Sonntag, 9. Dezember 2018

Variationsalarm und späte Innovationskraft... : BMW 645i Cabrio, Nr 1007 CE , Siku, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Siku
Modell : BMW 645i Cabrio, Nr 1007 CE
Update : Ja, neue Modellfarbe der Baureihe E64 in 2018
Produktionsort : China
Farbe :  Blau
Maßstab : ca. 1:60
zu öffnen : Dach ist abnehmbar
Maße : ca. 8,8 cm x 3,3 cm x 2,5 cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,70 € (Kaufpreis neu in 2018)

Dieser "alte" Bekannte überraschte mich gestern sehr, als ich ihn im Geschäft erkannte. Beim Durchstöbern der Regale tauchte der 6er BMW von Siku plötzlich wieder auf. Und er hat sich verändert, denn bei einem Farbwechsel ist es dieses Mal nicht geblieben. Das BMW Modell der Baureihe E63/E64 ist seit 2006 im Programm von Siku enthalten. Damit dürfte das Cabrio wohl das dienstälteste Modell im Programm sein, denn es geht im Hinblick auf den Jahreswechsel nun bei Siku in sein dreizehntes Produktionsjahr. Neben der sehr hübschen Farbe, welche auf dem aktuellen Porsche 911 Cabriolet zu finden ist, hat man dem BMW Modell endlich das gegeben, was es vielleicht von Anfang an hätte erhalten sollen. Ein abnehmbares Dach! Zudem ist die späte Innovationskraft auch noch perfekt gelöst worden, denn das hakelige Abnehmen eines Daches wurde nun so gelöst, dass man ohne Kraftanstrengung und Angst auf Beschädigungen, das Dach einfach und leicht entfernen kann. Hinten wurde es großzügig eingesteckt und vorne leicht in der Frontscheibe verzapft. Perfekt. Überraschend fand ich persönlich auch den Preis. Startete man 2006 mit 3 Euro Verkaufspreis geht der 6er BMW heute nach 13 Jahren mit nur 70 Cent Mehrpreis in den Handel. Gibt Siku nun "Made in China" an den Endverbraucher weiter? Trotz des hohen Alters und einer außerordentlich guten Verarbeitungsqualität sollte man sich diese Variante sichern, denn in meinen Augen, ist die Version mit dem abnehmbaren Dach die deutlich schönere Variante...

Dieser BMW wurde als Original zwischen 2003 und 2010 bei BMW in Dingolfing gebaut und er galt zu der Ära des Chris Bangle Designs als umstritten. Zwischen hohem Lobgesang und Verachtung des Designs gab es seinerzeit eine große Bandbreite von Stimmen der Kunden. Fakt ist, dass er in Deutschland aufgrund seiner Kritiker sich eher schlecht, weltweit hingegen aber sehr gut verkaufen ließ. BMW setzte seinerzeit auf die Strategie, seinen weltweiten Absatz anzukurbeln und Marktanteile zu gewinnen, auch wenn es heißt, den begehrten Heimatmarkt etwas zu vernachlässigen. Die Strategie ging auf. Als E63 kam er als Coupé auf den Markt, als E64 dann als Cabriolet. Einstiegsmodell war der 630i mit Sechszylinder und 258 PS, das Topmodell war der BMW M6 mit dem legendären letzten Supersaugmotor als Zehnzylinder und 507 PS Leistung. Es hat sogar einen Diesel davon gegeben. Über die realen Produktionszahlen schweigt BMW, so dass man nur Vermutungen äußern kann, die man aus dem Produktionszyklus abschätzen kann. Während man vom Vorgänger dem 8er nur 31.000 Stück verkaufte, lagen die Verkäufe voraussichtlich mehr als doppelt so gut wie beim 8er. Es soll sogar Produktionsjahre mit 20.000 verkauften Einheiten gegeben haben, aber ich glaube die Gesamtstückzahl liegt noch unter der des ersten 6ers als Baureihe E24 und somit unter 86.000 Stück. Nur BMW könnte es aufklären...








