Montag, 21. Dezember 2015

Spannende Reliquien aus der goldenen Zeit der Formel Eins Rennwagen : Lotus, B.R.M. und F1 Ferrari von Matchbox, Modelljahrgänge 1962-1970

Hersteller : Matchbox
Modell : Lotus, B.R.M. und F1 Ferrari von Matchbox, Modelljahrgänge 1962-1970
Update : Nein, neue Modelle
Farbe : Grün, Blau und Rot
Maßstab : 1/54, 1/54, 1/62
Maße : nicht bekannt
Preis : je 1,00 Euro ( Kaufpreis gebraucht in 2015)

Zur Modellgeschichte : Hierbei handelt es sich um frühe Rennwagengeschichte der Formel 1, als es noch legendäre Rennwagenfahrer gab, die dem Tod und Teufel bei jedem der Nerven zerreissenden Rennen in Silverstone oder am Nürburgring in den 50er und 60er Jahren ins Auge blickten. Manche Fahrer kehrten an einem der früheren Rennsonntage auch nicht mehr wieder, andere überlebten die grauenvollen Hochgeschwindigkeitsunfälle, die seinerzeit auch Massen des Publikums an den nicht oder wenig gesicherten Rennstrecken mit in den Tod rissen. Die Fahrzeuge stammen noch aus einer Zeit des vielleicht letzten Heldentums, denen unerschrockende Männer bei mörderischen Geschwindigkeiten noch begegnen konnten, weil nur die Geschwindigkeit in Verbindung mit der  Bezwingbarkeit dieser Blechkiste und den legendären Rennstrecken zählten.

Fazit: An einem der letzten Sonntage im Oktober in diesem Jahr hatte ich bei einer Veranstaltung ebenfalls diese bunte Fahrzeugmischung entdeckt, welche mir als Haushaltsauflösung angeboten wurde. Da "alte Modellautos" sehr gerne dadurch hochpreisig angeboten werden, blieb mein Interesse erst einmal verhalten und ich erkundigte mich nach den Preisen dieser Schätze, denn ich erblickte schnell Fahrzeuge, die ich noch nicht besitze und dessen Wert es oftmals bisher auch verhinderte. Angefangen hatte ich mit diversen Hot Wheels, für die der Verkäufer einen Euro pro Stück haben wollte. Auch einen alten Siku bekam ich für einen Euro sowie die hiergezeigte Rennwagenelite von Matchbox aus der frühen ersten Serie. Diese Modelle sind extrem selten anzufinden, für einen Euro Kaufpreis zudem schon einmal gar nicht. Der Hobbyverkäufer hatte keine Ahnung, was er da eigentlich für Modelle angeboten hatte, und offerierte mir die Rennwagen für einen Euro pro Fahrzeug an, eben ja weil sie so alt sind. So erstand ich ohne zu handeln die unten dargestellte Matchbox Gruppe für 3,00 Euro. Fünf Hot Wheels und einen Siku kaufte ich zudem auch noch, so dass ich alle Schätze dieser Haushaltsauflösung als erster bergen konnte. Ein unglaubliches Glück war das!

Zu den Modellen : Hier handelt es sich um die Nummer 19D Lotus ( dunkelgrünes Fahrzeug, 1965-1970 bei Matchbox gebaut), die Nummer 52B B.R.M. ( blaues Fahrzeug, 1965-1970 bei Matchbox gebaut) und der  Nummer 73B F1 Ferrari ( rotes Fahrzeug, 1962-1968 bei Matchbox gebaut),          





Der amerikanisierte Großkölner in der ersten Fassung : Ford 20m, Typ P7a, V283, Siku, Modelljahrgang 1968

Hersteller : Siku
Modell     : Ford 20M, Typ P7a, 1968 - 1974
Update    : nein, neues Modell, erste Variante des V283
Farbe      : Grünbeige
Maßstab  : 1/60
Maße      : ca. 7,7cm x 2,7 cm x 2,3cm (l/b/h)
Preis        : 1,00 € ( Kaufpreis gebraucht in 2015)

