Dienstag, 5. September 2017

Japans markanter Nissan Laurel in drei Varianten... : Nissan Laurel 2000 SGX, SGL und GX-6, Typ C130, Tomy, Modelljahrgang 2013 und 2014

Hersteller : Tomy
Modell : Nissan Laurel 2000 SGX, SGL und GX-6, Typ C130
Update : Das braune Modell Ja, das weiße und grüne Modell Nein
Produktionsort : China
Farbe : Braumetallic / Grünmetallic / Weiß
Maßstab : ca. 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,0 x 2,5 x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : je ca. 20,00 bis 22,00 € (Mein Kaufpreis neu in 2013 und 2014)

Japans obere Mittelklasse bildet in den Jahren 1972 bis 1977 bei Nissan der Typ Laurel. Tomy baute innerhalb von zwei Jahren drei wunderschöne Limousinen nach und stellte dabei erneut wieder einmal beide Varianten eines Zyklus dar, so dass hier sowohl die Neuerscheinung ab 1972 in Grünmetallic und Weiß sowie das Faceliftmodell in Braunmetallic ab 1974 nachgebaut wurden. Charismatisch sind alle drei großen Limousinen, denn sie stellen in ihrer Optik und Bezeichnung auch noch verschiedene Ausstattungsmerkmale dar. Auffallend in Farbe und Felgenart ist dabei die SGL Version, die als Luxusversion bekannt ist. Als Motorisierung hatten alle drei Limousinen einen Zweiliter Reihensechszylinder, der entweder als Vergaser oder sogar schon als Einspritzer verbaut wurde. Somit hatten die Laurelmodelle als Vergaser rund 115 PS und als Einspritzer dann sogar 130 PS. Damit war der Laurel durchaus eine sportliche Limousine, denn er wog nur rund 1,155 Tonnen.

Während die Seitenlinie keine Änderungen aufweist, so unterscheiden sich doch Faceliftmodell und Vorfaceliftmodell nur in der Front und dem Heck. Besonders markant ist das Faceliftmodell an der Front, in dem die Doppelscheinwerfer anders eingefasst wurden und optisch zukneifenden Augen gleichen, wobei die Augenbraue nach unten geht. Dadurch wurde ein aggressiverer Look erstellt.  Auch das Kühlergrillgitter wurde geändert. Wie bei der Front, so wurden auch die Heckleuchten gesondert eingefasst und in der Optik des Heckbereiches getrennt. Das wirkte aufwendiger und edler, als die einfachere Optik aus dem Vorfaceliftmodell. 

Zwar stehen die drei Modelle bei mir im Schrank an unterschiedlichen Stellen, sind jedoch aufgrund ihres markanten Designs sehr schnell zu entdecken. Bei der SGL Variante hilft zudem der sehr auffällige Grünfarbton. Tomy hat hier drei großartige Modelle erschaffen, die ich einmal zusammen stehend zeigen wollte. Sie zeigen das Leben einer Baureihe und deren Ausstattungsvarianten. Farben und Interieur sind zudem authentisch. Da überlässt Tomy bei seiner Limited Vintage Reihe nichts dem Zufall. In Deutschland dürften davon nur wenige Exemplare vorhanden sein, da Tomy diese Modelle offiziell nie hier angeboten hatte.









Montag, 4. September 2017

Ein vergessener Franzose und Bestseller... : Renault 8 "Gordini", Norev, Modelljahrgang 2009

Hersteller : Norev
Modell : Renault 8 "Gordini" 
Update : Nein, neues Modell
Produktionsort : China 
Farbe : Blau / weiße Streifen 
Maßstab : ca. 1/64 (3inch)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3 cm x  2,7 cm x 2,6 cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 € ( Kaufpreis neu in 2009 )

