Dienstag, 10. Januar 2017

Die dritte "Limited Edition" von Majorette ist da...(2) : Chevrolet Camaro, REF 279A, Majorette, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Majorette
Modell : Chevrolet Camaro, 2009 - 2016 gebaut
Update : Ja, neues limitiertes in Modell 2017
Produktionsort : Thailand
Farbe : Schwarz
Maßstab : ca. 1/64
zu öffnen : Türen seitlich
Maße : ca. 7,8 x 3,2 x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 € (Kaufpreis neu in 2017)

In Reihenfolge stelle ich nun weiterhin die Modelle der neuen "Limited Edition" von Majorette vor. Beginnend mit dem Mercedes Benz AMG GT folgt nun ein starker Amerikaner von Majorette mit der Nummer 2 in der Serie, der in einigen Modellfarben und Versionen bereits dem Sammlerpublikum bekannt ist. Hinzu kommt heute eine weitere attraktive Variante als Limited Modell in Schwarz. Der hier gezeigte Chevrolet Camaro, der erst letztes Jahr im Original abgelöst wurde, wird hier in der Version angezeigt, die zwischen 2009 und 2013 gebaut wurde und somit das Vorfaceliftmodell der Baureihe darstellt. Beeindruckend ist die Verarbeitung und die Detaillierung des Modells im Interieur. Allerdings ist auch das Exterieur nicht schlecht geraten und mit schönen originalen Aufdrucken versehen worden. Motorentechnisch kommt das Original mit V6 und V8 Motoren auf den Markt, die im Minimum 305 PS und im Maximum dann bis zu 587 PS haben. Da bebt ja fast schon der Untergrund des Modells im Regal mit...

Da das Fahrzeug auch in der 2-Euro-Klasse angeboten wird, bekommt man schon äußerst viel "Modellauto" für den bezahlten Preis. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis aus betrachtet muss man schon zugeben, dass Majorette mit diesen Modellen etwas mehr als Hot Wheels und Matchbox bietet. Auch Siku lässt man mittlerweile weit hinter sich, in dem man bessere Modelle "zum halben Preis" bietet. Die Limited Modelle liegen mit ihrer Exklusivität mit einem Drittel am Preis unter dem Verkaufspreis der regulären Sikumodelle. Aus der reinen Beobachtung aus, sortieren sich gewisse Modelle in der Wertbeständigkeit zwischen Hot Wheels und Matchbox ein. Majorette zündet mittlerweile ganzjährig ein Neuheitenfeuerwerk, aktualisiert weiterhin seine Modellpalette und regt mit kleinen Variationen an den Modellen die Käufer zum erneuten Kauf der bestehenden Modelle an. Damit ist man dem Branchenprimus in der 2-Euro-Klasse Hot Wheels massiv auf den Versen...   





Montag, 9. Januar 2017

Playing with the Bavarian "Batmobile" of the 70´s... (1) : BMW 3.0 CSL "Race Car", Hot Wheels

Hallo zusammen,

nachdem nun die dritte Version des wunderbar gelungenen BMW mit dem Entwicklungscode E9 von Hot Wheels bei mir in der Sammlung gelandet ist, muss ich zugeben, von diesem herrlichen bayerischen "Trio Infernale" absolut begeistert zu sein. Es holt ein wenig die Benzin getränkte Luft des 40jährigen Jubiliäums der Motorsport GmbH von BMW am Nürburgring vor ein paar Jahren in das Gedächtnis zurück, wo unter anderem der E9 mit anderen BMW Motorsportlegenden über den Ring bretterte... Grund genug diese drei Fahrzeuge schnell mal für ein kleines Fotoschooting herauszuholen, um den Anblick etwas intensiver zu genießen und dem Kind im Manne etwas freien Lauf zu lassen...

