Sonntag, 11. März 2018

Der ovalste Kombi aus Japan...(2) : Toyota Crown Van Deluxe, Typ S60, Tomy, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Tomy / Tomica
Modell : Toyota Crown Van Deluxe, Typ S60, 1971-1974
Update : Ja, neue Modelle der Limited Vintage Serie in 2018
Produktionsort : China
Farbe : Grün / Graumetallic
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,4 x 2,6 x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. je 25,00 € (Mein Kaufpreis neu in 2018)

Von einem der skurilsten japanischen Kombis gibt es heute von mir ein Update. Tomica legte aufgrund der immensen Nachfrage zu einem der seltensten und vielleicht auch schillernsten Luxuskombis Japans zwei neue Farben auf. Während das elegante Graumetallic fast schon bieder wirkt und der Fahrzeugsparte der Lususklasse entspricht, schreit den Betrachter das Grün fast aus jeder Zimmerecke förmlich an, als wolle es sagen "Hier bin ich!!!". Der Farbton ist so auffällig und schrill, dass der Luxusklasseanspruch der Farbe fast schon widerspricht. Allerdings muss man bemerken, dass 70er Jahre auch um Welten bunter waren, als die heutige Zeit, und somit diese Farbe gar nicht so abwägig auf den zweiten Blick erscheint. Böse Zungen könnten sogar schon bei dieser Farbe vom Vergleich zu einer Erbsensuppe sprechen. Bei mir stehen die bisher veröffentlichten drei Modelle des Toyota Crown Van Deluxe und des abgespeckteren Crown Custom natürlich in der ersten Regalreihe, wo diese beiden Fahrzeuge auch landen werden.  

Die bereits vierte Toyota Crown Version ist selbst fast in Japan schon nahezu ausgestorben. Das Design mag spalten, denn einige finden es faszinierend, und andere dürften sich etwas an der abnormalen Komplexizität stören, denn dieses ovale Heck und die vorne aufgesetzte Blinkerreihe sucht man in der üblichen Autowelt fast schon vergebens ein zweites Mal. Das Design war revolutionär und eigenwillig. Kurios war seinerzeit die Motorisierung. Ein Reihensechszylinder mit bis zu 122PS scheint da fast schon untermotorisiert zu sein, oder er verkörperte einfach nur das pure Dahingleiten. In Japan wurde das Modell mit dem Namen "Blauer Wal" benannt, was mit Sicherheit an dem ovalen Maul oder Heck liegen mag. Japans Luxusfahrzeuge boten zudem schon immer den gewissen Reiz des Überluxus. Mit einer Funkfernbedienung ließ sich bereits der Kofferraum in den 70er Jahren öffnen. Das war 1971 auch noch nicht selbstverständlich. Überhaupt war ein großer Kombi der Luxusklasse in der Autowelt nicht selbstverständlich, so dass der Crown einer der wenigen "großen" Kombis bis heute geblieben ist. So sieht japanischer Glamour aus...









Samstag, 10. März 2018

Die "Happy Birthday" Modelle zum 50. Geburtstag von Hot Wheels... : Chevrolet Impala, 1964, Hot Wheels, Sondermodell, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Chevrolet Impala, 1964
Update : Ja, neues Modell der Sonderserie "50 Jahre Hot Wheels"
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Mattschwarz
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 8,2 cm x 3,1 cm x 2,1 cm (l/b/h),
Preis : ca. 3,00 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Vor knapp 5 Jahren gab es hier in diesem Blog schon einmal diesen Chevrolet Impala des Jahrgangs 1964 zu sehen. Heute kehrt er in der Sonderserie "50 Jahre Hot Wheels" wieder zurück in den Handel. Ab dem 2000er Jahrgang ging es bei Hot Wheels los, um die Heckflossenära und großen Dinosaurier der längst vergangenen 50er und 60er Jahre Ära aus den USA wieder zu beleben. Die Fülle an schönen Fahrzeugen war gigantisch, doch Hot Wheels änderte sein Konzept wieder und ließ die ehemaligen Giganten aus Detroit ab etwa 2010 etwas ruhen. Der 1964er Chevrolet Impala ist im Mattel Konzern kein unbekanntes Wesen, denn Matchbox hatte ihn schon ab Mitte der 60er Jahre als Viertürer im Programm. Um also weder die Matchbox Ikone zu beschädigen oder zu kopieren, schickte man ab 2003 einen separaten und eigenständigen Zweitürer ins Rennen. Der Erfolg dieses Modells hält bis heute an, denn mindestens 22 weitere Varianten hat es hiervon gegeben. Der neue Look ist sehr gefällig, denn Mattschwarz sieht als Farbe auf dem langgestreckten Modell sehr gut aus. Passend dazu wurde die Bodengruppe dank des Jubiläums vergoldet, gelbe Scheiben wurden verbaut, und auch ein Golddekor findet sich auf den Seitenflächen des Modells. 50 Jahre Hot Wheels bedeutet eine Erfolgsgeschichte, denn Hot Wheels ist der weltweit größte (Modell-)Autohersteller. Mehrere Milliarden Modelle wurden in 50 Jahren gebaut. Wahnsinn, oder nicht?