Es heißt ja immer gemäß dem volkstümlichen Sprichwort, dass Zeit bekanntlich alle Wunden heilt, doch die Zeit lässt auch so manche guten Sachen in Vergessenheit geraten. Der Renault 8 gehört zum Beispiel zu den vergessenen Alltagshelden der Straße, denn er bevölkerte einst in den 60er Jahren die Straßen Europas. Über 1,3 Millionen Fahrzeuge wurden in Frankreich und Spanien gebaut, sowie noch einmal rund 26.500 Fahrzeuge als Dacia 1100 als Lizenznachbau. Zwischen 1962 und 1973 gebaut, gilt er mit als französischer Meilenstein in der Massenmotorisierung. Das Fahrzeug der unteren Mittelklasse wirkte seinerzeit sehr modisch und sehr modern, so dass man von den Kompaktfahrzeugen einige Käufer abwerben konnte. Die Krux oder das Verhängnis ist die Zeit, denn von der riesigen Stückzahl hat nur eine Hand voll Fahrzeuge überlebt. Da haben es Brot- und Butterautos aus der Mittelschicht schon immer schwer gehabt, als klassisches Automobil erhalten zu werden. zum Glück gibt es Modellautohersteller wie Norev, die massiv die mobile Geschichte Frankreichs erhalten.

Ein markantes Merkmal ist natürlich die Motorhaube mit dem Knick in der Mitte und die markante Front mit den Rundscheinwerfern. Als sportliche Variante "Gordini" bekam er sogar 4 Scheinwerfer. Auch wenn er mit nur 88 PS Motorleistung angegeben wurde, so sollte man doch das Gewicht dabei beachten. Mit etwa 770 Kilogramm Gesamtgewicht wog er doch realtiv wenig, so dass er als Gordini dann durchaus frech und aggressiv in den 60er Jahren wirken konnte. Bis zu 170 Kilometer pro Stunde konnte der Renault 8 erreichen und forderte so manche Mittelklasse auf, den linken Streifen auf der Autobahn zu räumen. Simple Modelle hißen nur R8, edel aufgewerte Modelle Major oder Automatic und sportliche Modelle natürlich Gordini. Durch den Heckmotor reihte sich der Renault 8 in die wenigen Modelle mit dieser Antriebsart ein. Obwohl er sehr erfolgreich war, ersetzte ihn Renault offiziell nicht mehr, da der Heckmotor eine große Geräuschquelle im Fahrzeug war. Für Franzosenfreunde und Liebhaber der 60er Jahre ist dieser schöne Renault 8 Gordini ein "Muss" in der Sammlung...    



 

Sonntag, 3. September 2017

Jaguar und die wunderbare Welt des ersten eigenen Großserienzwölfzylinders... : Jaguar E-Type V12, Serie III, Majorette, REF 207, Modelljahrgang um 1972 bis 1974

Hersteller : Majorette
Modell : Jaguar E-Type V12, Serie III
Update : Nein, voraussichtlich neues Modell, REF 207 
Produktionsort : Frankreich
Farbe : Hellblaumetallic
Maßstab : ca. 1/60
zu öffnen : Motorhaube
Maße : ca. 7,8cm x 2,8 cm x 2,2cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 DM und 5,00 DM ( Kaufpreis damals gebraucht)

Majorette hat vor so etwa 45 Jahren dieses wunderbare Modell auf den Markt gebracht. Anhand der frühen Felgen des Modells und dem Erscheinen der originalen Serie III des E-Type handelt es sich auch bei Majorette um den Zeitraum des damals erschienenen Originals von etwa 1972 bis 1974. Während es in diesem Maßstab viele Jaguar E-Type Modelle gibt, baute Majorette eines der wenigen Serie III und zudem dann auch das seltene V12 Modell nach. Und es besitzt seinen eigenen Charme. Der langgestreckte E-Type weist zudem die Besonderheit auf, dass die Motorhaube zu öffnen und der Motor als Darstellung sogar genau zu erkennen ist. Für frühe Modelle ist er demnach sehr detailreich nachgebaut worden. Ebenfalls markant ist die vierflutige Auspuffanlage des V12 und der im Metallzinkguss ausgeprägte und lesbare Hinweis auf den V12 in Schriftform auf dem Heck. Eines der beiden Modelle hat sogar einen Jaguar als Tieraufdruck auf der Motorhaube abgebildet. Das die frühen Modelle immer noch zu Unrecht unterbewertet sind, liegt an der geringen Pflege der klassischen Modelle und dem Bekennen der Geschichte auf den Ursprung. So kommt es dann zu dem erstaunlichen Ereignis, dass manche neuere Modelle teurer als die damaligen frühen Modelle von Majorette sind.