Man darf das nicht vergessen, dass es sich hierbei noch pure Motorsportwagen aus dem Tourenwagensport ohne aufwendige Technik handelt. 1972 wurde die BMW Motorsport GmbH gegründet, wo man das Beste der Serientechnik mit dem Motorsport vereinen wollte. 1973 war es dann bei dem Dreiliter Coupés soweit, so dass diese unter anderem mit Ansätzen der Technik des künftigen BMW M1 einsatzfähig waren. Hier machte man dann bei den Rennen keine halben Sachen, so dass man dann aus der Formel 1 und anderen Motorportbereichen dann mit den Werksteams sogar große Namen wie Stuck, Winkelhock und Quester als Fahrer verpflichtete, um mit den E9 an die Spitze zu fahren. Man nehme hierzu die bereits entwickelte Leichtbauvariante für den Straßenverkehr, räume sie komplett aus und setze dann einen bis zu 440 PS starkes Aggregat ein und optimiere noch ein wenig die Aerodynamik. So geschehen ist das als Beispiel bei dem BMW Schnitzer Team im Jahre 1976. Wird so ein Fahrzeug in Betrieb genommen, könnte man bei dem Krach meinen, es gehe die Welt unter. Doch zu dem leichten Vibrieren des Bodens, des erhöhten Herzschlages und den aufgerichteten Haaren am Körper, sind diese lauten Geräusche fast schon eine Synphonie des Hochgenusses... 

Was fehlt hier noch bei diesem Bild? Ich finde, hier fehlt eindeutig noch etwas Farbe. Hot Wheels sollte im Internet nach der realen Optik des Alpinas in Grün suchen, ggf. nach einem orangenen Exemplar als "Jägermeister" BMW oder nach dem Rot/Silbernen Schnitzer Fahrzeug aus den 70er Jahren. Damit würde man dieses Fahrzeugreihe noch krönen und Hot Wheels würde unsterblich werden...

Viel Spaß beim Anschauen des ersten Bildersatzes...








Sonntag, 8. Januar 2017

Die dritte "Limited Edition" von Majorette ist da... : Mercedes Benz AMG GT, REF 232E, Majorette, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Majorette
Modell : Mercedes Benz AMG GT
Update : Ja, neues limitiertes in Modell 2017
Produktionsort : Thailand
Farbe : Chromrot
Maßstab : ca. 1/60
zu öffnen : Türen seitlich
Maße : ca. 7,6 x 3,2 x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 € (Kaufpreis neu in 2017)

Die dritte "Limited Edition" überraschte mich positiv am Wochenende, als ich diese im Handel entdeckt hatte. Diese überaus erfolgreichen Modelle haben Majorette nun veranlasst, ein drittes Mal sechs Fahrzeuge in Limitierung mit gesonderten Lacken auf den Markt zu bringen. Sowohl in zwei 3er-Sets als auch in einzelnen Verpackungen wie die hier gezeigte Version mit Faltblatt, gibt es diese Modelle nun im Handel zu kaufen. 

Gestartet wird mit dem Mercedes Benz AMG GT, welcher schon für Furore bei den Sammlern sorgte. Das ausgesprochen schöne Coupé erscheint nun bereits zum vierten Mal im Handel und stellt einen der wenigen aktuellen Mercedesmodelle dar. Die Chromfarben sind bei Majorette allerdings nicht neu. Wer sich noch erinnern kann der weiß, dass es Ende der 80er und in den frühen 90er Jahren diverse Modelle in diesen Farbtönen lackiert wurden. Allerdings kam das als reguläre Farbe wohl seinerzeit nicht sonderlich gut an. Ich bin sicher, die limitierten Modelle werden gut ankommen. Neben dem Chromlack zeigt sich der Mercedes mit den üblichen Aufdrucken an Front und Heck. Zudem reicht man dem Modell noch geschwärzte Felgen, um es sportlicher erscheinen zu lassen.

Der Super-Mercedes ist heute schon ein Klassiker und wurde als Geheimwaffe gegen den Porsche 911er ins Rennen geschickt. Die technischen Daten klingen verlockend. V8 Motor, vier Liter Hubraum, 510 PS. Mit Hinterradantrieb ist eine Höchstgeschwindigkeit von 310 Km/h erreichbar und lässt das Modell in die Kategorie der Supersportwagen aufsteigen. Den muss man haben...








