Montag, 15. Juni 2015

Traumwagen und ultimativer Rallyekönig der 90er Jahre : Lancia Delta HF Integrale / Integrale Evoluzione, Schuco, Modelljahrgang 2010

Hersteller : Schuco
Modell : Lancia Delta, Typ HF Integrale / Integrale Evoluzione, Bauzeit 1991-1992 bei Lancia
Update : nein, voraussichtlich neues Modell
Farbe : Gelb
Maßstab : ca. 1:72
Maße : nicht angegeben
Preis : ca. 3,00 € (Neupreis in 2010)

Ausstattung / Extras : Doppelrundscheinwerfer vorne in Silber lackiert, der Kühlergrill ist innen Schwarz mit Außenrand in Silber, Lancia Emblem ist zu sehen, schwarze Lüftungseinlässe in der Front, waagerechte Blinker in der Stoßstange erkennbar, Scheibenwischer, zusätzlich perforierte Scheibenrahmen (Lochoptik), Außenspiegel, Dachspoiler, vorne seitlich gelbe Blinker, Lancia Emblem auf der Heckklappe aufgedruckt, Modellbezeichnung auf dem Heck aufgedruckt (hier HF), geschwärzte B-Säule, schwarzes Interieur, originale Lanciafelge mit Gummirädern, schöne Detailierung der Karosse, Heckleuchten in rotem durchsichtigem Plastik, schwarze Auspuffrohre ,schön detailliertes Interieur, Kennzeichen bedruckt mit "E25 OAD" ( Kennzeichen vorne in italienischer Ausführung), Türgriffe in Schwarz, Tankdeckel in Schwarz.

Fazit: Was für ein Modell und was für ein Traumwagen der 80er und 90er Jahre. Sehr schön, dass Schuco so ein Fahrzeug jemals produziert hat, denn als Modell ist es höchst selten und in diesem Maßstab oder 1:64 ansonsten nicht existent. Experten dürfen sich beim Anblick streiten, um welches Modell es sich tatsächlich handelt, obwohl bis auf die Scheinwerfer vorne vieles für den 1992er Delta Integrale Evoluzione spricht. Der größere Außenscheinwerfer hingegen spricht für den Integrale HF. Aber während andere noch grübeln, können sich Autosammler an dem top verarbeiteten Modell in der Zwischenzeit die Nase platt drücken. Und Schuco hat hier einfach alles richtig gemacht und selbst den Farbton perfekt am Modell ausgewählt.

Der Lancia Integrale war Zeit seines Lebens der gekrönte und verehrte Rallyekönig. Ein Kompaktwagen aus Italien mit etwas BMW Optik vorne und einem traumhaften und Leistungsstarken Motor konnte viele Jahre, insbesondere in den 80ern, ein Zeichen im Rallyesport setzen. 1987 gewann man mit dem neuen Integrale in der Gruppe B und u.a. mit Juha Kankunen als Fahrer die Rallyemeisterschaft. Mit sechs Marken-WM-Titeln in Folge ist der Lancia Delta das erfolgreichste Rallyefahrzeug der Motorsportgeschichte. Während die hier gezeigte zivile Optik schon höchst imposant war, so zeigte sich doch die Rallyeversion gerne in Weiß in der berühmten Werbeaufdruckoption "Martini Racing". Spannender, lebendiger und legendärer können kaum andere Automodelle sein. Und trotz des ganzen Ruhmes und der Glorie steht die Automarke Lancia heute in der Bedeutungslosigkeit kurz vor der Einstellung. Ruhm ist vergänglich, gerade wenn im Markenverbund die Einzelmarken an fehlenden Investitionen leiden. Leider... 




