Mittwoch, 12. November 2014

Sportcoupé mit Knackpo : Pontiac Solstice, gebaut zwischen 2005 und 2009 bei Pontiac, Matchbox, Modelljahrgang 2003

Hersteller : Matchbox
Modell : Pontiac Solstice, 2003
Update : ja, neues Modell 2007
Farbe :  Hellblaumetallic
Maßstab : ca. 1:54
Maße : ca. 7,2 cm x 3,2 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,50 € (Kaufpreis neu in 2007)

Ausstattung / Extras : bedruckte Frontscheinwerfer in Fotooptik, sehr schöne Detailierung an der Front und der restlichen Karosse, schwarzes Interieur, sehr schöneY-Speichenfelge, Scheibenwischer, Außenspiegel,  bedruckte Kennzeichenblende am Heck mit dem Markennamen, bedruckte Heckleuchten in Rot sowie Rot/Weiß, Firmenbezeichnung in Weiß am Heck aufgedruckt, übereinanderliegende Auspuffrohre mittig im Zinkguss am Heck angedeutet.

Fazit : Was als Konzeptstudie im Jahr 2002 begann wurde bereits nach wenigen Jahren später in 2005 auf die Straße gebracht, hier der Pontiac Solstice. Das Sportcoupé darf als innovativ gelten, auch wenn die Plattform bzw. das Grundmodell auch in anderen GM Automarken wie Daewoo oder Saturn mit verwurstet wurde. Wer dennoch glaubt, der Solstice wäre ein wenig europäisch, liegt damit nicht verkehrt, denn hierzulande war es der Opel GT (Nachfolgemodell vom Speedster), der unter dem Blechkleid steckte und somit einen Wiedererkennungswert schafft. Das innovative Konzept kam leider zur falschen Zeit. General Motors steckte mit fast allen Marken in einer tiefen Krise und ging 2009 in die Planinsolvenz. Der Konzern wurde gerettet, doch aufgrund der generellen Misswirtschaft und dem sogenannten Badge Engineering ( zu Deutsch, nur das Markendesign wurde geschaffen und das Grundmodell mit der gleichen Technik in allen Firmenbereichen dann fast optisch unverändert angeboten und produziert) brachte dann diversen GM-Firmen den Todesstoß. Pontiac wurde nach 111 Jahren Autogeschichte dann eingestellt, um den Mutterkonzern zu retten. Ein Verlust ist das schon, denn insbesondere die 50er und 60er Jahre sowie sportive Ableger in den 70er waren große Verkaufserfolge.

Zum Modell: Matchbox brachte den Pontiac Solctice öfter auf den Markt, so dass der Wagen als Modell durchaus mehr Freunde als in Realität hatte. Das Design ist außerordentlich gut gelungen und eifert geringfügig einem E-Type nach, dessen Erfolgsrezept auch der "kurze Hintern" und die "Lange Schnauze" war. Einmal ganz abgesehen davon, ließen sich zu der Aufersteheungszeit von Matchbox fast alle Autos mit der Y-Speichenfelge glänzend verkaufen. Mitte der 90er Jahre brachte ein auf das Minimum reduzierte Design von Modellautos Matchbox fast komplett an den Modellautoabgrund. Ende der 90er wurde die Notbremse gezogen und Modelle mit tollen Felgen und lackierten Lampeneinheiten produziert. Und genau das wollten die Käufer haben und kamen zu Matchbox zurück... Das Modell ist empfehlenswert, schon alleine aufgrund der Tatsache, das es mit zu den letzten offiziellen "neuen" Pontiacmodellen gehört. Eine Markteinschätzung fällt schwer, denn das Angebot ist fast nicht existent. Das würde bedeuten, dass selbst für junge Fahrzeuge wie diese, bis zu 10 Euro gezahlt werden müssten, weil die Nachfrage so hoch ist. Aber, der Zehner lohnt sich!  





