Dienstag, 15. Dezember 2020

Ein sportliches Nischenmodell, welches zwischen dem 924 und dem 911er platziert wurde...(2) : Porsche 944 Turbo, 1989, Hot Wheels, Magnus Walker, Modelljahrgang 2020

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Porsche 944 Turbo, 1989
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2020
Rubrik : HW Turbo
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Silbermetallic
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,0 cm x 3,0 cm x 2,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,50 € ( Kaufpreis neu in 2020 )

Der Porsche 944 Turbo aus dem Jahr 1989 hat in diesem Jahr bei Hot Wheels einen gewaltigen Wandel durchlebt. Während das erste Modell in Rot schon fast eine absolute Katalogschönheit von Porsche hätte selber sein können, wurde die zweite Variante schon farblich mit dem Goldmetallic auf die Geschmäcker der westlichen US Bundesstaaten sowie dem asiatischen Geschmack getrimmt. Somit war die erste Fassung ein Original, die zweite Fassung eine sehr elegante und betont sportliche Variante, so dass nun Platz für den Revoluzzer oder den Querdenker bereitet wurde. Hot Wheels bringt in der dritten Fassung eine Variation von dem bekannten Porsche Tuner Magnus Walker in den Handel und führt damit eine kleine und feine Historie weiter. Das Modell ist optisch schon deutlich radikalisiert worden, denn der elegante Charme ist verschwunden, und das Modell lässt optisch schon etwas die Muskeln spielen. Das Silber mag einzeln betrachtet nicht so ganz passen, aber in Verbindung mit Blau und Gold passt das Modell optisch wieder. Selbstbewusst ist die Modellnummer seitlich aufgedruckt worden und die U-Speiche passt zur muskulösen Optik ebenfalls dazu. Ja, es ist ein krasser Gegensatz zu den ersten Modellen aber es ergänzt sich in der Modellhistorie ganz gut. Und durch diese Optik verliert das Modell als über Dreissigjähriger sogar das Image eines automobilen Opa´s...      

Kommen wir zu den Details: mittig platziertes Porsche Emblem auf der Frontmaske, detaillierte und sehr gut konturierte Karosse, Blinker und Nebelscheinwerfer sowie der Kennzeichenhalter gut ablesbar, getöntes Scheibenglas, Außenspiegel, Schiebedach, detailiertes schwarzes Interieur, blaue Streifen auf der Motorhaube, "Urban Outlaw" in Rot samt rotem Stern und schwarzer Straßenabbildung als Logo auf der Motorhaube, halbseitige Bedruckung in Blau auf den Seitenflächen, "944" in Weiß als Aufdruck der Modellbezeichnung, Magnus Walker "Urban Outlaw" Emblem auf der Seitenfläche, schwarze Türgriffe, schwarze Hot Wheels Fahne am seitlichen Heck aufgedruckt, U-Speichenfelge in Gold (bei Hot Wheels wird die Speichenfelge seit zehn Jahren verbaut und als "Japanese 5-Spoke" geführt),detaillierte Heckleuchten, Auspuffrohr in Schwarz sowie Kennzeichenblende in Schwarz (Bestandteil des Interieurs).   

Während vor 30 Jahren der Typ 924 als Grundmodell noch bitterböse als "Hausfrauenporsche" verspottet wurde, blieben bei der letzten Evolutionsstufe beim Typ 944 als Jahrgang 1989 den Spöttern schon das Wort im Hals stecken, denn dieser Porsche hatte schon 250 PS Leistung unter der Haube. Mit 260 Kilometer pro Stunde Höchstgeschwindigkeit zieht er auf der Autobahn zudem auch heute noch allen Fahrzeugen davon, die bei 250 Stundenkilometern abgeriegelt wurden. Das ist dann sozusagen die späte Rache des Hausfrauenporsches... 
 





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