Montag, 13. Juli 2015

Die Wiederbelebung der berühmten DB Modelle bei Aston Martin : Aston Martin DB7, Schuco, Modelljahrgang 2010

Hersteller : Schuco
Modell : Aston Martin DB7, reale Bauzeit 1994-2003
Update : nein, neues Modell
Farbe : Hellgrünmetallic
Maßstab : ca. 1:72
Maße : nicht angegeben
Preis : ca. 3,00 € (Neupreis in 2010)

Ausstattung / Extras : Flächenscheinwerfer vorne in durchsichtigem Plastik, Kühlergrill oval in Grau, Aston Martin Emblem ist auf der Motorhaube zu sehen, schwarzer Lüftungseinlass in der Front, Nebelscheinwerfer in Silber, Scheibenwischer, Außenspiegel, keine B-Säule, Aston Martin Emblem auf der Heckklappe aufgedruckt, schwarzes Interieur, originale Aston Martin Speichenfelge mit Gummirädern, schöne Detailierung der Karosse, Heckleuchten in diversen Farben aufgedruckt, schön detailliertes Interieur, Kennzeichen an Heck mit "N3 AML" bedruckt, je Seite ein silbernes Auspuffrohr, silberne Leiste auf dem Heckdeckel.

Fazit: Der Aston Martin DB7 war seinerzeit unter der Regie von Ford entstanden, als Aston Martin Teil der Premier Automotive Group neben Volvo, Land Rover und Jaguar im Ford Konzern war. Im Jahre 2007 war dann Aston Martin nach dem Verkauf an ein Konsortium britischer Rennsportunternehmen wieder eigenständig. Das DB7 Modell wurde 1994 zum ersten Mal nach 20 Jahren wieder mit einem Sechszylinder Motor ausgestattet und brach damit seinerzeit alle bisherigen Verkaufsrekorde bei Aston Martin. Das edle Sportcoupé bekam zum Schluss sogar einen 6 Liter V12 Motor verpflanzt. Insgesamt sind etwa 7000 Stück von dem "heutigen Youngtimer" gebaut worden. Die Formensprache mit den ausladenden Scheinwerfern vorne und den etwas schlitzhaftig wirkenden Rückleuchten polarisiert absolut. Vom Design her war das wirklich ein großer Wurf.

Das Modell kostete seinerzeit um 3 Euro und ist heute gerade für Fans der Marke noch unter 10 Euro zu bekommen. Einzigst günstiger geht es nur, wenn man den DB7 von Matchbox kauft. Diese Idee wird man aber schnell wieder verwerfen, denn das Matchboxmodell entstand in der schlimmen Ära und stellt keinerlei Konkurrenz für das schöne Modell von Schuco dar.




Eine große US-Limousine und beliebtes Behördenfahrzeug : Chevrolet Caprice Classic, Facelift, Hongwell, Modelljahrgang vor 1999

Hersteller : Hongwell
Modell : Chevrolet Caprice Classic, Typ 1B, reale Bauzeit 1993-1996 als Faceliftmodell
Update : nein, neues Modell ( es gab noch Behördenmodelle)
Farbe : Rot
Maßstab : ca. 1:72
Maße : nicht angegeben
Preis : ca. 3,00 € (Neupreis vor 1999)

Ausstattung / Extras : Flächenscheinwerfer vorne in Silber mit orangefarbenen Blinkern, Kühler in Schwarz,  Scheibenwischer, Außenspiegel, graues Interieur, originale Radabdeckung in Chromoptik mit Gummirädern, schöne Detailierung der Karosse, Heckleuchten in Orange, schön detailliertes Interieur.

Fazit: Das hier gezeigte Modell ist eines der Chevrolet Caprice Modelle, die die 90er Jahre bei Chevrolet prägten. Im Herbst 1991 wurde nach 15 Jahren endlich wieder ein neuer Caprice vorgestellt, allerdings hatte das neue Modell einen (Designer-)Haken. Während das volumige und etwas spacige Design noch bei der Kundschaft relativ gut ankamen, versetzte man dem Caprice im Volksmund dennoch einen Spitznamen, den die Chevrolet Konstrukteure garantiert nicht hören wollten. Aufgrund der am hinteren Radlauf verdeckten Räder wurde das Design mit einem übergewichtigen Wal verglichen, so dass beim Faceliftmodell das Radhaus komplett ausgeschnitten wurde (so wie hier sichtbar). Denn das Vorfaceliftmodell hatte eine durchgezogene Rammschutzleiste bis hinten, was dem Modell auch nicht wirklich stand.