Ausstattung/Extras : große Zinkgussfront mit gesondert eingelassenen Rechteckscheinwerfern aus durchsichtigem Plastik in Gelb, Ford-Schriftzug auf der Motorhaube vorne Fahrerseite sowie auf dem Heckdeckel der Fahrerseite, Modellschriftzug "20m" auf der Heckklappe lesbar dargestellt, detaillierter Kühlergrill, schöne Detaillierung der Karosserie mit Hüftschwung hinter der B-Säule, originale und neue Rad-Felgenkombination R2 ab 1964, orangerotes Interieur, rotorangefarbene Heckleuchten aus Plastik, klappbare Sitze, schwarzes Lenkrad, Kennzeichen der Stadt Köln, hier mit K abgekürzt.

Fazit : Man kann ihn nicht unbedingt als Flop bezeichnen aber der Ford P7a mit seinem amerikanischen Design verkaufte sich deutlich schlechter als erwartet, so dass man nach nur etwas einem Jahr das Design in Köln abänderte und entamerikanisierte, so dass die Verkaufszahlen danach wieder stimmten. Bis heute legendär sind die feinen Sechszylindermotoren, die Ford im 20m einbauen ließ. Siku nahm dennoch zum Glück das passende Modell P7a ins Programm auf und verkaufte es deutlich länger als die Kölner Fordwerke und stellte ihm sogar noch den begehrten Kombi in zahlreichen Versionen an die Seite.

Ein sehr schönes Nischenmodell von Ford, heute begehrter als damals und zudem super selten. Das Sikuexemplar in Grün ist noch häufiger vertreten, das hier gezeigte Modell ist heute selten. In der Regel muss man einen ordentlichen Eurobetrag für so ein Exemplar hinlegen, doch an einem Sonntag Morgen war mir das Glück hold und ich erwischte diesen Ford für einen Euro. Schlechte Exemplare kosten immer noch bis zu 15 Euro, was aber auch an den kostbaren Ersatzteilen in Form von Klappsitzen oder Leuchten zu tun haben mag. Ford- und Sikufreunde lieben dieses Modell. Ich persönlich habe mehrere Modelle in Grün, weil die Form heute noch immer oder gerade wieder verzückt. Die unten gezeigte frühe Version des 20M besitze ich nur einmal. Schön sind die Details in Bezug auf die Scheinwerfer und Rückleuchten, die die späten Modelle nicht mehr haben. Witziger Weise kommt dieses Fahrzeug vom Kennzeichen her auch aus Köln, wobei der grüne Ford aus Frankfurt stammt. Warum man das wohl mal geändert haben mag bei Siku?





Detroits flacher Keil aus den Dodge Werken... Dodge Charger Mk III, No. 52, Matchbox, Modelljahrgang 1970

Hersteller : Matchbox
Modell : Dodge Charger Mk III, 1970
Update : Nein, neues Modell
Farbe : Grünmetallic
Maßstab : nicht bekannt
Maße : ca. 7,6cm x  2,7 cm x 1,8 cm (l/b/h)
Preis : ca. 2,00 DM ( Kaufpreis damals gebraucht)

Ausstattung / Extras : schön detaillierte Zinkgussfront, Bodenplatte ist als Front in Rot hochgezogen, Scheinwerfer sowie Heckleuchten hinter der Riffelblechoptik, Fahrgastzelle aufklappbar, Interieur in Schwarz, schöne klassische Superfastfelge von Matchbox (erste Superfastfelge), sehr schön detaillierte Karosse, schön detailliertes Interieur, Sitzflächendarstellung.