Lange Jahre war der Impala das meist verkaufteste Fahrzeug in den USA. Für General Motors entpuppte sich der Impala ain der oberen Mittelklasse als Bestseller. Das unten gezeigte Modell ist der letzte Jahrgang der frühen Modelle und somit das gezeigte Ende der dritten Generation 1964. Der kleinste Motor war ein Sechszylinder mit etwa 136 PS und ab 1963 wurde die Evolutionsspitze mit einem 7Liter V8 und rund 430 PS starken Motor gefeiert. Wer noch auf die früheren Jahrgänge des Impala steht, kann noch den Modellen 1961 bis 1963 die Suchfunktion hier nutzen. Vom Jahrgang 1961 bis 1964 baute Hot Wheels die vier Modelle nach. Das Flossenwerk aus den 50er Jahren des Imapala von Matchbox ist hier ebenfalls im Blog zu finden...    




Donnerstag, 8. März 2018

Auch die Höllenkatze ist bei der 4. Limited Edition Serie von Majorette dabei... (6) : Dodge Challenger SRT Hellcat, REF 238 C, Majorette, Sondermodell, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Majorette
Modell : Dodge Challenger SRT Hellcat
Update : Ja, neues Sondermodell der 4. Limited Series, REF 238 C
Produktionsort : Thailand 
Farbe : Violett
Maßstab : ca. 1/66
zu öffnen : Türen 
Maße : ca. 7,7 cm x  2,9 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,30 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Das letzte Modell der neuen und aktuellen Limited Serie von Majorette ist der noch relativ junge Dodge Challenger SRT Hellcat. Als normales Premiummodell in Grün und als Racing Car in Grün/Schwarz hat er bereits die Zugkraft vorgeführt und verdeutlichte, dass auch er zu den Zugpferden bei Majorette gehört. Die unten gezeigte Farbe ist zwar sehr mutig für ein Modellauto, passt aber auch zum Thema der "Hellcat" Version. Witzig finde ich, dass die Höllenkatze auf den Fahrzeugseiten im Profil zu erkennen ist. Auch der SRT-Schriftzug ist sehr gut erkennbar. Ich gebe zu, dass bei diesem Modell das Thema der im Dunklen leuchtenden Reifen weniger gut ankommt. Gerade das Grün in den Felgen beißt sich ein wenig mit der Farbe Violett und dem weißen Plastikuntergrund. An kleinen Details wie den seitlichen gelben Blinkern oder den schön gestalteten Rückleuchten mangelt es zumindest bei diesem Modell nicht. Auch eine Andeutung eines Schiebedaches ist zu finden. Seitenspiegel sind mittlerweile auch kein Regeldetail mehr und werden gerne mal aus Kostengründen heute bei anderen Modellen weggelassen.

Die Höllenkatze zeigt wieder ihre Krallen. Mit 6,2 Liter Hubraum ist der V8 Motor von Dodge schon ein gigantisches Antriebsaggregat. 717 PS lassen den Wagen von Null auf einhundert Km/h in nur 3,6 Sekunden spurten. Das Fahrzeug ist nicht abgeriegelt, so dass hier rund 320 km/h an höchster Geschwindigkeit herauskommen können. Im Prinzip ähnelt das einer ungebremsten Rakete. Damit reiht er sich zudem als Muscle Car fast schon in den elitären Kreis der Supersportwagen ein, denn diese Werte kommene eher aus der Sparte von Porsche oder McLaren als Beispiel. Obwohl die Fahrzeugwerte Bestwerte sind, ist der gesamte Dodge rund 2 Tonnen schwer. Die unten gezeigte Optik des Challengers besteht übrigens schon seit 2014 und wurde im Jahre 2017 um einen Zusatz, dem "Widebody" mit breiteren Kotflügeln erweitert. 