Mit dem eleganten Softie durch das schmutzige Gelände : Land Rover Freelander, Typ LN, Schuco, Modelljahrgang 2010

Hersteller : Schuco
Modell : Land Rover Freelander, Typ LN, zwischen 1997 und 2006 bei Land Rover gebaut
Update : nein, voraussichtlich neues Modell
Farbe : Silbermetallic
Maßstab : ca. 1:72
Maße : nicht angegeben
Preis : ca. 3,00 € (Neupreis in 2010)

Ausstattung / Extras : Flächenscheinwerfer vorne mit gelbem Blinker in durchsichtigem Plastik, der Kühlergrill ist innen Schwarz, Nebelscheinwerfer, schwarze Lüftungseinlässe in der Front, Scheibenwischer, Außenspiegel, Schiebedach, gelbe Blinker an den vorderen Kotflügeln aufgedruckt, Modellmarke auf dem Kennzeichen vorne und hinten aufgedruckt (hier Land Rover), Türgriffe in Schwarz, Tankdeckel in Schwarz, graues Interieur, originale Land Rover Felge mit Gummirädern, schöne Detailierung der Karosse, Heckleuchten in rotem durchsichtigem Plastik mit silberner Einlage, schwarze Auspuffrohre ,schön detailliertes Interieur, Ersatzrad an der Heckklappe festgemacht, Heckscheibenheizung sichtbar, Kotflügel etwas farblich vom Fahrzeug abgesetzt, vorne sieht man noch das Unterschutzblech an der Front, Linkslenker.

Fazit: Auch dieses Modell hatte ich fast schon vergessen, dass ich es überhaupt besitze. Die Modelle im Maßstab 1:72 haben bei mir leider den Weg in den Verpackungsstatus aufgrund der Platzsituation gefunden und stehen offen somit nicht mehr zur Verfügung. Schade eigentlich. Gerade so ein herrliches Geländewagenmodell ist sehr selten und außer Matchbox, hatte den Land Rover Freelander so wirklich auch keiner in der Produktion. Das Modell ist sehr gut gelungen, optisch hochwertig verarbeitet und in der kleinen Preisklasse gibt es auch schon Gummiräder mit anbei. Nur die wenigsten haben dieses Schucomodell auf dem Schirm, so dass er sich auch heute im gleichen Preisrahmen wie vor rund 5 Jahren befindet. Für rund 3-5 Euro erhält man dann einen Klassiker, der heute noch modern wirkt, obwohl er bereits vor einem Jahr eingestellt wurde. Witzig ist, dass man dieses Modell von den Modellen von Hongwell kaum bis nicht unterscheiden kann. Auch RC Modelle wildern im gleichen Revier und haben auch den gleichen Nachteil. Wer sie nicht kennt, sucht auch nicht danach...
 


 

Stuttgarts Flaggschiff ist heute für ein Trinkgeld zu haben : Mercedes Benz S-Klasse, Typ W220, hier ein S320, Hongwell, Modelljahrgang 2001

Hersteller : Hongwell
Modell : Mercedes Benz S-Klasse, Typ W220, zwischen 1998 und 2005 bei Mercedes gebaut
Update : nein, voraussichtlich neues Modell
Farbe : Blaumetallic
Maßstab : ca. 1:72
Maße : nicht angegeben
Preis : ca. 2,50 € (Neupreis in 2001)

Ausstattung / Extras : Flächenscheinwerfer vorne in durchsichtigem Plastikglas, der Kühlergrill ist innen Schwarz und außen Silber, silberne Zierleisten sind zu sehen, schwarze Lüftungseinlässe in der Front, Scheibenwischer, zusätzlicher Scheibenrahmen in Schwarz, geschwärzte B-Säule, Außenspiegel, Schiebedach, Mercedes Emblem und die Typbezeichnung S320 in Silber auf der Heckklappe aufgedruckt, offene Seitenfenster, graues Interieur, originale Mercedesfelge mit Gummirädern, schöne Detailierung der Karosse, Heckleuchten in rotem/weißen/gelben durchsichtigem Plastik, schwarze Auspuffrohre ,schön detailliertes Interieur, umlaufende Zier- und Rammschutzleiste in Silber, Kennzeichen aus S an Front und Heck ( S steht für Stuttgart, die Heimat von Mercedes Benz).