Donnerstag, 6. Dezember 2018

Die berühmteste Hornisse fliegt wieder...(2) : Hudson Hornet Fire Chief, 1951, Matchbox, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Matchbox
Modell : Hudson Hornet Fire Chief, 1951
Update : Ja, neues Modell in 2018 
Produktionsort: Thailand
Farbe : Rot
Maßstab : nicht bekannt
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 8,1 cm x  2,8 cm x 2,6 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Nachdem im letzten Jahr die erste Fassung dieses Hudson Hornet als Polizeifahrzeug für regelrechte Fuore gesorgt hatte, setzt man in diesem Jahr noch eines drauf und produziert den Hudson als "Fire Chief". Als geografischen Zusatz spendiert Matchbox wieder einmal einen fiktiven Ort "Nuwan" im Fernando Valley, der durchaus starke Anlehnung an das "San Fernando Valley" als ein Teil von Los Angeles in den USA haben dürfte. Nachdem man in den 70er und 80er Jahren realtiv realistische Streifenwagen in der damaligen Optik der Streifenwagen in New York oder Kalifornien hergestellt hat, entwickelt man nun interesante kleine Ortschaften sowohl für die Polizei als auch Feuerwehrmodelle, welche entweder irgendwo in der Welt existieren oder halt auch nicht. 

Und dazu passt dann auch irgendwie der Hudson Hornet als Geschichte, denn diese Automarke hat es auch mal sehr aktiv in den USA gegeben. Als Hersteller von Oberklasse PKW erarbeitete man sich einst einmal den dritten Platz in der US Hersteller Rangliste, ehe man bitterlich aufgrund von elementaren Entscheidungsfehlern in den Verkaufszahlen absackte, mit einem Konkurrenten fusionierte, um gemeinsam ein Ende zu finden. Vielleicht lag es auch an den Weltkriegsjahren 1943 bis 1945 in dem kein Fahrzeug produziert wurde, weil man wie viele andere Firmen für die Rüstungsindustrie herstellen musste. 1946 baute man wieder zivile Fahrzeuge, doch man fand nicht mehr so recht den Anschluss an die Konkurrenz. Während sich der 1951 vorgestellte Hudson Hornet anfangs sehr gut verkaufen ließ, kränkelte bereits der Rest der Modelle, so dass aus einem innovativen Marktbegleiter ein Sterbepatient geworden ist. Der Hornet selber lief als Modell noch bis zum Jahr 1957, wobei das hier gezeigte Fahrzeug nur bis 1955 gebaut wurde, da von da an das Design revolutionär geändert wurde. Was die Fachpresse damals lobte fiel beim Kunden allerdings gnadenlos durch... 

Der Hudson Hornet ist im 1/64 Segment kein Unbekannter, denn Hot Wheels hatte den "Faboulos Hudson Hornet" bereits mehrfach nachgebildet. Im Gegensatz zu Matchbox produzierte man aber ein zweitüriges Coupé mit einer frühen Rennwagenoptik, so wie auch der Hudson Hornet bekannt wurde und bis heute in den Köpfen der Menschen überlebt hat. Das hier gezeigte Modell ist das Pendant als viertürige Limousine. Es ist immer wieder erstaunlich, welchen immensen Erfolg Modelle aus den USA aus der "guten alten Zeit" haben, an die sich vermutlich viele zurücksehnen. Obwohl Autos schon längst Massenprodukte waren, galten sie in großen Teilen dennoch als Kunstwerk. Führend im Design und teilweise auch in Technik und Ausstattung waren in jenen Tagen klar die USA, welche mit ausladenden Straßenkreuzern und Formen der Welt zeigten, wie man prunkvolle Autos baute. Der Hudson Hornet stach nicht nur mit seinem Namen aus der Masse heraus, denn das aerodynamische Desin, welches sich nach hinten verjüngte, sollte auch auf den Bezug des Namens vergleichend mit der Tierwelt sein. Das billige graue Plastik des Modells raubt dem Hudson leider eine Menge seiner Ausstrahlung, doch die Qualität insgesamt ist für ein Fahrzeug im 2-Euro-Segment einfach Spitze.