Samstag, 7. Januar 2017

Let the good Times roll...(6) : Talbot Lago T150C SS, 1938, Hot Wheels, Modelljahrgang 1988

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Talbot Lago T150C SS, hier 1938 gebaut  
Update : Ja, erstes Update der Farbe in 1988
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Weiß
Maßstab: 1/64
zu öffnen: nichts
Maße : ca. 8,3cm x 3,1 cm x 2,4cm (l/b/h)
Preis : ca. 2,00 DM ( Mein Kaufpreis damals neu )

Wir können heute froh sein, dass Hot Wheels so ein Modell einmal nachgebaut hat, denn das Original ist so selten und mit mehreren Millionen Dollar an Fahrzeugwert so teuer, dass das Original nie für den Normalbürger erschwinglich gewesen wäre, zudem nie jeder eines hätte überhaupt haben können, wenn er denn gewollt hätte. Die Stückzahlen geben es einfach nicht her, denn das Fahrzeug ist hoch exklusiv. Der Talbot Lago von Hot Wheels wurde über knapp 20 Jahren in rund 16 Fassungen gebaut, so dass man zumindest einen der berühmtesten Oldtimer dieser Welt im Schrank stehen haben sollte, wobei die frühen Fassungen wie diese, qualitativ auch einfach hochwertiger sind. Zudem ist das Modell seinerzeit schon extrem stabil gebaut worden, mit einer Bodenplatte aus Metall ausgestattet wurde und somit die knapp drei Jahrzehnte makellos überstehen konnte, wie man den Bildern entnehmen kann.

Leistungstechnisch hatte der Talbo Lago seinerzeit schon einiges in Reserve, was andere nicht hatten. In dem hier gezeigten Typ T150C SS steckt ein 4-Liter Sechszylinder mit bis zu 200 PS Leistung. Das sorgte prinzipiell erst einmal für überragende Fahrwerte, doch die Reifentechnologie der 30er Jahre war noch nicht so gut, dass sie die geballte Kraft auch sicher genug auf die Straße bringen konnte. Das mag zudem noch dadurch verstärkt worden sein, dass es in den 30er Jahren kaum Straßen gab, wo man diese Fahrleistungen hätte auch ernsthaft ausfahren können. Die Haltbarkeit des Sechszylinders bei Rennwageneinsätzen wurde seinerzeit, wie der Konstrukteur Antonio Lago selber, hoch gelobt. Vom Design her muss man die Stromlinienform und die unglaubliche Aerodynamik des Fahrzeuges hervorheben, welche sich an dem Flugzeugbau orientierte. Die Karosseriebauer Figoni & Falaschi gaben der Karosse den Beinamen "Teardrop Coupé", unter dem es auch berühmt geworden ist. Und das ist nun knapp 79 Jahre her...   




Freitag, 6. Januar 2017

"M" wie Meisterstück... : BMW M4 Coupé, Typ F82, Hot Wheels, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : BMW M4 Coupé, 2014
Update : Ja, fünfte Modellfarbe in 2017
Produktionsort : Malaysia
Farbe :   Blaumetallic
Maßstab: 1/64
zu öffnen  : nichts  
Maße : ca. 7,3cm x 3,0 cm x 2,1cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Mein Kaufpreis neu 2017)

Der BMW 4er von Hot Wheels gehört zu den aktuellsten und gefragtesten Modellen derzeitig in diesem Maßstab. Grund genug für Hot Wheels, das Stück der Begierde noch ein fünftes Mal aufzulegen, um den Sammlern und den BMW Freunden etwas Futter zu geben. Dieses Mal wurde das Modell in Blaumetallic lackiert und erhält in der fünften Fassung zum dritten Mal eine neue Felge. Diese U-Speichenfelge passt bestens zu der sportlichen Erscheinung des Modells und passt ebenso bestens zu einem BMW. Dadurch, dass das Dach bei diesem Modell erstmals durchsichtig gestaltet ist, erhält der Betrachter erstmalig auch einen schönen Blick in den Innenraum. Dafür, dass wir uns mit diesem Modell in der Bis-2-Euro-Klasse preislich befinden, hat man doch erstaunlich viel Herzblut in die Gestaltung des Interieur gesteckt. Beim Cockpit fallen sofort das Navigationsdisplay und das Head-Up Display des BMW´s auf. Ebenso entdeckt das Auge die gut konturierten Sitzschalen.

