Mittwoch, 24. April 2024

In jeder aktuellen Rubrik feiert Majorette gerade sein 60jähriges Bestehen, hier mit dem e-tron Modell mit einer Haubenöffnung und einem VW Modell als Food Truck... : Audi RS e-tron GT & VW T1 Transporter, Street Food Car, Majorette, Sondermodelle, Modelljahrgang 2024

Hersteller : Majorette
Modelle 1+2 : Audi RS e-tron GT & VW T1 Transporter, Street Food Car  
Update : Ja, bei beiden Modellen in 2024
Modellnummern : REF 237K & REF 243A
Rubrik : Deluxe Cars & Anniversary Edition "60 Years" 
Produktionsort : Thailand
Farben :  Schwarz + Silber & Weiß + Blau
Maßstab : ca. 1/63 & 1/59
zu öffnen : Türen und Fronthaube beim Audi & Dach und Seitenklappe bei dem VW
Maße : ca.  7,9 cm x 3,1 cm x 2,3 cm & 7,4 cm x 3,1 cm x 3,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. je 8,00 € (Kaufpreis neu in 2024)   
 
Mit den Sondermodellen zum 60. Geburtstag der Marke Majorette hat Majorette eine Meisterleistung an Logistik vollbracht, denn die Sondermodelle kamen nahezu allesamt auf einen kompletten Schlag in das Programm. Und für die Sammler bedeutete das, dass man das entsprechende Geld relativ schnell zusammenkratzen musste. Mit dem Audi RS e-tron GT hat man mittlerweile die dritte Variante im Programm bei Majorette, wobei die erste Version erst im letzten Jahr in den Handel kam. Durch die Darstellung als Deluxeversion handelt es sich aber um ein eigenständiges Modell oder um ein Sondermodell mit erweiteter Öffnungsfunktion, so wie das bereits bei dem Porsche Taycan der Fall war, denn bei dem Deluxe Modell lässt sich die Fronthaube (genannt Frunk = Front Trunk) ebenfalls mal zu öffnen ist und mal nicht. Schade eigentlich, dass das Zwittermodell keine extra Modellnummer aufweist, denn durch ein weiteres Bauteil, was sich öffnen lässt, entsteht schon deshalb eine eigenständige Version. Ansonsten ist das Modell so bedruckt worden, wie das reale Modell in der Vorstellung als Faceliftmodell. Ein Faceliftmodell bei Majorette ist das unten gezeigte Modell aber nicht. Die Bedruckung ist wie immer perfekt und das Modell steht gummierten und profilierten Reifen. Die Felge ist geschwärzt und weist einen Chromrand in Rot aus. Wie bei den Deluxe Modellen üblich, kommen sowohl der Audi als auch der VW mit einer schön bedruckten Sammel- und Schutzbox in den Handel.
 
Die technischen Daten sind durchaus beeindruckend, was aber auch daran liegen mag, dass der e-tron auf dem Porsche Taycan basiert und bis zu 40% der Teile als Gleichteileprinzip verbaut wurden. Vom Minimum mit 190 PS Leistung bei dem e-tron Quattro geht es immerhin bis zu 646 PS beim e-tron GT. 830 Newtonmeter sind als Drehleistung mit einer Beschleunigung des Modells mit nur 3,3 Sekunden von Null auf Einhundert schon eher gigantisch. Weniger gigantisch oder weniger zeitgemäß sind knapp 2,4 Tonnen Leergewicht. Die Reichweite wird durch den Geschwindigkeitsrausch bestimmt und kann im Maximum bei diesem Modell bei rund 472 Kilometer liegen.
 