Fazit: Wo früher noch S-Klassen in rauen Mengen produziert wurden, sind sie heute doch eher Mangelware. Ist die Luxusklasse im kleinen Maßstab tatsächlich ein Auslaufmodell oder gar ein Sterbefall? Der W220 ist die letzte S-Klasse, die fast quer durch die Bank von den meisten Modellautoherstellern produziert worden ist, wobei die Darstellung von Hongwell zu den attraktivsten gehören wird. Offiziell gab es diese S-Klasse in einem Dreierpack in Spielzeugläden zu sehr moderaten Preisen zu erwerben. Der Maßstab ist etwas kleiner als der der Konkurrenz gewählt worden, so dass dieses ein Manko im direkten Vergleich war. Leider setzte sich der Anbieter hier mit einer Fülle von schönen Modellautoalternativen  nicht durch, so dass diese Modelle aus den regionalen Märkten wieder schnell verschwanden.

Wer Hongwell als Marke nicht kennt, wird auch leider danach zur Zeit nicht großartig suchen. Schade eigentlich. So bleiben die Preise dort, wo sie auch seit dem Verkauf der Modelle waren. Für Einsteiger der Marke ist das ein Glück, so dass der damalige Kaufpreis auch heute noch gilt. Somit erhält man als Beispiel Stuttgarts schönes Flaggschiff für einen sehr kleinen Obolus für die Vitrine und besitzt dann in der Regel etwas, was kaum einer haben wird.  
 


 

Vor 22 Jahren startete Mercedes mit dem Klassensystem und der neuen C-Klasse : Mercedes Benz C-Klasse, Typ W202, Herpa (NoName), Modell der 90er Jahre

Hersteller : Herpa (NoName)
Modell : Mercedes Benz C-Klasse, Typ W202
Update : nein, voraussichtlich neues Modell parallel zu anderen Einsatzfahrzeugderivaten
Farbe : Silbermetallic
Maßstab : ca. 1/66
Maße : nicht bekannt
Preis : ca. 5,00 DM (Neupreis in den 90er Jahren)

Ausstattung / Extras : Flächenscheinwerfer vorne in Silber, der Kühlergrill ist in Schwarz und die Lamellen in Silber lackiert, schwarz lackierte Stoßfängerleiste rundum, Scheibenwischer in Schwarz, Außenspiegel, graues Interieur, schwarze Türgriffe, originale Mercedesfelge des Serienmodells, Plastikräder mit grauem Felgeneinsatz, schöne Detailierung der Karosse, Heckleuchten in Rot,schön detailiertes Interieur.

Fazit: Ja, dieser Mercedes ist tatsächlich eines der wirklich sehr raren Herpamodelle aus Metall. Natürlich ist Herpa kein NoName Hersteller aber wer hat schon gewusst, dass Herpa tatsächlich einmal einen Versuch in die große und weite Welt von Siku, Matchbox & Co. in den 90er Jahren gestartet hat? Vermutlich kaum einer. Ganze 8 Modelle mit Schwerpunkt Mercedes und BMW sind in meinem Besitz und so wirklich viel mehr wird es vermutlich auch nicht von den recht schweren Metallfahrzeugen gegeben haben, so dass sie im Maßstab 1/64 , oder in diesem Fall etwas kleiner, auch keine Rolle spielen. Der Grund für das Scheitern der Modelle ist mir heute nicht ganz klar. Der Preis war natürlich hoch im Vergleich zur Konkurrenz in jenen Tagen der 90er Jahre, denn er lag bei kleineren Modellen deutlich über Siku, Matchbox und Co. Aber schauen wir uns das Preis-Leistungs-Verhältnis einmal an, so lag man mit den exklusiven und gut verarbeiteten Modellen eigentlich ziemlich gut im Rennen. Der Vertrieb muss allerdings seinerzeit sehr schlecht funktioniert haben, denn wenn ich mich zurück erinnere, gab es diese Modelle nur in wenigen auserwählten Spielzeugfachgeschäften (die es heute auch schon nicht mehr gibt). Schade, dass Herpa es nur bei einem Testballon gelassen hat, denn mit den ganzen Lizenzen der Plastikmodelle hätte man die Metallautobranche kurzerhand auf den Kopf stellen, revolutionieren und letztendlich auch damit den Preis mit den Stückzahlen senken können. Der Maßstab war ungünstig gewählt, denn dieser Maßstab passte eher zu den Schucomodellen der 70er Jahre als zu den Sikumodellen als Beispiel zu dieser Zeit.