BMW wagte den Schritt und teilte mit dem Erscheinen der neuen Dreier Generation die 3er Reihe in Limousine, GT und Touring sowie als 4er mit Coupé, Cabrio und Gran Coupé auf. Mit dem BMW M4 Coupé hat man einen der automobilen Leckerbissen und eines der aktuellsten BMW Produkte überhaupt im Programm. Die Achtzylinderthematik ist endlich vom Tisch, denn wie im aktuellen Modell verbaut passt einfach ein Sechszylinder viel besser in das Coupé. Und hierbei handelt es sich um keinen simplen Motor sondern um einen Bi-Turbo Reihensechszylinder mit 431PS. Eine stärkere Variante mit 500 PS gibt es auch und heisst dann GTS. Der neue BMW M4 ist der Maßstab für Breite, Bulligkeit und Muskelspiel bei einem Sportwagen. Das Design des 4ers bleibt wie es ist. Sexy. Und das Modell passt bestens auch zu Hot Wheels...

Ein Wehmutstropfen bleibt bei diesem Modell von Hot Wheels. Meinen Beobachtungen nach, scheint nur ein Modell pro Karton für jeden Laden dabei zu sein. Das heisst für deutsche Sammler, dass man nach dem BMW in dieser Fassung wirklich suchen muss...




Donnerstag, 5. Januar 2017

Japans Streifenwagen aus den späten 70er Jahren.. : Nissan Skyline 2000 GT "Police, Typen C210/C211, Tomy, Modelljahrgang 2016

Hersteller : Tomy
Modell : Nissan Skyline 2000 GT "Police, Typen C210 1977 und C211 1979
Update : Nein, hier eigenständige Modelle zu zeitgleich gebauten PKW Modellen
Produktionsort : China
Farbe :Weiß / Schwarz
Maßstab : ca. 1:64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,2 x 2,6 x 2,4 cm (l/b/h) ; der Typ C211 ist 1mm länger
Preis : ca. je 25,00 € (mein Kaufpreis neu in 2016)

Diese beiden Modelle stehen zur Zeit noch nicht an ihrem festen Stellplatz. Aufgrund dessen habe ich die beiden faszinierenden Fahrzeuge der späten 70er Jahre aus Japan zu einem Fotoshooting hervorgeholt, um mal wieder auch das für mich neu erlernte Wissen über Japans Automobile weiter mit Vergnügen Kund zu tun. Der Nissan Skyline ist für Tomica mittlerweile ein Verkaufsgarant geworden. Schaut man sich die gesamte Zeitskala des Skylines an, so ist es schon bewundernswert und erschreckend zugleich, dass Tomica hier alle Lücken schließen will. Bis auf den Typ C110, den Hot Wheels überaus erfolgreich bereits vermarktet hatte, sollte fast schon zumindest bzgl. der Limousinen bei Tomy alles gemäß der realen Modelle produziert worden sein. So könnte man fast schon rund 60 Jahre von Nissans Kernautomobilgeschichte nebeneinander stellen und die Jahrzehnte vom Design her studieren. Coupés und Kombis werden vermutlich noch gemäß den diversen Modellen nachgereicht, so dass uns Sammlern noch etwas bevorstehen wird...

Unten sehen wir ein Modell allerdings aus zwei Epochen. Die Doppelscheinwerfervariante stammt aus dem Jahre 1977 und ist der Typ C210. Die linke Variante mit den Kastenscheinwerfern ist der Typ C211 ab 1979 und läutet somit die stilistisch simplere und nüchterne Designlinie der 80er Jahre ein. Das ist wichtig zu bemerken, denn ab da sanken auch rapide die Verkaufszahlen des Originals. Überaus markant sind die Doppelrundheckleuchten bei beiden Modellen und sind stilistisch bis heute ein Bestandteil dieser Sparte bei Nissan, auch beim aktuellen GT-R. Ein weiteres, sehr gelungenes Detail sind die "Teufelsohren" bei dem Typ C211. So nannte man zumindest bei Mercedes seinerzeit die an den Rändern hochgezogenen Kopfstützen. Tomy bzw. Tomica ist für solche Details mittlerweile bekannt und auch zu Recht aufgrund solcher Feinheiten der Marktführer. Sie zeigen im Maßstab 1/64 das absolut Machbare. Armaturenbrett, Sitzpolstermuster, Türverkleidungen und selbst das Soundsystem auf der Hutablage wird hier bei beiden Modellen so gezeigt, wie es in den 70ern war. So relativieren sich ganz schnell die 25 Euro für das Modell von der anderen Seite der Welt ganz schnell, denn die Modelle sind perfekte Nachbauten und schlichtweg kleine Kunstwerke. Kaum zu glauben, dass mit solchen Modellen ernsthaft auch gespielt wird...

