Montag, 19. Januar 2026

Ein sehr schönes Werbemodell und einen optisch anders dargestellten Transporter finden von Siku doch noch einmal den Weg in meine Sammlung... : VW Transporter T5/T6 (Müller / S-Force Motors), Siku, Nr. 1585 CE, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Siku
Modell : VW Transporter T5/T6 (Müller / S-Force Motors)
Update: Ja, neue Modellversionen in 2025 
Modellnummern : Nr. 1585 CE , vormals Nr. 1338 CE
Rubrik : Siku Super
Produktionsort : China
Farben : Hellgrau + Orange + Weiß & Hellgrün + Schwarz + Weiß
Maßstab : ca. 1/61
zu öffnen : die Heckklappe ist klappbar
Maße : ca. 8,0 cm x 3,1 cm x 3,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. je 6,00 € (Kaufpreis neu in 2025)
 
Wie schon in einem der vorherigen Einträge beschrieben, habe ich einigen Sikumodellen im letzten Jahr noch einmal eine Chance gegeben und diese erneut auf Qualität geprüft. Da man Neuheiten ja fast nicht findet, sind auch aufgrund meiner Sympathie zum VW T5/T6 Modell noch einmal diverse Modelle in die Sammlung aufgenommen worden, wohlwissend, dass man sich mit jedem Modell mindestens einen 50%igen Wertverlust einhandelt. Schön sehen sie aber immer noch aus und mein persönliches Siku Highlight des Jahres 2025 ist tatsächlich das optisch sehr schöne Werbemodell von "Müller", welches sich zu den anderen Modellen von Majorette und Schuco gesellen darf, wobei alle Modelle die Basis "VW" haben. 
 
Das optische Gegenteil des Werbemodells ist somit das Modell von "S-Force" Motors" wobei sich hier in keinerlei Weise aufklärt, was "S-Force Motors" ist oder darstellt, da es zunächst einmal nur ausschließlich in diesem Modelljahr auf diesem Modell abgedruckt worden ist (mir ist da auch gerade kein weiteres Modell von Siku mit dem Aufdruck bekannt!). Mit der Google Suchfunktion stellt sich allerdings heraus, dass Siku hier anscheinend Werbung für einen indischen Autohersteller "Force-Motors" betreibt, dessen Abkürzung das ist. Force Motors ist zudem bekannt durch seine Herstellung von Nutzfahrzeugen primär auf dem indischen als auch auf dem globalen Weltmarkt, womit sich dann die Frage ergibt, warum ein indischer Nutzfahrzeughersteller überhaupt einen VW Bulli benötigt??? Ich gehe somit davon aus, dass Siku hier überhaupt keine Ahnung hatte, was man da drauf druckt, und somit ist das eine ganz schön peinliche Nummer geworden. Force Motors aus Indien wird die Werbung allerdings sehr erfreuen!!! 
 
Um bei dem Thema Peinlichkeit zu bleiben, ist mir anhand meiner Datenbank aufgefallen, dass Siku die Modellnummer innerhalb der gesamten Modellgeschichte dieses Modells umbenannt hat, um das Kernalter etwas zu verschleiern. Die allererste Fassung des Transporters wurde tatsächlich bereits im Modelljahr 2011 hergestellt und verkauft, so dass dieses Modell bereits seit 15 Jahren unverändert (bis auf die Aufdrucke) im Handel ist. Wer sich beide Modelle aus diesem Blog genauer ansieht, entdeckt das Alter an allen Rändern des Modells, denn die Herstellungsform ist auch so langsam am Ende, denn das Modell weist an Stellen wie Fensterrändern, Dachfläche und Karosseriebereiche im Schwellerbereich rundum optisch stärkere Mängel und oder Korrossionen auf, welche noch nicht einmal mit Farbe vollständigt verdeckt werden konnten. Radgeräusche und eine knisternde Bodenplatte gibt es auch hier mit dabei. Ein Lackbläschen zeigt sich an der Heckklappe des Werbemodells Müller. Der volle Verkaufspreis ist trotz der Mängel aber weiterhin bei Siku Standard. Schade eigentlich.  