Dienstag, 4. Dezember 2018

Die grüne Mamba von Porsche... : Porsche 934 RSR, Typ G-Modell, Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Porsche 934 RSR, Typ G-Modell
Update : Ja, aktuelle Fassung 2018
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Grün
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße: ca. 7,2cm x 3,1 cm x 2,1cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,50 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Und weiter geht es mit einer weiteren neuen Farbe bei einem der markantesten Porschemodelle von Hot Wheels in den letzten Jahren. Die giftgrüne Mamba kommt in die Vitrinen und Kinderzimmer der Nation und hier ist auch nicht die Schlange gemeint, obwohl sich dieser Porsche damals wie heute gerne über die engen Kurven des Nürburgrings in der Eifel hin und herschlängelt... Er ist und bleibt ein echter Sportwagen, egal ob er auf die Rennstrecke oder auf die Autobahn darf. Er ist überall gefährlich...

Der Porsche 934 RSR kommt mit bedruckten Scheinwerfern in den Handel. Auch ein gut ablesbares Porscheemblem ist auf der Motorhaube zu finden. Durch die Farbe Grün ändert sich die Wahrnehmung vom häuslichen Porsche wieder in eine schärfere Variante im Rennsport oder dem privaten Vergnügen mit einem Ringtool auf die Rennstrecke zu fahren. Der Heckspoiler ist noch am Rand geschwärzt und taucht damit tief in die Details der auslaufenden 70er Jahre ein. Egal wie man es dreht und wendet, aber dieser Porsche ist ein echter Bestseller und Hingucker geworden. Von allen bisher erschienenen Farben dürfte das Giftgrün wohl die auffallendste Farbe sein. Die aktuell montierte Felge hat viel vom Rennsport steht dem Porsche somit bestens. Bei dunkel gedämpften Scheiben ist das Interieur des Porsche nahezu nicht zu erkennen. Aber genau das macht auch etwas den Reiz vom Modell aus. Der echte 934 RSR wurde übrigens nur zwischen 1976 und 1977 gebaut und ist ein echter GT-Rennwagen. Sowohl in der DRM als auch in der IMSA-GT Serie war der 934 vor 40 Jahren sehr erfolgreich. Auch in der Geschichte des Porsche RSR gab es sogar tatsächlich einmal eine Kleinserie von 30 Stück, die an wohlhabene Porschebesitzer zum Gegenwert eines kleinen Eigenheims verkauft wurde. Der Dreiliter 6-Zylinder Motor startete im Rennsport 1976 mit 485 PS, wurde 1977 mit 540 PS Leistung überarbeitet und endete im Jahr 1979 als reiner Rennsportmotor ohne Fahrzeug im Austausch mit 600PS für die Rennserie angeboten.

Achja, das Modell erscheint wieder in der Serie "Now&Then", was natürlich irgendwann das neuere Pendant nach sich ziehen wird...







Sonntag, 2. Dezember 2018

Ein bajuwarischer Meilenstein als Supersportwagen : BMW i8, Matchbox, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Matchbox
Modell : BMW i8
Update : Nein, neues Modell in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe :Schwarzmetallic
Maßstab : ca. 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,4cm x  3,1 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 2,50 € ( Kaufpreis neu in 2018)

Matchbox hat jetzt auch einen BMW i8 im Sortiment aufgenommen und kommt damit etliche Jahre später als die Konkurrenten Siku und BMW mit seinen hauseigenen 1/64 Modellen heraus. Ist das denn noch eine kluge Entscheidung, wenn das Modell so "alt" ist und die Konkurrenz den Markt schon vorher bedient hat? Während sich Siku im höheren 5 Euro und BMW im gehobenen 7,50 Euro Segment sich mit seinen Kyosho ähnlichen Modellen bewegt, gibt es den aktuellen Matchbox im Laden immerhin für knapp 2 Euro zu kaufen, also weniger als die Hälfte und weniger als ein Drittel der derzeitigen Marktpreise. Und vielleicht ist das auch die Idee. Wenn man sich die Front ansieht, ist das Modell auf den ersten Blick gut gelungen, doch die Schwächen stecken bei dem Matchboxmodell im Detail. Während die Front noch sehr gut modelliert und dargestellt wurde, ist das Heck ohne jeglichen Aufdruck gestaltet worden. Dass Matchbox vorne alles detailliert und hinten nichts, rächt sich etwas, denn das Modell wirkt dadurch einfach sehr karg und die durch die schwarze Farbe daher auch formlos sowie am Heck dann sehr billig. So schön ein Panoramadach auch sein mag, bei diesem Modell ist es keine gute Idee und sieht so aus, als hätte man das Modell offen geschnitten. Das gleiche Prinzip gab es ja auch beim Jaguar F-Type, wobei das dort etwas harmonischer ausgesehen hatte. Zwar versöhnt dieses BMW Modell mit dem Interieur, doch das offene Dach wirkt einfach nur unfertig. Schade eigentlich, denn ein BMW i8 mitr der Doppelspeiche macht schon was her, aber man sollte sich einfach noch eines der i8 Modelle von BMW selber erwerben, denn nur mit diesen Modellen hat man richtig Spaß.   
 