Sportives Meisterstück aus Bayern (2) :BMW M 635CSi , Baureihe E24, Jahrgang 1984 / 1985, Kyosho

Hersteller : Kyosho 
Modell : BMW M635CSi, 1984/1985
Update : nein, voraussichtlich neues Modell
Farbe : Schwarzmetallic (Diamantschwarzmetallic)
Maßstab : ca. 1:68
Maße : ca. 7,7 cm x 3,0 cm x 2,7 cm (l/b/h)
Preis : ca. 22,00 € (Neupreis)

Ausstattung / Extras : Doppelscheinwerfer / Lampen vorne in durchsitigem Plastik, BMW Niere zweigeteilt aussen Silber und innen Schwarz, Lufteinlassgitter auf der Motorhaube in Schwarz, BMW Emblem auf der Motorhaube vorne, formschöner Frontspoiler aus dem M-Paket, M-Tech Heckspoiler, Modellbezeichnung in Silber am Heck aufgedruckt, Scheibenchrom seitlich inklusive schwarzer Regenwasserlaufleiste, orangener Seitenblinker vorne, zeitgenössische Speichenfelge mit Gummirädern (vermutlich BBS), sehr schöne Detailierung der Karosse, geriffelte B-Säule, BMW Emblem auf dem Heckklappendeckel, Heckleuchten in mehrfarbigem Plastik getreu dem Original, Scheibenwischer in Schwarz, silberne Doppelauspuffrohre, Außenspigel in Wagenfarbe, umlaufende schwarze Zierleiste als Rammschutz, Türgriffe in Silber.

Fazit: Ein Traumwagen, ein Sportwagen, ein echter Gran Tourismo. BMW vereinte vor mehr als drei Jahrzehnten alles das, was gut, schön und in der Technik teuer war und kreierte somit den BMW M635CSi. Immerhin hatte der 6er bereits das ABS, was zuvor nur in der S.Klasse von Mercedes zu finden war. Im Tourenwagensport war er sehr erfolgreich. BMW baute das Fahrzeug von 1976 bis 1989 und die Baureihe E24 ging somit als die Baureihe ein, die am Längsten produziert wurde. Die Stückzahlen stimmten auch und hatten der schwäbischen Konkurrenz durchaus schon bedenkliche Anzeichen von einer echten Konkurrenz aufgezeigt. Der 6er ist und war somit ein echter Angreifer! Das bereits hier gezeigte Exemplar in Silber hat nun einen farblichen Bruder bekommen und auch die letzte und dritte Farbgebung ist bereits zu mir unterwegs, denn nach langem Suchen habe ich sie am anderen Ende der Welt doch noch aufgegabelt. Auch die zweite Variante in Schwarzmetallic sprengt hier den Rahmen der Qualität und ist somit der schönste und beste 6er, der in diesem Maßstab gebaut wird. Dieses Modell habe ich über einen meiner deutschen Kontakte besorgen können, so dass mich der Aufpreis von 2 Euro zum Silberling nicht wirklich gestört hat. Kaufempfehlung? Für einen Traumwagen gibt es die immer..... also kaufen, sollte man einen hier entdecken, was echt schwer werden sollte....




Da eifert man wohl Hot Wheels nach : der Speedracer Mach5 aus der Sonderserie "Dream" von Tomy, aktueller Modelljahrgang 2013 / 2014

Hersteller : Tomy
Modell : Speedracer Mach5
Update : nein, neues Modell 2013 / 2014
Farbe :  Weiß
Maßstab : nicht bekannt
Maße : ca. 7,6 cm x 2,7 cm x 1,7 cm (l/b/h)
Preis : ca. 8,00 € ( Kaufpreis 2014 neu)

Ausstattung / Extras : Halbschalenscheinwerfer in Silber vorne lackiert, die Zinkgussfront ist detailiert, die Motorhaube hat eine Bedruckung, auf den Türen findet man die Nummer "5" geschwungene Panoramafrontscheibe, rotes Interieur, schwarzes Lenkrad, gummierte Heckflossen, Räder aus schwarzem Plastik mit gesonderten Lochfelgen in Grau, schöne Detailierung der Karosse, Heckleuchten sind in Rot lackiert, Linkslenker.

Fazit: Hot Wheels ist bekannt dafür Autos auf den Markt zu bringen, die es nicht gibt, aber die es durchaus durch ihr revolutonäres Design geben könnte. Ob Tomy versuchsweise hier sogar in diese Richtung schielt? Mit dem Speedracer scheint eine Art Testballon zu laufen. Das günstige Einsteigermodell kostet 8 Euro und entspricht keinem existierenden Modell. ABER, das Modell ist dennoch sehr gut gelungen. Hat es doch irgendwie ein wenig den Charme der Testfahrzeuge der 60er und 70er Jahre in sich. Auch spätere Jahrgänge könnte man durchaus noch daraus interpretieren, oder Versuchswagen von Hochgeschwindigkeitsrekorden könnte es nachempfunden sein. Die gefällige Sportwagenform ist sehr dynamisch, die gummierten Heckflossen stylisch und die gesonderten Felgen haben schon etwas Sportives. Es muss also nicht immer ein "Original" sein. Und wenn Träume realsisiert werden, so verfangen sich durchaus mehr als eine Person mit in diese Träume. Ein Hingucker ist er auf jeden Fall und für den Einstiegspreis kann man so rein gar nichts verkehrt machen! Und die Form finde ich schön spektakulär...