Der E-Type ist gerade als V12 eine Nummer für sich. Mit 5,3 Liter Hubraum entwickelte der Jaguar dann um die 276 PS und sogar ein für damalige Zeiten ungewöhnlich hohes Drehmoment von 412 Newtonmeter. Knapp 15.300 Stück baute Jaguar von dem V12 Modell, ehe die Ölkrise dem durstigen Kätzchen die Krallen zog und es eingestellt wurde. Aus der Autogeschichte ist der E-Type nicht wegzudenken und gilt seit dem Erscheinen als eine wahre Ikone des Autobaus. Sein Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad sind ungebrochen und wer heute an ein klassisches Auto denkt, wird den E-Type meistens unter den ersten drei Gedanken finden... Da dieses Modell von Majorette heute noch günstig zu haben ist, braucht man eine Kaufempfehlung fast schon nicht auszusprechen.   






Samstag, 2. September 2017

Der amerikanische Traum...(2) : Lincoln Continental Mark IV, Tomy, Modelljahrgang 1976

Hersteller : Tomy
Modell : Lincoln Continental Mark IV
Update : Ja, neue Modellfarbe, 1976
Produktionsort : Japan
Farbe : Weiß / Blaumetallic
Maßstab :ca.  1/77
zu öffnen : Türen
Maße : ca. 7,5 x 2,8 x 1,9 cm (l/b/h)
Preis : ca. 10,00 € (Mein Kaufpreis gebraucht in 2013)

Es gibt ja Modellautos, die einfach eine kleine Geschichte erzählen können. So wie dieses unscheinbare Modellauto. Gefertigt wurde dieser wunderschöne Lincoln Continental Mark IV um 1976 von Tomy in Japan. Von dort aus gelangte das Modell nicht in den Handel sondern in den Export in die USA. Um genau zu sein, gelangte es an die Westküste der USA nach Kalifornien. In einem Spielzeugladen wurde es dann verkauft und verblieb die kommenden 37 Jahre vollkommen unbespielt und ungenutzt in den USA, ehe es 2013 weltweit zum Verkauf angeboten wurde. Das Modell wurde verkauft und setzte sich mit zwei weiteren Lincoln einmal fast um die halbe Welt in Richtung Deutschland in Bewegung und steht bereits seit vier Jahren ebenso behutsam geachtet in meinem Schrank. Und dort wird es auch erst einmal verbleiben, vielleicht sogar wieder für 37 Jahre...

Dieser Lincoln Continental ist ein Sahnestück. In der Optik und in der Verarbeitung schlägt er um Längen das später erschienende Modell von Matchbox mit den Doppelscheinwerfern und auch den Lincoln von Siku, der in den Proportionen nicht ganz so stilsicher daherkommt. Im Schrank gehört er zu den Hinguckern, denn seine Eleganz und sein Image sind zeitlos. Tomy stellte den Lincoln lange her, so dass heute etwa sechs Farbfassungen sowie mindestens zwei weitere Modelle mit der unten gezeigte Farbe aber anderem Interieur existieren. Ein besonderes Merkmal ist noch, dass man bei dem Modell die Türen noch öffnen kann. Die Zweifarbigkeit ist aufwendig und bei Modellen von vor 40 Jahren nicht selbstverständlich. Die Konturen des Modells sind herrlich herausgearbeitet, selbst der umlaufende Scheibenchrom ist zu erkennen. Die Motorhaube ist schön gestaltet, die Doppelscheinwerfer ruhen hinter den Scheinwerferklappen, die hier detailliert ausgebildet wurden. Der Kühlergrill ist monumental gestaltet. Senkrechte Stäbe machen hier eine Anspielung auf Luxusmarken wie Bentley oder Rolls Royce aus dieser Zeit. Die Blinker stehen massiv aufrecht und gehören hier zum Bodengruppenbauteil. Die Felgen sind klassisch und typisch für Modelle aus den 70ern, denn hier hatte Matchbox mit der Superfastserie einen deutlichen Look vorgegeben. Der markante große Kofferraum fällt sofort ins Auge, denn er hat zu einen formschöne Rückleuchten sowie das typische Merkmal des Reserverades unter einer formschönen Verkleidung. Im Original steht auf der Heckklappe im Bereich des Reserverades noch der Schriftzug "Continental", was man aber hier nur durch die Anzahl der Punkte bestätigen kann.



