Hersteller : Siku
Modell : VW ID. BUZZ
Update: Nein, neues Modell in 2025
Modellnummer : Nr. 1562 CE
Rubrik : Siku Super, Rubrik der PKW´s.
Produktionsort : China
Farben : Hellgrünmetallic
Maßstab : ca. 1/61
zu öffnen : die Heckklappe beim VW ID Buzz
Maße : ca. 7,7 cm x 3,2 cm x 3,1 cm (l/b/h), ohne Anhängerkupplung gemessen
Preis : ca. 6,00 € (Kaufpreis neu in 2025)
Gegen Ende des Jahres 2025 habe ich noch einmal ein Herz für einige wenige Siku Modelle entwickelt, um zu schauen, ob sich zumindest qualitativ etwas bei den Modellen geändert hat, denn tatsächliche Neuerungen oder eine ernsthaft aktualiserte Modellpalette sucht man ja im Vergleich zur Konkurrenz zunehmend vergeblich. Ja, es gibt neue Modellvarianten, aber diese sind zunehmend auf hoffnungslos veralteten Modellen zu finden, wie sich noch in einem der kommenden Beiträge zeigen wird. Beim Durchblättern meines Handkataloges von 2025 entdecke ich "zwei" ganze Neufahrzeuge und eines davon ist der VW ID Buzz. Das ist katastrophal. Selbst meine interne Auswertung meiner Datenbank zeigte bereits im Jahr 2021 die Katastrophe, dass Siku´s Stellenwert immer weiter nach hinten rutscht. Aus den Top 3 ist man schon längst herausgeflogen und Majorette sowie selbst Tomica sind längst im Bestand an der Marke Siku anhand von Stückzahlen vorbeigezogen.
Und somit wechsel ich auch gleich zum Qualitätsthema des Modells, dessen Scheiben und Bodenplatte "schon wieder" oder vielleicht "immer noch" knirschen. Die Bodenplatte ist so schlecht verarbeitet, dass man diese mit dem Fingernagel vom unteren Karosserierand sogar aufhebeln kann. Dabei wird der Eindruck erweckt, dass diese auch ohne dem Wegdrücken im harten Spielalltag aufgrund der fehlenden Dicke oder Dichte nach einer Beschädigung dauerhaft zerbrechen wird. Dazu gibt es optisch eine kleine Delle in den Dachrillen sowie auch ein kleines Lackbläschen auf dem Dach zu finden. Von dem komischen Klackern beim händischen Bewegen der Reifen mag man fast schon nicht einmal mehr sprechen. Von weitem gut und von Nahem schlecht. Qualitätskontrollen scheint es nicht zu geben. Und das bei einem 6-Euro-Produkt! Also ist die in den letzten Jahren beobachtete schlechteste Qualität bei Sikumodellen derzeit wieder absoluter Standard geworden. Eine Katastrophe hoch zwei!!! Zudem kämpft Siku mit einem grandiosen Wertverlust, weil Modellautos von Siku aus Polen oder China die Sammler abgeschreckt haben. Der Qualitätsverlust spielt dabei auch eine entscheidende Rolle. Da ist die typische Verspätung eines neuen Modells bei Siku dabei fast
noch die beste und harmloseste Verfehlung, an welche man sich
zwangsläufig eh schon gewöhnt hatte, denn das Modell war ab Anfang März
für den Handel angekündigt worden... .
Ein weiterer Todesstoß ist die "neue" Verpackung, die sich erst einmal von der Größe und der Gesamtoptik nicht von der vorherigen unterscheidet. Irgendwie nimmt man sie von Weitem auch gar nicht mehr wahr. Und die neue Verpackung war als Revolution von Siku angekündigt worden. Ok, es sind jetzt andere Farben und eine dunkle Reifenspur darauf vorhanden, die von weitem wie Dreck ausschaut. Ist das etwa sexy??? Eyecatcher sehen anders aus und gerade in diesem Blog zeige ich seit Jahren die exorbitanten Veränderungen von Verpackungen bei der Konkurrenz. Bei Siku zieht sich somit die gewisse Hirnlosigkeit der Produktentwicklung gleich durch das ganze Verkaufsprodukt durch. Damit ist die komplette Modellautosparte auf lange Sicht tot und in Summe nicht mehr konkurrenzfähig. Das Ausmaß der Ignoranz in allen Problembereichen bei Siku schlägt sich
nun auch im Abverkauf nieder. Der Preis wird bei dieser Qualität nicht
mehr vom Kunden bezahlt. Und mal ehrlich. Im Vergleich zu Majorette,
Mini GT und auch dem günstigen Hot Wheels Modell fällt dieses ID BUZZ
Modell qualitativ durch, da sich andere solche Fehler heutzutage erst gar
nicht mehr leisten. Auch Kinder sind knallharte Kritiker.
Zu den Details : Flächenscheinwerfer in Fotooptik, Andeutung eines Ziergitters unten in Schwarz, weißes VW
Emblem auf schwarzem Grund mittig auf der Front, silberne Dekorleiste zwischen Scheinwerfer und VW Emblem, Kennzeichenblende vorne in Wagenfarbe (Kennzeichen des Märkischen Kreis, NRW = MK -S 156), untere Schwellerleiste aus matt grauem Plastik, Außenspiegel in Schwarz, Dachantenne in Wagenfarbe, Dachfläche
geriffelt, Heckklappe zum Öffnen, A- / B- & C-Säule in Schwarz, standartisierte Doppelspeichenfelge in Grau (eine von nur zwei bestehenden Sikufelgen) auf gummierten und profilierten Reifen,
eine zum Teil um die
Heckkante herumgezogene Heckleuchte in Rot und Schwarz, fotorealistisch
bedruckte Heckleuchten, VW Emblem in Weiß auf schwarzem Grund sowie darunter der Schriftzug "ID.BUZZ" in Weiß aufgedruckt, rote Positionsleuchten, Heckscheibenwischer, Anhängerkupplung sowie ein schwarzes
Interieur.
Eine der wichtigsten Säulen in der gesamten Welt von Volkswagen ist seit
Jahrzehnten die Nutzfahrzeugsparte und somit die Fahrzeuge, welche zum
Beispiel im Nutzfahrzeugwerk in Hannover gebaut werden. Die Krux des ID
Buzz in der Busversion ist der Preis, der beginnend bei 52tsd Euro anfängt und dafür für
viele Familien schon unerschwinglich wird. Die Leistung beginnt bei etwa 170 PS und
endet bei derzeit 286 PS Leistung. Dazu kommen Höchstgeschwindigekeiten
mit 145 oder 160 Stundenkilometer, was bei längeren Auswärtseinsätzen
dann für die Fahrer eher frustrierend ist, da diese Geschwindigkeiten auch viel
zu gering sind. Die Reichweiten sind von 331 bis 487 Kilometer angegeben
und die Praxis zeigt oft, dass die tatsächliche Reichweite dann bei
einem Drittel weniger liegt. Und damit kommt der ID Buzz nur lokal für
Einsätze in Frage oder für Menschen, die sich den ID Buzz als rollendes
Kunstwerk leisten wollen. Aufgrund der geringen Verkaufszahlen und der geringen Nachfrage könnte dieser E-Bulli bei VW als Flop in die Geschichte eingehen... .
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