Mittwoch, 7. Februar 2018

Hot Wheels ist im Porschefieber und baut einen Klassiker nach...(4) : Porsche 356 A Outlaw, Hot Wheels, Sondermodell "AIR-COOLED", Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Porsche 356A "Outlaw"
Update : Ja, dritte Fassung und neues Sondermodell "AIR-COOLED" in 2017
Produktionsort : Thailand
Farbe : Dunkelblau
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,6cm x 2,7 cm x 2,1cm (l/b/h)
Preis : ca. 5,50 € ( Kaufpreis neu in 2017 )
 
Wäre der Porsche ein Schauspieler, dann wäre er mit Sicherheit heute ein Hollywoodstar. Neben dem Porsche 911 beschäftigte uns wohl kaum ein ein anderer Porsche mehr in den letzten Jahren, der mit seiner herausragenden Formensprache bis heute beim Thema Automobildesign eindeutige Akzente setzte. Seine unverwechsbare Art polarisiert bis heute, so dass er auch als Ikone bei Porsche und im Sportwagensegment allgemein gilt. Wer so ein Modell in Realität sein Eigen nennen darf, der hat mittlerweile einen Gegenwert einer sechsstelligen Summe in der Garage stehen. Umso wichtiger sind solche Nachbauten wie diese, um den vielen Träumern dieser Welt, zumindest ein bezahlbares Stück Porsche in die Vitrinen zu holen. Man muss ihn allerdings importieren, denn offiziell gibt es ihn hier nicht zu kaufen. Und nur mit viel Glück erhält man ihn für unter 10 Euro...
 
Hot Wheels hat mittlerweile mehrfach einen der begehrtesten Porsche Modelle nachgebaut. Die dritte Fassung des wunderschönen Porsche 356A Outlaw ist die beeindruckendste Fassung von mittlerweile vier veröffentlichten Modellen. Mit dem Sondermodell "Air Cooled" stellt man erstmalig eine Modelloptik vor, welche einem Modell für historische Rennfahrzeuge gut nachempfunden worden ist. Optisch hat meiner Meinung nach dieses Modell viel von einem Teilnehmerfahrzeug der berühmten Oldtimer Rallye "Mille Miglia" zu tun. Die normalen Standardfelgen wichen den aufwendigen und sehr schön gestalteten Chromfelgen der Real Rider Modelle. Sie verleihen dem Porschemodell einen besonderen Glanz und geben dem Thema historischen Motorsport eine besondere Gewichtung. Durch die Bodengruppe aus Metall besitzt dieses Modell eine andere Schwere und Solidität. Die Rennwagennummer "356" entspricht der Baureihennummer von Porsche, die ebenfalls gemäß dem Original mit dem Zusatz "A" versehen wurde. Als Werbeträger findet man unter anderem den Spezialölhersteller Castrol, der in dem Segment des Motorsports natürlich zu Hause ist. Ein besonders schönes und markantes Detail sind die beiden Schlaufen zur Sicherung der Fronthaube, die entgegengesetzt auf dem Verpackungsbild nicht in Lederfarbe, sondern silbern dargestellt wurden. Aus meiner Sicht ist dieser Porsche ein außergewöhnliches Modell in der Hot Wheels Geschichte und mit Sicherheit der Star in der neuen und aktuellen Sonderserie "AIR-COOLED".
 
Das Besondere am Outlaw-Porsche ist, dass man ein altes und originales Auto teilweise mit neuen technischen Nachrüstungen versehen hat. Unter der neuen Technik versteht man in diesem Fall Bremsen, Fahrwerk oder sonstige Komponenten, die man einfach verbessern konnte und wollte. In den USA bekannt geworden ist dadurch Emory Motorsports, die mit den "Outlaws" werben. Sie fahren die Porsche so, wofür sie einst auch gebaut wurden. Das steht zumindest auf deren Homepage. Über Fahrwerte kann man leider nichts ablesen, aber vielleicht werden die einzelnen Modelle auch einfach individuell motorisiert. Gebaut wurde der originale Porsche 356er von 1955 bis 1959. Ein Vierzylinder Boxermotor schaffte bei den meisten Exportautos mit der 1600er oder 1600er S Maschine zwischen 60 und 75 PS. Die Outlaw Varianten, so kann man es nachlesen, schaffen dann teilweise bis zum Doppelten an Leistung. Die Grundleistung an Geschwindigkeit lag bei rund 160 bis 175 Km/h.  
 




 

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