Dienstag, 14. April 2015

Das ungewöhnliche Faceliftmodell : VW Passat Variant VR6, Typ B4 3A, Siku, Nr. 1061, Modelljahrgang 1996

Hersteller : Siku
Modell : VW Passat VR6 Variant Faceliftmodell, Typ B$ 3A
Update : Nein, neues Modell 1996-2000 bei Siku gebaut
Farbe : Dunkelblaumetallic
Maßstab : 1/60
Maße : ca. 8,0 cm x 3,0 cm x 3,0 cm (l/b/h) Anhängerkupplungsmaß gemessen
Preis : ca. 4,50 DM (mein Kaufpreis neu 1996)

Ausstattung / Extras : Rechteckscheinwerfer in Weiß vorne lackiert, schön gestaltete Zinkgussfront, hier integriert mit bemaltem Kühlergrill innen in Schwarz mit großem VW Emblem mittig auf dem Kühlergrill, Scheibenwischer, Rückspiegel, Außenspiegel, Interieur in Grau, schön gestaltete Karosse, Plastikreifen mit grauer Felgenabdeckung, Heckklappe lässt sich öffnen, schönes Interieur, Kennzeichen aus MK (Märkischer Kreis, NRW).

Fazit: Dieses VW Modell ist bei Siku höchst ungewöhnlich. Der Vorgänger wurde extrem lange und nahezu in allen Variationen gebaut. Dann folgte 1996 dieses Faceliftmodell und blieb für 4 Jahre im Programm ohne eine gesonderte zusätzliche Variante zu bauen. Merkwürdig. Das dieses Modell recht kurz gebaut wurde mag daran liegen, dass auch dieser VW in dieser unsäglich schlechten Sikuphase auf die Welt kam. Lacke mit Qualitätsproblemen, knisternde Bodenplatte und die nichtssagenden Felgenabdeckungen lassen das Modell gebraucht und alt aussehen. Die Verkäufe blieben hinter den Erwartungen und das bei einem Modell, das zudem kein anderer im Programm hatte. Fatal war allerdings auch, dass dieser VW in den Handel kam, als bereist das Nachfolgemodell in Realität auf die Straße kam (ein echtes Sikuproblem bis heute!). Das anonyme Modell ist auch heute nicht sonderlich gefragt. Der ehemalige Kaufpreis wird auch heute in Euro gefordert, wenn zu dem Preis überhaupt einer kauft. Und das hat dieses sonderliche Modell eigentlich nicht verdient, stellte es als VR& Modell doch eigentlich einmal die Spitze aller Passats dar... .
    
 


 

Die gespaltene Baureihe mit vier Ringen : Audi 100 / Audi A6, Typ C4, Siku, Nr. 1079, Modelljahrgang 1995

Hersteller : Siku
Modell : Audi A6 2.8, Typ C4
Update : Nein, neues Modell 1995 - 1998 gebaut
Farbe : Mattblau
Maßstab : 1/60
Maße : ca. 8,5 cm x 3,3 cm x 2,8 cm (l/b/h)
Preis : ca. 4,50 DM (mein Kaufpreis neu ca. 1995)

Ausstattung / Extras : durchsichtige Plastiklampen vorne, schön gestaltete Zinkgussfront, hier integriert mit bemaltem Kühlergrill innen in Schwarz mit silbernen Audiringen, Scheibenwischer, Rückspiegel, Außenspiegel, Interieur in Weiß, schön gestaltete Karosse, Schiebedachdarstellung geriffelte Ladefläche im Kofferraum, Plastikreifen mit Universalfelge, Heckklappe lässt sich öffnen, schönes Interieur, Stoßstangen in Schwarz, Kennzeichen aus MK (Märkischer Kreis, NRW).

Fazit: Dieser Audi ist der Audi, der seine ursprüngliche Bezeichnung zugunsten einer Neuordnung nach Zahlen verlor. Seit 1968 etwa gab es bei der Wiederaufnahme der Marke Audi den Typ 100. Als man im VW-Konzern merkte, dass man mit den alten Bezeichnungen, die sich nach der Leistung einmal orientierten, nicht mehr zu Recht kam, benannte man die Baureihen nach einem ähnlichen Zahlensystem wie bei BMW um, allerdings hier in gerade Zahlenfolge. Aus dem Audi 100 als mittlere Baureihe wurde somit folglich der Audi A6. Man nutze die Umbenennung mit dem Facelift der Baureihe.
 