Fazit: Dieses Modell gehört wiederum zu den ganzen Designstudien, die Matchbox Anfang der 70er Jahre ins Programm aufgenommen hat, um einfach einmal andere Modelle zu bauen als die Konkurrenz. 1970 war es dann der Dodge Charger Mk. III, den Matchbox ins Rampenlicht stellte, der aber bereits in Realität um 1968 herum das Licht als Studie erblickte. Während Matchbox das Modell sehr gut gelungen war, so erscheinem dem Betrachter bei dem Original die wuchtigen Reifen samt glatten Felgenabdeckungen zu groß. Dennoch war es bis 1968 das aerodynamischte Fahrzeug, welches von Dodge je produziert wurde. Verstellbare Sitze und ein schwenkbares Lenkrad waren 1968 ebenso Highlights wie das aufspringende Dach. Zukunftsmusik anno 1968. Der Zweisitzer ist schon ein bemerkenswertes Fahrzeug und sollte in keiner Sammlung fehlen. Für ein Fahrzeug der Superfastära aus den frühen 70ern wird mit rund 10 Euro aufwärts auch ein ordentliches Entgeld für das Modell verlangt. Man darf es nicht vergessen, der Dodge hat etwa 45 Jahre auf dem Buckel, und dafür schaut er noch recht gut aus....




Die 80er Jahre und die Rennboliden aus den USA... : Chevy Pro Stocker, Nr. 34, Matchbox, Modelljahrgang 1980

Hersteller : Matchbox
Modell : Chevy Pro Stocker, 1980
Update : Nein, neues Modell
Farbe :Weiß
Maßstab : nicht bekannt
Maße : ca. 7,6cm x  3,1 cm x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,50 DM ( Kaufpreis damals gebraucht)

Ausstattung / Extras : schön detaillierte Zinkgussfront mit Rundscheinwerfer in eckiger Fassung, Stoßstange vorne und hinten in Zinkguss, getöntes Scheibenglas, Interieur in Rot, klassische Superfastfelge von Matchbox (zwei Reifengrößen), schön detaillierte Karosse, schön detailliertes Interieur, Heckspoiler, Aufdrucke typisch für ein Stock Car "Lightning/Rennnummer 34", seitliche Trittbleche.

Fazit: Dieses Modell hat eine interessante Geschichte zu erzählen, denn das Modell hat es tatsächlich einmal in Realität gegeben. Die Grundlage ist ein Chevrolet Chevelle Laguna S3, der für die NASCAR Rennen gebaut wurde. Auch als ziviles Fahrzeug mit einem anderen Kühler hat es das Modell gegeben. Matchbox griff 1980 das Thema NASCAR und Rennboliden auf und nahm das Modell in das Programm, um auch gleichzeitig mit den Hot Wheels Modellen aus diesem Ressort zu konkurrieren, die zuvor angefangen hatten, solche Rennfahrzeuge ins Programm zu nehmen. Die Rennwagen samt der gesamten NASCAR Serie waren speziell in den 70er und 80er Jahren unglaublich populär, so dass auch viele Filme rund um diese Ära entstanden sind, die den Hauptbestandteil Autos hatten. Allen voran war seinerzeit der Schauspieler Burt Reynolds sehr bekannt dafür.

Preislich überrascht das Fahrzeug in dieser Sekunde. Ab 5 Euro geht es für angeschrammte Fahrzeuge los, für so ein Fahrzeug wie auf dem Bild gezeigt, müssten schon etwa 10-12 Euro ausgegeben werden. Rennfahrzeuge liegen im Trend zur Zeit..... 



Vielleicht ist das mit der ungewöhnlichste Saab aller Zeiten : Saab Sonett III, Matchbox, No. 85, Modelljahrgang 1973

Hersteller : Matchbox
Modell : Saab Sonett III, 1973
Update : Nein, neues Modell
Farbe :Blaumetallic
Maßstab : nicht bekannt
Maße : ca. 7,3cm x  2,8 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 2,00 DM ( Kaufpreis damals gebraucht)

Ausstattung / Extras : schön detaillierte Zinkgussfront, Bodenplatte ist als Front hochgezogen, Scheibenwischer, getöntes Scheibenglas in Gelb, Interieur in Gelb, schöne klassische Superfastfelge von Matchbox, sehr schön detaillierte Karosse, schön detailliertes Interieur, Motorhabenabedeckung geriffelt in Gelb, Kofferraumklappe mit Lamellenoptik in Hellblau, Kofferraumdarstellung, Rücklichter aus Zinkguss am Heck.