Auf die gesamte VW Geschichte und dessen technischen Details wird in diesem Eintrag verzichtet, da das in diesem Blog garantiert mindestens einmal in den letzten Jahren erzählt worden ist. Da ganze VW T5/T6 Geschichte ist in diesem Blog auch für die Sikumodelle bereits mehrfach dargestellt worden, wobei man dennoch die Vielfalt der Sikumodelle hier hervorheben sollte. Mir sind in Summe tatsächlich nicht alle Werbemodelle des T5/T6 Transporters bekannt, aber es gibt sie in unzähligen Versionen. Ebenso betrifft die Unkenntnis auf Werbemodelle des baugleichen Busses, der die hinteren Fenster offen trägt und keine geschlossene Seitenfläche aufweist (z.B. Schulbusse, Firmenbusse, Reisebusse). Darüber hinaus gibt es unzählige Versionen von den VW Bussen als Taxi, Feuerwehr, Polizei (Straßen- und Einsatzfahrzeuge), BAG, ASFINAG und vielen anderen Nutzern und Darstellungen. Somit ist das Modell zwar von den Stückzahlen in Summe hoch, kann aber einzeln tatsächlich auf wenige hundert oder tausend Stück je nach Darstellung variieren. Und die Modelle sind immer noch sehr schön anzugucken. Modelle aus deutscher Produktion haben übrigens im Gegensatz zur Chinaproduktion aufgrund einer anderen Verarbeitung immer noch Ihren Wert. Für das Werbemodell "Müller" gibt es sogar von mir noch eine Kaufempfehlung.
 









  

Samstag, 17. Januar 2026

Bei Siku gab es sogar in 2025 doch noch eine echte Modellneuheit, welche von weitem gut und von nahem ernüchternd ausschaut... : VW ID. BUZZ, Siku, Nr. 1562 CE, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Siku
Modell : VW ID. BUZZ
Update: Nein, neues Modell in 2025 
Modellnummer : Nr. 1562 CE
Rubrik : Siku Super, Rubrik der PKW´s.
Produktionsort : China
Farben : Hellgrünmetallic
Maßstab : ca. 1/61
zu öffnen : die Heckklappe beim VW ID Buzz
Maße : ca. 7,7 cm x 3,2 cm x 3,1 cm (l/b/h), ohne Anhängerkupplung gemessen
Preis : ca. 6,00 € (Kaufpreis neu in 2025)
 
Gegen Ende des Jahres 2025 habe ich noch einmal ein Herz für einige wenige Siku Modelle entwickelt, um zu schauen, ob sich zumindest qualitativ etwas bei den Modellen geändert hat, denn tatsächliche Neuerungen oder eine ernsthaft aktualiserte Modellpalette sucht man ja im Vergleich zur Konkurrenz zunehmend vergeblich. Ja, es gibt neue Modellvarianten, aber diese sind zunehmend auf hoffnungslos veralteten Modellen zu finden, wie sich noch in einem der kommenden Beiträge zeigen wird. Beim Durchblättern meines Handkataloges von 2025 entdecke ich "zwei" ganze Neufahrzeuge und eines davon ist der VW ID Buzz. Das ist katastrophal. Selbst meine interne Auswertung meiner Datenbank zeigte bereits im Jahr 2021 die Katastrophe, dass Siku´s Stellenwert immer weiter nach hinten rutscht. Aus den Top 3 ist man schon längst herausgeflogen und Majorette sowie selbst Tomica sind längst im Bestand an der Marke Siku anhand von Stückzahlen vorbeigezogen.
 