Siku nutzte die Chance um so den neuen Audi A6 zu bauen, der allerdings gegen die internen Sparmaßnahmen kämpfen musste und verlor. Die knisternde Bodengruppe und die maßlos schlecht gestalteten Allerweltsfelgenabdeckungen, von mir noch liebevoll Baumarktfelgen genannt werden, sowie ein matter Blaulack ließen den Audi von vorne weg alt aussehen. So folgte bereits nach drei Jahren das "Aus" für den A6, der aufgrund der schlechten Verkäufe noch zudem als Taxi und als Polizeiwagen verwurstet wurde, um die Bestände abzubauen. Die Nachfrage ist heute relativ gering, so dass der Audi sich preislich nicht über die 5 Euro Marke bewegt. 
 
 


 

Zeitloser italienischer Supersportwagen aus den späten 80er Jahren : Ferrari F40, 1989-2000, Siku, Nr. 1975, Modelljahrgang 1990

Hersteller : Siku
Modell : Ferrari F40
Update : Nein, neues Modell 1989 - 2000 bei Siku gebaut
Farbe : Rot
Maßstab : 1/60
Maße : ca. 8,0 cm x 3,4 cm x 2,2 cm (l/b/h) 
Preis : ca. 4,50 DM (mein Kaufpreis neu ca. 1990)

Ausstattung / Extras : durchsichtige Plastiklampen vorne, schön gestaltete Zinkgussfront, Zinkguss  Kühlergrill an der Front zu sehen, Interieur in Schwarz, schön gestaltete Karosse, eine geriffelte Heckscheibe, Heckklappe lässt sich öffnen, schönes Interieur, B4-Bereifung, Kennzeichen aus MK (hier Märkischer Kreis, NRW).

Fazit: Dieses Modellauto lässt mich immer wieder grübeln, ob es erst nicht erst gestern war, wo ich mir den Ferrari zugelegt habe. Ende der 80er brach ja sozusagen der Hype um den F40 aus und ließ viele Autobegeisterte wie mich dann auch noch seinerzeit für ca. 40DM das 1:18 Modell von Bburago extra bestellen. Jetzt könnte man fast in bösen Zungen sprechen und behaupten, dass das Sikumodell heute mehr Wert ist als der große Bburago, aber diese Erkenntnis bekommt man schonmal später als erwartet. Aber zurück zum Siku, der ersichtlich seit 25 Jahren nicht bespielt wurde. Das Modell stammt noch aus der vollen Zinkgusszeit, ist massiv und schwer und besitzt tatsächlich noch die breiten Reifen der 1000er Serie, die mit der kleinen sanften Rille unter dem Reifen auch schwere Modelle wie dieses nahezu ultraleicht über den Tisch flitzen ließen. 11 Jahre Bauzeit sagen heute in der Tat etwas über seinen Status und dessen Beliebtheit seinerzeit aus. 7 bis 15 Euro (letzerer Betrag gilt mit Verpackung) sind aber dennoch eine bemerkenswerte Preisentwicklung für so ein Massenmodell.
 


 

Drag-Race-Runner im zivilen Look : Ford Thunderbolt, 1964, Hot Wheels, Modelljahrgang 2010

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Ford Fairlane Thunderbolt, 1964
Update : Ja, mindestens sechs bekannte Farbvariationen (liegt garantiert aber in der Anzahl höher)
Farbe : Weißmetallic
Maßstab: nicht bekannt
Maße : ca. 7,8cm x 2,9 cm x 2,3cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,50 € ( Mein Kaufpreis neu 2010)

Ausstattung / Extras : Doppelrundscheinwerfer in Chromoptik, schön gestaltete Plastikfront, Kühlergrill in Chrom, offene Seitenscheiben, Chromstoßstangen an Front und Heck, Heckleuchten in Rot, Interieur in Chrom, Scheibenglas stark getönt, risiege Lufthutze auf der Motorhaube, silberne Applikationen und Chromschmuck auf den Seitenflächen, Türgriffe in Silber, Ford Flaggen auf den Kotflügeln und C-Säulen, Hot Wheels Standardfelge in Chrom, schöne Detailierung der Karosse, schön detailiertes Interieur, rote Heckleuchten, Ford Buchstaben auf dem Heckdeckel.