Preislich ist so ein rares Modell ganz deutlich unterbewertet, denn es ist in der Vergessenheit gelandet. Maximal 5 Euro sind heute zu entrichten aber es geht, wenn auch auf dem Markt überhaupt vorhanden, deutlich günstiger. Mein Tipp : Heute den Exoten für kleines Geld kaufen. Es geht eher rauf als runter...






Chryslers schönes Non-Letter-Car der 60er Jahre: Chrysler 300, 1963, Greenlight, Modelljahrgang 2007

Hersteller : Greenlight
Modell : Chrysler 300, non-letter-series , 1963
Update : ja, neues Modell 2007
Farbe : Blau/Hellblau
Maßstab : ca. 1:64
Maße : ca. 8,8cm x 3,1 cm x 2,3cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € (Kaufpreis gebraucht in 2015)

Ausstattung / Extras : Detailierte Zinkgussfront mit Doppelscheinwerfern in Weiß, Kühlergrill in Silbern außen und innen Schwarz, waagerechte Blinker in Orange in Stoßstange, kleine Bumper an der Front- und Heckstoßstange in Schwarz, Scheibenränder in Chromoptik, klares Scheibenglas, Scheibenwischer, hellblaues Interieur, Zweifarbigkeit (aufwendige Ausführung), sehr schöne Detailierung an der Karosse, "Chrysler" Aufdruck in Schreibschrift auf den jeweiligen Fahrzeugkotflügeln vorne, Chrysler Emblem auf der C-Säule und dem Kofferraumdeckel, Türgriffe in Silber, Gummireifen mit Standardfelgen in Schwarz, rote Rückleuchten, weißes Rückfahrlicht, Chromstoßstange am Heck, Motorhaube zu öffnen, Motordarstellung, Chromzierrat an den Seiten, Chromleiste an den Radläufen und als Fußleiste, Chrysler als Schriftzug in Einzelbuchstaben in Silber an Front und Heck.

Fazit : Heute zeige ich mal wieder einen Neuzugang von Greenlight, auch wenn dieses Fahrzeug nicht mehr wirklich neu ist, sondern gebraucht und gut erhalten. Dieser Chrysler 300er ist ein non-letter-car. Mit dem Jahrgang 1962 stellte Chrysler den gesonderten Letter-Cars , wie z.B. dem Chrysler 300C, auch normalere Fahrzeuge beiseite, die sich in der Ausstattung und der Optik minimal vom Letter-Car unterschieden. Auch die Leistung war mit einem halben Liter Hubraum etwas geringer ausgefallen, als beim Pendant mit dem Buchstaben. Dennoch zeigten sich die 300er von Chrysler von ihrer attraktiven Seite. Dieser Chrysler ist das Übergangsmodell der Heckflossenära zur schlichten eleganten Linie der Modelle in den 70er Jahren, wo der zusätzliche Buchstabe bis weit über fünfundzwanzig Jahre fallen gelassen wurde.