Freitag, 1. September 2017

Ein Auto so zeitlos und elegant wie eine Geisha... (2) : Nissan Fairlady 280Z-T 2by2, 1981, Tomy, Modelljahrgang um 2015

Hersteller : Tomy
Modell : Nissan Fairlady 280Z-T 2by2, 1981
Update : Ja, neue Modellfarbe
Produktionsort : China
Farbe : Schwarz / Silbermetallic
Maßstab : ca. 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,2 x 2,6 x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 20,00 € (Mein Kaufpreis neu in 2016)
 
Wir gehen einmal wieder gute 40 Jahre in der japanischen Modellautohistorie zurück und landen bei einem oder sogar "dem" legendärsten Sportwagen Japans. Nachdem die ersten 240Z- und 260Z-Modelle von Datsun schon einen beachtlichen Erfolg einfuhren, ging es mit den folgenden 280-Z Fahrzeugen weiter hoch in den Verkaufshimmel hinaus. Die Verkäufe wurden mit dem "Z" sechsstellig. Mit den Jahren versuchte Datsun die kleinen Mankos vom Erstling auszubessern und schaffte das mit der Streckung des Modells. Verantwortlich für die aufgefrischte oder sogar neue Linie war der Amerikaner Peter Harris. Warum entwarf ein Amerikaner einen Japaner? Ganz einfach, die USA waren für so einen Sportwagen der wichtigste Absatzmarkt. Und dieser 280-Z kam einfach gut beim Publikum an. Besserer Luftwiderstand, bessere Rundumsicht und ein aufgewerteter Innenraum sorgten für ein deutlich besseres Fahrgefühl innen wie außen. Für viel positive Laune sorgte ein kernig klingender 2,8 Liter Reihensechszylinder, welcher in der normalen Serie bis zu 150 PS und als Turbo sogar bis zu 200 PS aufweisen konnte. Und als Turbo spielte man schon mit den großen Mercedes und BMW gerne einmal Katz und Maus, denn je nach Größe des Motors und Ausstattung wog er nur von etwa 1,28 bis 1,35 Tonnen. Damit waren die Fahrleistungen nicht schlecht. Auf die Bezeichnung "2by2" möchte ich noch einmal kurz eingehen, denn das bedeutete, dass es sich um einen Zweisitzer mit zwei Kindersitzen, Notsitzen oder Sitze für kleinere Erwachsene handelte. Auch wenn es damals Blödsinn war, so wollte man doch zumindest eine kleine Familientauglichkeit vorgeben, wo dann doch keine war...   

Sehr viele haben sich bereits an dem Thema Datsun/Nissan Fairlady herangewagt. Nicht alle Modelle waren formschön, doch von den Details her und dem Ideenreichtum ist es eigentlich nur Tomy gelungen, das Modellauto verstanden und die Proportion eingefangen zu haben. Die Eleganz überzeugt und das edle und zeitlos wunderschöne Gefährt geht auf Augen- und Begeisterungsfang in jeder Vitrine. Die Details sind zahlreich, so dass ich noch einige für die Limited Vintage Version hervorheben möchte: Rundscheinwerfer zurückversetzt in der Karosse, schwarze Stoßstangen, Scheibenchrom, Scheibenwischer, Nissan Emblem mittig auf der Haube in Silber, waagerechte Blinker in Orange auf der Stoßstange, schön detaillierte Zinkgussfront, Rammschutzleiste auf den Fahrzeugseiten, Türgriffe in Silber, Kotflügelblinker in Orange, weißer Kennzeichenhalter vorne und hinten, aufwendige und originale Felgen von Nissan auf schwarzen Gummireifen, schön gestaltetes Interieur und typisch für Japan die Version ausgestattet als Rechtslenker. Der Kaufpreis ist zwar hoch, aber besser können 20 Euro kaum angelegt werden im Maßstab 1/64...
 