Fazit: Die Automarke Saab ist mittlerweile tot. Saab war lebenslang als Automobilhersteller mit einem ungewöhnlichem Design für ungewöhnliche Kunden bekannt geworden und war dadurch auch überlebensfähig. In den 50er Jahren kam man in Schweden auf die Idee, auch Sportwagen zu bauen. So entstand die Sonett Baureihe, die insgesamt 3 Mal erschienen ist. Das hier gezeigte Modell ist die dritte und letzte Evolutionsstufe des Saab Sonett. Das Fahrzeug wurde mit einem V4 Motor von Ford ausgestattet und wurde von 1970 bis 1974 gebaut. 65 PS Leistung als auch ein hoher Verkaufspreis müssen wohl an dem Scheitern des Saab Sonett beteiligt gewesen sein, denn Sportwagen sind in der Regel anders motorisiert, so das sich dann auch höhere Verkaufspreise erzielen lassen können. Etwa 8351 Stück wurden seinerzeit bei Saab gebaut, so dass hier durchaus eine Reihe von skurilen Fahrzeugen in anlehnder Optik an die Zagatomodelle von Alfa geschaffen wurden.

Als Modell ist das Fahrzeug recht ungewöhnlich, stellte aber bei Matchbox ein Alleinstellungsmerkmal dar. Dafür ist das Fahrzeug recht gut gelungen und ist zu dem Zeitpunkt des Erschaffens eines der normalen und realitätsnahen Modelle im Programm von Matchbox. Mittlerweile ist der Saab Sonett III eher in die Gattung der vergessenen Fahrzeuge geraten. Das Angebot der Fahrzeuge ist groß, die Anzahl an Interessenten ist klein, so dass sich viele Modelle mit ein paar kleinen Kratzern aber sonst im guten Zustand für kleine Preise ersteigern lassen.Er ist auf jeden Fall erhaltens- und sammelwürdig...



Retrodesign aus der US Hot Rod Ära : Plymouth Prowler, Matchbox, Modelljahrgang 2007

Hersteller : Matchbox
Modell : Plymoth Prowler, 1995
Update : Ja, neues Modell 2007
Farbe : Silbermetallic
Maßstab : 1:50
Maße : ca. 7,6cm x  3,6 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,50 € ( Kaufpreis neu in 2007 )

Ausstattung / Extras : schön detaillierte Zinkgussfront, detaillierter Kühlergrill, schwarze Stoßstangenteile (ist ein Bauteil mit der Bodengruppe), Markenemblem auf der Motorhaube, leicht getöntes Scheibenglas, Interieur in Schwarz, sportliche Y-Speichenfelge von Matchbox (normaler Weise bei BMW- und Mercedesmodellen montiert), sehr schön detaillierte Karosse, schön detailliertes Interieur, Sitzflächendarstellung, Rücklichter am Heck in Rot, "Prowler" Schriftzug in Schwarz als Schreibschrift.

Fazit: Dass ich dieses Modell überhaupt besitze liegt daran, dass man sich seitens Matchbox dem Plymouth Prowler noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt erneut ernsthaft angenommen hat und dieser Wagen dann vernünftig verschönert und realitätsnah gestaltet wurde. 1995 sackte Matchbox in die wohl tiefste und schlimmste Gestaltungskrise in der Firmengeschichte, so dass solche Fahrzeuge grässliche Lacke und Aufdrucke in schlechter Qualität mit merkwürdigen Felgen im Silber- oder Golddekorlook verpasst bekommen haben. Das ließ sich auch spürbar nicht so gut verkaufen, denn bei manchen Modellen erkannte man durch die neue Optik und "Qualitätsstufe" noch nicht einmal mehr das Fabrikat. Ein Drama. Diese Modelle habe ich fast alle ignoriert, so dass sich handverlesen nur in meinem Bestand finden lassen. Ab dem Jahr 2000 (oder vielleicht auch schon ein Jahr davor) fing das goldene Zeitalter für Matchbox an, wo Modelle wieder sammelwürdig wurden. Schöne Farben, schöne Felgen und realitätsnahe Darstellungen kamen wieder bei der Kundschaft an. So wie dieses Modell, welches die Designstudie von Plymouth aufnahm und dem fertigen Straßenwagen sogar in der Produktion zeitlich gesehen zuvor kam. Preislich scheiden sich die Geister. Die frühen und furchtbaren Modelle gibt es ab einem Euro, die späteren und überarbeiteten Modelle wie unten gezeigt gibt es um die 10 Euro, Sondermodelle sogar ab 20 Euro.

