Freitag, 23. Januar 2026

Die zweite Modellneuheit in 2025 ist bei Siku ein VW Käfer geworden und die Frage nach dem "Warum?" wurde bis heute noch nicht beantwortet... : VW Käfer Ovali, 1953 bis 1957, Straßenwacht und Streifenwagen, Siku, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Siku
Modell : VW Käfer Ovali, 1953 bis 1957
Update: Nein, neues PKW Modell und parallel gebaute Modellversionen in 2025 
Ausführung : PKW & ADAC Straßenwacht & Polizei Streifenwagen 
Modellnummern : Nr. 1557 CE & Nr. 1561 CE & Nr. 1560 CE 
Rubrik : Siku Super
Produktionsort : China
Farben : Hellblau & Gelb + Weiß + Schwarz & Dunkelgrün 
Maßstab : ca. 1/58
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,2 cm x 2,9 cm x 3,1 cm (l/b/h), Höhe bis 3,1 cm & Maß ohne Anhängerkupplung
Preis : ca. je 6,00 € (Kaufpreis neu in 2025)
 
Tja, was soll man zu diesem tatsächlich zweitem, "neuen" Modell von Siku nur sagen? Gehen wir doch erst einmal in die Geschichte des Modells voll rein, denn das ovale Rückfenster ohne Mittelsteg gab dem Käfer aus den Modelljahren 1953 bis 1957 den Beinamen "Ovali". Wenn mir als Hersteller von Modellautos das Wasser bis zum Hals stehen würde, wäre ein VW Käfer mit 100%iger Sicherheit nicht mein neues Jahrgangsmodell, zumal Hot Wheels den Ovali (ovales Heckfenster) sowie auch den Brezelkäfer (ovales Heckfenster mit Unterteilung) schon vermutlich hunderttausendfach produziert und verkauft hat. Und überhaupt ist der VW Käfer nicht nur bei Siku rauf und runter in mehreren Jahrzehnten gebaut worden, sondern bei nahezu jedem großen, mittleren oder kleinen Modellhersteller ist er ebenfalls mehrfach gebaut worden. Das ist ein fast vollständig gesättigter Markt, in dem ein Modell nur noch durch eine Modellautolücke oder extrem hohe Qualität zu einem günstigen Preis verkauft werden kann. Wenn ich persönlich einen VW Käfer bauen würde, dann würde die Auswertung meiner Sammlung hier das schöne Hebmüller Cabriolet als fehlend melden, was sich vermutlich weltweit glänzend verkaufen lassen können. Hätte man bei Siku aber auch drauf kommen können, wenn es jemanden dort geben würde, der mit Sinn und Verstand agiert oder tatsächlich Produkte mit Marktchance entwickelt.
 
Um den hellblauen Käfer auseinander zu nehmen, brauche ich tatsächlich nur wenige Blicke sowie wenige haptische Eindrücke von dem Modell. Diese angefressene Lücke zwischen Stoßstange und Fronthaube sieht nicht nur blöd aus, sondern läßt das Modell unfertig wirken. Die Qualität des Plastikbodens ist so schäbig und billig wie noch nie zuvor bei einem Sikumodell geworden, dass es sogar tatsächlich haptisch auffällt. Durch die seitlichen Trittbretter, welche noch nicht einmal die typischen Rillen haben, kann man das Plastik mühelos runterdrücken, so dass hier das Gleiche Ausbrechen passieren kann, wie bei dem bereits zuvor beschriebenen VW ID BUzz Modell. Da hat selbst Maisto bessere Bodengruppen. Die Anhängerkupplung ist bei diesem Modell fragwürdich, und die Außenspiegel entsprechen nicht dem Jahrgang. Erst mit dem Typ 3 sitzen die Außenspiegel an der A-Säule. In den oben genannten Baujahren stecken sie optisch in den Türholmen und stehen mit einem dünnen Steg seitlich ab. Das die Fahrzeugachse mit einem Durchmesser von etwa drei Milimetern Dicke so herausguckt, sieht nicht nur blöd aus, sondern ist auch bei keinem anderen Hersteller so dilettantisch zu finden. Die Beleuchtung wurde nur simpel einfarbig aufgedruckt, so dass ich hier einmal gesondert das Polistil Modell aus den 70er Jahren hervorheben möchte, welches schon vor knapp 50 Jahren die Streuscheibenoptik im Metall darstellen konnte. Eine dicke Lackblase oder Beule lässt sich zudem am Heck finden, was bei einer Neuerscheinung auch nicht mehr hätte vorkommen dürfen. Bei den anderen Herstellern passiert das ja auch nicht, wobei Lackblasen tatsächlich leider zum Alltag gehören. . 
 