Greenlight hat diesen Chrysler mehrfach im Programm, witziger Weise auch in der gleichen Farbe aber mit Chromfelgen. Das Modell ist hervorragend verarbeitet und mit dem Zweifarbenlack aufwendig gestaltet. Sollte man sich für einen der eleganten 300er entscheiden, so muss man in Deutschland in der Regel zum Importeur gehen, der für diese Fahrzeuge 10 bis 11 Euro verlangt. Ich hatte bei meinem Exemplar Glück und habe somit ein makelloses Exemplar ohne Verpackung für 6 Euro erhalten. Und das störte mich jetzt nicht ...  
 



 

Montag, 8. Juni 2015

Dieser Italiener wird der geheime heiße Tipp der Saison 2015 : Alfa Romeo 4c, Matchbox, Modelljahrgang 2015

Hersteller : Matchbox
Modell : Alfa Romeo 4C
Update : Nein, neues Modell
Farbe : Rot
Maßstab : nicht bekannt
Maße : ca. 6,7 cm x  3,0 cm x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € ( Kaufpreis neu 2015 )

Ausstattung / Extras : Zinkgussfront mit Flächenscheinwerfer in Fotooptik, großes Scudetto, schwarze Lufteinlässe, Scheibenwischer, getöntes Scheibenglas, sehr schön detailierte Front, Interieur in Schwarz, "Alfa Romeo 4C" in Schreibschrift am Heck auf dem Kennzeichen aufgedruckt, schöne aktuelle Standard Fünfsternfelge von Matchbox, sehr schön detailierte Karosse, schön detailiertes Interieur, Lampen am Heck in Dunkelrot aufgedruckt, Alfa Romeo Markenemblem auf der Heckklappe sichtbar, Heckscheibe mit dritter Bremsleuchte und seitlichen Lufteinlässen, Heckschürze in Schwarz leicht hochgezogen.

Fazit: Für so einen "Genuss der Saison" verschiebe ich sogar den ursprünglich angedachten Beitrag des großen Chrysler 300ers. Frisch am Markt und erst vor kurzer Zeit in wenigen Chargen ausgeliefert wurde dieser schöne Alfa Romeo 4C von Matchbox. Der erste objektive Eindruck sagt : hier wurde alles richtig gemacht. Die Proportionen stimmen, die Qualität auch und im Gegensatz zur Konkurrenz ist das Auto wirklich sexy. Tolle Aufdrucke und die stimmigen Felgen passen sehr gut zum Italo-Renner. Bis das Fahrzeug nach Deutschland kommt, wird es noch ein wenig dauern, so dass der plump und unförmig wirkende Alfa von Siku noch eine kleine Schonfrist haben wird. Da er aber schon jetzt kein Verkaufsschlager ist, wird er beim Erscheinen des Matchboxmodells wie Blei in den Regalen hängen. Denn warum sollte man ein 4,50 Euro für ein heimisches Produkt bezahlen, was gar nicht mehr aus der Heimat kommt? Und das eindeutig bessere und attraktivere Modell kommt von Matchbox. Der Aufpreis mit dem Reiz der Langschildverpackung war es übrigens Wert...  





Rolls Royce Phantom III, 1936 - 1939, Sondermodell bekannt aus dem James Bond Film Goldfinger, Corgi, Modelljahrgang 2010

Hersteller : Corgi
Modell : Rolls Royce Phantom III, Typ Barker Sedanca DeVille, 1937
Update : Nein, neues Sondermodell "James Bond Goldfinger"
Farbe :  Schwarz / Gelb
Maßstab : ca. 1/64
Maße : ca. 9,0 cm x  3,0 cm x 2,9 cm (l/b/h)
Preis : ca. 8,00 € ( Kaufpreis neu 2015 )

Ausstattung / Extras : großer Chromkühlergrill mit Rundscheinwerfer in Chrom, Andeutung der Kühlerfigur, Scheibenwischer, Zweifarbigkeit (aufwendige Gestaltung), Kotflügelblinker in Silber, Ersatzräder in Schwarz auf beiden Seiten, sehr schön detailierte Front, Interieur in Blau, Trennscheibe vom Chauffeur zum Fond, Kennzeichen in Schwarz mit "007" Aufschrift, Heckleuchten in Rot, klassische Rad-Felgen-Kombination in Schwarz, Gummireifen, sehr schön detailierte Karosse, schön detailiertes Interieur.