Und somit wechsel ich auch gleich zum Qualitätsthema des Modells, dessen Scheiben und Bodenplatte "schon wieder" oder vielleicht "immer noch" knirschen. Die Bodenplatte ist so schlecht verarbeitet, dass man diese mit dem Fingernagel vom unteren Karosserierand sogar aufhebeln kann. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass diese auch ohne dem Wegdrücken im harten Spielalltag aufgrund der fehlenden Dicke oder Dichte nach einer Beschädigung dauerhaft zerbrechen wird. Dazu gibt es optisch eine kleine Delle in den Dachrillen sowie auch ein kleines Lackbläschen auf dem Dach zu finden. Von dem komischen Klackern beim händischen Bewegen der Reifen mag man fast schon nicht einmal mehr sprechen. Von weitem gut und von Nahem schlecht. Qualitätskontrollen scheint es nicht zu geben. Und das bei einem 6-Euro-Produkt! Also ist die in den letzten Jahren beobachtete schlechteste Qualität bei Sikumodellen derzeit wieder absoluter Standard geworden. Eine Katastrophe hoch zwei!!! Zudem kämpft Siku mit einem grandiosen Wertverlust, weil Modellautos von Siku aus Polen oder China die Sammler abgeschreckt haben. Der Qualitätsverlust spielt dabei auch eine entscheidende Rolle. Da ist die typische Verspätung eines neuen Modells bei Siku dabei fast noch die beste und harmloseste Verfehlung, an welche man sich zwangsläufig eh schon gewöhnt hatte, denn das Modell war ab Anfang März für den Handel angekündigt worden... .  
 
Ein weiterer Todesstoß ist die "neue" Verpackung, die sich erst einmal von der Größe und der Gesamtoptik nicht von der vorherigen unterscheidet. Irgendwie nimmt man sie von Weitem auch gar nicht mehr wahr. Und die neue Verpackung war als Revolution von Siku angekündigt worden. Ok, es sind jetzt andere Farben und eine dunkle Reifenspur darauf vorhanden, die von weitem wie Dreck ausschaut. Ist das etwa sexy???  Eyecatcher sehen anders aus und gerade in diesem Blog zeige ich seit Jahren die exorbitanten Veränderungen von Verpackungen bei der Konkurrenz. Bei Siku zieht sich somit die gewisse Hirnlosigkeit der Produktentwicklung gleich durch das ganze Verkaufsprodukt durch. Damit ist die komplette Modellautosparte auf lange Sicht tot und in Summe nicht mehr konkurrenzfähig. Das Ausmaß der Ignoranz in allen Problembereichen bei Siku schlägt sich nun auch im Abverkauf nieder. Der Preis wird bei dieser Qualität nicht mehr vom Kunden bezahlt. Und mal ehrlich. Im Vergleich zu Majorette, Mini GT und auch dem günstigen Hot Wheels Modell fällt dieses ID BUZZ Modell qualitativ durch, da sich andere solche Fehler heutzutage erst gar nicht mehr leisten. Auch Kinder sind knallharte Kritiker. 
 
Zu den Details : Flächenscheinwerfer in Fotooptik, Andeutung eines Ziergitters unten in Schwarz, weißes VW Emblem auf schwarzem Grund mittig auf der Front, silberne Dekorleiste zwischen Scheinwerfer und VW Emblem, Kennzeichenblende vorne in Wagenfarbe (Kennzeichen des Märkischen Kreis, NRW = MK -S 156), untere Schwellerleiste aus matt grauem Plastik, Außenspiegel in Schwarz, Dachantenne in Wagenfarbe, Dachfläche geriffelt, Heckklappe zum Öffnen, A- / B- & C-Säule in Schwarz, standartisierte Doppelspeichenfelge in Grau (eine von nur zwei bestehenden Sikufelgen) auf gummierten und profilierten Reifen, eine zum Teil um die Heckkante herumgezogene Heckleuchte in Rot und Schwarz, fotorealistisch bedruckte Heckleuchten, VW Emblem in Weiß auf schwarzem Grund sowie darunter der Schriftzug "ID.BUZZ" in Weiß aufgedruckt, rote Positionsleuchten, Heckscheibenwischer, Anhängerkupplung sowie ein schwarzes Interieur.
 