Über den VW Bus als solches habe ich schon viel geschrieben, was in diesem Blog auch nachlesbar ist. Die unten geezeigte Version ist die Fortführung eines Sondermodells aus dem Jahr 20121. Hier hatte Majorette ein Sondermodel bei den Tune Up´s gezeigt, welches dem des VW T1 Food Truck absolut ähnelt. Ok, der Aufdruck ist komplett anders, aber die Thematik innen ist gleich geblieben. Im Jahr 2020 öffnete man bereits das Dach des T1 Modells, um eine Art Food Truck daraus zu machen. Im Gegensatz zu den Modellen von Matchbox handelt es sich hier bei den zu öffnenden Teilen um Metallteile, was zum einer der Haptik als auch der Mechanik zu Gute kommt. Es ist halt stabiler. Dabei lassen sich zwei Bauteile unahängig voneinander separat öffnen, hier die Dachfläche als auch eine herunterklappbare Theke. Im Innenraum geht es dann rund um das Thema Food. Fünf Herdplatten, ein Schneidebrett mit Messer, eine Bratfläche für 12 Hamburger, eine kleine und undefinierbare Arbeitsfläche, die wie eine Art integrierter Toaster aussieht, ein Kühlschrank und auf der gegenüberliegenden Seite dann eine Spüle sowie dahinter eine große Ablage. Prinzipiell wurde an alles gedacht. Die Sechsspeichenfelge mag zwar nicht original sein, aber in der geschwärzten Fassung mit Gummibereifung und einem weißen Reifenring geht diese hier in Ordnung. Der alte Volkswagen Schriftzug samt dem Emblem aus den 50er und 60er Jahren ist ein echter Hingucker. Das Gleiche gilt für den wunderschönen VW T1 Aufdruck unter der Dachklappe. Sensationell!. Insgesamt betrachtet ist dieses Modell ein echter Hit... 
 
















 

Montag, 22. April 2024

Matchbox zeigt aktuell zwei wunderbare amerikanische Modelle in der Mainline mit einem Zeitversatz von 50 Jahren... : Tesla Model 3 & Chevrolet C10, 1968, Matchbox, Modelljahrgang 2024

Hersteller : Matchbox
Modell 1+2 : Tesla Model 3 & Chevrolet C10, 1968
Update : Nein, bei beiden Modellen handelt es sich um ein neues Modell in 2024
Rubrik : Mainline, MBX Metro & MBX Adventure
Produktionsort : Thailand
Farbe : Weiß & Hellgrün
Maßstab : ca. 1/66 & ca. 1/74 
zu öffnen : nichts
Maße Modell 1+2 : ca. 7,2 cm x 3,1 cm x 2,0 cm & 7,6 cm x 3,1 cm x 2,4 cm (l/b/h)
Preis : ca. 4,50€ & ca. 1,50 € ( Kaufpreis neu in 2024 )
 
Matchbox fährt mit diesem Tesla Model 3 eigentlich intern Matchbox zweigleisig und nimmt man Hot Wheels noch dazu, dann ist man sogar im Verbund von Mattel zu dritt unterwegs. Doch fangen wir mal bei der Basis an. Matchbox bietet ein schönes und sehr gut verarbeitetes Tesla Modell in der Basis an. Die Bereifung ist Standard, das Modell ist in sich geschlossen und ist in der Farbe Weißmetallic in der Mainline zu finden. Matchbox hat verstanden, dass man Front- und Heckleuchten auch bedrucken muss, um Sammler zu begeistern und das Modell nicht als unvollkommen darzustellen. Das gleiche Modell befindet sich bei Hot Wheels bereits seit 2019 im Programm, ist etwas weniger fein bedruckt worden, hat aber dafür schärfere Felgen mit auf den Weg bekommen (siehe Eintrag hier im Blog in 2019). Auffallend ist, dass Hot Wheels seinerzeit fast ein Klarglas für die Scheiben gewählt hat und Matchbox hier ein deutlich dunkel abgestimmtes Colorglas verbaut hat. Die Abmessung unterscheidet sich in der Länge um etwa zwei bis drei Milimeter und einen Milimeter inder Höhe. Intern Matchbox findet sich der Tesla Model 3 aber auch aktuell bei den Moving Parts wieder, so dass Matchbox im Edelsegment immer öfter beide Varianten anbietet. Und das finde ich interessant, denn so kann man selber noch entscheiden, ob man das Modell mit oder ohne Türen vielleicht besser oder schlechter findet. Der reine Mtachbox Sammler kauft sowieso alles. Das Moving Parts Modell landet somit in der Regel bei den Sammlern und das unten gezeiget Modell darf bespielt werden. Dennoch ist es so gut geworden, dass man es ebenso sammeln kann, wie den teureren Bruder mit den zu öffnenden Türen...
 