Anfangs löste BMW im Jahr 2009 eine große Welle mit der Konzeptstudie BMW Vision Efficient Dynamics aus, aus der letztendlich vier Jahre später der wunderschöne BMW i8 gewachsen und entstanden ist. Die seinerzeit viel diskutierte und auf der IAA in Frankfurt gezeigte Studie samt dem ebenso großem Stimmenfang gab BMW den Mut, das Fahrzeug tatsächlich zu bauen. Das Serienmodell weicht noch nicht einmal sehr groß von der Studie "Vision Efficient Dynamics" ab. Damit gehört der BMW i8 gehört zu den polarisierendestens Fahrzeugen seit 2013. Witzig ist, dass der BMW hier mit einem nur 30 Liter großen Benzintank auskommt, der aber optional um 12 Liter erweiterbar ist. Bei gemäßigtem Gasfuß soll der BMW i8 tatsächlich nur mit 2,1 Liter auf 100 Kilometer auskommen. Dieser BMW ist übrigens ein Hybrid und es feuert ihn tatsächlich ein Dreizylinder Motor mit 1,5 Liter Hubraum an. Er wird von einem 231 PS starken Benzinmotor und einem 131PS starkem Elektromotor angetrieben und vermittelt für ein ökologisch "grünes" Fahrzeug wohl einen eher ungewöhnlichen Fahrspaß. Und Ökologie und Fahrspaß sind Begriffe, die eigentlich nicht zusammenpassen, die BMW aber irgendwie dennoch vereint hat, so dass sich das gegenseitig nicht ausschließt.  







Donnerstag, 29. November 2018

Der schnellste Bayer im Dienste des englischen Volkes : BMW M5 Fire Chief, Matchbox, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Matchbox
Modell : BMW M5 Fire Chief
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Rot
Maßstab : ca. 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3cm x  2,7 cm x 2,4 cm (l/b/h)
Preis : ca. 2,25 € ( Kaufpreis neu in 2018)

Matchbox zeigt, wie man ein Modellauto richtig entwickelt und verpasst sogar noch dem damaligen Konkurrenzfahrzeug BMW 545i E60 von Siku einen würdigen Nachfolger. Der BMW M5 kommt bereits zum fünften Mal heraus, wobei hier in vier Modelle für den Handel und einem limitierten Sondermodell als deutscher Notarzt zu unterscheiden ist. Drei Jahre ist es nun schon her, seitdem die erste Fassung als deutscher Polizeiwagen in den Handel gekommen ist. Es folgte der amerikanische Streifenwagen und ein in größerer Stückzahlen limitierter englischer Streifenwagen als "Best of Matchbox" Modell. Von der Detailqualität des letzten Modells könnte sich dieser Feuerwehr Einsatzwagen ruhig eine Scheibe abschneiden, denn mit der roten Grundfarbe verpuffen natürlich die dargestellten Heckleuchten. Die Front wirkt etwas karg, was aber durch die restliche Bedruckung ausgeglichen wird. Gelungen finde ich natürlich die Einsatzwagennummer "5" am hinteren Seitenblech und gefühlt der erste Feuerwehrwagen mit Spiegelschrift auf der Motorhaube. BMW Embleme finden sich noch auf der Motorhaube und den vorderen Kotflügeln. Die 5-Stern-Felge in gedämpfter Silberoptik passt perfekt zum 5er, so dass wirklich der einzige Wehmutstropfen die nicht bedruckten Frontleuchten sind, die schon nur in Weiß oder silber bedruckt eine ganz andere Wirkung ausgestrahlt hätten ...  