Mittwoch, 7. März 2018

Take Four, das farbenfrohe Japanquartett... : Nissan Laurel 2000 GL-6 und 2000 SGL-E, 1977-1980, Tomy, Modelljahrgang 2017 und 2018

Hersteller : Tomy / Tomica
Modell : Nissan Laurel 2000 GL-6 und 2000 SGL-E, 1977-1980
Update : Nein, neue Modelle der Limited Vintage Serie in 2017
Produktionsort : China
Farbe : Blaumetallic / Dunkel- und Hellgrünmetallic / Braunmetallic
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,1 x 2,7 x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : im Mittel je 24,50 € (Mein Kaufpreis neu in 2017 und 2018)

Automodelle von Tomy / Tomica haben insbesondere in der Limited Vintage Reihe nur einen einzigen Nachteil. Und das ist ihr Preis. Wobei auch der irgendwie einfach erklärbar ist. Diese Modelle sind von der Qualität nun einmal Benchmark in diesem Maßstab und werden einmal um den halben Globus geschippert, um zum Beispiel in meinem Regal zu landen. Dennoch muss man für das optisch sehr charmante Quartett zusammen einen Hunderter bezahlen. 

Man sieht es an den Zugriffszahlen, dass diese Modelle kaum einen Betrachter kalt lassen. Gerade Japaner aus den 70er und 80er Jahren erleben ein unglaubliches Revival. Das mag zum einen daran liegen, dass sie den Automobilmarkt weltweit um diese Zeit aufmischten, zum anderen auch nicht alle Modelle exportiert wurden, so dass unglaublich viel Nachholbedarf besteht, die japanische Autogeschichte zu erfassen und zu verstehen. Der Nissan Laurel wurde bereits als Erstmodell 1977 nach Deutschland exportiert. Das farbenfrohe Quartett zeigt die deutliche Eleganz der Japaner, die eine Mischung aus Europa, Japan und USA in der Optik beinhaltet. Während die linken beiden Modelle den Modellreihenstart der Laurelmodelle der dritten Generation zeigen, stellen die rechten beiden Modelle als Facelift das Ende der dritten Generation dar. Warum der schnelle Umschwung vom Design des Jahrgangs 1978 entstand, ist nicht überliefert, könnte aber die Ursache haben, dass beide Modelle zu schlechte Verkaufszaheln aufgewiesen haben. Obwohl das Facelift doppelt so lange gebaut wurden, ist die komplette dritte Genation schnell gegen die noch nüchternere 80er Jahre Version nach nur drei Jahren getauscht worden. Während ein Kombi wohl nicht angeboten wurde, entstand aber ein Fließheck Coupé, welches Tomica hoffentlich noch nachbauen wird.  

Schön finde ich, dass man sich schwarze und silberne Varianten gespart hat, und lieber etwas Farbe ins Spiel gebracht hat. Ein Faceliftmodell in Rot und ein frühes Modell in Beige könnte man sich sehr gut noch vorstellen, welche auch farbtechnisch herrlich in die Zeit vor knapp 40 Jahren passen könnten. Vielleicht kommt da noch mal was. Resedagrüne Autos wecken tatsächlich noch Kindheitserinnerungen in mir... Viel Spaß am Ausflug in die späten 70er Jahre !!!











Dienstag, 6. März 2018

Der schnellste Serienwagen der frühen 90er Jahre... : McLaren F1 GTR, 1993-1997, Ho Wheels, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : McLaren F1 GTR, 1993-1997
Update : Ja, neues Modell der Serie "Now & Then"
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Schwarz
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3 cm x 3,1 cm x 2,1 cm (l/b/h), Höhe Heckflügel
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2018 )

Es gibt ja Autos, denen man durchaus ein viertel Jahrhundert ansehen kann. Aber hierzu gehört der McLaren F1 GTR aus dem Jahre 1993 wohl eher nicht. Gewiss, bei dem realen Modell stechen die gelben Blinker hervor, aber das Modellauto, welches bei Hot Wheels bereits seit 2010 gebaut wird, hält sich erfrischend jung und dynamisch. Merkwürdig erscheint der abgebildete 2017er Jahrgang auf der Bodengruppe, denn das Modell ist erstmalig vor sieben Jahren in der Sonderserie "Speed Machines" erschienen. Vielleicht liegt es aber daran, dass das Modell erstmalig in der normalen Serie bei Hot Wheels in den Handel kam oder den Zusatz GTR mit bekommen hat.