Fazit: Dieses Fahrzeug ist ein Hot Wheels Klassiker, der seit 2001 immer mal wieder gebaut wird. Respekt. Dabei ist das echte Modell nur ein Jahr lang in einer limitierten Serie von 100 Modellen für Drag-Race-Rennen gebaut worden. Die Basis war ein 1963er Fairlane Modell von Ford, die technische Basis war der 1962er eingeführte 7 Liter V8 Motor. Daraus wurde dann allerdings schon eine kleine Bestie auf vier Rädern. 612 PS wurden deshalb in einer kompakteren Limousine als dem damals ebenfalls gebautem Galaxiemodell für solche Rennen eingebaut, da der Fairlane aufgrund seiner größe rund 318kg weniger gewogen hatte. Somit entstand eine herrliche Gewichts- und Leistungs Symbiose für die Rennsportabteilungen von Ford. Hot Wheels baute zugegebener Maße dieses Modell in mehreren Variationen aus, und dieses Modell ist echt human gelungen. Die Optik entspannt, klassische Felgen und eine ruhige Farbe machen das Modell eher chic als krawallig. Hier stimmen selbst kleine Feinheiten wie die Seitenleisten und die roten Heckleuchten.
 
 


 

Ein Shooting Brake in der Kompaktklasse : Honda Civic EF Hatchback, 1987-1991, Hot Wheels, Modelljahrgang 2015

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Honda Civic EF Hatchback, 1990
Update : Ja, dritte Farbgeneration
Farbe : Dunkelgraumetallic
Maßstab: nicht bekannt
Maße : ca. 6,8cm x 3,0 cm x 2,2cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Mein Kaufpreis neu 2012)

Ausstattung / Extras : schön gestaltete Zinkgussfront, Hondalogo mit roter Farbe getupft, offene Seitenscheiben, Schiebedach, Interieur in Schwarz, weiß-rote Streifen auf Motorhaube und Seitenflächen, Aufdruck "90 für den Jahrgang / Civic / VTEC und Hot Wheels"auf den Seitenflächen, Werbeschriftzüge auf der Motorhaube, Hot Wheels Doppelspeichenfelge in Rot, schöne Detailierung der Karosse, schön detailiertes Interieur, Auspuffrohr in Grau am Heck, Dachspoiler, Scheibenwischer vorne und hinten.

Fazit: Ich weiß nicht mehr warum die Autoindustrie dieses Konzept hat fallen lassen. Auch ein Polo Fox mit Steilheck galt Ende der 80er Jahre als unheimlich praktischer Lademeister und wurde dementsprechend auch oft verkauft. Dennoch sehen heute Kleinwagen anders aus und haben oftmals paradoxer Weise vier Türen in einer Zielgruppe, die eher aus Singles und jungen Paaren besteht. Die vierte Generation des Civic hat Hot Wheels geschickt in Szene gesetzt, obwohl sie ja eigentlich nur eine modische Verbesserung des Grundmodells von 1983 war. Nach zwei normalen Farbgebungen hat man nun ein sportliches Derivat auf die Beine gestellt und Modelle mit der schönen Doppelspeiche gehen ja bekanntlich immer im Verkauf recht gut. Während bei uns Europäern eigentlich Hondamodelle als 1:1 Modell fast keine Rolle spielen, so fahren doch Japaner und Amerikaner voll darauf ab. Ich persönlich finde diese und die beiden Vorgängerversionen recht gelungen und auch das Preisleistungsverhältnis stimmt hier voll und ganz.
 
 


 

Dienstag, 7. April 2015

US-Klassiker im Chromlook : Ford Mustang Fastback, 1968, Hot Wheels, Modellreihe Classics, Modelljahrgang 2006

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Ford Mustang Fastback, 1968
Update : Ja, neues Modell in 2006
Farbe : Chromrot
Maßstab: nicht bekannt
Maße : ca. 7,4cm x 2,9 cm x 2,1cm (l/b/h)
Preis : ca. 4,00 € ( Mein Kaufpreis neu 2006)

Ausstattung / Extras : Rundscheinwerfer in Silber, schön gestaltete Zinkgussfront, Kühlergrill in Schwarz, offene Seitenscheiben, Motordarstellung, zu öffnende Motorhaube, Zinkgussstoßstangen an Front und Heck, Heckleuchten in Rot samt Heckblende in Schwarz, Mustang Tankdeckel in Silber auf Heckblende, weißes Interieur, Kubikzentimeter Anzahl in Silber auf den Lufthutzen, weiße Streifen parallel auf Motorhaube, Dach und Heck, seitliche Zierstreifen in Weiß, Schriftzüge "Mustrang (in Schreibschrift auf Kotflügel), darunter Mustang im weißen Streifen" in Silber auf den Seitenflächen, Hot Wheels populäre Standardfelge in Chrom mit Schriftzug "Goodyear Postglas GT", schöne Detailierung der Karosse mit perfekten Proportionen, schön detailiertes Interieur, Modell in schwerer Ausführung (Zinkgussbodenplatte).