Der Plymouth Prowler war seinerzeit ein echter Sportwagen mit einem Hauch von Roadstereigenschaften, der eigentlich aber ganz andere Tugenden der Amerkaner wieder hervorholen wollte. Er sollte im Zuge einer Retrodesignwelle die guten alten 30er, 40er und 50er Jahre Hot Rod Zeiten wiederbeleben und somit ein wenig das Freidenkertum und die Darstellung einer besonderen Autogattung wieder zum Vorschein bringen. Leider währte das Projekt nur von 1997 bis 2002.



Montag, 14. Dezember 2015

Zurück zu alten NASCAR Zeiten und donnernden V8 Motoren.... : Ford Galaxie 500, Hot Wheels, Sondermodell Spectrafrost, Modelljahrgang 2013

Hersteller : Hot Wheels
Modell     : Ford Galaxie 500, 1965
Update    : Nein, neues Modell 2013
Farbe      : Chromblau
Maßstab  : nicht bekannt 
Maße      : ca. 8,1cm x 3,0 cm x 2,1cm (l/b/h)
Preis        : ca. 9,50 € ( Kaufpreis neu in 2015)

Ausstattung / Extras : Flächenscheinwerfer in Zinkgussfront, Kühlergrill und Stoßstangen in Zinkguss, leicht getönte Scheiben, Motorhaubenverschluss in Silber, Sonderfarbton, Bodenplatte aus Metall, mit Streifen bedruckte Motorhaube und Kofferraumdeckel, Aufdrucke wie bei einem NASCAR Fahrzeug aus den 60er Jahren sowie Hot Wheels Flagge seitlich hinten aufgedruckt (Carolina Tested / Far Out Galaxie / Matthes Speed Shops / Ford / Champion ), 427 CUI Schriftzug auf der Motorhaube, Sonderfelge aus dem  Spectrafrost Programm, schöne Detaillierung der Karosse, Interieur in Schwarz, schöne Detaillierung des Interieur, Seitenscheiben sind offen, seitliches Auspuffrohr.

Fazit: Und hier ist noch ein Neuzugang aus der gesonderten Sparte "Cool Classics, Spectrafrost". Leider gibt es dieses herrliche Fahrzeug wieder einmal nicht bei uns zu kaufen, so dass man es bei den wenigen Importeuren versuchen muss. Aber dieses Modell lohnt sich absolut. Als echtes Sondermodell bringt es uns wieder einmal eine Zeit zurück, die vor fast 50 Jahren eine sehr spannende Zeit gewesen sein muss, wo solche US Boliden an den Sonntag Nachmittagen 500 Meilen in einem Ovalkursrennen der NASCAR bei Höchstgeschwindigkeiten durchgebrettert sind. Daraus bildeten sich Legenden wie dieses wunderschöne Coupé der oberen Mittelklasse. 2010 kam der erste Galaxie von Hot Wheels auf die Welt und ergänzt damit einen der echten 60er Jahre Galaxiemodelle von Matchbox, die seinerzeit als Viertürer gebaut wurden. Heute hat noch Greenlight dieses Modell in einer Originalfassung im Programm, so dass die 60er Jahre Fetischisten voll auf ihre Kosten kommen. Der Ford Galaxie ist in dieser Aufmachung ein echter Hingucker und wirklich ein besonderes Modell von Hot Wheels. Der Preis ist zwar hoch, aber geringer wird er in den kommenden Jahren auch nicht.



