Dienstag, 31. Dezember 2013

Als Kombis noch dem Handwerk vorbehalten waren... : Opel Rekord A Caravan, Siku, V226, 1964-1966

Hersteller : Siku
Modell     : Opel Rekord A Caravan 1964 - 1966
Update    : nein, neues Modell, V226
Farbe      : Weinrot
Preis        : ca. 25,00 DM (damals gebraucht gekauft)

Ausstattung / Extras : große Zinkgussfront mit Rundscheinwerfern, hier Katzenaugen oder Swarowskiglitzersteine als Scheinwerfer, detailierter Kühlergrill, schöne Detailierung der Karosserie, originale und neue Rad-Felgenkombination R1 ab 1963, graues/dunkelweißes Interieur, waagerechte Heckleuchten aus durchsichtigem roten Plastik (gehen gerne mal verloren über die Jahre), Caravan-Schriftzug auf dem Heckdeckel, Heckdeckel ist zu öffnen, geriffeltes Dach.

Fazit: Opels Mittelklasse in den 60er Jahren war sozusagen en Vogue. Im gleichen Erscheinungsjahr der Limousine schob Siku das bildschöne Rüsselsheimer Pendant als Caravan nach. Und somit etablierte Siku das Erfolgsrezept der Modellfamilie in den 60ern, was es so leider heute nicht mehr gibt. Der Kombi ist zumindest auch nur ein Zweitürer bzw. mit Heckklappe dann ein Dreitürer. Der nur ebenfalls drei Jahre lang gebaute Rekord A Caravan gehört heute zu den Siku´s, die nur sehr schwierig inklusive der Heckklappe aufzutreiben sind. Auch die Preise gelten nicht als niedrig und liegen im hohen zweistelligen Eurobereich. Besonders selten ist der Fall, dass man beide Rekords mal nebeneinander stehen sieht, was ein überaus ansprechender Augenschmaus ist... Solche Caravans wurden vom Handwerk gerne benutzt, die Familie hatte den Kombi noch lange nicht auf dem Schirm und kaufte in den 60ern nur Limousinen. Der Geschichte nach, muss wohl das Mercedes T-Modell vom W123er den Kombi für die Familie interessant und salonfähig gemacht haben... .





Kommentare:

  1. Habe zwei vom Kombi, der eine in Rubinrot, der andere in schwarzrot, die Limousine in Grau, die aber nicht so in einem guten Zustand ist. Alle Modelle hatte ich erstanden für einen Symbolpreis. Freude hat man an solchen Modellen, wenn man eben nicht einen ausgereizten Preis von mehr als 50 Euro dafür bezahlt für ein Topmodell.
    Ist alles irgendwie aus dem Ruder gelaufen mit den
    Preisen, dann kaufe ich lieber ein bespieltes aber vollständiges Modell. Sind dankbare Restaurierungsobjekte, und Bastelschrott findet man hier und da hin und wieder auf Börsen. Auf Flohmärkten
    findet man soetwas so gut wie nicht mehr.

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    1. Hallo. Ja das stimmt. Manche Preise sind abgehoben. Ich kann Dir nur zustimmen, dass man auch solche Modelle gut gebraucht kaufen und dann restaurieren kann. Ich habe viele solcher Modelle und an manchen Tagen mag ich die restaurierten Modelle sogar viel lieber...

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