Fazit: Die Modelllinie Classics war eine gesonderte Modellreihe von Hot Wheels. Hier wurden klassische Modelle in schwerer Ausführung, mit gesonderten Farben im Chromlook und gesonderten Reifen sowie Aufdrucken produziert, also ähnlich den Treasure Hunt Modellen aber hier in deutlich höherer Stückzahl und anderer Verpackung. Die Bestseller der Serie bekamen somit noch einmal einen gesonderten Kick für die Sammler, auch wenn diese das Standardmodell schon hatten. Der 68er Jahrgang von den Ford Mustangs war sozusagen die zweite Modellgeneration und stellte mit 768.000 Grundmodellen sowie 113.000 Fastbacks sowie 70.000 Cabrios durchaus einen großartigen Erfolg dar. Das Design im Vergleich zu den frühen Modellen wurde behutsam angepasst, wirkte aber durch die plastischen Vertiefungen deutlich aggressiver und sportlicher als das erste Modell. Das Modell ist hervorragend gelungen und trotz des hohen Preises für Hot Wheels Verhältnisse wird er auch in Zukunft attraktiv bleiben, denn die Stückzahlen fallen bei den Classics Modellen deutlich geringer aus.
 
 



 

Da ist mir einmal ein Super Treasure Hunt Modell von Hot Wheels ins Netz gegangen : 1953er Custom Chevrolet Bel Air, Hot Wheels, Modelljahrgang ca. 2010

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Chevrolet Bel Air Custom, 1953
Update : Ja, parallel zum normalen Derivat und Treasure Hunt Modell hier als Super Treasure Hunt
Farbe : Violetmetallic
Maßstab: nicht bekannt
Maße : ca. 7,6cm x 2,9 cm x 2,1cm (l/b/h)
Preis : ca. 10,00 € ( Mein Kaufpreis neu 2012)

Ausstattung / Extras : Rundscheinwerfer in Silber, schön gestaltete Zinkgussfront, Kühlergrill in Chrom, offene Seitenscheiben, Chromstoßstangen an Front und Heck, Heckleuchten in Rot, Interieur in Chrom, gläserne Motorhaube, weiß-silbernes Flammenmuster auf allen Flächen erkennbar, Aufdruck "TH" für Treasure Hunt Modell, Schriftzug "Hot Wheels" in Silber und Rot auf dem Heckblech, Hot Wheels Sonderfelge in Chrom (extra angefertigte Super Treasure Hunt Felge auf Gummireifen), schöne Detailierung der Karosse mit perfekten Proportionen, schön detailiertes Interieur.

Fazit: Treasure Hunt und Super Treasure Hunt Modelle sind Modelle von Hot Wheels, die in extrem geringen Stückzahlen der normalen Serienproduktion bzw. den normalen Verkaufskartons zufällig beigemischt werden. Diese Hot Wheels sind für den Normalpreis zu erstehen und werden im Schnitt zum 5- bis 8-fachen schnell weiter verkauft. Gewisse Hot Wheels wie das Ghostbustersmobil erreichen zum Teil schon mal Preise über 20 bis 30 Euro aufgrund der Seltenheit. Das "normale" Treasure Hunt Modell ist violet, hat aber nicht die Felgen und Gummireifen wie das Super Treasure Hunt Modell. Das schlichte Serienmodell hat meist eine andere Farbe und auch ganz andere Felgen. Hot Wheels macht sich seit Jahrzehnten daraus einen Spaß und verzückt so diverse Sammler und Fans von Hot Wheels. Nur die wenigsten Sammler dürften alle Treasure Hunt Modelle  oder gar die Supermodelle haben. Ich für meinen Teil habe nur wenige dieser Modelle, da ich den Eindruck gewonnen habe, dass in vielen Geschäften bereits die Angestellten diese Modelle aus dem Karton fischen. Und ich sehe es dann meist nicht ein, dafür 10 oder mehr Euro dafür zu bezhalen. Bei diesem Modell war es anders, da ich diesem Custom Chevrolet sehr schön finde und das normale sowie das normale TH-Modell besitze. Die genauen Stückzahlen kennt wahrscheinlich noch nicht einmal Hot Wheels, aber ggf. 1:1000 konnte das Verhältnis schon sein... 
 