Die Farbgebung in Grundfarbe Schwarz mit roten und weißen Zierstreifen geht ja immer. Bedruckte Scheinwerfer in Fotooptik sind schon nicht alltäglich für das Serienmodell und geben dem Modell zeitgleich einen gewissen markanten Charkater auf den Weg. Natürlich erhält er die Startnummer "1" als Rennwagen, wobei hier der zeitliche Werdegang wohl gemeint ist, denn aktuell verkauft McLaren natürlich einen anderen Supersportwagen. Der Firmenschriftzug "McLaren" sowie ein Hot Wheels Aufdruck sind ebenfalls noch auf der Fahrzeugseite zu finden. Eine schöne Speichenfelge in dunklem Grau (nein, das ist kein Bremsstaub) wurde noch dem Modell hinzugefügt. Und somit sieht es mit dem roten Interieur eigentlich schon fast wie ein perfektes Vitrinenmodell aus...

Technisch hatte der McLaren einiges zu bieten, denn das Leichtgewicht wog je nach Ausstattung nur maximal knapp über 1100 Kilogramm. Unter der Haube steckt ein V12 von BMW, welcher noch etwas weiterentwickelt wurde und somit nicht wirklich mit dem Motor aus dem 8er E31 und 7er E38 vergleichbar war. Das Sahnetriebwerk mit 6,1 Liter Hubraum leistete zwischen 627 PS und 680 PS. Von Null auf einhundert Kilometer schaffte es der McLaren in nur 3,4 Sekunden, welches ein Traumhafter Wert war. Von Null auf 300 Kilometer pro Stunde braucht der Supersportwagen knapp 23 Sekunden und avanciert dabei schon fast zum Flugzeug...  Etwa 100 Stück wurden nur gebaut und man musste vor der Euroumstellung etwa 1,5 Millionen Deutsche Mark ansparen, um sich so ein Fahrzeug leisten zu können. Alternativ hätte man sich auch dafür um 1993 herum 65 Golf 3 in der Grundversion kaufen können. Der prominenteste Pechvogel mit einem McLaren war seinerzeit der damalige BMW Chef Bernd Pischetsrieder, der sich aus dem Firmenmuseum das Fahrzeug ausgeliehen und den McLaren bei einer Ausflugsfahrt fast vollständig zerlegt hatte. Aufgrund seines damaligen Gehaltes als Topmanager und Firmenlenker konnte er den Schaden wohl vermutlich innerhalb eines Jahres sehr gut selber begleichen... 





Montag, 5. März 2018

Fun on Wheels... : Subaru Brat, 1978, Hot Wheels, Sondermodell "TRUCKS", Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Subaru Brat, 1978
Update : Ja, neues Sondermodell der Car Culture Serie "Trucks"
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Chromsilber
Maßstab: nicht bekannt
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,0 cm x 3,2 cm x 3,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 5,50 € ( Kaufpreis neu in 2017 )
 
Manche Blüten der Autoindustrie sind schon echt komische Gewächse. Der Subaru B.R.A.T. zum Beispiel ist so eine Pflanze, dessen Existenz man aus der Geschichte auch erst einmal begreifen muss und manche Geschichten sind so skuril, dass man sie auch nicht vergessen sollte. In Japan wurde er entwickelt und gefordert wurde er vom Subaru Markenchef in den USA. Die Grundlage ist ein Fahrzeug aus der DL-Serie, welcher um die Produktion zu steigern, als kleiner Pick Up auf dem boomenden US-Markt in den Handel kam. Leider kam er zur Zeit eines amerikanisch-europäischen Handelskonfliktes bzgl. Hühnerfleich auf den Markt, wo Deutschland und Frankreich einen empfindlichen Importzoll auf das günstigere Hühnerfleisch aus den USA erhoben haben, um die heimische Landwirtschaft zu stärken und zu schützen. Im Gegenzug entwickelte der damalige verärgerte US-Präsident Lyndon B. Johnson eine Steuer auf leichte Nutzfahrzeuge wie den damals unglaublich erfolgreichen VW Bus / VW Transporter. Da der Ausgang etwas mit Geflügel in dem Handelskrieg zu tun hatte, wurde so die Steuer als "Chicken Tax" beziffert.  
 
