Donnerstag, 22. Oktober 2026

Matchbox geht in der europäischen Modellgeschichte zurück und zeigt eine neue farbliche Modellvariante des berühmten und begehrten Opel Kadett GT/E... : Opel Kadett C Coupé GT/E, 1975, Matchbox, European Car Series, Modelljahrgang 2026

Hersteller : Matchbox
Modell : Opel Kadett C Coupé GT/E, 1975
Lenkung : Linkslenker 
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2026
Rubrik : European Car Series, 2026
Produktionsort : Thailand
Farbe : Grün + Schwarz
Maßstab : ca. 1/57
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3 cm x 3,0 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 8,50 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026)
 
Endlich gibt es mal wieder einen Opel zu kaufen. Und was für einen! Matchbox hat hierbei seine Hausaufgaben hervorragend gemacht und endlich eine Baureihenlücke geschlossen, welche es in dieser Form in unserem Maßstab mit dem Abgang des Opel Kadett E von Matchbox seit mehr als 30 Jahren so gibt. Damit ist die gesamte Kadettbaureihe ab den Nachkriegsjahren des zweiten Weltkrieges vollständig geschlossen worden. Da ab der Entwicklung der Baureihe "F" der Kadett in Astra umbenannt wurde, begann auch durchaus durch die Namensänderung der Sinkflug der Marke Opel zu beginnen. Mit diesem Modell wird Matchbox bei der "will-ich-unbedingt-haben" Fraktion gut punkten, und es ist bereits heute nachweislich ein Kassenschlager geworden. Die Marke Opel hat bei Matchbox Tradition und es ist heute unendlich wertvoll zu zeigen, dass Opel noch lange nicht als Marke gestorben ist.Abe Lugo hat den opel übrigens entworfen.
 
Mit dem Coupé hat Matchbox hier die schönste Modellvariante herausgesucht und mit dem GT/E natürlich auch noch den sportlichsten Ableger produziert. Wer so ein prominentes Fahrzeug auf den Markt wirft, löst allerdings eine Schattenseite des Modells auf. Wer auf den Preis guckt, könnte meinen, dass ich mich verschrieben habe, aber derzeit findet man die aktuellen Matchbox der Mainline im Handel zwar oft, liegen aber generell über dem üblichen Ladenpreis, sofern man überhaupt einen Laden findet, der diese Modelle anbietet. Denn die spitzfindigen Onlinehändler haben hier hier bereits ein Geschäft gewittert, teilweise die Läden geplündert und bieten fast alle Opel mit üppigen Aufschlägen an. Das modell ist vollständig bedruckt und gut verarbeitet. Als Sondermodell der European Series ist entsprechend auch eine Farbe gemäß der Modellhistorie gewählt worden, welche erst einmal nur so und hier zu finden ist. Es wäre schön, wenn Matchbox diese Baureihe noch etwas ausweiten würde. Man könnte ohne Probleme den Opel City daraus machen oder im Sinne der Baureihe nur die Front ändern, um den brittischen Opel Chevette mit der berühmten "Droop Snoot" nachzubauen.
 
Zu den Details : detaillierte Zinkgussfront, fotorealistisch bedruckte Rechteckscheinwerfer, Blinker ohne Aufdruck und Kenzeichendarstellung in der schwarzen Frontschürze, Außenspiegel in Wagenfarbe, Scheibenwischer, leicht getöntes Scheibenglas, seitliche Scheibenumrandung in Schwarz, schwarzes Ziergitter an der C-Säule, schwarzes Streifendekor seitlich, "GT/E" Schriftzug in Schwarz auf den vorderen Kotflügeln, schwarze Absetzung des Fahrzeuges unterhalb des Ziersreifens (gemäß dem originalen GT/E innerhalb einer Modellsonderfarbaktion), verchromte Sechsspeichenfelge auf schwarzen Plastikreifen (hier ist die dicke Speichenfelge gemeint), "GT/E" Schriftzug in Schwarz auf der rechten Seite des Hecks, Rückleuchtenband in Schwarz, teilbedruckte Heckleuchten mehrfarbig in Weiß + Rot + Dunkelrot + Gelb, weißes Kennzeichen mit blauem Seitenrand gemäß der deutschen Kennzeichen, "Kadett C" Aufschrift in Schwarz, Länderplakette erkennbar, schwarze Stoßstangen und ein graues Interieur.
 
Der Opel der unteren Mittelklasse wurde, wenn man den Aero mitzählt, in sechs Karosserievarianten gebaut und galt im damaligen Angebot als ein echter Tausendsassa. 1,6 Millionen Stück baute Opel davon, ohne die anderen weltweit vertriebenen Derivate hierbei innerhalb der GM Gruppe mitzuzählen. Der am nächsten liegende Vertreter war in Großbrittanien und wurde bei Vauhall unter dm Namen Chevette vermarktet und unterschieden sich zum Kadett nur in der Frontdarstellung. Der Rest war bis auf die Lenkung dann gleich. Mit einem Liter Hubraum fing es bei Opel mit 40 PS Leistung an und hörte beim GT/E bei einem Zweiliter Hubraum mit 115 PS auf. Da alle C Kadett unter einer Tonne Gewicht gewogen haben, durfte damals der GT/E mit einer Höchstgeschwindigkeit von 190 Stundenkilometer Mitte der 70er Jahre durchaus auf deutschen Autobahnen als echter Autobahnschreck gegolten haben. Die bekanntesten GT/E Modelle wurden in Weiß und Gelb lackiert, wobei es auch zahlreiche Sondermodelle mit gesonderten Farben gegeben hat. Grün und Schwarz hat es auch einmal gegeben , so dass hier Matchbox durchaus mit einem schönen Derivat sich an die bisherigen originale gut anknüpft. Im Übergang zum Oldtimerstatus gab es damals sogar Gruppen, die aus normalen Kadetts aufgrund der Wertentwicklung einen GT/E gezaubert haben....
 









  

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