Eine der wichtigsten Säulen in der gesamten Welt von Volkswagen ist seit Jahrzehnten die Nutzfahrzeugsparte und somit die Fahrzeuge, welche zum Beispiel im Nutzfahrzeugwerk in Hannover gebaut werden. Die Krux des ID Buzz in der Busversion ist der Preis, der beginnend bei 52tsd Euro anfängt und dafür für viele Familien schon unerschwinglich wird. Die Leistung beginnt bei etwa 170 PS und endet bei derzeit 286 PS Leistung. Dazu kommen Höchstgeschwindigekeiten mit 145 oder 160 Stundenkilometer, was bei längeren Auswärtseinsätzen dann für die Fahrer eher frustrierend ist, da diese Geschwindigkeiten auch viel zu gering sind. Die Reichweiten sind von 331 bis 487 Kilometer angegeben und die Praxis zeigt oft, dass die tatsächliche Reichweite dann bei einem Drittel weniger liegt. Und damit kommt der ID Buzz nur lokal für Einsätze in Frage oder für Menschen, die sich den ID Buzz als rollendes Kunstwerk leisten wollen. Aufgrund der geringen Verkaufszahlen und der geringen Nachfrage könnte dieser E-Bulli bei VW als Flop in die Geschichte eingehen... .
 









  

Donnerstag, 15. Januar 2026

Matchbox holt mit viel Glanz und Glamour die Heckflossenära von Ford nach über 65 Jahren in den Handel zurück...(2) : Ford Country Sedan, 1957, Matchbox, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Matchbox
Modell : Ford Country Sedan, 1957
Update : Ja, bei dem Ford Country Sedan in 2025
Rubrik : Moving Parts
Produktionsort : Thailand
Farbe : Weiß + Hellblau + Cremegelb
Maßstab : ca. 1/68 
zu öffnen : Motorhaube bei dem Country Sedan 
Maße Modell : ca. 7,6 cm x 2,8 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 12,00 € ( Kaufpreis neu in 2025 ) 
 
Matchbox zu sammeln ist derzeit mit viel Freude und etwas Leid zu betrachten. Die Freude entsteht durch die Anzahl der Modelle und das Leid durch Spekulanten, welche oftmals das zehn-, oder zwanzigfache vom Einkaufspreis beim Verkauf ansetzen. Matchbox stürmt mit seiner mittlerweile riesigen Modellpalette nach Jahren der Beschränkungen an die Front zurück und holt gefühlt die verlorene Zeit mit einer gigantischen neuen Summe von Fahrzeugen wieder auf. Es scheint fast so, dass es für Matchbox keinerlei Begrenzungen mehr gibt. Viele Neuheiten, alle Automarken, alle Jahrzehnte, alle Qualitäten und der neuere Verbund mit Hot Wheels macht die Marke Matchbox so gut und stark wie noch nie zuvor. In der Preisklasse um 1,50€ ist man zudem als perfekt ergänzende Marke zu Hot Wheels einfach ein König und teilt sich diesen Titel auch mit Hot Wheels. Gemeinsam ist man stark. 
 
Das unten gezeigte Modell darf sich zu den besonderen Modellen zählen, da Matchbox hier den Nerv der Zeit gut getroffen hat und mit diesem himmelblauen Kombigleiter in der zweiten Farbfassung des Moving Parts Modells voll und ganz den Geschmäck der Sammlerschaft trifft. Die meisten Spielkinder gehen hier allerdings vermutlich wohl leer aus, denn dieses Modell ist ein schönes Vitrinenmodell und wird in den seltensten Fällen in Kinderhände kommen. Matchbox versetzt uns optisch damit in die aufstrebene Zeit Amerikas, die nach Stückzahlen weltweit in den 50er Jahren die meisten Autos bauen. Heckflossen, billiges Benzin und V8 Motoren sind State of the Art. Zierleisten, Chromorgien und Mehrfachfarben bei den Straßenkreutzern sorgen für volle Kassen und gute Stimmung auf dem American Way of Drive. Auf durchgehenden Sitzbänken vorne kann man bequem von Küste zu Küste gleiten oder in diesem Kombimodell auch Großfamilien transportieren. Ebenso beherrscht man durchaus mit atemberaubenden Heckflossendesigns die Welt der Massenfabrikation und setzt damit bishin zum Ende der 60er Jahre ein unverkennbares Zeichen des Fortschritts.   
 