 

Seltenes Kombimodell von Hot Wheels : Pontiac GTO Custom Station Wagon, 1966, Hot Wheels, Modelljahrgang 2010

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Pontiac GTO Custom Station Wagon, 1966
Update : Nein, neues Modell in 2010
Farbe : Rotmetallic
Maßstab: nicht bekannt
Maße : ca. 8,3cm x 2,7 cm x 2,0cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,50 € ( Mein Kaufpreis neu 2010)

Ausstattung / Extras : Doppelrundscheinwerfer übereinander stehend, schön gestaltete Plastikfront, Kühlergrill in Chrom, offene Seitenscheiben, Chromstoßstangen an Front und Heck, Heckblende in Chrom mit "GTO" Buchstaben, weißes Interieur, Scheibenwischer, Lufthutze, Hund schaut aus Heckklappe heraus, Aufdrucke seitlich (66 als Baujahr/Hot Wheels City Fire Department/Chief/Hot Wheels Logo), Hot Wheels Standardfelge in Chrom, schöne Detailierung der Karosse mit perfekten Proportionen, schön detailiertes Interieur, doppeltes Auspuffrohr in Chrom.

Fazit: Hot Wheels baut seit einigen Jahren auch erfolgreich Kombimodelle nach und erlebt dabei zum größten Teil sehr hohe Stückzahlen. So scheinen doch ausgewählte Modelle gerade in den USA extrem gut anzukommen. Eines dieser Modelle ist dieser Pontiac GTO Custom Station Wagon. GTO heißt übrigens übersetzt "Gran Turismo Omologato". In den 60er Jahren waren Kombis auch in den USA noch nicht so gefragt, da meist Limousinen schon zum Verreisen vom Platz her ausreichten, so dass Kombis eher andere Nutzungen hatten. Heute sind die seltenen Kombis gefragt und gesucht. Witziger Weise bediente sich Hot Wheels hier einem alten Klischee von Matchbox und setzte hinten in den Kofferraum einen Hund, der mit der Schnauze über die Heckklappe schaut. Der Aufdruck passt leider nicht ganz zum sportlichen Kombi und verweist auf das Auto des Chefs der Feuerwehr von Hot Wheels City. Hot Wheels baute dieses Modell im Jahre 2010 nur relativ kurz in dem Farbton Rotmetallic. Höhere Stückzahlen gab es von dem Modell in Gelb. Ohne Weiteres würde ich diesen Farbton bereits in der Kategorie von 10 Euro oder höher sehen...    
 


 

Glanzautos "Made in Germany" (2) , frühe Basismodelle aus den 80er Jahren,Tomy, Modelljahrgänge 2012-2014

Hersteller : Tomy
Modell : Mercedes Benz 190 E 2.0 (W201), BMW 318i (E30), VW Golf 2 Cli (Typ 19E), Audi 80 2.0E/Quattro (B3)
Update : nein, neue Modelle mit parallel gebauten Derivaten als Topmodelle
Farbe : Dunkelblau (Beplankung in Surfblau) / Kaminrot / Weiß / Graumetallic
Preis : ca. 8,00 - 22,00 € (mein Kaufpreis Neu in 2013)
 
Fazit: Dieser Eintrag ist ein Folgeeintrag zu den "Glanzautos "Made in Germany". Parallel zu den Topmodellen gab es natürlich auch die Basismodelle von Tomy, was schon ein geschickter Schachzug war. Schaut man sich "die Basis" an, so entdeckt man auch diverse nette Details und kann auch mit gutem Gewissen behaupten, ja, die Basis ist auch sexy. Deutsche Autos aus den 80ern sind heute en Vogue, denn sie fluten bereits die Old- und Youngtimertreffen. Sie waren viel besser als teilweise ihr Ruf, sie halten fast schon ewig weil der Rost sie dank Teilverzinkung kaum noch holen kann. Der 190er gehört heute noch relativ oft zum Straßenbild und die anderen werden langsam deutlich weniger, 30 Jahre hinterlassen Spuren in den Zulassungszahlen. Ein schneeweißer Basisgolf II hat im Übrigen ebenso seine Reize wie ein grauer Audi 80, der hier von Tomy sogar als Quattromodell in den Handel kam. Was auf den Fotos fehlt, ist noch der mitgelieferte Heckspoiler des Modells, da dieser zur Zeit nicht am Modell befestigt werden kann. Tomy gab zwar eine Anbauanleitung mit auf den Weg, aber scheinbar kann man den Spoiler nur kleben und nicht stecken.
Auch die Basis kostet Geld, was allerdings aufgrund der schnellen Abverkäufe bei Tomy auf ein Zeichen der hohen Begehrbarkeit deutet. In wenigen Jahren werden wir wissen, was zu bezahlen ist. 190er und 3er BMW E30 sind selten unter 30 Euro zu finden, der Golf kostet im Mittel 25 Euro. Und auch der Audi 80 scheint recht schnell seinen Fanclub gefunden zu haben.
  