Hongwell baute das Fahrzeug in einer ordentlichen Qualität und Anmutung nach. Eine direkte Konkurrenz gab es seinerzeit nur von Johnny Lightning, die den Caprice noch besser darstellen konnte und optisch ein wenig aufpeppte. Das hier gezeigte Modell ist weniger bekannt und daher sollte es schon heute mit rund 3 Euro zu kaufen sein. Behördenausführungen gab es auch, zumindest in Deutschland gab es ein Modell der Straßenwacht.



Ein großer Schwede als Werbemodell eines deutschen Telekommunikationsriesen : Volvo 850, Hongwell, Modelljahrgang vor 1999

Hersteller : Hongwell
Modell : Volvo 850, reale Bauzeit 1991-1996
Update : Ja, neues Modell als Werbemodell T-Online
Farbe : Weiß
Maßstab : ca. 1:72
Maße : nicht angegeben
Preis : ca. 3,00 DM (Kaufpreis gebraucht in 1999)

Ausstattung / Extras : Flächenscheinwerfer vorne in Silber mit orangefarbenen Blinkern, Kühler in Schwarz, Werbeaufdruck "T-Online" seitlich und auf der Motorhaube, Scheibenwischer, Außenspiegel, geschwärzte B-Säulen und seitliche Fensterrahmen, graues Interieur, originale VolvoFelge mit Gummirädern, schöne Detailierung der Karosse, Heckleuchten in Rot, schwarze Kennzeichenblende, schön detailliertes Interieur, schwarzes Auspuffrohr.

Fazit: Da wird einem fast schon schwindelig, wenn man überlegt, dass dieses Modellauto auch schon wieder mehr als 16 Jahre in dem eigenen Besitz ist und das reale Modell fast schon 25 Jahre auf dem Buckel hat. Die Zeit vergeht schnell. Dennoch kauft man einen Volvo auch gerne als Werbemodell oder als normales Modell, um seinen eigenen Volvoanteil mal wieder etwas zu stärken. Und das ist bitter nötig, denn im Vergleich zum gesamtdeutschen Automobilmarkt hat sich mein Bestand an Volvo in meiner Sammlung ähnlich entwickelt und weist einen Marktanteil von deutlich unter einem Prozent aus. Prinzipiell gesehen sind Volvo´s dann auch Exoten in meiner Sammlung.

Das 850er Modell war seinerzeit sehr erfolgreich. Selbst im Tourenwagensport fuhr man Anfang der 90er Jahre in Großbritannien mit diesen Kombis z.B. in Silverstone um die Krone der Tourenwagen. In der normalen Serie wartete man mit quer eingebauten Fünfzylindermotoren und einem verbesserten Seitenaufprallschutz auf. Rund 715.000 Stück des Typs 850 gab es als Limousine und Kombimodell und sie traten erfolgreich gegen die deutsche Mittel- und Oberklasse an. Das hier gezeigte Modell ist ein Werbemodell des Telekommunikationsriesen der Deutschen Telekom und wirbt damit Ende der 90er Jahre für die Internetsparte. Sollte sich so ein Modell heute überhaupt finden lassen, wird es schwer werden zu sagen, welcher Preis in Ordnung ist. Mit ein wenig Glück findet man ein Modell unter 5 Euro. Selten sind sie schon geworden, die Volvos....  



Montag, 6. Juli 2015

Der polarisierendste BMW aller Zeiten (2) : BMW 745i, Typ E65, NonName Hersteller, Modelljahrgang 2003

Hersteller :NoName
Modell : BMW 745i, Typ E65, zwischen 2001 und 2008 bei BMW gebaut
Update : nein, neues Modell (parallel gab es das Modell in Weiß)
Farbe : Rotmetallic
Maßstab : ca. 1:72
Maße : nicht angegeben
Preis : ca. 2,00 € (Neupreis in 2003)