Matchbox zeigt innerhalb der Modellfamilie Custom 300 und Country Sedan zwei bezaubernd schöne Modellfahrzeuge in unterschiedlichen Karosserieformen und auch unterschiedlichen Ausstattungen. Ob gewollt oder nicht gewollt nimmt man hier eines der Kernthemen von Tomica´s Limited Vintage Serie auf, die gleiche Modelle mit unterschiedlichen Ausstattungen zeigt. Das macht Matchbox nun auch, in dem der Custom 300 weitesgehend auf Chromzierrat verzichtet und nur den leichten Knick im Heckflossenbereich ziert. Beim Country Sedan ist das anders, denn der Chromschmuck des Modells geht über die ganze Seite hinweg und teilt sich ab der Mitte des Modells sogar noch auf. So wird der weiße Lack oben gegen den blauen Lack unten durch eine Cremegelbe Farbschicht aufwendig getrennt. Der Kombi trägt zudem auch einen Schriftzug am Heck der Flosse und man spendiert ihm austattungsbedingt den äußeren Chromring auf der Bereifung. Neben der geänderten Ausstattung sind auch Abweichungen der Ausführung erkennbar, denn die Front- und Heckleuchten sind bei dem Kombi deutlich hochwertger bedruckt worden. Auch die Anzahl der waagerechten Streben im Kühlergrill sind bei der Limousine und dem Kombi unterschiedlich. Da es sich bei dem Kombi zudem um das Moving Parts Modell handelt, kann man bei dem Ford auch einen Einblick in den Motorraum erhalten, der ebenfalls mehrfarbig bedruckt wurde. Damit gehört dieser Kombi wohl mit zu den schönsten und besten Kombimodellen aller Zeiten bei Matchbox. Und man füllt historisch gesehen die Lücke der Regulars Modelle aus den 60er Jahren auf, wo die Kombiversion früher nur eher ein Beiwerk statt einem Kassenfüller der Gesamtbaureihe war...   

Oftmals liegt der Reiz im Einfachen als im Exklusiven. Und spannend ist noch, dass Matchbox hier sich der Originalfarben sowie auch der Farben des Interieurs widmet. Ford Custom 300 und Ford Country Sedan sind hier zwei wunderbare Modelle von Matchbox, welche auch seinerzeit im Maßstab 1:1 hohe Verkaufzahlen in Form von ca. 1,35 Millionen Stück für die Limousine und rund 262.500 Kombis in drei Jahren aufwiesen. Als Grundmodell hatte er selbstverständlich noch einen 3,7 Liter Sechszylinder mit rund 144 PS Leistung an Bord. Es gab ihn aber auch ebenso als V8 Modell zu kaufen, wo aus einem 4,4 Liter Motor dann bereits 190 PS Leistung abgerufen werden konnten. Das Topmodell wies einen 5,4 Liter V8 mit 265 PS Leistung auf, welcher im Thunderbird zum Einstz kam. Während der Custom dann das Sechszylindermodell darstellte, waren die V8 Modelle an dem Zusatz "300" erkennbar.   
 