Aberglaube wäre bei der 13. Version der F-Reihe ein Fehler.. : Ford F-150 Contractor Truck, Matchbox, Modelljahrgang 2015

Hersteller : Matchbox
Modell :    Ford F-150 Contractor Truck, seit 2014 bei Ford gebaut
Update :    Nein, neues Modell 2015
Farbe :      Weiß
Maßstab :  1:64
Maße :       ca. 6,7cm x  2,7 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis :        ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2015)

Ausstattung / Extras : schön detaillierte Zinkgussfront, Scheinwerfer in Fotooptik in Gelb und Silber aufgedruckt, Kühlerflächen und Stoßstangen vorne und hinten in Schwarz, Außenspiegel, voll getönte Scheiben in Schwarz, geriffelte Dachfläche sichtbar, die neue und aktuelle Rad-/Felgenkombination für Geländewagen von Matchbox, sehr schön detaillierte Karosse, bedruckte mehrfarbige Heckleuchten in Fotooptik sowie in Rot und Silber,(erfundene) Baufirma RANEC construction und Einheit K5 aufgedruckt, das Markenemblem von Ford sowie eine Sicherheitsfolie ist am Heck aufgedruckt, Konstruktionsgestell in Orange am Heck vorhanden, auf der ladefläche liegen Presslufthammer und sonstige Werkzeuge.

Fazit: Die neuen Modelle von Matchbox machen echt viel Freude und erreichen wieder eine Qualität, die seinesgleichen sucht. Die neue Ford F-150 Reihe wird sich bestimmt gut verkaufen lassen, denn auch diverse Vorgänger wurden sowohl bei Matchbox als auch Hot Wheels nachgebaut. Vielleicht gibt es sogar von allen dreizehn Versionen ein Modell, wer weiß? Doch die erste Frage die ich mir beim Anblick dieses Modells stelle ist, ob dieses Modell nicht viel zu schade für die eigentliche Zielgruppe Kinder ist? Das Modell ist schön bedruckt, es ist ein attraktives Aktionsmodell einer fiktiven Baufirma und somit ein schönes Nutzfahrzeug. Es bedient also zudem viele Liebhaber und Sammler, denn auch Pick Up Freunde werden den Ford mögen. Wenn man dauerhaft die Scheiben schwärzt, um das Interieur zu sparen, um dann aber wieder an der Optik des Modells durch schönere Aufdrucke zu feilen, könnte ich als Käufer sogar gut damit leben. Bis jetzt habe ich das Modell nur in einem Laden entdeckt, so dass in Deutschland wieder viele umherirren werden, um eines dieser Fahrzeuge zu finden. Es lohnt sich aber danach zu suchen...



Geprüft auf Herz und Niere im Vergleichstest.Hot Wheels gegen Tomy / Tomica : Honda NSX-R, Tomy, 2011 gegen Honda Acura NSx ´90, Hot Wheels, Modelljahrgang 2015

Hersteller : Hot Wheels
Modell     : Honda Acura NSX ´90, 1990 (Modell bis 2002)
Update    : ja, bereits zweite Farbvariante
Farbe      : Weiß / Schwarz
Maßstab  : nicht bekannt 
Maße      : ca. 7,3cm x 3,0 cm x 1,9 cm
Preis        : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2015)

Hersteller : Tomy
Modell     : Honda NSX-R (Modell ab 2002)
Update    : Nein, neues Modell, denn Tomy unterscheidet in NSX und NSX-R
Farbe      : Weiß / Schwarz
Maßstab  : ca. 1:59 
Maße      : ca. 7,5cm x 3,1 cm x 2,1cm
Preis        : ca. 4,00 € ( Kaufpreis neu in 2011)

Qualität : Auf den ersten Blick haben beide Modelle eine ordentliche Verarbeitungsqualität aufzuweisen, nichts quietscht oder knistert. Das Modell von Tomy wirkt etwas schwerer in der Hand und ist auch von der Gesamtkonzeption anders detailliert worden. Das Hot Wheels Modell wirkt robuster. Nach Betrachtung aller Details wirkt das Modell von Tomy hochwertiger.