Achja, unter der Motorhaube der Skylines befinden sich zumindest nach Typschild Reihensechszylinder mit 130 PS. Ich bin sicher, die Polizeiwagen wurden seinerzeit noch etwas getunt, denn das erscheint mir ja fast schon ein wenig zu gering für Verfolgungsjagden...








Mittwoch, 4. Januar 2017

Ein simples Auto ohne Fehl und Tadel... : Nissan Bluebird Wagon "UCC Coffee", Typ U11, Modelljahrgang um 1983

Hersteller : Tomy
Modell : Nissan Bluebird Wagon "UCC Coffee", Typ U11, 1983 bis 1985
Update : Nein, hier voraussichtlich neues Modell um 1983 herum
Produktionsort : Japan
Farbe : Rot
Maßstab : ca. 1:60
zu öffnen : Heckklappe
Maße : ca. 7,3 x 2,7 x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 8,00 € (mein Kaufpreis gebraucht in 2016)

Mit diesem doch recht simpel erscheinenden Nissan Bluebird Wagon ist mir noch im letzten Jahr ein echtes Schnäppchen in mein Sammlungsnetz gegangen. Vor zwei oder drei Jahren habe ich einmal in einem doch recht heftigen Bieterkampf bei weit über 30 Euro gegen einen Mitbieter verloren, der sich dann genau diesen Kombi geschnappt hatte. Das über 30 Jahre alte Fahrzeug ist halt sehr schwer zu bekommen und in diesem Fall habe ich es echt günstig erhalten, denn bis auf ganz winzige Lackmacken ist das Fahrzeug in "mint condition". Das Fahrzeug gehört zu den regulären Modellen von Tomica. Zugegeben, der Nissan Bluebird reisst den typischen Deutschen nicht gerade vom Hocker, denn er ist absoluter unaufregender Durchschnitt als Fahrzeug. Aber wahrscheinlich liegt genau hier das Potential, denn "durchschnittliche" Japaner in diesem Segment sind seit Jahren die gefragtesten Modelle. Und vielleicht liegt genau auch darin der Reiz, wenn man mal eine Parkplatzsituation nachstellen möchte, dass auch ein simpler Bluebird Wagon neben einem Porsche, einem Benz oder ähnlichem steht, so wie es auch im normalen Straßenbild geschehen könnte.

Der Nissan Bluebird Wagon wurde in dieser Optik zwischen 1983 und 1985 gebaut. Der Typ U11 hat für deutsche Verhältnisse wenig Spektakuläres zu bieten. Es gab nur Vierzylindermotoren und alle bis zur 2 Liter Klasse. Auch die Beschleunigungswerte mit bis zu 180 km/h Höchstgeschwindigkeit sind so herrlich normal wie das Leistungsangebot von 90 bis 135 PS. Es gab sogar einen Diesel, der allerdings mit rund 58PS Leistung fast schon ein Hindernis auf der Autobahn darstellte. Ich denke, dass solche Fahrzeuge in der Regel von Lehrern oder von Geschäftsleuten gekauft wurden, die dann den Nissan als Lastesel benutzten. Ein zweites Leben gab es dann für diese Fahrzeuge mit der Verschiffung nach Afrika, wo der deutsche TÜV die Fahrzeuge aufgrund von Rost nicht mehr stillegen konnten. Die Technik war solide, eben weil dort nichts Sensationelles zu finden war.  Wahrscheinlich findet man heute solche Fahrzeuge immer noch in Afrika.