Der BMW M5 der letzten Generation gehört zu den am meisten nachgebautesten Fahrzeugen seiner Zeit. Uni Fortune, Welly und BMW selber haben als Beispiel im ungefähren Maßstab 1/64 jeweils die Limousinen als 535i oder sogar als M5 nachgebaut, so dass Matchbox hier aber mit seinen Einsatzfahrzeugen vollkommen autark ohne Konkurrenz nebenbei existieren und verkaufen kann. Ein M5 des Typs F10 bedeutet in erster Linie erst einmal sagenhafte Motorenleistungen. BMW kredenzt uns hier einen V8 Motor mit Biturbo und 560 PS (im Regelfall, denn als BMW M5 Competition sind es sogar 575PS), und nach 4,3 Sekunden werden die 100 Km/h Geschwindigkeit schon erreicht. So passt das Thema Feuerwehrwagen und ergänzend ein englischer Feuerwehreinsatzwagen sehr gut zu diesem Modell. Liebe Matchbox Modellauto Erfinder, da könnte aus dem BMW M5 auch noich ein Taxi entstehen, oder nicht? Und wenn es kein herkömliches Taxi ist, wäre doch das Ringtaxi vom Nürburgring eine echte Herausforderung....







Dienstag, 27. November 2018

Er ist überall dort in der Welt anzufinden, wo sich sonst keiner hin traut... : Landrover Defender 110, Majorette, REF 288B, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Majorette
Modell : Landrover Defender 110
Update : Nein, neues Modell, REF 288B in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Grünmetallic
Maßstab : ca. 1/60
zu öffnen : Motorhaube
Maße : ca. 7,5 x 3,2 x 3,2 cm (l/b/h), Länge ohne Anhängerkupplung gemessen
Preis : ca. 3,00 € (Kaufpreis neu in 2018)

Nachdem Matchbox als auch Hot Wheels den Land Rover Defender für sich längst als feste Größe im Sortiment entdeckt hat, liefert nun auch Majorette dieses Modell nach. Im Gegensatz zur Konkurrenz baut man aber den "Landy" als ziviles Fahrzeug für den Vorstadtgebrauch oder den Landbetrieb und zeigt dieses Mal kein Aktionsfahrzeug mit Dachgepäckträger. In einem artverwandten British Racing Green gibt sich der kühle Brite wie ein Landlord im Tweed Anzug. Egal ob man zu Besuch in den schottischen Highlands, einem Cottage oder sogar vor dem Buckingham Palace ist, wäre man mit diesem Modell stets britisch bestens gekleidet. Im Gegensatz zur Konkurrenz lässt sich hier die Motorhaube öffnen. Die meisten Land Rover dürften mit einem robusten Diesel ausgestattet worden sein. Bei diesem Modellauto fällt auf, dass die Details sehr schön herausgearbeitet worden sind. Scheinwerfer in durchsichtigem Plastik, Schriftzug in Silber auf der Motorhaube und Land Rover Emblem in Grün auf dem Kühler, Riffelblech am Dach, kleine Lichtscharten über der C-Säule, Türgriffe und Tankdeckel in Schwarz, Reserverad sowie bedruckte Leuchten am Heck sind auf dem Automodell zu finden. Da eine Anhängerkupplung mit an Bord ist, werden sich wohl künftig noch weitere Fahrzeuge mit Anhang im Geschäft anfinden. Die Rad/Felgen Kombination muss man sich auf diesem Modell mal genauer ansehen. Der Profilabstand für den Einsatz im Matsch oder Sandkasten ist sehr groß, der Felgenkranz wurde genietet und das V-Felgenmuster erinnert einen fast an das Emblem von einem 2014er Nissan X-Trail. Dieser "Landy" ist ein Fall für sich und ist einfach spitze.