Fazit: Zwar haben ausnahmslos fast alle Modellautohersteller auch irgendwann Vorkriegsmodelle produziert oder für längere Zeit im Programm gehabt, doch dieser Trend ist heute zumindest fast nicht mehr existent, denn man verdient in der Regel sein Geld eher mit aktuellen Traumautos. Umso mutiger und schöner finde ich es, wenn eine Marke dem Zeitgeist ein Modell entgegensetzt, wenn auch unter zu Hilfenahme eines Filmklassikers, und dieses außergewöhnlich schöne Rolls Royce Modell produziert. Corgi hat hier im Jahre 2009 eine Sondermodellreihe James Bond aufgelegt. Während die anderen Modelle gemäß dem Verpackungsaufdruck eher deutlich schlechterer Qualität zu sein scheinen, so ist es dieser Phantom III nicht. Im Gegenteil, er ist eines Rolls Royce würdig und schaut schon fast majestätisch aus. Die Filmfigur Auric Goldfinger, die seinerzeit von Gert Fröbe gespielt wurde, saß seinerzeit in dem Filmklassiker natürlich im Fond des Fahrzeuges. Das Modell trägt im Kennzeichen den Hinweis auf 007, wobei das Original im Film dann "AU 1" auf dem Kennzeichen stehen hatte.   

Zum Modell : Dieser Rolls Royce gehört zu den außergewöhnlichen Rolls Royce Modellen. Er war der letzte Rolls Royce vor dem zweiten Weltkrieg und er war relativ erfolgreich, denn immerhin wurden rund 727 Fahrzeuge hergestellt, von denen wohl die meisten noch existieren sollen. Die Besonderheit ist der Zwölfzylindermotor, der 7,3 Liter Hubraum hatte und das je nach Aufbau bis zu 3,5 Tonnen schwere Gefährt auf rund 140 Km/h katapultierte. Rund 28 Liter auf 100 Kilometer soll er verbrauchen. Wahnsinn, oder nicht? Und das zu einer Zeit ohne flächendeckende Tankstellen. Die Aufbauten sind unterschiedlich. Neben den geschlossenen Varianten gab es auch solche Modelle, die ein geschlossenen Fond hatten und der Chauffeur saß vorne im Freien. Auch bei Regen. Die Fa. Barker stellte den Aufbau, so dass dieses Modell korrekter Weise ein Rolls Royce Phantom III Sedanca De Ville von 1937 darstellt. So beeindruckend der Wagen schon ist, so liest sich der fahrzeugname wie ein Adelsgeschlecht aus Spanien. Beim Erblicken des Modells war ich sofort Feuer und Flamme und musste den Wagen unbedingt haben. Ich betrachte solche Fahrzeuge gerne als rollendes Kulturgut in der Sammlung, die zusammengenommen allerdings nur einen kleinen Anteil an der Sammlung darstellen. Aber es ist ein attraktiver Teil der Sammlung und stellt immerhin den florierenden und technisch innovativen Zeitpunkt der Autoindustrie dar, ohne die es heute wahrscheinlich kein Fahrzeug geben würde, wenn sich die Industrie nicht derartig schnell weiterentwickelt hätte.