Bei dem hier gezeigten Fahrzeug findet sich noch der Werbeaufdruck der UCC ( Ueshima Coffee Co. Ltd.) auf den jeweiligen Seiten. Hierbei handelt es sich um einen großen Kaffee und Tee Anbieter Japans. Es ist allerdings nicht ganz überliefert, ob das Modell nun ein reines Werbemodell ist, oder ob der UCC Aufdruck auf dem Serienmodell von Anfang an darauf zu sehen war. Ich tippe zumindest auf Letzteres.   




Dienstag, 3. Januar 2017

Die Rückkehr einer deutschen Motorsportlegende... (3) : BMW 3.0CSL "Race Car", Hot Wheels, Modelljahr 2016

Hersteller : Hot Wheels
Modell : BMW 3.0 CSL Race Car "Castrol"
Update : Ja, dritte Farbfassung 2016
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Schwarz
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3 cm x 3,1 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2016 )
 
Nun ist es endlich soweit, nur einen Monat nach der zweiten Variante zeige ich hier die dritte Version des BMW 3.0 CSL Race Cars von Hot Wheels. So wie die BMW´s derzeitig die Fabriken von Hot Wheels aus Malaysia im Takt verlassen, können wir Sammler nur hoffen, dass Hot Wheels weitere BMW´s aufgrund der weltweiten riesigen Erfolge nachbauen wird und auch darf. Wenn ich es mir noch wünschen dürfte, wären die Baureihen E21 mit einem leicht getunten 323i oder auch die Baureihen E12 und E28, wo es seinerzeit ähnliche Rennwagenmodelle gab, sehr willkommen. Hot Wheels könnte mit einer BMW 5er E28 M5 Version punkten, die es in diesem Maßstab noch nicht gab. Ein Renn- und Tourenwagenmodell steht davon in München bei BMW in dessen Archiven, welches wie dieses E9 Coupé herrlich zu der Modellpalette passen könnte. Oder warum nicht einmal eine scharfe Alpinaversion des aktuellen 7ers nachbauen? Hot Wheels, bitte überlegen!  

Über die deutsche Rennsportlegende "3.0 CSl Race Car" aus den 70er Jahren habe ich ja schon einiges geschrieben, so dass ich diesen Teil hier auslassen werde (kann man in den bisherigen beiden Veröffentlichungen nachlesen). Sehr schön wäre es, wenn Hot Wheels nun nach zwei schwarzen Modellautos als Variationen des Rennwagens von BMW offen für eine geschichtlich korrekte orangene Farbe für den "Jägermeister-BMW" und eine grüne Variante von Alpina offen wäre. Hot Wheels : Bitte bauen!!!Doch nun folgen erst einmal die Bilder der aktuellen "Castrol" Version des Dreiliter Coupés von BMW...




Montag, 2. Januar 2017

Let the good Times roll...(5) : Bugatti Type 50T, Hot Wheels, Modelljahrgang 1986

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Bugatti Type 50T, hier zwischen 1931 und 1933 gebaut  
Update : Ja, viertes Modell in 1986
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Gelb / Rot
Maßstab: 1/64
zu öffnen: nichts
Maße : ca. 8,2cm x 3,0 cm x 2,6cm (l/b/h)
Preis : ca. 2,00 DM ( Mein Kaufpreis damals neu )

Dieses Modellauto wird bei Hot Wheels als 1937er Bugatti geführt, wobei das Baudatum sich tatsächlich auf die Jahre 1931 bis 1933 festlegen lässt. Der Typ 50T (T steht für Touring) wurde mit beeindruckender technischer Leistung ausgestattet, denn aus seinem 5-Liter Achtzylinder Motor schöpfte er eine Höchstgeschwindigkeit von rund 200 Km/h heraus. Das ursprüngliche Fahrzeug war ein Sportwagen, mit denen Automobilrennen gefahren wurden, wovon dann letztendlich auch nur 65 Stück gebaut wurden. Um auch ein klein wenig den kommerziellen Rahm abzuschöpfen, entwickelte Bugatti daraus das hier gezeigte Straßenfahrzeug, welches den Zusatz "Type 50B" erhalten hat. Die 1937er Modelle, auf die sich Hot Wheels bezieht, sind dann wieder Rennwagen mit einer anderen Optik und dem Zusatz "Type 50B" geworden. Es ist leider nicht überliefert, ob in den 65 gebauten Stück dann auch die Typen "T" und "B" sich darunter befinden, so dass man die genaue Stückzahl des Typ 50T esrt einmal nicht genau benennen kann.