Das ADAC Modell wirkt auf den ersten Blick schlüssig, lässt aber eindeutig die Finesse des Siku Modells VW 1300 in der ADAC Variante mit Dachschild sowie einer Antenne aus der damaligen 1000er Serie vermissen. Während die Optik mit dem seitlichen Streifen zwar stimmt, fehlt allerdings die Wagennummer in Weiß auf der schwarzen Fläche sowie die schwarze Wagennummer auf dem weißen Dach. Auch eine Funkantenne fehlt diesem Modell, wobei man sich dann fragt, wie die Zentrale mit diesem Modell kommunizieren würde. Das sind zwar kleine Details, aber wichtige Details und so viel mehr können die Details nicht kosten. 
 
Das Polizeimodell erhält die gleiche Kritik wie das ADAC Modell. Optisch nicht schlecht, aber dennoch fehlerbehaftet, weil man sich bei Siku nicht wirklich die Mühe machen konnte oder wollte. Eine Funkantenne fehlt sowie der auf den Kotflügeln montierte Lautsprecher, den es selbst bei Siku in der V-Serie seinerzeit schon gegeben hat. Ist also nicht neu, hätte man darauf kommen können, hätte das Modell sinnvoll verbessert. Ist das Zusatzteil denn wirklich so teuer??? Neben dem Lautsprecher fehlen zudem die an den Stoßstangen montierten Sirenen. Die Lage der Blaulichtleuchte macht mich noch etwas stutzig, denn beim VW Käfer gab es baujahrsbedingt dort Unterschiede. Meiner Auffassung nach müsste an diesem Baujahr zumindest eine der damals montierten Zapfenleuchten mit Einsatz seitlich über dem Fahrer montiert gewesen sein. Je nach Bundesland gab es auch Versionen mit zwei Zapfenleuchten und einem dazwischen klemmenden Schild mit der Aufschrift "POLIZEI". Außerdem schwingt immer noch der Gedanke bei mir mit, dass es den Käfer mit einer seitlichen Peilstableuchte zwischen Tür und Kotflügel gab, was aber auch wieder abhängig vom Bundsland variieren konnte. Zumindest die Farbe und die Aufdrucke passen. Die schäbige Felge ist allerdings bei diesem Modell farbig hergestellt worden, so dass ich wieder einmal nach dem "Warum?" frage, warum die anderen Modelle das nicht auch so mit auf den Weg bekommen haben? Da würde der Gesamteindruck zumindest etwas verbessert dastehen. In der Fachsprache würde man sagen : "Siku war immerhin stehts bemüht..."    
 












 

Mittwoch, 21. Januar 2026

Ein Taxi und drei aktuelle Einsatzfahrzeuge aus diversen Bereichen finden doch noch einmal den Weg in meine Sammlung... : VW Transporter T5/T6, Siku, Taxi "Berlin" & Feuerwehr "112" & Polizei Streifenwagen & Polizei Einsatzfahrzeug SEK, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Siku
Modell : VW Transporter T5/T6
Update: Ja, neue Modellversionen in 2025 
Ausführung : Taxi "Berlin" & Feuerwehr "112" & Polizei Streifenwagen & Polizei Einsatzfahrzeug SEK 
Modellnummern : Nr. 1555 CE & Nr. 1547 CE & Nr. 1553 CE & Nr. 1548 CE 
Rubrik : Siku Super
Produktionsort : China
Farben : Hellelfenbein (Weiß) & Neon Rotorange & Silbermetallic + Blau + Gelb & Schwarz 
Maßstab : ca. 1/61
zu öffnen : die Heckklappe ist klappbar
Maße : ca. 8,0 cm x 3,1 cm x 3,8 cm (l/b/h), Anmerkung : Höhe bis zu 3,8 cm
Preis : ca. je 6,00 € (Kaufpreis neu in 2025)