Ausstattung / Extras : Doppelrundscheinwerfer vorne in durchsichtigem Plastik, BMW Niere in Schwarz mit Silberrand, BMW Emblem ist auf der Motorhaube zu sehen, schwarze Lüftungseinlässe in der Front, Scheibenwischer, Außenspiegel, geschwärzte B-Säule, BMW Emblem auf der Heckklappe aufgedruckt, offene Seitenfenster, graues Interieur, originale BMW Felge mit Gummirädern (ich schwanke bei der Optik zwischen Styling 93 für den 7er und dem Styling 270, welches eigentlich eine 1er Felge ist), schöne Detailierung der Karosse, Heckleuchten in Rot aufgedruckt ,schön detailliertes Interieur, Kennzeichen mit der Modellbezeichnung "745i" bedruckt, Chromleiste am Heck.

Fazit: Auch dieser 7er ist bereits 12 Jahre alt und reift fast schon auf ähnliche Weise zum Klassiker, wie ein alter Scotch. So ganz mag man der Darstellung des 745i Modells nicht so glauben schenken. Denn es fehlt einfach ein wenig der Pfiff dazu, die ein höher positioniertes Modell ausstrahlt. Ein 745i ohne Schiebedach und ordentliche Felgen? Schwer vorstellbar. Für mich sieht das eher nach einem nacktem 730d als Einstiegsmodell aus, als nach einem 745i, aber Meinungen können ja unterschiedlich sein. Dennoch ist das Modell schön gelungen, weicht allerdings etwas von der Optik zu dem Modell von Hongwell ab. Zur Geschichte dieses 7ers habe ich in einem anderen Eintrag schon etwas zu geschrieben und verzichte somit hier darauf (siehe hierzu : Der polarisierendste BMW aller Zeiten : BMW 760Li, Typ E65, Hongwell, Modelljahrgang 2006).

Witziger Weise kam dieses Modell hier früher zu mir, und das sogar zu einem geringeren Preis. 2 Euro sind ein Schnäppchenkurs für so ein Modell der bayerischen Luxusklasse. Somit hatte ich mir seinerzeit auch gleich das weiße Modell, welches ebenfalls verfügbar war, gleich mit gekauft. Vor kurzem habe noch ein graues Pendent entdeckt, welches aber schon bei 10 Euro zzgl. Versandkosten lag, was diesen 7er dann schon in andere Preissphären hebt. Und da muss jeder entscheiden, ob er das dann bezahlen will oder nicht. Als somit letzter dargestellter 7er in diesem Maßstab könnte er es aber dennoch Wert sein...



Einder der letzten echten Wikinger : Saab 9-5, Typ YS3E, Hongwell, Modelljahrgang voraussichtlich 1999

Hersteller : Hongwell
Modell : Saab 9-5, Typ YS3E, reale Bauzeit 1997-2010
Update : nein, neues Modell ( es gab das Modell parallel in Grünmetallic)
Farbe : Silbermetallic
Maßstab : ca. 1:72
Maße : nicht angegeben
Preis : ca. 4,00 € (Neupreis in 1999)

Ausstattung / Extras : Flächenscheinwerfer vorne in durchsichtigem Plastik, Saab Kühler in Schwarz mit Silberrand, Saab Emblem ist auf der Motorhaube zu sehen, schwarze Lüftungseinlässe in der Front, Nebelscheinwerfer in Silber, Scheibenwischer, Außenspiegel, geschwärzte B-Säule, schwarze Rammschutzleiste seitlich, Saab Emblem und Modellbezeichnung auf der Heckklappe aufgedruckt, offene Seitenfenster, graues Interieur, originale Saab Felge mit Gummirädern, schöne Detailierung der Karosse, Heckleuchten in durchsichtigem Plastik in Rot und Silber, schwarzes Auspuffrohr ,schön detailliertes Interieur, Kennzeichen an Front und Heck mit "S VL 1350" bedruckt, dritte Bremsleuchte in Rot, schwarze Türgriffe.