Schaut man sich dieses Modell an, so steckte in den frühen 80er Jahren schon sehr viel Liebe in diesem Modell. Die Zweifarbigkeit ist schon sehr aufwendig gewesen, ebenso die Herstellung der Weißwandreifen, die dieses Modell in der 86er Fassung montiert bekommen hatte. Auffällig ist das Fahrzeuggewicht, denn die Bodenplatte aus Metall kommt einem schon sehr schwer vor. Der Chromkühler mit den beiden Leuchten ist ebenfalls schon recht aufwendig gestaltet. Am Heck wurden zudem zwei Ersatzreifen montiert. Das farbenfrohe Modell ist eine schöne Erinnerung an die Fahrzeuge von Bugatti aus den 30er Jahren und sie zeigen auf, dass Automobile einst nur wenigen Menschen vorbehalten waren... 





Sonntag, 1. Januar 2017

Let the good Times roll...(4) : Cadillac Series 90 V16 Landaulet, 1935, Hot Wheels, Modelljahrgang 1983

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Cadillac Series 90 V16 Landaulet, hier zwischen 1935 und 1940 gebaut  
Update : Ja, zweites Modell in 1983
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Burgundrot
Maßstab: 1/64
zu öffnen: nichts
Maße : ca. 8,0cm x 2,8 cm x 2,4cm (l/b/h)
Preis : ca. 2,50 € ( Mein Kaufpreis gebraucht in 2016 )

1935 wurde bei Cadillac die Serie 90 eingeführt. Das waren in der Regel Fahrzeuge, die ausdrücklich aufgrund ihrer Exklusivität und der zusätzlichen Ausbauoptionen auf Bestellung produziert wurden. Grundlage der Motorisierung war ein 7,4 Liter starker V16 Motor mit 185 PS. Nicht viele Fahrzeuge auf dieser Welt konnten das leisten, womit der dieser Cadillac zu den Leistungsstärksten seiner Zeit gehört haben muss. Dieser hier gezeigte Wagen hier wurde speziell als Landaulet produziert. Das bedeutet in erster Linie eine abgeschlossene Fondkabine, wo die Passagiere fast ohne Einblicke von außen bequem im Heck sitzen konnten. Meist waren solche Fahrzeuge mit Fondheizung, Fondbeleuchtung und Einbauten wie einer kleinen Minibar oder tatsächlich schon einer Art Sprechgerät mit Empfänger zum Chauffeur ausgestattet. Wem das seinerzeit zu teuer war konnte mit Sicherheit der Einfachheit halber auch die Trennscheibe zum Kommunizieren mit dem Fahrer öffnen. Aber das war nur eine Variante des Ausbaus, denn es gab auch komplett geschlossene Fahrzeuge oder auch Zweitürer mit dem 16 Zylinder Motor. Mit Sicherheit gab es wenige private Menschen, die so ein Fahrzeug geordert haben, denn der Wagen war so teuer, dass er eher für hohe Staatsbedienstete gebaut wurde. Von der Serie 90 sind nach Angaben im Internet innerhalb fünf Jahre dann rund 616 Fahrzeuge gebaut worden, was ihn dann fast so exklusiv wie ein Rolls Royce gemacht hat...

Dieses Fahrzeug ist schon ein außergewöhnlicher Hot Wheels. Über 30 Jahre lang war er im Programm, so dass etwa 26 Varianten entstanden sind. Die unten gezeigte Variante ist die Nummer 2 für den Modelljahrgang 1983. Da keine genauen Stückzahlen bekannt sind, weiß man auch heute nicht wirklich genau, wieviele von den "alten" Hot Wheels bis heute in diesem Zustand überlebt haben. Da Hot Wheels in diesem Segment aber in der Regel noch meist unterbewertet sind, kann man sich diesen Burgundroten Cadillac in einem Preissegment von rund 5 bis 8 Euro vorstellen. Auf jeden Fall bereichert er eine Sammlung für die Fahrzeuge, die es vor 1945 weltweit gegeben hat...