The ultimate Driving Machine returns again (3) : BMW M1 / BMW 1M / BMW M135i, Matchbox, Modelljahrgang 2015

Hersteller : Matchbox
Modell : BMW M1, 1M oder auch M135i
Update : ja, neues Modell 2015
Farbe : Rot
Maßstab : nicht bekannt
Maße : ca. 7,1cm x 3,1 cm x 2,3cm (l/b/h)
Preis : ca. 4,00 € (mein Kaufpreis in 2015)


Ausstattung / Extras : aggressive und sportliche Front, Kühlergrill in Form von der BMW Niere in Schwarz, Spoilerfront von der M GmbH mit schwarzen Lufteinlässen, bedruckte Frontscheinwerfer in Realoptik, Euro Kennzeichenblende an Front und Heck mit dem Modellname "BMW 1M", schwarzes Interieur, Rückspiegel, sehr schöne Detailierung an der Karosse, Fünfstern - Serienfelge von Matchbox, Aussenspiegel, bedruckte Heckleuchten zweifarbig in Realoptik, BMW M Logo und Emblem auf dem Heck, Heckschürze hochgezogen mit Auspuffrohren in Schwarz.


Fazit : Auch die dritte Version ist schon jetzt sehr gefragt und dabei ist sie in Deutschland noch nicht einmal offiziell angekommen. Witziger Weise geht man im Nummernschildspiel wieder zur ersten orangenen Version zurück und benennt das Fahrzeug auf BMW 1M zurück (die Version in Blaumetallic heißt M1). Wie viele dieser Modelle hier tatsächlich ankommen werden bleibt ungewiss, denn zur Zeit hängen in fast allen Regalen nur unverkäufliche Modelle herum, die mittlerweile fast keiner mehr anpackt. Die dritte Version ist herrlich verarbeitet und auch die neue Standardfelge steht dem BMW sehr gut. Der rote Unilack passt ebenfalls zum kleinen Sportcoupé und erinnert fast schon an den roten Sonderlack der E34/E36 Ära. Weiterhin gilt :  Kurz, klein, knackig sportlich, giftig, aggressiv, brachial, Rot, kurzum ein waschechter BMW. Das BMW Emblem auf der Motorhaube fehlt beim dritten Modell nicht. In der Vitrine macht er sich neben seinen sportlichen Kollegen herrlich und sollte man ihn vor Augen haben, sollte man ihn unbedingt erwerben. Sportlichere BMW´s gibt es kaum in diesem Maßstab zu kaufen.







Nissans großer Wurf als schöne Limousine : Nissan Skyline 350, Typ V36, 2007, Tomy, Modelljahrgang 2007

Hersteller : Tomy
Modell : Nissan Skyline , Typ V36, 2007
Update : nein, neues Modell 2007
Farbe :   Schwarz
Maßstab : ca. 1:63
Maße : ca. 7,7 cm x 2,9 cm x 2,4 cm (l/b/h
Preis : ca. 8,50 € ( Kaufpreis gebraucht in 2015)

Ausstattung / Extras : schön detailierte Zinkgussfront, Kühlergrill in Silber mit mittig liegendem Nissan Emblem, Flächenscheinwerfer in Chrom, Scheibenchrom, Rückspiegel, zeitlose Standardlochfelge von Tomy, schöne Detailierung der Karosse, Interieur in  Schwarz, Linkslenker, Türen vorne sind zu öffnen, "Skyline und 350" als Schriftzug auf dem Heck platziert, Nissan Emblem auf dem Heck platziert, Heckleuchten in Rot lackiert, Chromleiste auf dem Heckdeckel..

Fazit: Obwohl das Fahrzeug aus dem Jahre 2007 stammt, gehört er immer noch zu Nissans aktuellen Fahrzeugen. Die Form ist sehr elegant und braucht sich nicht hinter der europäischen Konkurrenz zu verstecken. Dabei macht das Nissan eigentlich, denn bis 2009 wurde das Fahrzeug nur in Japan verkauft und danach als Infiniti zunächst in die USA und dann nach Europa exportiert worden. Das Fahrzeug ist dabei recht ordentlich motorisiert. Aus einem V6 werden bis zu 330PS geschöpft, die die Limousine bis zu 250 Km/h schnell werden lässt. Das ist Nissans wirklich großer Wurf und deshalb gibt es das Design sogar als Coupé. Die 350 zeigt im Übrigen die 3,5 Liter Version an.