Fazit: Vor fünf Jahren lief der letzte Saab 9-5 der ersten Generation in Schweden vom Band. Und damit verbunden endete ein Dauerläufer von Saab, denn dieses Modell wurde fast zwei Modellgenerationen und 13 Jahre lang gebaut. Sein Nachfolger konnte nicht wirklich ein schweres Erbe antreten, denn um die Firma Saab war es in 2010/2011 schon so schlecht bestellt, dass vom Nachfolger nur wenige Modelle bis zum finalen Ende und der Insolvenz gebaut wurden. Wer einmal in diesem Modell Platz nehmen konnte, wird sich an die GM Gleichteilepolitik erinnern, denn gewisse Ausstattungsmerkmale hatte zum Beispiel auch der Opel Omega mit an Bord. Dennoch schreckte das Individualisten nie ab, einen Saab 9-5 zu kaufen und damit tatsächlich auch glücklich zu werden. Individuelles Fahren war hier Tagesordnung. In der Neuzeit hatte Saab einfach keinen Platz mehr in der Gesellschaft, so dass die Produktion eingestellt wurde und die Firma meines Wissens heute anteilsmäßig nach China verkauft wurde. In der Vergangenheit kauften Künstler, Professoren und Architekten gerne dieses Modell.

Hongwell baute sehr früh das Modell nach und förderte damit die Verbreitung des Nachfolgemodells des Saab 9000. Da der Nachfolger deutlich eleganter und runder wirkte, konnte er sich auch optisch deutlich länger als manche Modelle der Konkurrenz im Programm halten. Gut, Saab hatte selber auch keine Alternativen, wenn für Neuentwicklungen kein Geld vorhanden war. Das Modell an sich ist hochwertig verarbeitet, optisch anspruchsvoll nachgebildet und macht sich einfach auch hervorragend im Schrank. Schwedenfreunde bekommen beim Anblickj des Modells eine Träne im Auge, können aber je nach Angebot so einen Saab mit bis zu 10 Euro Einsatz heute für das eigene Wohlergehen erwerben. 



Das bayerische Erfolgsduo : BMW 325i Limousine und 325tds Touring, E36, Herpa (NoName) und Schuco, Modelle der 90er Jahre

Hersteller :  Herpa (NoName) Limousine / Schuco Touring
Modell : BMW 325i, Limousine und BMW 325tds Touring, Typ E36
Update : nein, voraussichtlich neues Modell parallel zu anderen Derivaten
Farbe : Gelb / Gelb
Maßstab : ca. 1/66
Maße : ca. 6,8 cm x 2,5 cm x 2,4cm (l/b/h) / nicht bekannt
Preis : ca. 5,00 DM (Neupreis in den 90er Jahren)

Ausstattung / Extras : Flächenscheinwerfer vorne in Silber mit orangenen Blinkern, der Kühlergrill zeigt die BMW Niere in Schwarz, schwarz lackierte Stoßstangen vorne und hinten, Scheibenwischer in Schwarz, Außenspiegel, Rückspiegel, schwarzes Interieur, schwarze Türgriffe und schwarze seitliche Zierleisten, originale BMW Flachfelge des Serien 325i Modells von Herpa, Plastikräder mit grauem Felgeneinsatz, schöne Detailierung der Karosse, Heckleuchten in Rot, schwarze Fußleisten an den Seitenflächen, schön detailliertes Interieur.

Das Kombimodell unterscheidet sich in diesen Punkten : BMW Emblem auf der Motorhaube, Schiebedachdarstellung, ebenfalls originale BMW Felge, aber hier für einen 325tds, Kennzeichen vorne bedruckt, Heckscheibenwischer, schwarze Kennzeichenblende, B-Säule in Schwarz.

Fazit: Sie passen zusammen, wie die Faust auf´s Auge und das, obwohl sie noch nicht einmal den gleichen Hersteller haben. Die Limousine kommt von Herpa, der Touring von Schuco. Der Vorreiter der Modelle war garantiert das Herpamodell und als diese Modelle schlecht verkauft wurden, hatte Herpa bestimmt die Lizenz abgegeben oder kassierte Lizenzgebühren von dem nachzubauenden Konkurrenzmodell. Die Größe passt bei beiden Modellen aufeinander perfekt. Während das Heck bei beiden fast mit der Gürtellinie gleich auf liegt, ist die Front wie auch das Modell insgesamt beim Touring ein Hauch höher ausgebildet worden. Die Limousine ist ein 325i, der Touring könnte eher der Dieselkönig 325tds sein. Wobei der Begriff "Diesel-König" auch nur die Topdieselvariante zu jener Zeit zieren sollte. Gut war der tds Motor nicht und der BMW "Diesel-König" wäre eher das Dreiliteraggregat vom 5er gewesen, der sogar einmal einen Motorenpreis gewonnen hatte. Die Modelle sind gut verarbeitet, wirken solide und relativ schwer vom Gewicht her. Der E36 Touring stiehlt der Limousine eindeutig die Show, da BMW Kombis in diesem Maßstab fast nicht existent sind. Witziger Weise sind beide Modelle gelb, wobei auch noch ein grüner Touring in meinem Besitz ist. Mit etwa 5 bis 7 Euro pro Stück sollte man mindestens im Kaufpreis rechnen, je nach Phase von sammelwütigen E36 Fans kann der Preis auch höher liegen.