Insgesamt ist das Modell sehr gut und recht spannend gelungen. Wie die anderen Modelle auch, wird es seinen Weg machen. Die aktuelle Fassung mit den höchsten Leistungswerten besteht aus einem 534 PS starken Antrieb des Elektromotors. Das sorgt für mehr als respektable Fahrleistungen von 3,3 Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde und eine Höchstgeschwindigkeit von 261 Stundenkilometer. Also handelt es sich um einen Porschejäger..., nur als Stromer. Mit einem 283 PS starken Basismodell ist man allerdings auch nicht gerade langsam unterwegs. Was Tesla von anderen Elektroautos unterscheidet, ist die oftmals angegebene Kilometerleistung, die sich bei solchen Modellen auch erreichen lässt. Dementsprechend sind hier die Amerikaner mal den anderen Herstellern um eine Nasenlänge voraus...
 
Mit dem Chevrolet C10 Pick Up des Jahrgangs 1968 vervollständigt Matchbox weiterhin die C-Serie. Das Modell ist aktuell neu und ist farblich wie auch auch von der Bereifung her wunderbar klassisch schön gehalten worden. Ich muss bei so einem Anblick immer wieder zugeben, wie froh ich als Kind gewesen wäre, wenn ich solche Modelle zum Spielen gehabt hätte. Gewiss waren die Modelle damals nicht schlecht, aber alleine durch die aufgedruckten Details wäre ein Bild von einem Sraßenzug mit heute produzierten, aneinander gereihten Modellen ein anderes als gestern gewesen. Der Chevrolet C10 beweist, wie wunderbar ein simpler Truck doch in der Basis aussehen kann und das gerade die simplen einfachen Modelle oftmals mehr reize versprühen. Zwar wären noch Chromstoßstangen vorbildlich gewesen, aber die graue Bodenplatte samt Stoßfänger tut es in diesem Fall auch. Die Front samt Kühler ist zeitgemäß bedruckt worden. Die Farbe weist eine unglaubliche Strahkraft auf, obwohl diese leicht matt im Licht erscheint. Früher wären die Buchstaben auf dem Heckklappenblech Teil der Karosse gewesen, doch auch hier ist der Aufdruck so gut gelungen, dass es dadurch nicht schlechter aussieht. 
 
Der Modelljahrgang 1968 ist mit einem neuen 5 Liter V8 Motor ausgestattet worden, so dass der Pick Up bestens zum Cruisen und für gewisse Lasten im Kleinhandwerk oder für den Betrieb auf Farmen ausgestattet wurde. Die Seitenreflektoren vorne und hinten waren seinerzeit neu und Chevrolet feierte in diesem Modelljahr 1968 bereits sein 50jähriges bestehen der LKW Herstellung. Heute würde man vermutlich den Werbeslogan wählen, dass "Simply is the Best..."....    
 










 

Sonntag, 21. April 2024

Hot Wheels bezaubert sein Publikum mit einem der elegantesten und edelsten japanischen Luxuscoupés der 90er Jahre... : Toyota Soarer / Lexus SC300 / SC400 (Typ Z30), ab 1991-2000 gebaut, Hot Wheels, Fast & Furious, Modelljahrgang 2024

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Toyota Soarer  / Lexus SC300 / SC400 (Typ Z30), ab 1991-2000 gebaut
Update : Nein, neues Modell in 2024
Rubrik : Fast & Furious, Premium, Car Culture
Produktionsort : Thailand
Farbe : Rotmetallic
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße Modell : ca. 7,6 cm x 3,1 cm x 2,1 cm (l/b/h) 
Preis : ca. 10,00€ ( Mein Kaufpreis neu in 2024 ) 
 
Nicht nur die Verpackungen ändern sich bei Hot Wheels, sondern auch das Grundgefühl, das man immer angriffslustiger wird, um lieber dauerhaft der Jäger als der Gejagte zu sein. Sammler wie ich profitieren davon und es kommen somit im Vergleich von vor 20 oder 30 Jahren immer mehr und deutlich spannendere Modelle in den Handel. Und gerade das Premiumgeschäft wächst bei Hot Wheels immens. Dass die Modellpalette von Hot Wheels somit in Summe schneller wächst als die von Tomy, ist ja auch kein wirkliches Geheimnis mehr. Somit holt man die Japaner gerade in ihrem Kernbereich von japanischen Modellen immer schneller ein, um durchaus in der Kenrnkompetenz von japanischen Modellfahrzeugen ein kräftiges Wort mitzureden. Im Modelljahr 2024 hat man sich an einen von Tomy´s legendären und stark gefragten Toyota Modellen heran gewagt. Der Toyota Soarer. Das Gute ist, es ist keine simple Kopie von Tomy´s Modell sondern eine sportliche Variation, so dass das Grundmodell von Tomy aus 1992 auch für sich weiter so bestehen kann. Der Käufer kann heute wählen, ob er es entweder eleganter oder sportlicher haben will.
 