Tomy hat hier wie immer ein gutes Gespür für die Limousinen aus dem eigenen Land. Und diese Modelle sind sehr erfolgreich. Leider werden diese Modelle immer noch nicht nach Europa exportiert. Auch bis zu einem Preis von 8 Euro würden diese Modelle hier locker ihren Markt finden. Gerade die Lacke und die Verarbeitungsqualität sind einzigartig und konkurrenzlos. Im Maßstab finden Tomymodelle genau die goldene Mitte aller Mitkonkurrenten, so dass hier vermutlich auch der Erfolg der Modelle liegt.  




Husky´s Abschleppwagen mit dem manuell verstellbaren Haken : Ford F350, Abschleppwagen, vierte Generation der F-Reihe, Husky, Modell zwischen 1964 und 1970

Hersteller : Husky
Modell : Ford F350 mit verstellbarem Abschlepphaken
Update : nein, neues Modell zwischen 1964 und 1970
Farbe : Blau mit Abschlepphaken in Chromoptik
Maßstab : nicht bekannt
Maße : ca. 7,2 x 2,5 x 3,2 cm (l/b/h) ; Höhe des Abschlepphakens.
Preis : ca. 3,00 € ( Kaufpreis gebraucht in 2015)

Ausstattung / Extras : detailierte Zinkgussfront mit großem Ausschnitt für den Kühler in Chromoptik, Plastikstoßstangen im Chromlook vorne und hinten, blaues Scheibenglas, übliche Huskyfelge der früheren Modelle, kein Interieur, schöne Detailierung der Karosse, Bodenplatte samt Kühlerfront aus Plastik im Chromlook, Abschlepphaken in Plastik in Chromlook, Abschlepphaken ist in Höhe verstellbar, filigranes Modell.

Fazit : Es hat nun mehr als 20 Jahre gedauert, bis ich dieses sehr gelungene Ford F350 Modell endlich "komplett" mein Eigen nennen kann, denn ein gleiches Modell ohne Haken besitze ich schon ewig. Preislich lagen diese Modelle vor rund 20 Jahren auf einem gleichwertig hohen Niveau wie Matchbox.  Aus meinem Empfinden für alte Modellautos heraus und der dargestellten Qualität dieser Modelle, müsste er rein theoretisch heute bei etwa 30 bis 50 Euro preislich liegen. Aber da, wo heute auf anderer Seite Höchstpreise bezahlt werden, bekommt man Huskymodelle bis auf wenige Ausnahmen für sehr kleines Geld. Dieser Ford Abschleppwagen gehört definitiv dazu. Schlecht für Verkäufer und gut für Käufer, die sich an diese herrlichen Modelle erinnern. Qualitativ liegen diese Modelle auf sehr hohem Niveau. Die Schwachstelle der Fahrzeuge ist leider die Bodengruppe und die leicht herausbrechende Achse. Aber dieses Modell hier hat die letzten 40 Jahre sehr gut und fast neuwertig überstanden. Ein Mitleser korrigierte hier einmal richtig, dass Husky eine Modellautomarke der Mettoy Playcraft Ltd. war. Unter dem gleichen Dach findet sich auch die Marke Corgi. Da Husky es halt als Modellautomarke nicht geschafft hatte, wurden in den frühen 70ern diverse Modelle zu Corgi Juniors / Corgi Whizzwheels umbenannt. Jeder der so ein Fahrzeug für diesen oder einen Preis unter 10 Euro erblickt, sollte zuschlagen. Ein schönes Stück Modellautogeschichte ist das und wird es auch immer bleiben.

Die Ford F350 Modelle sind leistungsstarke Modelle. Das hier gezeigte Modell ist die vierte F-Reihe von Ford, die seinerzeit zwischen 1961 und 1966 produziert worden ist. Sie wurde im Vergleich zum Vorgänger komplett neu gestaltet. 1965 wurden erstmals Doppelkabinen gebaut.