 

Donnerstag, 31. August 2017

Der ovalste Kombi aus Japan... : Toyota Crown Custom & Toyota Crown Van Deluxe, Typ S60, Tomy, Modelljahrgang 2015

Hersteller : Tomy
Modell : Toyota Crown Custom & Toyota Crown Van Deluxe, Typ S60
Update : Die blauen Modelle Nein, das weiße Modell Ja
Produktionsort : China
Farbe : Weiß / Hellblau / Blaumetallic
Maßstab : ca. 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,4 x 2,6 x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 25,00 € / 15,00 € / 25,00 € (Mein Kaufpreis neu in 2015)
 
Vor rund zwei Jahren kamen von Tomy diese außergewöhnliche Modelle in den Handel. Der Toyota Crown Custom in Hellblaumetallic und Weiß waren die Luxusausführungen der japanischen Oberklasse und der simplere Toyota Crown Deluxe eher die einfachere Variante, wie man optisch gut erkennen kann. Eines dieser Modelle hatte ich vor gut zwei Jahren schon einmal mit der Limousine des Crown gezeigt, doch alle drei Kombimodelle zusammen ergeben doch auch ein sehr schönes Bild. Zumindest sieht man sie zusammen eher selten. In Japan wurden die Modelle einst limitiert und nach Deutschland sind nur eine Hand voll Modelle über den großen Teich gekommen. Hochinteressant ist, dass Tomy hier zwei Modelle des Crown Kombis präsentiert. Während die Crown Custom Kombis die frühen Modelle darstellen, so ist bereits der Crown Deluxe ein waschechtes Faceliftmodell, welches an den eckigen Lampen zu erkennen ist. Die Frontschürze wurde leicht verändert und die Stoßstangen wurden in Chrom ausgebildet. Auch die Heckblende wurde leicht verändert und die Rückfahrlichter in den Heckleuchten vergrößerten sich in länglicher Richtung. Es ist einfach wunderbar, dass Tomy hier einen Rundumschlag gemacht und beide Modelle nachgebaut hat. Das hellblaue "Deluxe Modell" ist auch gleichzeitig ein Sondermodell der "Neo Taiyo" Reihe von Tomica Limited Vintage.      
 
Die vierte Baureihe ist mit Sicherheit die markanteste Baureihe der Toyota Crown Modellreihe, die es fast heute nicht mehr gibt. Japans Luxusfahrzeuge boten schon immer den gewissen Reiz des Überluxus. Das Design war revolutionär und eigenwillig. Kurios war seinerzeit die Motorisierung. Ein Reihensechszylinder mit bis zu 122PS scheint da fast schon untermotorisiert zu sein, oder er verkörperte einfach nur das pure Dahingleiten. Das Hardtop Coupé bekam sogar einen 2,6 Liter Sechszylinder mit einem Hauch mehr Leistung. In Japan wurde das Modell mit dem Namen "Blauer Wal" benannt, was mit Sicherheit an dem ovalen Maul oder Heck liegen mag. Und das Heck war richtig oval, so dass noch der deutsche "Ovali" alias Ford Granada etwas davon lernen konnte. Mit einer Funkfernbedienung ließ sich bereits der Kofferraum in den 70er Jahren öffnen. Das war 1971 auch noch nicht selbstverständlich. Überhaupt war ein großer Kombi der Luxusklasse nicht selbstverständlich, so dass der Crown einer der wenigen "großen" Kombis bis heute geblieben ist. So sieht japanischer Glamour aus...
 






 

Samstag, 26. August 2017

The Gullwing never dies...(2) : Mercedes Benz SLS AMG, Typ C197, Siku, Nr. 1445 CE, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Siku
Modell     : Mercedes Benz SLS AMG, Typ C197
Update     : Nein, neues Modell, Nr. 1445 CE
Produktionsort : China
Farbe        : Matt Schwarz
Maßstab   : 1/55 
zu öffnen  : Türen
Maße        : ca. 8,3cm x 3,6 cm x 2,3cm (l/b/h), Flügelhöhe 2,8cm
Preis         : ca. 5,00 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Siku platziert im Jahrgang 2017 für einige Modelle neue Farben und scheint die Produktionsbleme im Ausland in den Griff bekommen zu haben. Der mattschwarze Mercedes SLS AMG ist die dritte "zivile" Variante in der normalen Serie, zu dem bisher ja auch noch mindestens ein weiteres Modell als Sondermodell bekannt ist. Merkwürdig finde ich allerdings, dass der in China produzierte Mercedes leichter ist, als die in Deutschland produzierten Modelle in Silber- und Rotmetallic. Anscheinend hat man am Metall gespart, ohne dass man es auf einen Blick erkennen kann. Beim Interieur gibt es minimale Unterschiede, aber diese sind so gering, dass man auch das Chinamodell deswegen kaufen kann. Die Proportion des Modells ist nicht ganz so gut und das hat Majorette mit dem Modell einfach deutlich besser gelöst. Kernkritikpunkt sind und bleiben die Reifen samt Felgen, die irgendwie im Größenverhältnis leicht aus dem Maßverhältnis gelaufen sind. Dennoch ist das unterschiedliche Farbentrio ein schöner Blickfang. 