Mittwoch, 5. November 2014

Der pummelige Italiener aus China : Alfa Romeo 4C, Siku, Nr. 1451, Modelljahrgang 2014

Hersteller : Siku
Modell : Alfa Romeo 4C
Update : nein, neues Modell 2014
Farbe : Rot
Maßstab : ca. 1:60 (?)
Maße : ca. 8,0cm x 3,8 cm x 2,3cm (l/b/h)
Preis : ca. 4,50 € (Kaufpreis neu)

Ausstattung / Extras : Flächenscheinwerfer mit Wölbungen vorne im durchsichtigem Plastik dargestellt, Alfa Emblem mittig auf dem Kühlergrill, Scudetto innen mattschwarz sowie die Lüftungsgitter ohne Profilierung, durchschnittlich detailierte Front, Bodengruppe  aus schwarzem Plastik mit Produktionshinweis aus China versehen, Fünfstern-Rad-Reifen Kombination mit gummierten Reifen, Scheibenwischer,  A-Säulen in Schwarz, Interieur in Schwarz, schön detailierte Karosse, Türen sind zu öffnen, Heckleuchten aus durchsichtigem rotem Plastik, Detailierung der Heckscheibe in Bezug auf Kofferraumklappe, Heckschürze hochgezogen bestehend aus schwarzem Plastik,Alfa Romeo Emblem auf der Heckklappe.

Fazit : Das ist er nun endlich, der Alfo Romeo 4C von Siku. Mit rund zwei monatiger Verspätung entdeckte ich diesen Alfa nun endlich am letzten Freitag bei einem Spielzeughändler im Regal, doch der erwartete Ansturm auf das Modell scheint sich (noch) in Grenzen zu halten. Warum? Mit dem Alfa Romeo 8C macht sich dieser Sportler fast schon aufgrund ähnlicher Optik Alfa-intern Konkurrenz, zumal bei den Modellautos das Thema 8C auch schon mehr als üblich abgefrühstückt wurde. Minichamps hatte den 8C im Program, Hot Wheels zweifach, wobei die zweite Farbgebung dann schon deutlich länger im Regal hängen blieb. Der 4C hat hat zwar Anleihen vom 8C doch als sonderlich aufregend (oder aufregender) kann er nicht gelten. Das Siku Modell kam spät, um genau zu sein, zwei Monate zu spät, was Sammler anscheinend doch etwas mehr verärgert haben muss, denn kommt er nicht pünktlich, so verliert man schnell die Geduld oder gar das Interesse an dem Modell. Andere vorhandene Modelle sind dann wichtiger und das Budget für Moidellautos gibt man in der regel auch nur "einmal" aus. Aber das kommt nun einmal davon, wenn man die PKW´s ins Ausland nach China verlagert und dann noch unverschämter Weise das gleiche Geld dafür nimmt. Das Preis-Leistungsverhältnis können andere interessanter Weise deutlich besser transportieren und aufzeigen als Siku.