Dienstag, 13. Januar 2026

Majorette hat von der Konkurrenz gelernt und zieht nun ebenfalls mit einem eigenen Premiummodell als Sondermodell in der Rubrik "Collection" gleich... : BMW 3.0 CSL, Typ E9, Majorette, Collection, Modelljahrgang 2025/2026

Hersteller : Majorette
Modell : BMW 3.0 CSL, Typ E9
Update: Nein, neues Modell und neue Modellgruppe in 2025 
Modellnummer : REF 256E
Rubrik : Majorette Collection, 2nd Wave
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : der 09.06.25
Farben : Weiß + Farben der M GmbH in den Streifendekor
Maßstab : ca. 1/61
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,5 cm x 3,0 cm x 2,4 cm (l/b/h)
Preis : ca. 10,50 € (Kaufpreis neu in 2025)
 
Mit diesem wunderschönen BMW und den bereits anderen erschienenen BMW´s ist klar, dass Majorette sich gerade wieder an BMW ankuschelt und eine alte Tradition mit dem 3.0 CSL wieder aufleben lässt. Und die beiden Marken passen auch sehr gut zueinander, da Majorette ein gutes Händchen hat, BMW Modelle nachzubauen, welche andere noch nicht mal auf dem Schirm hatten. Bei dem 3.0 CSL ist das zwar nicht so, aber immerhin bringt man hier ein wunderbares Modell in den Handel, was man sich gerne mitnimmt und welches in dieser Ausführung jetzt kein weiterer Konkurrent im Sortiment hat. Die Details sind perfekt und ich würde mir dieses Modell noch gerne in den weiteren Originalfarben Golfgelb, Silbermetallic, Inkaorange und liebend gerne in Amazonitgrün wünschen. Majorette, bitte bauen!!!    
 
Was Majorette bisher zur Konkurrenz fehlte ist ein höher gestelltes Modell in verfeinerter Optik und einer tiefer gehenden Detailstruktur zum originalen Vorbild des originalen Fahrzeuges. Da waren die bisherigen Deluxemodelle zwar nicht schlecht, aber noch nicht so gut, wie der unten gezeigte BMW. Die Serie ist derzeit ein Testballon und sortiert sich damit oberhalb der Premium Deluxe Modelle bei Majorette ein, welche sich auf Modelle der normalen Serie und des jeweiligen Modelljahrgangs bei Majorette bezieht. Die Collectionmodelle sind bisher grundsätzlich neu bei Majorette aber durchaus alles Modelle, welche man schon mehrfach in den Vitrinen und Sammlungen in ähnlicher Form von anderen Herstellern stehen hat. Dennoch ist die Ausführung des BMW sehr gut geraten, da Majorette hier auf die Qualität der Chinesen aufspringt und dem Modell auch eine Bodenplatte aus Metall spendiert. Weiterhin lässt sich die Bodenplatte abschrauben, um ggf. Reparaturen am Modell vornehmen zu können (mittlerweile State of the Art!). Den Modellpreis mit rund 10 Euro für die dargestellte Qualität anzugeben ist mehr als fair und aufgrund der gesamten Qualität und Detaildichte des Modells habe ich den Eindruck gewonnen, dass Majorette für seine neuen "edlen" Ableger die Lücke durch den Abgang von Schucos 1/64er Modelle damit gut schließen und als Ersatz ebenbürtig einspringen will. Und das ist sehr klever!. Stellt man einen ausgepackten Schuco und diesen Majorette nebeneinander, erkennt man kaum qualitativ einen Unterschied. Und das könnte sich bei der Preislage für Majorette als gezielten Schachzug erweisen und auf Dauer auszahlen, so dass sich diese neue Modellreihe auch nicht groß etablieren muss, weil man sie gerne als Ersatz für die entfallenden Schucos mitkauft. Die Stückzahlen sind leider nicht bekannt.  
 