Kommen wir aber nun zum Subaru zurück, der die Gefahr der hohen Besteuerung aus dem Weg gehen musste. Man wurde kreativ in Japan und schaffte es tatsächlich, dass das Fahrzeug mit zwei zusätzlich und in entgegen gesetzter Fahrtrichtung montierter Sitze als Viersitzer und somit trotz der Hochbeinigkeit als halber PKW bezeichnet werden konnte. Das hatte zur Folge, dass die hohe "Chicken Tax" von 25% für leichte Trucks auf sagenhafte 2,5% für PKW gesunken war und Subaru dieses Vehikel ohne größere Einbußen als leichten Truck mit Bezeichnung eines PKW verkaufen konnte. Ausgestattet wurde das Modell anfänglich in der US-Version mit einem Vierzylinder Boxermotor mit etwa 74PS Leistung. Damals war das noch "OK"... 
 
Die noch aktuelle Sonderserie "Trucks" der Car Culture Reihe von Hot Wheels nahm dieses außergewöhnliche Fahrzeug in die wunderbare Kleinserie mit auf. In Deutschland wird die Kleinserie offiziell nicht oder nur über einen Importeur für einen extrem hohen Preis angeboten und verkauft. Das Modell ist ein echter Real Rider und wurde dementsprechend auch ausgestattet. Er bekam die übliche schwere Bodenplatte aus Metall, mit dem Chromsilber einen aufwendigen Lack, eine mehrfarbige Bedruckung der Heckleuchten und einen gummierten Reifensatz samt einer speziellen Felge, welche es erst seit 2013 gibt. Auch das Subaru B.R.A.T. Modell an sich ist bisher selten gebaut worden. Fünf Mal gibt es erst dieses Modell, wobei nur eine Variante der normalen Hot Wheels Serie in Deutschland in den Handel kam. Wer noch über den Namen des leichten Trucks rätselt, kann noch aufgeklärt werden. Der Modellname steht für "Bi-drive Recreational All-terrain Transporter". Würde man heute nicht fast schon Sports-Activity Vehicle dazu sagen? Das Kind braucht halt immer einen anderen Namen...
 



 

Sonntag, 4. März 2018

Einmal Silvia oben ohne bitte... : Datsun 200 SX Custom Roadster, zwischen 1979-1983 gebaut, Tomy, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Tomy / Tomica
Modell : Datsun 200 SX Custom Roadster, zwischen 1979-1983 gebaut
Update : Nein, neues Modell der Limited Vintage Neo Serie in 2017
Produktionsort : China
Farbe : Braunmetallic
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,2 x 2,6 x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 25,00 € (Mein Kaufpreis neu in 2018)

Cabrios sind ja in unserem Maßstab von 1/64 und anverwandt mittlerweile eher selten geworden. Das mag daran liegen, dass die meisten Modellautohersteller ein Modell so oft wie eben möglich verkaufen wollen, so dass bei einem Cabriolet Behördenvarianten und ähnliches schon einmal herausfallen. 

Das hier vor kurzem vorgestellte Nissan Gazelle Coupé bot seinerzeit bei der Exportmarke Datsun die Chance, daraus ein elegantes Cabriolet zu fertigen. Herausgekommen ist das unten gezeigte Fahrzeug, welches auf den Nissan Silvia Modellen des Typs "S11" basiert. Gebaut wurde das Fahrzeug irgendwo zwischen 1979 und 1983 in den USA und ist somit gemäß Anfangsjahrgang knapp 40 Jahre alt. Und dabei wirkt es noch nicht einmal so alt, denn die 80er Jahre habe dem Fahrzeug den Stempel aufgedruckt. Die Bekennung zur klaren Linie, einer einfachen Übersicht und hohen Funktionalität kommen dem Modell auch heute noch zu Gute. Als 200 SX kann man sogar den Markt spezifizieren, denn dieses Modell wurde damals nur in den USA und Kanada ausgeliefert. Ein Vierzylindermotor leistete um die 110 PS, was zwar angesichts des Gewichtes von knapp 1100 Kilogramm noch OK war, aber für amerikanische Verhältnisse eher wenig an Leistung bot. Weiterentwickelt wurde der Japaner mittels amerikanischer Hilfe. Die "American Custom Coachworks of Hollywood California" baute neben anderen Fahrzeugen das Coupé zum Cabrio um und benötigte dafür etwa sechs Wochen. Über den Preis und die Stückzahlen ist leider nichts bekannt, so dass man hier von einem exklusiven Fahrzeug für gesonderte Kunden sprechen kann.