 




 

Der Biedermann der deutschen Mittelklasse : Audi 80 2.0E / 2.3E / Quattro, Typ B3, Tomy, Modelljahrgang 2013

Hersteller : Tomy
Modell : Audi 80 2.0 E, Audi 80 2.0 E, Audi 80 Quattro, Audi 80 2.3 E, Audi 80 2.3 E, Typ B3
Update : nein, neues Modell mit parallel gebauten Derivaten 2013
Farbe : Weiß / Rot / Graumetallic / Blaumetallic / Schwarzmetallic
Maßstab : 1:64
Maße : ca. 7,1cm x 2,6 cm x 2,2cm (l/b/h)
Preis : ca. 22,00 € (mein Kaufpreis Neu in 2013-2014)
 
Ausstattung / Extras : Rechteckscheinwerfer mit Leuchteneinsatzschatten und darunter liegenden gelben Blinkern und weißen Nebelleuchten, schwarzer Plastikkühlergrill mit silbernen abgesetzten Audiringen, Scheibenwischer, Scheibenrahmen in Schwarz, schwarze Stoßstange mit weißem Kennzeichenhalter (vorne), Scheinwerferreinigungsanlage bei den Topmodellen (ein Novum in diesem Maßstab und dieser Darstellung!), schwarze Rammschutzleisten auf den Fahrzeugseiten, Türgriffe in Schwarz, aufwendige und originale Felgen (oder Felgenabdeckungen bei den Standardmodellen) auf schwarzen Gummireifen, schwarze Abschlussleisten seitlich unten, Linkslenker (somit kein Modell für den japanischen Markt!), Rechtslenker sind die Standardmodelle, Heckleuchten in durchsichtigem mehrfarbigem Plastik, weißes geriffeltes Rückfahrlicht in gesonderter Ausstattung bei den topmodellen, gelber Blinker im Kotflügel vorne, Audiringe und Modellbezeichnung auf dem Heck in Silber, schön gestaltetes Interieur, gesonderte Kopfstützenform im Fond.
 
Fazit : Majorette hatte diesen Audi seinerzeit als gewagtes Topmodell Audi 90 im Progamm, ehe Tomy das Modell in verschiedenen Varianten gute 20 Jahre später erfolgreich(er) wiederbelebte. Als simplen Audi 80 als 2.0E, über den Quattro bishin zum zum 2.3E mit veränderter Front bot Tomy dieses Modell an und zeigt eine schöne Vielfalt, was man aus den Modellen alles machen kann. Der Unterschied steckt im kleinen und feinen Detail, so dass es noch einmal mehr Spaß bereitet, sich die Truppe aus Ingolstadt einmal näher anzuschauen. Die Standardmodelle sind als Beispiel Rechtslenker und der Quattro sowie die Topmodelle 2.3E sind Linkslenker. Das Quattromodell trägt hinter dem Kennzeichen eine schwarze Blende. Der rote Audi 80 war seinerzeit auch Werbefahrfahrzeug, der weiße Audi 80 mit blauer Innenausstattung ist noch ein typischer Vertreter des nackten Autos ohne Ausstattung mit einem Standardfarbton und Stoffausstattung, sprich ein Opaauto. Die Topmodelle kommen zudem in typischen Businessfarben daher und tragen sogar eine Scheinwerferreinigungsanlage als Detail mit sich herum. Auch die Heckleuchten unterscheiden si9ch vom simplen Modell. Das alles hat natürlich seinen Preis. Während ich bei den VW Gölfen und den 190ern Schnäppchen machen konnte, kosteten die Audis im Vergleich sehr viel Geld pro Stück. Tomys Qualität rechtfertigt den Preis ebenso wie die Exklusivität der Modelle. Wer die Chance hat, sollte zum 80er Jahre Hit der Deutschen greifen. Und günstiger werden sie wohl eher nicht mehr...