BMW´s Baureihe E36 führte die erfolgreichen Stückzahlen des E30 weiter fort und vermehrte sie noch enorm. Neben Limousine, Touring und dem Cabrio folgte noch der 3er Compact, der seinerzeit mit rund 400.000 Verkäufen ein enormer Erfolg als kompakter Wagen und Golfkonkurrent war. Qualitativ gab es seinerzeit diverse Abstriche, da die meisten E36 in der schlimmen Sparwelle von BMW gebaut wurden, die nach der Rover Übernahme 1994 eingeläutet wurde. Technische Probleme gab es meistens in der Elektronik und auch der Rost war durchaus wieder ein Thema beim E36.

Als Modell hat er diese Probleme natürlich nicht und erfreut sich qualitativ sehr hoher Gesundheit. Dieses Duo sollte in keinem Regal von BMW Fans fehlen, aber auch anderen Sammlern möchte ich das dynamische Duo gerne ans Herz legen.  








Das feuerrote Spielmobil von Hongwell : Mercedes Benz E300 T-Modell, W210, Hongwell, Modelljahrgang um 1998

Hersteller :Hongwell
Modell : Mercedes Bent E300 T-Modell, Typ W210, reale Bauzeit 1995-2002
Update : nein, neues Modell (später gab es das Modell sogar in Gelb)
Farbe : Rot
Maßstab : ca. 1:72
Maße : nicht angegeben
Preis : ca. 4,00 € (Neupreis vor 1999)

Ausstattung / Extras : Doppelrundscheinwerfer vorne in Silber, Mercedes Kühler in Schwarz mit Silberrand, Mercedes Emblem ist auf der Motorhaube zu sehen, schwarze Stoßfängerleiste an der Front, Scheibenwischer, Außenspiegel, geschwärzte B-Säulen, graues Interieur, originale Mercedes Felge mit Gummirädern, schöne Detailierung der Karosse, Heckleuchten in Orange, schwarze Stoßfängerleisten rundum ,schön detailliertes Interieur, Kennzeichen an Front und Heck mit "S MD 2967" bedruckt.

Fazit: Diese E-Klasse wurde bereits von den wichtigsten Modellautoherstellern nachgebaut, so dass Hongwell es sich durchaus hätte sparen können. Allerdings gab es neben der zivilen Variante noch mindestens eine Behördenvariante. Siku und Matchbox hatten die E-Klasse auch im Programm, wenn auch gleich nicht so detailliert, wie dieses Modell hier. Ein Novum für die späten 90er war die Aufmachung schon. Auch die Verwendung von Gummireifen hatte seinerzeit nur exklusiv mal Hot Wheels im Programm. Besonders schön ist die Darstellung der Felgen geraten, auch wenn diese eine Spur zu klein für das Modell sind. Denn ursprünglich hatten die Basismodelle die glänzenden Alus in der Regel montiert. Ok, es handelt sich um einen E300 und der ist fernab von der Basis, aber zumindest aus diesem Grund unterscheidet sich dieses Modell von der Konkurrenz. Gekauft habe ich den Wagen mit einem Preis von etwa 5 bis 8 DM auf einem Flohmarkt, denn er war seinerzeit nirgends sonst erhältlich. Ob es etwa seinerzeit ein früher Importeur war, der diese Modelle an den Mann bringen wollte? Wer weiß. Das Geld war gut investiert und heute bekommt man das gleiche Modell für ebenfalls 3 bis 6 Euro an den üblichen Stellen. Je nach Ausstattung und Farbe, denn es gab ihn auch als Feuerwehrmodell, kostet er heute mal mehr und mal weniger. 



