreich. Auch in der Geschichte des Porsche RSR gab es sogar tatsächlich einmal eine Kleinserie von 30 Stück, die an wohlhabene Porschebesitzer zum Gegenwert eines kleinen Eigenheims verkauft wurde. Der Dreiliter 6-Zylinder Motor startete im Rennsport 1976 mit 485 PS, wurde 1977 mit 540 PS Leistung überarbeitet und endete im Jahr 1979 als reiner Rennsportmotor ohne Fahrzeug im Austausch mit 600PS für die Rennserie angeboten.

Achja, das Modell erscheint wieder in der Serie "Now&Then", was natürlich irgendwann das neuere Pendant nach sich ziehen wird...







Sonntag, 2. Dezember 2018

Ein bajuwarischer Meilenstein als Supersportwagen : BMW i8, Matchbox, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Matchbox
Modell : BMW i8
Update : Nein, neues Modell in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe :Schwarzmetallic
Maßstab : ca. 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,4cm x  3,1 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 2,50 € ( Kaufpreis neu in 2018)

Matchbox hat jetzt auch einen BMW i8 im Sortiment aufgenommen und kommt damit etliche Jahre später als die Konkurrenten Siku und BMW mit seinen hauseigenen 1/64 Modellen heraus. Ist das denn noch eine kluge Entscheidung, wenn das Modell so "alt" ist und die Konkurrenz den Markt schon vorher bedient hat? Während sich Siku im höheren 5 Euro und BMW im gehobenen 7,50 Euro Segment sich mit seinen Kyosho ähnlichen Modellen bewegt, gibt es den aktuellen Matchbox im Laden immerhin für knapp 2 Euro zu kaufen, also weniger als die Hälfte und weniger als ein Drittel der derzeitigen Marktpreise. Und vielleicht ist das auch die Idee. Wenn man sich die Front ansieht, ist das Modell auf den ersten Blick gut gelungen, doch die Schwächen stecken bei dem Matchboxmodell im Detail. Während die Front noch sehr gut modelliert und dargestellt wurde, ist das Heck ohne jeglichen Aufdruck gestaltet worden. Dass Matchbox vorne alles detailliert und hinten nichts, rächt sich etwas, denn das Modell wirkt dadurch einfach sehr karg und die durch die schwarze Farbe daher auch formlos sowie am Heck dann sehr billig. So schön ein Panoramadach auch sein mag, bei diesem Modell ist es keine gute Idee und sieht so aus, als hätte man das Modell offen geschnitten. Das gleiche Prinzip gab es ja auch beim Jaguar F-Type, wobei das dort etwas harmonischer ausgesehen hatte. Zwar versöhnt dieses BMW Modell mit dem Interieur, doch das offene Dach wirkt einfach nur unfertig. Schade eigentlich, denn ein BMW i8 mitr der Doppelspeiche macht schon was her, aber man sollte sich einfach noch eines der i8 Modelle von BMW selber erwerben, denn nur mit diesen Modellen hat man richtig Spaß.   
 
Anfangs löste BMW im Jahr 2009 eine große Welle mit der Konzeptstudie BMW Vision Efficient Dynamics aus, aus der letztendlich vier Jahre später der wunderschöne BMW i8 gewachsen und entstanden ist. Die seinerzeit viel diskutierte und auf der IAA in Frankfurt gezeigte Studie samt dem ebenso großem Stimmenfang gab BMW den Mut, das Fahrzeug tatsächlich zu bauen. Das Serienmodell weicht noch nicht einmal sehr groß von der Studie "Vision Efficient Dynamics" ab. Damit gehört der BMW i8 gehört zu den polarisierendestens Fahrzeugen seit 2013. Witzig ist, dass der BMW hier mit einem nur 30 Liter großen Benzintank auskommt, der aber optional um 12 Liter erweiterbar ist. Bei gemäßigtem Gasfuß soll der BMW i8 tatsächlich nur mit 2,1 Liter auf 100 Kilometer auskommen. Dieser BMW ist übrigens ein Hybrid und es feuert ihn tatsächlich ein Dreizylinder Motor mit 1,5 Liter Hubraum an. Er wird von einem 231 PS starken Benzinmotor und einem 131PS starkem Elektromotor angetrieben und vermittelt für ein ökologisch "grünes" Fahrzeug wohl einen eher ungewöhnlichen Fahrspaß. Und Ökologie und Fahrspaß sind Begriffe, die eigentlich nicht zusammenpassen, die BMW aber irgendwie dennoch vereint hat, so dass sich das gegenseitig nicht ausschließt.