Samstag, 22. Juni 2013

Toyota´s Personal Luxury GT Coupé und Auto des Jahres 1981: hier Toyota Soarer 2800 GT von 1981, Tomy, Japan, in drei Versionen...

Drei auf einen Streich oder Trio Infernale, so könnte man das gezeigte Trio hier auch nennen. In Europa war dieses Auto seinerzeit total unbekannt. Die Luxusmodelle mit dem Sechszylindermotor blieben in Japan, waren dort bekannt und heiß begehrt. Selbst Auto des Jahres wurde dieser Toyota Soarer ganze zwei Mal. Grund genug, sich dieses Modell genauer anzuschauen. Und bei dem zweiten zugelegten Modell, entdeckte ich Unterschiede zum ersten Modell. Kurios. Und der dritte im Bunde? Überraschung, auch dieses Modell hat wieder Änderungen im Blech. Japans Modellautoindustrie zeigt der restlichen Welt, wo es lang geht. Modelle mit unterschiedlichen Ausstattungen, Optiken und somit einem mehrfach gezeigten Modellfacelift ist in dieser Form der Modellautogeschichte bestimmt einmalig. Japanische Perfektion als Faszination. Schauen wir uns das Topmodell Toyota Soarer 2800 GT aus den frühen 80er Jahren doch einmal genauer an :

Das Grundmodell ist gleich, aber die Kühler sind unterschiedlich.
Schaut man genau hin, entdeckt man links eine leichte, aber schwarze
Lamellenstruktur, zudem ein Emblem und den Modellnamen. Mittig
sind es ebenfalls waagerechte Lamellen, rechts ein Lochkühler.

Alle drei zeigen die gleichen Kennzeichen, aber die Heckleuchten
sind unterschiedlich. Links liegt noch ein lampenteil hochkant
neben dem Kennzeichen, mittig sind es nur waagerechte Lampenteile,
rechts ein Mischmasch aus beiden in nachlakierter Form. Zudem
bietet das rechte, da aufwendig gestaltete und limitierte Modell
noch zudem Modellname und Motorisierung.



Die Seitenlinie ist fast gleich. Nur das letzte, aufwendiger gestaltete
Modell zeigt Zusätze, die die anderen Modelle nicht haben. Am
Heckseitenfenster findet sich noch eine Art Gardine oder der
Hinweis auf eine spezielle Riffelung á la Mercedes SLC. Die Räder
sind anders gestaltet und die dritte Version hat nur Rammschutzleisten
statt lackierter Planken, wie die beiden oberen Modelle. Auch einen
Blinker findet man nur im dritten Modell.

Von oben sehen Sie fast gleich auf. Das Schiebedach bei dem
braunen linken Modell ist allerdings nur in das Blech geschnitten
und lässt sich nicht öffnen. Das Dach des silbernen Toyotas lässt
sich öffnen, weist aber darunter noch eine Art Trennscheibe zum
Innenraum auf, so dass die Sitze nicht zustauben. Aus diesem
Grund hängt auch der Rückspiegel etwas tiefer als bei den anderem
Modellen. Das rechte Modell öffnet das Schiebedach und gibt direkten
Einblick auf das Interieur. Die aufwendigere Dachkonstruktion ist hier
entfallen.

Spannendes Dreierlei aus Fernost. Jedes Modell ist einzigartig und
zeigt dann doch das Modell Soarer 2800 GT. Die rechte, aufwendiger
gestaltete Version ist in limitierter Form zumindest die letzte bekannte
Version dieses Toyota Modells. Schön sind sie alle, egal welcher
Faceliftstand hier gewünscht wird. Japans Modellbauer haben Mut
bewiesen, Facelifts zu zeigen und das ist fast einzigartig weltweit. Nur
Matchbox betrieb das mit dem BMW Z3 Modell in dieser Form...


Fazit : Als ich den ersten Soarer kaufte, bezahlte ich noch knapp 28 DM für ein damals extrem teures Modellauto, hier im ersten Bild oben rechts mit den braunen Stoßstangen und Goldfelgen. Ohne es zu ahnen, stieg der Wert des Fahrzeuges mittlerweile in Euro auf den gleichen Betrag an, Tendenz steigend. Die anderen beiden Toyota Soarer Modelle kamen erst in den letzten drei Jahren zu mir, per Zufall. Die Faszination japanischer Modellautos schlägt bei mir weiter durch und gerade diese Autos in der Vitrine zu zeigen, die keinem westlichen Standard oder Allerelei entsprechen, machen diese Modelle so interessant. Weil sie halt anders sind und vom prinzip her verfeinert und vervollständigt werden. Das ist definitiv ein Stück Modellautogeschichte. Vom anderen Ende der Welt kamen sie zu mir, um fast täglich angeschaut und bewundert zu werden...

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