Zum Modell: Beim genauen Hinschauen weist das gekaufte Modell ein paar Probleme auf und enttäuscht zunehmend über die eigentliche Sikuqualität, die man sich im Vergleich zu Hot Wheels und Matchbox mit rund 2,7 Euro Mehrpreis im Mittel immer wieder "gerne" mehr hat kosten lassen. Die Plastiklampen sitzen nicht fest genug in der Fassung. Lösen sie sich irgendwann heraus und gehen verloren? Das Hauptproblem ist allerdings der Lack. Zumidnest bei meinem Modell. Dreht man das Modell in alle Richtungen unter einer Lichtquelle stellt man diverse Pickel im Lack fest. Das ist erst einmal nicht dramatisch, ausser dass es unschön aussieht. Aber, sollte der Alfa als Spielzeug im Außenbereich genutzt werden, geschieht das, was diverse Sikumodelle vor Jahren schonmal durchgemacht haben. An den pickeligen Stellen tritt Wasser und Feuchtigkeit ein, der Lack platzt auf oder bei allgemeinen Spielstößen ist diese Lackstelle eine Schwachstelle. Die Türen gehen (hoffentlich) nur bei meinem Modell sehr schwer auf und zwar so schwer, dass man sich nicht traut, sie wegen Abbruchgefahr weiter zu öffnen. Die Rad-Reifenkombination steht bei vielen Sammlern in enormer Kritik. Das Felgendesign ist diskussionswürdig und entspricht vielen Modellen nicht, weil es zu schlicht und zu billig wirkt. Die Gummibereifung ist gut, aber die Qualität des Reifens war in der Tat schon mal besser. Ist das Gummi tatsächlich lange haltbar oder löst es sich eventuell sogar mal über die Jahre auf? Was ich mich bei diesem Modell massiv gefragt habe ist, ob der Maßstab von 1:60 immer noch stimmt? Die Auffälligkeiten, dass Proportionen nicht ganz getroffen wurden, ist nicht neu und beschäftigt uns Sammler auch weiterhin bei diesem Modell. Die entspricht der Hälfte der Länge. Ist das tatsächlich richtig so?  Und das nun nicht einmal mehr die Kennzeichen bedruckt werden ist in meinen Augen fatal, so stellte das doch immer eine Verbindung mit Siku und Modellen aus Deutschland her. Ohne Bezug zum Hersteller sind die Modelle austauschbar und gesichtslos, so dass man dann auch gleich zur "billigeren" Konkurrenz gehen könnte.... 

Fazit: Dieses Jahr ist ein Rabenschwarzes Sikujahr. Die PKW Neuerscheinungen sind auf vier Stück begrenzt worden, es gab meines Wissens noch nicht einmal Variationsmodelle (sprich Grundmodell als Taxi, ADAC, Feuerwehr, etc.), die Auswahl der Modelle ist höchst fragwürdig und in Auswahlgeschick und Aktualität im Hinblick auf die Konkurrenz maßlos schlecht ausgewählt worden. Doch die Misere scheint auch mittlerweile auf andere Modelle intern überzugreifen, denn das Volkner Wohnmobil ist für dieses Jahr aus dem Kalender gestrichen worden (sollte im September kommen). Dieser Schock sitzt tief. Ein Einzelfall oder kündigen sich dort die nächsten Katastrophen und Probleme auch im Bereich der LKW´s an? Die Treue zu Siku und höherpreisigen Modellautos aus diesem Haus wurden in diesem Jahr sehr hart auf die Probe gestellt. Bessern sich die tief sitzenden Probleme nicht, läuft die immer schneller werdende Konkurrenz den Sauerländern auf und davon. Beim Anblick der äußerst aktuellen und populären Majorettemodelle, ist der Vergleich im Verfolgerduell schon da, zumal auch die Verkaufsstellen spürbar wachsen. Denn Majorette baut mittlerweile fast die Autos, die Siku einmal gebaut hat. Hohes Qualitätsniveau zu einem vernünftigen Preis. Und im schlimmsten Fall sprechen wir hier immer noch von ca. 1,5 Euro Ersparnis pro Fahrzeug zum Sikumodell. Das Alfamodell ist gut, aber für den Preis im internationalen Wettbewerb meiner Meinung nach nicht mehr gut genug, so dass der nächste Flop vorprogrammiert ist, zumal man aus dem Modell weder ein Taxi noch etwas anderes machen kann. Dieses Modell weckt kaum Emotionen und am liebsten würde ich es weit hinten ins Regal stellen. Für Siku ist es höchste Zeit die Notbremse zu ziehen. In jeder Hinsicht...   