VW´s Bestseller in den 90er Jahren als Kombi : VW Passat, Typ B5, Schuco, Modelljahrgang 2004

Hersteller : Schuco
Modell : VW Passat Variant, Typ B5, reale Bauzeit 1996-2000
Update : nein, neues Modell
Farbe : Hellblaumetallic
Maßstab : ca. 1:72
Maße : nicht angegeben
Preis : ca. 2,50 € (Neupreis in 2004)

Ausstattung / Extras : Flächenscheinwerfer vorne in durchsichtigem Plastik mit gelben Blinkern, VW Kühler in Schwarz mit silbernen Lamellen, VW Emblem ist auf dem Kühler zu sehen, schwarze Lüftungseinlässe in der Front, Scheibenwischer, Außenspiegel, geschwärzte B-Säule, Shadowline seitlich, VW Emblem und Modellbezeichnung auf der Heckklappe aufgedruckt, offene Seitenfenster, graues Interieur, originale VW Felge mit Gummirädern, schöne Detailierung der Karosse, Heckleuchten in durchsichtigem Plastik in Rot, schwarze Rammschutzleiste umlaufend, schön detailliertes Interieur, Kennzeichen an Front und Heck mit "WOB PT 120" bedruckt, Heckscheibenwischer, Dachreeling.

Fazit: Trotz noch der auslaufenden Lopez-Ära bei VW mit schlechten Auswirkungen der Sparpolitik auf diverse Teile an diesem Passat, leutete dieses Modell eine Wende bei VW´s Mittelklasse ein. Während der Vorgänger immer noch auf dem alten Prinzip und diverser Altteile gebaut wurde, gestaltete man diesen VW eher runder und volumiger und passte ihm somit dem Zeitgeist der führenden Modelle von Mercedes, Audi und BMW an. Das hatte im Produktionsverlauf sogar die Folge, dass andere Käufer zu VW wechselten, denn das z.B. bei der Limousine leicht gebogene Dach brachte auch viel mehr Platz im Innenraum und sah optisch einfach klasse aus. Das Biedermannimage und das Kastendesign wurde somit bei VW erstmalig abgelegt und der Passat wurde für das neue Jahrtausend somit "chicer" gemacht. Der Kombi fiel durch durch sein großes Ladevolumen auf und Behörden wie zum Beispiel die Polizei liebten ihn aufgrund der Variabilität.

Schuco baute das Modell nach, wobei ich glaube, dass es dort einfach relativ spät in den Handel kam, denn zwischen der Bauzeit des Vorfaceliftmodells und dem Erscheinen dieses Modell liegen vier Jahre. Dennoch faszinierte dieses Modell gleich von Anfang an, denn Siku baute den Vorgänger und den Nachfolger. So war dieser Passat mit dieser Optik nur bei Schuco erhältlich und fügte sich als Fremdmodell perfekt ergänzend in die bisher produzierten Konkurrenzmodelle. Mit 2,50 Euro Neupreis schloss man mit erhöhter Qualität auch zu Siku auf. Der Nachteil des Passat war die Verfügbarkeit, denn Schuco´s wurden seinerzeit nur an speziellen Stellen verkauft. Schade eigentlich, denn dieser Kombi hatte Bestseller Gene an Bord. Mit etwa 5 Euro wird man heute auch gut bei einem Kauf sein, um so einen Passat sein eigen nennen zu können.



Ein beliebter Kleinbus oder Großkombi aus Frankreich : Renault Trafic II, Hongwell, Modelljahrgang 2012

Hersteller :Hongwell
Modell : Renault Trafic II, Modell 2001 - 2014 bei Renault gebaut
Update : nein, voraussichtlich neues Modell
Farbe :Rot
Maßstab : ca. 1:72
Maße : nicht angegeben
Preis : ca. 4,00 € (Neupreis in 2012)

Ausstattung / Extras : Flächenscheinwerfer vorne in durchsichtigem Plastik und orangenen Blinkern, Kühlergrill in Schwarz, Renault Emblem ist auf der Motorhaube zu sehen, Stoßfänger nicht in Wagenfarbe, Nebelscheinwerfer in Silber, Scheibenwischer, Außenspiegel, geschwärzte Scheibenrahmen seitlich, Renault Emblem und Modellbezeichnung auf der Heckklappe aufgedruckt, schwarzes Interieur, originale Renault Standard Felge mit Gummirädern, schöne Detailierung der Karosse, Schrammschutz seitlich in Dunkelgrau, Heckleuchten- und Schrammschutzband in Dunkelgrau, Heckleuchten aufgedruckt ,schön detailliertes Interieur, Kennzeichen an Front und Heck mit "VAN 766" bedruckt.

