Donnerstag, 29. Oktober 2026

Majorette nimmt einen der teuersten Sportwagen dieser Welt in seine Mainline sowie auch in eine der Sondermodellreihen mit auf... : Rimac Nevera, Majorette, Showroom & Rimac Nevera Edition, Modelljahrgang 2025

Hersteller : Majorette
Modell : Rimac Nevera
Lenkung : Linkslenker
Update : Nein, neue Modelle in 2025 
Modellnummern : REF 256A
Rubrik : Showroom & Rimac Nevera Edition 
Produktionsort : Thailand
Produktionsdatum : der 27.01.25 & 16.09.24
Farben : Orange + Schwarz & Chrom Violet + Blau + Gelbgrün (FlipFlop Lackierung)
Maßstab : ca. 1/63
zu öffnen : nichts
Maße : ca. je 7,5 cm x 3,1 cm x 1,9 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € & 11,00€ (Mein Kaufpreis neu in 2025)

Wie schon in einem anderen Blogeintrag angekündigt, kommt hier und heute die Einzelvorstellung eines der beeindruckendsten Supersportwagen unserer Zeit. Somit stelle ich gleich zwei Modelle vor, welche in unterschiedlichen Rubriken angeboten wurde. Insbesondere die Rimac Nevera Edition werden die wenigsten Sammler als Komplettpaket kennen, und einige wenige durften sich dann vielleicht über ein einzelnes Modell dieser Sonderserie mit einem spektakulären Lack erfreuen. Der orangefarbene Rimac ist das Serienprodukt in der Mainline von Majorette und wird in dem neu erschaffenen Bereich "Showroom" platziert. Majorette schafft sich hier sozusagen die gleiche Rubrik, wie die von Matchbox oder Hot Wheels bereits seit Jahren oder sogar schon mehr als zehn Jahren benutzt wird. 
 
Supersportwagen braucht ja in der Tat kein Mensch und trotzdem gibt es sie, damit Millionäre und Milliardäre überhaupt noch wissen, wo hinein sie ihr Geld noch stecken und versenken können. Allerdings gibt es schöne und auch weniger schöne Supersportwagen in dieser Welt. Der Rimac Nevera gehört aus meiner Sicht zu den sehr ausgewogenen und somit auch sehr schönen Sportwagen unserer Zeit, wo vom Design her nicht nur Rimac sondern auch ein wenig Porsche und durchaus auch ein wenig Lotus mit drinsteckt. Majorette hat das Modell wunderbar gut getroffen und hat ihm auch eine der neuen Felgen spendiert, welche beispielsweise ohne Zusammenhang auf dem aktuellen BMW X5 montiert wurden. Und die Felge sieht sowohl geschwärzt als auch verchromt äußerst imposant aus. Qualitätstechnisch gibt es bei Majorette nichts zu meckern, alles passt und sitzt perfekt. Nichts knistert. Den Polynentest schafft der Rimac gefühlt auch etwas schneller, weil die Reifen nicht so tief in das Radhaus eintauchen. Bei kurzen Lastwechseln blockieren beide Reifen je Fahrzeugseite für etwa eine Milisekunde. Bei lang gezogenen Lastwechseln hört man minimalste Kratzgeräusche, wobei hier kein Reifen blockiert. Bei einer Vollbremsung bei voller Last auf der Vorderachse rutscht er leicht aus der Spur und kommt noch relativ schnell zum Stillstand. In der Tat zeigt hier das Modell auch andere Stärken als der Rest der Mainline. 
 
Zu den Details : tropfenförmige Frontscheinwerfer aus durchsichtigem Plastikglas, orangefarbene Blinker seitlich, seitliche Lüftungseinlässe in Schwarz (voraussichtlich zur Kühlung der Bremsen), schwarzer geschlossener Kühlergrill in Glanzoptik, Spoilerlippe vorne mit aufgekanteten Ecken, Rimac Emblem auf der Fronthaube, Außenspiegel in Wagenfarbe, Scheibenwischer, seitliche Zierelemente inmitten der Karosserielinien in Schwarz, Andeutung von Flügeltüren, Gitterlamellen in der Fronthaube, seitliche Blinker am Heck in Rot, neue Y-Speichenfelge mit verlängertem Stiel (hier geschwärzt oder verchromt), Heckspoiler massiv aus Metall, hochgezogene Heckschürze aus Plastik in Schwarz, Diffusoroptik je Fahrzeugseite, aufgedruckte Heckleuchten in Schwarz sowie ein detailliertes Interieur in Schwarz.   

Die technischen Leistungsdaten sind schon ein wenig fernab von dieser Welt, da der Rimac Nevera bei seinen ersten Testfahrten mehrere Leistungsrekorde gebrochen hat. Unter anderem gilt er als schnellstes Elektrofahrzeug der Welt und hat auch diverse Beschleunigungsrekorde für sich in 2022 und 2023 vereint. Von Null auf einhundert Stundenkilometer schaffte es das Fahrzeug in nur 1,82 Sekunden, was in etwa zwei aufeinanderfolgenden normalen Augenaufschlägen gleich kommt. Ebenfalls beeindruckend ist, dass der Rimac von Null auf vierhundert Stundenkilometer in knapp unter 30 Sekunden beschleunigt. Wenn wir einmal geschichtlich zurückgehen und den VW Käfer heranzitieren, ist der Rimac Nevera zwischen zwei und viermal so schnell auf 100 Stundenkilometer wie ein VW Käfer. Ansonsten ist zu vermelden, dass der Rimac an jedem Rad einen Elektromotor montiert bekommen hat und eine Gesamtleistung von etwa 1914 PS beim regulären Modell und rund 2136 PS aufweist. Die Leistungsdaten haben ihren Preis. Der Einstig kostet rund 2 Millionen Euro und das Topmodell Rimac Nevera R kostet zum Einstieg 2,3 Millionen Euro. Mit ein wenig Optimierung hier und dort sind vielleicht auch schon einmal 2,7 Millionen Euro fällig. Somit würde ich dezent an dieser Stelle allen Interessierten Lesern raten, besser die 6,00€ oder die 11,00€ für das Modell auszugeben, sofern die anderen Summen gerade nicht vorhanden sind... .










 

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