Wie schon in einem der vorherigen Einträge beschrieben, habe ich einigen Sikumodellen im letzten Jahr noch einmal eine Chance gegeben und diese erneut auf Qualität geprüft. Da man Neuheiten ja fast nicht findet, sind auch aufgrund meiner Sympathie zum VW T5/T6 Modell noch einmal diverse Modelle in die Sammlung aufgenommen worden, wohlwissend, dass man sich mit jedem Modell mindestens einen 50%igen Wertverlust einhandelt. Schön sehen sie aber immer noch aus. Zumindest von weitem... .
 
Da die meisten Modelle bereits vor rund 15 Jahren oder sogar noch weiter davor in den Handel gekommen sind, machen sich zunehmend diverse Qualitätsmängel an der Grundform bemerkbar, welche tatsächlich an jedem dieser Modelle zu finden sind. Ich habe mir alle Modelle aus diesem Eintrag genauer angesehen, so dass man das Alter an allen Rändern des Modells erkennen kann. Die Herstellungsform dieser Busform ist ebenso langsam am Ende, wie bereits bei dem Transporter mit den geschlosenen Seitenfenstern beschrieben. Die Modelle weisen an Stellen wie Fensterrändern, Dachfläche und Karosseriebereiche im Schwellerbereich rundum optisch stärkere Mängel und oder Korrossionen auf, welche noch nicht einmal mit Farbe vollständigt verdeckt werden konnten. Radgeräusche und eine knisternde Bodenplatte gibt es auch hier mit dabei. Lackbläschen zeigen sich beim Taxi auf der Fronthaube sowie an der Heckstoßstange und dem hinteren rechten Kotflügel; bei der Feuerwehr auf der Fronthaube, dem Kotflügel vorne links und dem Kotflügel hinten links (Fahrerseite) sowie auf der Beifahrertür und der mittleren Tür rechte Seite; beim Polizeiwagen auf der Fronthaube und der Fahrertür sowie mittleren Tür linke Seite; bei dem SEK Polizei Einsatzfahrzeug sind die Bläschen auf der Motorhaube mittig sowie auf der zu öffnenden Heckklappe zu finden. Wenn also bei vier Modellen an teilweise gleichen und ansonsten immer unterschiedlichen Stellen Lackbläschen auftauchen, ist die Frage schon groß, wie schlampig man die Modelle bei Siku oder dessen ausländischem Produktionspartner baut? Die Verlagerung der Modelle ins Ausland hat hier zumindest in Kürze das Jahrzehntelang aufgebaute Image von Siku fast vollständig ruiniert. Billiger produzieren, aber teuer an den Kunden verkaufen gleicht einer bodenlosen Unverschämtheit und anscheinend ist keiner in der Lage, die Probleme zu lösen. Somit kann man hier in der PKW Sparte eigentlich nur noch auf den Exitus warten, wenn das mittlerweile die meisten der älteren Modelle betrifft. 