Und Exklusivität ist ein spezieller Fall für Tomica, denn nur hier werden konsequenter Weise die Geschichtsbücher einzelner japanischen Hersteller aufgerollt. Ich wünschte manchmal, das würden auch noch andere so machen. Das Datsun 200 SX Cabriolet wurde in Braunmetallic getunkt und ein dazu passendes Interieur in hellbraun gewählt, welches sogar das Original hatte. Besonders schön empfinde ich die Vielspeichenfelge, die Ähnlichkeiten mit der Felge eines Lincoln Towncar´s hat. Weißrandreifen sind auch in diesem Maßstab mal wieder ein echter Hingucker und so typisch amerikanisch. Die Kennzeichenblenden sind blau anstatt wie sonst weiß, was fast schon auf Kalifornien deutet, wobei hier noch die gelbe Schrift auf der Platte fehlt. Der Chromzierrat beschränkt sich in diesem Fall auf die Schnittkanten des Cabriolets an Scheiben und Karosse. Als Modell der 80er Jahre trägt es die seitlichen Rammschutzleisten in Schwarz umlaufend.   

Abschließend möchte ich noch auf das gelungene Interieur eingehen. Die Details laden zum Verweilen ein. Die Sitze sind ebenso konturiert worden wie die Seitenverkleidungen der Türen. Selbst Griffe, Fensterheber und die Handbremse sind dargestellt. Ganz unten befindet sich in der Mittelkonsole ein Zigarettenanzünder in rund und ein großer  herausziehbarer Aschenbecher. Darüber nur schwer erkennbar wurde das Radio plaziert. Rechts auf der Beifahrerseite sind Lüftungsöffnungen und das Handschuhfach zu sehen. Lenkrad, Cockpit und sonstige Knöpfe und Schalter sind dem Original entsprechend nachgebaut worden. Das Modell ist somit wieder einmal zu einem kleinen Kunstwerk geworden...





 

Samstag, 3. März 2018

Glückwunsch zum 50jährigen Bestehen der Modellreihe... : Chevrolet Camaro, 1967, Hot Wheels, Sondermodell "Camaro", Modelljahrgang 2018

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Chevrolet Camaro, 1967 
Update : Ja, neues Sondermodell "CAMARO" in 2018
Produktionsort : Thailand
Farbe : Weiß
Maßstab: 1/64
zu öffnen: nichts
Maße : ca. 7,0 cm x 2,8 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 5,00 € ( Mein Kaufpreis neu 2018)

Immer öfter schaut man auf die auffälligen und liebevoll gestalteten Verpackungen von den aktuellen Hot Wheels Sonderserien. Die nächste neue und hier vorgestellte Serie ist die Sonderserie "CAMARO", welche vermutlich zum fünzigjährigen Bestehen der Modellreihe von Chevrolet auf den Markt gekommen ist. Die Grafiken erinnern fast schon ein wenig an die von Jean Graton erfundene Figur "Michel Vaillant" bzw. dessen Comics. Selbst wenn man auf das Automodell nicht stehen würde, könnte man alleine schon der Verpackung als Kunstwerk erliegen. Und vielleicht ist es genau das, was gerade die Sonderserien so erfolgreich macht, denn ein schön verpacktes Produkt verkauft sich auch besser. Was man nicht machen sollte ist, dass man die Verpackung in den Müll wirft, denn dafür ist sie einfach zu schade. Die Illustrationen rund um den Chevrolet Camaro sind einfach wundervoll. Die neue und aktuelle Camaroserie umfasst im Übrigen zehn Fahrzeuge.  

Derzeitig findet sich ja eine ordentliche Anzahl der normalen Chevrolet Camaros erneut wieder im Handel als Neuerscheinung des Jahres 2017 und zu Ehren des 50 jährigen Dienstjubiläums des Chevrolet Camaro. Ja, der Camaro des Jahrgangs 1967 ist eigentlich nicht neu, denn es gibt ihn in regelmäßigen Abständen seit etwa 34 Jahren bei Hot Wheels zu kaufen. Wo früher noch die Motorhaube zu öffnen war, spart man sich heute die Einsicht in den Motor und lässt die Haube leider geschlossen. Dafür wertet man dieses Modell in dieser Serie mit einer gesonderten Felge und auch Farbe auf.