Zu den Details : Doppelrundscheinwerfer aus getöntem Plastikglas, schwarze Lüftungsgitter seitlich der BMW Niere, BMW Niere in innen Schwarz und außen mit Silberrand, BMW Emblem auf der Frontmaske, originaler Frontspoiler mit runden Lüftunseinlässen und bedrucktem Streifendekor der M GmbH, schwarze Lüftungsgitter in der Motorhaube, schwarze Aufsatzleisten auf den Kotflügeln vorne (Originalbauteil bzgl. der Aerodynamik), Scheibenwischer, Außenspiegel verchromt nur Fahrerseite, seitliches Ziergitter in Schwarz in den vorderen Kotflügeln, Streifendekor der M GmbH mit Aufschrift 3.0CSL auf den vorderen Kotflügeln, orangefarbener Blinker seitlich in den Kotflügeln vorne, Türgriffe in Silber, Scheibenumrandungen in Silber, BMW Emblem an der C-Säule (Hofmeister Knick), gummierte und profilierte Bereifung samt grauer Speichenfelge (inklusive Federung!), Dachspoiler in Originaloptik aus Plastik, Heckspoiler in Originaloptik aus Plastik, BMW Emblem auf dem Kofferraumdeckel, der Modellschriftzug "3.0CSL" ist rechts vom Emblem in Silber dargestellt, Heckleuchten als Leuchtenband aus mehrfarbigen Plastik, silbernes Heckkennzeichen mittig im Leuchtenband, schwarze Stoßstangen, schwarzes Auspuffrohr am Heck links sowie ein schwarzes Interieur.
 
Einer der dynamischten deutschen Sportwagen und Edelcoupés aus den 70er Jahren kam von BMW. Nachdem die Baureihe CS mit nur knapp 10tsd Einheiten eher floppte, überarbeitete man die Karosserie an der Front und schuf beginnend mit diesem Design innerhalb der Fahrzeugfront die neue Designlinie der kommenden 25 Jahre. Um die neue Baureihe E9 auch technisch aufzuwerten, gab es zur Zeit der Motorsport GmbH Gründung dann den Auftrag im eigenen Hause zu lösen, auch einen Tourenwagen mit Straßenzulassung zu erschaffen. Somit schuf man einen leichten Supersportler, dessen Steckenpferd sozusagen die Verwendung von Aluminiumbauteilen war, um von dem Fahrzeuggewicht herunterzukommen. Die erste Version von 1971 bis 1972 hatte schon 180 PS Leistung. Die zweite Variante von 1972 bis 1973 legte noch einmal um ganze 20 PS auf 200 PS Leistung zu. Die unten geziegte dritte und letzte Ausbaustufe des BMW 3.0 CSL, die von Juli 1973 bis November 1975 gebaut wurde, schöpfte rund 206 PS aus dem Dreiliter Sechszylindermotor, der für die Straße konzipiert wurde. Aufgrund der Spoiler an Front, Dach und Heck wurde dieses Modell auch schnell "Batmobile" genannt.  
 









  

Sonntag, 11. Januar 2026

Mon Dieux, der kompakte Bestseller aus Frankreichs automobiler Geschichte der 80er und 90er Jahre bekommt nun drei farbige Brüder zur Seite gestellt... : Citroen AX, 1986, Norev, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Norev
Modell : Citroen AX, 1986 
Update : Ja, drei neue und parallel gebaute Modellfarben in 2025
Rubrik : Standard Serie
Produktionsort : China 
Farbe : Weiß & Silbermetallic & Blau
Maßstab : ca. 1/64 (3inch)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 5,4 cm x  2,4 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € ( Kaufpreis neu in 2025 )
 
Nachdem herausgekommen war, dass es noch weitere Farben zu dem wunderbaren und simplen Franzeosen geben würde, habe ich nachgeforscht und mir diese selbstverständlich besorgt. Da ja in den 80er und 90er Jahren seinerzeit die Farbe ROT noch dominierte, stellen die drei weiteren Farben aber auch optisch klar, dass selbst ein simples Weiß unglaublich gut ausgesehen hat. Das Silbermetallic wirkte schon sehr edel und das Blau ist ein echter Hingucker. Hier hat Norev einfach eine wunderbare Arbeit gemacht. Man kann sich schnell in die kleine Flotte vergucken, welche auf jeden Fall jede gute Sammlung bereichert. Meines Wissens stellt den Citroen AX auch kein anderer Hersteller zur Zeit her.
  