Details : Wer ist der schönste Honda NSX im Land? Zum Glück werden hier Modelle und nicht reine Daten verglichen, denn das Modell von Tomy hat den Zusatz "R" mit auf den Weg bekommen und das bedeutete eine minimale Steigerung der Leistung bei reduzierterem Gewicht. Wie bei der Qualität schon beschrieben, verliert hier der Hot Wheels leicht, da als Beispiel die Lampen aufgedruckt worden sind. Bei dem Modell von Tomy sind die Leuchten vorne in Chrom und hinten als durchsichtiges Plastikband dargestellt, was deutlich hochwertiger wirkt. Auch die Lufteinlässe vorne sowie an der Seite sind beim Tomymodell geschwärzt.

Abrollkomfort, Federung und Kurvenlage : Vielleicht eine komische Wertungsgarantie für Vitrinenfahrzeuge aber ein Kind sieht hier vielleicht genauer hin und entscheidet anders. Gerade die regulären Modelle von Tomy werden ja in Japan tatsächlicher auch als Spielzeug benutzt. Hierzulande landen sie in der Vitrine, denn sie sind zu kostbar und zu selten zum Spielen. Auf Holz gewinnt mit einem minimalen Vorsprung bei mehreren Läufen das Modell von Thomy. Vielleicht liegt es am minimal schwereren Gewicht? Der Unterschied liegt tatsächlich in einem kleinen Detail. Tomy balanciert sein Modell nach altem Muster mit Vorbild Siku auf einer ganz schmalen innenliegenden Rille aus. Hot Wheels benutzt einen vollflächigen Reifen. Auch können unterschiedliche Reifenquerschnitte die Laufkultur beeinflussen, denn die hinteren Reifen sind bei Hot Wheels breiter. Federung ist bei Hot Wheels ein Fremdwort, denn das Modell liegt satt auf dem Untergrund. Das Modell von Tomy besitzt eine Federung, die zumindest ein minimales Eintauchen bei den Sortfelgen zulassen. Die Kurvenlage gewinnt der Hot Wheels, denn was sollte ihn aus der Bahn werfen? Er liegt wie ein Brett auf der Straße. Das Tomy Modell bewegt sich auf glatten Flächen wie ein Gegenstand auf Eis. Er rutscht...

Preis : Das Kapitel kennt nur einen Sieger und das ist Hot Wheels. Je nach Handel sind Preise von 1,59 € bis 1,89 € in Deutschland zu erwarten. Die Preisschwankungen halten sich in Grenzen wobei knapp 30ct pro Fahrzeug auch rund ein Sechstel des Verkaufspreises sind. Der aus Japan stammende Honda kostete mich in einem sehr günstigen Augenblick 4 Euro, in der Regel kosten neue reguläre Modelle rund 8 - 10 €, sofern man überhaupt einen bekommen kann, denn nur eine Handvoll Exemplare erreichen Deutschland. Aufgrund des Altersunterschiedes von vier Jahren kann der Tomy bereits einen Wertanstieg verzeichnet haben. Der Preis-Leistungssieger ist definitiv der Honda von Hort Wheels, da er auch einfach kein schlechtes Modell ist.

Sieger der Herzen : Kann es einen anderen Sieger in diesem Vergleich geben als das Modell von Tomy? Er wirkt qualitativ hochwertiger, rollt weiter, hat einen Abrollkomfort und Federung und büßt bei der Kurvenlage und dem Preis ein paar punkte ein. Die schönere Optik hat er allerdings und ist zudem noch mit einem Seltenheitsfaktor hierzulande aufzuwerten.