In der Pony-Car Ära sollte der Chevrolet Camaro dem Ford Mustang zu Leibe rücken und wartete mit zwei Sechszylinder- und acht Achtzylindermotoren auf. Von handzahmen 140 PS Leistung bishin zu brachialen 375 PS als SS396 war der Chevrolet in der Spitze fast kaum zu bewältigen und sehr hoch motorisiert. Die erste Generation war ein Erfolg, denn in drei Produktionsjahren wurden über 800.000 Stück gebaut, was den GM Konzern natürlich höchst erfreute! Auch heute ist er noch eine Augenweide und bietet für seine kleine Größe doch viel Leistung. Auf manchen Seiten wird das Modell derzeitig schon fast wie ein Star gefeiert.






Schlamm und Fun bei der 4. Limited Edition Serie von Majorette... (5) : Nissan GT-R, Majorette, REF 214D, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Majorette
Modell : Nissan GT-R, 2014, REF 214D
Update : Ja,  neues Modell der 4. Serie Limited Edition
Produktionsort : Thailand
Farbe : Grün / Grau
Maßstab : ca. 1/61
zu öffnen : Türen 
Maße : ca. 7,8cm x 3,0 cm x 2,4cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,30 € ( Kaufpreis Neu in 2018)

Manchmal offenbaren die neuen Modelle der vierten Limited Serie von Majorette ihren echten Charme auf den zweiten Blick. Die neuen Themenautos rund um den Bereich Motorsport, Freizeit und Fun sind mit dem gewissen Etwas ausgestattet. Nehmen wir zum Beispiel diesen Nissan GT-R hier. Auch er besitzt die neue gesonderte, im Dunklen leuchtende Reifenvariante. Aber die Optik des Modells ist hier das Spannende. Auf den zweiten Blick erkennt man, dass es sich zwar um einen grünen Nissan GT-R handelt, der aber keine grauen Streifen hat. Die grauen Flächen zeigen von der Form und Art her etwas anderes und stellen Schlamm- und Dreckreste dar. Auf der Motorhaube verteilt sich der Dreck in Richtung Windschutzscheibe über das Dach hinweg aufgrund von einer schnellen Fahrweise. Rund um die Radläufe ist ebenfalls Dreck zu erkennen. Die Fahrzeugseiten weisen diverse Dreckspritzer auf und das gesamte Heck ist beim Nissan GT-R komplett in Grau dargestellt worden. Es scheint fast so, als wurde hier in diesem Fall dieser Nissan mit jeder Menge Fahrspaß als Rallyefahrzeug missbraucht...

Der Nissan GT-R der aktuellen Generation gehört zu den klassischen Sportwagen der Moderne mit einem besonders schnittigen Design. Aus einem V6 Motor werden in drei Modellen Leistungsstufen von 485 PS bishin zu 550PS abgerufen. Damit ist das Fahrzeug dann auch bis zu 315 Km/h schnell. Aus der Sportwagenhistorie bei Nissan heraus, ist der GT-R eine Weiterentwicklung der Skyline-Modellreihe, die einen ganz besonderen Status unter den Sportfahrzeugen einnimmt. Der Nissan GT-R , insbesondere als Nismo, spurtet von 2,5 bis 2,7 Sekunden von Null auf Hundert. Das ist schon brachial schnell...

Mit dem Nissan GT-R kann man als Modellauto nichts verkehrt machen, denn er ist ein Sportwagen mit einem zeitlosen Design und atemberaubender Technik. Und schön detailliert ist das Vorfacelift Modell von Majorette auch noch, so dass man immerhin das Modell angucken und vom Original träumen kann...