Auch mit drei Rädern weltberühmt und ein Hingucker : Daihatsu Midget "TukTuk", Tomy, Japan, Modelljahrgang 2013/2014

Hersteller : Tomy
Modell : Daihatsu Midget, "TukTuk", 1959 bis 1972 gebaut
Update : ja, neues Modell mit neuer Farbe, hier Themenfahrzeug "Lottes Chewing Gum"
Farbe : Rot/Weiß/Grau
Maßstab : ca. 1:64
Maße : ca. 4,0 x 1,9 x 2,5 cm (l/b/h)
Preis : ca. 19,00 € (mein Kaufpreis Neu in 2014)

Ausstattung / Extras : Einzelrundscheinwerfer an der Front montiert, schönes Kotflügelblech, Scheibenchrom, Scheibenwischer, Einzelradschiene erkennbar, Daihatsu Emblem über der Lampe, mehrfarbige Lackierung, sehr schön detailierte Front, Kotflügelblinker in Orange, weißer Kennzeichenhalter hinten, Aufdrucke "Lottes Chewing Gum" auf der grauen Plane, Japanische Schriftzeichen auf den Seitenflächen platziert, aufwendige und originale Reifen und Felgen auf schwarzen Gummireifen, Lenkrad mit grauen Griffen zu sehen, Heckleuchten in Rot lackiert, Auspuff in Silber, Kaugummiverpackung auf grauer Plane aufgedruckt, schön gestaltetes Interieur und Pritsche, herausnehmbares und schön gestaltetes Paket.

Fazit : Der Daihatsu ist einfach ein großartiges Modell. Und man muss einfach hingucken und verstehen, woher so ein Fahrzeug kommt. In Japans Groß- und Kleinstädten, mit großem Personenaufkommen und engen Gassen, oder gar total überfüllten Hauptstraßen, ist so ein Vehikel das perfekte Gefährt. Der kleine Transporter ist ideal für das Kleinhandwerk und den Lieferservice entwickelt worden, versorgte somit Millionen von Menschen und gab ihnen auch oftmals die Chance, sich mit diesem Vehikel Lohn und Brot zu erwirtschaften. Es ist also vollkommen natürlich, dass Tomy dieses Fahrzeug nachgebaut hat, denn es war polarisierend für Japan, und ist heute noch polarisierend für den asiatischen Raum, insbesondere China und Korea sowie auch dem indischen Bereich. Als Daihatsu wurde das Dreirad geboren, als TukTuk im zweiten Leben in Bangkok heute immer noch aktuell am Leben gehalten. Zur ultimativen Lobhudelei gehört natürlich die sensationelle Verarbeitungsqualität des Modells und es gewinnt einfach mit dem gewissen Charme oder der großen Portion "Drolligkeit". Tomy ging so weit, dass man die Plane abnehmen kann und selbst das Paket ein uns ausbauen kann. Prinzipiell ist es ein Spielzeug, aber eigentlich ist es dafür viel zu schade und auch zu wertvoll. Man muss es noch erwähnen, dass ist midnestens die dritte oder vierte Variante des Daihatsu, denn in den ursprünglichen Absatzmärkten scheint er ein großer Erfolg zu sein. Als gesonderten Pritschenwagen gibt es sogar noch eine weitere Dreiradvariante. Die Modellautowelt ist um ein herrliches Stück "Autogeschichte" erweitert worden, auch wenn es ein teurer Spaß ist. Dennoch, so oft wie man sich dieses herrliche Kunsstück anschaut, umso weniger denkt man über den Kaufpreis nach...





Japanische Mittelklasse, Langweiler oder Kultobjekt? Nissan Bluebird 2.0 Super Select, 1987 bis 2001 gebaut, Tomy, Japan, Modelljahrgang 2008

Hersteller : Tomy
Modell : Nissan Bluebird 2.0 Super Select,
Update : nein, aber Modell in drei weiteren Varianten auf den Markt gebracht
Farbe : Beige
Maßstab : ca. 1:64
Maße : ca. 7,1 x 2,6 x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 7,00 € (mein Kaufpreis Neu in 2014)

Ausstattung / Extras : Flächenscheinwerfer in durchsichtigem Plastik und mit hinterlegtem Silber dargestellt, Stoßstangen in Wagenfarbe, Shadowline an den Scheiben, Scheibenwischer, Rückspiegel, Außenspiegel, Lüftungsgitter in Schwarz unter der Stoßstange, waagerechte Blinker in Orange in der Stoßstange, umlaufend braune Rammschutz- und Zierleiste in Braun, schön detailierte Front, seitliche Säulen in Schwarz, weißer Kennzeichenhalter hinten, Aufdrucke der Modellbezeichnung auf der hinteren Türen, aufwendige und originale Felgen von Nissan auf schwarzen Gummireifen, Heckleuchten in durchsichtigem mehrfarbigem Plastik (Silber und Rot), Türgriffe in Silber, Markenname Nissan und Modellausstattung "2.0 Super Select" in Silber aufgedruckt, sehr schön gestaltetes Interieur, Rechtslenker, Silberner Doppelauspuff.