In den Jahren 2009 bis 2014 ist das Original gebaut worden. Aus einem Achtzylinder schöpft der Supermercedes rund 671PS, was dann für eine Höchstgeschwindigkeit von 317 Km/h sorgt! Also ist dieser Mercedes fast schon ein kleines Flugzeug. Ähnliche Daten kann so schnell kein anderes Modell aufweisen. Knapp 50 Jahre nach dem originalen Flügeltürer hatte Mercedes dieses Supermodell entwickelt und auf den Markt gebracht. Gebaut wurde es für die Superreichen, die einen gesonderten extravaganten Sportwagen wollten. Nach zwei Jahren wurden bereits 5.000 Stück gebaut und verkauft. In den letzten beiden Jahren gab es noch Sondermodelle von AMG, so dass noch einmal ein paar hundert Fahrzeuge in den Handel gekommen sind. Kaufen konnte das Fahrzeug nur derjenige, der so im Mittel knapp 190.000 € aufbringen konnte. Ein AMG kostete dann ab 225.000€. Zum Glück liegt der Preis bei Siku noch um 5 Euro, wobei es immer noch einen bitteren Nachgeschmack hat, dass dieses Modell nicht mehr in Deutschland gebaut wird. 









Freitag, 25. August 2017

Ein schönes Sportcoupe aus der Blütezeit von der American Motors Corporation... : AMC Javellin AMX, Hot Wheels, Sondermodell "Forza Motorsport" Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : AMC Javellin AMX
Update : Ja, neues Sondermodell "Forza Motorsport"
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Silbermetallic
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,5cm x 2,9 cm x 2,1cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Da ist er nun wieder. Ein wenig ruhig war es um den AMC Javellin bei Hot Wheels ja geworden. Umso mehr erfreut es mich, dass er als Sondermodell für den Jahrgang 2017 wieder in den Handel gekommen ist. Bei Hot Wheels war im Jahrgang 2009 in einer der ersten Farbgebung Grünmetallic zu sehen, was aber nun schon 8 Jahre her ist. Nun kommt er in Silber daher, was ihm ebenfalls gut steht. In der Sonderserie ist er eines von sieben Modellen und die Stückzahl dürfte mal wieder begrenzt sein. Das Modell an sich ist sehr spannend, denn erst Hot Wheels brachte dem AMC die perfekte Form, die Matchbox seinerzeit nicht hinbekommen hatte. Überhaupt hat Hot Wheels durchaus ein Händchen für Proportionen mittlerweile...

Der AMC Javellin AMX war seinerzeit als Konkurrenzmodell zum Ford Mustang und Chevrolet Camaro entwickelt worden, hatte aber aufgrund des Images bei AMC als kleinerer Hersteller durchaus Schwierigkeiten, sich am Markt zu behaupten. Dabei gab es zumindest von der Leistung her wenig Grund, denn immerhin waren V8 Motoren mit bis zu 6,6 Liter und 340 PS bestellbar. Nach vier Jahren wurde das Modell, welches von 1970 bis 1974 gebaut wurde, allerdings eingestellt. 13 Jahre später wurde AMC von der Chrysler Corporation geschluckt, nachdem man selber 1970 die Marke Kaiser-Jeep übernahm.       





Donnerstag, 24. August 2017

Die Wiederkehr des grünen Boss ... : Ford Mustang / Boss Mustang, Motor Cars, Majorette, REF 204 A, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Majorette
Modell : Ford Mustang / Boss Mustang
Update : ja, neues Modell 2017, REF 204 A
Produktionsort : Thailand
Farbe : Hellgrün (Lime Green)
Maßstab : ca. 1/61
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 8,0cm x 3,0 cm x 2,3cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,20 € ( Kaufpreis Neu in 2017)