Norev hat ein Händchen für die schönen französischen Klassiker und bringt diese nach und nach in den Handel. Der Citroen AX war in den 80er Jahren sehr erfolgreich und stellte das perfekte modische Zweitauto dar, womit sich die Damenwelt beim Einkaufen nicht blamierte. Ganz im Gegenteil, denn der AX besaß schon den fransözsischen Begriff "Chic". Kleine kompakte Autos waren darüber hinaus ideal als Anfängerauto, Studentenauto, oder für die Menschen, welche mit einem verbrauchsarmen Fahrzeug längere Strecken als Pendler zur Arbeit bewältigen mussten. Während der Vorgänger und auch der Nachfolger des Citroen AX jeweils ein Pendant von Peugeot im damaligen PSA Konzern zur Seite gestellt bekommen hatten, konnte sich der modern gestaltete AX einmal alleine der Konkurrenz aussetzen. Bertone hatte übrigens bzgl. dem Design Anleihen, so dass der gewisse Erfolg durchaus ein Teil auch von ihm war. 1986 ersetzte der AX sowohl den in die Jahre gekommenen Citroen LN und auch den Citroen Visa. Nach 12 Produktionsjahren und 2,424 Millionen Fahrzeuge endete die Produktion eines legendären Franzosen der 80er und 90er Jahre. Wie vielseitig die Baureihe war, zeigte die Motorisierung auf. Neben Benzinmotoren gab es auch einen kleinen 1,4 Liter Dieselmotor, der sogar einen Verbrauch von nur 3,2 Liter bei gemäßigter Fahrt aufzeigte. Maßgebend für die Verbrauchsarmut war das äußerst geringe Gewicht, welches von 640kg in der absoluten Basis bis hin zu 840kg angegeben wurde. So oder so wog der kleine Franzose weit unter einer Tonnen Gewicht. Auch ein Elektro AX gab es, welcher rund 100 Kilometer Reichweite hatte. Für die Innovationskraft von Citroen war der AX ein sehr gutes Beispiel. 
 
Zu den Details : Scheinwerfereinheit aus durchsichtigem zweifarbigen Plastik, schwarze Stoßstangen, Citroen Emblem vorne rechts auf dem Kühlergrill, Außenspiegel in Schwarz nur Fahrerseite, schwarzes Spiegeldreieck Beifahrerseite, Scheibenwischer, schwarze Dachleiste, schwarze Dekorleiste seitlich, schwarzer Tankdeckel, schwarze Scheibenumrandung seitlich, originale Citroen AX Felge, geschwärzte B-Säule, schwarzes Interieur, rote Heckleuchten sowie ein Heckscheibenwischer

Schaut man sich die Abmessungen des Modells an, muss man schon im Maßstab 1/64 etwas schmunzeln. Der Citroen AX gehört damit schon zu den kleinsten Modellen, kann aber so manches Modell von Tomy / Tomica nicht toppen. Es handelt sich aber ein schönes Relikt aus jenen Tagen, wo Modelle nur einen Außenspiegel in der Grundausstattung besaßen und so etwas dann für einen recht geringen Aufpreis von etwa 50 DM dazu geordert werden konnte. Schaut man sich dieses Modell genau an, weiß man was bei heutigen Fahrzeugen verkehrt läuft. Kaum ein Kompaktmodell schafft es nur in die Nähe des Gewichtes von einer Tonne. Eine Mittelklasse wiegt mittlerweile 1600-1800kg. Schuld daran ist der Komfort und der Wohlstandsspeck. Wenn so ein Fahrzeug damals als Diesel knapp über 3 Liter verbrauchte, hat die gesamte Autoindustrie mit dem Modellprogramm von heute im Vergleich zu diesem Modell wohl komplett versagt... . Wenn der Mensch auf den Komfort und hohe Leistungswerte verzichten könnte, wäre eine Verbrauch von 1-2 Liter pro 100km wohl heute absolut machbar und alltäglich. Citroen´s Weitsicht hingegen ist mit Sicherheit ein Grund, warum diese Marke seit über 100 Jahren besteht. Auch wenn nun man unter dem Dach des Markenverbundes Stellantis steht...