Fazit : Kurzum, der Kaufpreis war ein Schnäppchen, denn in der Regel kosten solche Fahrzeuge zwischen 18 und 25 Euro. Liest man sich in die Tomy Geschichte ein, dann wird man schnell feststellen, dass es den hier gezeigten Biedermann in Beige auch als sportlichen Ableger Attesa -X gibt. Tomy schlachtete das Thema ordentlich aus, denn immerhin gehörte Nissans Mittel- oder fast schon obere Mittelklasse zu den erfolgreichen Fahrzeugen im Konzern. Ok, er ist nicht aufregend, aber so herrlich beruhigend und einfach normal als Gesicht in der Menge. Das Modell ist bezaubernd schön gestaltet und man mag sich anhand von Farbe und Ausstattung den typischen Rentner vorstellen, der diesen Wagen taschentuchgepflegt in der Garage stehen haben mag und vor 25 Jahren beim Händler bestellt hat. Und wahrscheinlich ist genau das der Reiz des Fahrzeuges. Beige als Außenfarbe und innen ist ein edles braunes Leder eingebaut worden. Mit rund 135 PS ist diese Mittelklasse noch nicht mal untermotorisiert gewesen, wenn man gute 25 Jahre in der Zeit zurückgeht. Ist er denn nun langweilig? Ich sage "Nein". Ist er schon Kult? Höchstwahrscheinlich "Ja. Und ich rate zum Kauf, sollte man an so ein Modell gelangen, denn die Fülle an schönen Details machen beim Betrachten Lust und Laune. Vielleicht kein "Must have" Modell, aber zumindest ein "Nice to have" Modell....






Ein kleines Husarenstück aus Frankreich : Peugeot 205 CTi Cabriolet, Siku, Nr. 1071, Modelljahrgang 1988

Hersteller : Siku
Modell : Peugeot 205 CTi Cabriolet, gebaut bei Siku 1988-1994
Update : nein, neues Modell
Farbe : Leuchtrot
Maßstab : ca. 1:60
Maße : ca. 7,0cm x 3,1 cm x 2,6cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 - 4,00 DM (Kaufpreis neu)

Ausstattung / Extras : Rechteckscheinwerfer vorne im durchsichtigem Plastik, Peugeot Emblem  mittig auf dem Kühlergrill, schön detailierte Front, Stoßstangen und Bodengruppe aus Zinkguss sowie der Boden mit dem Hinweis "Made in West-Germany" versehen, Rad-Reifen Kombination B4 der 1000er Serie, Scheibenwischer, Rückspiegel, Außenspiegel, Interieur in Schwarz, sehr schön detailierte Karosse, Persenning, Kennzeichen aus MK (Märkischer Kreis, Sauerland, NRW).

Fazit : Er kam, sah und siegte wie kaum ein anderer. Frankreichs Peugeot 205 kam 1983 auf die Welt und direkt auch zu uns. Fakt ist heute, er ist der erfolgreichste Peugeot gewesen, der hierzulande verkauft wurde. Und überhaupt wurde er in seiner 7jährigen Dienstzeit mit 5,278 Mio. Exemplaren gebaut. Ein gigantischer Erfolg. Der Kompaktwagen aus Frankreich war deutlich chicer als ein Golf, hatte einfachere Technik an Bord und war , wie oben erwähnt, ein kleines Husarenstück. Dreitürer, Fünftürer, Cabrio, Dreitürer mit Kastenausatz (Kleintransporter), viele Benziner und Dieselmotoren, sparsam, ein CTi (als VW Golg GTi-Schreck!) und auch diverse Rallyefahrzeuge wurden von dem Peugeot 205 gebaut. Ein Alleskönner den nicht nur Frauen mochten!