Die Land Rover´s haben eine lange Geschichte und Tradition. Grund genug, um einen echten Klassiker im Sortiment aufzunehmen und zu schauen, wie sich das Modell entwickeln wird. Wie im wahren leben auch, hält sich der Defender tapfer in der Modellautowelt. Während das reale Fahrzeug bereits bei Land Rover im Januar 2016 eingestellt wurde, darf das Modellauto noch bei diversen Modellautoherstellern weiter leben. Trotz eines indischen Eigentümers bleibt der "Landy" ein echter und puristischer Brite. Die Zahl 110 ist der Hinweis auf den Radstand in Zoll und der Name "Defender" steht im Deutschen für den Begriff "Verteidiger". Erwähnenswert ist die Bauzeit der vierten Land Rover Defender Serie ab 1983. Somit ist das Modell nun rund 33 Jahre auf dem Markt gewesen und wurde über 2 Millionen Mal gebaut. Insgesamt wurde die Baureihe Defender etwa 68 Jahre gebaut und ist in der Regel weltweit dort anzufinden, wo kaum ein Auto sich entweder verirren oder durchkommen würde. Es handelt sich um einen unverwüstlichen Allrounder, der eine Lücke in der Modellautowelt hinterlassen wird.  Im realen wie auch im Modellautoleben hat der "Landy" weltweite Fans...







Samstag, 24. November 2018

Playing with the Team Transport Cars & Trucks...(6) : Plymouth Duster Funny Car & Retro Rig, Hot Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Plymouth Duster Funny Car & Retro Rig "Team Transport"
Update : Nein, neue Modelle in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Rot /Rot
Maßstab: 1/64
zu öffnen : Karosse lässt sich hochheben 
Maße: ca. 7,8 cm x 2,8 cm x 2,1 cm (l/b/h) & 12,4 cm x 3,4 cm x 3,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 17,00 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Und weiter geht es mit dem letzten Modell der aktuellen Team Transport Reihe, hier aus dem 50. Jubiläumsjahr von Hot Wheels und den Sparten Car Culture und Real Rider zugleich. Der optisch geniale Transporter Retro Rig erscheint in der aktuellen Serie bereits zum zweiten Mal und erfährt sogar im Gegensatz zur zuvor gezeigten Version mit anderen Felgen und einer anderen Farbe eine kleine Änderung. Die verchromten Großräder stehen dem Transporter sehr gut und das Modell erinnert noch ein wenig an die größeren Ford F-Modelle der siebten Generation aus den 80er Jahren. Dass Hot Wheels definitiv sehr gute LKW´s bauen kann, beweist auch dieses Modell erneut eindeutig. Eine lackierte Bodenplatte wirkt edel und ist auch bei diesem Modell vorhanden. Die Frontscheinwerfer sind in Weiß und Orange zweifarbig lackiert worden. Das schwarze Interieur ist auf die Außenfarben Gelb aber nicht auf die graue Rampe abgestimmt worden. Auf dem Dach befinden sich noch fünf kleine orangefarbene Leuchten für die Nacht sowie zwei größere Fanfaren. Auf Trittbleche wird hier verzichtet, wobei der große Anhängerüberstand mit kleiner Dachbox und seitlichen Werkzeugfächern ein Hingucker ist. Auch unter der Laderampe finden sich zwei große Klappen wieder, hinter denen sich Werkzeug befinden könnte. Der aufgeladene Plymouth Duster hat im Gegensatz zum Retro Rig unterschiedliche Reifengrößen. Gummierte Reifen mit Chromfelgen sind natürlich Pflicht bei diesen Modellen. Sowohl beim PKW als auch beim Transporter finden sich immer wieder Hinweise auf das aufgeladene Fahrzeug, welches mit "Mongoose" bedruckt wurde. Es finden sich weitere Bedruckungem mit etlichen namhaften Herstellern aus dem Zubehörhandel im Rennsport auf diesem Modell wieder. So wird auch das Funny Car interessant und eine Klasse für sich.  