Wer die sportliche Variante vom Toyota Soarer wählt, erhält bei Hot Wheels ein wirklich heißes Modell, denn allein schon die wunderschöne rote Farbe mit einem kleinen Schuss Brauninhalt, ist ein echter Hingucker geworden. Natürlich handelt es sich um einen Metalliclack. Im Gegensatz zum Tomymodell erweitert man den eigenen Soarer um schöne Details wie Außenspiegel, Scheibenwischer an Front und Heck, Shadowline Verleistung um die Fenster, einen dezenten Frontspoiler, einen aufgesetzten Heckspoiler sowie um die gummierte Bereifung. Hot Wheels zeigt mit seinen Sondermodellen eine ordentliche Qualitätsstartegie auf, die sich seit 2018 in der Masse auch bei anderen Herstellern etabliert hat. Tomy´s Modell muss die Qualität von heute aber nicht fürchten, denn seinerzeit setzte man bereits auf verchromte Scheinwerfer, zu öffnende Türen und Heckleuchten aus gefärbten Plastik. Auch dem Perlmuttlack von einst kann man sich heute kaum in der eigenen Faszination entziehen. Die Qualität von vor 30 Jahren ist dem Modell auch heute noch anzusehen und zu spüren. Ersthand Modelle wie meines, welches noch in Japan produziert wurde, konnten ohne Beschädigung die Zeit überdauern, auch wenn es einst einmal zum Spielen entwickelt wurde.... . Wer das Modell von Tomy ansehen will, findet es in den Einträgen  über die Suchfunktion im Jahr 2014. 
 
Der Toyota Soarer ist ein Luxuscoupé der 90er Jahre gewesen, welches von 1991 bis zum Jahr 2000 gebaut wurde. Viele Ausstattungsmerkmale wie beispielsweise ein Navigationssystem, welche heute standard sind, waren vor mehr als 30 Jahren schon mit dabei und seinerzeit auch sauteuer. Grundsätzlich wurden die Modelle mit Automatik ausgestattet und auf Wunsch konnten sportlichere Fahrer dann ein Fünfgganggetriebe wählen. Motorentechnisch war der Toyota Soarer zu keiner Zeit mit seinen knapp 1,5 Tonnen schwächlich besetzt. Das Grundmodell hatte bereits einen 2,5 Liter Reihensechszylinder Turbomotor mit 280 PS Leistung an Bord. Um das Modell gut abzustufen, wurde später ein 3 Liter Reihensechszylinder nach unten mit 225 PS leistung nachgeschoben. Wer es sozusagen "amerikanisch" mochte, konnte innerhalb der Laufzeit aus drei V8 Motoren mit bis zu 265 PS Leistung wählen.
 







 

Samstag, 20. April 2024

Mit dem Toyota Supra und dem Chevrolet Nova SS holt Hot Wheels sich zwei leistungsstarke und optisch schöne Granaten ins Programm... : Chevrolet Nova SS, dritte Generation, 1970 & Toyota Supra , Hot Wheels, Modelljahrgang 2023

Hersteller : Hot Wheels
Modelle 1+2 : Chevrolet Nova SS, dritte Generation, 1970 & Toyota Supra
Update : Ja, bei allen Modellen des Set in 2023
Rubrik : Fast & Furious, Premium, Car Culture
Produktionsort : Thailand, beide Modelle
Farbe : Silbermetallic + Schwarz & Silbermetallic + Blaumetallic
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße Modelle 1+2 : ca. 7,5 cm x 3,0 cm x 2,0 cm & 7,4 cm x 3,1 cm x 2,0 cm (l/b/h) 
Preis : ca. je 12,50€ ( Mein Kaufpreis neu in 2023 ) 
 