Zum Modell : Siku baute den kleinen Franzosen erst recht spät nach, hier in der beliebten Cabriovariante. Das passte ganz gut, denn ein spanische Modell kam als Fünftürer geschlossen daher, Matchbox baute den 205 als Rallyefahrzeug nach und nur Majorette stieß Siku damals das Messer in die Brust mit dem 205 Doppelpack als Cabrio und Dreitürer. Dennoch hatte der Peugeot von Siku einen Vorteil, er wurde massiv gebaut und das rettet viele Exemplare bis heute. Massive Bodengruppe und auch der Überschlagbügel ist aus Zinkguss und kann somit nur schwerlich kaputt gehen. Die Laufeigenschaft ist heute noch super, denn die Räder der 1000er Serie hatten ja mittig eine gute Laufrille im Reifen integriert, so dass die Rollfähigkeit öfter im Vergleich zur Konkurrenz maßgeblich besser war. Mit einem Mittel von 7 Euro Kaufpreis ist er meiner Meinung nach noch knapp unter Wert kalkuliert, so dass sich ein herrlicher Franzose für einen annehmbaren Preis immer noch heute ersteigern lässt.




Ein Navigator aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten : Lincoln Navigator, Bauzeit 2003-2006, Matchbox, Modelljahrgang 2003

Hersteller : Matchbox
Modell : Lincoln Navigator, 2003
Update : nein, neues Modell 2003
Farbe : Schwarz
Maßstab : ca. 1:68
Maße : ca. 7,7 cm x 3,0 cm x 2,7 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,50 € (Kaufpreis neu in 2007)

Ausstattung / Extras : bedruckte Frontscheinwerfer in Fotooptik, schwarzer Kühlergrill mit Silberrand, "Lincoln" Emblem auf der Motorhaube, schöne Detailierung an der Front und der restlichen Karosse, beiges Interieur, sehr schöne 6-Loch-Felge in Chromoptik, Scheibenwischer, Außenspiegel, Schiebedach (Klarglasoptik), geriffelte Dachoptik mit Gepäckkranz, Heckscheibenwischer, bedruckte Heckleuchten in Rot, Firmen- und Modellbezeichnung in Silber am Heck aufgedruckt, silberne Kofferraumleiste in Ovalform mit Rückfahrlichtern, Zusatzrückfahrleuchte im unteren Stoßstangenbereich.

Fazit : Mit rund 5,27m Außenlänge hat dieser Lincoln schon echte Schlachtschiffmaße. Das Grundmodell kommt aus dem Firmenverbund mit Ford und stammt vom Ford Expedition, denn Lincoln ist die edle Division von Ford, sowie Cadillac bei GM oder früher Imperial bei Chrysler. Das hier gezeigte Modell stammt aus den Jahren 2003 und 2006, stellt die zweite Generation des Navigators dar und gilt schon als edler Vertreter der großräumigen Geländewagen. Witziger Weise gilt so ein Fahrzeug in den USA als Kombi. 300PS und ein V8 Motor sind bei diesem Lincoln Standard. Das Matchboxmodell ist hervorragend gelungen, Schwarz außen und Beige innen ist eine klassische Kombination. Die gesonderten Geländewagenfelgen von Matchbox passen wie die Faust auf´s Auge, denn der Lincoln will auch lieber edel statt sportlich wirken. Zum Preis: der ist in der Tat schlecht zu schätzen, denn zur Zeit gibt es kaum ein Angebot. So könnte es geschehen, dass man für diesen noch recht jungen Matchbox im Zweifelsfall einen Zehner hinlegen müsste.... Eine Kaufempfehlung gibt es auf jeden Fall, denn dieses Vehikel ist so amerikanisch wie Schauspieler vom Schlage eines Charlton Heston oder gar John Wayne...  






North America Truck of the Year 2006 : Honda Ridgeline, Matchbox, Modelljahrgang 2006

Hersteller : Matchbox
Modell : Honda Ridgeline, 2006
Update : nein, neues Modell
Farbe : Hellblaumetallic
Maßstab : ca. 1:69
Maße : ca. 7,5 cm x 2,8 cm x 2,7 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,50 € (Kaufpreis 2007)

Ausstattung / Extras : bedruckte Frontscheinwerfer in Fotooptik, silberne Kühlergrilllamellen, "Honda" Schriftzug samt mittig liegendem Emblem auf der Motorhaube, schöne Detailierung an der Front und der restlichen Karosse, schwarzes Interieur, sehr schöne 6-Loch-Felge in Chromoptik, Scheibenwischer, Außenspiegel, Schiebedach (Klarglasoptik), geriffelte Dachoptik auf dem hinteren Teil der Doka, Anhängerkupplung, Unterteilung der Heckscheibe, Anhängerkupplung, in mehreren Farben bedruckte Heckleuchten, Marken- und Modellbezeichnung in Weiß am Heck aufgedruckt, realistische Darstellung von Gepäck auf der Ladefläche.