Oben auf dem Transporter befindet sich ein Hot Rod Drag Race Funny Car, welches vom Grundsatz her in der Historie von Hot Wheels auch schon mehrfach vorgekommen ist und sich in guter alter Manier auch wieder öffnen sowie mit einem Plastikbügel aufgestellt zeigen lässt. Unter der Karosse zeigt sich in glänzendem Chrom der Fahrersitz sowie die Motoren- als auch Abgastechnik des Modells. Erstaunlich ist, dass hier erneut ein echtes Rennsportoriginal mit Tom McEwen als Grundlage dient, der witziger Weise der Vorgänger von dem bereits vorgestellten Don Prudhomme gewesen ist. Die Verbindung zwischen Fahrer und Hot Wheels / Mattel stammt wie zuvor mit Don Prudhomme aus einer damaligen Werbegemeinschaft. Um es genau zu benennen war das zwischen den Jahren 1970 und 1973. Die Fahrleistungen des Modells sollten sich dem des Fahrzeuges von Don Prudhomme wohl ähneln, wobei nicht wirklich herauszubekommen ist, was genau unter diesen Fahrzeugen steckt. Das Grundmodell auf dem Retro Rig ist ein Schwesternmodell des Dodge Demon auf Basis des Plymouth Vailliant oder auch wie in diesem Fall ein Plymouth Duster. Wer genauer hinsieht erkennt sogar die Verwandtschaft zu dem Dodge vom damaligen Serienheld "Al Bundy". Schöner können übrigens kaum LKW und Automodelle kombiniert werden, gerade dann nicht, wenn sogar noch eine echte Geschichte dahinter steckt.









Dienstag, 20. November 2018

Mit den "Circuit Legends" dreht man im historischen Motorsport weiter auf... : Chevrolet "Copo" Corvette, 1969, Hot Wheels, Sondermodell, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Chevrolet "Copo" Corvette, 1969
Update : Ja, neues Sondermodell "Circuit Legends" in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Gelb / Schwarz
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,5cm x 3,0 cm x 2,1cm (l/b/h)
Preis : ca. 8,00 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Man sollte die Augen regelrecht offen halten, denn es wurde von Hot Wheels in diesem Jahr ein gigantisches Feuerwerk der Neuheiten gezündet. Und wenn man sich die neue Serie so ansieht, könnte man meinen, dass Hot Wheels öfter mal auf dem Nürburgring beim Oldtimer Grand Prix zu Gast ist. Quer durch den Garten sind die Modelle gestreut und auch diese Serie " Circuit Legends" ist in meinen Augen unglaublich attraktiv gestaltet worden. Hot Wheels zieht halt derzeitig alle Register und zeigt, dass man auch edle Modelle produzieren kann...

Die Copo Corvette ist gewiss nicht neu, aber als Sondermodell hat sie es nun endlich in meinen Blog geschafft. Obwohl man durchaus ähnliche Felgen im Programm hat, ist die Copo Corvette nicht ganz dem Original entsprechend gestaltet worden, sieht dem Original aber sehr ähnlich. Natürlich hat sie einen V8 Motor, der zugegeben fast schon bestialische 560 PS Leistung aufweist. Ok, heute ist das auch noch selten, aber die Corvette entsatnd immerhin im Jahr des Mondfluges 1969, also vor fast 50 Jahren. Hot Wheels hat sich wie immer alle erdenkliche Mühe bei diesem Modell gegeben und ich bin überrascht, wie schön die Copo Corvette sich im Gegensatz zur normalen Serie darstellen lässt. Gummibereifung und eine gelbe Flachsternfelge sind ebenso mit an Bord wie eine matt schwarz lackierte Bodenplatte, eine Zweifarben Lackierung, aufgedruckte reale Scheinwerfer in 3D-Optik, silberne Motorhaubenverschlüsse, Werbebedruckung zahlreicher Werbeträger, ein Chevrolet Emblem sowie ein silber Aufsatztankdeckel, eine schwarze Heckblende, in Rot und Weiß lackierte Heckleuchten und silberne Türknöpfe. Durch das Wechselspiel der Farben Gelb und Schwarz begeistert man den Betrachter ebenso, wie mit der gesamten bildgewaltigen Erscheinung der Corvette, die wie in alten Zeiten noch auf zwei unterschiedlichen  Radgrößen steht. Das Modell ist einfach super und die Real Riders Familie hat ein neues Mitglied gewonnen... Das Jubiliäumsjahr von Hot Wheels kann aus meiner Sicht mit den ganzen schönen Modellen nicht besser laufen.