Hersteller : Hot Wheels
Modell : VW ID.Buzz , "BUZZ Bomb", 2026
Update : Nein, neues Modell in 2026
Rubrik : HW Euro
Update : Nein, neues Modell in 2026
Rubrik : HW Euro
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Weißmetallic (Candy White, Originalfarbton), pinkes Plastik
Maßstab : ca. 1/72
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,9 cm x 3,1 cm x 3,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,60 € ( Mein Kaufpreis neu in 2026)
Dieser Entwurf des VW ID.Buzz ist eigentlich auch genau das, was ich von Hot Wheels als Sammler erwarte. Im Hinblick der gesamten Historie von VW T1, T2 und T3 Bussen als Nutzfahrzeug bei den Surfern dieser Welt, darf auch gerne diese moderne Variante nicht fehlen. Insbesondere deshalb nicht, weil sich Hot Wheels mit dem Thema "Surfer" immer wieder gerne seit knapp 58 Jahren beschäftigt und das Thema beim Dodge Deora bereits in den "Sweet Sixteen" Modellen vorgekommen ist. Während Mini GT, Majorette und auch Siku sich dem ID.Cargo bereits als Transporter aktuell widmen, schneidet Hot Wheels das Dach auf und setzt zwei Surfbretter in Riffeloptik und in Scheibenglasoptik mit ein (voraussichtlich ist das auch ein Bauteil mit den Scheiben). Um Gewicht und Kosten zu sparen, ersetzt Hot Wheels den untern Teil der Zweifarbigkeit der Karosse durch ein Plastikbauteil, welches in der Haptik nicht ganz so schön ist wie das Metall. Der Rest der Optik bleibt dem Thema "Surfer" verbunden und ist farblich äußerst modern gehalten sowie auch mit einem Schuss Pop Art in der Ausführung im Aufruck hinten seitlich versehen worden.
Wer das Modell genau betrachtet stellt schnell fest, dass Hot Wheels die ursprüngliche Proportion etwas verändert hat. In diesem Fall ist die Länge geschrupft worden. Maßstäblich ist das Modell eh schon fast raus aus der Betrachtung im Sinne vom Maßstab 1/64. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber das Modell könnte in der Breite zudem etwas zugelegt haben. Optisch tut das dem Ganzen auch tatsächlich sehr gut, denn der VW wirkt nun durch die zusätzliche Einkürzung etwas kompakter. Konstruktiv ist er tatsächlich komplett anders als der Bus gebaut worden. Das Dach besteht aus Metall und die Frontschürze besteht hier aus schwarzem Plastik.
Zu den Details : Flächenscheinwerfer sind an der Front fotorealistisch aufgedruckt worden, Dekorleiste als Verbindungsmittel in Schwarz zwischen den Leuchten, VW Emblem in Silber auf schwarzem Grund aufgedruckt, Frontschürze unten als Lüftunsgeinlass mit Kameradarstellung für die technischen Assistenten, kleiner Frontspoiler, Außenspiegel in Wagenfarbe Weiß, Head-Up-Display in Frontscheibe erkennbar, Trapezspeichenfelge verchromt auf Plastikbereifung, seitliche Schwellerleiste in Schwarz, hinteres Lüftungsgitter in der letzten Fahrzeugsäule in Schwarz, Dachflächenriffelung, Dachantenne, zwei Surfbretter in Riffeloptik der Dachfläche, Heckscheiben in den Türen am Heck geschlossen, Heckleuchtenband ist Bestandteil der Scheiben in den Hecktüren, Pinkfarbenes Interieur. Das Modell ist ein Linkslenker.
Eine der wichtigsten Säulen in der gesamten Welt von Volkswagen ist seit
Jahrzehnten die Nutzfahrzeugsparte und somit die Fahrzeuge, welche zum
Beispiel im Nutzfahrzeugwerk in Hannover gebaut werden. Die Krux des ID
Buzz ist der Preis, der beginnend bei 50tsd Euro anfängt und dafür für
viele Handwerker unerschwinglich wird. Auch die Nutzlast mit einer knapp
darüber liegenden halben Tonne ist für viele Handwerksbereiche ein No
Go und somit Nutzungsfremd. Die Leistung beginnt bei etwa 170 PS und
endet bei derzeit 286 PS Leistung. Dazu kommen Höchstgeschwindigekeiten
mit 145 oder 160 Stundenkilometer, was bei längeren Auswärtseinsätzen
dann die Fahrer frustrierend ist, da diese Geschwindigkeiten auch viel
zu gering sind. Die Reichweiten sind von 331 bis 487 Kilometer angegeben
und die Praxis zeigt oft, dass die tatsächliche Reichweite dann bei
einem Drittel weniger liegt. Und damit kommt der ID Buzz nur lokal für
Einsätze in Frage oder für Menschen, die sich den ID Buzz als rollendes
Kunstwerk leisten wollen. Der E-Cargo bildet hier
das moderne Schlusslicht der Angebotspalette, wird aber voraussichtlich
auch einen bestimmten Gang gehen. Majorette war tatsächlich der schnellste Hersteller, Mini GT baut als zweiter den E-Cargo nach und selbst Siku ist aus dem Tiefschlaf erwacht und bringt den Cargo in diversen Ausführungen (es geschehen manchmal noch Zeichen und Wunder...).
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