Hersteller : Hot Wheels
Modell : BMW 635 CSi "HWS", Typ E24
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2025
Rubrik : Wild Widebody
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2025
Rubrik : Wild Widebody
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Orange mit weißen Aufdrucken
Maßstab: ca. 1/63
zu öffnen : nichts
Maße: ca. 7,7cm x 3,4 cm x 2,1cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,60 € ( Mein Kaufpreis neu in 2025)
Das neue Jahr 2026 ist eingeläutet und fängt erst einmal sanft mit einer zweiten Auflage des 6er BMW´s der Baureihe E24 an. Die Motorsportvariante traf ja insbesondere bei den älteren Sammlern voll in den Geschmacksbereich, so dass zu befürchten ist, dass Kinder kaum Varianten zum Spielen bekommen, wenn der Vater sich das Modell lieber in die Vitrine stellt. Immerhin gehörte der 6er auch zu den erfolgreichen Fahrzeugen des ehemaligen Tourenwagensports aus den 80er Jahren. Wenn ich jetzt mal hoffen dürfte, wäre es schön, wenn dieses Modell so verteilt wird, so wie das bei dem Jaguar XJC der Fall war, wo Hot Wheels das Motorsportmodell nachbaut und Matchbox eine elegante Straßenversion herstellt. Da würde mir jetzt einfallen, dass hier eine 628er CSi Version ohne Spoiler noch am Markt fehlen würde.
Hot Wheels setzt derzeit voll auf die Modelle des Motorsport und den Tourenwagensport der 80er Jahre. Das Coupé kommt in der richtigen
Proportion, in der richtigen Optik, tatsächlich in einer passenden Motorsportversion und ist damit allein auf weiter Flur mit den richtigen Felgen und der sportlichen
Fahrwerksabstimmung, so wie man es sich nur wünsche kann. Für die
Nachbildung des klassischen Motorsport Startbildes oder vielleicht sogar
einer Rennaufstellung aus den frühen 80er Jahren in einem Diorama kann
man ihn ohne Weiteres verwenden. Und mittlerweile hat man ja auch schon einige andere Modelle dafür im Programm, denn den Vorläufer 3.0CSL kann man genauso dazu stellen, wie das Ford Sierra Cosworth Modell oder den erst vor kurzem vorgestellten Jaguar XJC Coupe. Und wenn wir schon gerade bei dem Thema der 80er Jahre sind, dann wäre es ja echt schön gewesen, wenn man nicht nur die Farbe der damaligen Schnitzer BMW´s genommen hätte, sondern auch den originalen Aufdruck. Aber das wäre dann ja auch eine schöne Version eines edlen Sondermodells in einer fünfteiligen Tourenwagen ETCC Motorsportsonderserie....., oder nicht, Hot Wheels??? Und dem M3 E30 passt die Farbe übrigens geschichtlich auch gut.
Zu
den Details : Doppelscheinwerfer samt Blinker und Ziergitter als
Einheit in durchsichtigem Plastik, BMW Niere aus Metall, BMW Emblem auf
der Frontmaske, Stoßstangenchrom als Einsatzbauteil an der Front und
dem Heck, Frontschürze aus dem Motorsport mit Lüftungsgitter,
Außenspiegel nur Fahrerseite, Scheibenwischer in der Einarmversion
mittig auf der Scheibe liegend, fast klares Scheibenglas, Widebody
mit weit ausgestellten Radhäusern, Türgriffe in Silber, Schiebedach,
Rennwagennummer "35", optische Kopie im Sinne der Aufdrucke des Jim Richards Modell "JPS" als
Hot Wheels Modell mit Motorsportaufdrucken und "HWS", farblich optische Kopie des Schnitzer Modells der ETCC 1984 mit Fahrer Hans-Joachim Stuck, V-Speichenfelge mit dünnem Chromrand, Heckleuchten als Einsatz aus
durchsichtigem Plastik, Überrollkäfig samt verchromtes Interieur.
BMW
baute den Sechser BMW als Baureihe E24 von 1976 bis 1989. Es wurden
abgerundet etwas über 86.000 Stück gebaut und die Baureihe war ein
erster, tief sitzender Dorn im Auge von Mercedes, denn BMW baute
seinerzeit immer öfter absolute Gegnerautos, welche sich auf die
Klientel spezialisierte, welche Mercedes nicht bediente : den
sportlichen Fahrer. Das Modell gilt zudem als das am längsten gebaute
Fahrzeug bei BMW. Der BMW 635CSi ist der Typ von Wagen, der auch den
größten Anteil aller 6er bildet. Aus einem 3,5 Liter Reihensechszylinder
schöpfte man zunächst in den frühen Jahren noch 218 PS aus, später
schrumpfte die Leistung aufgrund von Katalysatoren auf etwa 185 PS und
stieg mit der dritten Version wieder auf etwa 220 PS (oder mit der
Schweizer Version) auf 211 PS an. Erstaunlicher Weise fuhr man mit den
frühen JPS Modellen genau in der ersten Version mit 218 PS, denn dieser
Motor ist ein sogenannter Ableger des BMW M1 Motors. Nur aufgrund des
Bodykits und den sportlichen Accessoires wurden die Fahrwerte um mehrere
Sekunden von Null auf Hundert verbessert. Die späteren Versionen hatten
im australischen Motorsport wie die deutschen Fahrzeuge um 300 PS oder
sogar noch etwas mehr und erreichten wie die Modelle der M GmbH rund 250
Stundenkilometer.
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