Fazit: Der Renault Trafic II hat eine besondere Rolle bei den Franzosen im Handwerksfahrzeugsegment, denn er ist ultimativ einsetzbar und hat ebenso viele Aufbauten, wie die deutschen Konkurrenzfahrzeuge. Er ist sowohl Transporter als auch Bus für private Käufer und stellt im Prinzip das Pendant zum VW T6 oder zur Mercedes V-Klasse dar. Seit etwa 1980 gibt es den Trafic bereits und das hier gezeigte Modell ist die zweite Evolutionsstufe mit einem sehr schönen und modernen Design. Auch auf deutschen Straßen ist dieser Franzose sehr oft unterwegs und somit verwundert es keinen, dass dieses Modell auch als Modellauto auf den Markt gekommen ist. Und die Qualität ist sehr gut gelungen, und mit einem Kaufpreis von 4 Euro bewegt er sich an der Grenze zu den Sikumodellen. Dafür handelt es sich allerdings als ein Modell außerhalb jedweder Konkurrenz, denn nur Hongwell baute meines Wissens dieses Modell in diesem Maßstab nach.



Japans offene Modeschöpfung für die Einkaufsstraßen der westlichen Welt : Lexus SC 430, NoName, Modelljahrgang 2003

Hersteller : NoName
Modell : Lexus SC 430, reale Bauzeit 2001-2010
Update : nein, neues Modell
Farbe : Schwarz
Maßstab : ca. 1:72
Maße : nicht angegeben
Preis : ca. 2,00 € (Neupreis in 2003)

Ausstattung / Extras : Flächenscheinwerfer vorne in durchsichtigem Plastik, Lexus Kühler in Schwarz mit Silberrand, Lexus Emblem ist auf der Motorhaube zu sehen, Blinker in Orange vorne, Scheibenwischer, Außenspiegel, Lexus Emblem und Modellbezeichnung auf der Heckklappe aufgedruckt, offene Seitenfenster, beiges Interieur, originale Lexus Felge mit Gummirädern, schöne Detailierung der Karosse, Sonnenblenden, schwarze Persenning, Heckleuchten in durchsichtigem Plastik in Rot, schön detailliertes Interieur, Kennzeichen am Heck mit "Lexus" bedruckt.

Fazit: Zugegeben, dieses Designerstück muss man schon mögen, genau wie die Marke Lexus selber. Kaum zu glauben aber wahr ist, dass die Optik bzw. das Fahrzeugdesign selber fast 15 Jahre alt ist und nicht nach 15 Jahren ausschaut. Lexus ist die Luxusmarke von Toyota, zumindest für den Markt ausserhalb Japans/Asiens, denn im Heimatland werden solche Fahrzeuge auch als Toyota verkauft. Und diese Fahrzeuge kaufen meist nur Menschen, die Geld haben, aber halt anders sein wollen als die, die einen SLK oder Z4 haben wollen. Fern ab vom üblichen Massengeschmack werden solche individuellen Fahrzeuge von ebensolchen Individualisten gekauft. 

Technisch ist dieses Fahrzeug durchaus nicht zu verachten. Die Nummer in der Fahrzeugbezeichnung stellt die Literzahl im Motor dar, also hier einen 4,3Liter Motor. Das Aggregat schafft 300PS und ist damit sehr ordentlich motorisiert. In Deutschland fand er zuletzt fast keine Käufer, anscheinend weiß kaum jemand dieses zeitlose Objekt zu schätzen. Ganze 16 Käufer soll es im Jahre 2010 gegeben haben. Das ist extrem wenig. Das Modell ist schön gelungen und als NoName Produkt sehr hochwertig verarbeitet. 2 Euro waren seinerzeit ein Schnäppchen und man sollte, wenn man einen findet, mit mindestens 5 Euro an Kaufpreis heute rechnen. Dafür bekommt man dann einen echten exklusiven Exoten.