Auf die gesamte VW Geschichte und dessen technischen Details wird in diesem Eintrag verzichtet, da das in diesem Blog garantiert mindestens einmal in den letzten Jahren erzählt worden ist. Da ganze VW T5/T6 Geschichte ist in diesem Blog auch für die Sikumodelle bereits mehrfach dargestellt worden, wobei man dennoch die Vielfalt der Sikumodelle hier hervorheben sollte. Mir sind in Summe tatsächlich nicht alle Werbemodelle des T5/T6 Transporters bekannt, aber es gibt sie in unzähligen Versionen. Ebenso betrifft die Unkenntnis auf Werbemodelle des baugleichen Busses, der die hinteren Fenster offen trägt und keine geschlossene Seitenfläche aufweist (z.B. Schulbusse, Firmenbusse, Reisebusse). Darüber hinaus gibt es unzählige Versionen von den VW Bussen als Taxi, Feuerwehr, Polizei (Straßen- und Einsatzfahrzeuge), BAG, ASFINAG und vielen anderen Nutzern und Darstellungen. Somit ist das Modell zwar von den Stückzahlen in Summe hoch, kann aber einzeln tatsächlich auf wenige hundert oder tausend Stück je nach Darstellung variieren. Modelle aus deutscher Produktion haben übrigens immer noch Ihren Wert.  
 










Montag, 19. Januar 2026

Ein sehr schönes Werbemodell und einen optisch anders dargestellten Transporter finden von Siku doch noch einmal den Weg in meine Sammlung... : VW Transporter T5/T6 (Müller / S-Force Motors), Siku, Nr. 1585 CE, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Siku
Modell : VW Transporter T5/T6 (Müller / S-Force Motors)
Update: Ja, neue Modellversionen in 2025 
Modellnummern : Nr. 1585 CE , vormals Nr. 1338 CE
Rubrik : Siku Super
Produktionsort : China
Farben : Hellgrau + Orange + Weiß & Hellgrün + Schwarz + Weiß
Maßstab : ca. 1/61
zu öffnen : die Heckklappe ist klappbar
Maße : ca. 8,0 cm x 3,1 cm x 3,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. je 6,00 € (Kaufpreis neu in 2025)
 
Wie schon in einem der vorherigen Einträge beschrieben, habe ich einigen Sikumodellen im letzten Jahr noch einmal eine Chance gegeben und diese erneut auf Qualität geprüft. Da man Neuheiten ja fast nicht findet, sind auch aufgrund meiner Sympathie zum VW T5/T6 Modell noch einmal diverse Modelle in die Sammlung aufgenommen worden, wohlwissend, dass man sich mit jedem Modell mindestens einen 50%igen Wertverlust einhandelt. Schön sehen sie aber immer noch aus und mein persönliches Siku Highlight des Jahres 2025 ist tatsächlich das optisch sehr schöne Werbemodell von "Müller", welches sich zu den anderen Modellen von Majorette und Schuco gesellen darf, wobei alle Modelle die Basis "VW" haben. 
 
Das optische Gegenteil des Werbemodells ist somit das Modell von "S-Force" Motors" wobei sich hier in keinerlei Weise aufklärt, was "S-Force Motors" ist oder darstellt, da es zunächst einmal nur ausschließlich in diesem Modelljahr auf diesem Modell abgedruckt worden ist (mir ist da auch gerade kein weiteres Modell von Siku mit dem Aufdruck bekannt!). Mit der Google Suchfunktion stellt sich allerdings heraus, dass Siku hier anscheinend Werbung für einen indischen Autohersteller "Force-Motors" betreibt, dessen Abkürzung das ist. Force Motors ist zudem bekannt durch seine Herstellung von Nutzfahrzeugen primär auf dem indischen als auch auf dem globalen Weltmarkt, womit sich dann die Frage ergibt, warum ein indischer Nutzfahrzeughersteller überhaupt einen VW Bulli benötigt??? Ich gehe somit davon aus, dass Siku hier überhaupt keine Ahnung hatte, was man da drauf druckt, und somit ist das eine ganz schön peinliche Nummer geworden. Force Motors aus Indien wird die Werbung allerdings sehr erfreuen!!! 
 
