Samstag, 27. Juni 2026

Auch Norev steigt in das Fahrwerksthema mit ein und zeigt den nagelneuen französischen Außenseiter Alpine A390 mit gummierter Bereifung... : Alpine A390, Norev, Modelljahrgang 2026

Hersteller :Norev
Modell : Alpine A390
Update : Nein, neue Modelle in 2026 (Ersterscheinung in Deutschland)
Rubrik : Standardserie
Produktionsort : China 
Farbe : Blaumetallic + Schwarz & Warmgraumetallic
Maßstab : ca. 1/64 (3inch)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3 cm x  3,0 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 6,00 € ( Kaufpreis neu in 2026 )
 
Was sich von der Modellbezeichnung her erst einmal wie eine Flugzeugbezeichnung von Airbus anhören mag, entpuppt sich schnell als die dritte Baureihe des französischen Kleinherstellers Alpine. Das Design des A390 ist meiner Meinung nach allerdings sehr austauschbar und könnte eher von Renault im Mutterkonzern aufgetragen werden, als von der kleinen Sportwagenschmiede Alpine. Wenn man nun die Einzelbuchstaben des Modells vorne und hinten demontieren würde, bin ich mir sicher, dass die meisten Menschen dieses gefälligen Modell eher bei Toyota oder sogar Lexus einordnen würden. Und wenn nicht dort, dann auf jedem Fall im chinesischen oder erweiternd im asiatischen Raum ansiedeln würde. Obwohl man bei Alpine doch das interessante Designelement der Frontleuchten des A110 hat, nutzt man diese hier leider nicht. Auch der Innenraum ist im Hinblick auf ein Fahrzeug, welches Ende 2025 auf den Markt gekommen ist und im edleren Segment angesiedelt werden soll, weniger überzeugend.   
 
Würde man dieses Modellauto unter 100 anderen Modellen auf einer Tischplatte aufgestellt verstecken, könnte man es vielleicht auf den ersten Blick wahrnehmen, aber nicht als erstes im Blick erfassen und auswählen. Auch in der Masse sieht das Modell nach alles oder nichts aus. Dennoch muss man wieder einmal erwähnen, dass Norev hier einen absoluten aber durchaus interessanten Außenseiter produziert, welcher die jeweilige Sammlung aus anderen Gesichtspunkten heraus deutlich bereichert. Die Qualität ist wie immer hoch, wobei auch hier einmal die Bodengruppe beim Durchlaufend es Pylonentests etwas knarzen kann. Das Modell hat in der Hand eine schöne Schwere. Das Thema Fahrwerk ist interessanter Weise auch hier bei Norev zum Thema geworden, was mich persönlich sehr überrascht hat, da diese Bereifung anders ist als sonst. Gefühlstechnisch konnte es kein Plastik sein, obwohl genau das ein Markenzeichen von Norev ist. Das Modell rollt relativ Leise und souverän über die Tischplatte. Die Bereifung ist aber bei genauer Betrachtung gummiert aber nicht profiliert ausgebildet worden. Norev schickt den Betrachter hier mit der Grundfelge aus Plastik leicht auf den Irrweg. Mit ein wenig Geschick kann man dann eine Art hauchdünnen Reifenüberzug erkennen, so wie das Majorette im Tuningbereich bei den Tune Up´s optional angeboten hat. Bei Norev passt der Überzug über den Reifen allerdings so gut, das man ihn nur aufgrund der Laufruhe vermuten kann. Genial. Der Zweifarbenlook bei dem zweiten Modell ist hochwertig ausgefallen.                         
 
Zu den Details : Schlitzscheinwerfer in Weiß bedruckt, Leuchtenband vorne in Weiß bedruckt (verbindet auch die beiden Leuchteneinheiten, Unterhalb der Scheinwerfer finden sich noch Löcher in der Blechkarosse (nur Darstellung, hier Erweiterung der Frontleuchten, welche hinterleuchtet sind,(ähnlich wie bei Hyundai), Tagfahrlicht und Lüftunsgitter seitlich in den Ecken, schwarzer Kennzeichenhalter mit "A390" als Aufschrift in Weiß (ist verbunden mit der Fontlippe), auf Hochglanz lackierte Frontlippe in Schwarz (ebenso bei den Seitenschwellern und der hochgezogenen Heckschürze), kristallklares Scheibenglas, Außenspiegel in Schwarz, schwarzes Dach (nur bei dem zweifarbigen Modell), Scheibenwischer, aerodynamische Dachform mit einem mittig liegenden abgesenkten Bereich, Seitenscheibenbereich in Schwarz,  unterschiedliche aber originale Felgen bei den beiden Versionen, gummierter und nicht profilierter Gummiaufzug auf der Plastikfelge, Heckleuchtenband in Rot und schwarz fotorealistisch bedruckt, Kennzeichen in Schwarz mit weißer Aufschrift "A390", Positionsleuchten in Rot und in hoch detailliertes Interieur in Schwarz. 
 
Die technischen Details sind bei diesem Modell durchaus beachtenwert, welche man in der Tat auch so nicht bei einer solchen SUV-artigen Limousine vermuten würde. Das Modell weist drei Elektromotoren un dzwei Motorisierungen auf, welche insgesamt auf eine Gesamtleistung beim Einstiegsmodell 400 PS und beim Topmodell auf rund 470 PS Leistung kommen. Auch die Beschleuinigung ist interessant, denn das Modell benötigt nur 4,8 oder beim Topmodell rund 3,9 Sekunden, um von Null auf einhundert Stundenkilometer zu kommen. Allerdings hat die Antriebsseite auch eine Schattenseite, denn das Gesamtgewicht des Modells steigt knapp auf bis zu 2,1 Tonnen. Damit ist der A390 kein Leichtgewicht. Der Hersteller verspricht im Mittel eine Reichweite von rund 520 bis 550 Kilometern Reichweite, allerdings ist die Reichweite vom rechten Fuß oder dem Gaspedal abhängig. Wenn man die derzeitigen 20% Reibungsverluste beim Fahren auch bei diesem Modell berücksichtigt, schwimmt der A390 bestensfalls im Verkehr mit, weist aber dafür auch keine gesonderet Reichweite für sich aus. Das Modell ist erst gegen Ende des Jahres gestartet, so dass abzuwarten bleibt, wie sich die Verkaufszahlen entwickeln werden. Ein Bestseller wird das allerdings nicht...
 











 

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