Fazit : Dieses Modell ist nach einem kleinen Facelift sogar immer noch ein aktuelles Fahrzeug. Der Honda Ridgeline ist ein Modell, welches für den amerikanischen Markt produziert wird. Angefeuert wird der Pick Up von Sechszylindermotoren mit etwa 250PS. Wie man lesen kann, ist dieser Pick Up allerdings nicht sonderlich erfolgreich, was das Facelift von 2009 auch nicht auffangen konnte. Schaut man sich den Wagen an ist schnell klar, woran es liegen könnte, denn der Pick Up wirkt ein wenig unförmig. Dafür ist das Modell selten und exklusiv. Matchbox hat das Modell an sich sehr gut getroffen und die Lampen hochwertig fotorealistisch bedrucken lassen. Auch die Lackqualität spricht für sich. Man sieht das Modell nicht alle Tage, auch wenn er öfter produziert wurde, als so mancher angenommen hatte. Selten ist er, aber auch aus Sicht des Europäers selten gefragt mangels Wissen über dessen Existenz. Das drückt den Preis und für 3 Euro oder darunter ist der Honda zu erwerben. Ist er etwa ein finanzieller Geheimtipp für die Zukunft? Das kann man nicht wissen, aber für den Kaufpreis schadet ein Kauf garantiert nicht, und man hätte zumindest mal wieder einen Exoten im Regal stehen.... 






Klein, stark, Schwarz : sportlicher Ford Fiesta WRC , Modelloptik ca. 2011, Majorette, REF 201 B, Modelljahrgang 2013/2014

Hersteller : Majorette
Modell : Ford Fiesta WRC, 2013
Update : nein, voraussichtlich neues Modell 2013/2014, Majorette Racing
Farbe : Schwarz / Pendant in Blau
Maßstab : nicht bekannt
Maße : ca. 6,9cm x 3,0 cm x 2,5cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 € (Kaufpreis neu 2014)

Ausstattung / Extras : schön detailierte Zinkgussfront, großer Kühlergrill in Schwarz mit weißer Umrandung, schwarze Lufteinlassschürze unten an der Front, Lampen in Schwarz vorne, Aufkleber/Bedruckung "Ford WRC" an der Frontstoßstange zu sehen, diverse Bedruckungen wie "Abu Dhabi / Ford Edge / Castrol / Michelin sowie Powerde by Ford Ecoboost" auf Haube, Dach und Seitenflächen zu sehen, moderne und hochwertige Vielspeichenfelge aus dem aktuellen Programm, Scheibenwischer, Interieur bzgl. schwarzer Scheiben nicht zu erkennen (vermutlich ist das auch nicht vorhanden), schöne Detailierung der Karosse, Aussenspiegel, sportlicher Dachspoiler am Heck, Lampen in Rot mit Weißrand bedruckt am Heck, Kennzeichenblende am Heck nicht bedruckt,ein Auspuffrohr auf der rechten Seite in Schwarz, Rennwagennummer "4" aufgedruckt.

Fazit: Ein Kleinwagen ist nicht unbedingt spektakulär. Es sei denn, man macht einen sportlichen Flitzer daraus oder man nimmt ein Fahrzeug aus der WRC (World Rallye Championchip). Majorette´s heutiges Auftreten bei Modellautos ist schon erstaunlich reizvoll. Es gibt zu den hier gezeigten Versionen auch eine zivile Variante, doch man versteht es geschickt, diese zivile Variante mit wenigen Handgriffen um einen Euro höherwertiger verkaufen zu können, und zwar als WRC-Fahrzeug. Lassen wir die gelungene Sportoptik mal beiseite und konzentrieren uns auf Farbgebung und Aufdrucke, die einfach wundervoll und zur Erkundung spannend gelungen sind. Das Fahrzeug ist absolut glaubhaft geworden und stellt somit ein schöner Hingucker in der Vitrine dar. Das Preis-Leistungs-Verhältnis spricht für sich. Die sportlichen WRC Modelle kosten 3 Euro, da sie doch deutlich aufgepeppt worden sind. Interessanter Weise gibt es auch gleich das zweite Modell in Blau dazu. Nicht nur Fordfreunde werden dieses Modell mögen, zumal dieses Modell auch nicht wirklich alt und prinzipiell noch absolut aktuell ist...