In der gesamten Hot Wheels Geschichte gab es schon viele Chevrolet Nova Modelle, doch das derzeit oft bei Hot Wheels gebaute optisch ausgewogene Modell des Jahrgangs 1970 lässt die Herzen vieler Autofans höher schlagen. Mir persönlich machen solche Modelle, welche sehr nah am Original sind, am meisten bei Hot Wheels Spaß, denn hier wirkt alles sehr authentisch, wenn die Räder vorne und hinten auch gleich groß sind. Mit den Novas bedient man mittlerweile bei Hot Wheels die erste Generation mit der zweitürigen Limousine sowie dem Kombimodell, bei der zweiten Generation erneut mit der zweitürigen Limousine und bei der unten gezeigten Version die dritte Generation, welche aber in verschiedenen Jahrgängen mit ersichtlichen Karosserieunterschieden gebaut werden. Damit geht man eindeutig in die Richtung von Tomy, allerdings hier mit der Grundlage die Unterschiede bei amerikanischen Modellen in den jeweiligen Modelljahrgängen herauszuarbeiten. Für ein 10-Euro-Produkt ist die Qualität sehr gut, aufgrunddessen sich auch die Sondermodelle in Deutschland sehr gut verkaufen lassen. Realistisch beduckte Scheinwerfer, ein original bedruckter Kühlergrill, Chromstoßstangen, Blinker in Orange, Scheibenwischer, schwarze Rennstreifen, seitliche Positionsleuchten, ein fotorealistisch bedrucktes Heck, gummierte und profilierte Bereifung sowie eine geschwärzte, filigrane Fünfspeichenfelge sind einfach tolle Details. Mit solchen realistisch gebauten Modellautos spielen sogar mal Erwachsene, wenn keiner hinguckt...
 
Die dritte Generation des Chevrolet Nova weist in ihrer Topversion eines der kleinsten Muscle Cars aus, welches je in den USA gebaut wurde. Und diese Idee, so etwas in der Mittelklasse zu machen, war nicht nur wirtschaftlich eine gute Idee, sondern es gab dazu auch noch einen großen Imageerfolg. Über 19.500 Stück wurden alleine im Jahrgang 1970 als SS 350 oder SS 396 gebaut. Der überwiegende Teil war der SS 350, wo hier ein 5,7 Liter starker V8 mit rund 295 PS Leistung steckte. Die 6,5 Liter Version besaß noch einmal 55 PS mehr Leistung, was rund einem Sechstel entsprach und demnach ordentlich zu spüren war.  
 
Das zweite Modell ist im Prinzip fast schon der komplette Gegensatz des Chevrolet Chevelle. Der Toyota Supra der vierten Generation ist deutlich aerodynamischer, sportlicher und im Look oder Auftritt deutlich aggressiver gestaltet worden. Die Grundfarbe ist gleich und der Toyota erhält Streifen in Blumetallic statt in Schwarz. Die Scheinwerfer sowie die Heckleuchten sind fotorealistisch bedruckt worden. Ein besondere Hingucker ist der Heckspoiler in Blaumetallic geworden. Und überhaupt macht der sportliche Toyota im Anblick einfach sehr viel Spaß. Das Modell in der schweren Ausführung bringt gefühlt etwas mehr Gewicht mit sich und steht wie der Chevrolet auf gummierten Reifen. Allerdings sind beim Toyota Slicks montiert worden. Im Prinzip ist dieser Toyota ein absolut perfektes Modell für Hot Wheels, denn das Tuning ist optisch present, aber es dominiert nicht oder wirkt übermäßig zu auffällig an dem Fahrzeug. Das Modell ist einfach nur sehr gut gemacht und solte in keiner guten Sammlung in dieser Optik fehlen...
 
Toyota baute den Supra der vierten Generation in den frühen 90er Jahren. Die neue Aerodynamik sieht man ihm förmlich an, und obwohl er eigentlich sehr "rund" ist, so behielt er doch seinerzeit seinen eigenständigen Charakter. Angefeuert wurde der Supra von einem 3,0 Liter Sechszylinder Motor mit rund 330 PS Leistung. Das war zwar noch nicht ganz Porscheniveau, aber der Toyota kam schon ziemlich nah heran. Mit 5,1 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer lag er nur 0,1 Sekunde über dem Porsche 911, so dass der Toyota Supra durchaus als ebenbürtig anzusehen war. Der einzige Haken an dem Modell war, dass er bei einer maximalen Geschwindigkeit von 250 Km/h im Gegensatz zum Porsche 911 abgeriegelt war. Heute ist die vierte Generation des Toyota Supra fast schon vergessen. Hot Wheels und auch Tomy beleben diesen japanischen Supersportler erneut und holen ihn heute in die Gedächtnisse zurück. Das imposante Fahrzeug ist das auf jeden Fall Wert und das Hot Wheels Modell ist sogar noch eine ganze Ecke sportlicher als das Modell von Tomy... 
 