Majorette zieht in diesem Jahr alle Register und wirft noch einmal den amerikanischen Superstar auf den Markt. Warum? Die Sammler mögen den Boss Mustang und er verkauft sich einfach bestens, egal in welcher Farbe und Version. In fünf Varianten habe ich dieses Modell bereits hier online gestellt und die sechste Version ist tatsächlich noch etwas Besonderes. Als "Pull-Back" Motor Car kommt er dieses Mal in den Handel. Das Grün wirkt etwas frischer als der bisherige Grünfarbton und antriebstechnisch hat sich was getan. Für Kinder wurde speziell der Motorzug zum Aufziehen in das Modell verfrachtet. Rollt man das Modellauto gegen die Fahrtrichtung und lässt es dann los, saust es mit Höchstgeschwindigkeit davon. Ich selber spiele zwar nicht mehr mit dem Modell, aber Majorette hat hier etwas entscheidendes geändert, so dass dieses Modell eine wirklich gute Variante darstellt. Die sehr schönen Speichenfelgen entsprechen nicht der Serie, stehen dem Modell aber bestens. Außerdem bestehen die Reifen aus Gummi. Somit wurde diese Spezialvariante gesondert verdelt und verdient einen Platz in meiner Sammlung...

Die Proportionen sind hervorragend getroffen. Der "Boss" Mustang ist ein Mustang V in der zweiten Auflage, welche von 2009 bis 2014 gebaut wurde. Damit ist er sogar noch fast aktuell und gilt als junger Gebrauchtwagen. Unter der Motorhaube schlummert ein Fünfliter V8 mit 450 PS. Satte 515 Newton Meter katapultieren das Original schnell nach vorne. Da passt somit der Aufziehantrieb ebenfalls gut zum Modell. Unkontrolliert abgeschossen könnte das wunderschöne Modell allerdings irgendwo anstoßen, was hoffentlich so selten wie eben möglich bei anderen Besitzern geschehen mag. Farbabplatzungen wären echt zu schade. Dieses Modell wird zumindest verschont...





Mittwoch, 23. August 2017

Ein Supersportwagen aus Modena, welcher nicht Ferrari heißt... : Pagani Huayra Roadster, 2017, Hot Wheels, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Pagani Huayra Roadster, 2017
Update : Nein, neues Modell
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Blaumetallic
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3cm x 3,2 cm x 1,8cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Zunächst hatte ich gar nicht bemerkt, dass dieser Pagani ein Roadster ist. Doch beim Auspacken zu Hause erklärte sich dann auch der Zusatz der Jahreszahl 2017, denn den Roadster gibt es erst seit diesem Jahr offiziell bei Pagani zu kaufen. So ist es umso überraschender gewesen, dass Hot Wheels mit dem Modell bereits jetzt aufwarten konnte. Den ersten geschlossenen Pagani Huayra gab es schon seit 2013 zu kaufen. Wer in diesem Blog ein wenig stöbert, kann den frühen Pagani von Hot Wheels hier bewundern. Das aktuelle Modell weicht nicht allzu sehr vom 2013er Modell ab. Kleine Veränderungen gibt es jeweils an der Front und dem Heck des Modells.Selbst die Felgen sind gleich geblieben, was aber sehr gut ist, denn die U-Speichenfelge steht dem Roadster einfach herrlich. Mit dem Interieur hat man sich sogar richtig viel Mühe gemacht, denn Sitzkonturen und sogar Details des Armaturenträgers sind dargestellt worden. Insgesamt betrachtet ist das ein rundum gelungenes Modell, welches nicht nur Sportwagenfreunde begeistert...  

Der Roadster ist zum Gegensatz zur geschlossenen Variante streng bei Pagani selber limitiert worden. 100 Stück wurden nur gefertigt und sind sogar bereits ausverkauft. Um einen echten realen Roadster zu kaufen, benötigte man "nur" 2,28 Millionen Euro, was irgendwie für das bisschen Blech aberwitzig klingt. Ich bleibe lieber beim Modell, denn das ist mit unter 2 Euro zu bezahlen und sieht auch in der Tat deutlich besser als das Original aus. Der Supersportwagen aus Italien kommt übrigens mit einem V12 von Mercedes AMG in den Handel. Übersetzt heißt der Modellname übrigens "Gott des Windes". Mit 764 PS legte man noch einmal etwas leistungstechnisch nach. Auch beim Gewicht optimierte man das Modell und strich dem realen Pagani etwa 70kg aus dem Blech. Spielt dass denn bei einer Leistung von 764 PS überhaupt noch eine Rolle?