Um bei dem Thema Peinlichkeit zu bleiben, ist mir anhand meiner Datenbank aufgefallen, dass Siku die Modellnummer innerhalb der gesamten Modellgeschichte dieses Modells umbenannt hat, um das Kernalter etwas zu verschleiern. Die allererste Fassung des Transporters wurde tatsächlich bereits im Modelljahr 2011 hergestellt und verkauft, so dass dieses Modell bereits seit 15 Jahren unverändert (bis auf die Aufdrucke) im Handel ist. Wer sich beide Modelle aus diesem Blog genauer ansieht, entdeckt das Alter an allen Rändern des Modells, denn die Herstellungsform ist auch so langsam am Ende, denn das Modell weist an Stellen wie Fensterrändern, Dachfläche und Karosseriebereiche im Schwellerbereich rundum optisch stärkere Mängel und oder Korrossionen auf, welche noch nicht einmal mit Farbe vollständigt verdeckt werden konnten. Radgeräusche und eine knisternde Bodenplatte gibt es auch hier mit dabei. Ein Lackbläschen zeigt sich an der Heckklappe des Werbemodells Müller. Der volle Verkaufspreis ist trotz der Mängel aber weiterhin bei Siku Standard. Schade eigentlich.  

Auf die gesamte VW Geschichte und dessen technischen Details wird in diesem Eintrag verzichtet, da das in diesem Blog garantiert mindestens einmal in den letzten Jahren erzählt worden ist. Da ganze VW T5/T6 Geschichte ist in diesem Blog auch für die Sikumodelle bereits mehrfach dargestellt worden, wobei man dennoch die Vielfalt der Sikumodelle hier hervorheben sollte. Mir sind in Summe tatsächlich nicht alle Werbemodelle des T5/T6 Transporters bekannt, aber es gibt sie in unzähligen Versionen. Ebenso betrifft die Unkenntnis auf Werbemodelle des baugleichen Busses, der die hinteren Fenster offen trägt und keine geschlossene Seitenfläche aufweist (z.B. Schulbusse, Firmenbusse, Reisebusse). Darüber hinaus gibt es unzählige Versionen von den VW Bussen als Taxi, Feuerwehr, Polizei (Straßen- und Einsatzfahrzeuge), BAG, ASFINAG und vielen anderen Nutzern und Darstellungen. Somit ist das Modell zwar von den Stückzahlen in Summe hoch, kann aber einzeln tatsächlich auf wenige hundert oder tausend Stück je nach Darstellung variieren. Und die Modelle sind immer noch sehr schön anzugucken. Modelle aus deutscher Produktion haben übrigens im Gegensatz zur Chinaproduktion aufgrund einer anderen Verarbeitung immer noch Ihren Wert. Für das Werbemodell "Müller" gibt es sogar von mir noch eine Kaufempfehlung.
 









  

Samstag, 17. Januar 2026

Bei Siku gab es sogar in 2025 doch noch eine echte Modellneuheit, welche von weitem gut und von nahem ernüchternd ausschaut... : VW ID. BUZZ, Siku, Nr. 1562 CE, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Siku
Modell : VW ID. BUZZ
Update: Nein, neues Modell in 2025 
Modellnummer : Nr. 1562 CE
Rubrik : Siku Super, Rubrik der PKW´s.
Produktionsort : China
Farben : Hellgrünmetallic
Maßstab : ca. 1/61
zu öffnen : die Heckklappe beim VW ID Buzz
Maße : ca. 7,7 cm x 3,2 cm x 3,1 cm (l/b/h), ohne Anhängerkupplung gemessen
Preis : ca. 6,00 € (Kaufpreis neu in 2025)
 
Gegen Ende des Jahres 2025 habe ich noch einmal ein Herz für einige wenige Siku Modelle entwickelt, um zu schauen, ob sich zumindest qualitativ etwas bei den Modellen geändert hat, denn tatsächliche Neuerungen oder eine ernsthaft aktualiserte Modellpalette sucht man ja im Vergleich zur Konkurrenz zunehmend vergeblich. Ja, es gibt neue Modellvarianten, aber diese sind zunehmend auf hoffnungslos veralteten Modellen zu finden, wie sich noch in einem der kommenden Beiträge zeigen wird. Beim Durchblättern meines Handkataloges von 2025 entdecke ich "zwei" ganze Neufahrzeuge und eines davon ist der VW ID Buzz. Das ist katastrophal. Selbst meine interne Auswertung meiner Datenbank zeigte bereits im Jahr 2021 die Katastrophe, dass Siku´s Stellenwert immer weiter nach hinten rutscht. Aus den Top 3 ist man schon längst herausgeflogen und Majorette sowie selbst Tomica sind längst im Bestand an der Marke Siku anhand von Stückzahlen vorbeigezogen.
 