Donnerstag, 1. März 2018

Elegante Fortschreibung auf Japanisch... : Nissan Laurel 2000 SGL-E, 1978-1980, Faceliftmodell, Tomy, Modelljahrgang 2018

Hersteller : Tomy / Tomica
Modell : Nissan Laurel 2000 SGL-E, 1978-1980
Update : Nein, neues Modell der Limited Vintage Serie in 2017
Produktionsort : China
Farbe : Grünmetallic
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,1 x 2,7 x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 24,00 € (Mein Kaufpreis neu in 2018)

Da setzt doch Tomica mit seiner Limited Vintage Serie mal wieder so richtig eins drauf und zeigt der Konkurrenz, das man Baureihen durchaus zügig mit Faceliftmodellen versehen kann. Das aktuellste Beispiel ist der Neuzugang eines erneuten Nissan Laurels. Am 1. Januar dieses Jahres hab ich hier den Jahrgang 1977 / 1978 gezeigt und heute lege ich das deutlich erfolgreichere Modell nach, welches zwischen 1978 und 1980 produziert wurde. Charmante und leicht bieder angehauchte Japaner haben in den letzten Jahren irgendwie mein automobiles Herz erobert und bringen mir auch irgendwie ein Stück Kindheitserinnerung wieder zurück, denn so ein Fahrzeug wie unten gezeigt, stand tatsächlich mal irgendwo als Facelift oder Vorfaceliftmodell in einer Seitenstraße in der damaligen Nachbarschaft. Damals war der Nissan Laurel schon außergewöhnlich, und heute ist er es irgendwie immer noch. Für mich zumindest... 

In den auslaufenden 70er Jahren bekannte sich die Autoindustrie zur klaren Kante. Autos, welche mit dem Lineal gezeichnet wurden, waren tatsächlich mal stark gefragt und zeigen heute nach 30 oder 40 Jahren oftmals ihre gesamte Ausdrucksstärke. Die Kastenform nach dem 3-Box-Design ist übrigens legendär und typisch für die 70er Jahre. Autos mit Kante haben Charakter und sind gerade heute von weitem erkennbar, wie zum Beispiel dieser in einem wunderschönen Hellgrünmetallic lackierten Nissan Laurel. Die späteren Jahrgänge ab 1979 und 1980 waren deutlich erfolgreicher als dessen Vorgänger. Woran hat es gelegen? Vielleicht lag es daran, dass die Japaner den Weltmarkt erobern wollten. Auch mit dem Laurel wollte man in der unteren und ggf. schon oberen Mittelklasse mitmischen und kredenzte Modelle mit viel Ausstattung zu einem angenehmen Preis. Wie man nachlesen kann hatte dieses Modell wurde sogar ein Automatikgetrieb eingeführt und im letzten Jahrgang gab es in der Serie sogar ein elektrisches Sonnendach. Die späten großen Laurel bekamen zudem Motoren, die auch mit der deutschen Konkurrenz zumindest etwas entgegensetzen konnten, in dem man zum Beispiel einen 2,4 Liter Reihensechszylinder ergänzte. Ok, er war stärker als die 98PS Version aus den Vorjahren, konnte aber mit 113 PS schon mal etwas flotter unterwegs sein. Die 145 PS starke 2,8 liter Version griff dann fast noch nach dem deutschen Stern, doch das fehlende Image in Europa verhinderte das.  

Nichts geht über eine elegante und formvollendete Limousine von Tomica. Die vielen schönen Details lassen den Betrachter zufrieden und forschend auf das Fahrzeug schauen und man taucht zudem noch in die tiefen 70er Jahre so richtig ein. Was einem sofort auffällt ist die geänderte Front zum vorherigen Modelljahrgang. Aus quadratischen Leuchten wurden leicht rechteckige Leuchten, welche den Charakter des Fahrzeuges leicht in etwas edleres verwandeln. Auch die Stoßstange änderte sich und das Kennzeichen rutschte zumindest vorne unter die Stoßstange. Das Faceliftmodell bekam zudem Seitenzierrat in Form von kleinen Schrammschutzleisten.Am Heck entfiel der Chromrand um die Leuchteneinheiten, so dass man fast meinen konnte, dass die Heckleuchten des Faceliftmodells größer geworden sind. Die Farbkombination in Bezug auf Außenfarbe zum Interieur passt zu den späten 70ern und erinnern, und erinnert auch ein wenig an Resedagrün von Mercedes und BMW. Die Sitzfarben und die Radkappen sind gleich geblieben. Der Chrom unterstreicht die Eleganz des Fahrzeuges. Ein absoluter Hingucker sind die Felgenabdeckungen der 70er Jahre. Auf dem Rad sitzt eine verchromte Radkappe und in der Mitte findet sich noch ein farbiges Markenemblem auf der Radnarbenabdeckung. Ansonsten lasse ich die übrigen vielen Details einmal für sich sprechen und verweise auch auf seinen "blauen Bruder", den ich hier am Anfang des Jahres präsentiert hatte. ... .