Wer gewinnt? Das liegt tatsächlich an dem Geschmack eines jeden selbst. Ich habe beide Modelle aus Überzeugung gekauft. Tomymodelle haben einen gesonderten Stellenwert bei mir, aber Hot Wheels Modelle haben seit etwa 15 Jahren den gewissen Pfiff mit Überraschungsfaktor bekommen, so dass Hot Wheels sammelwürdig sind, auch wenn kaum Preissteigerungen zu erwarten sind. Die schlichte Eleganz auf hohem Verarbeitungsniveau kürt das seltene Modell aus Japan zum Sieger des Vergleiches. Der Preis-Leistungssieger von Hot Wheels braucht aufgrund seiner Qualität und der Erscheinung kaum zurückstecken und stellt die beste Alternative für den schmalen Geldbeutel dar. Der Hot Wheels ist ein klasse Wagen, verliert aber in diversen kleinen Punkten objektiv diesen Vergleich. Zwei Autos, und zwei unterschiedliche Käuferklientels, so muss man das sehen. Aber, vorraussichtlich wird er in Stückzahlen gemessen haushoch gewinnen, denn Hot Wheels kann aus dem eigenen Fundus mit Felgen, Farben und Sondereditionen das Modell ewig leben lassen....





Der VW-Porsche 914-6 ist als Sondermodell "Porsche Series" erhältlich : Porsche 914-6, Hot Wheels, Sonderserie Porsche, Modelljahrgang 2015

Hersteller : Hot Wheels
Modell     : Porsche 914-6
Update    : Ja, neues Modell in 2015
Farbe      : Weiß
Maßstab  : nicht bekannt 
Maße      : ca. 6,3cm x 3,1 cm x 1,9 cm (l/b/h)
Preis        : ca. 3,00 € ( Kaufpreis neu in 2015)

Ausstattung / Extras : Zinkguss- Plastikfront, Spoilerlippe/Stoßleiste vorne und hinten in durchsichtigem Plastik und Stoßstangen in Schwarz, klare Scheiben, Motorhaubenverschlüsse in Silber, mit Blau und Silber bedruckte Hauben- und Kofferraumteile, Rennwagenaufdrucke vorhanden ( Fahrer C. Vaughn / KILPIN / Rennwagennummer 5 / 914-6 / Porsche in blauer Schrift), Standardfelge aus dem aktuellen regulären Felgenprogramm, schöne Detaillierung der Karosse, Interieur in Schwarz, schöne Detaillierung des Interieur, Seitenscheiben sind offen, Targaversion, Überrollbügel, linker Aussenspiegel.

Fazit: Das Mattel ja auch Matchbox gehört macht sich an diesem Modell von Hot Wheels wieder einmal bemerkbar. Als Matchbox mit der Heritage Classics Serie den 914-6 wieder aufleben ließ war das für Matchbox ein grandioser Erfolg. Wahrscheinlich dachte man sich dann bei Hot Wheels, dass man von diesem Erfolgsstück auch etwas abhaben wollte. Während das schlichte Serienmodell bei Matchbox blieb, kam Hot Wheels mit einer sehr schön gelungenen sportlichen Variante um die Ecke , die nun in der Sonderserie Porsche einen festen Stellenwert hat. Jetzt sollte man noch erwähnen, dass fast jeder diesen Porsche schon produziert hatte damals. Siku hatte ihn mehrfach im Programm und auch Schuco baute in den 70ern den 914-6 nach. Und was bedeutet die 6 nach der Typenbezeichnung? Richtig, das ist die Zylinderzahl und nur die wenigsten konnten sich damals den Sechszylinder leisten, so dass die meisten Modelle als Vierzylinder gebaut wurden und zwar in Kooperation mit Volkswagen.

Die in 2015 herausgebrachte Sonderserie von Porschemodellen ist ein echter Hingucker. Was Hot Wheels mit der aufgelegten Sonderserie nicht erahnt hatte, war der Hype der sich um die wenigen Modelle ausgelöst hatte. Das ging soweit, dass die ersten Chargen an Modellautos restlos ausverkauft wurden und jetzt teilweise erst wieder zur Weihnachtszeit der Nachschub besorgt werden konnte. Die Sonderserie umfasst 8 Modelle, wobei einige Porschemodelle wie genau dieses Modell davon fast nie in den regulären Markt gekommen sind. Und das macht sie wiederum kostbar.