Und somit wechsel ich auch gleich zum Qualitätsthema des Modells, dessen Scheiben und Bodenplatte "schon wieder" oder vielleicht "immer noch" knirschen. Die Bodenplatte ist so schlecht verarbeitet, dass man diese mit dem Fingernagel vom unteren Karosserierand sogar aufhebeln kann. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass diese auch ohne dem Wegdrücken im harten Spielalltag aufgrund der fehlenden Dicke oder Dichte nach einer Beschädigung dauerhaft zerbrechen wird. Dazu gibt es optisch eine kleine Delle in den Dachrillen sowie auch ein kleines Lackbläschen auf dem Dach zu finden. Von dem komischen Klackern beim händischen Bewegen der Reifen mag man fast schon nicht einmal mehr sprechen. Von weitem gut und von Nahem schlecht. Qualitätskontrollen scheint es nicht zu geben. Und das bei einem 6-Euro-Produkt! Also ist die in den letzten Jahren beobachtete schlechteste Qualität bei Sikumodellen derzeit wieder absoluter Standard geworden. Eine Katastrophe hoch zwei!!! Zudem kämpft Siku mit einem grandiosen Wertverlust, weil Modellautos von Siku aus Polen oder China die Sammler abgeschreckt haben. Der Qualitätsverlust spielt dabei auch eine entscheidende Rolle. Da ist die typische Verspätung eines neuen Modells bei Siku dabei fast noch die beste und harmloseste Verfehlung, an welche man sich zwangsläufig eh schon gewöhnt hatte, denn das Modell war ab Anfang März für den Handel angekündigt worden... .  
 
Ein weiterer Todesstoß ist die "neue" Verpackung, die sich erst einmal von der Größe und der Gesamtoptik nicht von der vorherigen unterscheidet. Irgendwie nimmt man sie von Weitem auch gar nicht mehr wahr. Und die neue Verpackung war als Revolution von Siku angekündigt worden. Ok, es sind jetzt andere Farben und eine dunkle Reifenspur darauf vorhanden, die von weitem wie Dreck ausschaut. Ist das etwa sexy???  Eyecatcher sehen anders aus und gerade in diesem Blog zeige ich seit Jahren die exorbitanten Veränderungen von Verpackungen bei der Konkurrenz. Bei Siku zieht sich somit die gewisse Hirnlosigkeit der Produktentwicklung gleich durch das ganze Verkaufsprodukt durch. Damit ist die komplette Modellautosparte auf lange Sicht tot und in Summe nicht mehr konkurrenzfähig. Das Ausmaß der Ignoranz in allen Problembereichen bei Siku schlägt sich nun auch im Abverkauf nieder. Der Preis wird bei dieser Qualität nicht mehr vom Kunden bezahlt. Und mal ehrlich. Im Vergleich zu Majorette, Mini GT und auch dem günstigen Hot Wheels Modell fällt dieses ID BUZZ Modell qualitativ durch, da sich andere solche Fehler heutzutage erst gar nicht mehr leisten. Auch Kinder sind knallharte Kritiker. 
 
Zu den Details : Flächenscheinwerfer in Fotooptik, Andeutung eines Ziergitters unten in Schwarz, weißes VW Emblem auf schwarzem Grund mittig auf der Front, silberne Dekorleiste zwischen Scheinwerfer und VW Emblem, Kennzeichenblende vorne in Wagenfarbe (Kennzeichen des Märkischen Kreis, NRW = MK -S 156), untere Schwellerleiste aus matt grauem Plastik, Außenspiegel in Schwarz, Dachantenne in Wagenfarbe, Dachfläche geriffelt, Heckklappe zum Öffnen, A- / B- & C-Säule in Schwarz, standartisierte Doppelspeichenfelge in Grau (eine von nur zwei bestehenden Sikufelgen) auf gummierten und profilierten Reifen, eine zum Teil um die Heckkante herumgezogene Heckleuchte in Rot und Schwarz, fotorealistisch bedruckte Heckleuchten, VW Emblem in Weiß auf schwarzem Grund sowie darunter der Schriftzug "ID.BUZZ" in Weiß aufgedruckt, rote Positionsleuchten, Heckscheibenwischer, Anhängerkupplung sowie ein schwarzes Interieur.
 