 

Donnerstag, 18. April 2024

Mit dem Aircooled Boxer Service ist Schuco in das Modelljahr 2023 gestartet und zeigt damit ein hoch interessantes Set aus drei Modellen... : VW T1 Transporter "Aircooled Boxer Service" mit Anhänger und VW Käfer Lowrider, Schuco, Modelljahrgang 2023

Hersteller : Schuco
Modell : VW T1 Transporter "Aircooled Boxer Service" mit Anhänger und VW Käfer Lowrider
Update : Ja, neue Modellfarben aller Modell bis auf den Anhänger in 2023
Rubrik : Edition 1:64 
Produktionsort : China
Farbe : Grau + Orange + Weiß & Silber & Cremeweiß mit Streifen
Maßstab : ca. 1:64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 15,6 cm x 3,7 cm x 2,9 cm (l/b/h), Länge des Gespann wurde gemessen
Preis : ca. 30,00 € (Kaufpreis neu in 2023)
 
Es ist schon sehr lange her, dass ich Schucomodelle hier in diesem Blog gezeigt habe. Es mag daran liegen, dass neben diesem Set und einem nahzeu finalen Set im Modelljahrgang 2023 keine neuen oder weiteren Modelle vom Band gelaufen sind. Gerüchten zu Folge wurde sogar die Serie 1/64 verkauft nachdem die Serie aus dem Shop herausgenommen wurde. Allerdings gibt es in diesem Jahr tatsächlich einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass Schuco diese Modellserie doch nicht ganz aufgegeben hat und wieder aufleben lässt. Es heißt also abwarten... .  
 
Doch zunächst wird ein sehr schönes und interessantes Set gezeigt, auch wenn die einzelnen Komponenten bereits hier im Blog vorgestellt wurden. Unter dem Motto "Aircooled Boxer Service" führt Schuco hier eine Idee von Hot Wheels weiter, welche mal eine fünfteilige Serie "Aircooled" herausgebracht haben. Der VW T1 Transporter ist bei Schuco in fast unzähligen Varianten gebaut worden und kommt in dieser Fassung in einem sehr schönen, dreifarbigen Look in den Handel. Der silberne Anhänger, den es bislang nur einzeln zu kaufen gab, ist in diesem Gespann Bestandteil. Auf dem Anhänger steht das mit über 21 Millionen Stück am meisten gebaute Automodell der Welt, der VW Käfer. Ok, er wurde hier als Lowrider modifiziert und im Sinne der "Herbie" Fans in dessen Look samt originalem farblichen Kleid gesteckt. Dazu gibt es eine Felge in Anlehnung der berühmten Porsche Fuchsfelgen, so dass das ganze Gespann in Summe wirklich gut gelungen ist.  
 
Der Original VW T1 wurde zwischen 1950 und 1967 im Nutzfahrzeugwerk bei VW in Hannover gebaut und motorisierte das Handwerk nach dem zweiten Weltkrieg. Zwischen 25 und 44PS hatte der Transporter in den Produktionsjahren an Motorleistung, welche aus einem Vierzylinder Boxermotor geschöpft wurden. Das klingt nicht wirklich nach viel, aber in den 50er Jahren war auch nicht wirklich mehr an Leistung notwendig, um von A nach B zu kommen. Die fehlende Motorleistung verlieh dem Handwerkerfahrzeug im Gegensatz zu einem Mercedes Sprinter heute, auch eine gewisse Entschleunigung des Alltages. Nur die Motorversionen über 40 PS Leistung schafften es auch, über 100 Kilometer pro Stunde schnell zu fahren. Damit waren sie nur unweit schneller, als seinerzeit ein LKW. 1,8 Millionen Stück wurden seinerzeit in siebzehn Modelljahren gebaut, ehe er vom T2 abgelöst wurde.
 
Die Qualität der Modelle liegt aus meiner Sicht ganz knapp unter der von Tomica Limited Vintage Modellen, die vielleicht noch einen Hauch ausgefeilter in der Darstellung sind. Die massive Bodenplatte und die wertige Ausführung lassen hier kaum einen Wunsch offen. Und es trennt sie im absoluten Detail nicht wirklich viel. Der große Pluspunkt bei Schuco ist der Preis, denn ein Limited Vintage Modell von Tomica kostet über den Importeur rund 25 Euro. Die Schucomodelle gab es hingegen in ausgewählten Spielzeugläden in Deutschland zumindest noch im Laden zu kaufen...