Eine der wichtigsten Säulen in der gesamten Welt von Volkswagen ist seit Jahrzehnten die Nutzfahrzeugsparte und somit die Fahrzeuge, welche zum Beispiel im Nutzfahrzeugwerk in Hannover gebaut werden. Die Krux des ID Buzz in der Busversion ist der Preis, der beginnend bei 52tsd Euro anfängt und dafür für viele Familien schon unerschwinglich wird. Die Leistung beginnt bei etwa 170 PS und endet bei derzeit 286 PS Leistung. Dazu kommen Höchstgeschwindigekeiten mit 145 oder 160 Stundenkilometer, was bei längeren Auswärtseinsätzen dann für die Fahrer eher frustrierend ist, da diese Geschwindigkeiten auch viel zu gering sind. Die Reichweiten sind von 331 bis 487 Kilometer angegeben und die Praxis zeigt oft, dass die tatsächliche Reichweite dann bei einem Drittel weniger liegt. Und damit kommt der ID Buzz nur lokal für Einsätze in Frage oder für Menschen, die sich den ID Buzz als rollendes Kunstwerk leisten wollen. Aufgrund der geringen Verkaufszahlen und der geringen Nachfrage könnte dieser E-Bulli bei VW als Flop in die Geschichte eingehen... .
 









  

Donnerstag, 15. Januar 2026

Matchbox holt mit viel Glanz und Glamour die Heckflossenära von Ford nach über 65 Jahren in den Handel zurück...(2) : Ford Country Sedan, 1957, Matchbox, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Matchbox
Modell : Ford Country Sedan, 1957
Update : Ja, bei dem Ford Country Sedan in 2025
Rubrik : Moving Parts
Produktionsort : Thailand
Farbe : Weiß + Hellblau + Cremegelb
Maßstab : ca. 1/68 
zu öffnen : Motorhaube bei dem Country Sedan 
Maße Modell : ca. 7,6 cm x 2,8 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 12,00 € ( Kaufpreis neu in 2025 ) 
 
Matchbox zu sammeln ist derzeit mit viel Freude und etwas Leid zu betrachten. Die Freude entsteht durch die Anzahl der Modelle und das Leid durch Spekulanten, welche oftmals das zehn-, oder zwanzigfache vom Einkaufspreis beim Verkauf ansetzen. Matchbox stürmt mit seiner mittlerweile riesigen Modellpalette nach Jahren der Beschränkungen an die Front zurück und holt gefühlt die verlorene Zeit mit einer gigantischen neuen Summe von Fahrzeugen wieder auf. Es scheint fast so, dass es für Matchbox keinerlei Begrenzungen mehr gibt. Viele Neuheiten, alle Automarken, alle Jahrzehnte, alle Qualitäten und der neuere Verbund mit Hot Wheels macht die Marke Matchbox so gut und stark wie noch nie zuvor. In der Preisklasse um 1,50€ ist man zudem als perfekt ergänzende Marke zu Hot Wheels einfach ein König und teilt sich diesen Titel auch mit Hot Wheels. Gemeinsam ist man stark. 
 
Das unten gezeigte Modell darf sich zu den besonderen Modellen zählen, da Matchbox hier den Nerv der Zeit gut getroffen hat und mit diesem himmelblauen Kombigleiter in der zweiten Farbfassung des Moving Parts Modells voll und ganz den Geschmäck der Sammlerschaft trifft. Die meisten Spielkinder gehen hier allerdings vermutlich wohl leer aus, denn dieses Modell ist ein schönes Vitrinenmodell und wird in den seltensten Fällen in Kinderhände kommen. Matchbox versetzt uns optisch damit in die aufstrebene Zeit Amerikas, die nach Stückzahlen weltweit in den 50er Jahren die meisten Autos bauen. Heckflossen, billiges Benzin und V8 Motoren sind State of the Art. Zierleisten, Chromorgien und Mehrfachfarben bei den Straßenkreutzern sorgen für volle Kassen und gute Stimmung auf dem American Way of Drive. Auf durchgehenden Sitzbänken vorne kann man bequem von Küste zu Küste gleiten oder in diesem Kombimodell auch Großfamilien transportieren. Ebenso beherrscht man durchaus mit atemberaubenden Heckflossendesigns die Welt der Massenfabrikation und setzt damit bishin zum Ende der 60er Jahre ein unverkennbares Zeichen des Fortschritts.   
 
Matchbox zeigt innerhalb der Modellfamilie Custom 300 und Country Sedan zwei bezaubernd schöne Modellfahrzeuge in unterschiedlichen Karosserieformen und auch unterschiedlichen Ausstattungen. Ob gewollt oder nicht gewollt nimmt man hier eines der Kernthemen von Tomica´s Limited Vintage Serie auf, die gleiche Modelle mit unterschiedlichen Ausstattungen zeigt. Das macht Matchbox nun auch, in dem der Custom 300 weitesgehend auf Chromzierrat verzichtet und nur den leichten Knick im Heckflossenbereich ziert. Beim Country Sedan ist das anders, denn der Chromschmuck des Modells geht über die ganze Seite hinweg und teilt sich ab der Mitte des Modells sogar noch auf. So wird der weiße Lack oben gegen den blauen Lack unten durch eine Cremegelbe Farbschicht aufwendig getrennt. Der Kombi trägt zudem auch einen Schriftzug am Heck der Flosse und man spendiert ihm austattungsbedingt den äußeren Chromring auf der Bereifung. Neben der geänderten Ausstattung sind auch Abweichungen der Ausführung erkennbar, denn die Front- und Heckleuchten sind bei dem Kombi deutlich hochwertger bedruckt worden. Auch die Anzahl der waagerechten Streben im Kühlergrill sind bei der Limousine und dem Kombi unterschiedlich. Da es sich bei dem Kombi zudem um das Moving Parts Modell handelt, kann man bei dem Ford auch einen Einblick in den Motorraum erhalten, der ebenfalls mehrfarbig bedruckt wurde. Damit gehört dieser Kombi wohl mit zu den schönsten und besten Kombimodellen aller Zeiten bei Matchbox. Und man füllt historisch gesehen die Lücke der Regulars Modelle aus den 60er Jahren auf, wo die Kombiversion früher nur eher ein Beiwerk statt einem Kassenfüller der Gesamtbaureihe war...   

Oftmals liegt der Reiz im Einfachen als im Exklusiven. Und spannend ist noch, dass Matchbox hier sich der Originalfarben sowie auch der Farben des Interieurs widmet. Ford Custom 300 und Ford Country Sedan sind hier zwei wunderbare Modelle von Matchbox, welche auch seinerzeit im Maßstab 1:1 hohe Verkaufzahlen in Form von ca. 1,35 Millionen Stück für die Limousine und rund 262.500 Kombis in drei Jahren aufwiesen. Als Grundmodell hatte er selbstverständlich noch einen 3,7 Liter Sechszylinder mit rund 144 PS Leistung an Bord. Es gab ihn aber auch ebenso als V8 Modell zu kaufen, wo aus einem 4,4 Liter Motor dann bereits 190 PS Leistung abgerufen werden konnten. Das Topmodell wies einen 5,4 Liter V8 mit 265 PS Leistung auf, welcher im Thunderbird zum Einstz kam. Während der Custom dann das Sechszylindermodell darstellte, waren die V8 Modelle an dem Zusatz "300" erkennbar.